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was machen die Zeugen Jehova?

BlackViPer

Lehrling
10. Dezember 2003
4
was machen die Zeugen Jehova?

neulich hab ich einen kennen gelernt. Eigentlich fragte ich nur wie er Weihnachten verbringe. Und aufeinmal hat er mir einen 30 minütingen vortrag gehalten. er ofenbarte mir seine weltanschauung. unser gespräch wird sich in zukunft noch fortsetzen... ich werde bestimmt nicht beitreten. aber sehr interessant fand ichs schon was er mir zu sagen hatte.
ich bin jetzt erstmal frei von jeden Vorurteilen, von wegen Sekte....
Ich fordere euch auf mich bisschen darüber aufzuklären. aber bitte nur wahres. ich währe euch sehr dankbar.

was so komisch ist, er ist von seinem glauben so sehr überzeugt das er alle wiedersprüche von mir wiederlegte.
andere frage: müssen jehova mitglieder auch geld an ihre führer abtreten? also Kapitalglaube!! danke im vorraus! euer BlackViPer
 

bombaholik

Auserwählter Meister der Neun
14. Oktober 2003
924
Nein natürlich kein Geld *ggggg*
Die schicken nur ca. 65 - 70 jährige Stunden lang in die kälte draussen um ihre Heftchen zu verteilen (TURM) ist bei uns in der Kleinstadt normal, dass die dort rumstehen!......deshalb wird es Sekte genannt!

Ich kann dir nur einen weisen Rat geben.

Glauben kannst du alles, ebenfalls Glaubensrichtungen vermischen, aber bitte
mach es für dich aus und glaube für dich und schließe dich nicht irgendwelchen Dingen an. (alles eingeschlossen).

Und vergiss die Kritik nicht!
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
BlackViPer schrieb:
was machen die Zeugen Jehova?

Wachturm verkaufen. :wink:

ich bin jetzt erstmal frei von jeden Vorurteilen, von wegen Sekte....

Brainwash, Part 1 - done

Ich fordere euch auf mich bisschen darüber aufzuklären. aber bitte nur wahres. ich währe euch sehr dankbar.

Meine bessere Hälfte könnte dir da Stories erzählen. Die ach so brüderliche Gemeinde ihrer Eltern hat ihr in der Pubertät ganz schön die Hölle heiss gemacht, weil sie eben lieber mit den Kumpels abhing statt nachmittags die moralische Stunde über sich ergehen zu lassen.

Mir egal, was dein Bekannter aus den bunten Heftchen zitiert hat, Fakt ist, dass das eine Sekte ist, die in meinen Augen eines der übelsten Verbrechen begeht: Kinder und Jugendliche systematisch unter seelischen Druck zu setzen, damit sie zu willigen Werkzeugen werden.

Mögen die Motive edel sein oder auch nicht, aber diese Sekte hat bei mir echt verschissen bis in die Eiszeit und noch 3 Eiswürfel weiter... :evil:

andere frage: müssen jehova mitglieder auch geld an ihre führer abtreten? also Kapitalglaube!!

Ja. Glaube so 10%, kann mich aber noch mal schlau machen. Natürlich "freiwillig" :twisted:
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.612
BlackViPer schrieb:
was so komisch ist, er ist von seinem glauben so sehr überzeugt das er alle wiedersprüche von mir wiederlegte.

Bei sämtlichen sumerischen, keltischen und abrahamitischen Göttern...
Wie ist denn das bitte möglich?
Ein Mensch widerlegt Widersprüche kraft seiner Glaubensüberzeugung?

Zum Thema kann ich nur sagen, dass die Traktatverteiler in mir immer ein derartiges Mitleid erregen, dass ich mich doch ab und zu auf nette "Gespräche" (bzw. Gesprächsversuche) einlasse - ich denke übrigens mittlerweile, dass dieser Mitleidseffekt zum Kalkül gehört...

Mein erstes Erlebnis mit einem Zeugen fand vor etwa acht bis neun Jahren statt, damals war ich ca. 14 und befand mich in einer Phase des Biertrinkens und auf-Plätzen-rumlungerns. Jedenfalls saßen wir rauchend und trinkend zu dritt an einen Brunnen gelehnt in der Kälte, als eine suspekte Gestalt auftauchte und über unsere Zukunft reden wollte...
Er betrachtete uns wohl irgendwie als potentielle Strassenkinder, deren Leben einer Kehrtwende verlangte - uns tat er jedenfalls schon damals in einem Maße leid, das wir einige Stunden einer (ausgesprochen zirkulären) Diskussion opferten...
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
hm...um ehrlich zu sein war ich mal bei den zeugen jehovas als ich noch gaaaanz klein war, zusammen mit meiner familie. aber nur fuer ein jahr. obwohl ich wegen meines alters nicht viel mit gekriegt habe glaube ich es ist eine ganz "normale" religions gemeinschaft. es ist moeglich das es mitglieder in den hoechsten raengen gibt die irgendetwas vor haben. aber die normalen mitglieder sind ganz normale glaeubige wie die katholiken oder so. und das was das fernsehen ueber die leute berichtet ist reiner schwachsinn...

ihr soltet nicht alles glauben was die medien euch weiss machen wollen, sondern selbst erfahrungen sammeln nur so kann man die wahrheit erfahren
 

branigan

Lehrling
19. Dezember 2003
1
interessantes thema.

also, was die beiträge anbelangt: man muß nichts abgeben. wenn jemand das jedoch möchte, so kann er das durch eine freiwillige spende machen. dies kann man anonym machen. man kann sich auch ne spendenquittung austellen lassen, also, wie gerade einer will. vom gehalt muß man überhaupt nichts abgeben.

zudem werden die hefte und bücher nicht verkauft. sie werden kostenlos verteilt. die kosten zur herstellung werden durch spenden gedeckt. der sinn und zweck der verteilung besteht darin, daß sich ein interessierter mit dem thema befassen und sich selbst damit auseinander setzten kann, auch unter zur hilfenahme seiner eigenen bibel.

was das die stunden auf der straße stehen oder von haus zu haus gehen anbelangt: freiwillige basis. keiner ist dazu gezwungen. es gibt welche, die gehen nie, es gibt welche, die gehen 1-2 stunden im monat und dann gibt es eben welche, die gehen 60-70 stunden. je nachdem, ob das einer möchte und die zeit aufbringen kann oder nicht.

diese "sekte" ist eine reine religionsgemeinschaft die versucht, biblische grundsätze auszuleben. deshalb scheint sie so konservativ und streng. ist ist nicht jedermanns sache, sein leben nach biblischen grundsätzen auszurichten und ganz gewiss nicht einfach.

doch bevor jemand vom hören-sagen einen anderen verurteilt, sollte er/sie selbst erfahrungen mit menschen "anderer art" machen.

die meisten von ihnen sind sehr bemüht, ein leben zu leben, das nicht nur gottgefällig ist (und auch nicht nur, wie bei so vielen, auf dem papier) sondern auch für andere menschen sicht- und spürbar.

hoffe, ein wenig weitergeholfen zu haben. denn ich war jahrelang dabei und weiß, wovon ich spreche.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
BlackViPer schrieb:
was so komisch ist, er ist von seinem glauben so sehr überzeugt das er alle wiedersprüche von mir wiederlegte.

Wie verstehtst du den Begriff "Sekte" ?

Wenn man darunter eine Glaubens- oder Religionsgemeinschaft versteht, die ihre Mitglieder unter Druck setzen, bestimmte Abgaben zu machen (Geld/Steuer), ihnen Zwang auferlegen (Missionieren/bestimmter Kleiderzwang/Eßenthaltung zu bestimmten Zeiten/Alk.-verbot ect..) und ähnliches, so würde ich auch diese als Sekte einstufen.

Aber vielleicht hat jemand eine andere Definition dafür !?

Zum anderen, wenn er dich mehr überzeugt als evt. die großen Kirchen, mag das zutreffen auf den ersten Blick, vor allem dann, wenn man noch schwach im Glauben ist oder keinen festen Glauben hat.
Besser in meinen Augen ist es sich selber Gedanken zu machen, weil dann ein festeres Glaubensgebäude entsteht, das stark genug ist.

Nun zu meinen Erfahrungen: Einmal haben sie bei mir geklingelt und ich habe mich auf ein 15 minütiges Gespräch eingelassen, sie wollten auch eine Stunde loslegen ohne Unterbrechung, aber das ließ ich nicht zu, sondern stellte selber fragen... ja und dann kamen sie immer mehr ins Straucheln, gaebn ein HEft zum Lesen ab und wollten in ein paar Wochen wieder kommen, aber sie kamen n i e Wieder ! In dem Heft war so viel Wahrheit mit Lüge vermischt, typisch luziferisch !
 

Lyle

Vorsteher und Richter
16. Februar 2003
777
@ arius
Das wundert mich eigentlich. Nachdem was ich bislang von Dir gelesen habe, habe ich Dich eigentlich als den Zeugen Jehovas ziemlich nahestehend eingeordnet. Deren Lehre hat ja eine ganze Menge mit der der Arianer zu tun und mit ihren Aussagen über Gott und Jesus solltest Du zum Großteil eigentlich übereinstimmen.
 

NormaJean

Geheimer Meister
27. Oktober 2002
401
Ich hatte früher zwei Zeugen-Jehovas-Kinder (oderspäter Jugendliche) in meiner Klasse - ein Junge und ein Mädchen.
Sie waren eigentlich ganz normal und nett (also nicht fanatisch oder so) und haben sich auch in die Klassengemeinschaft eingefügt.
Das einzige, was sie im Schulalltag nicht machen wollten, war bei der Klassensprecher-Wahl mitmachen, weil (politisch) wählen anscheinend ihrem Glauben widerspricht - so haben sie das auf jeden fall immer gesagt. Ist eigentlich schade gewesen, denn der Junge war ein recht guter Redner (ich glaube, das lernen sie recht früh, wenn sie da von haus zu Haus gehen und wildfremde Leute ansprechen) und hätte sicher einen prima Klassensprecher abgegeben.
Ich war auch einige Mal bei dem Mädel zuhause eingeladen. Die Eltern waren sehr freundlich und zuvorkommend zu mir. Die haben auch nicht versucht, mich zu "bekehren" - das einzige, worauf sie Wert legten, war ein gemeinsames Tischgebet vor dem Essen. Aber da hatte ich kein Problem mit, mal für zwei Minuten höflich zu schweigen :roll:
Der Junge und sein Vater waren oft in unserer Gegend unterwegs im "Predigtdienst" (ich glaube, so oder ähnlich heißt das), aber da ich ihn gebeten hatte, bei uns nicht zu klingeln (mein Vater reagiert sehr allergisch auf diese Leute :twisted: ), haben sie's dann auch gelassen.
Die beiden durften auch auf Klassenfahrten und ähnliches mit - Geburtstagsfeiern haben sie wo wir älter waren und man eh nur zusammen rumhängt auch mitgemacht, früher nicht als man noch in dem Alter war, wo Mami eine Torte aufgefahren hat und alle "Happy Birthday" geträllert haben, denn sie feiern keine Geburtstage. Die Begründung ist wohl ,dass Jesus seinen Geburtstag auch nie gefeiert hat - oder zumindest die Bibel nix darüber berichtet...
Weihnachten feiern sie auch nicht ("die Kirche hat sich ja bloß an das heidnische Julfest drangehängt"), also durften sie bei Weihnachtsfeiern in der Schule eben früher nach Hause. Ebenso an Fasnet/Karneval/Fasching - böse Geister und den Winter wollten sie auch net austreiben :wink:
Das einzige Mal, dass es Ärger mit den Eltern und den anderen Glaubensgemeinschafts-Mitgliedern gab (zumindest den ich mitgekriegt habe), war als der Junge sich in ein Mädchen außerhalb der Glaubensgruppe verliebt hatte. Die beiden waren ein oder zwei Wochen "zusammen" - dann sind die Eltern eingeschritten von wegen "kein Sex vor der Ehe und schon gar nicht mit einer Ungläubigen". Er hat dann Schluß gemacht - aber das war nicht freiwillig, hat er auch gesagt (er war damals 15 oder 16).
Eine Freundin und ich wurden auch einmal von dem Mädel zu einem Gottesdienst oder wie auch immer eingeladen - es war eine Feier, wo sie die Auferstehung Jesus feiern (aber nicht an Ostern, sondern etwas früher - und ohne Eier und Hase und den Kram). Es wurde ein Teller mit Brot und ein Becher mit Wein herumgereicht (hallo kath. Abendmahl) - aber niemand durfte davon essen, es wurde vorne wieder hingestellt. Das ganze war sehr feierlich und es wurden ne Menge Texte aus der Bibel vorgelesen und viel gesungen. Ich hab mich damals nicht so richtig wohl gefühlt, aber die Leute waren wirklich alle sehr nett und das Mädel aus meiner Klasse hat uns herumgeführt und uns ein paar leute vorgestellt und uns alles gezeigt. Es waren viele Familien (auch mit kleinen Kindern) da - nicht so wie in der kath. Kirche, wo das Durchschnittsalter bei 65 Jahren liegt :roll: Das coolste fand ich einen extra abgetrennten Raum, wo Mütter mit ihren kleinen Kindern hinkonnten, wenn die während dem Gottesdienst unruhig wurden. Dort gab es ein paar Spielsachen und einen Fernseher, auf dem dann der Gottesdienst übertragen wurde - das ist mal ne Idee, die nicht schlecht ist, denn sonst werden Mütter mit Kindern in der Kirche ja böse angeschaut, wenn das Kleine mal einen Piep von sich gibt :?
Also ich kann über diese Menschen nichts schlechtes sagen. Trotzdem ist diese Art von absolutem Glauben und Hingabe an den Glauben für mich nicht nachvollziehbar - schon gar nicht an einen christlichen Gott. Aber da bitte jedem das seine...
Ich hab mir dann noch die Geschichte mit den Bluttransfusionen erklären lassen - das kommt ja auch immer mal wieder in den Medien, dass die ihre Kinder angeblich nach einem Autounfall verbluten lassen usw. Ein älterer Mann hat sich da viel zeit genommen und mir erklärt, dass es irgendwo in der Bibel (altes testament ??) heißt, dass das Blut Gott heilig ist und dass man kein Blut zu sich nehmen soll. Daher muß auch irgendwie das koschere Schlachten beim Judentum herkommen. Also essen sie kein Blut (z.B. Blutwurst) und keine Innereien und sie lassen sich keine Bluttransfusionen geben und spenden auch kein Blut oder Organe. Bei Kindern allerdings (oder auch Minderjährige Jugendliche) die noch unter der Vormundschaft ihrer Eltern sehen, sagte er sieht die Sache etwas anders aus, denn wenn die jetzt z.B. einen Unfall haben, dann ist es ja nicht ihre Entscheidung ob sie eine Transfusion kriegen oder nicht, sondern die der Eltern. Und da das eine bewutßte Entscheidung eines jeden Einzelnen ist, ob er dieses "Gesetz" Gottes einhalten will oder nicht, sind Kinder von dieser Regel ausgenommen - und er persönlich ging mal davon aus, dass das dann auch für Gott ok ist und er würde seine beiden Kinder nicht verbluten und sterben lassen. Naja, das ist dann anscheinend Interpretationssache...
Wir sehen uns heute noch auf Klassentreffen oder auch mal zufällig in der Stadt oder so - der Junge/Mann ist inzwischen verheiratet (mit einer Zeugin Jehovas) und das Mädchen/Frau studiert irgendwas mit Literatur und Kunst.
 

Selina

Geselle
9. November 2003
18
Meine Eltern sind Zeugen Jehovas, naja mein Vater nicht mehr er wurde "ausgeschlossen", d.h. er hat so eine schwerwiegende Sünde begangen dass er kein Mitglied mehr sein darf. Ich musste bis zu meinem 13. oder 14. Lebensjahr mit in Versammlungen verlor meinen Glauben bereits mit 9.
Es wird dort niemand direkt gezwungen etwas zu tun, aber sie üben solch einen enormen psychischen Druck aus dass sich die meisten zum Spenden gezwungen fühlen und die jenigen die sich am "Predigdienst" beteiligen( Zeitschriften verteilen usw.) werden hoch angesehen. Man kann sich auch hocharbeiten, doch würde ich die Z.J. als Sekte ansehen es gibt so vieles auszusetzen und außerdem sind Fanatiker immer überzeugend... Naja, wenn du Fragen hast ich kann sie dir vielleicht beantworten, ich meinerseits glaube schon lenge an Reinkarnation...
Peace!
 

Selina

Geselle
9. November 2003
18
Ach und zuzufügen wäre das man als kind in einer art "glasgefängnis" aufwächst, alles wird verteufelt, wircklcih alles was nicht mit den Z.J. zu tun hat, man wird dermaßen kurz an der Leine gehalten dass man fast erstickt. Viele leben ein Doppelleben und ich sag nur der Schein trügt. Sie können alle ach so nett und lieb und höflich und erlewuchtet reden sie sind einfach nur geblendet. Es gibt bestimmt 5% gutes in dieser Sekte aber der Rest ist reine Manipulation.
Aber hey, mach dir dein eigenes Bild und lass dich bitte nich auf ein Bibelstudium ein, mein Tipp um das alles von einiger entfernung zu betrachten. Viel Glück!
 

blaXXer

Vollkommener Meister
8. Dezember 2003
581
hört sich für mich an, as wären das so ne art "redliche" (ich denke jeder weis wen oder was ich meine... wenn nicht www.dankwart.de.vu)

peace...


NCB - the new church of Bacchus!
 

InsularMind

Geheimer Sekretär
9. Dezember 2003
644
Mir tun sie sehr leid.

Wie die meisten religiös zutiefst Überzeugten, aber es ist nicht bösartig gemeint. Für mich ist es nur sehr schwierig zu verstehen, warum eine Art -- wenn auch auf eher freiwilliger Basis stattfindende -- Missionierung notwendig ist.
Das erscheint Einem so, als müssen die Götter ihre Schäfchen dazu überreden oder zu drängen, an sie zu glauben.

Die Freundin vom Bruder war mit den Eltern bei den Zeugen Jehovas.
Seit sie 'austrat' , ignorieren sie sie komplett, als würde sie nicht mehr existieren.
Sie tragen auch hier im Dorf ab und an ihre Hefte aus oder klingeln bei den Leuten, aber selbst wenn die Freundin vom Bruder hingeht um zu grüßen wird sie wie Luft behandelt.
Gilt das Nächstenliebe - Gebot für Leute, die sich für andere Wege entscheiden, ab dem Austrittstag nicht mehr?

Wie begrenzt Nächstenliebe sein muss, wenn man, um ihr würdig zu sein, glauben können muss.

Eine amerikanische Bekannte war wenige Jahre dabei.
Sie schlossen sie aus, weil sie bei irgendwelchen Versammlungen kein Kleid tragen wollte, sondern ihre typischen alltäglichen Combathosen, und hatten etwas dagegen, dass sie ihre Freundin liebt.

Für Außenstehende scheint es gerade bei der Liebe öfters zu haken.
Aber selbst den Christen wird vorgeschrieben, wen sie lieben dürfen und wen nicht. Man darf seine Todfeinde lieben, aber nicht seinen Partner, wenn er das falsche Geschlecht hat ... so etwas macht sehr nachdenklich.

Glaubt, Leute, wenn es euch wirklich innerlich glückselig macht, aber erwartet nicht, dass euch Jeder verstehen kann.
 

Karina

Großmeister
2. Oktober 2008
86
AW: Re: was machen die Zeugen Jehova?

Hallo,

Wachturm verkaufen. :wink:

Sie verkaufen nichts, sondern verschenken alles an Interessierte.

Ich fordere euch auf mich bisschen darüber aufzuklären. aber bitte nur wahres. ich währe euch sehr dankbar.

andere frage: müssen jehova mitglieder auch geld an ihre führer abtreten? also Kapitalglaube!!
Ja. Glaube so 10%,

Nein. Sie spenden alles freiwillig und diskret. Wer wenig Geld zum Leben hat, der spendet nichts oder nur wenig. Das ist kein Kapitalglaube. Sie brauchen das Geld, um in aller Welt Versammlungssäle zu bauen und Lehrmaterialien zu drucken und dann zu verschenken, wie es auch Jesus von seinen Nachfolgern gefordert hat.

Die alteingesessenen "etablierten" Kirchen sind natürlich sauer darüber, weil sie dadurch selbst aktiver nach außen werden müssen. Andernfall laufen ihnen die Gläubigen weg. Deshalb haben sie die Zeugen Jehovas in ein etwa 15-jähriges Gerichtsverfahren gezerrt und - dieses verloren.

Die Zeugen Jehiovas sind deshalb seit einigen Jahren in Deutschland eine staatlich anerkannte Großkirche und der RKK und LEK u.ä. rechtlich gleichgestellt.

Schönen Gruß
Karina
:stricken:
 
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Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
AW: Re: was machen die Zeugen Jehova?

Das ist kein Kapitalglaube. Sie brauchen das Geld, um in aller Welt Versammlungssäle zu bauen und Lehrmaterialien zu drucken und dann zu verschenken, wie es auch Jesus von seinen Nachfolgern gefordert hat.

Und wenn sie nicht gestorben sind dann leben sie noch heute...

... ich frage mich allerdings wie dann dieses riesige Gesamtvermögen der Wachturmgesellschaft zusammenkommt..

Während Millionen von Zeugen Jehovas glauben, ihre Organisation würde jeden Cent zur Verkündigung des Königreichs ausgeben, ist die Wachturm-Gesellschaft längst zu einem Konzern geworden, der sich auf zahlreichen Geschäftsfeldern tummelt. Die Spendenfreudigkeit und Hilfsbereitschaft gläubiger Menschen generiert eine Vermögen, das Jahr für Jahr um rund 100 Millionen Dollar zunimmt. Auf der einen Seite leben Vollzeitdiener am Rand des Existenzminimums. Auf der anderen fliegt der Präsident mit der firmeneigenen Chessna zum Fischen nach Alaska....

Dokumentation: Wachtturm, Geld und Wahrheit

Bitte... alle die mit dieser börsenorientierten Gesellschaft, denen halb New York an Immobilien gehört, liebäugelt, möge sich bitte vorher gründlich informieren. Z.B. mit diesem PDF:

http://datei.sektenausstieg.net/literatur/WTGFin.pdf


LG

AoS
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.381
AW: was machen die Zeugen Jehova?

Hi

@ Karina : Du hattest doch geschrieben dass dich die ZJ als "interressierte" bezeichnen.
Kann auch sein dass du nicht wirklich interressiert bist ;)

Wenn doch solltest du für dich mal eine "Pro und Kontra Liste" erstellen unter Berücksichtigung der Bedenken die einige Menschen hier so angemeldet haben...

Will dich ja nicht bei so einer schwierigen Entscheidung beeinflussen, aber der Verein taugt doch echt nix... is aber nur meine Meinung...

Gruss Grubi
 

20-1-30-40

Gesperrter Benutzer
4. Oktober 2007
2.961
AW: was machen die Zeugen Jehova?

Wenn doch solltest du für dich mal eine "Pro und Kontra Liste" erstellen unter Berücksichtigung der Bedenken die einige Menschen hier so angemeldet haben...

Will dich ja nicht bei so einer schwierigen Entscheidung beeinflussen, aber der Verein taugt doch echt nix... is aber nur meine Meinung...

Gruss Grubi



Ich persönlich halte die ZJ ebenfalls für eine Sekte und für mich wäre das nichts, aber das was Du vorschlägst ist in vollständiger Ignoranz dessen, das da ein Glaube dahinter steht. (Wie man das glauben kann wird mir immer fremd bleiben aber gut).
Da macht man keine solche Liste denke ich.

P.s.: Ich bin aber Vorurteilsbehaftet und nicht genügend Informiert um mit dem Finger auf einen Zeugen zu zeigen und "Sekte Sekte" zu brüllen.
 
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