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Präsidentschaftswahl in den USA im Jahre 2020

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.830
Wirklich? Dann zähle doch mal auf welche:
- Musiker
- Nachrichtensender
- Filmemacher
- (Hoch)Schulen

in den USA ganz offen für Standpunkte rechts der Mitte eintreten und setze dies ins Verhältnis zu jenen die ganz offen für Standpunkte links der Mitte eintreten.
Wenn Du recht hast, warum haben dann z.B. so viele Künstler in letzter Zeit den Republikanern untersagt ihre Musik zu benutzen?
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.830
wenn die demokraten schlau sind, lassen sie bei den nächsten wahlen einen kerl gegen trump verlieren und verheizen nicht direkt noch eine frau (sofern man bei killary von einem doppel X ausgeht... :?!?: )
Wenn die Demokraten schlau sind, dann hören sie auf Genitalien und Hautfarbe ihrer Kandidaten als Qualifikationsmerkmal zu betrachten und hören stattdessen lieber darauf was die Mehrheit des Wahlvolkes für eine Politik will. Mit "Guckt mal alle her, wir haben einen Schwarzen!" und "Guckt mal alle her, wie haben eine Frau!" kann man halt auf Dauer keinen Blumentopf gewinnen.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Die Demokraten bräuchten mal (wieder) einen starken Mann mit Format, kantig in Amtstätigkeit und trotzdem gesellschaftlich nonchalant, ein Multitalent.
Mir wird es zu viel mit Frauen-Schleimerei... Hillary, Merkel & Frauen-Kabinett, Nahles und der ganze Zirkus
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
4. Mai 2015
2.349
Wenn die Demokraten schlau sind, dann hören sie auf Genitalien und Hautfarbe ihrer Kandidaten als Qualifikationsmerkmal zu betrachten und hören stattdessen lieber darauf was die Mehrheit des Wahlvolkes für eine Politik will. Mit "Guckt mal alle her, wir haben einen Schwarzen!" und "Guckt mal alle her, wie haben eine Frau!" kann man halt auf Dauer keinen Blumentopf gewinnen.
Mit dem orangenen Toupetträger ist ja die USA deutlich besser gefahren.

Die Mehrheit des Wahlvolkes hatte ja im übrigen die Frau gewählt. Als Auswahlkriterium ist das natürlich etwas dünn, aber wenn man auf die republikanische Seite schaut, da graust es einem eher noch mehr.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Wenn die Demokraten schlau sind, dann hören sie auf Genitalien und Hautfarbe ihrer Kandidaten als Qualifikationsmerkmal zu betrachten und hören stattdessen lieber darauf was die Mehrheit des Wahlvolkes für eine Politik will. Mit "Guckt mal alle her, wir haben einen Schwarzen!" und "Guckt mal alle her, wie haben eine Frau!" kann man halt auf Dauer keinen Blumentopf gewinnen.
Identity- und Gruppenpolitik sind doch die Kernelemente der NeoLinken. Dass das nicht Realitätskompatibel ist und ganz furchtbar schiefgeht versteht sich von selbst, Ideologie halt.
 

rola

Meister vom Königlichen Gewölbe
2. September 2011
1.462
... wobei auch die Feinstaubbelastung durch Schweine- und Rindermast den Bauern auf dem Lande nicht schlauer macht. :wink:
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
... wobei auch die Feinstaubbelastung durch Schweine- und Rindermast den Bauern auf dem Lande nicht schlauer macht. :wink:
Kalorien-Verbrennung... mit Tempolimit!
https://www.welt.de/wirtschaft/plus164836305/Das-sind-die-wahren-Schuldigen-am-deutschen-Smog.html
Sekundäre Feinstaubbildung durch Ammoniak etc... natürlicher Pollenflug-Feinstaub
Grenzwerte auf dem Land werden so gut wie nie überschritten.
Verschworene Weltverblendung - Hauptsache die Karre rollt.

Kompetenz von Demokraten erfragen!
 

Popocatepetl

Meister des Tabernakels
27. August 2013
3.786
artikel mit paywall zu verlinken ist richtig sinnvoll, besonders wenn er noch mit solch geistigen perlen garniert wird.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.537
Was hat denn der (krasse) Smog in Deutschland mit den Präsidentschaftswahlen in den USA zu tun?
 

rola

Meister vom Königlichen Gewölbe
2. September 2011
1.462
Kalorien-Verbrennung... mit Tempolimit!
https://www.welt.de/wirtschaft/plus164836305/Das-sind-die-wahren-Schuldigen-am-deutschen-Smog.html
Sekundäre Feinstaubbildung durch Ammoniak etc... natürlicher Pollenflug-Feinstaub
Grenzwerte auf dem Land werden so gut wie nie überschritten.
Verschworene Weltverblendung - Hauptsache die Karre rollt.
Das mit den dummen Bauern war doch ein Witz von mir, siehe Smiley. In Wahrheit zweifle ich etwas deine Studie z.T. an.
Feinstaub führt zu Krankheiten, klar, aber ob nun wirklich die Intelligenz leidet, ist fraglich.
Studien bringen oft Dinge in direktem kausalem Zusammenhang, obwohl es nur eine mathematische Korreliertheit ist, ein indirekter Zusammenhang.
((Mal dazu ein Bsp, fern von Thema: Kleine Leute befinden sich weniger in Vollzeitjobs als Große. Das stimmt. Die Folgerung, dass sie aber arbeitsfauler sind, ist aber falsch. Denn zu den Kleinen gehören überdurchschnittlich Frauen, die bekanntlich einige Zeit mit Kinderkriegen und -erziehung beschäftigt sind.))
Mithin: Studien nicht überbewertigen, aber auch nicht völlig in die Tonne treten.
----------------------
Der Abrieb von Reifen und Bremsen (selbst von Fahrrädern) ist in der Tat einer der Hauptverantwortlichen für Feinstaub. Ich als Nicht-Autobesitzer muss also auch mit leiden.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.830
Die Mehrheit des Wahlvolkes hatte ja im übrigen die Frau gewählt. Als Auswahlkriterium ist das natürlich etwas dünn, aber wenn man auf die republikanische Seite schaut, da graust es einem eher noch mehr.
Eben dieses Denkmuster ist aus meiner Sicht eines der Probleme der Demokraten gewesen: Mit Geschlecht und Hautfarbe wurden Merkmale in den Vordergrund gestellt, welche tatsächlich für viele Menschen beim Kreuzlein setzen nicht die ausschlaggebende Rolle spielen. Obama hat nicht gewonnen weil er ein Schwarzer war. Sondern weil er sympathisch rüber kam und es verstand die Leute zu begeistern. All zu viele bei den Demokraten haben dann aber ihre eigene Propaganda geglaubt und gedacht, dass es bei H. Clinton ausreicht auf ihr Geschlecht zu verweisen und der Sieg sei sicher. Die Reaktion auf den Sieg Trumps zeigt ja auch, dass dasselbe Denkmuster zu dessen Begründung herangezogen wird: Die Trumpwähler müssen Trump gewählt haben, weil er ein Mann ist. H. Clinton haben sie nicht gewählt weil sie eine Frau ist. Folglich müssen die Trumpwähler alle Frauenhasser sein. Diese Schlussfolgerung ist aber falsch, weil sie auf falschen Prämissen beruht.

Wenn ich jetzt Artikel wie diesen von Spiegel Online lese Der Abend der Frauen kann ich nur feststellen: Nichts gelernt. Vorgeblich huldigt dieser Artikel politische aktive Frauen, tatsächlich entwürdigt er sie - denn es geht nicht um deren Inhalte und politische Erfolge, sondern sie werden vorgeführt wegen ihres Geschlechts und ihrer Hautfarbe:
Auf die Ansprache des Präsidenten kontert traditionell ein Mitglied der Opposition mit einer Rede. Die Wahl der Demokraten war diesmal auf doppelte Weise zukunftsweisend für die Partei. Denn auf Trump antwortete: eine Frau. Noch dazu eine, die für die Rechte von Wählern kämpft. In Atlanta, der Hauptstadt des Bundesstaats Georgia, stand diese Frau bei ihrer Videoansprache umringt von ihren Unterstützern. Die Rede wurde im Fernsehen übertragen. Es ist die erste schwarze Frau in der Geschichte Amerikas, der diese Aufgabe je zukam: Stacey Abrams.
...
Die erste afroamerikanische Präsidentin - nach Trump wäre das ein riesiger Schritt. Immerhin arbeiten die Demokraten schon mal an der Optik: Als Trump während seiner Rede erwähnte, dass niemand mehr von der florierenden Wirtschaft profitiere als Frauen, sprangen die Demokratinnen in Weiß auf und applaudierten erneut. Es war ein eindrucksvolles Bild: Wo sonst Männer in schwarzen Anzügen saßen, jubelte heute der diverseste Kongress aller Zeiten.
Hervorhebungen von mir.

Wer so einen Unsinn schreibt, dem geht es nicht um Gleichheit für alle oder irgendwas sinnvolles, dem geht es nur um Oberflächlichkeiten. Allein der der Satz "Die erste afroamerikanische Präsidentin - nach Trump wäre das ein riesiger Schritt." zeigt wie unsinnig diese Denkweise ist. Allein der Fakt dass es eine Frau ist und sie schwarz ist, macht sie zu einer besseren Wahl als Trump? Sind Inhalte nun völlig egal geworden? Das ist aus meiner Sicht auch beleidigend für die Dame und zeugt von einer rassistischen und sexistischen Denkweise.

Das Problem daran ist, dass dies ein Kartenhaus ist aufgrund einer falschen Einschätzung der Lage. Es gibt in der USA sicherlich ein riesiges Wählerpotential dass mit der Politik Trumps nicht einverstanden ist und wem es gelingt dieses zu mobilisieren, der kann sicherlich haushoch gegen Trump gewinnen. Aber nur ein verschwindend kleiner Bruchteil wird ernsthaft Hautfarbe und Geschlecht als das entscheidende Kriterium betrachten. Die Kanditaten müssen schon mehr mitbringen und auch auf persönlicher und inhaltlicher Ebene überzeugen.

Wenn die Führungsebene der Demokraten aber den Fehler begeht und auf diese Oberflächlichkeiten zuviel Augenmerk legt, weil sie in einer Filterblase leben wo diese Oberflächlichkeiten zu wichtig genommen werden, dann besteht die Gefahr dass sie wieder eine Kanditatin stellen wo die Leute sagen "Jo, schön dass es eine schwarze Frau ist, aber ich wähl die trotzdem nicht."
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.830
Bravo almende, Du hast entdeckt dass politische Bewegungen manchmal Slogans verwenden! Aber was willst Du uns damit sagen?
Und vor allem: Ist es sinnvoll jemanden eine zukünftige Aussage zu unterstellen um ihn dadurch zu kritisieren?

Ich könnte auch sagen: "He, almende sagt morgen vielleicht 'Ausländer raus!'" - aber fair und hilfreich ist das nicht. Stimmen tut es ohnehin nicht.
 

Manesse

Ritter Rosenkreuzer
3. Oktober 2010
2.761
Es gibt noch mehr Namen:

Sally Yates (58) gilt Amerikas Liberalen als Heldin, die ihre Aufrichtigkeit bereits unter Beweis gestellt hat. Als geschäftsführende Justizministerin war sie gerade einmal elf Tage im Amt, als Donald Trump sie entließ. Die Juristin hatte die Anwälte des Ministeriums angewiesen, Trumps Einreiseverbot für Flüchtlinge und Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern nicht juristisch zu verteidigen.
Dort werden weitere 7 Namen genannt:

http://www.maz-online.de/Nachrichte...oeglichen-US-Praesidentschaftskandidaten-2020
 
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