GOTT? Lächerlich!! die 2.

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

Moses spricht zu seinem Heer: Nun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben. Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, laßt für euch am Leben! Numeri 31,17-18

In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr. II.Moses 12,13


Die Israeliten bei der Eroberung Jerichos: Mit scharfem Schwert weihten sie alles, was in der Stadt war dem Untergang, Männer und Frauen, Kinder und Greise, Rinder, Schafe und Esel. Josua 6,21

Niemand ließ er entkommen; alles was lebte weihte er dem Untergang; wie es der Herr der Gott Israels, befohlen hatte. Josua 10,40

Hernach schlug David die Philister. Er unterwarf sie und nahm ihnen die Zügel der Herrschaft aus der Hand. Auch die Moabiter schlug er. Sie mußten sich nebeneinander auf die Erde legen und ermaß die Reihe mit einer Meßschnur ab;jeweils zwei Schnurlängen wurden getötet, und jeweils eine volle Schnurlänge ließ er am Leben. Samuel 8, 1-3

Das sind die Namen der Helden Davids; Jischbaal, der Hachmoniter, das Haupt der Drei; er schwang seine Streitaxt über achthundert Männer und erschlug sie alle auf einmal. Samuel 23, 8
Naja, das war ja noch vor Jesus' Zeit, da wußte Gott der Herr wohl noch nicht, was Recht und was Unrecht war, mußte sein Sohn ihm wohl erst noch erklären. Im Neuen Testament sieht es allerdings ähnlich aus. Da wird erwürgt, erschlagen, gequält, verstümmelt, verbrannt usw. was das Zeug hält.

Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Mt, 13;24-30

Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen. Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Mt, 5;21.
Ich hoffe, das letzte Zitat ist eines von den Bibelstellen, die man nach belieben auslegen oder ignorieren kann! Sonst sähe es für weite Teile der Bevölkerung, im wahrsten Sinne des Wortes, echt düster aus!

Folgende Zitate stammen aus der Offenbarung des Johannes:

Und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und sollen erkennen
alle Gemeinden, daß ich bin, der die Nieren und Herzen erforschet; und
werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken.

Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden.
Und er soll sie weiden mit einer eisernen Rute, und wie einesTöpfers Gefäß soll er sie zerschmeißen,

Und es ging heraus ein ander Pferd, das war rot; und dem, der
daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde, und daß
sie sich untereinander erwürgten; und ihm ward ein groß Schwert gegeben.

Und es ward ihnen gegeben, daß sie nicht töteten, sondern sie
quäleten fünf Monden lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom
Skorpion, wenn er einen Menschen hauet.
Und in denselbigen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und
nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen
fliehen.

Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf eine Stunde
und auf einen Tag und auf einen Monden und auf ein Jahr, daß sie
töteten das dritte Teil der Menschen.

Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit
großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen:
Kommet und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen GOttes,
daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das
Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das
Fleisch aller Freien und Knechte, beide, der Kleinen und der Großen.
Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere
versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit
seinem Heer.
Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der
die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführete, die das Malzeichen
des Tieres nahmen, und die das Bild des Tieres anbeteten; lebendig
wurden diese beide in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel
brannte.
Und die andern wurden erwürget mit dem Schwert des, der auf dem
Pferde saß, das aus seinem Munde ging. Und alle Vögel wurden satt von
ihrem Fleisch.
Wow - was für eine friedliebende, humanistische Religion! Da muß man doch einfach mitmachen und sei es nur, um diesen Gräultaten zu entgehen. In diesem Zusammenhang ist auch diese Seite sehr interessant: Göttliche Greuel, Grausamkeiten und Todesstrafen oder Lieber Gott, wo bist du?

Rechte hebräischer Sklaven:
21,2 Wenn du einen hebräischen Sklaven kaufst, so soll er dir sechs Jahre dienen; im siebenten Jahr aber soll er freigelassen werden ohne Lösegeld.
21,3 Ist er ohne Frau gekommen, so soll er auch ohne Frau gehen; ist er aber mit seiner Frau gekommen, so soll sie mit ihm gehen.
21,4 Hat ihm aber sein Herr eine Frau gegeben und hat sie ihm Söhne oder Töchter geboren, so sollen Frau und Kinder seinem Herrn gehören, er aber soll ohne Frau gehen.
21,5 Spricht aber der Sklave: Ich habe meinen Herrn lieb und mein Weib und Kind, ich will nicht frei werden,
21,6 so bringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr, und er sei sein Sklave für immer.
21,7 Verkauft jemand seine Tochter als Sklavin, so darf sie nicht freigelassen werden wie die Sklaven.
21,8 Hat ihr Herr sie für sich genommen und sie gefällt ihm nicht, so soll er sie auslösen lassen. Er hat aber nicht Macht, sie unter ein fremdes Volk zu verkaufen, nachdem er sie verschmäht hat.
21,9 Hat er sie aber für seinen Sohn bestimmt, so soll er nach dem Recht der Töchter an ihr tun.
21,10 Nimmt er sich aber noch eine andere, so soll er der ersten an Nahrung, Kleidung und ehelichem Recht nichts abbrechen.
21,11 Erfüllt er an ihr diese drei Pflichten nicht, so soll sie umsonst freigelassen werden, ohne Lösegeld.
Für mich klingt das irgendwie nicht, wie die Rechte eines Lohnarbeiters! Erst recht nicht, wenn ich im Exodus folgendes lesen muß:
21,20 Wer seinen Sklaven oder seine Sklavin schlägt mit einem Stock, daß sie unter seinen Händen sterben, der soll dafür bestraft werden.
21,21 Bleiben sie aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld.
Prima, wer die Leiden eines Sklaven in die Länge zieht, geht zur Belohnung straffrei aus. Anzumerken bleibt zusätzlich, daß auch für den Fall, daß man zu fest zugeschlagen hat und der Sklave/Sklavin noch am Tag der Prügel stirbt, das Erschlagen eines Sklaven nicht mit dem sonst allseits beliebten Töten des Schlägers geahndet wird, sondern es ist nur von einer Bestrafung die Rede, folglich wird ein Sklave als minderwertiges Leben betrachtet


An der Arche Noah-Sintflut-Tierpärchen-Geschichte verstehe ich einfach alles nicht! (Obwohl ich mir ganz brav die entsprechenden Seiten auf evangelium.de durchgelesen habe!) Bin offensichtlich zu dämlich!


Die Geschichten (zugegeben weit hergeholt), die Du nicht kapieren willst besagen, daß eine Widerlegung der Evolutionstheorie nicht gleichbedeutend ist mit einer Bestätigung der Schöpfungstheorie, das ist nicht meine "Sichtweise der Dinge", sondern Fakt!


Da der Herr, wie Du sagst, ja noch seinen Ruhetag hat, braucht er sich nicht bemühen, er ist ja sicherlich noch ganz geschafft, vom vielen morden und erzürnt sein. Ich hatte es nur gemutmaßt, daß Master Dave bereits den ultimativen Gottesbeweis in den Händen hält, da Du ja quasi päpstlicher als der Papst bist aber das habe ich sicherlich auch falsch verstanden.


Deine Kritik an der Evolutionstheorie baut zum einen darauf auf, daß die Naturwissenschaft (noch?) nicht auf alle Fragen eine Antwort parat hat, ganz im Gegensatz zur Schöpfungstheorie, die ja immer, wenn man nicht mehr weiter weiß einen göttlichen Plan oder ein Wunder geltend machen kann, von daher ist sie wohl nicht zu widerlegen, was aber nun nicht zwingend für die Richtigkeit der Schöpfungstheorie spricht. Zum anderen, belegt deine Argumentation, daß die Auswahl deiner Bücher, die sich mit der Evolutionstheorie beschäftigen, sich auf einige wenige, in Fachkreisen sehr umstrittene Autoren beschränkt. Neuere naturwissenschaftliche Erkenntnisse werden von Dir völlig ignoriert bzw. lapidar als "wenig überzeugend" abgetan.
Das sich sogar der Papst mitsamt seinen wissenschaftlichen Beratern den Argumenten pro Evolution beugen mußten, sollte Dir eigentlich zu denken geben. (Tut es nicht, ich weiß!)

Zum Abschluß habe ich noch eine Frage an Dich: Funktionieren Gebete?


Gruß

TanduayJoe
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

@Locus

Niemals habe ich behauptet, daß die Evolutionstheorie die Existenz eines Gottes (oder mehrer Götter/Göttinen) widerlegt!!! Das kann Dir Master Dave sicherlich bestätigen.

Gruß

TanduayJoe
 

X_MasterDave_X

Großmeister
@TanduayJoe

Naja, das war ja noch vor Jesus' Zeit, da wußte Gott der Herr wohl noch nicht, was Recht und was Unrecht war, mußte sein Sohn ihm wohl erst noch erklären.
Interessant, daß du der höchsten Autorität im Universum erklären möchtest was Recht und Unrecht ist. Bist du Gottes Schöpfer ???

Als Schöpfer der Menschheit hat er Regeln und Richtlinien hinterlassen, die wenn sie angewandt werden, zum Nutzen aller und zum Frieden führen. Natürlich gab und gibt es immer genug, die meinen es besser zu wissen, und ihre Freiheit ausnutzen um andere zu schädigen, terrorisieren oder zu ermorden. Hat da Gott als Schöpfer und Beschützer seiner Schöpfung nicht das Recht einzugreifen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Von Quälen kann übrigens nirgendwo die Rede sein. Das war eine Erfindung der katholischen Kirche und anderer. Die Hölle etc. sind nur unbiblische Ammenmärchen. Gottes Strafe für Sünde ist der Tod.

Seltsam selbst etliche Regierungen heute und praktisch alle damals taten dasselbe mit Gesetzesbrechern. Natürlich läßt sich darüber streiten ob die Todesstrafe Sinn macht. Bei den fehlerhaften Gerichtsverfahren die von Menschen geleitet werden, ist die Gefahr eines Fehlurteils groß. Bei Gott habe ich da weniger Bedenken.

Dir ist das gesammte Handeln Gottes zu brutal. Wie stellst du dir denn einen gerechten Gott vor??? Sagt der nur immer zu allen Massenmördern: "Du böser Adolf du, mach mir sowas nicht noch mal, diese Woche..."

Als Schaf in einer Schafherde, habe ich eigentlich keine großen Probleme damit, wenn jemand die Wölfe von der Schafherde fernhält. Notfalls auch mit Gewalt. Daß sowas auf Kritik im Lager der Wölfe stößt ist mir schon klar. Aber wer wird denn gezwungen ein Wolf zu sein???

Gott schützt die Friedfertigen und seine Gläubigen. Lies dir mal die Bergpredigt durch. Erwartest du von Gott daß er ewig zusieht, was hier der Mensch mit dem Menschen macht. Auch schon in vorchristlicher Zeit griff Gott ein. Ob durch die Sintflut direkt, oder durch die Hand seines außerwählten Volkes Israel daß er direkt anleitete, strafte er auch schon damals Übeltäter. Selbst ganze Nationen wurden vernichtet, wenn sie sich soweit von den Grundsätzen Gottes lösten, indem sie nicht davor zurückschreckten ihre eigenen Kinder als Brandschlachtopfer dem Baal zu opfern. Die Summe der unmenschlichen Greueltaten der Kanaaniter würde hier Seiten füllen. Auch die Bewohner von Sodom und Gomorha waren nicht eben für ihre Liebenswürdigkeit berühmt. Soll Gott ewig zuschauen???

Wenn du etwas erschaffst, das sich zum Nachteil oder zum Schaden anderer entwickelt, wirst du auch keine Bedenken haben, dein Geschöpf wieder in den vorherigen Zustand zurückzubringen (den Zustand der Nichtexistenz).

Zum Thema: Rechte hebräischer Sklaven.

Wenn du schon Bibelzitate darüber bringst, solltest du vielleicht nicht gerade dort stoppen, wo es dir unangenehm wird. Weil möglicherweise die folgenden Passagen deinen Angriffsversuch wieder zunichtemachen. Also hier mal die fehlende Passage aus 2. Mose 21:12-14. Du hattest ja leider bei 11 seltsamerweise :roll: gestoppt.


12 Wer einen Menschen [so] schlägt, daß er stirbt, muß getötet werden.
13 Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern Gott hat es seiner Hand widerfahren lassen, dann werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er fliehen soll.
14 Doch wenn jemand an seinem Nächsten vermessen handelt, indem er ihn hinterlistig umbringt - von meinem Altar sollst du ihn wegnehmen, damit er stirbt.
Also wer immer einen Menschen in Absicht erschlägt, egal ob Sklave oder nicht (den immerhin folgt diese Passage ja gerade den Sklavenanweisungen die du oben zitiert hast) wird nach dem Gesetz "Auge um Auge" ebenfalls mit dem Tode bestraft. War also leider nichts mit deiner These vom lebensunwerten Sklaven. Im Falle eines Todschlags (Vers 13) konnte der Todschläger in dafür vorgesehene Städte fliehen, und mußte dort bis an sein Lebensende fristen. Wer solche Zufluchtsstätte verließ, durfte vom "Rächer" (einen Familienangehörigen des Todgeschlagenen) mit seinem eigenen Leben zur Verantwortung gezogen werden. Das heißt also, ein Todschläger verlor all seinen Besitz und mußte wohl ein ziemlich ärmliches Leben in diesen Zufluchtsstätten führen. Aber zumindest blieb ihm sein Leben.

Somit erklärt sich nun auch besser dein Zitat aus dem Vers
20 Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlägt, so daß er ihm unter der Hand stirbt, muß er gerächt werden.
Übersetzung aus der Elberfelder Bibel.

Also, sollte die Tat in Absicht geschehen sein, und der Täter erschlug seinen Sklaven, mußte er selbst mit seinen Leben bezahlen. Geschah es unabsichtlich (das Gestz sah ein Indiz darin, wenn der Sklave erst Tage später starb), sollte der finanzielle Verlust schon Strafe genug sein.

Übrigens wurde dieses Gestez im Buch Mose lediglich als Grundlage für den Richtsspruch genommen. Es wurden sehr wohl die genauen Begleitumstände beobachtet, sofern es Zeugen etc. gab. Sollte also ein Herr seinen Sklaven in voller Tötungsabsicht geschlagen haben, so dürfte ihn auch die Tatsache nicht vor dem Henker gerettet haben, daß der Sklave erst Tage danach starb. Die Verse 12 und 13 aus 1. Mose 21 sind nun einmal nur so deutbar.

Du siehst also, nur wer einzelne Passagen aus seinen Kontext herausnimmt kann Behauptungen aufstellen, die bibl. Geboten zuwiderlaufen. Daher auch die vielen angeblichen Widersprüche in der Bibel. Wer die Bibel als Gesammtwerk betrachtet, erkennt sehr wohl die Liebe und Harmonie in ihr.

Hier noch weitere Hinweise zur Behandlung seines Sklaven aus den Nachfolgenden Text aus 2. Mose 21:24-27
24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
25 Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme.
26 Wenn jemand in das Auge seines Sklaven oder in das Auge seiner Sklavin schlägt und es zerstört, soll er ihn [zur Entschädigung] für sein Auge als Freien entlassen.
27 Auch falls er den Zahn seines Sklaven oder den Zahn seiner Sklavin ausschlägt, soll er ihn [zur Entschädigung] für seinen Zahn als Freien entlassen.
Und du willst mir tatsächlich erklären einen römischen, oder einen amerikanischen Sklaven in den Südstaaten ging es ganauso ???? :roll:

Für mich klingt das irgendwie nicht, wie die Rechte eines Lohnarbeiters!
Übrigens sagte ich nicht sie hätten die Rechte eines Lohnarbeiters gehabt, sondern sie "...läßt sich eher mit den Rechten eines Lohnarbeiters vergleichen, als den eines Sklaven, so wie du ihn kennst. " --- Das ist nicht dasselbe. Übrigens hatten auch Lohnarbeiter zur Antiken Zeit nicht eben viel Rechte. Und starb mal einer in den Diensten seines Herrn (auch durch Verschulden seines Herrn) wurde der mit Sicherheit nicht zur Verantwortung gezogen durch einen "Rächer".

So betrachtet, wäre es mir sicher lieber gewesen, hätte ich es mir in der Antike aussuchen können, ein jüdischer Sklave in einer Jüdischen Familie zu sein, als ein Sklave sonst irgendwo auf der Welt. Möglicherweise wäre es mir sogar besser ergangen als einen Loharbeiter in so manch anderer Kultur damals.

An der Arche Noah-Sintflut-Tierpärchen-Geschichte verstehe ich einfach alles nicht! (Obwohl ich mir ganz brav die entsprechenden Seiten auf evangelium.de durchgelesen habe!) Bin offensichtlich zu dämlich!
Sei nicht so streng mit dir selbst. Leider weiß ich immer noch nicht wo das unbegreifliche liegt. Liegt es darin daß du dir die Menge an Tieren nicht vorstellen kannst, oder wie die Arche gebaut wurde, oder wo sonst genau liegt denn das Problem???

Deine Kritik an der Evolutionstheorie baut zum einen darauf auf, daß die Naturwissenschaft (noch?) nicht auf alle Fragen eine Antwort parat hat, ....
Ehrlich gesagt sind die jetzigen "Antworten" schon mehr als absolut unglaubwürdig, auf was soll ich denn noch warten??? Diese Theorie ist nicht mehr zu retten, wenn man davon ausgeht, daß der Zufall die Ursache von allen ist. Als Werkzeug Gottes mag sie ja noch im Bereich des Möglichen liegen, aber als Kenner der Bibel halte ich das eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. -- Erwähnte ich schon, daß ich an die göttliche Inspiration der Bibel glaube. --- Ja ich weiß, ich gehöre einer aussterben Spezies an, aber so bin ich nun mal.

Neuere naturwissenschaftliche Erkenntnisse werden von Dir völlig ignoriert bzw. lapidar als "wenig überzeugend" abgetan.
Faß doch einmal einige kurz hier zusammen. Vielleicht finden wir einen Konsens darüber, oder zumindest ein paar Denkanstöße.

Das sich sogar der Papst mitsamt seinen wissenschaftlichen Beratern den Argumenten pro Evolution beugen mußten, sollte Dir eigentlich zu denken geben. (Tut es nicht, ich weiß!)
Daß ihr immer wieder auf den Papst anspielt. Soll der irgendwie eine Autorität für mich darstellen ??? -- Ich bin ein bibelgläubiger Christ, kein Katholik. Manchmal glaube ich, es gibt keine Religion die weiter von der Bibel entfernt ist, als der Katholizismus.

Zum Abschluß habe ich noch eine Frage an Dich: Funktionieren Gebete?
unter den richtigen Voraussetzungen immer.

Gruß
MasterDave

P.S.: Übrigens die beiden "X" stehen nicht für Scheuklappen, wie du bereits mutmaßtest (weiß leider nicht mehr wo genau), sondern sie unterscheiden mich nur von all den anderen "MasterDaven" im Internet.
 

X_MasterDave_X

Großmeister
@Locus

Hallo,

Sie beweist doch im Grunde nur, dass Gott die Dinge nicht auf einen Schlag zustande gebracht hat, sondern sie allmählich sich entwickeln liess. Die Tatsache, dass Gott der Schöpfer ist, wird nämlich von der Evolutionstheorie keineswegs angezweifelt, da diese Theorie im Grunde dochnur besagt, dass die Schöpfung sich in einem stetigen Wandel befindet, der von den Gesetzen der Mutation und der Selektion bestimmt wird.
Nun es gibt viele gläubige Menschen, die die Evolutionstheorie durchaus mit dem Glauben an Gott verbinden können. Bis zu einem gewissen Punkt kann ich es auch. Teilbereiche der Evolution können durchaus sehr gut als Werkzeug Gottes dienen. Ich habe nur dort ein Problem wo der Zufall die Rolle Gottes übernehmen soll. Denn Gott ist alles andere als der Zufall.

Auch daß der Mensch als Zufallsprodukt aus den Tieren entstanden ist, widerspricht komplett dem christlichen Glauben. Den Gott sagte doch zu seinen Engeln:"Laßt uns den Menschen nach unserem Ebenbild schaffen.." Ist Gott nun auch ein Erzeugnis der Evolution, wenn wir in seinem Ebenbild geschaffen wurden, oder ist das Ende jeder Evolutionskette automatisch Gott. Ist womöglich Gott selbst die erste Schöpfung der Evolution ???

Tut mir echt leid, aber das widerspricht komplett meinem Glauben an einen liebevollen allmächtigen Schöpfer. Evolution kann nur ein von Gott geschaffenes Hilfsmittel seiner Lebensformen sein, damit sich Mensch oder Tier leichter an seine jeweilige Umgebung anpaßt. Niemals aber ist die Evolution dazu in der Lage neue Lebensformen zu schaffen.

Und genau dies konnte bisher bei allen Forschungen in diesen Gebieten auch nur beobachtet werden. Leichte Anpassungen, die einem das Leben in der jeweiligen Umgebung erleichtern. Aber ich werde niemals zu einer anderen Spezies mutieren. Genauswenig wie mir eines Tages Flügel wachsen werden. Gott hat mE den Spielraum der Evolution eng begrenzt. Da ändert sich vielleicht mal die Hautfarbe einer Rasse, oder die Körpergröße, aber es bleibt nach wie vor die gleiche Spezies.

Aber das ist nur meine Meinung. :wink:
 

X_MasterDave_X

Großmeister
Hi insurgent_angel :)

keiner weiß wie es wirklich war, außer gott/göttin....
da hast du vollkommen recht.

vielleicht fragen wir sie einfach?
Vielleicht hat das auch schon jemand vor uns getan (Interesse hatten sicherlich genügend vor uns). Möglicherweise wurde Seine/Ihre Antwort dann sogar irgendwo niedergeschrieben, damit auch andere einen Nutzen davon haben.

Sollte Gott/Göttin (hat Gott überhaupt ein Geschlecht ??? -- da er sich ja nicht wie die anderen köperabhängigen Lebewesen vermehren muß, gibt´s ja eh keinen Grund ein Geschlecht zu haben) auch noch an seiner Schöpfung interessiert sein, hat er/sie möglicherweise sogar noch dafür Sorge getragen, daß dieses Gedankengut allen Menschen zur Verfügung stehen würde.

Manche glauben dieses Wissen wäre in der Bibel zu finden. Andere haben andere heilige Bücher, in denen Sie Gottes Antwort suchen.

Aber natürlich braucht es Glauben um soetwas zu vermuten.

Aber ehrlich gesagt, ohne Glauben funktioniert aber auch gar nichts in der Welt, noch nicht mal die Evolutionstheorie, oder der bevorstehende Wahlkampf in diesem Jahr. :wink:

vielleicht antworten sie ja......
Das sicher, aber man braucht Augen um zu sehen, und Ohren um zu hören...... und das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Vor allem wenn man nur an das Glauben will was man sieht.

Aber gottseidank gibts ja auch noch Ausnahmen.

Auch Licht und Liebe :)
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

- Ich glaube nicht an deine "höchste Autorität", kann folglich auch nicht ihr Schöpfer sein.
- Siehe ersten Absatz - folglich muß ich mich auf mein eigenes, für mein dafürhalten, gesundes Rechtsempfinden verlassen, das mir sagt, daß das Meucheln Unschuldiger (z.B. die Erstgeborenen der Ägypter) zwecks Durchsetzung bestimmter Ziele nichts anderes ist als Mord - Gott hin oder her!
- Im Großen und Ganzen benimmt sich Gott wie ein Dreijähriger, der wütend mit seinem Spielzeug herumschmeißt, wenn es nicht so läuft, wie er es sich vorstellt. Was können die Menschen für ihre Fehler? Hätte er sich bei der Konstruktion halt mehr Mühe geben sollen!
- Ich hatte geschrieben, daß sein Sohn ihm erst Recht und Unrecht erklären mußte - nicht ich.
- Ich stelle nur fest, daß einige Aussagen der Bibel nicht zueinander passen, aber ein so hervorragender "Ausleger","Deuter" und "Erklärer", wie Du es bist, biegt das schon wieder gerade.
- Seltsamerweise scheine ich wohl eine veraltete Bibel zu haben, gab es in der Zwischenzeit denn ein Update auf Bibel 2.0 oder so? Ich habe es jetzt bestimmt schon 20 Mal gelesen, unter "Rechte der Sklaven" reicht es in meiner von 21,1 bis 21,11! 2.Moses 21,12 bis 21,14 , welche Du dann gerne noch genannt gehabt hättest, stehen unter "Vergehen gegen Leib und Leben" und dort wird immer ganz eindeutig entweder von Menschen oder Sklaven gesprochen!
- "Bleiben sie [die Sklaven] aber einen oder zwei Tage am Leben, so soll er nicht dafür bestraft werden; denn es ist sein Geld." Ist doch wohl eindeutig formuliert! Deinen Ausführunge stoßen bei mir insofern auf Unglauben, da die Rechtsordnungen im 2. Buch Mose eindeutig sind. Es gibt Vorschriften, für die Rechtsprechung unter "Normalbürgern" und für den Umgang mit Sklaven. So galt: Seinem Sklaven das Auge rausgehauen - Sklave frei, Daumen ins Auge vom Nachbarn gedrückt - lieber nicht nochmal machen, weil sonst auf beiden Augen blind!
- Außerdem wird es damals nicht besser gewesen sein, wie heute, wer genug Geld und/oder Macht hatte, der bekam sicherlich auch damals Recht. (Nix gut für die Sklaven)
- Das Wort "lebensunwert" ist mir niemals über den Mund (die Tastatur) gekommen!
- Wo habe ich gesagt, daß die "modernen" Sklaven oder die im alten Rom genauso behandelt wurden, wie die Sklaven der Hebäer?
- Ich glaube Dir gern, daß Du lieber ein Sklave gewesen wärst, Du dienst doch auch jetzt schon voller inbrunst deinem Herrn! (Konnte ich mir nicht verkneifen, nicht so ernst nehmen!)
- Bei der Sintflutgeschichte hapert es einfach an allem. Ich kann z.B. die Ausführungen auf evangelium.de von den Herren Hartmann und Junker nicht nachvollziehen. Ratlos macht mich ferner die Frage, wie Beispielsweise Herr+Frau Koala zu der rettenden Arche gelangten (und nach Ende der Flut wieder nach Australien zurück). Ein Fenster (von einer Elle) in einem riesigen mit Pech von innen und außen mit Pech bestrichenen Kasten (luftdicht), der dazu noch drei Stockwerke hat. Sauerstoff werden Mensch und Tier doch wohl benötigt haben, auch wenn Junker und Hartmann glauben, die Tiere allesamt in den Winterschlaf versetzen zu können (wie?), um das Futterproblem zu umgehen. Wo hat die Taube nachdem alles von der Erde vertilgt worden war, wie es so schön in der Bibel heißt, plötzlich einen frischen Olivenzweig her? Wovon ernährten sich die Tiere gleich nach der Flut (irgendwann müssen sie ja mal wieder aufgewacht sein, aber diese Winterschlafgeschichte ist ohnehin recht fraglich)? Fragen über Fragen. Ich hab ja gesagt, ich kapier diese Geschichte nicht.
- Der Papst: Auch für mich keine Autorität, dennoch schätze ich die Kompetenz von ihm und seinen Beratern, in Fragen betreffs Bibelauslegung, dann doch höher ein, als die von jemanden, der sich selbst als Bibelkenner bezeichnet.
- Die Naturwissenschaft schenk ich mir.


Gruß

TanduayJoe

P.S.: Aha, auf die richtigen Voraussetzungen kommt es also an, damit ein Gebet erhört wird. Könntest Du das ein wenig präzessieren? Meine beiden Neffen sind nämlich immer fürchterlich entäuscht, weil nie das eintritt, was sie von Gott erbeten haben.
 

X_MasterDave_X

Großmeister
@TanduayJoe

Hi,

- Siehe ersten Absatz - folglich muß ich mich auf mein eigenes, für mein dafürhalten, gesundes Rechtsempfinden verlassen, das mir sagt, daß das Meucheln Unschuldiger (z.B. die Erstgeborenen der Ägypter) zwecks Durchsetzung bestimmter Ziele nichts anderes ist als Mord - Gott hin oder her!
Gut erkannt. Das Ermorden der Erstgeborenen der Israeliten durch die Ägypter war durchaus nichts anderes als ein geplantert Völkermord. Möglicherweise um zu verhindern, daß der schwerkontrollierbare männliche Anteil der Sklavenrasse überhand nahm. Gott hätte als Vergeltungsmaßnahme damals augenblicklich die Ägypter richten können. Hat er aber nicht. Aber er gab ihnen viel Zeit, diese falsche Politik zu überdenken.

Als sie aber zu Moses Zeit noch immer nichts dazugelernt hatten, und das auserwählte Volk Gottes nun auf übelste Weise knechteten, soll Gott deiner Meinung nach Zusehen und sagen: "Sorry aber die Ägypter brauchen wohl etwas psychatrische Unterstützung, wenn sie so psychopathisch an den Israeliten vorgehen..." So sehen es vieleicht die Weicheier von Psychologen heute (die eher dem Täter als dem Opfer Zeit widmen), aber gottseidank nicht der mitfühlende Schöpfer aller Menschen.

Ach ja, solltest du mal wegen Mord und Sadismus vor einem Richter stehen (ist nur ein Beispiel, ich schätze dich ganz sicher anders ein), sagst du ihm dann auch: "Ich weiß gar nicht was sie haben Herr Richter, sie führen sich ja zusammen mit dem Staatsanwalt wie ein wütender Dreijähriger auf, blos weil ich ein bißchen das Gesetz gebrochen habe. Wieso wollen sie mich nur für diese Taten bestrafen. Ich bin halt wie ich bin. Was kann ich für die Fehler meiner Eltern. Hätten die sich halt beim Zeugungsakt mehr Mühe gegeben. Oder die Opfer, wären die halt schneller weggelaufen. Also ich bin ganz sicher nicht schuld."

- Ich stelle nur fest, daß einige Aussagen der Bibel nicht zueinander passen, aber ein so hervorragender "Ausleger","Deuter" und "Erklärer", wie Du es bist, biegt das schon wieder gerade
Ich versuche nur wieder das geradezubiegen was du und andere ständig verbiegen.

Ich habe es jetzt bestimmt schon 20 Mal gelesen, unter "Rechte der Sklaven" reicht es in meiner von 21,1 bis 21,11! 2.Moses 21,12 bis 21,14 , welche Du dann gerne noch genannt gehabt hättest, stehen unter "Vergehen gegen Leib und Leben"
Diese Einteilungen gab es aber nicht in den hebräischen Urschriften. Die führte wohl irgendein Übersetzer in deiner Bibel ein. In etlichen anderen Übersetzungen gibt es solche Überschriften ebenfalls nicht.

Ich habe mal mit der Übersetzung "Hoffnung für Alle" verglichen. Dort gibt es ebenfalls diese Einteilung. Von Vers 1-11 heißt die Überschrift "Rechte israelitischer Sklaven und Sklavinnen". Von 12-17 steht:"Strafen für schwere Verbrechen", und von 18-27 "Körperverletzungen". Nach deiner Theorie dürfte ja nur in den Versen 1-11 etwas über die Rechte von Sklaven stehen, da alle anderen Bereiche des Kapitels ja andere Überschriften tragen. Leider finden sich aber die Passagen, wo es heißt daß ein Sklave, der ein Auge oder einen Zahn verliert, das Recht hat freigelassen zu werden in den Versen 26 und 27, die deiner Meinung ja nur den "Menschen" vorbehalten sind. Du siehst selbst, wie falsch diese Theorie ist.

Die Bibel macht nirgendwo eine Unterscheidung zwischen Menschen und Sklaven. Mord ist Mord, egal an wem er vorgenommen wurde. Schließlich heißt es in den 10 Geboten: "Du sollst nicht Morden". Hast du etwa ein Update der 10 Gebote wo es heißt:"dieses Gebot gilt nicht für Sklaven und Nichtjuden" Ich glaube wohl kaum.

- Außerdem wird es damals nicht besser gewesen sein, wie heute, wer genug Geld und/oder Macht hatte, der bekam sicherlich auch damals Recht. (Nix gut für die Sklaven)
Da gebe ich dir zum Teil recht. Unter den Tagen David´s Salomos und anderer weniger gerechter Könige waren die Verhältnisse sehr gut. Aber zu Lebzeiten anderer "götzendienerischer" Könige wurde das rechtsempfinden der Israeliten und Juden zhiemlich abgestumpft. Dies wurde immer und immer wieder von Propheten und zuletzt von Jesus selbst schwer kritisiert. Die Folgen für die gesetzlosen Israeliten/Juden waren übrigens meistens sehr unerfreulich. Die Bibel spricht davon, daß Gott sie viele Male ihren Feiden überließ, die nicht eben zimperlich mit ihnen umsprangen.

- Wo habe ich gesagt, daß die "modernen" Sklaven oder die im alten Rom genauso behandelt wurden, wie die Sklaven der Hebäer?
du gibst also zu, daß die Israeliten wesentlich humaner mit ihren Sklaven umgingen ???

- Ich glaube Dir gern, daß Du lieber ein Sklave gewesen wärst, Du dienst doch auch jetzt schon voller inbrunst deinem Herrn! (Konnte ich mir nicht verkneifen, nicht so ernst nehmen!)
Nehme ich dir auch nicht übel, aber bedenke was in Römer 6:16-18 steht:

16 Wißt ihr nicht, daß, wem ihr euch zur Verfügung stellt als Sklaven zum Gehorsam, ihr dessen Sklaven seid, dem ihr gehorcht? Entweder (Sklaven) der Sünde zum Tod oder (Sklaven) des Gehorsams zur Gerechtigkeit?
17 Gott aber sei Dank, daß ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!
18 Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
Lieber ein Sklave der Gerechtigkeit, als ein Sklave der Sünde, die letztendlich zum Tode führt. Aber ich vergaß ja, du glaubst ja nicht an Gott und die Sünde. Nur, wird das etwas an Gottes Richterspruch ändern ???

- Bei der Sintflutgeschichte hapert es einfach an allem. Ich kann z.B. die Ausführungen auf evangelium.de von den Herren Hartmann und Junker nicht nachvollziehen.
Jetzt kapiere ich erst was du meinst. Du hast irgendwelche Erklärungen zur Arche Noah unter evangelium.de gefunden. Wieso sagst du das nicht gleich. Also ich kenne diese Ausführungen der beiden genannten Herren nicht, lediglich den Originalbericht der Bibel. Übrigens ordnest du mich falsch ein, wenn du glaubst ich würde mein Bibelwissen von einer Seite wie evangelium.de beziehen. Ich war schon Bibelgläubig, bevor es das Internet überhaupt gab. Zurück zum Thema. Vielleicht kannst du mal einen Link posten, wo genau du etwas unter evangelium.de dazu gefunden hast.

Also im Bibelbericht fand ich nirgendwo eine Anweisung Gottes darüber daß Noah "ein Fenster" in die Arche bauen sollte. Seine Anweisungen bezogen sich lediglich auf die äußeren Maße, daß ein Regendach darauf sollte, ebenfalls 3 Stockwerke im Inneren, und daß das ganze mit Pech wasserdicht gemacht werden sollte. Weshalb nun Noah so doof gewesen sein soll und den ganzen Holzkasten ohne (größere) Luftlöcher (z.B. direkt unter dem Dach) gemacht hat, kannst wohl nur du mir erklären. Ich fand das nirgendwo in der Bibel.

Da steht zwar was, das Noah ein Fenster geöffnet hat um die Taube und den Raben hinauszulassen, aber ob dies die einzige Öffnung für den Luftaustausch war, ist wohl sehr fraglich. Glaubst du jeder Gläubige ist von Haus aus verblödet, unfähig mitzudenken, wenn er sowas mit nur einer groben Bauanleitung erstellen soll.

Ein Fenster (von einer Elle)
Das soll so in der Bibel stehen. Langsam glaube ich wirklich du hast ein inoffizielles Update erhalten.

Ratlos macht mich ferner die Frage, wie Beispielsweise Herr+Frau Koala zu der rettenden Arche gelangten (und nach Ende der Flut wieder nach Australien zurück).
Cool, du weißt wo die Koala-Bären vor der Sintflut lebten. Bist du Dr. Doolittle, oder hast du das auf der Waschbeschreibung des Bären (den du uns wohl gerade aufbinden willst) gefunden.

Und wenn du mich jetzt fragen willst, wie der Koala-Bär nach Australien gekommen ist. Das fragen sich viele Naturwissenschaftler, genauso wie die Frage, wie einsame Inseln im Pazifik oder der Karibik von größeren Tieren bevölkert wurden.

Der Rest folgt morgen. Muß leider jetzt weg.

Servus
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

Ein Despot fällt Entscheidungen, läßt diese umsetzen und deshalb werden auch völlig unbeteiligte Personen aus dem einfachen Volk, darunter Babys und Kleinkinder, ermordet. Also bei diesem Sachverhalt assoziiere ich alles mögliche, aber nicht "der mitfühlende Schöpfer aller Menschen". Das Bild eines Dreijährigen, der aus Wut sein Spielzeug demoliert scheint mir treffender.

Wenn ich vor Richter und Staatsanwalt stehe, liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, daß auch sie sich wie Dreijährige benehmen. Dieser Umstand ändert aber nichts daran, daß nur ich alleine für meine Taten verantwortlich bin. Meinen Eltern in irgendeiner Form eine Schuld für meine Untaten geben zu wollen ist ausgemachter Blödsinn, da sie meine "Konstruktion" in keinster Weise beeinflussen konnten, (Abgesehen von schädigenden Substanzen, die eine Mutter während der Schwangerschaft zu sich nehmen könnte oder die Unterlassung des Geschlechtsakts usw.) ich quasi ein Zufallsprodukt bin.

Einem" allmächtigen, allwissenden Gott, dem Schöpfer aller Menschen" dagegen, der die Menschen und alles Leben auf der Erde erschaffen hat, muß man dagegen "Konstruktionsfehler" ankreiden, wenn seine Geschöpfe nicht so funktionieren, wie er sich das vorgestellt hat.

Die Bibel macht nirgendwo eine Unterscheidung zwischen Menschen und Sklaven
Aha, da komme ich, in diesem Zusammenhang, dann doch nochmal auf deine Ausführungen vom 12.06.02 zurück:
Also, sollte die Tat in Absicht geschehen sein, und der Täter erschlug seinen Sklaven, mußte er selbst mit seinen Leben bezahlen. Geschah es unabsichtlich (das Gestz sah ein Indiz darin, wenn der Sklave erst Tage später starb), sollte der finanzielle Verlust schon Strafe genug sein.
Deiner Theorie (kein Unterschied zwischen Sklaven und Normalbürgern) zufolge muß eine finanzielle Wiedergutmachung (finanzieller Verlust) dann ja auch ausgereicht haben, wenn ein 'Normalbürger" einen anderen so zugerichtet hat, daß der erst ein, zwei Tage nach der Prügel verstarb. Frei nach dem Motto: Och, Opa war ja schon fast 60, wieviel hätte der noch auf dem Sklavenmarkt gebracht?

du gibst also zu, daß die Israeliten wesentlich humaner mit ihren Sklaven umgingen ???
Nein, ich hatte Dich lediglich gefragt, wo ich Sklaven im alten Rom oder in den Südstaaten erwähnt haben soll.
Egal, wie ein Sklave gehalten wird, verstößt es nach meiner Auffassung gegen die Menschenwürde, Eigentum eines anderen zu sein, selbst wenn er noch so human "gehalten" wird. Auch in den Südstaaten soll es "humane" Sklavenhalter geben haben und sicherlich gab es damals auch unter den Hebräern Sadisten. Noch bestürzter macht mich, daß es de facto immer noch Sklaven in unserer ach so modernen und aufgeklärten Welt gibt. Dein Gott scheint ein Freund der Sklavenhalterei zu sein, wenn er nach so langer Zeit immer noch nicht erzürnt über diese Tatsache ist. Früher ist er aus weit geringeren Anlässen schon ausgerastet, er wird doch nicht etwa alt?

Gottes Richterspruch (wenn ich denn an ihn glauben würde) sehe ich gelassen entgegen, denn: "Gott wird mir vergeben - es ist sein Job!" (Ich weiß leider nicht mehr, von wem dieses Zitat stammt.)

Also im Bibelbericht fand ich nirgendwo eine Anweisung Gottes darüber daß Noah "ein Fenster" in die Arche bauen sollte.
Aber ich! In der Lutherbibel steht ausdrücklich:
14Mache dir einen Kasten von Tannenholz und mache Kammern darin und verpiche ihn mit Pech innen und außen. 15Und mache ihn so: Dreihundert Ellen sei die Länge, fünfzig Ellen die Breite und dreißig Ellen die Höhe. 16Ein Fenster sollst du daran machen obenan, eine Elle groß. Die Tür sollst du mitten in seine Seite setzen. Und er soll drei Stockwerke haben, eines unten, das zweite in der Mitte, das dritte oben
In der von dir gern zitierten Elberfelder Bibel fehlt diese genaue Bauanweisung bezüglich des Fensters, allerdings steht in ihr folgender Satz:
Und es geschah am Ende von vierzig Tagen, da öffnete Noah das Fenster der Arche, das er gemacht hatte, und ließ den Raben hinaus
Also ausdrücklich nicht ein Fenster (von vielen), sondern das Fenster - für mich ein Indiz, daß es nur eines gegeben hat. Von den von Dir erwähnten größeren Luftlöchern habe ich ebenfalls nichts finden können, in beiden Bibeln nicht. Diese großen Luftlöcher oder ein oben offener Kasten nur mit einem Regendach drauf, hätten zudem einen entscheidenden Nachteil, der jedem, der schon einmal bei einem Unwetter auf See war sofort einleuchtet. Ein riesiger antriebsloser Holzkasten, quer zur See liegend, oben offen bzw. mit großen Luftöffnungen - wie bekommt man das ganze Wasser, mit nur 8 Leuten, schnell genug wieder aus dem unteren Stockwerk, damit die Kiste nicht absäuft? Ganz davon abgesehen, daß die Chancen, daß eine Konstruktion wie die Arche Noah, so ein Unwetter überhaupt heil überstehen würde verschwindend gering sein dürfte. Aber da die physikalischen Gesetze zur Zeit der Sintflut ja auch noch nicht so gewesen sind, wie wir sie kennen, ist das Ganze sicherlich auch leicht erklärlich.

Hier der Link zu evangelium.de

Und hier noch ein interessanter Link: CHRONOLOGIE DER VÄTER - Da ich selbst zu faul bin, auszurechnen, vor wieviel Jahren sich welches in der Bibel beschriebene Geschehen abgespielt habe, fand ich den ganz nützlich. Dank Herrn Foco (Verfasser der Seite) weiß ich nun, daß sich die Sintflutgeschichte erst vor ein paar tausend Jahren ereignet haben soll und zu der Zeit hielten sich Herr und Frau Koala nachweislich in Austalien auf (natürlich nur, wenn man annimmt, daß die Paläontologie eine ernstzunehmende Wissenschaft ist) oder irrt Herr Foco? Hat er sich um Millionen von Jahren vertan?

Dabei fällt mir noch folgendes ein:
Die einzigen Menschen der damaligen Welt Adam und Eva zeugten Kain und Abel - Kain erschlug 25% der damaligen Weltbevölkerung, seinen Bruder Abel - Kain wurde verflucht und lebte fortan
im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.

17 Und Kain erkannte sein Weib... :?:
Quelle: Lutherbibel (vielleicht fehlt bei der ein Teil?)
Gab es da noch eine Schöpfung 2, die die Bibel uns vorenthält, irgendwo ganz in der Nähe oder wo kam Frau Kain plötzlich her?


Gruß

TanduayJoe
 

X_MasterDave_X

Großmeister
Hi,

hier erst mal der Rest den ich am 13.06 nicht mehr ganz schaffte.

- Der Papst: Auch für mich keine Autorität, dennoch schätze ich die Kompetenz von ihm und seinen Beratern, in Fragen betreffs Bibelauslegung, dann doch höher ein, als die von jemanden, der sich selbst als Bibelkenner bezeichnet.
wieso, weil er so einen feschen Hut trägt ??? :roll:
du läßt dich aber leicht beeindrucken. Na ich seh mal in der Requisite nach. Vielleicht finde ich auch was passendes.

P.S.: Aha, auf die richtigen Voraussetzungen kommt es also an, damit ein Gebet erhört wird. Könntest Du das ein wenig präzessieren? Meine beiden Neffen sind nämlich immer fürchterlich entäuscht, weil nie das eintritt, was sie von Gott erbeten haben.
Vielleicht sollten sie mit ihren Gebeten sich nicht immer nur neue Fahrräder, Skateboards oder Nintendo´s wünschen. Dafür ist nämlich nicht Gott sondern der erlogene Weihnachtsmann/Komsummann zuständig.

Wenns dich wirklich interessiert, was die Vorraussetzungen für Gebete sind, die Gott erhören soll, dann lies dir mal folgende Passagen in der Bibel durch: Psalm 145:18; 1. Petrus 3:12; Jesaja 1:15-17; Johannes 14:13,14; 2. Korinther 1:20; 1. Johannes 5:14,15; Jakobus 1:6-8.

Wenn du dir das durchgelesen hast, siehst du sicherlich klarer. Mal sehen, wie du das dann deinen Neffen beibringst. :roll: :wink:

Ein Despot fällt Entscheidungen, läßt diese umsetzen und deshalb werden auch völlig unbeteiligte Personen aus dem einfachen Volk, darunter Babys und Kleinkinder, ermordet.
Wer Kinder hat ist für sie verantwortlich. Deshalb sollte man sich vorsehen, weil man nicht nur sich selbst, sondern seine ganze Familie in Verruf bringen kann, wenn man schlecht handelt. Aber das ist eigentlich überall so. Oder glaubst du die Kinder der Göbbels, oder von Hitler und Göring (wenn sie denn welche gehabt hätten) wäre es nach dem Krieg gut ergangen. So naiv bist du doch sicherlich nicht. Jeder leidet für die Vergehen seiner Vorfahren. Das müßtest du als Deutscher sicherlich sehr gut wissen.

Das Bild eines Dreijährigen, der aus Wut sein Spielzeug demoliert scheint mir treffender.
na ja :roll: .

Wenn ich vor Richter und Staatsanwalt stehe, liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, daß auch sie sich wie Dreijährige benehmen.
Schätzt du unser Rechtssystem so mieß ein ?

Dieser Umstand ändert aber nichts daran, daß nur ich alleine für meine Taten verantwortlich bin.
Ach, eben sagtest du noch, Gott wäre an allen schuld. Wie leicht man sich doch herausreden kann.

Einem" allmächtigen, allwissenden Gott, dem Schöpfer aller Menschen" dagegen, der die Menschen und alles Leben auf der Erde erschaffen hat, muß man dagegen "Konstruktionsfehler" ankreiden, wenn seine Geschöpfe nicht so funktionieren, wie er sich das vorgestellt hat.
Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben. Das ist nicht wirklich ein Konstruktionsfehler. Das willst du mir doch nicht wirklich erklären oder ??? Wäre es dir lieber, du würdest wie ein Aufziehmänchen funktionieren ???? --- Und jetzt, ist jetzt Gott schuld, nur weil du mies handelst. Ist denn die Einräumung von Spielräumen falsch??? Ich möchte mal dich sehen, wenn Gott uns wirklich nur zu sturen Robotern gemacht hätte.

Dennoch kann Gott natürlich nicht zulassen, daß ein Teil seiner Geschöpfe die anderen drangsaliert. Da mischt er sich natürlich völlig richtig, zugunsten der Unterdrückten ein.

Zitat:
Die Bibel macht nirgendwo eine Unterscheidung zwischen Menschen und Sklaven

Aha, da komme ich, in diesem Zusammenhang, dann doch nochmal auf deine Ausführungen vom 12.06.02 zurück:
Es wäre mir übrigens ganz lieb, wenn du meine Zitate nicht total aus dem Zusammenhang reißen würdest. Meine Aussage bezog sich darauf, daß der Mord an einem Sklaven nicht anders geandet wurde, wie ein Mord an einem Mitbürger. Damit unterschied sich Israels Rechtssystem ganz wesentlich von dem anderer Völker. Ich sagte nicht ein Sklave hatte die gleichen Rechte wie ein "Freier".

Übrigens wird der Begriff Sklave in der Bibel auch oft als "Knecht" oder "Magd" übersetzt. Und wenn du an die Knechte und Mägde vor einhundert Jahren in deutschland denkst, kommst du vielmehr in den Bereich, was es hieß ein Sklave in Israel zu sein, statt immer nur sich antike Galeerensklaven oder ähnliches vorzustellen. Übrigens wurden viele damals in Israel freiwillig zu Sklaven (sprich Mägden und Knechten), wenn sie verarmt waren. Auch nicht gerade ein Zeichen dafür, daß sie auf Sadomasochismus standen. Vielmehr, daß es ein zeitweises Übel war, mit dem man seine Verschuldung überwinden konnte. Als Galerensklave hätte sich wohl niemand freiwillig angeboten, oder ????

Damit kannst du die erfundene Geschichte mit dem Opa gleich wieder zu den Akten legen.

Egal, wie ein Sklave gehalten wird, verstößt es nach meiner Auffassung gegen die Menschenwürde, Eigentum eines anderen zu sein, selbst wenn er noch so human "gehalten" wird.
Sind Mägde und Knechte Eigentum eines Menschen??? Sagt nicht Gott selbst, daß alle Menschen ihm gehören. Mann kann doch nicht das Eigentum von Gott und Menschen sein, oder???

Dein Gott scheint ein Freund der Sklavenhalterei zu sein, ...
Mag sein, aber er versteht unter Sklave etwas völlig anderes als du und viele andere scheinbar. Aber das ist auch nicht verwunderlich. Du bist nun einmal durch die bösartigen Handlungen der Menschen beeinflußt worden. Aber Gott handelt nicht schlecht an seinen Dienern/Sklaven.

wenn er nach so langer Zeit immer noch nicht erzürnt über diese Tatsache ist. Früher ist er aus weit geringeren Anlässen schon ausgerastet, er wird doch nicht etwa alt?
da hätte er aber weitaus mehr Gründe um auf der Erde einzugreifen. Aber das weiß ich als gläubiger Christ ja schon lange. Und gemäß der Bibel wird er auch in geraumer Zeit eingreifen, und dem schlechten Handeln der Menschen ein Ende machen. Nie wieder wird der Mensch über den Menschen herrschen. Gott sei Dank, das Trauerspiel war lange genug.

Gottes Richterspruch (wenn ich denn an ihn glauben würde) sehe ich gelassen entgegen, denn: "Gott wird mir vergeben - es ist sein Job!" (Ich weiß leider nicht mehr, von wem dieses Zitat stammt.)
Möglicherweise aus "Mickey Maus" oder Grimms Märchen. Ganz sicher stammts aber nicht aus der Bibel.

zum Thema der Arche. Dein Text aus der nicht eben gut übersetzten Lutherbibel. (Luther war wohl etwas im Stress als er übersetzte, nicht zu verdenken, nachdem ihm etliche an die Gurgel wollten)

In der von dir gern zitierten Elberfelder Bibel fehlt diese genaue Bauanweisung bezüglich des Fensters, allerdings steht in ihr folgender Satz:
und nicht nur dort....aber lassen wir das.

die Elberfelder sagt hier:
16 Ein Dach sollst du der Arche machen, und zwar nach der Elle sollst du sie [von unten nach] oben fertigstellen; und die Tür der Arche sollst du in ihrer Seite anbringen; mit einem unteren, einem zweiten und dritten [Stockwerk] sollst du sie machen!
steht nichts von nem Fenster an der Stelle wo was von der Tür steht.

ebenso bei "Hoffnung für alle"
14-16 Bau dir ein Schiff aus Holz, und dichte es außen und innen mit Pech ab! Drei Stockwerke soll es haben und jedes Stockwerk mehrere Räume. Es muß 150 Meter lang, 25 Meter breit und 15 Meter hoch sein. Setz ein Dach darauf, das einen halben Meter hoch ist, und bau an einer Schiffsseite eine Tür ein!
Die hier beschriebene Passage, die von einem Dach spricht, das einen halben Meter hoch ist, erklärt wohl am besten, was Luther hier fälschlich als den Platz des einzigen fensters beschrieb. Wie ich auch schon auf einigen bildlichen darstellungen der Arche sah, war das Dach wohl einen halben Meter über den Seitenwänden von Noah angebracht worden. Die Stützpfeiler die das Dach über der Konstruktion hielten, ließen damit einen halben Meter ringsum frei um genug Luftaustausch zu für Mensch und Tier zu ermöglichen. Das später beschriebene Fenster befand sich wohl eher tiefer, in Höhe des 3. Stockwerkes, an das Noah ja auch schließlich gelangen mußte, um das Fenster zu öffnen.

Diese großen Luftlöcher oder ein oben offener Kasten nur mit einem Regendach drauf, hätten zudem einen entscheidenden Nachteil, der jedem, der schon einmal bei einem Unwetter auf See war sofort einleuchtet. Ein riesiger antriebsloser Holzkasten, quer zur See liegend, oben offen bzw. mit großen Luftöffnungen - wie bekommt man das ganze Wasser, mit nur 8 Leuten, schnell genug wieder aus dem unteren Stockwerk, damit die Kiste nicht absäuft? Ganz davon abgesehen, daß die Chancen, daß eine Konstruktion wie die Arche Noah, so ein Unwetter überhaupt heil überstehen würde verschwindend gering sein dürfte.
Ach du stellst dir die Sintflut als Orkanartige, 20 Meter hoch produzierende Wellenmaschine vor. Ja dann.... Nur leider steht davon in der Bibel nichts. Lediglich daß es 40 Tage lang regnete. Dazu öffnete Gott auch noch die unterseeischen Wasserquellen, und so lief die erde nangsam voll, bis sie schließlich ca. 7m über den höchsten Berggipfeln erreicht hatte. Das reichte aus, um alle Menschen zu ertränken, die weder Boote noch Lebensmittel vorbereitet hatten, wie etwa Noah, dem Gott sagte in 1. Mose 6:21,22

21 Leg genug Vorräte an, daß es für euch und die Tiere ausreicht!"
22 Noah führte alles so aus, wie Gott es ihm aufgetragen hatte.
Ein großes Unwetter brauchte Gott also gar nicht herbeiführen. Wieso sollte er auch Noah beauftragen eine Arche für Mensch und Tier zu bauen, nur um sie dann selbst wieder zu versenken. Wieso hälst du eigentlich immer wieder Gott und seine Diener für so unpraktisch????

Das mit den physikalischen Gesetzen spare ich mir für Fasching auf :roll:

Also wenn Herr Koala schon vor 4000 Jahren wirklich in Austalien leben sollte (sofern man glaubt daß diese Radiokarbonmethoden, die bereits lebende Organismen als bereits 2000 Jahre alt datiert haben, wahr ist) wieso konnte Gott sie dann nicht zur Arche transportieren. Hatte er an diesen Tag gerade Rückenschmerzen. War Scottis Beamer defekt. Schon seltsam, wenn ihr Star Trek Fans, Kirk und Konsorten für durchaus realistisch für die Zukunft einschätzt, aber Gott für absolut unfähig haltet. Eine Lebensform die schon Milliarden/Billiarden/Trilliarden.... von Jahren existiert.

Also die Bibel sagt ganz klar, daß Gott die Tiere zu Noah führte, und nicht etwa, demselben den Auftrag gab:"Na nun mach mal, hier hast du einen Schmetterlingskäscher und ein Seil, nun mach mal...Viel Spaß bei den Vögeln..."

Die einzigen Menschen der damaligen Welt Adam und Eva zeugten Kain und Abel - Kain erschlug 25% der damaligen Weltbevölkerung, seinen Bruder Abel - Kain wurde verflucht und lebte fortan
Falsch, Adam wurde der Vater von zahlreichen Söhnen und Töchtern. Eine dieser Töchter nahm Kain zur Frau. Und komm mir jetzt nicht mit Inzucht... Die gesunden ersten Menschheitsgenerationen hatten keinerlei Probleme mit den heutigen Vererbungsproblemen. Deshalb wurde das Verbot der Inzucht auch erst Jahrhunderte später von Gott eingeführt. Dort als der inzwischen degenerierte Mensch ernsthafte Probleme damit bekam.
 

X_MasterDave_X

Großmeister
Hier mal eine Geschichte zum Evolutionsglauben. Leider nicht von mir, dennoch ganz amüsant:

Das Märchen von der "Zufallszelle"

Wenn jemand glauben kann, dass eine lebendige Zelle durch Zufall ins Dasein kommen konnte, dann dürfte es keinen Hinderungsgrund für ihn geben, auch die folgende ähnliche Geschichte zu glauben, die wir hier zum Besten geben möchten. Es ist die Geschichte einer Stadt:

Eines Tages, nach einem ausgiebigeren Regen, wurde ein Klumpen Lehm, der zwischen den Felsen eines unfruchtbaren Landes eingeklemmt war nass. Als die Sonne dann wieder schien trocknete der nasse Lehm und wurde hart und eignete sich eine steife, widerstandsfähige Form an. Demzufolge wurden die Felsen, die gleichzeitig als Formschablone gedient hatten, irgendwie in Stücke zertrümmert, und ein schöner, wohlgeformter starker Ziegelstein machte seinen Auftritt. Dieser Ziegel nun wartete unter den gleichen natürlichen Voraussetzungen Jahre hindurch dass sich ein weiterer ähnlicher Ziegel bilden möge. Dieses Geschehen setzte sich fort bis sich im Lauf der Zeit Hunderte und Tausende der gleichen Ziegel am gleichen Ort gebildet hatten. Zum guten Glück jedoch wird dabei keiner der früher gebildeten Ziegel beschädigt. Obwohl sie Tausende von Jahren Stürmen, Regen, sengender Sonnenhitze und eisiger Kälte ausgesetzt waren, entwickelten die Ziegel keinerlei Sprünge, oder Brüche, und wurden auch nicht örtlich versetzt, sondern warteten dort am gleichen Ort mit der gleichen Ausdauer darauf, dass sich weitere Ziegel bildeten.

Als sich schließlich eine genügende Anzahl von Ziegeln angesammelt hatte, begannen sie ein Gebäude zu errichten, indem sie zufällig durch die Einwirkungen natürlicher Voraussetzungen, wie Winde, Stürme oder Orkane auf- und nebeneinander geschlichtet wurden. Gleichzeitig bildeten sich Materialien wie Zement oder Erdmischungen, die unter "natürlichen Voraussetzungen" in perfekter Zeitabstimmung in die Fugen krochen um die Ziegel fest aneinander zu binden. Während all dies geschah formte sich mineralisches Eisen unter der Erde unter "natürlichen Voraussetzungen" und legte das Fundament für das, sich mit den Ziegeln errichtende Gebäude. Am Ende dieses Prozesses erhob sich ein vollständiges Gebäude mit allen Materialien, Zimmermannsarbeiten und Installationen funktionsfähig.

Ein Gebäude besteht natürlich nicht nur aus Fundament, Ziegeln und Zement. Wie wurden dann die anderen fehlenden Materialien beigebracht? Die Antwort ist einfach: Alle Arten von Baumaterialien, die zur Errichtung eines Gebäudes benötigt werden sind im Erdboden vorhanden, auf dem es errichtet wird. Quarz für das Glas, Kupfer für die elektrischen Kabel, Eisenerz für die Verstärkungen der Pfeiler und Streben und für die Wasserrohre usw. Sie alle waren in genügenden Mengen unter der Erdoberfläche vorhanden, und es bedurfte lediglich des Könnens der "natürlichen Voraussetzungen" um diese Materialien zu formen und innerhalb des Gebäudes einzusetzen. Alle Installationen, Zimmermannsarbeiten und Zubehör wurden zwischen den Ziegeln mit Hilfe von Wind, Regen und Erdbeben eingefügt. Alles verlief so einwandfrei, dass die Ziegel dergestalt gelegt wurden, dass die notwendigen Freiräume für Fenster gelassen wurden, als ob die natürlichen Voraussetzungen schon wüssten dass sie später so etwas wie Glas bilden würden. Außerdem wurde auch nicht vergessen Freiräume für die Installation von Wasser-, Strom- und Heizungssystemen zu lassen, welche ebenfalls zufällig nachträglich eingesetzt wurden. Alles verlief so einwandfrei, dass "Zufall" und "natürliche Voraussetzungen" ein vollkommenes Design verwirklichten.

Wenn Sie ihren Glauben an diese Geschichte bisher noch bewahren konnten, dürften Sie keine Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen wie die anderen Gebäude der Stadt, die Fabriken, Verkehrsstraßen, Fußgängerwege, Untergrundstrukturen, Kommunikations- und Transportsysteme zustande kamen. Falls Sie das technische Fachwissen haben und einigermaßen mit dem Thema vertraut sind, könnten Sie selbst ein äußerst "wissenschaftliches", mehrbändiges Werk schreiben, in dem Sie Ihre Theorien bezüglich des "evolutiven Prozesses eines Abwassersystems und seiner Gleichförmigkeit mit gegenwärtigen Strukturen" darlegen. Sie könnten sich damit sehr wohl akademische Lorbeeren für Ihre aufklärenden Studien ergattern, und sich für ein Genie halten, das die Menschheit erleuchtete.

Die Evolutionstheorie besteht darauf, dass das Leben durch Zufall entstanden sei. Dies ist eine Behauptung die in keiner Weise weniger absurd ist als unsere Geschichte, denn mit all ihren Funktions-, Kommunikations-, Transport- und Verwaltungssystemen steht eine Zelle einer Stadt in Komplexität nicht nach.
 

agentP

Ritter Kadosch
Zitat:
- Der Papst: Auch für mich keine Autorität, dennoch schätze ich die Kompetenz von ihm und seinen Beratern, in Fragen betreffs Bibelauslegung, dann doch höher ein, als die von jemanden, der sich selbst als Bibelkenner bezeichnet.

wieso, weil er so einen feschen Hut trägt ???
du läßt dich aber leicht beeindrucken. Na ich seh mal in der Requisite nach. Vielleicht finde ich auch was passendes.
Eines würde mich schon mal interessieren:

Die katholische Kirche ist bekannt dafür, daß sie die grössten Archive mit glaubensrelevanten Dokumenten besitzt, ebenso, daß sie von je her über hervorragende Fälscherwerkstätten verfügt. Dazu kommt, daß sie über Jahrhunderte hinweg und bereits in der relativen Frühzeit des Christentums auch noch förmlich das Monopol auf Glaubensfragen im Christentum hatte.
Wer sagt Dir eigentlich, daß nicht auch sämtliche Bibelquellen auch die für die Elberfelder oder die Lutherbibel schon längst manipuliert sind/waren ?
Gängige wissenschaftliche Methoden, die geeignet wären Quellen zu datieren und ihre Authentizität zu belegen, lehnst Du ja an anderer Stelle ab, wenn die gleichen Methoden im Widerspruch zu Deinem Glauben stehen.
 

agentP

Ritter Kadosch
Hm, also X_X wer solche Gleichnisse (der besser gesagt Propagandapamhlete schreibt) hat offensichtlich weder von Wahrscheinlichkeitsrechnung noch von der Evoulutionstheorie einen Schimmer, insofern brauchst Du nicht zu bedauern, daß der Text nicht von Dir stammt.

Der grosse Denkfehler in solchen Beispielen, so eloquent sie auch sein mögen ist immer der gleiche:
Natürlich ist es hochgradig unwahrcheinlich, daß auf diese Art und Weise ein DIN genormter Ziegel ensteht. Die Frage ist aber, ob das für die Evolution in irgend einer Form wichtig ist. Die Antwort auf diese Frage lautet schlichtweg: Nein !
Wichtig ist, dass irgendwas enstanden ist, daß sich zu komplexeren Strukturen verbinden kann und wer sich jemals alte Kirchen in Irland angesehen hat, der weiss, daß selbst aus scheinbar völlig kruden Steinen die tollsten Gebaüde bauen lassen. Angefangen hat die Evolution ja nicht damit ein Hochhaus zu bauen, sondern erstmal 2 Steinchen aufeinanderzulegen. Und die Wahrscheinlichkeit, daß sich zwei Steine finden, die aufeinanderpassen ist schon´mal erheblich höher, als die zufällige Enstehung eines Ziegelsteins.
 

Tizian

Großer Auserwählter
Locus schrieb:
Gehen wir das Thema Evolutionstheorie einmal von einer anderen Seite her an.
Nehmen wir doch einfach einmal an, Gott würde existieren.
Wieso sollte dann die Richtigkeit der Evolutionstheorie Gottes Existenz widerlegen?
Sie beweist doch im Grunde nur, dass Gott die Dinge nicht auf einen Schlag zustande gebracht hat, sondern sie allmählich sich entwickeln liess. Die Tatsache, dass Gott der Schöpfer ist, wird nämlich von der Evolutionstheorie keineswegs angezweifelt, da diese Theorie im Grunde dochnur besagt, dass die Schöpfung sich in einem stetigen Wandel befindet, der von den Gesetzen der Mutation und der Selektion bestimmt wird.
Nicht Mutation! Mutation ist durch Faktoren wie Umweltverschmutzung und andere "unnatürliche" Veränderungen hervorgebrachte Veränderung. Du meist wohl eher Anpassung. Und es wird doch angezweifelt durch die allgemeine Formel wie Leben entstehen kann: Richtiger Abstand zu einer Sonne und dann das Gemisch Wasserstoff-Sauerstoff-Stickstoff-Kohlenstoff-(Helium). Da es dazu keine Götzen benötigt, sondern nur Energie, wird diesen auch kein Platz zugewiesen (außer natürlich als Phantasiegestalt :wink: ).
Diese Theorie beschreibt doch nur, wie die Dinge entstanden sind und wie sie sich entwickeln, nicht jedoch, warum sie entstanden sind und warum sie sich entwickeln.
Siehe oben, doch weil alle Faktoren erfüllt wurden! Wenn ich jetzt die volle Evolutionsanalyse präsentieren sollte, würde das zu weit führen . . . :( Aber das ist bei Menschen wie euch, die auch die Aussage einer Zusammenfassung verstehen ja kein Problem :) Warum sie sich so entwickeln, fragst du? Nun auf Grund der Einflüsse ihrer Umwelt und nun in der heutigen Zeit dem des Menschen, das ist allgemein bekannt und in jedem vernünftigen Biobuch erläutert!

Dieses "warum" aber ist doch genau die Frage, um die es in unserer eigentlich Diskussion geht.
siehe oben
Wenn ich meinen Aristoteles noch einigermassen beisammen habe, dann handelt es sich bei einem solchen "warum" im Grunde genommen um 4 Fragen:
1. Was ist die Ursache aller Dinge (causa efficiens)?
2. Was ist der Zweck aller Dinge (causa finalis)?
3. Was ist der Grund aller Dinge (causa formalis)?
4. Was ist die Beschaffenheit aller Dinge (causa materialis)?

Die Evolutionstheorie gibt lediglich auf die vierte Frage eine (Teil-)Antwort, lässt jedoch alle drei anderen Fragen weitgehend offen.
Was ist denn die Ursache aller Dinge? Wer oder was hat denn alles hervorgebracht?
siehe oben! Außerdem muss kein Zweck existieren, warum auch. Das Leben ist chaotisch und manche Leute haben nie einen Zweck darin gefunden. Vielleicht gibt es einen, vielleicht auch nicht. Und, wer kann das wissen? Ich? Du? Mit Sicherheit nicht! Und genauso verhält es sich mit der Existenz von Götzen . . . :p
1. und 3. sind von der Beantwortung durch die Wissenschaft gleich (siehe oben; wie oft soll ich es denn noch sagen :roll: :lol: )!
Wozu und zu welchem Zweck dient denn das alles?
Gibt es denn irgendeine Begründung für alles, was im Kosmos geschieht? Und wenn ja, welche?
Ich bezweifle jedenfalls, dass die Evolutionstheorie diese Fragen zu beantworten vermag.
Warum auch, wenn es gar keine Antwort geben muss. Weil vielleicht keine existiert, da mal drüber nachgedacht :?:

Die Antwort auf die erste Frage aber betrifft die Existenz Gottes, denn wenn es Gott gibt, so ist er der Urheber aller Dinge.
Ansonsten siehe oben oder denke dir deinen Teil :twisted:
Die Frage nach dem Wesen der Dinge gehört allerdings in einen völlig anderen Bereichl.

Wenn es zur Natur der Lebewesen gehört, sich zu entwickeln, zu evolvieren, dann ändert dies somit an der Existenz Gottes rein gar nichts, da die Evolutionstheorie eine ganz andere Fragenstellung behandelt, als die Religion.
Falsch und doch richtig, wenn wir uns die Methoden der beiden ansehen: Die Religion behauptet absolut und ohne Beweis recht zu haben, die Wissenschaft stellt Theorien auf der Grundlage von Beweisen auf.

Womit wohl klar wäre, dass die Evolutionstheorie, wenn sie schon Gottes Existenz nicht beweist, dass sie sie dann wenigstens nicht widerlegt.
Womit wohl klar wäre, dass die Evolutionstheorie in ihrer Geamtheit dem Schöpfungsmythos widerspricht. Aber letztendlich ist doch nur wichtig, was ihr für euch selbst denkt. Darum lasst Götzen Götzen und Wissenschaft Wissenschaft sein und macht euch euer eigenes Bild. :D :wink:
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

Der "fesche Hut" des Papstes ist sicherlich kein Kriterium, welches ihn in meinen Augen kompetenter in Glaubensfragen erscheinen läßt, als einen selbsternannten Bibelkenner, daß sollte Dich aber keinesfalls davon abhalten etwas ähnlich "kleidsames" zu tragen!

Da schätzt Du meine Neffen aber völlig falsch ein! Völlig selbstlos haben sie (mehrfach und inständig) gebetet, daß alle Menschen sich vertragen mögen, aber der "liebe Gott" hat wohl etwas besseres zu tun, als sich um solche Wünsche zu kümmern.

Nein, der 12-jährigen Goebbels-Tochter Helga ist es gegen Kriegsende wohl nicht so gut ergangen! (siehe unten) Völlig neu ist mir jedoch, daß Gott mit dem Herrn Reichsminister, bzw. seiner Frau auf einer Stufe steht!

Die Frau Reichsminister [Magda Goeggels] muss ihrer 12-jährigen Tochter Helga die Blausäure-Ampulle mit Gewalt in den Rachen gedrückt haben. Quelle:spiegel.de
Jemanden ausschließlich aufgrund eines verwandschaftlichen Verhältnisses, mit einem Täter, eine Schuld zuweisen zu wollen ist ausgemachter Schwachsinn (hattest Du das nicht sogar schon selbst festgestellt? :roll: )! Trotzdem soll ein Kleinkind für die Taten seiner Eltern büßen? Schlimmer noch, Babys Kleinkinder usw., welche zufällig als Ägypter geboren wurden, werden ermordet, weil irgendein Pharao Dinge tut, die dem Herrgott nicht in den Kram passen. Ich persönlich hoffe, daß Gerhard Schröder nicht bei Gott in Ungnade fällt (ich bin auch ein Erstgeborener) - ich hab den genausowenig gewählt, wie die Ägypter ihren Pharao und kann dessen Entscheidungen auch nicht im geringsten beeinflussen (wenn man von der Wahl am 22.September dieses Jahres einmal absieht).

Schätzt du unser Rechtssystem so mieß ein ?
Nein, ganz so schlecht ist unser Rechtssystem nicht, ich hatte lediglich die Möglichkeit eingeräumt, daß Richter und Staatsanwalt sich kindisch benehmen.

Es wäre mir übrigens ganz lieb, wenn du meine Zitate nicht total aus dem Zusammenhang reißen würdest.
Da kann ich nur sagen: dito!!!

Genau in diese Kategorie fällt die Sache mit "Gott ist an allem Schuld" und dem "herausreden"! Im Gegensatz zu Dir ist für mich ein (oder mehrere) Gott/Göttin schlichtweg nicht existent! Wie kann ich jemanden eine Schuld zuweisen, den es nicht gibt? Bin ich also gezwungen ständig zu schreiben: wenn es denn einen Gott gäbe, dann...? - Ich denke, daß können wir uns wohl sparen, oder?

Dennoch kann Gott natürlich nicht zulassen, daß ein Teil seiner Geschöpfe die anderen drangsaliert. Da mischt er sich natürlich völlig richtig, zugunsten der Unterdrückten ein.
Na, denn man los!

Im Vorfeld des diesjährigen Internationalen Tages der Menschenrechte haben Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen Bundestag und Bundesregierung aufgerufen, den Kampf gegen Sklaverei und Zwangsarbeit zu intensivieren. Es sei ein Skandal, dass es am Beginn des 21. Jahrhunderts mindestens 27 Millionen Sklavinnen und Sklaven gebe­ und damit mehr, als in den vergangenen Jahrhunderten aus Afrika verschleppt wurden. Auch die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte, Claudia Roth (Bündnis 90/DieGrünen), äußerte sich sehr besorgt über die weltweite Zunahme von Sklaverei und Zwangsarbeit. Quelle: Presseerklärung zum Internationaler Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2000
Reichen 27 Millionen Sklaven noch nicht zur Einmischung Gottes? ( 6 Millionen Tote waren ja schließlich auch nicht ausreichend, kann ja sein! )

Wenn wir alle erfundenen Geschichten so schnell zu den Akten legen würden, wie Du es gerne mit meinen 60-jähriger erschlagenen Opa tun möchtest, worüber würden wir dann hier diskutieren?
Opa (freier Bürger) wurde vom Nachbarn erschlagen, starb aber erst nach 1-2 Tagen an seinen schweren Verletzungen. Reicht eine finanzielle Wiedergutmachung oder blüht dem Nachbarn die Todesstrafe? Falls Opa Sklave gewesen wäre, kennen wir die Antwort. In unserem Fall hingegen dürfte dem Nachbarn die Todesstrafe blühen - war also nichts mit gleicher Ahndung eines Mordes egal ob Sklave oder nicht.
Da wirft sich doch auch gleich die Frage auf, warum widerspricht das Töten eines Mörders nicht dem Gebot: "Du sollst nicht töten"? Steht da noch irgendetwas im Kleingedruckten? Müßte der Henker dann nicht, getreu der Bibel, eigentlich auch getötet werden und der Scharfrichter des Henkers dann folglich auch, was dann wiederum zur Foge hätte, daß ...

Deine Mähr von den humanen hebräischen Sklavenhaltern kannst Du erzählen, wem Du willst!

"Gott wird mir vergeben - es ist sein Job!" Ist kein Zitat aus der Bibel, das habe ich auch nie behauptet, allerdings ist die Kernaussage des Zitats durchaus zutreffend, oder nicht? (Wenn ich denn an einen Gott glauben würde, dies nur nochmal zur Sicherheit)

Ganz langsam läßt der liebe Gott den Meeresspiegel um 8855m ansteigen und das in 40 Tagen, wenn ich mich richtig entsinne. Das macht dann einen Pegelanstieg von über 9m pro Stunde, das entspricht dann einer Wassermenge von mehr als 2,5l/sec auf einen Quadratmeter und alles ohne Luft- bzw. Wasserverwirbelungen! Ich sag ja, die physikalischen Gesetze, die wir heute kennen, hatten damals offensichtlich noch keine Gültigkeit!
Am Ende der Sintflut gab es dann rund viermal soviel Wasser auf der Erde, wie heutzutage und da die Flut dann insgesamt dann doch recht lange gedauert hat, was der Flora der damaligen Erde eher abträglich gewesen sein dürfte, drängt sich mir die Frage auf, was Mensch und Tier nach dieser Sintflut so zu sich nahmen. Fisch dürfte es ja noch reichlich gegeben haben, allerdings, da wären wir wieder bei Herr und Frau Koala, mag nicht jeder Fisch! Sicherlich hatten die ihren persönlichen Vorrat an Eukalyptus auch gleich mitgebracht? Woher sollte Noah den sonst auch haben? Nach der Sintflut wurden sie von Gott wieder zurückgebeamt, daß ist nun auch klar geworden!


1 Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit dem HERRN.
2 Und sie fuhr fort und gebar Abel, seinen Bruder. Und Abel ward ein Schäfer; Kain aber ward ein Ackermann.
3 Es begab sich nach etlicher Zeit, daß Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes;
4 und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer;
5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde?
7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?
10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Bluts deines Bruders schreit zu mir von der Erde.
11 Und nun verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen.
12 Wenn du den Acker bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn daß sie mir vergeben werden möge.
14 Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, daß mich totschlage, wer mich findet.
15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.
16 Also ging Kain von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.
17 Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.
Erstaunlicherweise nicht ein Wort von den zahlreichen Geschwistern Abel's! Ebenso verblüfft mich, deine genaue Kenntnis der Vererbungslehre vergangener Jahrtausende! Hiermit nehme ich meine Aussage bezüglich mangelnder Phantasie deinerseits vorbehaltlos zurück! Auch dein Versuch, die Paläontologie ( Lehre von den Lebewesen vergangener Erdperioden ) mit der Radiokarbonmethode gleichzusetzen muß wohl als phantasievollen, humoristischen Beitrag werten.

Davon mal abgesehen, ist es kein Geheimnis, daß die Radiokarbonmethode keine völlig exakten Ergebnisse liefert.

Bei der Diskussion des Problemkreises 14C-Datierung/historische Chronologien für den Alten Orient muß beachtet werden, daß viele der in der Vergangenheit generierten 14C-Daten vor dem Hintergrund von Verfahrensverbesserungen heute als nur noch wenig aussagefähig angesehen werden. Dementsprechend soll sich die weitere Diskussion im Wesentlichen auf die neueren Messungen abstützen. Datensätze, die im Kontext des vorliegenden Aufsatzes interessant sind, wurden seit Ende der 80er Jahr für das Alte Reich in Ägypten, für die Frühe und Mittlere Bronzezeit in Palästina und für den Beginn der Frühen Bronzezeit in der Ägäis bereitgestellt. Ungeachtet einer Reihe von Unsicherheiten deutet sich eine Bestätigung des alten Trends an, nach dem die kalibrierten 14C-Alter für die betrachteten Zeiträume teilweise in der Größenordnung von Jahrhunderten höher sind als die archäologisch-historischen Angaben.

Die Durchgängigkeit dieses Trends weist eher auf einen generellen Versatz als auf Unsicherheiten bei den Einzeldaten hin, was für ein Reihe von Autoren Anlaß ist, die alte Frage nach einem Ersatz der historischen Zeittafel durch eine 14C-basierte Chronologie auch für den Alten Orient mit ganz neuem Nachdruck zu stellen. Es soll an dieser Stelle jedoch betont werden, daß die Diskrepanz zwischen historischen und kalibrierten 14C-Daten, die ja eigentlich eine Diskrepanz zwischen historischen und dendrochronologischen Angaben ist, nicht automatisch bedeutet, daß die Historiker im Unrecht sind. Ein derartiger Anspruch würde implizit voraussetzen, daß die 14C-Kalibrierkurven über jede größere Fehlermöglichkeit erhaben sind. In Teil II (a und b) des vorliegenden Aufsatzes wurde aber gerade diese Behauptung mit dem Argument, daß von einer völlig unabhängigen Reproduktion der Kurven - dem Hauptargument für ihre "absolute" Richtigkeit - nicht die Rede sein kann, in Frage gestellt. Aus dieser Perspektive muß es daher z. Z. offen bleiben, ob die Diskrepanz zwischen archäologisch-historischen und 14C-Altern, sollte sie sich bestätigen, ihre Ursache auf der Seite der archäologischen Chronologien oder in fehlerhaften dendrochronologischen Kalibrierkurven hat.
Quelle: Die Datierung archäologischer Proben mittels Radiokarbon (14C); Teil 3
Sieh an, die Wissenschaftler sind sich möglicher Fehlerquellen bewußt und verwerfen sogar Theorien, wenn sie sich als nicht haltbar erweisen!

TanduayJoe
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

Der "fesche Hut" des Papstes ist sicherlich kein Kriterium, welches ihn in meinen Augen kompetenter in Glaubensfragen erscheinen läßt, als einen selbsternannten Bibelkenner, daß sollte Dich aber keinesfalls davon abhalten etwas ähnlich "kleidsames" zu tragen!

Da schätzt Du meine Neffen aber völlig falsch ein! Völlig selbstlos haben sie (mehrfach und inständig) gebetet, daß alle Menschen sich vertragen mögen, aber der "liebe Gott" hat wohl etwas besseres zu tun, als sich um solche Wünsche zu kümmern.

Nein, der 12-jährigen Goebbels-Tochter Helga ist es gegen Kriegsende wohl nicht so gut ergangen! (siehe unten) Völlig neu ist mir jedoch, daß Gott mit dem Herrn Reichsminister, bzw. seiner Frau auf einer Stufe steht!

Die Frau Reichsminister [Magda Goeggels] muss ihrer 12-jährigen Tochter Helga die Blausäure-Ampulle mit Gewalt in den Rachen gedrückt haben. Quelle:spiegel.de
Jemanden ausschließlich aufgrund eines verwandschaftlichen Verhältnisses, mit einem Täter, eine Schuld zuweisen zu wollen ist ausgemachter Schwachsinn (hattest Du das nicht sogar schon selbst festgestellt? :roll: )! Trotzdem soll ein Kleinkind für die Taten seiner Eltern büßen? Schlimmer noch, Babys Kleinkinder usw., welche zufällig als Ägypter geboren wurden, werden ermordet, weil irgendein Pharao Dinge tut, die dem Herrgott nicht in den Kram passen. Ich persönlich hoffe, daß Gerhard Schröder nicht bei Gott in Ungnade fällt (ich bin auch ein Erstgeborener) - ich hab den genausowenig gewählt, wie die Ägypter ihren Pharao und kann dessen Entscheidungen auch nicht im geringsten beeinflussen (wenn man von der Wahl am 22.September dieses Jahres einmal absieht).

Schätzt du unser Rechtssystem so mieß ein ?
Nein, ganz so schlecht ist unser Rechtssystem nicht, ich hatte lediglich die Möglichkeit eingeräumt, daß Richter und Staatsanwalt sich kindisch benehmen.

Es wäre mir übrigens ganz lieb, wenn du meine Zitate nicht total aus dem Zusammenhang reißen würdest.
Da kann ich nur sagen: dito!!!

Genau in diese Kategorie fällt die Sache mit "Gott ist an allem Schuld" und dem "herausreden"! Im Gegensatz zu Dir ist für mich ein (oder mehrere) Gott/Göttin schlichtweg nicht existent! Wie kann ich jemanden eine Schuld zuweisen, den es nicht gibt? Bin ich also gezwungen ständig zu schreiben: wenn es denn einen Gott gäbe, dann...? - Ich denke, daß können wir uns wohl sparen, oder?

Dennoch kann Gott natürlich nicht zulassen, daß ein Teil seiner Geschöpfe die anderen drangsaliert. Da mischt er sich natürlich völlig richtig, zugunsten der Unterdrückten ein.
Na, denn man los!

Im Vorfeld des diesjährigen Internationalen Tages der Menschenrechte haben Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen Bundestag und Bundesregierung aufgerufen, den Kampf gegen Sklaverei und Zwangsarbeit zu intensivieren. Es sei ein Skandal, dass es am Beginn des 21. Jahrhunderts mindestens 27 Millionen Sklavinnen und Sklaven gebe­ und damit mehr, als in den vergangenen Jahrhunderten aus Afrika verschleppt wurden. Auch die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte, Claudia Roth (Bündnis 90/DieGrünen), äußerte sich sehr besorgt über die weltweite Zunahme von Sklaverei und Zwangsarbeit. Quelle: Presseerklärung zum Internationaler Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2000
Reichen 27 Millionen Sklaven noch nicht zur Einmischung Gottes? ( 6 Millionen Tote waren ja schließlich auch nicht ausreichend, kann ja sein! )

Wenn wir alle erfundenen Geschichten so schnell zu den Akten legen würden, wie Du es gerne mit meinen 60-jähriger erschlagenen Opa tun möchtest, worüber würden wir dann hier diskutieren?
Opa (freier Bürger) wurde vom Nachbarn erschlagen, starb aber erst nach 1-2 Tagen an seinen schweren Verletzungen. Reicht eine finanzielle Wiedergutmachung oder blüht dem Nachbarn die Todesstrafe? Falls Opa Sklave gewesen wäre, kennen wir die Antwort. In unserem Fall hingegen dürfte dem Nachbarn die Todesstrafe blühen - war also nichts mit gleicher Ahndung eines Mordes egal ob Sklave oder nicht.
Da wirft sich doch auch gleich die Frage auf, warum widerspricht das Töten eines Mörders nicht dem Gebot: "Du sollst nicht töten"? Steht da noch irgendetwas im Kleingedruckten? Müßte der Henker dann nicht, getreu der Bibel, eigentlich auch getötet werden und der Scharfrichter des Henkers dann folglich auch, was dann wiederum zur Foge hätte, daß ...

Deine Mähr von den humanen hebräischen Sklavenhaltern kannst Du erzählen, wem Du willst!

"Gott wird mir vergeben - es ist sein Job!" Ist kein Zitat aus der Bibel, das habe ich auch nie behauptet, allerdings ist die Kernaussage des Zitats durchaus zutreffend, oder nicht? (Wenn ich denn an einen Gott glauben würde, dies nur nochmal zur Sicherheit)

Ganz langsam läßt der liebe Gott den Meeresspiegel um 8855m ansteigen und das in 40 Tagen, wenn ich mich richtig entsinne. Das macht dann einen Pegelanstieg von über 9m pro Stunde, das entspricht dann einer Wassermenge von mehr als 2,5l/sec auf einen Quadratmeter und alles ohne Luft- bzw. Wasserverwirbelungen! Ich sag ja, die physikalischen Gesetze, die wir heute kennen, hatten damals offensichtlich noch keine Gültigkeit!
Am Ende der Sintflut gab es dann rund viermal soviel Wasser auf der Erde, wie heutzutage und da die Flut dann insgesamt dann doch recht lange gedauert hat, was der Flora der damaligen Erde eher abträglich gewesen sein dürfte, drängt sich mir die Frage auf, was Mensch und Tier nach dieser Sintflut so zu sich nahmen. Fisch dürfte es ja noch reichlich gegeben haben, allerdings, da wären wir wieder bei Herr und Frau Koala, mag nicht jeder Fisch! Sicherlich hatten die ihren persönlichen Vorrat an Eukalyptus auch gleich mitgebracht? Woher sollte Noah den sonst auch haben? Nach der Sintflut wurden sie von Gott wieder zurückgebeamt, daß ist nun auch klar geworden!


1 Und Adam erkannte sein Weib Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit dem HERRN.
2 Und sie fuhr fort und gebar Abel, seinen Bruder. Und Abel ward ein Schäfer; Kain aber ward ein Ackermann.
3 Es begab sich nach etlicher Zeit, daß Kain dem HERRN Opfer brachte von den Früchten des Feldes;
4 und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer;
5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde?
7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
9 Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?
10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Bluts deines Bruders schreit zu mir von der Erde.
11 Und nun verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen.
12 Wenn du den Acker bauen wirst, soll er dir hinfort sein Vermögen nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden.
13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn daß sie mir vergeben werden möge.
14 Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, daß mich totschlage, wer mich findet.
15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.
16 Also ging Kain von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.
17 Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.
Erstaunlicherweise nicht ein Wort von den zahlreichen Geschwistern Abel's! Ebenso verblüfft mich, deine genaue Kenntnis der Vererbungslehre vergangener Jahrtausende! Hiermit nehme ich meine Aussage bezüglich mangelnder Phantasie deinerseits vorbehaltlos zurück! Auch dein Versuch, die Paläontologie ( Lehre von den Lebewesen vergangener Erdperioden ) mit der Radiokarbonmethode gleichzusetzen muß wohl als phantasievollen, humoristischen Beitrag werten.

Davon mal abgesehen, ist es kein Geheimnis, daß die Radiokarbonmethode keine völlig exakten Ergebnisse liefert.

Bei der Diskussion des Problemkreises 14C-Datierung/historische Chronologien für den Alten Orient muß beachtet werden, daß viele der in der Vergangenheit generierten 14C-Daten vor dem Hintergrund von Verfahrensverbesserungen heute als nur noch wenig aussagefähig angesehen werden. Dementsprechend soll sich die weitere Diskussion im Wesentlichen auf die neueren Messungen abstützen. Datensätze, die im Kontext des vorliegenden Aufsatzes interessant sind, wurden seit Ende der 80er Jahr für das Alte Reich in Ägypten, für die Frühe und Mittlere Bronzezeit in Palästina und für den Beginn der Frühen Bronzezeit in der Ägäis bereitgestellt. Ungeachtet einer Reihe von Unsicherheiten deutet sich eine Bestätigung des alten Trends an, nach dem die kalibrierten 14C-Alter für die betrachteten Zeiträume teilweise in der Größenordnung von Jahrhunderten höher sind als die archäologisch-historischen Angaben.

Die Durchgängigkeit dieses Trends weist eher auf einen generellen Versatz als auf Unsicherheiten bei den Einzeldaten hin, was für ein Reihe von Autoren Anlaß ist, die alte Frage nach einem Ersatz der historischen Zeittafel durch eine 14C-basierte Chronologie auch für den Alten Orient mit ganz neuem Nachdruck zu stellen. Es soll an dieser Stelle jedoch betont werden, daß die Diskrepanz zwischen historischen und kalibrierten 14C-Daten, die ja eigentlich eine Diskrepanz zwischen historischen und dendrochronologischen Angaben ist, nicht automatisch bedeutet, daß die Historiker im Unrecht sind. Ein derartiger Anspruch würde implizit voraussetzen, daß die 14C-Kalibrierkurven über jede größere Fehlermöglichkeit erhaben sind. In Teil II (a und b) des vorliegenden Aufsatzes wurde aber gerade diese Behauptung mit dem Argument, daß von einer völlig unabhängigen Reproduktion der Kurven - dem Hauptargument für ihre "absolute" Richtigkeit - nicht die Rede sein kann, in Frage gestellt. Aus dieser Perspektive muß es daher z. Z. offen bleiben, ob die Diskrepanz zwischen archäologisch-historischen und 14C-Altern, sollte sie sich bestätigen, ihre Ursache auf der Seite der archäologischen Chronologien oder in fehlerhaften dendrochronologischen Kalibrierkurven hat.
Quelle: Die Datierung archäologischer Proben mittels Radiokarbon (14C); Teil 3
Sieh an, die Wissenschaftler sind sich möglicher Fehlerquellen bewußt und verwerfen sogar Theorien, wenn sie sich als nicht haltbar erweisen!

TanduayJoe
 

X_MasterDave_X

Großmeister
@TuandayJoe

Du scheinst ja viel auf die Bibelkenntnisse der Katholiken und ihrer Anführer zu halten. Da würde mich schon leicht interessieren, wie du es dir erklärst, daß gerade die Katholiken sich derweit von den biblischen Geboten entfernt haben, und das mehr als die meisten anderen christlichen Religionsorganisationen. Würden echte Bibelkenner und Personen die dieses Buch als von Gott stammend betrachten wirklich tun.

Also es gibt eigentlich nur 2 Antworten. Entweder haben die Verantwortlichen in der katholischen Kirche kaum Ahnung davon was in der Bibel steht, oder es schert sie einen Dreck. Wenn es stimmt was du vermutest, trifft wohl eher Version 2 zu. Was aber nicht unbedingt für ihren Bibelglauben spricht. Wenn sie aber nicht an die Bibel glauben, an was dann???

Da schätzt Du meine Neffen aber völlig falsch ein! Völlig selbstlos haben sie (mehrfach und inständig) gebetet, daß alle Menschen sich vertragen mögen, aber der "liebe Gott" hat wohl etwas besseres zu tun, als sich um solche Wünsche zu kümmern.
Dann entschuldige ich mich förmlich bei ihnen. Aber Gott ist nicht Herr über den freien Willen seiner Geschöpfe. Dazu, und gerade dazu hat er sie ja mit diesem freien Willen ausgestattet. Wie es mir scheint, bist du nicht eben ein Fan des freien Willens. Überkreuzt sich das nicht mit deiner Ansicht über das Sklavenhaltertum ??? :roll:

Was halten deine Neffen übrigens von den biblischen Erfordernissen von Gebeten (die Gott erhören soll), die du ja sicherlich schon gelesen hast??

Nein, der 12-jährigen Goebbels-Tochter Helga ist es gegen Kriegsende wohl nicht so gut ergangen! (siehe unten) Völlig neu ist mir jedoch, daß Gott mit dem Herrn Reichsminister, bzw. seiner Frau auf einer Stufe steht!
Wieder einmal verstehst du mich sehr miss. Ich wollte mit diesem Beispiel lediglich auzeigen, wie das schlechte Handeln von Eltern sich negativ auf die Kinder auswirkt. Denn viele MEnschen auf unserer Erde, behandeln Kinder von Mördern etc. nicht eben sehr gut.

Was das nun mit Gott zu tun haben soll, weiß ich nicht, das habe ich nie gesagt.

Trotzdem soll ein Kleinkind für die Taten seiner Eltern büßen? Schlimmer noch, Babys Kleinkinder usw., welche zufällig als Ägypter geboren wurden, werden ermordet, weil irgendein Pharao Dinge tut, die dem Herrgott nicht in den Kram passen.
Tja, wie soll ichs erklären... Gott führte mit der ägyptischen Nation einen Krieg. Dabei wurden viele Ägypter in Mitleidenschaft gezogen, selbst Kinder. Das mag hart erscheinen, aber Gott sieht nun einmal die Eltern mitverantwortlich für ihre Kinder (Eltern haften für Ihre Kinder --> kannst du auch an jeder Baustelle in Deutschland nachlesen).

Jetzt sagst du vielleicht, worin lag denn die Schuld der Eltern. Etwa nur weil sie Ägypter waren. Nein, das eigentlich nicht, aber sie waren Götzendiener, und taten etliche Dinge, die Gott seiner Schöpfung verboten hatte. So sah Gott also keinen Grund sie zu schützen.

Gott schützt nur die, die Gott lieben und seine Gebote nach besten Wissen und Gewissen halten. Was aber nicht bedeutet, das es Gott gefallen würde, was er auf dieser Welt mitansehen muß. Denn gerade die Abwendung von seinen Geboten, hat die Lage auf unserem Planeten ja erst so schlecht gemacht. Gott warnte davor schon seit jeher.

Da kann ich nur sagen: dito!!!

Genau in diese Kategorie fällt die Sache mit "Gott ist an allem Schuld" und dem "herausreden"! Im Gegensatz zu Dir ist für mich ein (oder mehrere) Gott/Göttin schlichtweg nicht existent! Wie kann ich jemanden eine Schuld zuweisen, den es nicht gibt? Bin ich also gezwungen ständig zu schreiben: wenn es denn einen Gott gäbe, dann...? - Ich denke, daß können wir uns wohl sparen, oder?
Schon seltsam, auf der einen Seite sagst du es gibt keinen Gott. Auf der anderen, wenn es denn einen gäbe wäre er daran schuld, daß ich ein Gesetzesbrecher bin.

Gott hat uns den freien Willen gegeben. Deswegen ist jeder dafür verantwortlich was er tut, oder unterläßt, und das ganz egal ob man an ihn glaubt oder nicht.

Reichen 27 Millionen Sklaven noch nicht zur Einmischung Gottes? ( 6 Millionen Tote waren ja schließlich auch nicht ausreichend, kann ja sein! )
Das sind alles zugegebenermaßen sehr üble Dinge. Vergleichst du sie aber mit den Untaten der Menscheit in der Vergangenheit, sind sie fast ein Klacks. Aber du hast Recht, Gott hängt das gesamte menschliche Führungssystem auf unserem Planeten schon lange zum Halse heraus. Deswegen steht sein Eingreifen unmittelbar bevor. Es ist also die richtige Zeit, um sich auf Gottes, oder auf die Gegenseite zu stellen. Unser Leben hängt davon ab.

In unserem Fall hingegen dürfte dem Nachbarn die Todesstrafe blühen - war also nichts mit gleicher Ahndung eines Mordes egal ob Sklave oder nicht.
Ich wiederhole mich ja ungern selbst, aber vielleicht solltest du das von mir oben geschriebene noch mal genau durchlesen. Mord wurde in Israel (mit Ausnahme der gesetzlosen Perioden, die auch nicht eben wenige waren) stets geahndet. Egal an wen er vollführt wurde. Sklaven waren also sehr wohl durch das Gesetz geschützt. Sonst wäre wohl auch niemals ein Jude freiwillig zum Sklaven geworden, so lebensmüde war keiner.

Da wirft sich doch auch gleich die Frage auf, warum widerspricht das Töten eines Mörders nicht dem Gebot: "Du sollst nicht töten"? Steht da noch irgendetwas im Kleingedruckten? Müßte der Henker dann nicht, getreu der Bibel, eigentlich auch getötet werden und der Scharfrichter des Henkers dann folglich auch, was dann wiederum zur Foge hätte, daß ...
Nette Geschichte, nur leider bedeutet das hebräische Wort in den 10 Geboten nicht "töten" sondern "morden". Das ist ein grundlegender Unterschied. Würde da töten stehen, müßten ja alle Israelis Vegetarier gewesen sein. Denn zum Verspeisen von Tieren muß man es ja bekanntlich vorher töten. Aber Mord ist was völlig anderes. Auch in unserem deutschen Sprachgebrauch.

"Gott wird mir vergeben - es ist sein Job!" Ist kein Zitat aus der Bibel, das habe ich auch nie behauptet, allerdings ist die Kernaussage des Zitats durchaus zutreffend, oder nicht? (Wenn ich denn an einen Gott glauben würde, dies nur nochmal zur Sicherheit)
Diese Kernaussage hast du leider völlig mißverstanden. Denn die Bibel zeigt sehr deutlich, daß Gott nur denen vergibt, die ernstlich bereuen (einsehen, daß sie falsch gehandelt haben, und dies zukünftig unterlassen)

Dem reuelosen Sünder vergibt Gott nicht, ebensowenig, wie denen die gegen den "Heiligen Geist" sündigen.

Ganz langsam läßt der liebe Gott den Meeresspiegel um 8855m ansteigen und das in 40 Tagen, wenn ich mich richtig entsinne. Das macht dann einen Pegelanstieg von über 9m pro Stunde, das entspricht dann einer Wassermenge von mehr als 2,5l/sec auf einen Quadratmeter und alles ohne Luft- bzw. Wasserverwirbelungen! Ich sag ja, die physikalischen Gesetze, die wir heute kennen, hatten damals offensichtlich noch keine Gültigkeit!
Es ist sehr fraglich ob zur Zeit der Sintflut die höchsten Berge bereits die heutigen Höhen erreicht hatten. Ebenso fraglich ist es, ob der Meeresspiegel auf unserem heutigen Niveau stand. Er kann auch wesentlich höher gestanden haben.

GErade durch die Sintflut können sich die Höhenunterschiede auf unserem Planeten wesentlich verändert haben. Die gewaltigen Wassermassen haben sicherlich ihre Spuren hinterlassen. So gesehen kann die vorsintflutliche Welt wesentlich flacher gewesen sein, als sie es heute ist.

Legst du nun deiner "wissentschaftlichen" Rechnung etwas andere Daten zugrunde, kommen plötzlich wesentlich moderatere Ergebnisse heraus.

Gehen wir also nur mal davon aus, der Wasserspiegel wäre lediglich 4000 (womöglich sogar noch viel weniger) von der höchsten Bergspritze entfernt gewesen.

Zusätzlich übersahst du den Text in 1. Mose 7:24

24 Und die Wasser schwollen an auf der Erde 150 Tage lang.
Es war also nach 40 Tagen Regen noch nicht vorbei. Die unterseeischen Wasserquellen sprudelten noch weitere 150 Tage lang "voll Power" Macht insgesamt 40+150=190 Tage

Also 4000 : 190 = 21 Meter Höhenanstieg pro Tag, das sind:
0,87 Meter pro Stunde, oder
1,5 cm pro Minute, oder
0,2 Millimeter pro Sekunde.

Das sieht mir nicht gerade nach einer Wellenmaschine aus. Ich glaube so mancher Swimmingpool läuft schneller voll. Und bisher sah ich auch noch wenig Wellenreiter im Strandbad. :roll:

Moses verließ die Arche erst Monate nachdem die Wasser die Berggipfel wieder freigaben. Wenn man bedenkt, wie schnell heute selbst nach Waldbränden (die wesentlicher verherender für die Natur sind) wieder "frisches Grün" nachwächst, war auch dieses Olivenblatt sicherlich kein Wunder. Und wenn doch, dafür haben wir ja Gott. :wink:

Wieso mußte Gott alle sofort wieder zurückbeamen. Die breiteten sich im Laufe der Jahre einfach wieder langsam über die erde aus, wo liegt hierfür das Problem???? Da muß ich noch nicht mal sehr gläubig sein.

Und was die Sache betrifft, daß die Koalas auch schon vor der Sintflut in Australien lebten (und nur dort, wie du sicherlich meinst) halte ich ebenfalls für sehr unwahrscheinlich. Aber selbst du gibst ja zu, daß sich einige der Zeitmessungsmethoden als falsch herausgestellt haben. Manche nur um kleine Zeiträume, andere um Größenordnungen.

Das Problem bei jeder Zeitmessung, ist ja folgendes. Es gibt keine Garantie dafür daß sie richtig ist. Denn keines dieser verstorbenen Tierchen kann etwas darüber aussagen wie lange es schon "wirklich" Tod ist. Das sind alles nur Schätzungen, die nur dann richtig sind, wenn alle Faktoren die man in die Rechnung einbezieht, genauso sind wie man es glaubt. Und das, für den gesammten gemessenen Zeitraum. Die Fehlerquelle wird also immer größer, je weiter man sich von der heutigen Zeit entfernt. Vor allem weil niemand wirklich weiß, wie diese "Meßfaktoren" tatsächlich in der Vergangenheit stets vorhanden waren, bzw eben jenen "Einfluß" auf den gefundenen Körper ausmachten.

Reele Vergleichsmöglichkeiten hat man eh nur da, wo Menschen historische Aufzeichnungen machten, die man aufgrund des Inhaltes datieren kann. So, und nur so kann man messen, wie gut die gewählte "Messmethodik" eigentlich ist. Aber diese Krücke funktioniert nur für die letzten 4-6 Tausend Jahre (der Zeitraum, in dem Schriften gefunden wurden, die man irgendwie zeitlich zuordnen konnte, und selbst das ist oft schwer, weil es kaum Vergleichsmöglichkeiten gibt) Ununterbrochene Geschlechtsregister (mit Jahresangaben) wären eine große Hilfe. Aber von welcher Kultur sind sie erhalten. Die Bibel ist hier eine sehr große Ausnahme, da sie alles auch immer in einen gemeinsamen Zeitlichen Rahmen einordnet. Ausgestorbene Kulturen sind manchmal mit anderen zu verknüpfen, und auch so klappts wieder mit der Krücke. ---- Ok. lassen wir das Thema, ich schweife langsam ab.


Erstaunlicherweise nicht ein Wort von den zahlreichen Geschwistern Abel's!
Wenn es mir erlaubt ist, zitiere ich aus deinem eben zitierten Bibelzitat.

13 Kain aber sprach zu dem HERRN: Meine Sünde ist größer, denn daß sie mir vergeben werden möge.
14 Siehe, du treibst mich heute aus dem Lande, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird mir's gehen, daß mich totschlage, wer mich findet.
15 Aber der HERR sprach zu ihm: Nein; sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und der HERR machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, wer ihn fände.
16 Also ging Kain von dem Angesicht des HERRN und wohnte im Lande Nod, jenseit Eden, gegen Morgen.
17 Und Kain erkannte sein Weib, die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch.
Hier wird immer wieder davon gesprochen, daß niemand Kain töten solle, wer ihn denn finde. Genauso sagt er ja, er müsse sich überall auf der Welt verstecken...usw.

Wie ist denn das alles möglich, wenn es außer ihm, nur noch seinen Vater und seine (ihm kaum körperlich gewachsene) Mutter gab. Da hätte ja Gott auch gleich mit Adam sprechen können, und ihn warnen, er solle Kain nichts zuleide tun. Scheinbar gab es schon genügend andere, die eine Gefahr für Kain darstellten, eben deswegen erhielt er ja auf der Stirn dieses "Mal" das allen zeigen sollte, ihn nicht zu töten.

Auch wenn an dieser Stelle der Bibel noch nicht explizit erwähnt wurde, daß Kain Geschwister hatte (möglicherweise, weil es allen Lesern der damaligen Zeit (die ja auch noch die mündliche Überlieferung hatten) sowieso klar war, geschah dies sehr wohl an anderer Stelle der Bibel.

z.B. in 1. Mose5:
4 Und die Tage Adams, nachdem er Set gezeugt hatte, betrugen 800 Jahre, und er zeugte Söhne und Töchter.
5 Und alle Tage Adams, die er lebte, betrugen 930 Jahre, dann starb er. -
6 Und Set lebte 105 Jahre und zeugte Enosch.
7 Und Set lebte, nachdem er Enosch gezeugt hatte, 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter.
Zu beachten gilt, daß in der Bibel pro Generation oft nur ein männlicher Nachkomme genannt wird, i.d.R. der älteste lebende männliche Sohn´, der selbst wieder einen Sohn zeugte. So in etwa sind die bibl. Geschlechtsregister aufgebaut. Das erklärt, wieso man so selten etwas von Frauen, bzw Töchtern liest. War wohl eine sehr archaische Gesellschaft damals.

Dennoch, Adam zeugte etliche Söhne und Töchter. Kain, war lediglich sein Erstgeborener Sohn, Abel der zweite, und schließlich Seth der dritte. Welche Töchter dazwischen, oder dahinterlagen wird nicht explizit erwähnt. Was aber nicht heißt, daß es nicht so war.

Übrigens könnte Adams erstes Kind theoretisch sogar eine Tochter gewesen sein. Dennoch würde sie nach biblischen Brauch niemals in den Geschlechtsregistern Erwähnung finden.

Kain und Abel waren durch dieses Ereignis (der erste Mord) lediglich in den Vordergrund der Bibel gerückt worden, sie waren aber keinesfalls, die einzig lebenden Nachfahren Adams zu diesem Zeitpunkt.

Ebenso verblüfft mich, deine genaue Kenntnis der Vererbungslehre vergangener Jahrtausende
Die ersten Menschen waren vollkommen spricht die Bibel. Ebenso erwähnt sie, daß der Mensch sich Generation um Generation, von den vollkommen geschaffenen Eltern immer mehr unterscheidet (degeneriert). Daswegen war es zu Beginn keine Gefahr einen nahen Verwanten zu ehelichen. Selbst Abraham war mit seiner Halbschwester verheiratet. Zu jener Zeit gab es noch kein gegenteiliges Gebot Gottes.

Uff -- ich brauch mal wieder Urlaub......
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

Klar, daß Du die Katholische Kirche nicht magst:
Erfreulicherweise nimmt das neue Dokument der päpstlichen Bibelkommission «Die Interpretation der Bibel in der Kirche» von 1993 klaren Abstand vom fundamentalistischen Umgang mit der Bibel. Bei aller Anerkennung der an sich löblichen Motiven seiner Propagatoren wird diese Interpretation als unangemessen, ja sogar als gefährlich beurteilt bzw. verurteilt.
Quelle: Schweizerische Kirchenzeitung


Du, X_MasterDave_X, bist es also, der bindend für den Rest der Welt festlegt, was "echter" Glaube ist und natürlich auch bestimmt, wer "wahrer" Bibelkenner ist! Auch an prophetischer Begabung scheint es Dir nicht zu mangeln:
Gott hängt das gesamte menschliche Führungssystem auf unserem Planeten schon lange zum Halse heraus. Deswegen steht sein Eingreifen unmittelbar bevor. Es ist also die richtige Zeit, um sich auf Gottes, oder auf die Gegenseite zu stellen. Unser Leben hängt davon ab.
Hat Gott dir auch mitgeteilt, wann es ungefähr losgeht? Nur, damit ich meine Urlaubsplanung ein klein wenig danach einrichten kann!


3. mögliche Antwort: Die Katholische Kirche hat die Bibel als das erkannt, was sie ist, eine Ansammlung von Mythen und Legenden, die nicht wörtlich genommen werden darf, was aber, wie Du wohl zugeben mußt, nicht zwingend gleichbedeutend mit der Nichtexistenz Gottes sein muß.

Wenn sie aber nicht an die Bibel glauben, an was dann???
An Gott?

Aber Gott ist nicht Herr über den freien Willen seiner Geschöpfe. Dazu, und gerade dazu hat er sie ja mit diesem freien Willen ausgestattet. Wie es mir scheint, bist du nicht eben ein Fan des freien Willens. Überkreuzt sich das nicht mit deiner Ansicht über das Sklavenhaltertum ???
Würdest Du bitte die Tatsache, daß ich nicht an die Existenz Gottes glaube nicht ständig aus den Augen verlieren! Welchen Sinn macht deine obige Ausführung unter diesem Gesichtspunkt noch - zumal meine Neffen und aus naheliegenden Gründen nicht ich, um sich vertragende Menschen beteten.

Die Leitung bei der Sache mit den biblischen Erfordernissen hatte ein echter Profi (ev. Pastor), der wird wohl wissen wie das geht.


... Gott sieht nun einmal die Eltern mitverantwortlich für ihre Kinder (Eltern haften für Ihre Kinder --> kannst du auch an jeder Baustelle in Deutschland nachlesen).
Jawohl - Eltern sollen auf ihre Kinder aufpassen, damit ihnen kein Leid geschieht, bzw. niemand durch unachtsame Kinder in Gefahr gebracht wird (z.B. durch Zündelei mit Streichhölzern)! Was hat dieser Umstand aber mit Gott und seinen Morden an unschuldigen Kleinkindern und Babys zu tun? Selbst wenn deren Eltern Götzendiener gewesen sein sollten, vielleicht hätten sie sich ja für den "richtigen" Glauben entschieden, wenn sie nicht vorher durch Gottes Hand ermordet worden wären.

Schweinerei! - Werden wir, die des Hebräischen nicht mächtig sind doch seit Jahrhunderten belogen! Gibt es unter Umständen auch einen Übersetzungsfehler in dem Gebot "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib" - vielleicht heißt es gar nicht 'begehren' sondern 'verachten'! (Meine Nachbarin, also die ist echt nicht zu verachten! - Vielleicht geht da ja was.)

War die Erde vor 4000 Jahren nicht sogar noch eine flache Scheibe? Das würde auch wunderbar erklären, wohin das Wasser am Ende der Sintflut so schnell verschwand (wo es herkam frag ich lieber gar nicht erst)- es ist einfach über den Rand gelaufen! Mensch und Tier stiegen aus der Arche erfreuten sich an dem frischen Grün, an dem sich auch sämtliche Tiere und Menschen labten. Gott erfand kurzerhand die Lichtbrechung zur Feier des Tages. Herr und Frau Koala unterbrachen (zwangsweise) sogar ihre einseitige Eukalyptusdiät und machten sich sodann auf ihren Weg nach Australien. Ein paarmal teilte Gott das Meer für die Beiden und schwupps, waren sie wieder dort wo sie hingehörten und machten sich mit wahrem Heißhunger wieder über die leckeren Eukalyptusblätter her, die von den blitzartig nachgewachsenen Bäumen so überreich dargeboten wurden. Und wenn sie nicht gestorben sind ...
Ja, so muß es wohl gewesen sein!

Aber selbst du gibst ja zu, daß sich einige der Zeitmessungsmethoden als falsch herausgestellt haben.
Nein, nicht falsch, sondern ungenau, allerdings wurde die Genauigkeit der Radiokarbonmethode, auf die Du mir anzuspielen scheinst im Laufe der Jahre immer weiter verbessert. Für die engen Zeiträume (4000 Jahre bis zur Sintflut), die Du zugrunde legst können Fundstücke mittels Dendrochronologie sogar recht genau datiert werden. Auch die Lage eines Fundstücks in einer Sedimentschicht kann sehr aufschlußreich für die Datierung des Fundstücks sein. Ein Fundstück wird einem bestimmten Zeitraum nur äußerst selten (wenn überhaupt, ist mir jedenfalls unbekannt) aufgrund einer einzigen Überprüfung zugeordnet werden und selbst nach mehreren Tests ist diese Zuordnung dann nicht endgültig, sondern wird nach Jahren unter Zuhilfenahme modernerer Meßmethoden oftmals wieder überprüft.

Vor allem weil niemand wirklich weiß, wie diese "Meßfaktoren" tatsächlich in der Vergangenheit stets vorhanden waren
Du müßtest Dir langsam wirklich einmal die Mühe machen, Dich zu informieren. Für den Anfang solltest Du dir vielleicht mal den Link durchlesen (wenn die Zeit es zuläßt alle Teile) den ich zu diesem Thema bereits gepostet hatte.

Das Problem bei jeder Zeitmessung, ist ja folgendes. Es gibt keine Garantie dafür daß sie richtig ist.
Auf welcher Seite finde ich die Garantie, daß der Inhalt der Bibel zu 100% authentisch ist?

Waldbränden (die wesentlicher verherender für die Natur sind)
Als eine langanhaltende, globale Flutkatastrophe? Wo hast Du das denn her?

GErade durch die Sintflut können sich die Höhenunterschiede auf unserem Planeten wesentlich verändert haben.
Wie und warum sollten sie? Deiner Schilderung nach plätscherte es doch nur ein wenig!
 

TanduayJoe

Geheimer Meister
Moinmoin

... leider bedeutet das hebräische Wort in den 10 Geboten nicht "töten" sondern "morden". Das ist ein grundlegender Unterschied.
Prima, folglich wird also Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge von der Bibel sanktoniert?


Würde da töten stehen, müßten ja alle Israelis Vegetarier gewesen sein. Denn zum Verspeisen von Tieren muß man es ja bekanntlich vorher töten.
Hahnebüchener Unsinn! Wie wohl jeder weiß, sind den Juden durch die Torah, die Tötungsart sowie die koscheren Tierarten, die verzehrt werden dürfen, explizit vorgeschrieben. Auch das Gebot "Du sollst nicht töten" ist dabei völlig irrelevant, denn es heißt in Dewarim (Deuteronomium) 12,21: "Du sollst von Deinem Großvieh und Kleinvieh schlachten, so wie ich Dir befohlen habe". Somit ist das Töten von Vieh ausdrücklich erlaubt! Gebot hin oder her! (Wer mehr über das Schächten und seine religiösen Grundlagen erfahren möchte, hier klicken.)

Ebenso erachten Millionen von deutschsprachigen Christen nicht als Verstoß gegen Gottes Gebot, Tiere zum Zwecke des Verzehrs zu töten (Tiermord), obwohl die überwältigende Mehrheit das Gebot ausschließlich in der Form kennt, wie es auch in der von Dir so gern zitierten Elberfelder Bibel zu finden ist:

20,12 Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine Tage lange währen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt. - 20,13 Du sollst nicht töten. - 20,14 Du sollst nicht ehebrechen. - 20,15 Du sollst nicht stehlen. - 20,16 Du sollst gegen deinen Nächsten nicht als falscher Zeuge aussagen. - 20,17 Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, weder sein Rind noch seinen Esel, noch irgend etwas, was deinem Nächsten [gehört]. Quelle: Elberfelder Bibel
Vegetarier sind hierzulande eher selten anzutreffen, noch seltener dürften Vegetarierer zu finden sein, die ihren Verzicht auf Fleischgenuß mit dem Hinweis auf das Gebot "Du sollst nicht töten" begründen.
Da ich wie bereits gesagt, des Hebräischen nicht mächtig bin, gehe ich einfach davon aus, daß es sicherer ist, sich auf die Vielzahl der "offiziellen" Bibelübersetzungen, ins Deutsche zu verlassen, als auf die Aussagen eines einzelnen, selbsternannten "Bibelkenners".


Es ist sehr fraglich ob zur Zeit der Sintflut die höchsten Berge bereits die heutigen Höhen erreicht hatten.
4000 Jahre sind in Erdgeschichtlichen Zeiträumen gesehen her gar nichts, aber ich bin gerne bereit, den Mount Everest auf 8508m zu stutzen, somit hätte er in den letzten 4000 Jahren pro Jahr um durchschnittlich 8,5cm 'wachsen' müssen, einer Geschwindigkeit, die zumindest in den letzten Jahrzehnten nicht beobachtet werden konnte.

Ebenso fraglich ist es, ob der Meeresspiegel auf unserem heutigen Niveau stand. Er kann auch wesentlich höher gestanden haben.
Nein, er hat nachweislich nicht so dramatisch höher gestanden, als heute, z.B. hat man in der Ostsee in 8m Tiefe die Überreste von 4000 Jahre alten Siedlungen entdeckt, was zum fraglichen Zeitraum wenigstens im Bereich Ostsee auf einen niedrigeren Meeresspiegel schließen läßt. Da wir vor 4000 Jahren aber noch im "Hauptoptimum" der Nacheiszeit steckten und das Klima wärmer war als heute, hebe ich für Dich den Meeresspiegel gerne um 15m an.
Somit hätten wir einen Sintflutpegel von runden 8500m über NN. Ist aber auch nur am Rande interessant, ein Anstieg von rund 1,85m/Std. oder auch meinetwegen auch 0,85m/Std. wäre sowieso nicht allein für eventuelle Wellen verantwortlich. - Klar, Gott hat die unterirdischen Quellen so angeordnet, daß die Erde das Wasser quasi Tröpfchenweise 'ausschwitzte' - keine Wellen.
Seegang entsteht die Reibung von Wind an der Wasseroberfläche. - Klar Gott hat dafür gesorgt, daß überall auf der Erde gleich warm war und ihre Oberfläche auch stets gleichmäßig erwärmt wurde, somit war es mehr als 190 Tage lang windstill.
Einige der überfluteten Berge sind müßten aber aktive Vulkane gewesen sein und die würde es förmlich zerreißen, wenn das Wasser ins Magma gelangt, was dann zig-Meter große Flutwellen zur Folge hätte. Da dann kaum noch große Landmassen über den Meeresspiegel herausragen, würden diese 'Schockwellen' sogar mehrmals um die Erde laufen. - Klar Gott hat auch das bedacht und diese Wellenmacher vorher ausgeschaltet, genauso wie die Erdrotation und die Auswirkung der Gravitation des Mondes.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an meine Diskussion mit Urmatrix.

Hier noch eine hochinteressante Seite zum Thema Sintflut:
Gab es wirklich eine SINTFLUT? Eine (ins Deutsche übersetzte) Seite von Alan Feuerbacher, ein ehemaliger begeisterter Zeuge Jehovas. "Der vorliegende Essay setzt sich gründlich mit diesem Themenkomplex auseinander. Er zeigt die Probleme auf, die entstehen, wenn man eine globale Sintflut mit den Naturgesetzen erklären wollte, er bespricht die Vorstellungen, die Geologen, Biologen, Archäologen und andere Wissenschaftszweige über die Erdgeschichte der letzen Millionen Jahre in mühevoller Kleinarbeit entwickelt und auf verschiedenste Art und Weise bewiesen haben, und er zeigt auf, wo sich Konflikte zwischen der Vorstellung einer globalen Flut mit den in der realen Natur beobachtbaren Zeugnissen ergeben."

Noch ein paar Links zum Thema

Wellen:
uni-leipzig.de
spiegel.de
TU-Darmstadt

Meeresströmungen:
Institut für Polar- und Meeresforschung

Vulkane:
Quarks&Co
Uni München

Plattentektonik:
Entwicklung eines mobilistischen Weltbildes

Wetter und Wasserspiegel:
zeit.de
Uni Giessen
Abenteuer Erde

TanduayJoe
 

Lichtgestalt

Großmeister
Was ich von vielen Menschen höre, die sich vehement gegen Gottesleugner aussprechen, ist, dass die Menschen doch unbedeutend sind im Universum, so klein, so winzig.

Ist das nicht ein typisch menschlicher Denkfehler?
Wir versuchen in jedem System eine Hierarchie, eine Pyramidenstruktur mit vielen Schwachen und wenigen Starken zu erkennen. So auch für die Welt.
Kann es nicht viel mehr so sein, dass diese Pyramide nicht existiert? Dass alle Wesen auf derselben Ebene stehen, gleichbedeutend sind, eben gleichwertig.

Dann müsste es auch keine höheren Wesen, keinen Gott geben, um den Ablauf zu erklären, wenn man dieses Schema des „Befehlablaufes“ auflöst und durch Gleichberechtigung ersetzt.
Jedes Wesen ist an sich wichtig, nicht nur im Bezug zu seiner „Stellung“ im System, also der Funktion (Jäger und Beute, Pflanze oder Tier, Tier mit Einfluss auf andere Tiere oder ohne).

Danach gibt es keine höhere Instanz, sondern nur die einzelnen Wesen, die in bestimmten Fällen gemeinsam eine „Rangliste“ erzeugen, oder gemeinsam urteilen und handeln, z. B. eben durch Isolierung eines Wesens oder Erhebung eines Wesens zu etwas höherem, jedoch nur in Bezug auf die Situation und deren subjektive Wahrnehmung.

Ferner möchte ich noch etwas zu dem Streit sagen „Ich weiß dass es Gott gibt!“.
Glauben kommt in religiösen Fragen die Bedeutung „Vertrauen auf“ zu, nicht „vermuten“.
Ihr wisst vielleicht, dass ihr an Gott glaubt, ihr wisst also, dass ihr auf seine Existenz vertraut.
Dies drückt ihr aus als „Ich weiß, dass Gott existiert.“ Und diesen Satz finde ich objektiv falsch, da niemand weiß, ob es ihn gibt oder nicht.
Das wird vielleicht eines Tages die Wissenschaft eindeutig klären können, denn sie ist es, die Wissen schafft!
 
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