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Traut ihr euch noch in Freibäder?!

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.382
Nimm jeden Furz zum Anlass zum Versklaven. :-/
Überwachung ist keine Versklavung, im Gegenteil, es ist Befreiung. Frauen müssen in einer überwachten Straße weit weniger Angst haben überfallen zu werden und im Zweifelsfall hat man zumindest immer noch Videomaterial zur Beweisführung.

Die Frage ist wo das Problem ist? Wenn du keine Verbrechen begehen willst brauchst du auch keine Angst vor solchen Kameras zu haben.

Weshalb diese Jungs sich zusammen rotteten ist nicht bekannt?
Doch, sie wollten diesen 15 Jährigen Drogendealer befreien. Die wichtigere Frage ist wie gesagt viel eher warum sie das versucht haben. Aber mangelnder Respekt vor der Polizei ist hierzulande leider eh ein Problem.

Mit dem neuen Polizeigesetz ist es in NRW zum Glück einfacher bestimmte Personen festzuhalten oder dingfest zu machen.

https://www.zeit.de/politik/deutsch...polizeigesetz-befugnisse-terror-kriminalitaet

Reicht aber offensichtlich noch nicht. Ich denke man sollte Wiederholungstäter stärker bestrafen. Einmal kann man Unwissenheit durchgehen lassen, auch gerade bei einem Migranten. Aber dann muß man ihm klar machen daß das nur für einmal gilt.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Überwachung ist keine Versklavung, im Gegenteil, es ist Befreiung.
Fühlt man sich nicht eher frei, wenn man Vertrauen kann als wenn man überwacht (kontrolliert) wird?
Wer will sich schon gern beim strafbaren Nasenbohren oder von seiner Lüge wie Magnitz erwischt sehen?
 

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.382
Wenn du in der Öffentlichkeit in der Nase bohrst kann das auch jeder um dich herum sehen, vermutlich weit besser als auf einer Überwachungskamera. Es ist also so oder so peinlich.

Sicher kann man auf solchen Kameras vielleicht auch mal einen Familien Vater sehen wie er eine Prostituierte anredet. Und wenn man die falsche Person für den Überwachungskamera Job eingestellt hat könnte die auf die kommen diese PErson zu erpressen.

Aber es kann sich ja auch jetzt schon jemand in der Nähe aufstellen und heimlich Bilder machen.

Gab ja Leute die aus "Überwachungspanik" ihre Häuser in Google Streetview verpixeln liesen. Also ich als Verbrecher würde gezielt an genau diesen Häusern vorbeifahren und selbst Fotos machen, die müssen ja was wichtiges und teueres zu verbergen haben.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Spricht für sich selbst, dass soziale Gerechtigkeit beste Prävention
gegen kranke Typen ist.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.819
Die Frage ist wo das Problem ist? Wenn du keine Verbrechen begehen willst brauchst du auch keine Angst vor solchen Kameras zu haben.
Hier ist das Problem: Deine Frage basiert auf der Grundannahme dass der Staat ein Rechtsstaat ist und bleiben wird und dass unter Verbrechen nur dass fällt, was ein moralisch gesunder Mensch als Verbrechen ansieht - Raub, Mord, Vandalismus usw. Diese Grundannahme ist falsch. Historisch und global betrachtet ist der Staat der größte aller Verbrecher. Es liegt in der Natur der Staatsorganisation dass diese dazu tendiert irgendwann die Macht, die die Bürger ihr gaben, gegen diese zu wenden. Irgendwann gelten plötzlich Dinge als Verbrechen, die eigentlich gar keine sind - z.B. Kritik an den Regierenden oder der Wunsch auszuwandern oder zu einer bestimmten Religion zu gehören. Es ist daher unerlässlich dass die Bürger dem Staat mit extremen Argwohn begegnen wenn es um die Ausweitung seiner Macht geht.

Die Befugnisse die wir dem Staat einräumen um für Sicherheit zu sorgen haben immer folgende Dimensionen:
1. Ihre Wirksamkeit in Sachen Sicherheit.
2. Die Wahrung der Bürger- und Menschenrechte.
3. Die Freiheit zur politischen Opposition gegen die aktuelle Regierung.

Die flächendeckende Kameraüberwachung zur Erhöhung der Sicherheit vor Kriminellen ist m.M.n. gleich in allen drei Dimensionen extrem fragwürdig:
1. Die Kameras sind nur eine Beruhigungspille. Straßenkriminalität ist viel wirksamer durch eine erhöhte Polizeipräsenz und eine konsequentere Justiz einerseits und flankierende gesellschaftliche Maßnahmen andererseits zu bekämpfen.

2. und 3. gehören zusammen. Durch flächendeckende Kameraüberwachung werden ständig anlasslos hunderttausende Bürger gefilmt, die sich genau gar nichts haben zu Schulden kommen lassen. Du sagst "Aber denen passiert ja auch nichts.", ich sage "Das gilt nur solange wie der Staat moralisch einwandfrei ist. Sollte z.B. die AfD an die Macht kommen, bekommen die ein Überwachungssystem frei Haus. Das sehe ich nicht ein wenn der Zweck der Kameras auch anders zu erreichen ist (siehe oben)."
Jedwede Überwachung kann vom Staat genutzt werden um unmoralische Zwecke zu verfolgen (z.B. Angehörige irgendeiner Gruppe zu verfolgen) bzw. um die politische Opposition zu bekämpfen. Es kommt ja nicht von ungefähr dass zu den Grundrechten, die mit viel Leid und Gewalt den Tyrannen abgetrotzt werden mussten, u.a. das Briefgeheimnis gehörte. Die Möglichkeit zur unbeobachteten Kommunikation und Organisation ist ein absolutes Muss zur Aufrechterhaltung des Machtgleichgewichts zwischen Bürgern und Regierung. Wenn die Bürger sich nicht mehr unbeobachtet von der Regierung organisieren können, dann ist das ein gewaltiger Schritt in Richtung Unrechtsstaat. Und ja, die flächendeckende Kameraüberwachung ist ein Instrument mit der überwacht werden kann wie die Bürger sich organisieren - denn gekoppelt mit Gesichtserkennung ist es ohne weiteres möglich Bewegungsprofile zu erstellen.

Zusammenfassung: Allgegenwärtige Kameraüberwachung birgt gewaltige Risiken in der politischen Dimensionen, aber nur wenig Vorteile was die Bekämpfung von Straßenkriminalität angeht (weil andere Maßnahmen besser sind). Ergo sollte Kameraüberwachung nur auf einzelne, besonders wichtige Objekte beschränkt bleiben.
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.104
Woher wussten die Nazis eigentlich wen man wo abzuholen hat?

Achso... Das war ja die Erfassung der Demokraten.

Klar, was kann da schon schief gehen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.430
Warum müssen eigtl. immer die echten und die vermeintlichen Nationalsozialisten herhalten, wenn in Berlin die mehrfach umbenannte SED mitregiert und eine alte Stasinette staatliche finanziert Gesinnungsterror ausübt?
 

paisley

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
11. Februar 2014
1.034
https://www.berliner-kurier.de/berl...oben-ohne-ist-beim-senat-unten-durch-32923840

Ein weing Anpassung an die Sitten der Neubürger ist nicht zuviel verlangt.
wer geht jetzt hin und verhängt das unzüchtige Gemälde
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Marianne
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Die_Freiheit_führt_das_Volk
im Museum
das ist jetzt bissl OT aber mir war danach mir Luft zu machen

„Billigt man jemandem eine Permanenz eine zeitliche Kontinuität zu, so verleiht man ihm eine Identität. Sie ist nur schwer zu fassen, etwas Absolutes, Invariantes, Unantastbares, das eine Person oder ein Volk in seiner historischen Kontinuität definiert.“
„ Um sich der eigenen Identität bewusst zu werden, erfordert es nach De Singly eines entgegengesetzten Anderen, das einem das eigene Ich vor Augen führt. Identität konstruiert sich demnach nicht nur durch Selbstbezug sondern baut sich auch auf der Konfrontation mit dem Andern auf.“
„ Weiter lässt sich feststellen, dass der geschlossene Kulturbegriff, der kulturelle Identität versucht an Merkmalen wie Sprache oder Bildung festzuschreiben, dem offenen Kulturbegriff weicht, der besagt, dass Kulturen versteinern, wenn sie nicht den lebendigen Austausch mit anderen Kulturen suchen. „
Quelle
http://teamarbeit.factlink.net/123199.0/
vom 14.07.2003

wir schaffen mit political correctness sprachliche Verkrampfung
und mit Genderisierung eine unnatürliche Betonung von Äusserlichkeits-Differenzen, die verblöden und ablenken vom Eigentlichen -
da steht ein Mensch vor uns, den wir bitte nicht erst kategorisieren
und taxieren bevor wir menschlich zu ihm sind.

nicht eine Renaissance des Islam wird sich wundersam ereignen
nein, wir möchten aus lauter Furcht vor Zoff und Krawall
lieber die freiheitliche Lässigkeit - geboren zu sein im Geiste der Aufklärung -
entbehren , verdrängen , verwerfen.
wir huldigen dem Großen Ganzen
keine Dichter und Denker kein Deutsch keine Heimat keine Verbundenheit
-sowas weglassen regiert sich besser-
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.104
Ich meinte damit einen demokratischen Staat, keine Diktatur wie in 1984, Nordkorea oder der DDR. Man kann mit einem Messer Brot schneiden oder jemanden erstechen. Es hängt davon wer es in der Hand hat.
Ja das ist doch die Gefahr...
Wer garantiert denn, dass diese dann zur Verfügung gestellten Mittel, bei einer repressiven Regierung nicht zum Einsatz kommen.
Die demokratische Mär wird uns ja ohnehin schon lange vorgegaukelt.
Agendatreue ist heute demokratisch, um nicht zu sagen alternativlos.
Lobbyistenhörigkeit ist heute demokratisch.
Die Amadeus-Antonio Stiftung ist ebenfalls ein Grundpfeiler der Demokratie in Deutschland.
Und nicht zuletzt regelt der Markt schon alles, allen voran die demokratische Partizipationsfähigkeit der Bürger.


Denn wenn du gucken musst, wie der Monat geregelt wird, ist dir scheiß egal wer regiert, denn du wählst früher oder später dann eh afd. Der Demokratie sei dank.

Dass die am Ende noch Marktradikaler agieren als die FDP, ist doch eh die Schuld der Flüchtlinge.


Ganz ehrlich, ein moderner Kaiser wäre einfach keine Verschlechterung.

Was mich zum Lachen bringt...

Die Tatsache, dass der letzte moderne Kaiser aufgrund von Loyalität (und familiären Zwist[Komplexe aufgrund seiner körperlichen Unperfektheit mit einberechnet] ) - , die Alleinschuld (sic!) des Krieges aller Kriege bekommen hat, lässt meine These halt zur Autobahn Stammtischparole verkommen.

Lag wahrscheinlich am Gebietsverlust und der unfassbaren Feuerkraft der Marine.

Ansonsten kann demokratisch basierte und vor allem legitimierte Massenerfassung nur positiv zu bewerten sein.

Was kann da schon schief gehen.

Demokraten dieser Welt vereinigt euch und widerlegt meine Thesen mit Argumenten.
Und nicht irrational, emotional als hättet ihr eure Tage.

Danke.
 

Aragon70

Meister vom Königlichen Gewölbe
28. Juli 2008
1.382
Das Argument das wenn wir eine Diktatur hätten diese eine existierende Überwachungs Infrastruktur nutzen könnten lasse ich nicht gelten weil eine Diktatur diese eh in kürzester Zeit einfach selbst aufbauen könnte und das in noch weit extremerer Form.

Das ein Monarchie eine Verbesserung wäre würde hauptsächlich davon abhängen ob es ein guter oder schlechter Kaiser ist. Leider hätten wir das nicht mehr im Griff und ein Typ wie "
King Joffrey" könnte an die Macht kommen.

Da sind mir demokratische Wahlen doch etwas lieber :)
 

IchMagMeinStauder

Erhabener auserwählter Ritter
6. Februar 2017
1.104
Dein erster Absatz ist genau die Inspiration, die ich gebraucht habe, Danke.

Hab den Fakt ausgeblendet, dass wir 2019 haben.
Selbst Einwohnermeldeämter verticken unsere Daten ungehemmt und akzeptiert mittlerweile.

Wir sind quasi schon längst gefickt.
(Herr Jäger, dies ist eine bewusst, drastisch überspitzte Formulierung, um die Dringlichkeit meines Anliegens zu verdeutlichen.)

Edit:
Durch das digitale Zeitalter sind wir gesellschaftlich ohnehin schon gefordert.
Globalisiert betrachtet ist es eine historische Zeitenwende, die fast schon mehrere Identitäten verlangt, um schwer erfassbar zu sein.
Die Gründe für dieses Bedürfnis mögen von unbegründeter Paranoia, zu illegalen Geschäften bis hin zu aufklärerischer Arbeit in repressiven Systemen reichen.

Same same but different.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.430
Lustigerweise wäre ein Psychopath wie Joffrey auf einem europäischen Königsthron nicht denkbar gewesen bzw. hätte keine einzige seiner spontanen Untaten begehen können, weil es schlicht nicht legal gewesen wäre und keiner mitgespielt hätte. Außer vielleicht in England. Ich bin mir etwas unsicher, wie das im Vater- und Mutterland der Menschenrechte lief, glaube aber, daß sie mindestens seit den Rosenkriegen ein bißchen robust vorgingen.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.819
Das Argument das wenn wir eine Diktatur hätten diese eine existierende Überwachungs Infrastruktur nutzen könnten lasse ich nicht gelten weil eine Diktatur diese eh in kürzester Zeit einfach selbst aufbauen könnte und das in noch weit extremerer Form.
Richtig und doch nicht richtig. Freilich kann eine Diktatur jedwede Form von Überwachungsinstrument aufbauen. Es geht aber eben um die Entstehung der Diktatur. Jetzt haben wir einen ganz gut funktionierenden Rechtsstaat (ja, mit Fehlern, aber kein Vergleich zu einem echten Unrechtsstaat), also müsste eine Diktatur sich aus diesem entwickeln. Das geht nicht über Nacht, sondern es müssen nach und nach die diversen Hindernisse aus dem Weg geräumt werden. Das geht um so schwerer - was gleichbedeutend ist mit es gibt um so mehr Möglichkeiten die Diktatur noch zu stoppen - je mehr Hindernisse es gibt. Genau deshalb haben die Amerikaner in ihre Staatsorganisation das System der Checks and Balances eingebaut. Genau deshalb wollten die Amerikaner auch, dass die BRD nach dem Krieg sich anders konstituiert als die Weimarer Republik um ein erneutes Abgleiten in die Diktatur zu erschweren.

Allerdings ist das eben nur ein Nebenargument. Das Hauptargument ist eigentlich, dass die Überwachungskameras Augenwischerei sind. Wirklich wirksam gegen Straßenkriminalität sind nur wie oben erwähnt Polizisten auf den Straßen sowie eine gute Justiz einerseits und Wohlstand für alle andererseits.
Wenn selbst übelste Schläger mit Bewährungsstrafen davon kommen und der Staat sich eine Unterschicht aus Armen und Dummen heranzieht, kannst Du so viele Überwachungskameras aufhängen wie Du willst, die Straßen werden dann nach und nach von Randalieren beherrscht.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.865
Als Kiddy bin ich in den Sommerferien fast jeden Tag in 'unser' Freibad gegangen, einschließlich chlorroter Augen&Sonnenbrand.
Heute bevorzuge ich Waldseen.
 
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