Ist Hartz IV unsozial?

Ehrlich gesagt: ja. Das sollte sie. [...]
Ich möchte Dir nicht auf den Schlips treten, @Shishachilla, aber diese Ansicht kann ich gar nicht vertreten. Nichtmal mit viel Wohlwollen und ich versuche eigentlich meistens "Fünfe gerade" sein zu lassen. Ich bin der Ansicht, dass das ALGII dazu gedacht ist (sein sollte) den Menschen so schnell wie möglich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Falls es nicht auf dem 1. klappt, dann doch wenigstens zunächst als Zeit/Leiharbeiter und dann kann man immer noch schauen, wie es weiter geht. Ja, ich weiß, dass das schwierig ist aber es besteht z.B. die Möglichkeit einer Übernahme nach 6 Monaten.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass jemand der wirklich Arbeit sucht, auch Arbeit findet. Vielleicht nicht immer oder direkt der eigenen Qualifikation entsprechend, aber sollte das nicht erstmal Zweitrangig sein und die Arbeit und der eigene Broterwerb im Vordergrund stehen? Ich mein, das hat doch auch etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, oder nicht?
Ich weiß, dass das Geld bei alten und/oder kranken Menschen oder Familien oftmals zu wenig ist und gerade Kinder schwere Einschnitte hinnehmen müssen, was die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben betrifft und was aus meiner Sicht gerade in der Prägungsphase von Heranwachsenden Jugendlichen besonders wichtig ist. Hier wünsche ich mir eine deutliche Verbesserung.
Es kann für mein Verständnis aber nicht sein, dass im "Arno Dübel"-Stil schon morgens die erste Ladung Dosenbier gekillt und der Tag vor der Flimmerkiste verbracht wird, denn "Vater Staat regelt schon".
Besonders junge und arbeitsfähige Menschen sollten viel stärker in die Pflicht genommen und zum Arbeiten herangezogen werden. Es gibt überall etwas zu tun.
Ich hab 2 abgeschlossene Ausbildungen und gehe seit 27 Jahren arbeiten. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich Sprüche höre wie "Für Mindestlohn gehe ich nicht arbeiten, da soll lieber der Staat zahlen, denn da habe ich mit Miete, Wohnung, Heizkosten, GEZ und Fahrkarte mehr von". Ja, das mag sein, aber das kann es doch nicht sein?
Ich denke der aktuelle Satz (inkl. passiver Leistungen) ist für gesunde und arbeitsfähige Menschen durchaus ausreichend und wäre sogar noch höher wenn bei der Berechnung nicht getrickst werden würde. Ich finde auch, dass es bis zu einem bestimmten Grad Sanktionen geben sollte... oder sogar muss und die dürfen auch ruhig mal hart treffen, als Warnschuss. Aus meiner Sicht hat jeder Mensch seinen Teil zur Gesellschaft beizutragen und das in einer Art und Weise die zunächst seinen Fähigkeiten und erst dann seiner erworbenen Qualifikation entspricht.
 

IchMagMeinStauder

Intendant der Gebäude
Hab nur den ersten Satz gelesen.

Hä? Wieso, MUSS, jeder Mensch arbeiten?

Die meisten können doch kaum was, was nicht in 20 Jahren von Robotern getan wird.

Ich brauche kein hartz4, aber ich denke mir für 48% Steuern arbeiten ist mit das
Dümmste weltweit.

Aber offene Grenzen on top unterstreicht völlig das degenerierte Deutschland 2019.

Was kann da schon schief gehen.

Ich sitze im Hintergrund mit ner großen Tüte Popcorn und warte gespannt auf die ersten Raids.
 

Evilenko

Geheimer Meister
Ich bin der Ansicht, dass das ALGII dazu gedacht ist (sein sollte) den Menschen so schnell wie möglich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Das wäre nur dann ein Argument wenn es wirklich für alle Arbeit geben würde. Das ist aber nicht der Fall, scheinbar ist dir das nicht bewusst. Also was denn nun? Wer muss jetzt arbeiten und wer nicht?

Du redest von Leih/Zeitarbeit und weiter unten sprichst du von Selbstwertgefühl? Was für ein Widerspruch. Beim Jobcenter gibt es ausschließlich Aushilfsjobs mit geringem Lohn(meist unter dem Niedriglohn, also nix mit selbstwertgefühl). Das sind Sklaven Tätigkeiten! An dir merke ich wie weit die Gehirnwäsche mittlerweile in diesem Land voran geschritten ist.

Ich hab 2 abgeschlossene Ausbildungen und gehe seit 27 Jahren arbeiten.
Selbst schuld, ich kann da kein Mitleid empfinden. 27 years a Slave. Und? Hat es sich gelohnt?:) Freud hat mal gesagt, wer nicht 2/3 des Tages für sich hat ist ein Sklave. Seriöse Ökonomen haben schon vor Jahrzehnten dafür plädiert den Menschen von der Lohnarbeit zu befreien. Zwei Stunden arbeit am Tag sollte reichen, bei gleicher Bezahlung wohlgemerkt. Es ist also schon längst möglich den Menschen von der Lohnarbeit zu befreien. Man macht es nicht, warum wohl?

Wie gesagt, In den nächsten 10-15 Jahren fallen 80% aller heute noch existierenden Tätigkeiten weg. Viele neue werden nicht entstehen(Außer die Verbrecher erfinden wieder Tätigkeiten die keiner braucht, wo nichts produziert wird, wie zb zettelsortierer beim Jobcenter). Hart4 hat ausgedient. Arbeit als Druckmittel muss verschwinden(nicht nur wegen dadurch entstehender Krankheiten). Ein BGE muss eingeführt werden, Jobs die niemand machen will müssen dementsprechend besser bezahlt werden. Die Arbeitgeber müssen um Arbeitnehmer buhlen und nicht anders herum.
 
Ja, und denken wir noch 20 Jahre weiter dann gibt es Roboter die Roboter reparieren, die Maschinen bedienen :naund: So wie es heute schon riesige Logistikzentren und Produktionsstätte gibt die fast vollständig autonom funktionieren.
Das heißt doch aber nicht, dass man sagen kann "In 20 Jahren gibt es eh nichts mehr zu tun". Es gibt immer Arbeit, für Menschenhände. Heute, morgen und in 20 oder 40 Jahren. Vielleicht oder garantiert sogar so einfach, dass es nicht mal mehr körperlich anstrengend ist.
Eine Gesellschaft in der 99% der Menschen in Wohlstand und Freizeit lebt und sich selbst entfalten und weiterentwickeln kann, weil Arbeit nicht mehr nötig ist, ist sicherlich erstrebenswert aber fernab jeder Realität und hat eher etwas von "Beam me up, Scotty" bzw. wir schauen mal 200 Jahre in die Zukunft.
Außerdem sehe ich ich immer noch eine Solidargemeinschaft sowie einen Sozialstaat in Deutschland, der sicherlich baufällig ist und längst überfälliger Reformen bedarf, aber gerade deswegen bin ich der Meinung, dass alle Menschen an einem Strang zu ziehen und dafür Sorge zu tragen haben, dass uns nicht alles um die Ohren fliegt. Dann schauen nämlich auch die Schmarotzer blöd aus der Wäsche.

Die Verbindung zwischen "offenen Grenzen" und "Hartz4" erschließt sich mir nicht so ganz, es sei denn Du zielst auf Wirtschaftsmigranten ab. Wo ich wiederum bei Dir wäre.

Edit: @Evilenko - Hatte meinen Text zu lange auf. Antworte Dir extra.
 
Das wäre nur dann ein Argument wenn es wirklich für alle Arbeit geben würde. Das ist aber nicht der Fall, scheinbar ist dir das nicht bewusst. Also was denn nun? Wer muss jetzt arbeiten und wer nicht?
Ich möchte hier kein "Nordkorea" sehen, wo ABM an der Tagesordnung sind, sprich "Du gräbst ein Loch, ich schaufel es wieder zu", nur zum Zweck der statistischen Vollbeschäftigung. Wenn ich aber sehe, wie Straßen bzw. Stadtteile, Parks, Wälder, Seen, Flüsse - allgemein der öffentliche Raum aussehen, kann man schon mal drüber nachdenken arbeitsuchende Menschen zur Reinigung oder, unter fachmännischer Anleitung, einfacher Gärtner- und Malerarbeiten heranzuziehen. Was spricht dagegen?
Du redest von Leih/Zeitarbeit und weiter unten sprichst du von Selbstwertgefühl? Was für ein Widerspruch. [...]
Inwiefern? Es gibt Menschen, die froh und dankbar sind wieder Arbeit zu haben, weil sie wieder eine Aufgabe haben und sich nicht jeden Morgen fragen müssen, was sie mit dem Tag anstellen sollen. Ich habe nicht geschrieben, dass Leih/Zeitarbeit sonderlich toll ist, aber besser als zu "Hartzen" ist es allemal.
Beim Jobcenter gibt es ausschließlich Aushilfsjobs mit geringem Lohn(meist unter dem Niedriglohn, also nix mit selbstwertgefühl). Das sind Sklaven Tätigkeiten! An dir merke ich wie weit die Gehirnwäsche(*) mittlerweile in diesem Land voran geschritten ist.
Was meinst Du mit Niedriglohn? Mindestlohn? Der ist gesetzlich geregelt und wenn mich nicht alles täuscht ist der bei Zeit/Leiharbeitern sogar noch etwas höher. Nochmal, Selbstwertgefühl nicht allein den Verdienst betreffend, sondern Arbeit zu haben. Ein Luxus, den sich viele Menschen in vielen anderen Ländern gar nicht erst "leisten" können. Und... mit Perwoll(*)
[...] Und? Hat es sich gelohnt?:)
Was ist das für eine Frage? Wenn "das System" nicht zusammenbricht, hab ich meine Schäfchen in trockenen Tüchern, auch fürs Altenteil. Ich habe meine eigene Wohnung, muss mir keine Gedanken machen ob mein Auto den nächsten Winter übersteht oder meine Waschmaschine kaputt geht und mein Konto ist nie leer. Aber lass mich raten, diese Denke ist Verachtenswert?
Freud hat mal gesagt, wer nicht 2/3 des Tages für sich hat ist ein Sklave. [...]
Das freut mich für Siggi. Ist nur irrelevant für mich, da ich eine 35 Stunden-Woche hab und zugegeben Freitags schon schauen muss wie ich die Zeit im Büro bis zum Wochenende rumbekomme.
[...] Es ist also schon längst möglich den Menschen von der Lohnarbeit zu befreien. Man macht es nicht, warum wohl?
Lass mich raten; das böse Kapital fordert die Knechtschaft der Arbeiterklasse?
[...] Ein BGE muss eingeführt werden [...]
Nein.
[...]Jobs die niemand machen will müssen dementsprechend besser bezahlt werden. Die Arbeitgeber müssen um Arbeitnehmer buhlen und nicht anders herum.
Was sind denn Jobs, die niemand machen will und die laut Deiner Aussage doch gar nicht vorhanden sind? Zudem werben Arbeitgeber intensiv um Lehrlinge und Fachkräfte und sogar Quereinsteiger. Das nimmt sogar so große Ausmaße, dass das nicht in irgendwelche stickigen Hinterzimmern eines Jobcenters stattfindet, sondern z.B. in Stadien veranstaltet wird.
 

Vercingetorix

Geheimer Meister
da ich eine 35 Stunden-Woche hab
Das hät ich auch gern, bei uns sind 40-42 stunden die Norm. Allerdings ist die Steuerbelastung "nur" bei ca. 25%...somit sind 40 Stunden zwar viel aber da bleibt ja auch was von....

Und ich für meinen Teil mag meine Arbeit, ich habe eine abwechslungsreiche und fordernde Tätigkeit mit jeder Menge soz. Kontakte. Klar gibts Tage an denen ich lieber was anderes machen würde...aber so alles in allem bin ich doch zufrieden und kann mir nicht vorstellen einfach "nichts" zu tun.
Am besten wäre wohl so ein Arbeitspensum um 60% aber davon kann die Familie nicht leben
 

Lupo

Prinz des Tabernakels
Du redest von Leih/Zeitarbeit und weiter unten sprichst du von Selbstwertgefühl? Was für ein Widerspruch.
Nö, wieso? Für mein Selbstwertgefühl wäre es ziemlich Gift, nicht nur nicht für mich selbst sorgen zu können, sondern auch noch Anderen auf der Tasche zu liegen und dankbar sein zu müssen, dass ich nur deswegen nicht verhungere, weil ich in einem Sozialstaat zur Welt gekommen bin. Dann lieber Leih/Zeitarbeit. Wobei ich Glück hatte, dass das niemals nötig war.

Man kann auf zwei verschiedene Arten versuchenden, den Wunsch, niemandem dankbar sein zu müssen, zu realisieren: Man kann dafür arbeiten, oder man kann sich einreden, man hätte ein Naturalrecht auf Alimentierung. Bei ersterem kann’s auch mal Probleme geben, und da ist es selbstverständlich, dass man hilft. Zweiteres finde ich durchaus etwas dreist. Wenn ich wegen der Arbeit nur 1/2 ... 1/3 des Tages für mich habe, geht über die Hälfte davon an den Staat, und der Sozialetat ist der größte Brocken im Staatshaushalt. Wessen Sklave bin ich dann wohl?
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
Ich möchte Dir nicht auf den Schlips treten, @Shishachilla, aber diese Ansicht kann ich gar nicht vertreten. Nichtmal mit viel Wohlwollen und ich versuche eigentlich meistens "Fünfe gerade" sein zu lassen. Ich bin der Ansicht, dass das ALGII dazu gedacht ist (sein sollte) den Menschen so schnell wie möglich wieder auf dem Arbeitsmarkt zu vermitteln.
Falls es nicht auf dem 1. klappt, dann doch wenigstens zunächst als Zeit/Leiharbeiter und dann kann man immer noch schauen, wie es weiter geht. Ja, ich weiß, dass das schwierig ist aber es besteht z.B. die Möglichkeit einer Übernahme nach 6 Monaten.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass jemand der wirklich Arbeit sucht, auch Arbeit findet. Vielleicht nicht immer oder direkt der eigenen Qualifikation entsprechend, aber sollte das nicht erstmal Zweitrangig sein und die Arbeit und der eigene Broterwerb im Vordergrund stehen? Ich mein, das hat doch auch etwas mit Selbstwertgefühl zu tun, oder nicht?
Ich weiß, dass das Geld bei alten und/oder kranken Menschen oder Familien oftmals zu wenig ist und gerade Kinder schwere Einschnitte hinnehmen müssen, was die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben betrifft und was aus meiner Sicht gerade in der Prägungsphase von Heranwachsenden Jugendlichen besonders wichtig ist. Hier wünsche ich mir eine deutliche Verbesserung.
Es kann für mein Verständnis aber nicht sein, dass im "Arno Dübel"-Stil schon morgens die erste Ladung Dosenbier gekillt und der Tag vor der Flimmerkiste verbracht wird, denn "Vater Staat regelt schon".
Besonders junge und arbeitsfähige Menschen sollten viel stärker in die Pflicht genommen und zum Arbeiten herangezogen werden. Es gibt überall etwas zu tun.
Ich hab 2 abgeschlossene Ausbildungen und gehe seit 27 Jahren arbeiten. Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich Sprüche höre wie "Für Mindestlohn gehe ich nicht arbeiten, da soll lieber der Staat zahlen, denn da habe ich mit Miete, Wohnung, Heizkosten, GEZ und Fahrkarte mehr von". Ja, das mag sein, aber das kann es doch nicht sein?
Ich denke der aktuelle Satz (inkl. passiver Leistungen) ist für gesunde und arbeitsfähige Menschen durchaus ausreichend und wäre sogar noch höher wenn bei der Berechnung nicht getrickst werden würde. Ich finde auch, dass es bis zu einem bestimmten Grad Sanktionen geben sollte... oder sogar muss und die dürfen auch ruhig mal hart treffen, als Warnschuss. Aus meiner Sicht hat jeder Mensch seinen Teil zur Gesellschaft beizutragen und das in einer Art und Weise die zunächst seinen Fähigkeiten und erst dann seiner erworbenen Qualifikation entspricht.
Kann jetzt nicht auf alles eingehen, aber:
Ich kann deine Einstellung nachvollziehen. Sie setzt nur leider voraus, dass alle Mitbürger die gleiche Einstellung zu Leben und Arbeit haben wie du.
Und nun ist es nunmal so, und das sehen wir ja schon hier bei uns im Kleinen, dass die Gesellschaft so vielfältig ist wie sie nur sein kann, und dass ihre Individuen nicht alle die gleichen Werte und Prinzipien teilen.
Es gibt Banditen und auch Banker, es gibt Handwerker und Akademiker, es gibt Bauern und Arbeitslose, es gibt Schlaue und Dumme und dazwischen ganz ganz viel.
Wir müssen das als Gesellschaft aushalten, dass die Interessen unterschiedlich liegen, wenn wir unser Sozialsystem für alle Mitbürger zugänglich machen wollen. Und scheinbar funktioniert es ja auch.
Ich finde unser Sozialsystem hervorragend und ich bin stolz darauf in einem Land leben zu dürfen, wo alle Bewohner so gut abgesichert sind, dass keiner auf der Straße vor Hunger verrecken muss.
Da der Satz, den man dauerhaft erhält, so unglaublich niedrig ist, dass das außer für ein paar sehr sehr wenige Individuen sonst für niemanden wirklich als dauerhaftes Einkommensniveau erstrebenswert ist.
Und: ich selbst teile auch deine Einstellung zu Arbeit und Selbstachtung. Aber ich weiß eben auch, dass ich meine Einstellung niemandem aufzwingen kann. Sonst gäbe es keine Faschisten mehr.
Ich selbst habe zwei abgeschlossene Ausbildungen und ein Studium hinter mir, heißt ich habe unendlich spät angefangen in die Rentenkasse einzuzahlen. Gleichzeitig unnötig vielen Leuten die Ausbildungsplätze geklaut. Tut mir jetzt nicht übertrieben leid, das Ganze, aber es ist ein Sinnbild dafür, dass man eben manchmal die ein oder andere Abbiegung nimmt, deren Weg man später wieder verlässt.
 

Popocatepetl

Prinz von Libanon
Diese Aussage kannst du mit welcher Quelle (nein, YT ist es garantiert nicht) belastbar untermauern?
warte mal ab, bis die erste KI entwickelt wurde, die KI entwickeln kann... dann gucken wir "nicht KI besitzer" blöd aus der wäsche....


irgendwo ist bei der sache der sinn verloren gegangen, und zwar der, das menschenleben generell leichter zu machen. für sowas sollten maschinen zumindest imho irgendwann mal da sein...
 

Evilenko

Geheimer Meister
Diese Aussage kannst du mit welcher Quelle (nein, YT ist es garantiert nicht) belastbar untermauern?
Ich weiß nicht mehr wie der Ökonom hieß. Gelesen habe ich das in einem Buch von Bröckers, "Die ganze Wahrheit über alles"(Ich weiß, ein provokanter Titel aber vom Autoren so gewünscht). Leider besitze ich das erwähnte Buch nicht mehr sonst würde ich es nachschlagen, aber wenn man googelt müsste man es eigentlich finden.
Ich musste irgendwie schmunzeln bei "2 std am Tag arbeiten bei gleicher Bezahlung".
Kann ich gut nachvollziehen dass du das zum schmunzeln findest. Das ist eben das Problem, deshalb sprechen Experten von einer dringend erforderlichen Bewußtseins Revolution. Den Menschen ist nämlich über Jahrzehnte eingetrichtert worden sie müssten 3/4 ihrer Lebenszeit mit arbeiten verbringen. Das ist aber nicht richtig. Huxley hat es vorhergesehen, er sagte die Menschen werden ein Sklavenleben führen, sie werden sich aber nicht dagegen sträuben, nein sie werden es lieben. Der Moderne Sklave weiß nicht dass er ein Sklave ist. Da muss halt ein Umdenken im Bewußtsein stattfinden. Nein es ist nicht richtig 3/4 der Lebenszeit mit malochen zu verbringen. Das muss in die Köpfe der Menschen(Bei Beipackzettel ist hopfen und malz schon verloren fürchte ich, der ist Immun gegen seinen eigenen Erwachungsprozess).Übrigens der Ökonom sprach von 2std täglich weil er der Meinung war das der Mensch ganz ohne Arbeit nicht klar kommen würde.
Ich möchte hier kein "Nordkorea" sehen, wo ABM an der Tagesordnung sind, sprich "Du gräbst ein Loch, ich schaufel es wieder zu", nur zum Zweck der statistischen Vollbeschäftigung. Wenn ich aber sehe, wie Straßen bzw. Stadtteile, Parks, Wälder, Seen, Flüsse - allgemein der öffentliche Raum aussehen, kann man schon mal drüber nachdenken arbeitsuchende Menschen zur Reinigung oder, unter fachmännischer Anleitung, einfacher Gärtner- und Malerarbeiten heranzuziehen. Was spricht dagegen?
Was dagegen spricht? Die Tatsache dass das Aushilfsjobs sind die viel zu schlecht bezahlt werden. Und was weiß du schon über Nordkorea? Warst du schon mal dort? Was wir über NK wissen ist reine West Propaganda. Es gibt nicht eine Doku(Ich kenne keine) die unbefangen über NK berichtet, demnach ist alles was wir über NK wissen pure Propaganda des Westens. Wie war das noch mit dem Raketenmann?
Inwiefern? Es gibt Menschen, die froh und dankbar sind wieder Arbeit zu haben, weil sie wieder eine Aufgabe haben und sich nicht jeden Morgen fragen müssen, was sie mit dem Tag anstellen sollen. Ich habe nicht geschrieben, dass Leih/Zeitarbeit sonderlich toll ist, aber besser als zu "Hartzen" ist es allemal.
Nein, es ist nicht besser als Hartzen. Da wären wir wieder bei der Propaganda, nach dem Motto egal was Hauptsache Arbeit. Was für ne Idiotie. Wäre es so schlimm wenn man den Menschen von der Arbeit befreit(was ja längst möglich wäre)? Du meinst die Menschen wüssten dann nicht was sie tun sollten? Vielleicht mal sich Gedanken machen über den Sinn des Lebens, die Schöpfung, oder einfach das Leben wie es sein sollte genießen. Dinge tun die man gerne tut, die einem einen Sinn geben. Wie wäre es damit?
 
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Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
Was soll das eigtl. für ein Unsinn sein, zwo Stunden am Tage zu arbeiten? Kaum hat man angefangen, soll man schon wieder den Hammer fallen lassen? In welchem Verhältnis soll das zu An- und Abreise stehen? In welchem Arbeitsverhältnis soll das möglich sein? Wenn ich die Handwerker im Hause habe, sollen die dann alle zwo Stunden den Kram an die Ablösung übergeben? Oder mein Autoschrauber? Oder der Bauer, der Chirurg, der Lahrer? Wer denkt sich so einen Stuß aus? Am Fließband mag das ja noch gehen, aber nirgends sonst. Natürlich kann das ganz anders gemeint sein. Nur noch ein Tag pro Woche, oder nur noch eine Woche pro Monat, oder nur noch drei Monate im Jahr, dann aber vernünftig. Nachdem man sich erst einmal wieder eingearbeitet hat, natürlich. Was für ein hirnrissiges Zeug.
 

William Morris

Prinz von Jerusalem
Du wohnst bei Mutti im Keller, findest Nordkorea toll und hast allerhöchstens einen unterbezahlten Job. Deine viele Freizeit nutzt du nicht für sinnvolle Tätigkeiten. sondern schaust auf youtube Propagandafilme über Impfen, flache Erde und Chemtrails.
 

Evilenko

Geheimer Meister
Du wohnst bei Mutti im Keller, findest Nordkorea toll und hast allerhöchstens einen unterbezahlten Job. Deine viele Freizeit nutzt du nicht für sinnvolle Tätigkeiten. sondern schaust auf youtube Propagandafilme über Impfen, flache Erde und Chemtrails.
Sind User Diskussionen hier erlaubt? Du kennst mich nicht und wo hab ich geschrieben dass ich NK toll finde? Ich weiß nichts über dieses Land, mein wissen basiert ausschließlich auf westlicher Propaganda. Du nennst es Propaganda Filme, ich nenne es Aufklärung. Propaganda findest du bei den Staatsmedien und nicht bei unabhängigen, meist Crowdfinanzierten Sendern im Internet.
 
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Evilenko

Geheimer Meister
Was soll das eigtl. für ein Unsinn sein, zwo Stunden am Tage zu arbeiten? Kaum hat man angefangen, soll man schon wieder den Hammer fallen lassen? In welchem Verhältnis soll das zu An- und Abreise stehen? In welchem Arbeitsverhältnis soll das möglich sein? Wenn ich die Handwerker im Hause habe, sollen die dann alle zwo Stunden den Kram an die Ablösung übergeben? Oder mein Autoschrauber? Oder der Bauer, der Chirurg, der Lahrer? Wer denkt sich so einen Stuß aus? Am Fließband mag das ja noch gehen, aber nirgends sonst. Natürlich kann das ganz anders gemeint sein. Nur noch ein Tag pro Woche, oder nur noch eine Woche pro Monat, oder nur noch drei Monate im Jahr, dann aber vernünftig. Nachdem man sich erst einmal wieder eingearbeitet hat, natürlich. Was für ein hirnrissiges Zeug.
Das ist kein Unsinn, das haben seriöse Ökonomen schon vor Jahrzehnten gefordert. Du kannst dir das nicht vorstellen weil du in alten Mustern denkst. Unter dem jetzigen System funktioniert das selbstverständlich nicht. Aber das aktuelle System hat eh ausgedient, ist nur ne frage der Zeit.
 
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