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Zukunft Europas?

Was wird aus der EU?

  • Sie wird weiter ein uneiniger Staatenbund sein...

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sie wird zu einem einzigen Staat mit einem europäischen Nationalbewusstsein...

    Stimmen: 0 0,0%
  • Nichts von dem...

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    483

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Wer wäre da besser geeignet als unser allseits beliebter Lieblingsfeind im Westen?! :p Aber du hast schon Recht mit dem Feind... der Mensch braucht immer einen Gegner, das ist halt nunmal so... ich habs: Wir brauchen Aliens!
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
wie kann man behaupte, die kleinstaaterei europas würde seit jahren funktionieren?? dieser kontinent befindet sich nur in einer ausnahmephase des friedens.
die kleinstaaterei, das beharren auf vorrechten eines volkes, dem angeblichen streben nach einer freiheit, die in 90% der fällen auf kosten der freiheit eines anderen volkes durchgesetzt werden sollte, DAS sind die wahren probleme europas gewesen und ich kann nur hoffen, dass man die rückwärtsgewandten ideen von leuten wie in unserem fall "nikstemaken" vom tisch gefegt werden.
kulturen unterschiedlicher völker entwickeln sich im miteinander sicherlich besser, als durch das ewige beharren auf einer eigenen, ohnehin ebenso zusammengeklaubten, identität!

und diese schwarzseherei wie über die armeen bringt sowieso nichts, die entwicklung ist nicht aufzuhalten, europa wird zusammenkommen, denn nach jahrhunderten der konflikte hat es erkannt, dass dies die einzige möglichkeit ist internationalmitzuhalten!
wer hätte den vor 40 jahren gedacht, dass deutsche und franzosen so freundschaftlich miteinander umgehen?
und ich kann es nicht mehr hören, semball, dieses ewige "höhö, mit DENEN da drüben will ich nicht unter eine kappe gesteckt werden"... vorurteile und irgendwelche theorien, die dich sowieso auflösen, wenn man mit den leuten wirklich in kontakt kommt. wenn das passiert ist, dann verlieren derartige sprüche ihre wirkung und man unterläßt sie einfach, alles andere ist veraltet!
ich empfehle daher allen leuten, die irgendwelche vorurteile gegenüber franzosen oder engländern oder sonstwem hegen, FAHRT DOCH HIN! und zwar nicht gebucht, mit hotel oder rainbow-bus, sondern einfach so durchs land. eine woche und die vorurteile sind begraben.
 

blutkuss

Großmeister
12. Juni 2003
75
Ich möchte keiner Nation zu nahe treten, und ich weiß auch, daß es einige Deutsche gibt, die Verwandte und Vorfahren in Osteuropa haben.. Aber auf was ich hinauswill... Denkt ihr, wenn es in Deutschland eine Volksabstimmung z.B. über den Beitritt der Osteuropäischen Länder gegeben hätte, es hätte die Mehrheit zugestimmt?

Also wenn es so etwas wie Volksnähe, oder ich nenne es eher mal inter-nationalSympathie zu anderen Nationen gibt, wo ich persönlich die Menschen wichtiger finde, als irgendwelche politischen Fehlentscheidungen der jeweiligen Nation, dann fühle ich mich persönlich wohl eher zu Franzosen, Spaniern, Holländern, Belgiern usw. und als Süddeutscher vor allem zu Schweizer(innen :D ) oder Österreichern "hingezogen und wenn so was wie ein Nationalgefühl überhaupt klappen könnte, dann nur begrenzt über wenigere Nationen, die einander einigermaßen ähnlich sind.. Vor allem was ihre Einwohner angeht..

Aber die Nationen, die jetzt dazukommen, sind einigen Deutschen nicht soo symphatisch, einige davon mir ehrlichgesagt auch nicht und das gibt einem das Gefühl, das völlig über den Köpfen der Leute hinwegentschieden wird.. Ganz ehrlich, ich finde einige passen da einfach nicht zu uns.. Bei manch anderen Ländern war das nicht so, da hab ich mich gefreut..

Dann wäre da noch die Europäische Verfassung, wo viele eine Volksabstimmung gefordert haben.. Und was hört man aus den Reihen der Politik, fast quer durch die Parteien? Das Volk könne ja an den Europawahlen wählen.. Danke!

Auch gibt es viele Bürger, die zwar ihre Nachbarn sehr mögen, denen Brüssel (nicht als Stadt) lansam zum Halse raushängt und die sich daher nie mit der EU identifizieren wollten..

Bei einer so großen EU denke ich, daß es kein richtiges WIR gefühl geben wird und daher wird sich die EU nicht immer leicht tun..

Ich finde es jedenfalls schade, man hätte was gutes draus machen könne, wo Wirtschaft UND jeder Bürger profitiert und man sich als Bürger auch als Teil einer Gemeinschaft sieht..
 

blutkuss

Großmeister
12. Juni 2003
75
Nur so am Rande, ich weiß natürlich, daß die Schweiz nicht zur EU gehört...
(falls mich einer für blöd hält :D )
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
dann werde doch mal bitte konkret!

WAS stört an der verfassung?
WAS stört dich an staaten, wie zB polen?

sag es doch mal, wie soll man diskutieren, wenn es keine klare position gibt?
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Fantom schrieb:
wie kann man behaupte, die kleinstaaterei europas würde seit jahren funktionieren?? dieser kontinent befindet sich nur in einer ausnahmephase des friedens.
die kleinstaaterei, das beharren auf vorrechten eines volkes, dem angeblichen streben nach einer freiheit, die in 90% der fällen auf kosten der freiheit eines anderen volkes durchgesetzt werden sollte, DAS sind die wahren probleme europas gewesen und ich kann nur hoffen, dass man die rückwärtsgewandten ideen von leuten wie in unserem fall "nikstemaken" vom tisch gefegt werden.
kulturen unterschiedlicher völker entwickeln sich im miteinander sicherlich besser, als durch das ewige beharren auf einer eigenen, ohnehin ebenso zusammengeklaubten, identität!

und diese schwarzseherei wie über die armeen bringt sowieso nichts, die entwicklung ist nicht aufzuhalten, europa wird zusammenkommen, denn nach jahrhunderten der konflikte hat es erkannt, dass dies die einzige möglichkeit ist internationalmitzuhalten!
wer hätte den vor 40 jahren gedacht, dass deutsche und franzosen so freundschaftlich miteinander umgehen?
und ich kann es nicht mehr hören, semball, dieses ewige "höhö, mit DENEN da drüben will ich nicht unter eine kappe gesteckt werden"... vorurteile und irgendwelche theorien, die dich sowieso auflösen, wenn man mit den leuten wirklich in kontakt kommt. wenn das passiert ist, dann verlieren derartige sprüche ihre wirkung und man unterläßt sie einfach, alles andere ist veraltet!
ich empfehle daher allen leuten, die irgendwelche vorurteile gegenüber franzosen oder engländern oder sonstwem hegen, FAHRT DOCH HIN! und zwar nicht gebucht, mit hotel oder rainbow-bus, sondern einfach so durchs land. eine woche und die vorurteile sind begraben.

So dann will ich mal meinen Senf dazugeben!!!
ich hatte mir schon gedacht, dass du nicht in der Lage sein würdest, den Sinn dieser Aussage zu verstehen:
Ich rede hier, wie du nicht gemerkt hast, lediglich davon, dass Franzosen und z.B. Deutsche oder Finnen nicht zum gleichen Volk/ ethnische Gruppe gehören. Ich hab nix gegen Franzosen, war schon auf Austausch drüben.

Aber ansonsten bist du meiner Meinung bzw. ich deiner. Schön.

gruss semball
 

zeskwetsch

Geheimer Meister
27. Dezember 2002
238
semball schrieb:
tsuribito schrieb:
Was vereint uns Deutsche denn? Hauptsächlich doch unsere Sprache!
Wenn alle Europäer eine einzige Sprache sprächen, wäre das mit dem "Volk" vom Tisch.

dafür müsste man aber die alten Sprachen und Kulturen ermorden (jaa, ich wähle ganz bewusst diesesn treffenden Begriff!)
Na und?
Meine Lieblingsautoren sind Jules Verne, Andreas Eschbach und Stephen King. Im Fernsehen kucke ich Simpsons, Stargate, Enterprise und Andromeda.
Mein Lieblingssender ist Tango TV (Luxemburg).
Ich war noch nie in Belrin, aber zwei mal in Paris.

Was müsste ich denn ohne die ach-so-tolle deutsche "Kultur" aufgeben?
 

Niks Te Maken

Geheimer Meister
29. Juli 2002
459
MrMister schrieb:
Also eins ich sicher: Diese ganze Kleinstaaterei funktioniert seit 3000 Jahren nicht anständig, warum sollte sich das jetzt ändern?

Dass Modell A nur eingeschränkt funktioniert, heißt nicht das Modell B unbedingt besser ist. Mir ist diese "Kleinstaaterei" wesentlich lieber das der allmächtige Riesenstaat in dem die Interessen Einzelner immer weiter an Bedeutung verlieren.


fantom schrieb:
die kleinstaaterei, das beharren auf vorrechten eines volkes, dem angeblichen streben nach einer freiheit, die in 90% der fällen auf kosten der freiheit eines anderen volkes durchgesetzt werden sollte, DAS sind die wahren probleme europas gewesen und ich kann nur hoffen, dass man die rückwärtsgewandten ideen von leuten wie in unserem fall "nikstemaken" vom tisch gefegt werden.

Ja, ja, ich bin wieder der alte Reaktinär... :evil:
Wieso geht die Aufrechterhaltung der deutschen Nationalität auf Kosten eines anderen Volkes? Wir überfallen ja nicht gleich Polen, sondern schieben bloß deren Bauern nicht unser Geld in den A....!

fantom schrieb:
kulturen unterschiedlicher völker entwickeln sich im miteinander sicherlich besser, als durch das ewige beharren auf einer eigenen, ohnehin ebenso zusammengeklaubten, identität!

Das hate ich für vollkommen falsch! Zumindest wenn die Kulturen parallel in einem Staat existieren, werden sie sich zwangsläufig vermischen oder eine wird "geschluckt". Natürlich soll man nicht völlig pedantisch und engstirnig auf seiner Kultur beharren und den rest der Welt verteufeln, aber gegen so a bissel Kulturschutz und -erhalt spricht ja eigentlich nichts, oder?

fantom schrieb:
und diese schwarzseherei wie über die armeen bringt sowieso nichts, die entwicklung ist nicht aufzuhalten, europa wird zusammenkommen, denn nach jahrhunderten der konflikte hat es erkannt, dass dies die einzige möglichkeit ist internationalmitzuhalten!

Eine apodiktische Setzung oder kannst du auch Gründe für deine VERMUTUNG nennen?
Europa war zerstritten, ist es jetzt auch und daran wird sich in Zukunft erst recht nichts ändern! Die Geschchte ist die beste Zukunftsvorhersage.

fantom schrieb:
ich empfehle daher allen leuten, die irgendwelche vorurteile gegenüber franzosen oder engländern oder sonstwem hegen, FAHRT DOCH HIN! und zwar nicht gebucht, mit hotel oder rainbow-bus, sondern einfach so durchs land. eine woche und die vorurteile sind begraben.

Tja, der oft gescholtene Niks Te Maken campt diesen September im Elsaß...

fantom schrieb:
WAS stört an der verfassung?

Der Bürokratieapparatschik Brüssel und die Regierungschef machen nach Lust und Laune eine europäische Verfassung...nicht nur, dass damit wieder in die Innenpolitik eines jeden EU-Landes eingegriffen wird, läuft diese Verfassung dem eigentlich Sinn einer solchen entgegen (genau wie die deutsche Pseudoverfassung Grundgesetzt). Eine Verfassung sollte vom Volk gegeben sein, aber in diesem Fall ist davon bisher nicht die geringste Spur zu sehen. Schon alleine, dass dies allgemein von den Regierungen abgelehnt wird, wenn dies angebliche Rassisten wie Edmund Stoiber fordern, zeigt doch den waren Sinn dieser "Verfassung" deutlich! Warum spört das eigentlich niemanden?

fantom schrieb:
WAS stört dich an staaten, wie zB polen?

Meine konkreten Bedenken zum EU-Beitritt Polens:
Einmal will dieses Land unbedingt in die EU, um auch ja möglichst viel Geld aus Deutschland für seine Bauern abzuzocken, kümmert andererseits ber überhaupt nicht um Versuche einer EU-Linie zum Irak-Krieg, sondern schließt sich hinterrücks der Achse der Arschkriecher an, wurde dann jedoch wieder ganz klein, als Frankreichs Verteidigungsminsteri den pol. Regierungspräsidenten zusammengeschissern hat! Tut mir furchtbar Leid, dass mir die polnische Politik nicht passt... (Die ach so tolle Öffnung neuer Märkte für die dt. Firmen zähen übrigens nicht, denn nun kan über die nun EU-interne grenze ja noch mehr geschmuggelt werden, Autos was das Zeug hält (und ihr wisst, dass dies keine Vorurteile sind, die deutschen Wagen landen reihenweise in Moskau!).
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Einmal will dieses Land unbedingt in die EU, um auch ja möglichst viel Geld aus Deutschland für seine Bauern abzuzocken, kümmert andererseits ber überhaupt nicht um Versuche einer EU-Linie zum Irak-KriegUnd warum ist Polen arm? Weil ein Kleinstaat namens Deutschland auf seinem Recht beharrt hat und einfach Nachbarn plätten musste, die ihm nicht gepasst haben... Russland ist einmarschiert und den Rest der Geschichte kennen wir ja! Außerdem darfst du vergessen das Polen verdammt unerfahren ist in der weltpolitik und das es genug Probleme hat, denen ist es im Moment egal von wem das Geld kommt, hauptsache es kommt. Wenn sie erst einmal halbwegs den EU-Durchschnitt erreichen wird sich die Politik auch wieder ändern... noch mal deutlich: Die Aktion der Polen war scheiße, aber verständlich!

Mir ist diese "Kleinstaaterei" wesentlich lieber das der allmächtige Riesenstaat in dem die Interessen Einzelner immer weiter an Bedeutung verlieren.

Das widerrum würde ich gerne in Kauf nehmen, denn innerhalb eines Staates gibt es keinen Krieg und gleiches Recht für alle!!! Was spricht dagegen? Opfer müssen nun mal sein!

aber gegen so a bissel Kulturschutz und -erhalt spricht ja eigentlich nichts, oder?

Nein, aber wer sagt das es dem europäischen Nationalbewusstsein im Wege steht? In Deutschland klappts doch auch. Die Bayern hüpfen immer noch gerne in ihren Lederhöschen durch die Gegend... also was soll das?

Tja, der oft gescholtene Niks Te Maken campt diesen September im Elsaß...

Da wünsche ich dir viel Spaß! (kein sarkasmus!)

nicht nur, dass damit wieder in die Innenpolitik eines jeden EU-Landes eingegriffen wird

Nur so komtm halbwegs Einigung zu stande. Bayern fängt ja auch keinen Krieg an ohne Restdeutschland, oder?!

Einmal will dieses Land unbedingt in die EU, um auch ja möglichst viel Geld aus Deutschland für seine Bauern abzuzocken, kümmert andererseits ber überhaupt nicht um Versuche einer EU-Linie zum Irak-Krieg

Ich denke du bist gegen eine gemeinsame Politik Europas? :roll:
Zu Polen habe ich mich bereits geäußert... ich breche auch nicht in Freudenschreie aus beim Gedanken dass die ganzen Ex-Ost-Staaten aufgenommen werden, aber es ist eine Chance für diese Länder, sie an unserer Idee und Kultur teilhaben zu lassen. Was ist daran schlimm? Uns gehts doch verdammt gut! Wenn wir 10% unseres Geldes Opfern müssten um anderen Staaten zu helfen wären wir immer noch reicher, also warum auf seinem Geld sitzen bleiben wären der Rest der Welt in Armut lebt?
 

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Es wird zwar zu einem vereinigten Europa kommen, ähnlich der USA.
Aber selbst in den USA hat das nicht so einfach funktioniert wie man sich das vorgestellt hat => South Carolina 1861 - Bürgerkrieg

Und das nicht nur wegen Sklaverei sondern weil sich die einzelnen Staaten im Süden ihre Souveränität sichern wollten die sie vom Norden gefährdet sahen. Also nix wie raus aus dem Staatenbund. Was passiert ist wissen wir => Krieg was wiederum die Kriegsgewinnler freute.

In Europa wird es zunächst wohl so sein, daß´es einig ist. Wenn es irgendwo mal wieder Aufstände gibt, werden Truppen aus einem anderen teil Europas geschickt. Bauernaufstand in Spanien zB. Die EU Regierung sagt sich dann: Ganz einfach, schicken wir ein paar EU Truppen aus Polen runter - denn die haben weitaus weniger Hemmungen dann draufzuhauen als Spanische EU Truppen.

Irgendwann wird es einigen Staaten zu bunt (nicht unbedingt wegen genannten Aufständen) und sie klinken sich wieder aus.

Was eigentlich wenn solch ein Staat den EURO nicht mehr will.... Würde ein Wechsel zu einer nationalen Währung so problemlos und reibungslos von Statten gehen? Ich denke das gäbe weitaus größere wirtschaftliche Probleme als es umgekehrt der Fall war....

Meine Meinung
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Was eigentlich wenn solch ein Staat den EURO nicht mehr will

Joa, dann.... dann... dann wollen sie ihn nicht mehr! :roll: Naa, erstmal muss man sich fragen WARUM sollten sie ihn denn nicht mehr wollen? Wenn sie ihn tatsächlich nicht mehr wollen müssen sie die Währung wohl oder übel wieder tauschen, aber das wird sich jedes Land 2-mal überlegen. Auch ne Lösung: Der Euro aus dem Land ist in der EU nix mehr wert, ist aber verdammt schwer da sie alle gleich aussehen und die EUros mitlerweile schön gemischt sind...
 

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Naja nehmen wir an Griechenland (*schäm* haben die eigentlich den EURO? *unwissendunddasmalannehm*)

Gehen wir vom Staus Quo einer europäischen Regierung etc mit allem als Staatsform ähnlich den USA.

Irgendwann bricht Griechenland aus, oder Spanien ist ja egal und löst sich vom "Staat Europa". Nehmen wir dann an sie wollen dann auch den EURO nicht mehr, kommt ja drauf an was vorgefallen ist.

Aber wie Du sagts: 1. wären die giechischen/spanischen Euro ja dann nichts mehr wert und 2. hat ja jedes Land mit Einführung des Euro Verpflichtungen gegenüber den anderen Staaten eingegangen, was auch mit der Wirtschaft zusammenhängt. Ist das alles so einfach? Denke nicht.

Vor allem was macht der Staat Europa dann mit den Euros von dort, hübsches Szenario
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Naja, Hawai will ja auch seit Menschengedenken unabhängig werden, aber die USA sind dagegen... so ähnlich wird es auch mit der EU passieren. Wer eintritt hat die Verplichtung es durchzuziehen. Genauso wenig kann Bayern ein eigenständiger Staat werden, auch wenn sich der Stoiber das wünscht... ist im Prinzip das gleiche!
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.197
Niks Te Maken schrieb:
fantom schrieb:
kulturen unterschiedlicher völker entwickeln sich im miteinander sicherlich besser, als durch das ewige beharren auf einer eigenen, ohnehin ebenso zusammengeklaubten, identität!

Das hate ich für vollkommen falsch! Zumindest wenn die Kulturen parallel in einem Staat existieren, werden sie sich zwangsläufig vermischen oder eine wird "geschluckt". Natürlich soll man nicht völlig pedantisch und engstirnig auf seiner Kultur beharren und den rest der Welt verteufeln, aber gegen so a bissel Kulturschutz und -erhalt spricht ja eigentlich nichts, oder?

es hat in der gesamten deutschen geschichte nur ärger gegeben, wenn imbesonderen deutschland seine "nationalen eigenschaften/rechte/wasauchimmer" "bewahren" wollte.

fantom schrieb:
und diese schwarzseherei wie über die armeen bringt sowieso nichts, die entwicklung ist nicht aufzuhalten, europa wird zusammenkommen, denn nach jahrhunderten der konflikte hat es erkannt, dass dies die einzige möglichkeit ist internationalmitzuhalten!

Eine apodiktische Setzung oder kannst du auch Gründe für deine VERMUTUNG nennen?
Europa war zerstritten, ist es jetzt auch und daran wird sich in Zukunft erst recht nichts ändern! Die Geschchte ist die beste Zukunftsvorhersage.

das ist keine vermutung, sondern eine begründete schlußfolgerung. sieh dir doch mal den historischen verlauf der europäischen geschichte an. noch nie gab es eine derartig enge zusammenarbeit unter den europäischen staaten und eine so lange epoche des friedens. da die europäische einigung immer weiter vorangebracht wird, sind alte regeln in kürzester zeit nicht mehr existent.

fantom schrieb:
WAS stört an der verfassung?

Eine Verfassung sollte vom Volk gegeben sein, aber in diesem Fall ist davon bisher nicht die geringste Spur zu sehen.

nenne mir doch mal eine verfassung, die vom volk gegeben worden ist.
nenne mir eine methode, wie die deutschen eine volks-verfassung herstellen sollen, ohne dass 50% durch die bildzeitung beeinflußt wird?

fantom schrieb:
WAS stört dich an staaten, wie zB polen?

Meine konkreten Bedenken zum EU-Beitritt Polens . . .

tut mir leid, diese bedenken kann ich leider nicht ernst nehmen! du stellt die polen als die "polacken" dar, die sie seit ewigkeiten in den deutschen köpfen sind, als ein volk von "abzockern", autodieben und kriegstreibern, die nur uns tollen deutschen auf der tasche liegen wollen!
wenn du denkst, dass sich die polen aus solchen leuten zusammensetzen, bist du nicht besser als ein amerikaner, der die deutschen und franzosen pauschal als wiesel abstempelt oder herr stefani, der denkt alle deutschen sind blond und saufen!!
 

Yoda

Vorsteher und Richter
10. April 2002
781
MrMister schrieb:
Naja, Hawai will ja auch seit Menschengedenken unabhängig werden, aber die USA sind dagegen...
soweit ich weiß, sind die hawaiianer 1950(?) freiwillig den usa beigetreten... :?
 

GreatForrest

Geheimer Meister
2. Mai 2002
289
Polen als Polacken abzustempeln ist auch meiner Meinung nach falsch, vor allem wenn man das völkisch sieht sogar totaler Quatsch, wir haben mehr mit Polen gemeinsam als wir denken, ebenso mit Russen.

Denkt alleine mal ans englische wie Preussen heißt und Russland: PRussia und Russia, mit Sicherheit kein Zufall und Polen liegt mittendrin.

Not macht erfinderisch, daher auch dieses Vorurteil die Polen klauen alles was nicht niet und nagelfest ist, genauso dummes Vorurteil wie alle Deutschen seien Nazis, oder rülpsende blonde Supernationalisten oder oder oder.

An sowas wird ein eurpäischer Staat sicher nicht scheitern.
Und ganz ehrlich, ich hätte nichts gegen einen europäischen Staat wenn die einzelnen Staaten einigermassen souverän bleiben können.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Ausländer würden sich verstört an den Kopf fassen:
Da gibt es doch tatsächlich ein Volk in Mitteleuropa, dass sich zusammensetzt und freiwillig beschließt die eigene Kultur und Identität für unwichtig zu erklären. 8O Wenn es einen Psychater für Nationen gäbe, müsste die deutsche Nation wegen chronischer und krankhafter Minderwertigkeitskomplexe auf die Couch.
naja, weiter im Text:

Ich finde die Einigung Europas eine tolle Sache, da sie für Frieden, Stabilität, Sicherheit und Zusammenarbeit sorgt. Auch unsre neue Gemeinschaftswährung, den Euro, kann ich nur begrüßen, da unter anderem durch ihn ein einheitlicher und starker Wirtschaftsraum entsteht und er gleichzeitig eine globale Alternative zur momentan durchgeknallten Dollar-Nation bietet. Ich habe mich insbesondere bei meiner Teilnahme am Euroscola-Projekt für eine Verständigung zwischen der Jugend Europas eingesetzt und hoffe, dass sich die EU, für die ich mir schon immer gemeinsame politische und auch juristische Organe gewünscht habe, sich auch weiterhin zu einem etablierten Staatenbund entwickeln wird.
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
soweit ich weiß, sind die hawaiianer 1950(?) freiwillig den usa beigetreten...

Das ist richtig, aber die meisten wollen wieder Unabhängigkeit, einige meinen das richtig ernst und gehen auf demos usw... der Rest sieht das eher locker, die machen Witze drüber wie die Wessis über den Osten...

es hat in der gesamten deutschen geschichte nur ärger gegeben, wenn imbesonderen deutschland seine "nationalen eigenschaften/rechte/wasauchimmer" "bewahren" wollte.

Genau was ich meine... dieses ganze "meine Rasse ist die Beste"-Denken ist doch total überholt! Wir sollen mal auf unsere größten Gemeinsamkeiten schauen statt auf die kulturellen Unterschiede: Wir sind alle Menschen, wir leben alle auf dem gleichen Planete, wir atmen alle die selbe Luft, haben den selben Himmel, den selben Mond und die selbe Sonne! Was ist damit? Ist das etwa keine "Kultur"?

An sowas wird ein eurpäischer Staat sicher nicht scheitern.
Und ganz ehrlich, ich hätte nichts gegen einen europäischen Staat wenn die einzelnen Staaten einigermassen souverän bleiben können.

Von mir aus kann jeder Staat sofort seine außenpolitische Souvaränität aufgeben, her mit dem europäischen Gericht, dem europäischen Präsident und einer europäischen Armee...

Ich finde die Einigung Europas eine tolle Sache, da sie für Frieden, Stabilität, Sicherheit und Zusammenarbeit sorgt

Genau das ist es... Europa hat uns Deutschen viel gegeben, nun sind wir ein TEIL des Landes, das uns so viel beeinflusst hat.
 

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