Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Risiken alternativer Energien

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Der Ausstieg aus der Atomenergie ist in Deutschland schon längst beschlossene Sache. Braunkohlekraftwerke werden keine neuen mehr gebaut. Auf dem Vormarsch sind alternative Energiequellen wie Sonnenenergie, Windenergie, Wellen und Gezeitenkraftwerke...usw.

Doch wie kurzsichtig ist die Menschheit eigentlich? Wind und Gezeiten beherschen das Klima auf der gesamten Erde. Wir verstehen noch immer nicht im globalen Zusammenhang ihre Wechselwirkungen. Doch wollen wir uns ihre Energie zu Nutze machen.

Wenn wir fossile Brennstoffe verbrennen um daraus Energie zu erzeugen, dann führen wir unserer Umwelt nur das CO2 zurück welches vor Millionen von Jahren ohnehin in der Atmosphäre war und erzeugen kein neues. Nur wurde es konserviert und wir können es nutzen.

Wenn wir aber Tausende und abertausende von Windrädern aufstellen. Jedes davon einige Megawatt dann "berauben" wir dem Wind und somit dem Motor des Klimas an Energie. Momentan ist die Zahl der Windparks noch nicht dramatisch, aber wenn weltweit nur 20% der Energie aus Windenergie gewonnen würde, dann würden wir dem Wind über 1 Terawatt an Leistung berauben. Dass kann dramatische Folgen für das globale Klima bedeuten. Weniger Wind bedeutet höhere Temperaturen, wo ohnehin die Temperaturen schon hoch sind und niedrigere Temperaturen wo es sowieso schon kälter ist, und ein dramatisch beschleunigtes ausbreiten der Wüsten. Überall in der Welt würde im Durchschnitt ein trockeneres Klima herschen. Viele Pflanzen und Tierarten würden aussterben. Der Regen fällt jetzt häufiger über dem Meer und noch seltener über dem Land. Flüsse trocknen aus, der Grundwasserspiegel fällt.

Das gleiche trifft auf das noch viel empfindlichere Strömungssystem der Meere zu. Machen wir uns die Gezeiten zu nutze, könnten Ökosysteme die seit Millionen von Jahren an genau diesen Rhythmus angepasst sind aus dem Gleichgewicht geraten. Weil wir sie duch Energieerzeugung abschwächen. Der Golfstrom könnte ausbleiben und uns sehr kalte Winter bescheren. In der Größenordnung 10-25°C im Durschschnitt kälter.

Bei der Nutzung von Solarkraftwerken ist der Weg noch etwas direkter. Wir verhindern das Aufwärmen der Oberfläche, weil wir die Energie in elektrischen Strom umwandeln.

Meiner Meinung nach müssen wir einen Kompromis finden und nicht zu viel Energie aus alternativen Energiequellen schöpfen. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass dadurch weitaus mehr Schaden angerichtet wird als durch die Verbrennung Fossiler Brennstoffe. Auf Dauer müssen wir Energie einsparen und sie beispielhaft einsetzen. Langfristig gesehen können wir nicht auf Atomenergie verzichten. Sie erzeugt keine Umweltverschmutzung und die Resourcen würden bei viermal höheren Stromverbrauch als heute noch ca. 1,5 Millionen Jahre reichen. Wir müssen verhindern, dass in Deutschland die sichersten Atomkraftwerke der Welt abgeschalten werden und in Polen oder Tschechien neue gebaut werden. Unsere Kinder werden es uns danken.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
nun, atomkraftwerke verschmutzen sehr wohl die umwelt - besonders wenn sie hochgehen.

des weiteren wäre atomstrom unglaublich teuer, müssten sich die atomkraftwerksbetreiber selbst für den gesamten schaden versichern, den sie im falle eines falles anrichten würden. es ist zwar schon etwas älter, aber hier steht, dass akws bis zu 500 mio. mark schaden haften. alles, was darüber geht, zahlt der steuerzahler...

außerdem "verschmutzen" auch fehlerfrei laufende akws die umwelt - zum einen massiv durch atommüll - du sagst, wir hätten die komplexität der wechselbeziehungen des klimas noch nicht genug verstanden, um sie zu nutzen? aber die komplexität von atommülllagerstätten haben wir wohl genug erforscht, um atomstrom produzieren zu dürfen... zum anderen "verschmutzen" akws die umwelt ebenso genau mit dem fakt, den du solarzellen vorwirfst: die riesige dampfwolke hält sonnenstrahlen ab und ändert so die temperatur in ihrem schatten...

klar stimmt die rechung, dass pflanzen den sauerstoff erzeugen, den sie bei ihrer verbrennung verbrauchen (stimmt die wirklich?). nur dass irgendwelche pflanzen vor jahrmillionen mal sauerstoff erzeugt haben, sorgt jetzt nicht dafür, dass wir folgenlos fossile brennstoffe verbrennen können...

ich glaube, mit jeder form von energiegewinnung greifen wir mehr oder weniger massiv in unser ökosystem ein...

was man aber bei der windkraft bedenken sollte:

windkraft steht nicht immer zur verfügung - schließlich muss ja ein wind gehen, damit sich die räder drehen. damit sind windräder aber eher nicht für eine konstante grundversorgung an energie geeignet - die grundversorgung muss weiter durch fossile brennstoffe gewährleistet werden. durch das zunehmende ausmaß an windkraftnutzung müssen die "fossilen" kraftwerke aber nicht mehr auf vollen touren laufen und hier liegt das problem: diese kraftwerke sind dafür ausgelegt, auf vollen touren zu laufen und verschmutzen bei voller power die umwelt am wenigsten... hier liegt die crux, und man sollte sich tatsächlich auf die suche nach energiequellen begeben, die seltener versagen, und so für eine grundversorgung geeigneter sind als windkraft.
 

Inuyasha

Geheimer Meister
3. Dezember 2003
207
Ein sehr interessanter Artikel. Du führt erstaunliche Gedankengänge an, Dinge über die sich bisher wohl noch niemand so wirklich nen Kopf gemacht hat!

Gibt es über diese Bedenken evlt. im Netz erstzunehmende wissenschaftliche Abhandlungen, Hinweise oder Texte? Ich werde mich mal auf die Suche machen wenn meine Zeit es zulässt! Wobei man aber sagen muss, das es sicher fraglich ist, ob sich der gesamte Weltenergiebedarf alleine aus alternativen Energiequellen überhaupt decken lässt. Ausser man pflastert alle Hügel mit Windrädern, alle Küsten mit Gezeitenkraftwerken und alle Wüsten mit Solarzellen zu.

Ein Kompromiss wäre wünschenswert zwischen den verschiedenen Energiegewinnungsarten. Aber "die Grünen" sind in dieser Hinsicht ja leider etwas zu starrköpfig und unbeweglich. Aber so ist Politik eben.
 

TERRANER

Geheimer Meister
4. Dezember 2002
253
..

ich kann mich meinem vor-poster nur anschliessen,eine interessante blickperspektive auf ein zukünftiges problem,aber im ernst:
"wo gehobelt wird,fliegt späne"
menschen machen dreck,noch mehr menschen machen noch mehr dreck
inwiefern wir uns damit ein grab schaufeln werden wir sehen,eine echte lösung wäre es den menschen zu reduzieren,aber der ist ja gewissermaßen "geheiligt"
sichere kraftwerke wären auch gut,jedoch bleibt immer noch der verstrahlte müll,der muss auch irgendwohin.
warscheinlich bleibt uns menschen nur dir möglichkeit das ganze problem ausserhalb der erde zu behandeln,ob energie-technisch,oder auch zur entsorgung

best regards
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Ein Kompromiss wäre die einzige Möglichkeit, eine ausgewogene Mischung aus alternativen Energien und fossiler Brennstoffe. 42% der Gesamtenergievorräte lagern in Braun und Steikohle ca. 6,1 Billionen Tonnen. Das entspricht 142 Petajoule. 4,4 Millionen Tonnen Uranoxid, welches sich für die Nutzung in Atomkrafwerken nutzen läßt entsprechen 162 Petajoule. Rohöl und Erdgas machen gerade mal zusammen 18,4 Petajoule aus.

In der tat möchte ich meine Diplomarbeit dieser Frage widmen.

Zu den Atomkrafwerken muß ich sagen, der Supergau in Tschernobyl hat ein großes Gebiet verseucht, doch hat er weder Arten zum aussterben gebracht noch das Klima in irgendeiner Form beeinflusst.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Wenn wir aber Tausende und abertausende von Windrädern aufstellen. Jedes davon einige Megawatt dann "berauben" wir dem Wind und somit dem Motor des Klimas an Energie.
Dann sollten wir auch schleunigst aufhören dem Wind Häuser in den Weg zu stellen, denn die nehmen dem Wind vermutlich auch die Energie. Auch verdecken Häuser und Strassen die Oberfläche und verhindern die Erwärmung, also weg damit.
Für das Klima sind übrigens die Winde in den höheren Luftschichten sehr viel wichtiger, als die Bodenwinde, die zur Stromerzeugung genutzt werden.
Ich hoffe du hast noch bisschen Zeit bis zu Deiner Diplomarbeit um Deine Gedanken ein wenig reifen zu lassen.
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Dann sollten wir auch schleunigst aufhören dem Wind Häuser in den Weg zu stellen, denn die nehmen dem Wind vermutlich auch die Energie.
Nein tun sie nicht, denn der Wind zieht drüber hinweg, bzw. an den Häusern vorbei nur mit höherer Geschwindigkeit. :lol:

Auch verdecken Häuser und Strassen die Oberfläche und verhindern die Erwärmung, also weg damit.
Wie kurzsichtig, aber wen wundert es??? Die Dächer erwärmen sich und auch der Beton. :lol:

Für das Klima sind übrigens die Winde in den höheren Luftschichten sehr viel wichtiger, als die Bodenwinde, die zur Stromerzeugung genutzt werden.
Das stimmt nicht!!! Für den Temperaturhaushalt in den Bodenregionen ist vorallem der Bodenwind verantwortlich, den wir zur Stromerzeugung nutzen!!! :lol:


Ich hoffe du hast noch bisschen Zeit bis zu Deiner Diplomarbeit um Deine Gedanken ein wenig reifen zu lassen.
Ja hab noch viiiel Zeit!!! :wink:
 

deffel

Geheimer Meister
8. September 2003
326
Wie schaut es denn mit Fusion aus?
Oder Mikrowellen?
Oder Laser?

Da gibt es noch vieles was uns Energie liefern könnte.
Wobei Sonnenenergie das beste wäre, man müsste halt nur die Effizienz
der Kollektoren stark steigern. Das mit der Bodenerwärmung halte ich
nicht für so tragisch...solange wir nicht ganze Länder mit Kollektoren
zupflastern wird sich das in Grenzen halten.

Und mit den Windrädern? Das diese den Wind abschwächen mag zwar bei
einer ewissen Anzahl zutreffen, jedoch denke ich nicht das man diese
Dichte in besiedelten Gebieten erreichen kann und in unbesiedelten Gebieten
lohnt sich das nicht diese Mengen aufzustellen, da diese ja auch sehr
Wartungsintensiv sind.

Gruß der Deffel
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Ja du hast recht, ein Kompromiss ist unumgänglich.

Fusion klingt als Lösung plausibel, doch woher nehmen wir den Wasserstoff? Wir können Wasserstoff herstellen, keine Frage nur benötigen wir dafür große Mengen an Energie. Und dann noch die Frage, was machen wir mit dem ganzen Helium, welches bei der Kernfusion entseht? Werden wir in Zukunft alle so sprechen wie die Chipmunks??? :lol:

Ich habe vor einiger Zeit einen Bericht gelesen in dem auf die Risiken der Wasserstoffgesellschaft hingewiesen wurde. Wenn alle Autos auf der Welt mit Wasserstoff fahren würden, würde das den Treibhauseffekt verstärken!!!

Der beim Transport, der Herstellung und bei der Betankung verlorene Wasserstoff ist so hoch, dass er den Treibhauseffekt verstärken würde auch wenn nur Wasser aus dem Auspuff kommen würde.

Bei Biodiesel gibt es auch ein Problem. Bei der Verbrennung ist er zwar sauberer als Diesel aus der Raffinerie, doch die Rapsfelder stellen insgesammt mehr CO2 her, als bei der Verbrennung von raffinerierten Diesel!!! :?
 

Inuyasha

Geheimer Meister
3. Dezember 2003
207
Einerseits wäre die Entsorgung von Atommüll im Weltraum eine Sache, die angedacht werden könnte. Behälter allerdings, die auf ihrem Kurs das Sonnensystem verlassen.

Andererseits die die Problematik der Kernfusion angesprochen, die wie schon angemerkt, auch nicht so ganz ohne ist. Ausserdem ist es eine Technologie, die noch im Laborstadium ist und eine Entwicklung bis zur Serienreife steht noch in den Sternen.

Eine weitere Alternative wurde allerdings auch schon anderswo im Netz angesprochen, ich find den link nicht so auf die Schnelle. Es ging dabei um das Prinzip, von Satelliten die Sonnenergie einzusammeln und per Laser oder Mikrowellen gebündelt auf die Erde abzustrahlen. Eine solche Methode würde auch ausreichend große Energiemengen zur verfügung stellen.

Wobei die frage ist, was bei einer Fehlfunktion des Satelliten passiert.... Driftet der Energiestrahl ab, werden dann ganze Landstriche verbrutzelt???
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Den Atommüll könnte man im Weltall entsorgen. Ihn zum Beispiel richtung Sonne schicken. Da hätten wir absoulut nichts zu befürchten.

Das einzig wirkliche Problem was sich ergibt sind die Kosten für eine Rakete die solche enormen Nutzlasten in den Weltall befördern würde. Nicht auszudenken was bei einem Fehlstart passieren könnte.

Man müßte den Müll schon irgendwie auf der Erde loswerden. z.B. wenn wir eine Methode entwickeln könnten die Halbwertszeit des Atommülls drastisch zu reduzieren...auf wenige Minuten z.B. :roll:
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Nein tun sie nicht, denn der Wind zieht drüber hinweg, bzw. an den Häusern vorbei nur mit höherer Geschwindigkeit.
Cool. Dann wohnst Du in einer Gegend mit aerodynamisch gestalteten Häusern, stimmts ? Hier in Berlin entstehen an den Häusern Strömungswirbel, wodurch durchaus eine Menge Energie flöten geht und die Hochhäuser schwanken, weshalb man in der Regel Schwingungsdämpfer in die Fundamente höherer Bauwerke einbaut. Ich frage mich nur wie die Dinger schwingen können, wenn der Wind doch einfach nur dran vorbeihuscht.
Andererseits würde mich mal interessieren, worauf Du Deine Theorien stützt. Ein Rechenbeispiel zum Beispiel das belegt, inwiefern Gezeitenkraftwerke den Golfstrom beeinflussen würden fände ich sehr interessant.
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Also zum Thema Müllentsorgung im All: Das wäre ohne Frage die sauberste Methode, nur gibt es da ein Problem: Wer soll das bezahlen? Wenn nicht per Zufall ein freundlicher Illu des Weges kommt sehe ich da schwarz.

Sonnenkollektoren sehe ich auch nicht als soooo großes Problem wenn man sie strategisch günstig aufstellt, z.B. auf Dächern oder in der Wüste. Allerdings müssten sie dafür um einiges leistungsstärker werden.
 

hansel

Großmeister
19. September 2003
57
au ja super... es reicht ja nicht das wir die komplette erde versauen... lasst uns das ganze universum mit dem ganzen atommüll vollstopfen... strahlt ja auch nur ein paar tage und ist völlig ungefährlich^^ die russen habens allerdings noch besser drauf, vor nem halben jahrhundert haben die ihren atommüll tatsächlich in offenen gräben gelagert, es hat mal angefangen zu regnen und was dann passiert iss könnt ihr euch ja vorstellen, saurer regen... yepp, atomkraftwerke sind ja auch alle so sicher...


Atomkraftwerk Unterweser, 6. Juni 1998

Im Atomkraftwerk Unterweser kam es wegen menschlichem Versagen und mangelhafter Siemens-Leittechnik dazu, daß ein von Hand außer Betrieb genommenes Sicherheitsventil nicht funktionierte. Die Siemens-Technik verhinderte nicht, daß der Reaktor angefahren wurde, obwohl ein Sicherheitssystem ausgefallen war. Mit steigendem Druck in einem Dampferzeuger kam es schließlich zur automatischen Reaktorschnellabschaltung.


Atomkraftwerk Biblis A, 17. Dez. 1987

Eine schadhafte Armatur im Atomkraftwerk Biblis-A brachte Mitteleuropa am 17. Dezember 1987, eine Woche vor Weihnachten, an den Rand einer nuklearen Katastrophe. Menschliches Versagen fiel damals zusammen mit unzulänglicher Siemens-Technik.


Atomkraftwerk Brunsbüttel, 18. Juni 1978

Im Atomkraftwerk Brunsbüttel strömten am 18. Juni 1978 nach dem Abreißen eines Stutzens fast drei Stunden lang etwa 145 Tonnen radioaktiv verseuchter Dampf unkontrolliert ins Freie. Eine Katastrophe war ausgeblieben, weil der Reaktor nur mit 36% der Nennleistung betrieben wurde und ein nicht beabsichtigter Kurzschluß den Atommeiler automatisch abschaltete.


und dat sind jetzt nur drei beispeile lol...
2000 gab es ingesamt 94 bekannte störfälle in akws, 1999 waren es 130... insgesamt gab es von 1989 bis 1999 über 2000 störfälle in akws (und das nur in deutschland, ja die deutschen habens wirklich drauf, superzuverlässig^^ hoch lebe siemens^^), yepp die sind richtig sicher die dinger, und unsere kinder werden es uns danken wenn die unseren müll in ein paar jahrhunderten wieder aus der erde buddeln :wink:
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
@ agentp

Im Prinzip hast du recht. Selbstverständlich geht auch ein gewisser Teil der Windenergie verloren wenn dieser auf Häuse trifft. Nur bedeutet weniger als wenn man den Wind nutzt, mit Windenergieparks wird der Wind ja systematisch ausgebeutet. Aus Häuser können wir beim besten Willen nicht verzichten.
Selbst wenn die Häuser aerodynamisch geformt wären würe ein Teil der Energie verloren gehen.

zum Rechenbeispiel

Ich glaube wenn es überhaupt jemand kann, dann nur eine Handvoll Wissenschaftler. Trotzdem kann man davon ausgehen und Prognosen ziehen welche auf Wechselwirkungen beruhen.

Ich habe nie behauptet, dass es so sein wird. Ich habe nie geschrieben der Golfstrom wird ausbleiben. Nur dass es so sein könnte. Alles was ich tue sind logische kausale Schlüsse zu ziehen, die Frage aufzuwerfen ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden. NICHT MEHR UND NICHT WENIGER!!!

Stell dir nur mal vor, dass allein wenn der Salzgehalt im Nordatlantik um ein 1000stel fällt der Golfstom ausbleiben wird. (Quelle: Frank Press / Raymond Siever, Allgemeine Geologie, 2001, Spektrum)

Wie kann der Salzgehalt im Nordatlantik fallen? Das Eis am Nordpol ist auf dem Rückzug. Gigantische Eisschollen driften gen Süden und schmelzen in wärmeren Regionen auf....die Eisberge bestehen aus Süßwasser und senken den Salzgehalt im Nordatlantik.
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
@ hansel

au ja super... es reicht ja nicht das wir die komplette erde versauen... lasst uns das ganze universum mit dem ganzen atommüll vollstopfen...
Wie sollen die Menschen das Universum verseuchen? Das ist unmöglich!!! Wir haben das radioaktive Material nicht erschaffen. Wir tragen sogar dazu bei, dass es abgereichert wird indem wir es zur Stromerzeugung nutzen. Ob wir es nun aubuddeln oder in der Erde lassen. Da ist es auf jeden Fall und somit im Universum.

Hast du eine Ahnung, welche radioaktiven Strahlen die Sonne aussendet??? In jeder Sekunde an Gamma - , Beta - und Alpha - Strahlung??? In jeder Sekunde mehr als der Uranvorrat in der Erde.
Wenn wir den Müll auf die Sonne schießen passiert nichts weiter, was von bedeutung wäre. Die Sonne ist um ein paar schwere Atomkerne reicher...die sie ohnehin zur genüge besitzt.

Zu dem ganzen danderen Störfällen ist zu sagen...und welche Nachteile haben sich für uns daraus ergeben? Ist was passiert???

Natürlich ist das etwas zynisch, doch sollten wir es nicht übertreiben. Waren es wirklich nur so wenige Störfälle, dachte es waren viel mehr....na ja um so besser...dann sind AKW`s ja noch sicherer als ich dachte.

Aber was alles als Störfall bezeichent wird spottet jeder Beschreibung. Allein schon wenn ein Mitarbeiter zu spät zur Schicht erscheint.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Alles was ich tue sind logische kausale Schlüsse zu ziehen, die Frage aufzuwerfen ob wir uns auf dem richtigen Weg befinden.
Sei mir nicht böse, aber das was Du machst ist wildes Spekulieren und sonst gar nichts. Ich frage mich wieviele Gezeitenkraftwerke es wohl bräuchte, um die ungeheuren Kräfte die die Gezeiten verursachen zu mindern und ich behaupte mal es wären ein vielfaches mehr als sich technisch überhaupt realisieren liesse, denn die Dinger lassen sich ja nicht überall bauen. Dein Beispiel mit dem Salzgehalt ist zwar völlig irrelevant, was die Energiegewinnung anbelangt, aber beweist mir eigentlich nur eines, nämlich daß es offenbar doch nicht so einfach ist derart grosse Regelkreise zu beeinflussen, denn der Mensch leitet seit Jahrhunderten Abwässer ins Meer, befährt es mit Maschinen die es verschmutzen oder verstrahlen, das alles ist schlimm, aber die chemische Zusammensetzung scheint es zumindest noch nicht soweit verändert zu haben, daß das den Golfstrom beeinflusst.
Analog dazu bezweifle ich sehr stark, daß man überhaupt genug Platz findet um so viele Windkraftwerke aufzustellen, daß sie tatsächlich das Großklima beeinflussen.
All deine logischen Schlüsse sind meiner Meinung nach schlicht obsolet, weil sie von ein falschen Vorraussetzungen ausgehen, was die Anzahl der "alternativen" Kraftwerke anbelangt, die überhaupt gebaut werden können.
Und genau darin liegt ja die Problematik der sog. alternativen Energien: Daß entweder ihr Wirkungsgrad so schlecht ist, daß sie als Ersatz für fossile oder Kernenergie nicht taugen oder daß sie auf bestimmte Standorte festgelegt sind, die nur sehr begrenzt zur Verfügung stehen. Zweiteres lässt sich ohnehin nicht ändern, ersteres sehr wohl. Von daher sind deine "probleme" und werden auch nie welche werden.
 

Bloody2k

Geheimer Meister
29. April 2003
237
Sei mir nicht böse, aber das was Du machst ist wildes Spekulieren und sonst gar nichts.
Natürlich spekuliere ich aber nicht wild. Alles was ich aufwerfe hat einen Hintergrund. Wenn ich wild spekuliere, dann machst du es mir gleich. Du behauptest einfach das Gegenteil. Soetwas ist rethorisch äußerst ungeschickt.

Leider habe ich das Gefühl, dass du schon von Anfang an davon ausgehst, dass meine Thesen falsch sind.

zu den Gezeitenkraftwerken:

Ich frage mich wieviele Gezeitenkraftwerke es wohl bräuchte, um die ungeheuren Kräfte die die Gezeiten verursachen zu mindern
Eins reicht schon, es muß nur genug Energie erzeugen.
Ich hoffe du stimmst mir zu, wenn ich sage, dass die Langzeitwirkungen die ein Gezeitenkraftwerk erzeugt aufgrund fehlender Erfahrungen unzureichend erforscht sind.

und ich behaupte mal es wären ein vielfaches mehr als sich technisch überhaupt realisieren liesse, denn die Dinger lassen sich ja nicht überall bauen.
Wilde Spekulation!!! :lol: ,was die Technik angeht

und auf dem Mond erzeugen sie wahrlich nicht viel Energie

Dein Beispiel mit dem Salzgehalt ist zwar völlig irrelevant, was die Energiegewinnung anbelangt, aber beweist mir eigentlich nur eines, nämlich daß es offenbar doch nicht so einfach ist derart grosse Regelkreise zu beeinflussen
Das Beispiel mit dem Salzgehalt ist irrelevant, was die energiegewinnung angeht - soweit richtig, aber es zeigt auf, dass eben dieser riesige Kreislauf (KEIN REGELKREISLAUF, weil wer regelt den???) extrem empfindlich ist.

denn der Mensch leitet seit Jahrhunderten Abwässer ins Meer, befährt es mit Maschinen die es verschmutzen oder verstrahlen, das alles ist schlimm, aber die chemische Zusammensetzung scheint es zumindest noch nicht soweit verändert zu haben, daß das den Golfstrom beeinflusst.
Noch nicht, dass ist richtig, aber der Wasserkreislauf im Meer ist von so vielen Komponenten abhänig. Wer weiß schon wie es auschaut wenn wir noch 100 Jahre so weiter machen??? Oder hast du dich schonmal mit der Chaostheorie beschäftigt??? Ich glaube wenn du diese Behauptung in meinem Seminar für allgemeine Geologie gebracht hättest, hätte dich der Professor höchstpersönlich exmatrikuliert.

Analog dazu bezweifle ich sehr stark, daß man überhaupt genug Platz findet um so viele Windkraftwerke aufzustellen, daß sie tatsächlich das Großklima beeinflussen.
schon wieder eine Behauptung :lol: also ich hab nix gegen Behauptungen, aber wenn du mich wegen diesen anklagst, kannst du nicht selber mit Behauptungen kontern. Das beeindruckt mich überhaupt nicht und sonst niemanden.

Das globale Klima ist das Resultat aller regionalen Klimaerscheinungen. Wenn sich ein Faktor ändert, hat das auf alle anderen Faktoren Auswirkungen. Was explizit bedeuten würde, dass das globale Klima empfindlichst auf regionale Klimaänderungen reagieren wird.

Von daher sind deine "probleme" und werden auch nie welche werden.
ach da ist sie ja wieder...die gute alte Behauptung :lol:
 

nicolecarina

Meister vom Königlichen Gewölbe
6. Juni 2003
1.414
also mal im ernst - ich finds ja wirklich richtig und wichtig, ein problem von möglichst allen seiten zu betrachten.

dennoch: ich glaube nicht, dass sich nutzung alternativer energien derart dramatisch auswirken.

es wird doch auch sicher möglich sein, technologien zu entwickeln, die diese energien im einklang mit der natur fördern.

zudem macht sich so eine brennstoffzelle denk ich ganz gut in einem auto. in stuttgart fährt bereits der erste bus mit brennstoffzellen und da seh ich jetzt echt keine gefahr für den golfstrom drin.

aber gut, wer weiß ... :wink:
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Bloody2k schrieb:
Den Atommüll könnte man im Weltall entsorgen. Ihn zum Beispiel richtung Sonne schicken. Da hätten wir absoulut nichts zu befürchten.

Ich glaub dich sollte man zur Sonne schiessen! Wie soll man etwas nah genug an die Sonne bringen ohne das, dass Transportmittel in ineffektiver Entfernung durch die anfängliche Hitze zerstört wird und das ganze radioaktive Zeug zurück Richtung Erde und Umgebung driftet?
Das ist doch Schwachsinn!
Da kannste das Zeug genau so gut auf den Mond bringen und hoffen das es sich von dort nicht auch ausbreitet...
Und ausserdem, wofür gibt es Wissenschaften wenn man alle seine Probleme einfach so wegschiessen könnte?
 
Oben Unten