Das Untergraben unserer Freiheit

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von lumin, 31. August 2013.

  1. Lupo

    Lupo Prinz des Tabernakels

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    Recht hast Du. Blöde nur, dass Technologie und Fortschritt in Deutschland mittlerweile Wahlkampfthema und öffentliche Diskussion ist, so dass diese Blindgänger mit Ihrem, so Ihnen selbst so genannten "nüchternem, vom Sachverstand getragenen Pragmatismus", den Kurs mit bestimmen. Richtig super, wie man an dieser unsäglichen Energiewende sieht.

    Oh Kinder, kauft Euch Kämme, es kommen lausige Zeiten.
     
  2. Aragon70

    Aragon70 Großmeister-Architekt

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    Die Frage ist wieso es notwendig ist die Auto Industrie unbedingt so erhalten zu müssen. Eigentlich idiotisch das man überhaupt Auto Werbung erlaubt. Müßte man das nicht wie bei Zigarettenwerbung halten. Statt eines Autos das auf einer sonnen beschienenen Landstraße entläng fährt, sieht man Staus, Abgasse, Kinder in Krankenhäusern, Unfälle etc.

    Wenn der Nachbar einen fetten Mercedes/Audi/BMW gekauft hat wird er dafür bewundert. Obwohl man das Gefühl hat daß das so langsam abklingt. Könnte auch daran liegen das diese fetten Luxus Karossen scheinbar immer mehr Jüngeren (mit südländischem Aussehen) gefahren werden die meinen die Karre permanent an ihr Limit treiben zu müssen und alle anderen damit nerven.

    Das Totschlag Argument Arbeitsplätze ist Schwachsinn. Der Mensch braucht Nahrung, Kleidung und eine Unterkunft zum überleben, also ist es logisch gesehen immer für jeden eine Alternative in eine dieser Industrien zu wechseln.
     
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  3. Aurum

    Aurum Gesperrter Benutzer

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    "Autofahren schadet Ihrer Gesundheit"

    Argument "Arbeitsplätze" ist Begriff für Unternehmerprofit. Wenn diese wieder abgebaut werden müssen, ist es nur mehr ein kurze Schlagzeile in den Tages-News.
    Begriff "Arbeitsplatz" instrumentalisiert, um den Wähler bei Stange zu halten, Rückhalt zu generieren.

    Diese propagierte Freiheit bedeutet in der Praxis nur selbstgefällige "Selbstgerechtigkeit".
    Verbale Flittchen!
     
  4. Popocatepetl

    Popocatepetl Noachite

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    weil nahezu die gesamte deutsche wirtschaft darauf aufgebaut ist... und ja, das war blödsinn.
     
  5. a-roy

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    Sci-Fi Romane/Filme haben ja etliche Alternativen zum individuellen Autofahren geliefert.
    Es geht ja den HERRSCHENDEN immer um Profitmaximierung und ich frage mich, warum da nicht irgendwas gemacht wird.
    Nun ja, noch gibbet genug Öl (Fracking als Alternaive zur herrkömmlichen Ölförderung ist ja auch 'ne feine Sache, gelle?!), als Alternaive zu (Diesel)Autos werden E-Autos an gepriesen.
    Und mit dem Klimawandel und zunehmenden 'Wetterkapriolen' lässt sich ja auch gut Geld machen, denn was zerstört wurde, muss ja auch wieder auf gebaut werden.
     
  6. Aurum

    Aurum Gesperrter Benutzer

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    Ernteausfall Kosten 2018 Grössenordnung 2 Mia. Steuergeld.
    Dazu diverses andere wie reduzierte oder eingestellte Schiffahrt auf Flüssen...

    Die Kosten von Klimawandel sind etliches höher eingeschätzt als der ketzerische "Nutzen", Untergang der Menschheit absehbar.

    Du hast wohl mehr Klima-Panik als der Klima-Demonstrant, weil Du Massenvernichtung vorsiehst?
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2019
  7. a-roy

    a-roy Mensch

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    Nöh, Aurum, Klima-Panik hab' ich nicht, für mich ist dieser Zug längst ab gefahren und rast imho auf den Abgrund zu.
    Ich beobachte, denk' mir meinen Teil und poste ab&zu mal hier.
     
  8. Aurum

    Aurum Gesperrter Benutzer

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    Ausreden! Noch nicht mal angepackt hast, blöd lästern, selbstverliebt an Geld und Verbrennungsmotor klammern.
    Mit Null Enthusiasmus bringt man es auch zu nichts. Anderer Rechte klauen kannst Du, um dich selbst zu bereichern.
     
  9. a-roy

    a-roy Mensch

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    1.Angepackt hab' ich und tu es da, wo ich was bewirken kann.
    2.Lästern ist doch goil, sollte aber nicht blöde sein, sondern a bisserl Niveau haben.
    3.Klar bin ich selbstverliebt, denn wenn ich mich nicht liebe, kann ich doch auch keine anderen lieben: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
    4.An Geld klammer' ich mich nicht.
    5.An Verbrennungsmotoren kann ich mich nicht klammern, weil ich nie einen Führerschein hatte und folglich auch kein Auto.
    6. Enthusiasmus hab' ich schon, aber nicht, um es zu etwas zu bringen.
    7.Ich klaue keine Rechte von anderen.
    8.ich habe mich nie von anderen bereichert.
    Und wenn wir schon beim Pauschalisieren sind:
    Mir scheint, dass dein Denkvermögen ganz schön eingeschränkt ist, vllt. solltest du mal deine Drogen wechseln!
     
  10. Lupo

    Lupo Prinz des Tabernakels

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    Würdest Du vermutlich sogar eine Mehrheit für finden. Leute wie Aurum, die paternalistische Gehirnwäsche opportunistischerweise genau dann gut finden, wenn sie ihrer Interessenlage entspricht, gibt es ja zuhauf.

    Man könnte allerdings mal realistischerweise davon ausgehen, dass die meisten Autofahrer sich der Problematik sehr bewusst sind, und wohl auch nicht aus reinem Vergnügen täglich im Stau zu stehen, Unfälle zu bauen und die Luft verstänkern, sondern dies tun, weil sie aufs Auto angewiesen sind. Und dass sie weiter Auto fahren werden, einfach, weil sie es müssen, egal wie sehr Du es ihnen zusätzlich vermiesen und verteuern willst.

    Die Frage ist also, ob es Sinn macht, dem einzelnen Autofahrer das Leben sauer und schwer zu machen, ohne Alternativen zu bieten, oder ob man nicht lieber an sich mal über den Stellenwert der Mobilität in der Gesellschaft nachzudenken. Plakativ gesprochen, ist der zwang zur Mobilität ein ziemlicher Fluch. Und egal, wie sie betrieben wird, verbraucht sie Energie und belastet damit die Umwelt. Von den Kosten und der Landschaftszerstörung der zugehörigen Infrastruktur mal ganz zu schweigen.

    Jeder gefahrene km ist mehr oder weniger umweltschädlich - nur jeder nicht gefahrene km bedeutet Umweltschutz und nebenbei im Sinne des Threadtitels Befreiung vom Zwang im Stau stehend seine Lebenszeit zu verblödeln und die Gegend mit allerlei Emissionen zu belästigen.

    Das Ziel müsste also eigentlich sein, die bei uns pro Jahr gefahrenen Gesamt-km herunter zu bekommen. Es nutzt überhaupt nichts, wenn eine neue Generation Autos 10 % weniger Dreck produziert, wenn dann damit 20 % mehr gefahren werden. Es würde sich also durchaus lohnen, die Mechanismen, die diesen Zwang zur Mobiltät erzeugen, näher zu untersuchen und hier anzusetzen. Es geht um Rahmenbedingungen. Hier wäre meines Erachtens mal wirklich die Politik gefordert. Die macht es sich mit der wahlkampfwirksamen Verordnungen irgendwelcher irrelevanter und utopischer Grenzwerte zu Lasten Anderer viel zu leicht und kommt damit auch noch durch.

    Schade, denn was sich aus einem solchen Ansatz entwickeln könnte, dürfte dazu angetan sein, nicht nur Umweltschutz und Energiesparen zu verbessern, sondern auch die Lebensqualität aller Beteiligter zu steigern. Und es würde ganz ohne Zwang und fürsorgliche Gehirnwäsche auskommen.

    Aber gut, wenn der Bürger irgendwelche Ekelbild-, Diksrimminierungs-, Steuererhöhungs- und Verbotskampagnen wie bei der Tabakbekämpfung besser, weil wirksamer findet, und sich gerne bevormunden lässt, wird er selbstredend auch das bekommen. Wenigstens liefert so etwas Feinbilder, Schuldige und Sündenböcke, hat also erheblich mehr Unterhaltungswert.
     
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  11. Aragon70

    Aragon70 Großmeister-Architekt

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    Es sind 4,5%, also weit weg davon die gesamte deutsche Wirtschaft zu betreffen.

    https://www.handelsblatt.com/untern...ml?ticket=ST-1581754-tjqVCftd5QIffUdgtVzU-ap4

    Ich will das Auto ja nicht komplett verbieten. Aber wir sollten davon wegkommen es all zu sehr als Spaßmobil oder Prestige Objekt zu vermarkten. Ein Auto sollte kein Prestige Objekt sein sondern ein Transportmittel das einen möglichst effektiv, also benzin und CO2 sparend, von A nach B bringt.

    Wenn man dann irgendwelche 20 jähriger sieht die mit einem 300PS Mercedes AMG mit abgeschraubtem Auspuff durch die Gegend fahren und jede noch so kurze Strecke auf Maximum beschleunigen müssen ist das halt einer der Auswüche davon das Autos all zu sehr als Prestige Objekt herhalten müssen.

    Die EU könnte vorschreiben das bei Autos >150 PS die Karosserie rosa lackiert sein muß mit kleinen roten Herzchen drauf, das würde die entsprechende Klientel davon abhalten diese Autos zu kaufen :)
     
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  12. Popocatepetl

    Popocatepetl Noachite

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    sorry wenn ich es so direkt sage, doch scheinbar hast du den wert nicht so ganz verstanden, bzw missverstehst den artikel dadurch komplett. da geht es um die endmontage, also das reine zusammenschrauben zum schluss, ohne herstellung der einzelteile. alleine dadurch erhöhen sie den wert um 4,5%.

    das sind auch die, die regelmäßig die dicken gewinnbeteiligungen an die AN ausgeben, während z.b. mancher fräser, giesser oder sonstige maschinenführer ganz am anfang der "wertschöpfungskette" froh sein kann, wenn überhaupt nach tarif bezahlt wird. da wird oft so mit 1% kalkuliert. ja, 1% gewinn kommt oft bei der ganzen arbei nur raus^^

    und ja, da läuft was gründlich schief...

    viel wichtiger fürs allgemeine verständnis ist folgendes:


    und der klassiker:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Automobilindustrie#Autoindustrie_in_Deutschland
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juli 2019
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  13. Lupo

    Lupo Prinz des Tabernakels

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    Wer sich nicht bewegt, spürt seine Ketten nicht.

    ... aber Du wünschst Dir nur, dass die Ketten für Alle auf ein Dir genehmes Maß gekürzt werden. Da ist dann sogar auch der Staat als Großer-Bruder-Ersatz hoch willkommen, auch wenn ihm sonst nur das Schlechteste unterstellt.

    Was ist bitte per se daran verwerflich, wenn jemand beim Autokauf nicht nur an die bloße Fortbewegung A nach B sondern darüber hinaus auch Spaß am Fahren haben will? So lange der/diejenige niemanden gefährdet oder belästigt, ist doch alles bestens! Ich behaupte mal kühn, dass diejenigen, die ein testosterongetriebes, lautstarkes Dumm-Dummgeschoß als Kompensation dafür brauchen, dass sie von der Natur anderswo Defizite mitbekommen haben, ganz krass in der Minderzahl sind. Und ohnehin voraussichtlich nicht lange Freude an ihrem Führerschein haben werden.

    Rücksichtsloses und gefährliches Fahren ist auch keineswegs an Hubraum oder Motorleistung gekoppelt. Auch mit einem 40 PS-Floh kann man einen ziemlichen Scheiß bauen. Den Nachweis liefern die unausgeschlafenen, unkonzentrierten, gestressten und genervten jungen Mütter, die ihr quengelndes Kind auf den letzten Drücker abliefern, jeden Tag vor den Kindergärten und den Anfahrtswegen dahin.

    Ich bleibe dabei: Das konzeptionelle Problem bei der Mobilität sind nicht einzelne Idioten. Es wird nichts besser, wenn man diese als Alibi nimmt, um die Ketten für Alle mit noch mehr Auflagen noch enger zu machen. Um es zu verdeutlichen: Nach den Angaben des KBA entwickelte sich die Gesamtfahrleistung in Milliarden km wie folgt (blaue Werte von mir gerechnet, grüne Angaben zusätzlich aus statista.com):

    2013: gesamt 705; davon PKW 611 (86,6%); pro PKW: 14 259 km; Anz. PKW: 42,8 Mio; Anz. Staus: 415 000
    2014: gesamt 706; davon PKW 612 (86,7%); pro PKW: 14 100 km; Anz. PKW: 43,4 Mio; Anz. Staus: 475 000
    2015: gesamt 716; davon PKW 619 (86,4%); pro PKW: 14 074 km; Anz. PKW: 43,9 Mio; Anz. Staus: 568 000
    2016: gesamt 726; davon PKW 626 (86.2%); pro PKW: 14 015 km; Anz. PKW: 44,7 Mio; Anz. Staus: 694 000
    2017: gesamt 733; davon PKW 631 (86,0%); pro PKW: 13.922 km; Anz. PKW: 45,3 Mio; Anz. Staus: 723 000

    Quellen: https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html
    https://de.statista.com/statistik/d...rage/anzahl-der-staumeldungen-in-deutschland/

    Diese Zahlen sind ziemlich übel. Der teuere Ausbau der Verkehrswege ist angesichts der Entwicklung der Stauzahlen offensichtlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, der an der jeweiligen Baustelle obendrein zusätzliche Staus erzeugt. Wir haben ja nicht erst 2013 eine gigantische Zahl Baustellen, aber eine Trendwende haben die Baumaßnahmen nicht herbeiführen können. Und wenn man die Staufahrt durchgestanden hat: Seit 2013 kloppen sich 2,5 Mio Autos mehr um die sowieso schon immer knappen Parkplätze, was einige unfreiwillige Stadtrundfahrten erklärt. Und der Trend der zunehmenden Gesamtfahrleistungen und Fahrzeugzahlen ist ungebrochen.

    Verkehrsinfarkt also. Stürzt sich da irgend jemand freiwillig und aus Spaß an der Freude in dieses Getümmel? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sehr viele der 631 000 000 000 in Deutschland gefahrenen PKW-km aus Freude am Fahren zustande kommen. Sondern eher zähneknirschend aus purer Notwendigkeit. Und das ist genau keine Freiheit, sondern Zwang.

    Der Zwang zur Mobilität, nach B zu müssen, wenn man in A ist. Wenn es gelänge diesen Zwang so weit zu lockern, dass ein spürbarer Teil der Fahrten entfällt, wäre auch etwas, und zwar wahrscheinlich eine ganze Menge erreicht. Die Zahlen oben deuten es ja an, dass hier offensichtlich ein Riesen-Hebel liegt.

    Natürlich wäre eine teilweiser Abkehr von der Mobilität gleichzeitig ein Umbau der Gesellschaft. Aber teilweiser Wegfall eines Zwanges wäre mir erheblich sympathischer als der real laufende Umbau der Gesellschaft in Richtung Gängelung und Bevormundung. Aber gut - wenn es mehr Spaß macht, nach noch mehr Gängelung und Bevormundung zu rufen, so lange es nur die Anderen trifft ...
     
  14. William Morris

    William Morris Prinz von Jerusalem

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    Im Endeffekt war es doch so, die zunehmende Mobilität durch das Auto machte die Supermärkte auf der grünen Wiese möglich und auch die immer weiter entfernten Arbeitsplätze. Das ist ein Teufelskreislauf und ich weiß nicht, ob der wirklich durchbrochen werden kann.

    Bis 1990 bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, dann wechselte mein Job in ide nächste Kreisstadt, da bin ich mit Auto, aber auch etliche Jahre mit Bus und Fahrrad (immerhin eine Strecke fast 20 km) gefahren. Vor ein paar Jahren wanderte mein Arbeitgeber wieder weiter weg, jetzt sind es 40 km und ich nehme das Auto. Man könnte mit der Bahn fahren, aber beide Bahnhöfe liegen für mich eher ungünstig.

    Ein massiver Ausbau des ÖPNV bei gleichzeitigem kostenlosen Angebot wäre vielleicht eine Maßnahme, die einige Autofahrer zum Wechseln bringen würde. Viele Jahre war es einfach so, das sich alle Verkehrsteilnehmer am Auto zu orientieren hatten, mit den bekannten Folgen. Elektroautos lösen die Probleme ja auch nicht wirklich, eigentlich überhaupt keins.

    Witzigerweise hat sich die Zahl der Außerhausbewegungen seit den alten Römern kaum verändert, ca. 3 mal täglich und auch der zeitliche Aufwand ist ungefähr gleich. Geändert haben sich nur die Entfernungen.
     
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  15. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Ja man könnte Bahnfahren. Aber selbst bei Grüner Beteiligung in der Landesregierung werden Parkplätze am Bahnhof abgebaut und/oder teuer Bewirtschaftet. Würde man wirklich wollen das Menschen Bahn fahren, man könnte so viel tun um das zu verbessern ... erleben kann man Allerorts das Gegenteil.
     
  16. William Morris

    William Morris Prinz von Jerusalem

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    Die Bahn hat gerade in Brandenburg viele Bahnhöfe aufgegeben, selbst Kreisstädte sind davon betroffen. Da steht dann ein Fahrkartenautomat und überall riecht es nach Urin. Für ältere Menschen ist das oft einfach Abschreckung. Die fahren dann nicht mehr mit der Bahn, wenn es nicht unbedingt sein muss. Meine Heimatstadt betreibt den Bahnhof in Eigenregie, aber in vielen Gemeinden steht da nur noch ein verwahrlostes Gebäude mit vernagelten Fenstern.

    Das motiviert niemand mit der Bahn zu fahren, die DB konzentriert sich lieber auf schicke Erlebnisbahnhöfe in den Metropolen.
     
  17. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Witzig da die Schuld bei der DB zu suchen.
    Dabei ist es doch der Staat und interessanterweise vor allem Grün-Linke Regierungen die alle Parkplätze in der Nähe von Bahnhöfen vernichtet. Hier in Potsdam hat man das ganze Gelände vor dem Bahnhof eine gut Zahlenden Versicherung gegeben. Natürlich gibt es eine Tiefgarage (TEUER) die nicht reicht und für Fahrräder gibts nichts sinnvolles.

    Toll wenn die Politiker A sagen und B machen da gewinnt man so richtig Vertrauen.
     
  18. William Morris

    William Morris Prinz von Jerusalem

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    Bei uns wurden direkt am Bahnhof neue Parkplätze gebaut und nicht gerade wenig, inklusive Stellplätze für Wohnmobile.

    Das Bahnhofssterben würde ich trotzdem der DB direkt anlasten.
     
  19. Malakim

    Malakim Insubordinate

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    Die DB ist ein Unternehmen, da geht es um Geld.

    Zum Glück haben die Grünen eine Lösung: Seilbahnen


    (Mir bleibt bei solchen Vorschlägen immer die Spucke weg was soll das denn lösen :don:)
     
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  20. Shishachilla

    Shishachilla Master of desaster

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    Du lastest den Grünen/Linken also die Privatisierung der DB an oder wie?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Linke für eine Privatisierung eines staatlichen Unternehmens steht.
     

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