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Ist der Mensch sinnlos?

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
tut mir leid tut mir echt leid rosskeule. ich hatte ja nicht die ganzen aussenseiterkommentare gelesen sondern hab den topic namen als programm genommen.man kann ja nicht ahnen dass das topic hier so ne komische richtung nimmt.
in wirklichkeit ist nartürlich aussenseiter der oberspakko. immerhin zieht er hier seit ner weile sein komprimiertes talkshowwissen durch. also echt aussenseiter du bist ja superkrank.
man sollte leute wie dich in eine geschlossen evolutionsgemeinschaft pakken, da wärst du sicher gut aufgehoben.
alter, wie prollig und eindimensional kann menschliche inteligenz eigentlich noch missbraucht werden.
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
Moin...

Ich stoß zwar erst spät dazu, aber ich kann mich Tizian in diesem Fall nur anschließen.
Solange jener "Sinn" nicht definiert ist (hat wohl keiner gemacht, oder?), macht die Frage auch keinen... *g*
Und wenn hier jemand den "Sinn Des Lebens" erkannt hat, so verdient er sicher einen Nobelpreis der Philosophie (wenn es den gibt?)... und vielleicht noch etwas Apfelkuchen!!!
Warum krampfhaft Antworten auf unbeantwortbare Fragen finden wollen...?
Nur, um des Denkens willen?
(dazu hab ich zwar ´ne theorie, aber die erspar ich euch *g*)

Naja...

Beste Grüße.......
 

Außenseiter

Geselle
10. Oktober 2002
12
Ich bin mir recht sicher, dass ich am Anfang geschrieben habe, dass wer die Argumentation nicht versteht oder sie nicht nachvollziehen kann nicht weiter zu lesen braucht. Dies ist wohl genauso wenig wie der Rest verstanden worden, denn wenn man dies beachtet hätte, würden 35 von 41 Beträgen nicht existieren. Aber dennoch wäre ich dankebar wenn mir derjenige, dessen IQ weit unter seiner Schuhgröße liegt und der behauptete ich sei über irgendwelche minderheiten hergezogen, mir nochmal zeigen könnte in welcher Form das gewesen ist. Denn ja, ich halte sie für sinnlos, das wird mir niemand nehmen, doch habe ich gesagt dass diese Tatsache ein Problem ist, in welcher Form habe ich meine Abneigung gegen Schwule, Lesben oder sonst irgendwen geäußert?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Zu dieser ollen "ist Rammeln der Sinn des Lebens ?"-Debatte gibt es ein wunderbares Zitat von
Steven Pinker , Professor für Evolutionspsychologie an einer unbekannten Provinzuni namens Massachusetts Institute of Technology (MIT) :

"Well into my procreating years I am, so far, voluntarily childless, having squandered my biological resources reading and writing, doing research, helping out friends and students, and jogging in circles, ignoring the solemn imperative to spread my genes. By Darwinian standards I am a horrible mistake, a pathetic loser, not one iota less than if I were a card-carrying member of Queer Nation. But I am happy to be that way, and if my genes don't like it, they can go jump in the lake." (Pinker)
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
erstens benutzt du die evolution als argument ohne sie zu verstehen.
zweitens was soll dieses ich bin nicht für ethnische reinigungen ,wenn aus deiner meinung ganz offensichtlich hervorgeht dass du auch nichts dagegen hättest wenn alle dafür wären.

also ich halte es für eine ziemlich grosse beleidigung menschen in einem diskussionthema mit ziemlich hohen allgemeingültigkeitsanspruch als sinnlos zu bezeichnen.
ausserdem gibst du ja zu ,von deiner faschistoiden these nicht abrücken zu wollen . also was soll diese diskussion für dich bezwecken? deine rethorik zu verbessern um noch mehr deppen von deiner scheisse zu überzeugen.

klar äusserst du deine meinung zu den homosexuellen nicht ,weil du dich sonst zu offensichtlich als fascho entlarvst .

du solltest lieber mal zweimal denken als die erstbesste theorie die dir in den sinn kommt für immer zu behalten ,ohne willig zu sein sich auf dem gebiet zu bilden.

evolution hat mehr aspekte als fortpflanzung und den übersetzungsfehler "der stärkste überlebt". vor allem beim menschen, der in der lage ist sich selbst zu zerstören ,überzubevölkern ,evolution konstruktiv zu lenken. du erklärst quasi jeden menschen der keine kinder hat als sinnlos. das ist doch total bescheuert. und ich hab echt keine lust meine zeit für so idotische vorstellungen eines einzelnen zu opfern.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Natürlich wirkt die Evolution auf uns, weil die Mechanismen in uns vorhanden sind. Die Evolution tut nichts weiter als dafür zu sorgen, daß Gene selektiert werden, die sich besonders erfolgreich vervielfältigen.
Dazu bedient sie sich einiger Tricks. Ein sehr geschickter Trick ist uns für den Akt der Fortpflanzung mit einem Orgasmus zu belohnen.
Nun ist es aber so, daß wir Menschen ein Gehirn haben das seinerseits klug genug ist, den Genen jederzeit ein Schnippchen zu schlagen und uns die Belohnung zu holen ohne uns dabei gleich fortzupflanzen.
So what ?
Wer etwas anderes behauptet muss deshalb noch längst keine Fascho sein (fundamentalistischer Christ oder Moslem würde es auch tun), aber er unterschätzt das eigene Gehirn.
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
ist im urdogmatischen sinne ein fundamentaler christ oder moslem etwa kein fascho.? oder was meinst du würden fundamentaler christ oder moslem auch tun?.kommt so satzbaumässig evt nicht richtig rüber. falls doch gilt erstere kritik.
ich bezweiflt nicht dass evolution sich auswirkt ich denke einfach dass aussenseiter sie nicht zu genüge versteht , als das er seine kranken theorien davon ableiten könnte. immerhin geht es auch um die fähigkeit von arten in einer gemeinschaft zusammen auszukommen, was er völlig aus seiner ableitung ausblendet.als ob der mensch nur konkurenzstrukturen gehorchen würde oder so. deshalb sollte er vorsichtig mit seinen formulierungen sein. und wenn er schon vorsichtig ist ,ist hat er eine noch faschistoidere vorstellung.
ausserdem sollte er sich doch eine eigene definition des wortes sinn abgeben, wenn er so dumme gewagte thesen dazu aufstellt ,da er sonst in seiner pauschalität sehr intolerant wirkt und somit solches verbreitet.

wenn man keine ahnung von etwas hat und nicht mal den drang hat es verstehen zu wollen , dann sollte man lieber die klappe halten.
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
mal noch ein ganz simples beispiel, damit es auch jeder depp versteht. ich bin zwar so ungefähr atheist aber das macht nichts.
war jesus etwa sinnlos. er hatte keine kinder ,hat sich vermutlich nicht für fortpflanzung interessiert.
trotzdem hat er bis jetzt 2000 jahre der geschichte eines relativ grossen teils der menschheit geprägt-und somit auch die evolution geprägt bzw prägt sie immer noch durch die in die gesellschaft implizierten wertvorstellungen.
also aussenseiter shut the fuck up.
wie engstirnig kann man sein?
 

Blubb

Geheimer Meister
5. September 2002
174
das habe ich auf der letzten Seite schonmal gepostet,a ber ich denke, dass es hier wieder sehr gut hin passt, zumal viele, die jetzt etwas schreiben das vorherige nicht gelesen haben!

''Sinn des Lebens??

Naja, da gibt es für mich genau zwei Antworten:

1. Das Leben ansich hat keinen Sinn! (vgl. Ameinse und Elefant -> Nahrung sammeln und sich fortpflanzen -> für mich kein Sinn, sondern reines Überleben -> das Überleben ist für mich kein Sinn, sondern die Bedingung unserer Existenz)

2. Jedoch sind wir als Menschen dazu in der Lage unserem Leben einen Sinn zu geben. Diesen Sinn gilt es zu finden und da der Sinn von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, gibt s auch keine Allgemeingültigkeit dafür.

Beide Ansichten muss man unter der Berücksichtung der Allgemeingültigkeit betrachten, sie sind objektiv angelegt. Der Versuch eine allgemeine Gesetzmäßigkeit zu finden ist damit dargestellt.''
 

Staatsfeind

Geselle
26. August 2002
21
sinn, sinn, sinn, sinn was ist sinn ist sinn die positive nutzung einiger umstände für irgendjemanden? wenn ja ist das auch wieder nur eine hervorbringung unserer vorstellung! sinn ist nicht wirklich real eher etwas was nur in unserer vorstellung lebt! (man bin heute wieder viel zu realistisch) :?
 

Heuli

Geheimer Meister
26. Juli 2002
318
Außenseiter, wenn ich solche sozialdarwinistischen Texte lese, bekomme ich manchmal, in dunklen Stunden, aber nicht heute, den Wunsch, dass sich Leute, die den Sinn der menschlichen Existenz verneinen, doch endlich selbst erschiessen sollen. Das würde sowohl ihnen als auch dem "Rest" Ärger ersparen. Ansonsten habe ich "nur" Mitleid für dich übrig, da du deinen Sinn auf schlichte Fortpflanzung reduzierst.

Wie blubb schon sagte, ist die Fortpflanzung nur die Bedingung für unsere Existenz. Wenn ein Wesen "reif" genug dafür ist, wird es meiner Meinung nach die Unsterblichkeit erreichen und sich über diesen "Zwang", entschuldigt, wenn ich es so hart ausdrücke, hinfortsetzen. Deshalb kann Fortpflanzung kein Sinn sein, der Sinn ist die Entwicklung und die Liebe.

Dem Menschen, aber nicht nur ihm, ist die Fähigkeit zur Liebe gegeben worden und diese einzusetzen ist meiner Meinung nach unser "Primärziel".
Wir können unser inneres Glück ausstrahlen und mit anderen teilen um so zusammen noch glücklicher zu werden. Warum das nicht nutzen ? Ich sehe keinen einzigen, noch so nichtigen Grund dagegen. :)

Desweiteren gibt es noch den Grund der Entwicklung. Ein genaues Ziel kann ich dir noch nicht nennen, ich kann dir nur eine Vermutung und ein Argument für die Existenz dieser Entwicklung geben.

Warum, wenn nicht eines höheren Zieles wegen, haben sich Atome gesammelt, hat sich Materie gesammelt um ein All hervorzubringen, das wiederum eine Galaxis hervorbringt, die wiederum einen Planeten hervorbringt, wo unter Idealvorausetzungen das entsteht, was die Wissenschaft Leben nennt ? Und dieses Leben entwickelt sich ständig weiter. Vom Einzeller bis zum Menschen mit aktivem Bewusstsein ! Und es geht weiter. Also behindern wir den Weg nicht, sondern arbeiten wir lieber für eine friedliche und entwicklungsfreudige Zukunft !

Meine Vermutung wäre, dass wir uns immer mehr zur Vervollkommnung hin entwickeln um aus dem Kreislauf auszubrechen. Das driftet aber jetzt ab und tut nicht zur Sache.

Selbst wenn du diese Entwicklung verneinst und die Entstehung von Leben als bloßen Zufall abtust und dann keinen Sinn siehst, wieso willst du dann UNBEDINGT das Leben anderer beeinflussen ? Es ist doch alles egal, WIESO musst du andere Menschen krank machen wollen ? Das verstehe ich nicht. Wenn du die Welt nicht "verstehst" oder akzeptierst, ist das schon traurig genug. Aber andere nur des Hasses und der Genugtuung wegen anzustecken, macht nichts besser.

Ich denke, das reicht für's erste. Immerhin soll auch mal jemand antworten. :)
 

Blubb

Geheimer Meister
5. September 2002
174
Hm ... interessant, aber nicht meine Meinung.

Heuli, nach deinen Aussagen bringst du den ''Sinn des Lebens'' mit Gott in Verbindung, doch das kann ich nicht sagen. Denn wenn es einen Gott gäbe, dann hätte jede Bazille, jeder Vogel, jegliches Leben, sogar jeder Stein einen Sinn. Doch das denke ich nicht. Wir als Menschen, sind in meinen Augen nur dazu in der Lage uns einen Sinn zu geben, da wir durch unser Denken, unser Bewusstsein, unseren Verstand dazu fähig sind. Nehmen wir mal meine Freundin, ja, wir beide lieben uns und ich glaube, dass ich darin meinen Sinn gefunden habe - zumindest gibt sie mir einen Sinn zu leben - ein Leben ohne sie könnte ich mir gar nicht mehr denken. Ebenso kann jemand seinen Sinn in der Arbeit finden, oder im Idealismus.
Wenn ein Gott existieren würde, dann hätte er uns wohl einen Sinn gegeben, doch leider müssen wir diesen selbst suchen und bekommen ihn nicht frei Haus geliefert. Die blanke Existenz kann nicht der Sinn sein, da sogar ein Stein existiert, dieser jedoch nicht lebendig ist. Dann könnte ich mich auch in ein Vakuum einschließen lassen, und dort dann für alle Ewigkeiten vor mich hin wegetieren. Doch ob das sinnvoll ist, lasse ich mal dahin gestellt.
Liebe ist ein Sinn unter nahezu unendlich vielen. Wir Menschen sind in der Lage uns einen Sinn zu geben, ob moralisch gut oder schlecht ist dabei nicht relevant. Wenn wir den Sinn gefunden haben, dann müssen wir ihn so gut wir können ausleben um glücklich zu werden. Somit setzte ich Glück als Ziel zur Sinnfindung, welches natürlich wiederum immer individuell ist.
Das wir Menschen erst dazu in der Lage sind verdanken wir einer zufälligen Entwickung, das ist für mich klar. Wissenschaft hat dies bewiesen und klar dargestellt. Das ist Evolution, nur werde ich darauf nun nicht näher eingehen, da ich fest davon überzeugt bin, dass dies ein Zufall ist. Stell dir mal vor, das Universum wäre unendlich - dann gäbe es auch unendlich viele Zufälle, die bedeutet unendlich viele Planeten mit Leben, unendlich viele ERDEN, die vielleicht das genaue Abbild von dieser sind, oder vielleicht 10 Jahrein der Vergangenheit oder 1000 Jahre in der Zukunft sind, aber auch eine Erde, auf der im moment jemand vor einem Computer, irgendwo einem Haus, sitzt und gerade DIESEN Beitrag ließt. Oder aber auch ganz andere Welten mit anderen physikalischen Gesetzen, usw.usw.usw. ... dann gäbe es unendlich viele Möglichkeiten!
Vervollkomnung ... hmm ... kann auch ein Sinn sein! Nur bleibt zu klären in wieweit die Vervollkomnung voranschreiten muss. Was ist "vollkommen"? Wie nah sind wir schon daran? Ein ausbruch aus unserer körperlichen Existenz? Das wäre eher Sience-Fiction. Aber ich glaube auch, dass die Vervollkomnung immer weiter das Ziel er Menschheit sein wird. "Besser als alle/s andere/n sein" ist gewiss ein Ziel. Gott ist die Idee des Perfekten und die Gleichsetzung mit diesem vielleicht ein großes Ziel! ... wer weiss, was es noch geben wird, die Möglichkeiten und Spekulationen darüber sind nahezu unbegrent.

:arrow: Blubb
 
10. April 2002
12
@Außenseiter (Beitrag 10.Okt)

Möchte ganz kurz die Behinderten verteidigen, die nur unnötig Rohstoffe und Energie verschwenden. Es gibt auch einige, die für die (von Dir verachtende) Weiterentwicklung der Menschehit hilfreich sind. Stephen Hawkins ist ein körperlich Schwerbehinderter. Er sitzt im Rollstuhl, ist unfähig mit seinen Händen zu schreiben und doch ist er einer der berühmtesten lebenden Physiker der Welt (Literatur: "Das Universum in der Nussschale"- für naturwissenschaftlich Interessierte ein sehr empfehlenswertes Buch). Ich denke er hat seinen Sinn,Motivation seines Lebens trotz erschwerter Lebensbedingungen gefunden. - Manch einer vegetiert nur so dahin. ...
 

Amy

Geselle
28. Juni 2002
26
@blubb: Du hast absolut recht! Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, doch leider scheinst du nicht immer dran zu denken und meinst ganz genau über Gott bescheid zu wissen.
Du sagst: Wenn es Gott wirklich gäbe, hätte alles Leben einen Sinn.
Wie kommst du drauf?
Kann doch sein, dass Gott das Leben erschaffen hat und gesagt hat: "Hier, bitteschön, da habt ihr's. Und jetzt: lebt! Ich gebe euch dieses einzigartige Leben, und ihr habt keine Aufgabe, euer Leben hat keinen Zweck. Lebt euer Leben, ganz ohne Zwänge außer denen das Lebens und probiert, euch an allen seinen Seiten zu erfreuen." Dazu noch eine Prise freien Willens, damit wir leben und nicht Er uns das Leben vorschreibt. Wer sagt, dass Tiere oder Pflanzen nicht genausoviel vom Leben haben wie wir? Unwahrscheinlich, okay, aber wirklich wissen kann es niemand (Jeder, der mal ein Pferd war, bitte melden!)

Du sagst auch, "Gott ist die Idee des Perfekten"
Nun ja, Gott ist für uns perfekt, aber Ihn bloß mit Perfektion gleichzusetzen wird Ihm meiner Meinung nach nicht gerecht. Auf einem Tabernakel bei uns steht ein Spruch: "Gott ist Liebe". Ironischerweise ist für viele "Gott" ein genauso schwammiger Begriff wie "Liebe", und gerade deswegen scheint man das schlecht angreifen zu können. Und wenn man mal an die für das Christentum zentrale Aussage denkt (die Weihnachtsbotschaft), kann man es kaum besser treffen, als "Gott ist die Idee der Liebe" zu sagen.
Kennst du auch den Satz "Gott ist das Leben"? Gott = Liebe; Gott = Leben :arrow: Liebe ist das Leben.
Ein wunderbarer Grund um zu leben, findest du nicht auch?
Liebe das Leben: fühle.
Darauf kommt es für mich an, Sinn, Aufgabe, Zweck hin oder her.
Und darum ist es auch so schwer.
 

agkaneda

Geselle
9. Januar 2003
7
Wille

apropos freier Wille, denkt ihr das der Wille wirklich frei ist ? Mal abgesehen von der ersten Reaktion ("...klar ist mein Wille frei, ich kann machen was ich will und wann..."). Nur weil es eine erschreckende und hilflose Vorstellung ist, gänzlich Determiniert zu sein, muss sie nicht auch falsch sein. Wie könnten wir überhaupt feststellen, ob wir frei sind? In einer rein materiellen Existenz ist doch Freiheit eigentlich nicht möglich. Alles wird dann im Grund durch Ursache und Wirkung, einer Kettenreaktion ähnlich, bewirkt. :?: Gibt nicht erst Gott dem Menschen die Möglichkeit zur Wahl und somit Loslösung von Vorbestimmtheit ?

Lesetipp zu diesem Thema : Camus (sisyphos), Sartre(sein und nichts) und Kant (KrV)
 

Blubb

Geheimer Meister
5. September 2002
174
@ Amy

Da ich die Existenz eines Gottes nicht, für mich, beweisen kann, existiert er ebenso für mich auch nicht! Ich bin ein Agnostiker der glaubt erst dann an Gott glauben zu können, wenn er einen Beweis für dessen Existenz hat, der mich vollkommen überzeugt. Sei es Naturwissenschaftlich, Theologisch, Philosophisch oder vielleicht eine transzendente Bewusstseinserfahrung.
Da wir alle nicht wissen können, was Gott wirklich ist, setzte ich ihn mit der Fiktion vom Perfekten gleich. Dies ist allersings nur eine Idee und existiert nur in unserem Geist! (vgl. Platons Ideenlehre)
Wieso es diese Idee gibt? Ich sehe es nicht so wie Descartes, der sagt, dass und nur ein vollkommenes Wesen selbst uns diese Idee gegeben haben kann, sondern denke ich, dass wir Menschen schlichtweg Maximen brauchen, um in einer Gemeinschaft leben zu können. Diese Maximen, seien es Gesetzte, sein Gott oder irgendwelche Demagogen, sind ein Grundbestandteil unserer Gesellschaft und hält sie zugleich am leben.
Wenn es nun tatsächlich einen Gott gäbe, hätte er uns zwangsläufig geschaffen. Ich würde mein Leben in seinen Dienst setzten, wenn es ihn gäbe! Doch wer sagt uns, dass ein Gott existiert?? Wenn es einen solchen gibt und er uns nur beobachtet, wieso sollte ich dann an ihn glauben, obwohl ich keinen Beweis für dessen Existenz habe? Früher hat die Kriche auch behauptet, die Erde wäre eine Scheibe und sie ist doch keine! Das ist das gleiche Prinzip und an diesem vorgesetztem Glauben will ich nicht festhalten, lieber mache ich mir meine eigenen Gedanken.

Schlussfolgernd kann ich nur betonen, dass der Sinn des Lebens ist, den Sinn zu finden und schliesslich nach Glück zu streben.
 

guroo

Geselle
12. Januar 2003
5
Sinn?

Erklärt mir doch mal das Wort Sinn!

Is etwas sinnvoll, wenn es einem anderen nützt?
Wo ist die Grenze zwischen Unsinn und Sinn?

Ich finde man kann keine klaren Linien ziehen.
Jeder definiert Sinn anders.

Wenn man über eine Minderheit wie Schwule negativ argumentiert, heißt es nicht gleich, man hätte Abneigung gegenüber dieser Minderheit.
Würde man das Argument mit dem Behinderten als Stein am Fuße mit
ein erkranktes Katzenbaby (das in der freihen Natur ja nicht überleben sollte, denn nur ein gesundes Geschöpf soll seine Rasse verbreiten)austauschen, so würde man sich ja eher auf die Seite der Katze hingezogen fühlen (Mutterinstinkt verhalten) und es versuchen vielleicht wieder Gesund zu pflegen und nicht als behinderte Missgeburt zu bezeichen.
[/quote]
 

Morpheus

Lehrling
6. Januar 2003
1
nur 99%der menschen sind sinnlos, weil sie dumm sind!

ein einzigstes prozent von über 6 milliarden menschen haben das leben schon etwas kapiert.d.h. dieses eine prozent läßt sich z.b. nicht von den medien manipulieren(weil wer der angeblich meinungsfreiheit bildenden "BILD" glaubt ist verloren!) :twisted:
 
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