Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Wie können wir der Umwelt helfen ?

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
Hallo Dr. Ell,

Das ist so nicht richtig. Ich bin mir sicher, das so gut wie jeder an den "Vermehrungstrieb" denkt und stark mit ihm verknüpft ist , oder was sonst ist der Sinn des Lebens, wenn nicht Fortpflanzung? Etwa arbeiten gehen und "GZSZ" glotzen?
Wie auch immer, die Europäer nutzen Verhütungsmittel, das ist in anderen Ländern nicht unbedingt üblich, Afrika zB. , oder sogar von den dortigen Religionen untersagt. Das ist der Grund, warum Europa nicht sooooo überbevölkert ist.
Ausserdem, Angst um seine Kinder zu haben ist normal, umso kleiner, umso mehr Unsinn machen sie (zündeln, am Wasser spielen etc) ... also kümmert es Dich nicht, ob sie zündeln oder am Wasser spielen? Oder Du hast deswegen keine Kinder, um dieser Sorge vorzubeugen? Ich nehme einfach mal an, Du hast keine Kinder - oder nie Angst um sie.
Jeder hat einen anderen Sinn des Lebens vor Augen, Kinder bekommen ist schön, aber nicht der einzige Lebenssinn. Tja Gläubige lassen sich halt vorschreiben wie sie zu Leben haben, nur ernähren die Diktatoren des Glaubens keine Kinder. Ich habe Kinder, aber keine Angst um sie, sie sind zu freien, selbstständigen Menschen erzogen worden.
Lach. Was auch immer eine Partei verspricht , sie wird es nicht halten. Weil sie es nicht halten kann. Dabei ist es egal, ob man die Grünen, Grauen, Roten oder Gelben wählt. Die Parteien sind allesamt von Geld abhängig, Parteispendenskandale gab und gibt es zuhauf, und auch die "Grünen" wären nicht anders davor, wären sie alleinig an der Macht. Ein Ding der Unmöglichkeit (für eine Partei)einfach AKWs abzuschalten und zB. durch Windenergie zu ersetzen. Schönes Wunschdenken, wird aber leider nicht funktionieren. Allerdings muss ich Dir Recht geben im Bezug auf : man sollte etwas bauen, das die AKWs ersetzt.
Aber warum tut mans nicht? Weils der Lobby kein Geld bringt! Und somit ist der Plan leider gestorben ...
Oder weil der Kostenaufwand zu hoch ist.
Denke, das hast Du falsch verstanden. Ich rede nicht von Warenhandel, sondern von der Geldlobby, die die Fäden zieht. Beispiel : Die Regierung sagt, wir müssen die Steuern für zB Volkswagen erhöhen. Die sagen : Wir zahlen ab sofort gar keine Steuern mehr, sonst gehen wir nach Honduras und produzieren da zu einem achtel der hiesigen Kosten, und ihr geht ganz leer aus und habt obendrein noch 10.000 Arbeitslose. Also wird nix erhöht, sondern sogar noch erlassen! Erhöht wird dann an anderen Stellen, vorzugsweise beim kleinen Mann, der sich schlecht wehren kann.
Welche Idee hättest du, um das zu verhindern?


Ok, Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Aber sieh mal, wie viele Millionäre und Milliardäre alleine Deutschland hat, und wie viele davon als wohltätige Spender in den Medien auftauchen. Und man darf nicht vergessen, das, wenn so jemand, sagen wir, 1 Million im Jahr spendet, wohl 1 Million im Monat verdient, was einen Reingewinn von 11 Millionen macht ... is nurn Beispiel, aber grob isses doch so, keiner verschenkt sein Vermögen, auch nicht Bill Gates. Und grad ER ist ein mieses Beispiel, auch wenn er wohltätig erscheint und vielleicht sogar ist, sein Reichtum gründet auf Diebstahl. Der Kernel von Windows ist immer noch derselbe wie das freie Linux ihn verwendet, und wie er seit jeher war. ER hat ihn lediglich verkauft. Gestohlen und verkauft. Kann man nachlesen. Vielleicht will Herr Gates so ja sein Gewissen reinwaschen?
Und JA, ich wäre spendabel. Bin ich jetzt schon. Kann man auch nachlesen, auf meiner Website World`s United Savers Experiment - Very important Persons
Tja, wenn einer spendet, wird ihm ein schlechtes Gewissen nachgesagt, hast du auch ein schlechtes Gewissen, oder warum bist du spendabel?
Ich habe noch nicht mal in diesem Jahr etwas von Terrordrohungen gehört, lediglich de Maiziere will da was läuten gehört haben, aber nix genaues weiss man nicht. Was ich aber weiss ist, das, als ich im März 2008 nach Irland gegangen bin, am Flughafen ein Plakat hing, wo draufstand : TERRORGEFAHR und mir das damals schon auf die Nerven ging, diese Panikmache, die damals schon gut und gern 2 Jahre lief.
War dann bis Dezember 2009 in Irland, und dort ... nicht EIN Wort von irgendeiner Terrorgefahr in Deutschland, auch nicht in Irland, alles war friedlich. Und das erste, was ich gesehen habe, als ich zurück nach Deutschland kam, war ein Plakat am Flughafen, wo draufstand :TERRORGEFAHR! Und jetzt immer noch : TERRORGEFAHR, locker schon sechs Jahre lang, ohne das je etwas passiert wäre.

Kann es sein, das du dir selbst ordentlich widersprichst? Erst sagst du das du nicht mal dieses Jahr etwas von Terrordrohungen gehört hast, dann sagst du, das du schon 2009 überall davon gehört hast, dann errechnest du wie auch immer sechs Jahre, die man schon damit gelöchert wird, sorry aber das steigt doch keiner durch.
Die Welt ist keine Hölle, sie ist eigentlich ein Paradies. Aber anstatt dieses zu erhalten, verschmutzen wir es und treiben Raubbau bis zum abkotzen. Und das mach' nicht ich, sondern die Gesellschaft, hauptsächlich wenige Hundert Menschen, die viele tausend Menschen beschäftigen, um es zu tun. Und diese haben keine andere Wahl, als es zu tun, wenn sie nicht am Stock gehen und ihre Familien ernähren wollen.
Es ist ergo nicht meine persönliche Hölle hier im Paradies, sondern unser aller Hölle. Und ich kann Dir versichern, das meine Kinder NICHT mit Molotow Cocktails oder ähnlichem herumlaufen, sie sind 4 und 6 Jahre jung und verspielt und lieb und naiv, was in dem Alter auch noch wünschenswert ist. Und ich setze viel daran, meine Kinder zeitgemäss richtig zu erziehen.
Nee du und Deine Kinder sind sicher kein Teil der Gesellschaft, ihr guckt weder Fernsehen, noch benötigt ihr Strom oder Autos....alles klar, die Anderen sind schuld.
Das habe ich nicht ganz verstanden, irgendwie fehlt mir der Zusammenhang. Kann nur sagen, das die DDR keine Diktatur war, sondern eine Demokratie. Ansonsten würde ich jetzt so weit gehen und behaupten wollen, das Deutschland auch eine Diktatur hat. :gruebel:
Ich verliere gleich die contenance....Eine Demokratie wo man eingebuchtet wird wenn man seine Meinung sagt, oder abgeknallt wurde, wenn man das Land verlassen wollte? Guck mal den Film YouTube - Goodbye Lenin - Yann Tiersen - Summer 78
Aber ja, die Menschen, die aktiv am 2.WK beteiligt waren (falls Du den meinst und nicht den Vietnam, Falkland, Balkan, oder den Afghanistan Krieg oder irgend einen anderen), kann man wohl schon bald an einer Hand abzählen.
Und, abschliessend, so negativ bin ich gar nicht eingestellt, ich versuche lediglich, meine Sichtweise klarzumachen und die ist nun mal leider nicht durch die rosa Brille, oder sind Atommüll im Boden, Ozonloch, verseuchte Meere und sonstige Verschmutzungen toll und ist es prima, wenn Menschen verhungern, weil zwar genug essen da ist, sie es aber nicht KAUFEN können?
Wie gesagt, unter dieser Perspektive, frage ich mich immer noch, warum du es so erstrebenswert findest, Kinder in die Welt zu setzen. Nee so negativ denkst du gar nicht, nur das alles verseucht ist stört dich.

Abgetrennt hier:

http://www.weltverschwoerung.de/zei...chaft/8562-vor-habt-ihr-angst.html#post535169

weil Dr. Ell die Diskussion gern fortsetzen wollte.


Jäger, Mod
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Vor was habt ihr Angst?

Hi Bona-Dea,

der Jäger hat darum gebeten, zum Thema zurückzukommen, aber ich fühle mich verpflichtet, auf deine Aussagen vom 26.11. zurückzukommen, daher schreibe ich Dir Off-Topic

[OTOP]
Jeder hat einen anderen Sinn des Lebens vor Augen, Kinder bekommen ist schön, aber nicht der einzige Lebenssinn. Tja Gläubige lassen sich halt vorschreiben wie sie zu Leben haben, nur ernähren die Diktatoren des Glaubens keine Kinder. Ich habe Kinder, aber keine Angst um sie, sie sind zu freien, selbstständigen Menschen erzogen worden.
Darf ich fragen, was Dein persönlicher Sinn des Lebens ist?
Und aufgrund Deiner Aussage zu den Gläubigen entnehme ich, das Du eher Atheist bist?
Und Deine Kinder sind anscheinend schon erwachsen. Dann ist klar, das man nicht permanent auf dem Sofa sitzt, sich die Fingernägel abknabbert, sie alle 3 Minuten anruft und Angst um sie hat.
Oder weil der Kostenaufwand zu hoch ist.
Meine persönliche Auffassung ist, das das Augenwischerei ist. Es wird lieber in Castor-Transporte und deren Bewachung investiert, und das alle 3 - 5 Jahre, und obendrein die Umwelt aufs übelste verschmutzt, als einmalig ein Wind-, Solar,- oder Wasserkraftwerk zu erbauen, die fortan emissionsarm und umweltschonendst betrieben werden könnten.
Welche Idee hättest du, um das zu verhindern?
Dazu kann ich nur auf meine Website verweisen, habe aber inzwischen hier gelernt, das es unerwünscht ist, einen Link zu setzen. Kann Dich also nur an mein Profil verweisen, wo Du meine HP finden kannst. Dort gibt es einige Ideen ;-)
Tja, wenn einer spendet, wird ihm ein schlechtes Gewissen nachgesagt, hast du auch ein schlechtes Gewissen, oder warum bist du spendabel?
Ich bin nicht wirklich spendabel, aber bereit, zu teilen. Siehe auch dazu bitte meine HP. Ein schlechtes Gewissen habe ich keineswegs.
Kann es sein, das du dir selbst ordentlich widersprichst? Erst sagst du das du nicht mal dieses Jahr etwas von Terrordrohungen gehört hast, dann sagst du, das du schon 2009 überall davon gehört hast, dann errechnest du wie auch immer sechs Jahre, die man schon damit gelöchert wird, sorry aber das steigt doch keiner durch.
Die "konkreten Terrordrohungen" behandeln die Aussagen von Thomas de Maiziere, die keine 3 Monate alt sind. Das andere ist die Panikmache vor einer "Terrorgefahr", also "nichts konkretes", sondern nur die "Möglichkeit einer solchen Gefahr", mit der die Angst vor "Terror" geschürt wurde, der bisher niemals stattgefunden hat, bis heute nicht, jedenfalls nicht in Deutschland, auch nicht nach den "konkreten Hinweisen" von de Maiziere.
Nee du und Deine Kinder sind sicher kein Teil der Gesellschaft, ihr guckt weder Fernsehen, noch benötigt ihr Strom oder Autos....alles klar, die Anderen sind schuld.
Natürlich sind wir ein Teil der Gesellschaft, jeder ist das, sofern er sich nicht für ein Eremitenleben irgendwo in einem Wald oder einer Wüste entschieden hat. Aber Deine Antwort zu meiner eigentlichen Aussage verwirrt mich doch ein wenig.
Davon ab, ich fahre seit 10 Jahren kein Auto mehr und habe seit 12 Jahren auch keinen Fernseher mehr. Und im Frühjahr wird mein Haus auf 24 V Strom umgerüstet, welchen ich durch Windkraft mit Hilfe einer Windturbine erzeugen werde, somit werde ich autark von Stromanbietern sein ohne jedwede Einschränkungen, zum Wohle der Umwelt - und auch zu meinem, denn es schont, bis auf diese einmaligen Ausgaben der Anschaffungskosten, meinen Geldbeutel.
Ich verliere gleich die contenance....Eine Demokratie wo man eingebuchtet wird wenn man seine Meinung sagt, oder abgeknallt wurde, wenn man das Land verlassen wollte?
Ich habe nie behauptet, das Du Unrecht gehabt hast. Nur der Name DDR : Deutsche Demokratische Republik, macht die Sache mit der Diktatur ein wenig schwer, denn Honecker war, wie hier bei uns derzeit Frau Merkel, auch "nur" Staatsoberhaupt und kein Diktator. Und ich erwähnte es bereits: ich wage zu zweifeln, ob wir in einer echten Demokratie leben, vielleicht sind auch wir schon in einer Art von Diktatur gelandet, so wie damals die DDR?
Wie gesagt, unter dieser Perspektive, frage ich mich immer noch, warum du es so erstrebenswert findest, Kinder in die Welt zu setzen. Nee so negativ denkst du gar nicht, nur das alles verseucht ist stört dich.
Ich habe nie gesagt, das ich weitere Kinder in die Welt seitzen möchte. Aber die, die ich habe, sind nun mal da, sie waren nicht geplant, aber jetzt bin ich froh, das sie da sind.
Und zu guter Letzt könnte ich noch die Contenance verlieren ... NATÜRLICH stört es mich, das die Menschheit Ihren Lebensraum verseucht und ausbeutet, wie könnte es nicht? Findest Du das etwa gut?[/OTOP]
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Vor was habt ihr Angst?

Hallo Doktor Ell;
der Jäger hat darum gebeten, zum Thema zurückzukommen, aber ich fühle mich verpflichtet, auf deine Aussagen vom 26.11. zurückzukommen, daher schreibe ich Dir Off-Topic
Wäre aber nicht nötig gewesen.
Darf ich fragen, was Dein persönlicher Sinn des Lebens ist?
Und aufgrund Deiner Aussage zu den Gläubigen entnehme ich, das Du eher Atheist bist?
Meine Selbstveredelung, um auch für andere hilfreich sein zu können. Nein absolut nicht, ich habe aber einen "eigensinnigen Glauben"!
Und Deine Kinder sind anscheinend schon erwachsen. Dann ist klar, das man nicht permanent auf dem Sofa sitzt, sich die Fingernägel abknabbert, sie alle 3 Minuten anruft und Angst um sie hat.
Eins ist groß, eins ist klein "fg"!
Meine persönliche Auffassung ist, das das Augenwischerei ist. Es wird lieber in Castor-Transporte und deren Bewachung investiert, und das alle 3 - 5 Jahre, und obendrein die Umwelt aufs übelste verschmutzt, als einmalig ein Wind-, Solar,- oder Wasserkraftwerk zu erbauen, die fortan emissionsarm und umweltschonendst betrieben werden könnten.
Sehe ich auch so, ich hab damals schon gegen AKWs demonstriert.
Dazu kann ich nur auf meine Website verweisen, habe aber inzwischen hier gelernt, das es unerwünscht ist, einen Link zu setzen. Kann Dich also nur an mein Profil verweisen, wo Du meine HP finden kannst. Dort gibt es einige Ideen ;-)
Sobald ich Zeit habe, sehe ich mal nach, aber ich suche eigentlich nichts.
Ich bin nicht wirklich spendabel, aber bereit, zu teilen. Siehe auch dazu bitte meine HP. Ein schlechtes Gewissen habe ich keineswegs.
Wäre schön, wenn alle bereit wären etwas mehr zu teilen-
Die "konkreten Terrordrohungen" behandeln die Aussagen von Thomas de Maiziere, die keine 3 Monate alt sind. Das andere ist die Panikmache vor einer "Terrorgefahr", also "nichts konkretes", sondern nur die "Möglichkeit einer solchen Gefahr", mit der die Angst vor "Terror" geschürt wurde, der bisher niemals stattgefunden hat, bis heute nicht, jedenfalls nicht in Deutschland, auch nicht nach den "konkreten Hinweisen" von de Maiziere.
Aber in genug anderen Ländern, also ich glaube schon das es diese Drohungen gab, aber was soll ich sagen...zumindest ist der November geschafft!
Natürlich sind wir ein Teil der Gesellschaft, jeder ist das, sofern er sich nicht für ein Eremitenleben irgendwo in einem Wald oder einer Wüste entschieden hat. Aber Deine Antwort zu meiner eigentlichen Aussage verwirrt mich doch ein wenig.
Warum tust du dann so, als wären "die anderen Schuld" wenn du genauso ein Faktor bist?
Davon ab, ich fahre seit 10 Jahren kein Auto mehr und habe seit 12 Jahren auch keinen Fernseher mehr. Und im Frühjahr wird mein Haus auf 24 V Strom umgerüstet, welchen ich durch Windkraft mit Hilfe einer Windturbine erzeugen werde, somit werde ich autark von Stromanbietern sein ohne jedwede Einschränkungen, zum Wohle der Umwelt - und auch zu meinem, denn es schont, bis auf diese einmaligen Ausgaben der Anschaffungskosten, meinen Geldbeutel.
Also Solarzellen werden auch subventioniert, auf jeden Fall prima Sache!
http://www.wissenslogs.de/wblogs/bl...1-13/subvention-von-solarenergie-ist-sinnvoll
Ich habe nie behauptet, das Du Unrecht gehabt hast. Nur der Name DDR : Deutsche Demokratische Republik, macht die Sache mit der Diktatur ein wenig schwer, denn Honecker war, wie hier bei uns derzeit Frau Merkel, auch "nur" Staatsoberhaupt und kein Diktator. Und ich erwähnte es bereits: ich wage zu zweifeln, ob wir in einer echten Demokratie leben, vielleicht sind auch wir schon in einer Art von Diktatur gelandet, so wie damals die DDR?
Ich habe nie gesagt, das ich weitere Kinder in die Welt seitzen möchte. Aber die, die ich habe, sind nun mal da, sie waren nicht geplant, aber jetzt bin ich froh, das sie da sind.
Die Ritter haben auch für die Kirche und Jesus gemordet, obwol letzterer das ganz sicher nicht wollte, also ich sehe uns hier keineswegs als eine Diktatur an.
Tja Kinder sind eine Bereicherung, besonders wenn sie ungeplant kommen, ist es erstaunlich, wie gut man klar kommt, wenn man sich doch für ein Kind entscheidet.
Und zu guter Letzt könnte ich noch die Contenance verlieren ... NATÜRLICH stört es mich, das die Menschheit Ihren Lebensraum verseucht und ausbeutet, wie könnte es nicht? Findest Du das etwa gut?
Nein natürlich nicht, aber dieses ewige Gemecker statt zu handeln, dass nervt mich extrem.

Titelvorschlag: Wie können wir der Umwelt helfen?!
 

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Vor was habt ihr Angst?

Hallo Bona-Dea,

ich freue mich zu lesen, das wir endlich mal einer Meinung sind bzw. uns annähern konnten :-)

Jetzt gibt es kaum noch was zu erwidern, bis auf wenige Dinge, und zwar:

Meine Selbstveredelung, um auch für andere hilfreich sein zu können.
Dieses Vorhaben ist sehr löblich, aber wie gestaltet sich das im "reellen" Leben?
ich hab damals schon gegen AKWs demonstriert.
Ja, ich auch, aber gebracht hat es gar nichts, oder? Es gibt sie immer noch, nicht eines wurde vom Netz genommen (ausser zu "Reparaturzwecken"), stattdessen noch weitere gebaut. Und selbst das, was man uns heute als "Ökostrom" verkauft, ist Augenwischerei, denn dieser "Ökostrom" basiert zu gut 90% (nach Internet-Informationen) auf der Verbrennung von Palmöl, und um dieses Palmöl ernten zu können, bedarf es riesiger Palmöl-Monokultur-Plantagen, und um diese errichten zu können, wird der Regenwald, zB in Borneo, gerodet und vernichtet! Links, die sich damit genauer befassen, finden sich auf meiner HP. Für uns ist jedoch wichtig, das der Regenwald die Lunge der Erde repräsentiert, und wenn der weg ist, wird die Luft knapp ... vielleicht schaffen es die Menschen ja in naher Zukunft, Geld zu atmen?
Sobald ich Zeit habe, sehe ich mal nach, aber ich suche eigentlich nichts.
Habe ich auch nie, aber die Dinge haben mich gefunden. Fing alles an, als ich vor 12 Jahren in Nordschweden mit meinem Camper-Van irgendwo im Nirgendwo liegenblieb und mich ein Trapper fand, bei dem ich dann knapp 8 Monate lebte. Seitdem hinterfrage ich viele Dinge, denn der Mann lehrte mich ein ganz anderes-und viel besseres-Leben als das, was ich bis dahin kannte und was für die allermeisten auch heute noch normal ist, obwohl es eigentlich nicht normal ist. Nur wird das von kaum einem so empfunden, denn unnormal ist normal ....
Warum tust du dann so, als wären "die anderen Schuld" wenn du genauso ein Faktor bist?
Da ich, wenn auch widerstrebend, ein Teil der deutschen Gesellschaft bin, sein muss, bin ich natürlich auch ein "Faktor". Nur sehe ich um mich herum nur Egoismus und Ignoranz, Gleichgültigkeit und Gier. Diese habe ich abgelegt, betrachte mich daher eher als "kleinen Faktor". Aus der Gesellschaft aussteigen kann ich nicht mal eben ohne weiteres, und sie zu ändern bzw. für Dinge empfänglich zu machen ist schon fast hoffnungslos, auch wenn ich es immer wieder versuche . Die Menschen hier sind leider viel zu verbohrt.
Also Solarzellen werden auch subventioniert, auf jeden Fall prima Sache!
Das ist richtig, nur: Solarzellen sind unheimlich teuer, immer noch, trotz Subvention. Und, sie haben Mankos. Habe hierzu mal einen Text (Quelle: gosolar.eu) kopiert:
Pro kWp installierter Leistung einer Photovoltaikanlage muss man je nach Gesamtgröße und Qualität der Komponenten zwischen 4500 und 6000 EUR rechnen. Eine 5 kWp-Anlage liefert ungefähr den Jahresstrom, den eine 4-köpfige Familie verbraucht.
In den ersten Jahren sind Wartungs-und Reparaturkosten normalerweise sehr gering, da hier noch keine Wartungen anfallen. Später können jedoch kleine Reparaturen (an der Technik) oder Wartungen erforderlich sein (Reinigung der Module, kleine Ersatzteile etc.).
Man rechnet für die laufenden Kosten insgesamt ca. 1% des Anlagenwerts pro Jahr. Außerdem fällt noch eine Zählergebühr an, die 15 bis 35 EUR beträgt.
Sie können die Anlage oftmals in eine bestehende Versicherung (Feuer oder Gebäude) mit aufnehmen lassen. Oder Sie schliessen eine seperate Versicherung für Ihre Anlage ab.
Außerdem sollten Sie die Photovoltaikanlage in Ihre Haftpflichtversicherung aufnehmen, auch wenn normalerweise keine Schäden durch die Anlage entstehen, sollte man hier auf Nummer sicher gehen.
Eine spezielle Versicherung für Ihre Fotovoltaik- Anlage kostet Sie bei einer Investitionssumme von 100 000 EUR zwischen 70 und 150 EUR pro Jahr.
Und dann bekommt man ja auch noch den eingespeisten Strom vergütet:
Sie erhalten für den eingespeisten Strom mehr Geld, als Sie selbst für bezogenen Strom zahlen müssen. Dies wird durch das EEG geregelt. Je nach Jahr, in welchem Sie Ihre Anlage installieren, bekommen Sie eine entsprechende Vergütung, welche für 20 Jahre festgelegt ist.
Wenn Sie im Jahr 2009 eine Anlage bis 30 KWp auf Ihrem Dach errichten, erhalten Sie also für 20 Jahre 43,01 Cent / kWh.

Alles super! Was dort aber nicht steht ist, das, sobald die Anlage bezahlt is, Einkommensteuer anfällt!

Ich habe mich daher für ein 24 V Windkraftrad entschieden. Dieses ist genehmigungsfrei, ich muss keinen Strom einspeisen, somit auch nie irgend eine Steuer zahlen oder Versicherungen, und es kostet mich nicht 30.000 Euro oder mehr, sondern lediglich 1.000 E alles inklusive.
Nein natürlich nicht, aber dieses ewige Gemecker statt zu handeln, dass nervt mich extrem.
Genau das ist es! Alle meckern und jammern herum, aber handeln tut kaum jemand. Aber, was gibt es auch zu tun? Alles ist bei uns reglementiert, für jeden Schiet und Dreck gibt es ein Gesetz, eine Verordnung, eine Vorschrift. Entweder man kennt sich also mit diesen hervorragend aus, was eher unwahrscheinlich ist, da man dieses schon studiert haben sollte, oder man sucht, so wie ich, nach kleinen alternativen Lücken und Lösungen, die jedoch vom "Normalbürger" meist milde belächelt werden und dann landet man in der exzentrischen Ecke ;-)

Zu guter Letzt : Einen Vorschlag, wie man den Thread benennen sollte? Vielleicht :
Kann der Mensch das Paradies Erde vor sich selbst retten?

Sorry, mir fällt dazu grad nix besseres ein, da es ja ürsprünglich nicht als eigener Thread vorgesehen war sondern nur eine immer weiter ausschweifende Unterhaltung wiedergibt ...
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Vor was habt ihr Angst?

Hallo Doktor Ell;
ich freue mich zu lesen, das wir endlich mal einer Meinung sind bzw. uns annähern konnten :-)

Jetzt gibt es kaum noch was zu erwidern, bis auf wenige Dinge, und zwar:

Dieses Vorhaben ist sehr löblich, aber wie gestaltet sich das im "reellen" Leben?
Wie im kleinen so im großen, es fängt bei der Familie an, Freunde, usw....
Ja, ich auch, aber gebracht hat es gar nichts, oder? Es gibt sie immer noch, nicht eines wurde vom Netz genommen (ausser zu "Reparaturzwecken"), stattdessen noch weitere gebaut. Und selbst das, was man uns heute als "Ökostrom" verkauft, ist Augenwischerei, denn dieser "Ökostrom" basiert zu gut 90% (nach Internet-Informationen) auf der Verbrennung von Palmöl, und um dieses Palmöl ernten zu können, bedarf es riesiger Palmöl-Monokultur-Plantagen, und um diese errichten zu können, wird der Regenwald, zB in Borneo, gerodet und vernichtet! Links, die sich damit genauer befassen, finden sich auf meiner HP. Für uns ist jedoch wichtig, das der Regenwald die Lunge der Erde repräsentiert, und wenn der weg ist, wird die Luft knapp ... vielleicht schaffen es die Menschen ja in naher Zukunft, Geld zu atmen?
Ich hoffe sie schaffen es, dass ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen.
Habe ich auch nie, aber die Dinge haben mich gefunden. Fing alles an, als ich vor 12 Jahren in Nordschweden mit meinem Camper-Van irgendwo im Nirgendwo liegenblieb und mich ein Trapper fand, bei dem ich dann knapp 8 Monate lebte. Seitdem hinterfrage ich viele Dinge, denn der Mann lehrte mich ein ganz anderes-und viel besseres-Leben als das, was ich bis dahin kannte und was für die allermeisten auch heute noch normal ist, obwohl es eigentlich nicht normal ist. Nur wird das von kaum einem so empfunden, denn unnormal ist normal ....
Was ist schon normal "fg"!
Da ich, wenn auch widerstrebend, ein Teil der deutschen Gesellschaft bin, sein muss, bin ich natürlich auch ein "Faktor". Nur sehe ich um mich herum nur Egoismus und Ignoranz, Gleichgültigkeit und Gier. Diese habe ich abgelegt, betrachte mich daher eher als "kleinen Faktor". Aus der Gesellschaft aussteigen kann ich nicht mal eben ohne weiteres, und sie zu ändern bzw. für Dinge empfänglich zu machen ist schon fast hoffnungslos, auch wenn ich es immer wieder versuche . Die Menschen hier sind leider viel zu verbohrt.
Das ist richtig, nur: Solarzellen sind unheimlich teuer, immer noch, trotz Subvention. Und, sie haben Mankos. Habe hierzu mal einen Text (Quelle: gosolar.eu) kopiert:
Dein Augenmerk, richtet sich auf das, was du glaubst, wie die Menschen sind. Ich lerne hier immer wunderbar aufgeschlossene, tolerante Leute kennen, die sich Gedanken machen.
"Solarzellen, sind zumindest auch eine Alternative".
Ich habe mich daher für ein 24 V Windkraftrad entschieden. Dieses ist genehmigungsfrei, ich muss keinen Strom einspeisen, somit auch nie irgend eine Steuer zahlen oder Versicherungen, und es kostet mich nicht 30.000 Euro oder mehr, sondern lediglich 1.000 E alles inklusive.
Genau das ist es! Alle meckern und jammern herum, aber handeln tut kaum jemand. Aber, was gibt es auch zu tun? Alles ist bei uns reglementiert, für jeden Schiet und Dreck gibt es ein Gesetz, eine Verordnung, eine Vorschrift. Entweder man kennt sich also mit diesen hervorragend aus, was eher unwahrscheinlich ist, da man dieses schon studiert haben sollte, oder man sucht, so wie ich, nach kleinen alternativen Lücken und Lösungen, die jedoch vom "Normalbürger" meist milde belächelt werden und dann landet man in der exzentrischen Ecke ;-)
Nun ja, darüber kann ein Ekzentriker aber auch lächeln.


Sorry, mir fällt dazu grad nix besseres ein, da es ja ürsprünglich nicht als eigener Thread vorgesehen war sondern nur eine immer weiter ausschweifende Unterhaltung wiedergibt ...
Ich hoffe mal, dass sich andere einklinken, um Vorschläge zu diskutieren!
 

lumin

Auserwählter Meister der Neun
29. Januar 2010
986
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Meine Vorschläge für die Umwelt:
-Um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, muss erst 6 kg Soja (hochwertiges Bohneneiweiss) verfüttert werden. MAn kann also mit einem sechstel der landwirtschaftlichen Nutzfläche die gleiche Menge Menschen mit Eiweiss versorgen, wenn diese auf das Essen von Tieren verzichten bzw. einschränken. Überhaupt zählt der Fleischgenuss zu den Top-Umweltkillern (HAuptgrund für die Klimaerwärmung, hat noch grösseren Einfluss als die im Verkehr ausgestossene CO2 Menge.)
- Rentenzahlung an Dritt-Welt-Angehörige die weniger als drei, besser weniger als zwei Kinder in die Welt setzen. (So kann das Überbevölkerungsproblem sanfter gelöst werden, als etwa sonst noch drohende Kriege)
-Car Sharing
-umweltbewusstes HAndeln, danach auch nach Tipps suchen.
-Saisonales Gemüse und Obst der Region kaufen.
- unnötige Stromverbraucher ganz abschalten, nicht standby. Fernsehfreier abend.
usw.
 

beast

Moderator
Teammitglied
23. Februar 2009
5.806
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Eine Woche das Internet abschalten...

Mobil-Telefone und den ganzen anderen relativ unnötigen Kram auch...

Ich weiss, geht nicht so ohne weiteres, aber was das an Strom einsparen würde...
 

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Vor was habt ihr Angst?

Hi Bona-Dea,

Dieses Vorhaben ist sehr löblich, aber wie gestaltet sich das im "reellen" Leben?
schrieb ich. Darauf Du:
Wie im kleinen so im großen, es fängt bei der Familie an, Freunde, usw....
Irgendwie reicht mir das nicht. Kannst Du es genauer ausdrücken, wie Deine "Veredelung" vonstatten gehen soll? Immerhin sprachen wir mal vom Sinn des Lebens ;-) Ist dieser, alten Damen den Einkauf nach Hause zu tragen oder Freunden beim Abwasch zu helfen?
Ich hoffe sie schaffen es, dass ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen.
Problem: Die derzeitigen Verursacher sind keineswegs daran interessiert, das ökologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Im Gegenteil, täglich fallen zig tausend Quadratmeter Regenwald (wenn ich nur mal diesen als Beispiel anführe, in anderen Bereichen ist natürlich auch so gut wie niemand daran interessiert/damit meine ich nicht Umweltschützer, sondern diejenigen, die damit verdienen, und das sind leider die am "längeren Hebel") für Möbel, Papier, Mono-Kulturen den Kettensägen zum Opfer. Wer also ist SIE?
Dein Augenmerk, richtet sich auf das, was du glaubst, wie die Menschen sind. Ich lerne hier immer wunderbar aufgeschlossene, tolerante Leute kennen, die sich Gedanken machen.
"Solarzellen, sind zumindest auch eine Alternative".
Damit sprichst Du meine Aussage
Die Menschen hier sind leider viel zu verbohrt.
an, oder?
Nun ja, man kann nicht alle über einen Kamm scheren, aber ich habe die Erfahrung gemacht, das sich die Leute im Wesentlichen um folgende Dinge Gedanken machen :
- sich selbst, den Lebensstandard, was neues anschaffen, Urlaub machen, solche Dinge, egomane Sachen halt
- Geld sparen, Geld vermehren, Geld machen, Geld ausgeben
- den Job
.... und erst danach kommt alles andere, was ich als falsch empfinde, da ich mit verseuchtem Wasser, verseuchter Luft und verseuchter Umwelt zwar Geld verdienen kann, aber dieses ist nicht essbar, nicht atembar und Urlaub auf ner globalen Müllhalde is ja irgendwie auch nich so toll ........ und sich Gedanken um solche Dinge machen, ist zwar lobenswert, ändert aber nichts an den Tatsachen. Man müsste da schon aktiv drangehen, aber dafür fehlt den meisten Menschen Muße und auch Zeit. Aber nun ja, da bin ich auch nicht besser, schwadronieren kann ich ewig, für was aktives fehlt auch mir die Zeit...leider. Dafür müsste ich schon meinen Job schmeissen, was Verarmung meiner Familie zur Folge hätte und Abhängigkeit von Ämtern bei minimalen Zahlungen. Daher wähle ich die Abhängigkeit vom Arbeitgeber...
Und ja, Solarzellen sind durchaus eine Alternative :-)
Nun ja, darüber kann ein Ekzentriker aber auch lächeln.
Möglicherweise. Kommt darauf an, wie exzentrisch der Mensch ist.



Und nun allgemein zum neuen Thema "Wie können wir der Umwelt helfen?"

@lumin:
In Sachen Rindfleisch bzw. Fleisch im allgemeinen hast Du absolut Recht! Nur, die Leute werden schwerlich auf ihr gewohntes Essen verzichten wollen, egal, wo es herkommt und wie es gemacht wird ...
Die von Dir angesprochene Dritte-Welt-Rentenzahlungen: Gute Idee, aber wer sollte diese Renten bezahlen? In diesen Ländern herrscht oftmals eine militärische Diktatur und ich denke nicht, das dort eine Rente gezahlt würde.
@Car-sharing : Gibt es heute schon: Mitfahr-Zentralen, allgemein Fahrgemeinschaften, und in einigen Großstädten ist vor kurzem Car2go an den Start gegangen. Aber natürlich ist das Thema noch ausbaufähig.
@umweltbewusstes handeln: machen viele Leute leider nicht, ist daher sehr schwer umzusetzen. Und wenn das schon im wohlorganisierten und bestens erzogenen Deutschland nicht klappt, wie soll das erst in ärmeren Ländern sein? Immerhin besteht unsere Umwelt ja nicht nur aus Deutschland ...

Saisonales Obst und Gemüse ist interessanterweise oft teurer als selbiges aus Übersee. Und es hat den Nachteil, das es ABSOLUT NATÜRLICH ist, und das wollen die Leute leider nicht. Sehe ich im eigenen Umfeld immer wieder, selbst bei meiner eigenen Familie. Beispiel : habe einen Apfelbaum. Trotzdem werden Äpfel gekauft, denn die sind alle gleich gross, gleich rot und schön glänzend und keinesfalls findet man einen Wurm darin ...

lumin und beast schlagen noch vor, den Stromverbrauch abzuschalten bzw. zu reduzieren, aber beast hat es schon erkannt
Ich weiss, geht nicht so ohne weiteres, aber was das an Strom einsparen würde...
Es geht nich ohne weiteres, weil wir es gern bequem haben und diesen Lebensstandard nicht mehr missen wollen. Dazu müssten die Leute schon gezwungen werden, was natürlich nicht möglich ist.

Mein Fazit: die Vorschläge sind alle gut, aber schwer durchsetzbar, jedenfalls hier in Deutschland. Die meisten würden aus Bequemlichkeit oder Faulheit oder Ignoranz oder Geldgier nicht mitziehen. Ist jedenfalls meine Meinung.

Wenn wir der Umwelt helfen wollen, müssen wir zuerst uns selbst helfen. Denn die Umwelt an sich braucht unsere Hilfe nicht, aber wir sind auf die Umwelt angewiesen, und das ist den Leuten nicht klar. Sie ist selbstverständlich bzw. wird als selbstverständlich hingenommen.
Viele wollen nichts von Wasserknappheit wissen, auch wenn sie schon oft davon gehört haben - es kommt doch fortwährend aus der Leitung! Sauber! Trinkbar! Ausserdem ist doch die ganze Welt voll Wasser ...
Cholera? Doch nicht in Deutschland!
Und na gut, der Müll überall stört schon ein wenig, aber wozu gibt's denn die Stadtreinigung und die Müllabfuhr? Aus den Augen, aus dem Sinn. Giftige Dämpfe bei der Verbrennung? Gibt doch Filter! Und im Wald überwuchert er ... kein Problem also.
Ozonschicht kaputt? Stärkere Sonnenmilch!
Wo der Strom herkommt, wie er gemacht wird - egal, ich kann ihn bezahlen!
Unsere Welt ist klein, sie findet nur in unseren Köpfen statt. Ich weiss mir ehrlich gesagt keinen konkreten Plan, wie wir der Umwelt helfen könnten. Wie wir uns selbst helfen könnten.
Jeden einzelnen verwöhnten Deutschen in ein Krisen- oder Kriegsgebiet schicken vielleicht, damit man vor Ort sieht, wie es sein kann ohne unsere Annehmlichkeiten - is aber aberwitzig.
Mal für 2 Wochen Strom/Gas/Wasser komplett abstellen - auch irrwitzig.
Der Umwelt würde helfen, wenn alle Menschen nächste Woche Harakiri machen ;-) - wäre der Masterplan, ist aber natürlich totaler Blödsinn.

Uns bleibt nur das Reden über solche Dinge, aber ändern können wir gar nichts. Wir paar People können, jeder für sich, gewisse Dinge tun, aber das hindert keinen Industriellen daran (BP zB) nicht doch wieder nach Öl zu bohren und eine Katastrophe heraufzubeschwören, die die Fischgründe erheblich dezimiert, was den Fischzüchtern zugute kommt, denn die Fischbestände sind eh schon ohne Gnade abgefischt.
Wir können jahrelang für eine gute Sache (Strom aus Wind/Wasser/Sonnenkraft zB) demonstrieren, aber trotzdem wird uns Atomstrom oder Strom aus Kohle bzw. Palmöl geliefert - des Geldes wegen.

Meine Lösung wäre, das Geld, zumindest den Zins, abzuschaffen! Denn das Geld ist an allem schuld, ohne (Zins)Geld kein Profit, kein Gewinn, kein Ich-denken, ergo kein Krieg, keine weiteren grossen Verschmutzungen mehr, kaum Kriminalität und so weiter.
Aber nun versucht mal, die Leute davon zu überzeugen, wenn es schon mit Strom sparen etc. nicht klappt! Ich tue das seit fast einem Jahr, und das mit jämmerlichem Erfolg.

Ich glaube, ohne schon wieder bezichtigt werden zu wollen, das ich alles negativ sehe, das wir erst in Sack und Asche gehen müssen, dann hilft sich die Umwelt selbst. Wir Menschen sind wohl einfach zu "dumm", um das zu tun, weil wir alle mit unserer eigenen kleinen Welt im Kopf herumlaufen anstatt sie als Ganzes zu sehen.
 

lumin

Auserwählter Meister der Neun
29. Januar 2010
986
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

@Dr. ELL
Verstehe, wir sollen Vorschläge zum Umweltschutz bringen, die bitte nicht wehtun dürfen.
Ich glaube, jede Veränderung tut erst mal weh, und sei es nur, weil es eine Veränderung ist. Also müssen sich die Einstellungen ändern, mal wieder.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hallo lumin;
Verstehe, wir sollen Vorschläge zum Umweltschutz bringen, die bitte nicht wehtun dürfen.
Ich glaube, jede Veränderung tut erst mal weh, und sei es nur, weil es eine Veränderung ist. Also müssen sich die Einstellungen ändern, mal wieder.
Deinen Vorschlag halte ich für sehr gut, die übermässige Fleischesserei ist auch schädlich für Menschen, man könnte den Preis für Fleisch dermassen anheben, dass Fleisch zu einem Luxusartikel wird, somit könnte man auch die artgerechte Haltung unserer Tiere gewährleisten, die wenigsten so lange sie leben, gut behandelt werden sollten um dann auch sanfte Art getötet zu werden.

Dr. Ell,

Meine Lösung wäre, das Geld, zumindest den Zins, abzuschaffen! Denn das Geld ist an allem schuld, ohne (Zins)Geld kein Profit, kein Gewinn, kein Ich-denken, ergo kein Krieg, keine weiteren grossen Verschmutzungen mehr, kaum Kriminalität und so weiter.
Aber nun versucht mal, die Leute davon zu überzeugen, wenn es schon mit Strom sparen etc. nicht klappt! Ich tue das seit fast einem Jahr, und das mit jämmerlichem Erfolg.
Das Geld war eine echte Lösungsstrategie für den Warentausch, du musst dein Konto nicht überziehen, dir auch kein Haus bauen, wenn du das Geld nicht hast, wer aber Luxus sofort will, ohne dafür zu sparen zu wollen, der sollte auch Zinsen akzeptieren, denn wovon sollten die Banken sonst leben?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.260
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Ach du je... Viel Spaß bei der Durchsetzung der fleischlosen Speisepläne für sozial schwache. Zum Zins sage ich nur: Dr. Ell soll mir bitte den Garten umgraben. Ich zahle € 15,-- pro Stunde, aber erst in zehn Jahren. Bis dahin bitte ich mir den Betrag zinslos zu stunden.
 

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hi Bona-Dea,

Du schriebst:
Das Geld war eine echte Lösungsstrategie für den Warentausch, du musst dein Konto nicht überziehen, dir auch kein Haus bauen, wenn du das Geld nicht hast, wer aber Luxus sofort will, ohne dafür zu sparen zu wollen, der sollte auch Zinsen akzeptieren, denn wovon sollten die Banken sonst leben?
Es gibt einige (nicht nur eine) Umsetzungsstrategien für ein Leben miteinander ohne Geld. Diese kommen ohne Banken und ohne Zinsen (also ohne Profitdenken von irgendwem) aus, ohne das jemand auf Luxus verzichten müsste. Würde jetzt dazu gern einige Links setzen, aber ich lass es lieber, verweise nochmal auf mein Profil, wo meine Homepage zu finden ist. Wer keine Lust hat, zu lesen, was ich schrieb, kann sofort zu den Links gehn und sich diese Systeme mal durchlesen :-) Man findet sie fein säuberlich sortiert gleich ganz oben in dieser Liste.
Das Geld war durchaus eine Lösung, aber inzwischen könnte man diese als veraltet bezeichnen, denn das Geld tut nichts für uns, sondern wir tun alles für Geld. u.a. auch morden :-/
@lumin:
Wollte nie Vorschläge zum Umweltschutz hören. Irgendwie hat sich der Thread aus einem Gespräch entwickelt, was ich mit Bona-Dea führte, war anfangs im Thread "Wovor habt Ihr Angst?" angesiedelt. Von Bona-Dea stammt auch die Namensgebung dieses Threads.

Im übrigen:
man könnte den Preis für Fleisch dermassen anheben, dass Fleisch zu einem Luxusartikel wird
Ich weiss nicht, was ihr beruflich so macht, aber für mich ist Fleisch schon seit längerem eine Art von Luxus-Artikel, uns es wird stetig teurer ... somit komme ich zum wilden Jäger und seiner Anmerkung mit den sozial Schwachen, zu denen ich mich wohl zu zählen habe.

Ein wilder Jäger:
Deinen Garten umgraben? Kein Problem! Du bietest 15 E/Std? Akzeptiert! Den Betrag zinslos stunden? kein Problem! Nur mit dem Zahlungsziel von 10 Jahren, da müssten wir noch mal verhandeln... 30 Tage sind angemessen .... und davon ab, ich würde auch OHNE Geld arbeiten, wenn die "Entlohnung" angemessen ist. Beispiel: ich würde 2 Std. arbeiten, hätte also 30 E "verdient". Diese könnten auch in Nahrungsmitteln oder anderen Gütern (Feuerholz, Kohle, Kerzen, Hühnern o.ä.) bei mir ausgeglichen werden. ODER ich kann im Gegenzug auf Deine Hilfe bauen, dann würd ich's auch ganz umsonst machen. ZB: ich bin Gärtner und grabe den Garten um, Du bist Computerspezialist und machst dafür mein System neu ......... nennt man auch Nachbarschaftshilfe oder eine Hand wäscht die andere.
Ansonsten ist es das uralte Tauschsystem, was natürlich nur im kleinen funktioniert und nicht in einer freien Marktwirtschaft.
Als Bezahlsystem könnte es so ausehen: ich arbeite 2 Std, bekomme dafür 20 Arbeitspunkte und gar kein Geld. Für diese Arbeitspunkte kann ich einkaufen, während sie Dir vom Punktekonto abgezogen werden. Somit musst Du irgend eine Tatigkeit aufnehmen, die Dir 20 Arbeitspunkte einbringt, um Dein Defizit auszugleichen. Alles natürlich zinslos. Bezahlung muss sein, aber auf Schröpfen kann man doch verzichten, oder?!
Das Punktesesytem sagt u.a., das ein jeder ab dem 12. Lj maximal 8 Std. pro Woche zu arbeiten hätte, um alle seine Unkosten zu decken. Nicht 10 Std. täglich.
Aber das geht jetzt wohl wieder an diesem neuen Thread vorbei, immerhin wurde er "Wie können wir der Umwelt helfen" getauft und nicht "Wie würde sich ein Leben ohne Geld gestalten"...
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.431
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hi

Wir Tauschen das Geld einfach gegen Punkte aus... ich bin begeistert...
Wenn Neuseeland auch das Punktesystem einführt muss ich nicht extra dorthin fliegen um meinen Apfel gegen eine Kiwi einzutauschen, das ist praktisch.

Ich finde es auch klasse dass mir jemand ausrechnen kann lange ich arbeiten muss um meine Kosten zu decken.(Unkosten ist übrigens ein falscher Begriff in dem Zusammenhang (betriebswirtschaftlich existiert er garnicht), im Prinzip dürften nur unerwartete nicht vorhersehbare Kosten als Unkosten bezeichent werden... ich schweife ab... )

Gruss Grubi
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Ein wilder Jäger:
Deinen Garten umgraben? Kein Problem! Du bietest 15 E/Std? Akzeptiert! Den Betrag zinslos stunden? kein Problem! Nur mit dem Zahlungsziel von 10 Jahren, da müssten wir noch mal verhandeln... 30 Tage sind angemessen .... und davon ab, ich würde auch OHNE Geld arbeiten, wenn die "Entlohnung" angemessen ist. Beispiel: ich würde 2 Std. arbeiten, hätte also 30 E "verdient". Diese könnten auch in Nahrungsmitteln oder anderen Gütern (Feuerholz, Kohle, Kerzen, Hühnern o.ä.) bei mir ausgeglichen werden. ODER ich kann im Gegenzug auf Deine Hilfe bauen, dann würd ich's auch ganz umsonst machen. ZB: ich bin Gärtner und grabe den Garten um, Du bist Computerspezialist und machst dafür mein System neu .........
Für wieviele Punkte erhalte ich einen iPod? Oder wie lange kann ich für einen Punkt telefonieren?
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hallo Ein wilder Jäger;
Ach du je... Viel Spaß bei der Durchsetzung der fleischlosen Speisepläne für sozial schwache.
Fleisch teurer zu machen um so die Kosten für okologische Tierhaltung tragen zu können heißt ja nicht gleich fleischlos leben zu müssen. Wie soll man sonst Tierquälerei verhindern und Tierschutzgesetze durchsetzen.
Indem ich die Wahl lasse, zwischen KZ Hühnern oder frei laufenden, da die ersteren viel billiger sind, kaufen nun mal die meisten Leute die billigen Eier.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.260
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Ich meine den Begriff Unkosten mal in einem VWL-Buch aus der Vorkriegszeit im Sinne von Gemeinkosten gelesen zu haben.

Jetzt sag mir mal, Dr. Ell, sind Dir € 15,-- in zehn Jahren etwa weniger wert als € 15,-- jetzt sofort? Wenn Du willst, können wir die € 15,-- auch gerne in Kartoffeln und Eingemachtem ausdrücken, oder in Frankenwein. Du gräbst mir den Garten um, ich zahle in Kartoffeln und Eingemachtem, oder meinetwegen in Arbeitsstunden, ganz egal. Wir machen einen Preis aus, und hinterher entscheide ich, wann ich diesen Preis zahle. Ist das nicht okay?
 

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hey Grubi ,

Wir Tauschen das Geld einfach gegen Punkte aus... ich bin begeistert...
Befasse Dich näher mit diesen Dingen, dann könntest Du tatsächlich davon begeistert sein. Momentan wird es nur belächelt, weil halt Geld das Zahlungsmittel ist. Aber auf der EC-Karte, auf der Kreditkarte, was ist da drauf? Nix, ausser Buchgeld, und das ist kein echtes Geld, nur wird uns suggeriert, das es welches sei, denn man kann damit zahlen. Wo ist also der grosse Unterschied zwischen zinslosen Punkten und bezinstem Buchgeld? Nur bei den Zinsen, die man auf Geld halt so erhebt...wegen des Profits ... und diese Zinsen, dieser Profit von Banken und Schwerreichen sind verantwortlich dafür, das Island schon bankrott ist, Griechenland auch, man munkelt, Portugal und Italien werden baldigst folgen, und ich bin sicher, auch Deutschland ist nicht mehr allzuweit von einem Finanzcrash entfernt. Dazu kann man sich ja mal die Website der Schuldenuhr ansehen ...
Ich finde es auch klasse dass mir jemand ausrechnen kann lange ich arbeiten muss um meine Kosten zu decken.
Nicht ich habe das ausgerechnet, sondern einige Wissenschaftler. Auszug aus einer Website, die ich in meiner HP verlinkt habe (Quelle: rolfkuhl.de) :

Auf der Los Angeles Konferenz von 1995 kamen 500 führende Wirtschaftwissenschaftler und Politiker zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2030 nur noch 20% der aktiven Weltbevölkerung nötig seien, um das gesamte Weltbruttosozialprodukt zu erwirtschaften.
Dies sei eine Folge der immer schneller voranschreitenden informellen Revolution, des Ersatzes menschlicher Arbeitskraft durch Computer und automatisierte Produktionsabläufe. Allerdings bildete eine durchschnittliche Arbeitswoche von fünf Werktagen zu je acht Stunden die Grundlage dieser Prognose. Eine ganz einfache Rechenübung: Wenn 20 Prozent der Weltbevölkerung 5 Tage arbeiten, warum nicht 100 Prozent jeweils einen Tag? Das Weltbruttosozialprodukt würde dabei nicht kleiner werden. Und es gäbe ab sofort nicht einen einzigen Arbeitslosen auf der Welt!


Ich gebe zu bedenken, das das jetzt nur ein kleiner Ausschnitt ist, das Ganze wird dort natürlich ausführlich erklärt. Und es handelt sich lediglich um die Idee des Punktesystems, daher kann ich

@DaMan auch die Frage nicht beantworten, wie viele Punkte für eine IPod oder für ein Telefonat aufgebracht werden müssten. Sobald DIESE Idee (nur eine von vielen) realisiert werden sollte, wäre darüber zu diskutieren.

Aber nochmal zurück zu Grubi:

Unkosten ist übrigens ein falscher Begriff in dem Zusammenhang (betriebswirtschaftlich existiert er garnicht), im Prinzip dürften nur unerwartete nicht vorhersehbare Kosten als Unkosten bezeichent werden...
Dazu mal ein Ausschnitt aus einer Website (Quelle : aktion-zukunft.de), die ich ebenfalls auf meiner HP verlinkt habe:

[FONT=Verdana,Arial,Sans Serif]Unglaublich: Ab jetzt ist eine Wirtschaft ohne Geld möglich[/FONT]
Um die – sensationelle - Behauptung, ab jetzt sei eine Wirtschaft ohne Geld möglich, zu begründen, muss nur auf die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre zurück gegriffen werden. Eine solche Grundlage ist das „Kreislaufdiagramm“, es beschreibt modellhaft unsere arbeitsteilige Wirtschaft und steht daher meist in Grundlagenlehrbüchern der Volkswirtschaftslehre (z.B. Mankiw „ Grundzüge der Volkswirtschaftslehre“) bereits auf den ersten Seiten. Die Abbildung zeigt ein Kreislaufdiagramm, jedoch weicht die Zeichnung von der gewohnten Form ab.
[FONT=Verdana,Arial,Sans Serif] (...an dieser Stelle wird dann das allgemein gültige Kreislaufdiagramm erklärt, mit dem wir aktuell leben und handeln...dann geht es weiter mit:) [/FONT]
Diese Bewertung muss sich auch im Kreislaufdiagramm wieder spiegeln, aber die in der Abbildung hierfür eingetragene Form weicht von den Lehrbüchern ab. In den Lehrbüchern wird jetzt ganz einfach erklärt, die Beschäftigten eines Unternehmens erhalten für ihre Mitwirkung an der Gütererzeugung als Einkommen „Geld“ von den Unternehmen, können mit diesem Geld Güter kaufen, das Geld fließt so zu den Unternehmen zurück, es entsteht ein „Geldkreislauf“. Das wird offenbar akzeptiert weil wir es täglich so erleben, aber es ist unwissenschaftlich: Auf einer Grundstufe der Erklärung wirtschaftlicher Abläufe darf ein so kompliziertes Hilfsmittel, wie es Geld nun einmal darstellt, nicht einfach eingeführt werden: Sofort entstehen doch Fragen – was ist „Geld“, wo kommt es her, wie kommen die Unternehmen zu Geld usw.
Dann wird das vorgeschlagene Kreislaufdiagramm erklärt. Aber bitte lest das selbst nach, alles kann und will ich hier nicht posten.
Nur eines noch :
Geld als Hilfsmittel wird nicht benötigt.
@Bona-Dea:
Indem ich die Wahl lasse, zwischen KZ Hühnern oder frei laufenden, da die ersteren viel billiger sind, kaufen nun mal die meisten Leute die billigen Eier.
Das Problem liegt in der Masse der Menschen. ich steh' ganz klar auch nicht auf KZ-Hühner, kaufe meine Eier auch beim Bauern (habe das Glück, das um die Ecke ein paar sind, da ich ländlich wohne), aber wo sollen Deiner Meinung nach all die Hühner, Gänse, Enten u.s.w. FREI gehalten werden, um all die Menschen zu versorgen? So viel Land haben wir gar nicht mehr zur Verfügung, ist doch alles verbaut, und täglich wird es weniger Land, denn überall wird immer gebaut, die Wirtschaft muss wachsen (ein Geld-Problem), natürlich auch im Baugewerbe ... dazu käme, das mehr Leute zur Arbeit eingestellt werden müssten, was die Preise natürlich nochmals in die Höhe treiben würde.
Da habe ich Glück mit meinem Bauern um die Ecke, da sind die Eier nicht teurer als die von KZ-Hühnern, im Gegenteil, man gibt, was man für richtig erachtet, er hat da keinen festen Preis. Also richtet sich der Preis meistens nach den im Supermarkt angebotenen Eiern (die von KZ-Hennen).

Im übrigen : ich arbeite ja in der Müllentsorgung. Ihr glaubt gar nicht, was dort täglich an Waren zur Vernichtung freigegeben werden, die keineswegs verdorben sind. All diese Nahrungsmittel, die vernichtet werden, man könnte heulen! Auch Eier, tausende täglich ...
Aber das wollte ich gar nicht weiter ausführen, noch mal zu den Eiern, die im Supermarkt als "Bio-Eier aus Bodenhaltung" angepriesen werden:
Wer genauer hinsieht, stellt fest, das auch diese Eier von "KZ-Hennen" produziert werden! Nur mit einem Unterschied zu den sonstigen "Häftlingen", die eingepfercht ihr Eierlege-Dasein fristen:
In unseren Bodenhaltungsställen befinden sich die Legehennen in einem geschlossenen Stall , geschützt vor Witterungseinflüssen und Raubtieren. Unsere Bodenhaltungstiere können ihrem natürlichen Bedürfnis nach Scharren und Fliegen genügend nachgehen. Unsere Ställe haben 1/3 Scharraum und entsprechende Sitzstangen, so dass die Tiere jederzeit beschäftigt sind. (Quelle: bodenhaltung.de)

Ich schmeisse täglich Hunderte solcher Kartons weg, in einem Karton haben ca. 50 Schachteln a 10 Eier pro Schachtel Platz. Es MUSS also in Legebatterien produziert werden, ansonsten käme man der Nachfrage der Menschen nicht mehr nach!
Und, wir sind nur EIN Entsorgungsbetrieb ....

@ Ein wilder Jäger:
Jetzt sag mir mal, Dr. Ell, sind Dir € 15,-- in zehn Jahren etwa weniger wert als € 15,-- jetzt sofort?
Leider ja. Das Geld ist permanent der In-oder Deflation unterlegen, meistens aber der Inflation. Ich gehe mal davon aus, das wir in 10 Jahren den Euro nicht mehr haben. Also ist er mir jetzt sofort natürlich mehr wert :-)
Die Folgewährung könnte dann natürlich wieder mehr wert sein als zur Zeit 15 E, aber wir reden ja vom Euro, und sollte der in 10 Jahren tatsächlich noch existieren (was ich persönlich stark anzweifle) bekomm ich ...vielleicht... noch n Brot dafür, momentan sind es noch 10 Brote (natürlich auch nur noch die billigen vom Supermarkt aus der Massenbäckerei) ...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.260
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Super, dann drücken wir das eben in Kartoffeln aus, oder in einer Ware Deiner Wahl. Du gräbst mir den Garten um und kriegst dafür zwei Sack Kartoffeln. Möchtest Du die sofort oder in zehn Jahren? Mir wäre in zehn Jahren lieber.
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hey Grubi ,

@DaMan auch die Frage nicht beantworten, wie viele Punkte für eine IPod oder für ein Telefonat aufgebracht werden müssten. Sobald DIESE Idee (nur eine von vielen) realisiert werden sollte, wäre darüber zu diskutieren.
Wäre es nicht schlauer,so grundlegende Dinge zu diskutieren, BEVOR man einen Vorschlag umsetzt? Tausch gegen Naturalien oder "Punkte" mag ja funktionieren wenn man in einer 20 Mann Dorfgesellschaft des Paläolithikums lebt. Sobald die Wirtschaft etwas abstrakter wird als Kartoffeln und Gartenumgraben (btw. wieviele Punkte sind 1000qm Garten wert? Was soll eOn mit den Punkten für meine Stromrechnung anfangen?) kannst du das doch völlig vergessen.
Auf der Los Angeles Konferenz von 1995 kamen 500 führende Wirtschaftwissenschaftler und Politiker zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2030 nur noch 20% der aktiven Weltbevölkerung nötig seien, um das gesamte Weltbruttosozialprodukt zu erwirtschaften.
Alternativvorschlag, wir erhöhen das Weltbruttosozialprodukt um 500% und den Lebensstandard der gesamten Menschheit gleich mit!
 

Doktor Ell

Geselle
24. November 2010
18
AW: Wie können wir der Umwelt helfen ?

Hallo DaMan,

Wäre es nicht schlauer,so grundlegende Dinge zu diskutieren, BEVOR man einen Vorschlag umsetzt?
Natürlich, aber diese "Punkte-Idee" ist ja nur EIN Vorschlag, wie es klappen würde. Derzeit diskutieren die Menschen ihn jedoch nicht sondern jammern nur dem schwindenden Geld hinterher. Im Übrigen wurde schon auf der dementsprechenden Website (siehe Quelle rolfkuhl.de oder meine HP im Profil, dort unter Links) diskutiert, was ein Punkt wert sein könnte. Jedoch gibt es ausser dem "Arbeitszeitpunktesystem" noch das GeBeR, das LET, das GRB und weitere Systeme, die einer Diskussion würdig wären.
btw. wieviele Punkte sind 1000qm Garten wert? Was soll eOn mit den Punkten für meine Stromrechnung anfangen?
Betrachte diese Punkte oder was auch immer einfach als "zinsbefreites Geld", dann beantwortet sich diese Frage von selbst :-)
Alternativvorschlag, wir erhöhen (...) den Lebensstandard der gesamten Menschheit gleich mit!
Das soll ja versucht werden!
@ wilder Jäger:
Ich weiss nicht genau, warum Du so zwingend über Deinen Garten umgraben und eine in-10-Jahren-Bezahlung dafür diskutieren möchtest? Was in dieser Diskussion hat das ausgelöst? Im Grunde ist es doch müßig, sich darüber zu unterhalten, niemand würde das machen.
 
Oben Unten