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The Man From Earth - ein einziges Leben

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.906
Stolperte gestern wieder mal über diesen Film...


Die Runde löst sich daraufhin langsam auf, obwohl einige inzwischen geneigt sind, Johns Geschichte zu glauben. Nachdem alle gegangen sind außer Sandy und Will, der jedoch im Hintergrund bleibt, nennt John seiner Freundin Sandy einige Namen, die er in seiner Vergangenheit verwendet habe. Als Will einen dieser Namen hört, erkennt er, dass John sein Vater sein muss. Durch die Nennung von Details aus Wills Vergangenheit, wie dem Namen seines Hundes aus Kindertagen, welche nur er wissen kann, beweist John seine Geschichte. Will erleidet anschließend durch den Schock eine Herzattacke.

Dieser Film regt zum Nachdenken an:?!?::wink:

viel Spass
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.386
Moin

Den Streifen habe ich kürzlich durch Zufall gefunden und angeschaut, gleich zweimal an einem Tag, er hat was...
Sehr interessant finde ich den Moment wo John erklärt dass er damals als Jesus nicht die Absicht hatte eine neue Religion zu gründen und er den völlig überzogenen sakralen Überbau der daraus geworden ist nie nachvollziehen konnte.

Die Art und Weise wie er sich aus Erklärungsnöten herrauskatapultiert ist zwar durchaus von Ernsthaftigkeit begleitet aber immer wieder zum Schmunzeln.
Nach Besichtigung des Films hat man auf jeden Fall gut was zum Nachdenken und es eröffnen sich ein paar neue Perspektiven.

Bisher war ich der Meinung dass ich bestimmt nicht 10 000 Jahre auf diesem Planeten aushalten möchte, wenn es möglich wäre.
Nach dem Film hat sich das geändert, bisher hatte ich die menschliche Vergesslichkeit ausser acht gelassen.
John erklärt sehr anschaulich warum ihn dramaitsche Ereignisse die er vor tausend Jahren hatte, heute nicht mehr belasten.
Die Beschreibungen seiner Erinnerungen aus der Steinzeit finde ich genial, er ist damals durch das Doggerland nach Europa gekommen als die britischen Inseln noch zum Festland gehörten.
OK, alles nur Fiktion, aber sehr ansprechend verpackt, erinnert ein wenig an ein Kammerspiel.
Wer bei dem Streifen einen klassischen Science Fiktion Film mit Aliens und Raumschiffen erwartet dürfte herbe enttäuscht sein.

Gruss Grubi
 

ElfterSeptember

Meister vom Königlichen Gewölbe
9. August 2012
1.393
Ich habe den Film schon gefühlt eine millionen mal angeschaut und er fasziniert mich immer wieder.
Interessant auch die einzelnen Charaktere, die mit Wut, Fassungslosigkeit und Enttäuschung auf die Zerstörung ihres Weltbilds reagieren Und die anderen dann wieder mit Neugier und Hoffnung.
Sie spiegeln auch die fest verwurzelten Dogmen der Gesellschaft wieder an denen nicht gerüttelt werden darf.

Obwohl dieser Film nur aus Erzählungen und Diskussionen besteht ist er spannend wie Sau.
Für mich eines der genialsten Werke aller Zeiten
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.906
:wink:

da habe ich noch einen Film...
das tägliche LEBEN......:?
:read:



solche Filme leider nie im Abendprogramm

Veränderung
https://gedankenwelt.de/the-shift-das-geheimnis-der-inspiration-von-wayne-dyer/
Während des Films wirkt Dr. Wayne Dyer als Führer und spiritueller Meister für verschiedenste Menschen, mit denen er arbeitet. Durch Gespräche und Vermittlung seiner Erfahrungen versucht er, ihnen bewusst zu machen, dass das Leben kein Fluss ist, der mit definierter Geschwindigkeit fließt. Stattdessen hat er zum Ziel, jeder einzelnen Person dabei zu helfen, ihren Weg zu finden und ihr Inneres zu entdecken.
 
Zuletzt bearbeitet:

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.906
Moin
Bisher war ich der Meinung dass ich bestimmt nicht 10 000 Jahre auf diesem Planeten aushalten möchte, wenn es möglich wäre.

Von wo kommen wir - wohin gehen wir
sind wir die eizige Zivilisation? hier im Weltall.


Ohne einen Menschenleib erreicht man das höchste Ziel nicht, für den Hindu ist es die Versenkung - der Samadhi.
 

die Kriegerin

Groß-Pontifex
19. September 2017
2.906
Ist es die Hauptpointe des Films, daß Jesus nicht der Sohn Gottes war?

NEIN....er wird wohl ewig leben...müssen, seine Kinder und seine lieben Meschen alle sterben sehen, er musste dabei seinem Sohn zuschauen....denke da oft an den Film "Green Milles" - Tom Hanks und seine Maus

kennst du Reimund Cremer? interssantes Buch....tja wenn wir schon wenigstens - nie vergessen....
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.386
Nein, das ist eigentlich eine Anekdote über die John nicht reden wollte.
Im Wesentlichen geht es darum dass ein Hochschullehrer behauptet seit 10 000 Jahren nicht älter zu werden und keine Narben zu bekommen.
Er gibt an nicht sicher zu sein ob er denn wirklich unsterblich ist, er sieht sich nicht als Jesus oder Sohn Gottes.
Der gute Mann verlässt nach 10 Jahren überraschend seinen Arbeitsplatz und wird von seinen Kollegen die alle unterschiedliche Fächer lehren mit einem kleinen Abschiedsbesuch überrascht.
Er lässt sich im Laufe der Gespräche auf ein Gedankenspiel ein, seine Gesprächspartner machen teilweise begeistert, teilweise wiederwillig mit, sie haben die unterschiedlichsten Fachgebiete.
Er behauptet alles 10 Jahren seinen Aufenthaltsort zu wechseln weil dann sein jeweiliges Umfeld misstrauisch wird weil er ja nicht altert...

Die Behauptung als Jesus agiert zu haben bringt eine seiner gläubigen Kolleginen total aus der Fassung, es bilden sich diverse Fronten und ihm wird sogar mit Zwangseinweisung durch einen Psychologen gedroht.
Die Geschichte um Jesus herrum ist aber nicht Schwerpunkt der Handlung.
Pointen gibt es viele, eine rührende Pointe zum Ende hin sei hier nicht verraten...

Gruss Grubi
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.842
Ich habe die Zusammenfassung gelesen, bin also schon gespoilert. Das Gedankenspiel als solches finde ich eher uninteressant. Alle zehn Jahre alles hinter sich zu lassen, finde ich sehr tragisch, dabei regelmäßig Frau und Kinder zu verlassen finde ich allerdings eher abstoßend. Ist es ihm gleichgültig, was er anderen Menschen antut? (Der Highlander war wenigstens am Boden zerstört, als seine Frau starb. Aber zehntausend Jahre, unzählige Frauen, von denen ein erklecklicher Teil im Kindbett gestorben ist, unzählige Kinder, die keine drei Jahre alt geworden sind, das stumpft sicher ab. Statistik. Wir reden von Stein- und Bronzezeit und Mittelalter.) Die Geschichte mit Jesus halte ich für einen billigen Gag und nicht neu. Kurz, die Handlungszusammenfassung gibt für mich nicht viel her, aber etwas muß an dem Film ja dran sein.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.386
Ich habe die Zusammenfassung gelesen, bin also schon gespoilert. Das Gedankenspiel als solches finde ich eher uninteressant. Alle zehn Jahre alles hinter sich zu lassen, finde ich sehr tragisch, dabei regelmäßig Frau und Kinder zu verlassen finde ich allerdings eher abstoßend.
Das ist nicht wesentliches Thema der Handlung, diese Gedankenspiele finden ehr im Kopf des Zuschauers statt auch wenn eine Verwandschaftsbeziehung genauer herrausgearbeitet wird und für eine dicke Pointe sorgt

Ist es ihm gleichgültig, was er anderen Menschen antut?

Nein garnicht, John ist eine introvertierte tragische Gestalt die in den letzten 10 000 Jahren alles mit sich selbst ausmachen musste um nicht als dämonisch besetzt zu gelten oder die Gesellschaft gegen sich aufzubringen.

Er ist kein Held kein Highlander und keine ausgesprochene Führungsperson die sich allen anderen Menschen gegenüber überlegen fühlt.
Er offenbart sein Geheimnis nun erstmals anderen Menschen und lotet erstmal zaghaft die Zumutbarkeit seiner Geschichte aus.
(Der Highlander war wenigstens am Boden zerstört, als seine Frau starb. Aber zehntausend Jahre, unzählige Frauen, von denen ein erklecklicher Teil im Kindbett gestorben ist, unzählige Kinder, die keine drei Jahre alt geworden sind, das stumpft sicher ab. Statistik. Wir reden von Stein- und Bronzezeit und Mittelalter.)
Die zerrütteten Familienverhältnisse werden nicht genauer beleuchtet, bis auf einen konkreten Fall.
Aber genau zu diesen Gedanken wird der Zuschauer unaufdringlich geführt, da sieht bestimmt jeder andere Probleme die mit den Umständen verbunden sind.

Die Dramaturgie des Streifens ist spannend aufgebaut, es beginnt wie ein harmloses Treffen unter Kollegen, als Zuschauer ist man geneigt einen öden langweiligen Nachmittag in einem kleinen Vorort zu erwarten, dann wird es zunehmend spannend, die Gefühle fahren Achterbahn.
Die Geschichte mit Jesus halte ich für einen billigen Gag und nicht neu. Kurz, die Handlungszusammenfassung gibt für mich nicht viel her, aber etwas muß an dem Film ja dran sein.
Es ist eine besondere Atmosphäre im Spiel auf die man sich einlassen muss, es ist möglich dass mich der Film an einem anderen Tag wesentlich weniger berührt hätte.

Interessant sind seine Erzählungen die von seinen Kollegen immer wieder auf Schlüssigkeit abgeklopft werden.
Sein komplettes Wissen könnte er aus Lehrbüchern bezogen haben, er liefert kaum neue Erkenntnisse.
Seine Erinnerungen an die Steinzeit sind wage er hatte damals die Welt aus Sicht der jeweiligen Zeitgenossen erlebt, nicht als moderner Mensch der vollgepackt mit Wissen über die Vergangenheit in der Zeit zurückreist um die Vergangenheit genauer zu erforschen.
Als Steinzeitmensch hatte er z.B. kein Wissen über Himmelsrichtungen oder die Gestalt der Erde, er ist mit der Menschheit erwachsen und hatte nie einen Wissensvorsprung gehabt.

Die letzten Jahrhunderte hat er sich wohl überwiegend mit Gelehrten und später an Universitäten herrumgetrieben.
Er hat etliche Doktortitel angehäuft die heute alle nix mehr Wert sind weil das Wissen hoffnungslos veraltet ist, er weiss dass er noch viel lernen wird.
Er kommt nicht als charismatischer Welterklärer rüber sondern als tragische Gestalt mit wahnsinnig viel Vergangenheit...

Gruss Grubi
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.842
So klingt das schon interessanter. (Der Highlander ist ebensowenig ein Held, er ist zunächst einmal ein junger Mann, der nicht mehr altert, der aber zusehen muß, wie seine geliebte Frau an seiner Seite alt wird und schließlich stirbt.)
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.866
Ich habe den Film auch mal gesehen und ich persönlich (bitte nicht wütend werden, ist nur meine persönliche Meinung und ist nicht als Abwertung anderer Meinungen zu sehen!) kann ihn nicht empfehlen.
Positiv fand ich die "realistische" Darstellung eines Langzeit-Lebenden insofern als er eben nicht mehr weiß wo er am 14. Februar 1471 zu Mittag gegessen hat und dass er nur wegen der Unsterblichkeit nicht automatisch ein riesiges Vermögen und politische Macht angehäuft hat.
Negativ war für mich persönlich(!) das unbedingt Jesus ins Spiel gebracht werden musste. Das hat den Film für mich echt zerstört. Für mich als Nicht-Christ ist da einfach kein Konfliktpotential vorhanden wenn er raushaut dass Jesus nicht Gottes Sohn war. Ab dem Punkt hat der Film mich zuerst verloren und letztlich sogar genervt. Es wäre viel besser gewesen wenn er gesagt hätte: "Jesus? Ich glaube ich war zu der Zeit in Skandinavien, von Jesus habe ich erst Jahrhunderte später von einem Missionar gehört." Ich hätte den Film wesentlich besser gefunden wenn man sich auf die realen Konflikte beschränkt hätte zwischen dem Handeln unter Moral und Wissensstand der damaligen Zeit und der rückblickenden Beurteilung von heute - z.B. darüber was er so getrieben hat als die Indianer vernichtet wurden oder dass er früher Sklaven besessen hat. Aber nein, es musste unbedingt Jesus sein - irgendwie billig.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
nee .. der Langzeit-Lebende hätte zum Schluss direkt in die
Kamera blicken und sagen müssen: " ( mit dem Zeigefinger zu einem )
Ich bin auch dein Ur-Ur-Großvater und Jesus und Buddha und ..
und Stalin und der 5 Beatle und .. hab ich vergessen :)

Es soll einen Zweiten Teil geben !!!
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.386
[...]
Negativ war für mich persönlich(!) das unbedingt Jesus ins Spiel gebracht werden musste. Das hat den Film für mich echt zerstört. Für mich als Nicht-Christ ist da einfach kein Konfliktpotential vorhanden wenn er raushaut dass Jesus nicht Gottes Sohn war. Ab dem Punkt hat der Film mich zuerst verloren und letztlich sogar genervt. Es wäre viel besser gewesen wenn er gesagt hätte: "Jesus? Ich glaube ich war zu der Zeit in Skandinavien, von Jesus habe ich erst Jahrhunderte später von einem Missionar gehört." Ich hätte den Film wesentlich besser gefunden wenn man sich auf die realen Konflikte beschränkt hätte zwischen dem Handeln unter Moral und Wissensstand der damaligen Zeit und der rückblickenden Beurteilung von heute - z.B. darüber was er so getrieben hat als die Indianer vernichtet wurden oder dass er früher Sklaven besessen hat. Aber nein, es musste unbedingt Jesus sein - irgendwie billig.

Als Agnostiker mit christlicher Sozialisierung habe ich an dem Thema Jesus durchaus meinen Spass*g*
Nachtrag: Wenn die Idee mit Jesus irgendwie nervt, dann ist da aber doch ein Konflliktpotential offensichtlich.

Als Skeptiker finde ich die Idee tatsächlich schlüssig, dass ein Unsterblicher genügend Menschenkenntnisse anhäuft und Methoden kennengelernt hat um als charismatischer Führer einen tiefen spielverändernden Eindruck zu hinterlassen.
Er hatte sich ja zuvor schon bei Buddha etwas abgeguckt ;)

Das was Du an sonstigen interessanten Fragen lieber bearbeitet gesehen hättetst, brennt mir selbst unter den Nägeln, aber das sind halt die Impulse die durch den Film gegeben werden, es hält Dich niemand davon ab darüber zu spekulieren...

Gruss Grubi
 
Zuletzt bearbeitet:

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.866
Nachtrag: Wenn die Idee mit Jesus irgendwie nervt, dann ist da aber doch ein Konflliktpotential offensichtlich.
Es hat mich insofern genervt als dass etwas behandelt wurde was mich nicht interessiert und ich wusste dass dies auf Kosten von was interessantem geht. So ähnlich als ob man ein Gericht serviert bekommt von dem man sich etwas gutes erhoffte und dass dann nicht schmeckt. Aber wie gesagt: Geschmackssache, mein persönlicher Eindruck. Daher empfehle ich den Film nicht weiter.
Oder vielleicht noch so: den Anfang gucken weil eine interessante Variante von Unsterblichen vorgestellt werden die es so meines Erachtens sonst nirgends gibt, aber sobald Jesus erwähnt wird kann man abschalten und sich selber ein besseren Film denken.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.842
Guter Vergleich. So, als ob man zum Essen eingeladen wäre, und nach Vorspeise und Suppe kommt plötzlich irgendein modisches Hipstergericht auf den Tisch, mit dem man absolut nichts anfangen kann. Mir ging es nach der Lektüre der Inhaltsangabe exakt so wie Viminal beim Anschauen...

Geld und Macht übrigens... Wie soll das gehen? Macht beruht auf einer Stellung in sozialen Strukturen, die dem Unsterblichen aber verwehrt bleibt, weil er nicht akzeptiert wird und ein Zigeunerleben führen muß. Reichtum ist seit der Seßhaftwerdung des Menschen praktisch gleichbedeutend mit Landbesitz, und Landbesitz ist nur möglich durch Einbindung in soziale Strukturen. Erst seit kurzer Zeit gibt es anonymen Reichtum, und an seiner Abschaffung wird gearbeitet, um ihn besteuern zu können. Bleibt das unglaubliche Wissen. Und hier finde ich den Gedanken sehr interessant, daß er eben nicht mehr Wissen erwerben kann als andere Menschen auch. Es ist im Grunde ein optimistischer, zukunftszugewandter Gedanke, denn es liegt ihm ja die Überzeugung zugrunde, daß sich unser Wissen stetig vermehrt! Man nehme als Ggbeispiel den Fantasyhelden Kane, dem es zwar auch nicht gelingen kann, eine dauerhafte Machtposition zu erreichen, der aber der "gebildetste" oder, altmodisch, aber treffender ausgedrückt, kundigste aller Menschen ist, weil in seiner pseudomittelalterlichen Welt Wissen nicht durch Forschung neu gewonnen wird, sondern in Überlieferungen aus einer früheren, bessereren Welt, einer Art Antike, verborgen liegt.
 

paisley

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
11. Februar 2014
1.073
Es hat mich insofern genervt als dass etwas behandelt wurde was mich nicht interessiert und ich wusste dass dies auf Kosten von was interessantem geht. So ähnlich als ob man ein Gericht serviert bekommt von dem man sich etwas gutes erhoffte und dass dann nicht schmeckt. Aber wie gesagt: Geschmackssache, mein persönlicher Eindruck. Daher empfehle ich den Film nicht weiter.
Oder vielleicht noch so: den Anfang gucken weil eine interessante Variante von Unsterblichen vorgestellt werden die es so meines Erachtens sonst nirgends gibt, aber sobald Jesus erwähnt wird kann man abschalten und sich selber ein besseren Film denken.

das ist eine Erklärung
die mir selber begreiflich macht, warum ich nie auf die Idee kam,
das folgende Buch zu kaufen,
obwohl die 'Spiegel'-Zusammenfassung prickelt beim lesen - ein Buch aus dem Jahre 2013.

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/j-m-coetzee-die-kindheit-jesu-a-929355.html


(ich krieg Ekel bei zuviel religiös)
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.909
Reichtum ist seit der Seßhaftwerdung des Menschen praktisch gleichbedeutend mit Landbesitz, und Landbesitz ist nur möglich durch Einbindung in soziale Strukturen.
Nun, er hätte mehrere tausend Jahre Zeit gehabt, sich als reisender Händler zu professionalisieren. Als äusserst erfolgreicher sogar. Schliesslich beherrscht er diverse Sprachen, kennt Sitten und Gebräuche diverser Kulturen, weiß um Angebot und Nachfrage... Gleichzeitig käme diese Form der Existenz dem Verbergen seiner Eigenheit entgegen.
 

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