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Mel Gibsons "The Passion"

Macleod23

Geheimer Meister
3. November 2002
207
Kann das mal bitte jemand übersetzen bzw. den Sinn des Textes wiedergeben. Mein Englisch ist leider nicht so toll. :oops:
 

TheFreeman

Geheimer Meister
20. Juni 2003
424
Könnte mir bitte mal wer erklären was daran auszusetzen ist wenn jemand Jesus' Geschichte so erzählen möchte wie er sie sieht bzw. so. wie er denkt, dass sie passiert ist ?

Und was zum Geier wollen denn die Juden schon wieder ? Meines Wissens wird in der jüdischen Religion Jesus doch garnicht als der Messias anerkannt...wieso also sturmlaufen anstatt es einfach als 'christlichen Quatsch' abtun ???
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
TheFreeman schrieb:
Könnte mir bitte mal wer erklären was daran auszusetzen ist wenn jemand Jesus' Geschichte so erzählen möchte wie er sie sieht bzw. so. wie er denkt, dass sie passiert ist ?

Und was zum Geier wollen denn die Juden schon wieder ?
Jesus hat sich - wenn die Quellen so interpretieren will - als Leiter eines Konkurrenzunternehmens gesehen. Leider ist die Seite, die ich dazu mal gefunden hatte, und die das gut erläutert, gerade nicht erreichbar ( www.luxfere.net/antint.html )
Vielleicht diese als Ersatz : http://www.j-lorber.de/jl/ev06/ev06-199.htm

Ein Beispielzitat :
El Schaddai

Die weitere hebräische Gottesbezeichnung Schaddai heißt auf deutsch der Allmächtige. Satan ist die Verdeutschung des hebräischen Schaddai. Dieses Wesen will, dass du von ihm glaubst, es sei der Allmächtige. Jesus sagt in diesem Zusammenhang vom Satan: Ihr seid Kinder des Satans, der ist euer Vater, und nach seinen Wünschen handelt ihr. (Joh. 8,44)

El Schaddai, auf deutsch: Gott der Allmächtige, ist also NICHT der Vater im Himmel. Der Gott des Moses nannte sich Jawe, und die alte Schlange spielt sich auf als der Allmächtige Gott, hebräisch: EL Schaddai.
Quelle : http://www.toko-hagen.de/leser/3_jehova.htm *
*weiss nicht, was ich von dieser Quelle halten soll - sind ja noch ein paar komische Sachen drauf

auch hier, mit Erläuterung :
Das Christentum dagegen erklärte, ansatzweise schon im Neuen Testament
und immer schärfer in der theologischen und pädagogischen Literatur der folgenden
Jahrhunderte, alle Juden als solche, also unabhängig von ihrem jeweiligen
konkreten Verhalten in der menschlichen Gesellschaft, zu Feinden, sowohl
zu Gottes- als auch zu Menschenfeinden. Der Kernsatz steht im 1. Thessalonicherbrief
des Apostels Paulus: „Die Juden haben den Herrn Jesus und die Propheten
getötet. Sie mißfallen Gott und sind allen Menschen feindlich gesinnt.“ 9
Nicht weniger verhängnisvoll hat ein anderer neutestamentlicher Satz im Johannesevangelium
gewirkt: „Ihr [Juden] habt den Teufel zum Vater und tut, was
euer Vater von euch verlangt“. 10
Man kann die Tragweite solcher und ähnlicher Sätze für Menschen einer
Zeit, für die Gott, Christus und auch der Teufel absolute Realitäten waren, gar
nicht überschätzen. Juden sind Teufelssöhne, Gottesmörder und Menschenfeinde
- Schlimmeres konnte Angehörigen einer Minderheit in einer Gesellschaft,
die sich durch und durch christlich-religiös verstand, nicht vorgeworfen
werden. Und es waren dies nicht Vorwürfe irgendwelcher extremer Judenhasser.
Gottes Wort, das Heilige Buch selbst, hatte es so festgelegt.
Quelle : http://www.hlz.hessen.de/polis/polis24.pdf

Eine interessanten Text mit einer anderen Einordnung findet sich auf
http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl24/brumlik_1.htm
Wenn Goldhagen schließlich in Verkennung des Umstandes, dass die Kirche Altes und Neues Testament als ihre Bibel ansieht, das Neue Testament als „christliche Bibel" des Antisemitsmus zeiht, geht er nicht nur aus moralischen, sondern – weit gravierender – aus historischen Gründen in die Irre. Der Vorwurf an das Neue Testament, es sei antisemitisch, ist noch nicht einmal falsch: Er ist sinnlos. Und zwar deshalb, weil es zur Zeit seiner Abfassung noch gar keine klare Trennung zwischen Juden und Christen gab und sogar jene neutestamentlichen Autoren, die sich – wie der Apostel Paulus oder der Verfasser des Johannesevangeliums – vermeintlich am schärfsten gegen die Juden wenden, die Treue Gottes zu den Juden und zu Israel deutlich beglaubigen.
Bevor ich in dieser Richtung gegoogelt hatte, war mir der Vorwurf bezüglich des NT und der Verfilmung nicht so deutlich. Vielleicht weil ich mich nicht an solchen Sequenzen hochziehe, sondern versuche, aus solchen Schriften positive und umsetzbare konstruktive Inspirationen zu ziehen und den Rest beiseite zu lassen.

Ich bin der Meinung, das diese Textpassagen des NT Wasser auf die Mühlen antisemitischer Christen sein können.
Was wäre eigentlich wenn authentische Quellen auftauchen würden, die Jesus als radikalen Antisemiten zeigten. Würde das NT und die Kirche als antisemitische Vereinigung in Deutschland verboten werden ?

Falls es zu diesem Thema einen Thread gibt (nicht gefunden), bitte posten.
Muss ja nicht alles doppelt diskutiert werden.
 

Guglhupf

Geheimer Meister
1. August 2003
119
Hiho Shiva..

Sehr guter Beitrag. Schade, daß ich jetzt gerade keine Zeit mehr habe, ausführlicher darauf einzugehen..vielleicht später noch oder spätestens morgen. Du hast genau den Kern der Debatte getroffen (falls der eine oder andere noch nicht verstanden hat, worüber eigentlich diskutiert wird).

Eines möchte ich jedoch gleich loswerden: Jesus hat sich nicht als "Konkurrenz" zu irgendwem gesehen. Aufgrund seines Bewusstseins um seine Herkunft und seine Aufgabe ist dies unmöglich, da er direkt vom VATER gesandt wurde und eine edlere Wahrheit gibt es nicht. Ihm wäre es am LIEBSTEN gewesen, wenn ihm und seinen Weg ALLE Menschen gefolgt wären.

Wahr ist jedoch, daß sein Name und auch seine Lehre mißbraucht und sogar bewusst falsch interpretiert werden, im ganz großen Stil von den großen westlichen Religionen und deren "falschen Propheten", vor denen er selbst sogar ausdrücklich gewarnt hat.

Licht&Liebe
Guglhupf
 

Guglhupf

Geheimer Meister
1. August 2003
119
Shiva2012 schrieb:
Eine interessanten Text mit einer anderen Einordnung findet sich auf
http://www.fritz-bauer-institut.de/rezensionen/nl24/brumlik_1.htm
Wenn Goldhagen schließlich in Verkennung des Umstandes, dass die Kirche Altes und Neues Testament als ihre Bibel ansieht, das Neue Testament als „christliche Bibel" des Antisemitsmus zeiht, geht er nicht nur aus moralischen, sondern – weit gravierender – aus historischen Gründen in die Irre. Der Vorwurf an das Neue Testament, es sei antisemitisch, ist noch nicht einmal falsch: Er ist sinnlos. Und zwar deshalb, weil es zur Zeit seiner Abfassung noch gar keine klare Trennung zwischen Juden und Christen gab und sogar jene neutestamentlichen Autoren, die sich – wie der Apostel Paulus oder der Verfasser des Johannesevangeliums – vermeintlich am schärfsten gegen die Juden wenden, die Treue Gottes zu den Juden und zu Israel deutlich beglaubigen.
Hier wird ja eigentlich alles gesagt. Vernachlässigt wird nur die Tatsache, daß viele vermeintliche Widersprüche innerhalb der Bibel auf mehr oder weniger geschickte Fälschungen von aussen zurückzuführen sind. Diese von den wahren Lehren zu trennen, ist eine unserer Aufgaben.

Würde es Quellen geben, die Jesus als Antisemiten "outen" könnten, wäre es nicht nötig, das Neue Testament zu entstellen.
 

innerdatasun

Intendant der Gebäude
19. Juli 2002
842
Hier wird ja eigentlich alles gesagt. Vernachlässigt wird nur die Tatsache, daß viele vermeintliche Widersprüche innerhalb der Bibel auf mehr oder weniger geschickte Fälschungen von aussen zurückzuführen sind. Diese von den wahren Lehren zu trennen, ist eine unserer Aufgaben.

Das eine ist es den wahrheitsgehalt und die historische person jesu am leben zu erhalten oder besser gesagt sogar zum leben zu erwecken, das andere ist es die unverfälschliche kraft seiner heilslehre darzustellen.
Ich denke das man den historischen jesu noch so verfälschen kann wie man will, die kraft und wirkung seiner heilslehre bleibt trotzdem erhalten.
Dies fälschen und drehen am historischen körper ist prinzip geworden um uns von der eigentlichen, erlösenden aussage des christus abzulenken.

Unverfälschte grüße an alle
 

Shiva2012

Vollkommener Meister
17. Januar 2003
565
Guglhupf schrieb:
Würde es Quellen geben, die Jesus als Antisemiten "outen" könnten, wäre es nicht nötig, das Neue Testament zu entstellen.
War auch nur eine Gedankenspielerei zum deutschen Recht. Eine komische Vorstellung : das NT oder Teile auf dem Index. :roll:

Meinst du, die Zitate sind alle gefaked - dazu der Rest der zugehörigen "Geschichten/Ereignisse". Ich stehe mal wieder zwischen den Möglichkeiten...
 

mazziah

Großmeister
11. November 2002
53
Jesus von Blitz getroffen !

DerSchauspieler, der in Mel Gibsons "The Passion of Christ" Jesus darstellt, wurde während der Dreharbeiten vom Blitz gestreift. 8O

:arrow: http://www.ananova.com/entertainment/story/sm_831648.html

"Jesus" wurde von der Hauptader getroffen, eine Nebenader schlug in
Assistent-Director Michelinis Regenschirm ein - und beide Männer blieben wie durch ein Wunder unverletzt.
 

innerdatasun

Intendant der Gebäude
19. Juli 2002
842
Leider war aus dem neuen trailer nicht zu ersehen ob er noch in hebräisch gesprochen wird. Aber das soll jetzt auch nicht stören - weil ich gerade die sprache sehr schön fand. Obwohl untertitel wär nicht schlecht.
 

v3da

Geheimer Meister
15. Dezember 2003
431
Scheint mir als würde endlich mal ein wichtiger Film ins Kino kommen.

Dass die Kirche und andere Mafiaorganisationen in den Staaten versuchen diesen Film zu stoppen, macht mich umso neugieriger und entschlossener ihn zu sehen. An alle die versuchen Informationen zu unterdrücken--> ,,i,,


An alle anderen :Liebe
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Heute läuft der Film in den USA an, bei uns dann anscheinend nach Ostern.

Ich werde ihn mir nicht ansehen, lese ggf. lieber die entsprechenden Seiten
im Neuen Testament!

:?
 

NormaJean

Geheimer Meister
27. Oktober 2002
401
Ich werd ihn mir wahrscheinlich schon ansehen - nur muß ich dafür nicht unbedingt ins Kino, so wichtig ist er mir dann doch nicht. Ich kann gut warten, bis er auf DVD rauskommt...
Habe kürzlich gelesen, dass sich die Kirche wohl wieder sehr über die Darstellung aufregt - naja, war ja bei Scorsese's "Die letzte Versuchung Christi" net anders und der war gar net soooo schlimm oder irgendwie blasphemisch oder so. Aber auch das ist ja wieder Ansichtsache...
Irgendwelche Geschichtswissenschaftler tun anscheinend auch dran herum, dass Jesus aus geschichtlicher Sicht wohl kurze Haare gahabt haben müßte anstatt lange (komisch, auf den ganzen alten Gemäldn ist er doch auch langhaarig dargestellt, da stört sich auch keiner dran...) und dass der Pilatus Griechisch anstatt Latein hätte sprechen sollen. (Quelle: http://www.orf.at/040223-71179/index.html) Na wenn die sonst nix zu tun haben - immerhin ist es ja ein Film und keine Doku, oder?
 

Lord_Wind

Geheimer Meister
14. Januar 2003
269
New York/Los Angeles. DPA/BaZ. Nach Antisemitismus-Vorwürfen hat der Hollywoodstar Mel Gibson eine umstrittene Passage aus seinem Jesus-Film "The Passion" herausgeschnitten. Es handelt sich um ein Zitat aus dem Matthäus-Evangelium (25,27): "Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!" Nach biblischer Darstellung forderten die Juden mit diesen Worten die Kreuzigung Jesu, obwohl der römische Statthalter Pilatus keine Schuld an Jesus finden konnte. Der Film erzählt die letzten zwölf Stunden der Leidensgeschichte Jesu, der gekreuzigt wurde. Auch drastische Gewaltszenen haben bereits Widerspruch ausgelöst.
http://www.baz.ch/news/?ObjectID=A55D6B04-767C-4429-8F52E298EE5D1999

Der Druck scheint jetzt doch zu gross zu werden.............
 
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