Herzlich Willkommen auf Weltverschwoerung.de

Angemeldete User sehen übrigens keine Werbung. Wir freuen uns wenn Du bei uns mitdiskutierst:

Was ist globalisierung?

seth19

Geselle
12. Januar 2003
11
Hallo
im rahmen unseres sozi unterichts
Handelt es sich um das thema
Was ist Thema Globalisierung

ich möchte dazu kein referat aus meinem buch abschreiben und es so aussehen lassen als wenn alles schön und gut währe

daz brauche ich eure hilfe wenn ihr wollt
Sagt mir was ihr unter dem begriff versteht
ist es was gutes hat es nachteile in welcher hinsicht welche zukunft wird sie auf uns haben

ich werde dann im laufe des referats aus zuäge und zitate verwenden( ihr werdet namentlich genannt) auch wenn das meinen lehrer verwirren wird

ich hoffe ich kann mit eurer hilfe daraus etwas grosses machen danke
 

KeepCool

Geheimer Meister
8. Mai 2002
370
Kurz ausgedrückt ist Globalisierung,

wenn ein Unternehmen ein Produkt (vom Entwurf bis zur Herstellung) an der für sich optimalsten Örtlichkeit entwickelt bzw. herstellt.

Wobei meistens bei der Entwicklung das Knowhow und bei der Produktion die Löhne ausschlaggebend sind.

Einfaches Beispiel

Bei Carrera werden die berühmten Carrerabahnen in Deutschland entwickelt da hier das großere Knowhow liegt und produziert werden sie von einem Subunternehmer in China. Anschließend werden sie für nen Appel un en Ei in die ganze Welt verschickt.

andere Beispiele sind:

BMW
DaimlerChrysler
und viele mehr.
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Globalisierung ansich ist nur ein abstrakter Begriff für die weltweite und grenzenlose Möglichkeit, jedes transnationalen Konzerns sich die besten und billigsten Produktionsplätze zu sichern und eine Menge Steuern an den einzelnen Nationalmarktwirtschaften vorbei zu scheffeln!
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Globalisierung bedeutet, daß im Prinzip alles, was bisher rein national gehandhabt wurde, international gehandhabt werden kann.

Das betrifft Handel, Entwicklung, Produktion, inzwischen sogar Service, aber auch Politik, Militär- und humanitäre Einsätze.

Im Prinzip bedeutet es auch, daß sich der Kapitalismus der freien Konkurrenz inzwischen nicht nur aufs Handeln versteift, sondern auch die Rahmenbedingungen der Produktion mit einbezieht. Dabei geht es nicht ausschließlich nur um Löhne und Kosteneffizienz, sondern auch um Qualität und Planungssicherheit.

Die Gegner der Globalisierung setzen sich vor allen gegen diesen Kapitalismus der freien Konkurrenz mit all seinen negativen Nebenwirkungen zur Wehr.

Die Kritiker der Globalisierungsgegner werfen diesen vor, eine Entwicklung aufhalten zu wollen, die nicht nur unvermeidlich ist, sondern der sie sich auch selbst bedienen.
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Woppadaq schrieb:
Globalisierung bedeutet, daß im Prinzip alles, was bisher rein national gehandhabt wurde, international gehandhabt werden kann.

Das betrifft Handel, Entwicklung, Produktion, inzwischen sogar Service, aber auch Politik, Militär- und humanitäre Einsätze.

Im Prinzip bedeutet es auch, daß sich der Kapitalismus der freien Konkurrenz inzwischen nicht nur aufs Handeln versteift, sondern auch die Rahmenbedingungen der Produktion mit einbezieht. Dabei geht es nicht ausschließlich nur um Löhne und Kosteneffizienz, sondern auch um Qualität und Planungssicherheit.

Die Gegner der Globalisierung setzen sich vor allen gegen diesen Kapitalismus der freien Konkurrenz mit all seinen negativen Nebenwirkungen zur Wehr.

Die Kritiker der Globalisierungsgegner werfen diesen vor, eine Entwicklung aufhalten zu wollen, die nicht nur unvermeidlich ist, sondern der sie sich auch selbst bedienen.
*Zustimm*

Globalisierung ist das was die (Um-)Welt und jegliches Sozialgefüge vernichten wird.
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
Globalisierung ist faktische gesehen der Prozess dass sich Unternehmen internationalisieren. Dass heißt sie entwickeln in deutschland produzieren in china und verkaufen in den usa.
folgen sind unter anderem dass sich das kapital immer weiter anch oben verdichtet, da die konzerne durch ihre größe alles ausschalten können.
deshalb protestieren gegner der selbigen vor allem gegen die unternehmen die so inrernational und verstrickt agieren wie z.b mcdonalds oder firmen wie general motors die praktisch überall beteiligt sind.
aber auch gegen staaten wie die usa die durch ihre realpolitik den für sie zugänglichen markt unter ihre kontrolle, natürlich für landeseigene konzerne (siehe irak) bringen wollen
 

komischerKerl

Geselle
1. Dezember 2003
16
hi *,

für mich steht der begriff globalisierung für eine verschmelzung der völker dieser erde.
da dieser prozess grundsätzlich wiederstand in sich birg (entfernung, sprache, kultur, ...) bedarf es etwas aufwand diesen zu überwinden.
dieser aufwand muss aber gerechtfertigt werden (ich fliege in die karibik um zu sonnen und dem nachbarn dias vorzeigen zu können, nicht aber wegen kulturaustausch oder um mit den menschen einfach spass zu haben...).
den urlauber kann man getrost durch ein unternehmen ersetzen (gewinne statt dias).

das ist der grund dafür weshalb die meisten menschen globalisierung mit wirtschaft in einen direkten zusammenhang bringen.
...die "wirtschaft" ist das einzigste gebilde, welches einen messbaren nutzen aus der globalisierung ziehen kann (den staat ordne ich hier mal unter).

in vernetzten dienstleistungsgesellschaften (ich blicke "linear" 100 Jahre in die zukunft) spielt sich globalisierung auschließlich im kopf ab, lkw's mit containern haben da wenig zu suchen.

ebenso kultur, obwohl sich manche am sinkenden schiff festbeißen oder das noch vorhaben, wird über kurz oder lang eingeebnet werden (die big-mac-initiative als bsp.) -> die usa sowieso; wieviele us-schwarze spenden für unicef?!

der mist den ich von mir gegeben habe ist mit sicherheit lückenhaft; freue mich darauf angepinkelt zu werden; viel spass dabei.
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
komischerKerl schrieb:
das ist der grund dafür weshalb die meisten menschen globalisierung mit wirtschaft in einen direkten zusammenhang bringen.
Eine kulturelle und politische Globalisierung (dh. das Zusammenwachsen und tolerante Verständigen der verschiedenen Kulturen und Nationen) ist nicht auf die neoliberale Wirtschaftsglobalisierung, der wir uns momentan ausgeliefert sehen, angewiesen.
Bleibt für die "okzidentalen" reichen Industriestaaten weiterhin die unbedingte Ökonomisierung der Welt oberste Priorität, werden sich weiterhin die "Nord-Süd"-/Arm-Reich -Diskrepanzen (die "globale Schere") verschärfen, was wiederum ein gleichberechtigtes, faires, "demokratisches" Zusammenwachsen erschwert bis unmöglich macht.

...die "wirtschaft" ist das einzigste gebilde, welches einen messbaren nutzen aus der globalisierung ziehen kann (den staat ordne ich hier mal unter)
Eine "Globalisierung", deren Zugpferde sich ganz und gar der Ökonomie und Rentabilität verschrieben haben, bedingt natürlich, dass lediglich die Wirtschaft Nutzen daraus zieht...
Was wir momentan forciert erleben, ist eine Wirtschaftsglobalisierung, die mit dem Austausch/ der Verständigung von Kulturen wenig zu tun hat.

"Globalisierung" ist dementsprechend für mich ein euphemistischer Begriff, durch dessen Gebrauch die neoliberale Wirtschaftsliberalisierung einen sozialen Anstrich bekommen soll....
 

komischerKerl

Geselle
1. Dezember 2003
16
danke für die etwas detailierte ausführung.

in dem punkt, dass das wort glob... bewußt zur beschönigung verwendet wird, muss ich dir leider zustimmen.

nun hätten wir die begrifflichkeit, zumindestens in meinen augen, geklärt.
im letzten beitrag habe ich von wiederstand in form von reise/transportkosten oder eines internetzugang gesprochen; also im gegensatz zum kulturaustausch "realen" aufwendungen.
ich hatte in den bisherigen beiträgen dass gefühl, dass sich dieses thema in ein donnerwetter gegen das westliche wirtschaftssystem entwickelt.
...also die billigste und einfachste möglichkeit des kulturaustausch/völkerverständigung besteht in der nutzung des internets.
hätte jeder mensch auf dieser erde einen pc, dann würde in bezug auf globalisierung nicht der provit im vordergrund stehen.
-welche form des handels (am besten fairer :wink: !) wäre sinnvoll, um dieses ziel zu erreichen (jeder hat kohle für einen pc bzw. hat einen pc)
-der gesamte dienstleistungssektor wäre völlig ortsungebunden (zumal sich jeder verständigen kann); welche risiken bzw. vorteile seht ihr denn darin
-wie im ersten beitrag angesprochen würden bei einer richtigen glob... alle mehr geld verdienen bzw. alle mehr gleich viel (min 1xpc), also weltweit shoppingcenter...->ist das nicht eher eine gefahr für die eigentliche kultur; oder ist die gar nicht so wichtig (scheiss nationalisten!?); aber weshalb sprechen wir dann von über glob...

dies als anregung, wäre nett wenn es mir jemand erklären könnte (jemand mit wirtschaftlichen kenntnissen wäre da sicherlich nicht verkehrt).


viel interessanter wären
 

cyriel

Großmeister
11. Mai 2002
54
globalisierung hat nicht plötzlich eingesetzt, es gab schon lange internationalen handel und firmen
mit standorten in mehreren ländern, sowie kapitaltransfer und die ganze leier.
das ganze ist ein prozess der immer weiter voranschreitet
und nicht plötzlich einfach so aus dem nichts aufgetaucht ist.

die genannte vernetzung der wirtschaft im hinblick auf effiziente produktion hat viele folgen,
zum beispiel das ärmere länder die ihren markt öffnen oft nach einer netten zeit
in der die wirtschaft bergauf geht weil die beschäftigung steigt
und technologie sowie geld ins land kommt
oftmals gearscht sind weil die konzerne oft
lokale produzenten des produktes in den konkurs treiben
weil die kleinhändler wenig chancen haben
waren billiger und in großen mengen zu produzieren als der großkonzern.
wenn ein paar mehr multinationale firmen in das land kommen führt das schnell dazu,
dass das arme land in die abhängigkeit der ausländischen konzerne gerät, weil
diese viele arbeitsplätze im land bereitstellen und auch so desöfteren das letzte wort haben.
die problematik ist eigentlich das es keine festgeschriebenen internationalen gesetze gibt,
die den handlungsspielraum der großkonzerne einschränken
und somit den wirtschaftlich schwachen ländern luft zum atmen lassen.
der nachteil an internationalen gesetzen ist, das man sie kaum mehr rückgängig machen kann,
und das internationales recht nationales recht bricht.

das wäre an sich nicht so schlimm wenn die internationalen gesetze fair wären,
aber solcherlei vorschläge für handelsbestimmungen und reglementieren
kommen meist von hochindustrialisierten staaten
die oh wie zufällig ihr eigenes wohl und maximierten profit über fairness setzen.
viele ärmere länder öffnen ihren markt garnicht, weil sie angst haben in die abhängigkeit
der erste-welt-länder zu geraten und der güterflut.
außerdem haben sie kaum ausgebaute industrie deren artikel sie exportieren könnten,
sie haben aber meist en mass nahrungsmittel und solcherlei stuff,
aber die hochindustrialisierten länder wollen voll nicht
das irgendwelche kleinen länder ihre teuer subventionierte und auch so teure landwirtschaft
von so kleinunternehmen die ihre arbeiter für nen appel und nen ei beschäftigen können, austechen zu lassen.
ist klar würde ja keinen profit rausspringen.

desweiteren muss man anmerken das die industrialisierten länder
die entwicklungsländer dazu drängen
ihre märkte zu öffnen mit der begründung das es ja aufschwung gäbe
und zeitgemäß wäre und je früher desto besser und bla.
ist allerdings schwachsinn weil die geschichte zeigt
das der größte wirtschaftliche aufschwung eigentlich
dann passiert wenn ein land sich isoliert und
so autarkie-style on their own ihre wirtschaft managed,
sieht man sehr gut an der geschichte der usa die lange isolationismus betrieben hat
sowie an der zeit des imperialismus wo sich viele europäische länder
wirtschaftlich voneinander abgeschottet haben.
ergo wollen die industrialisierten länder nicht das beste für die entwicklungsländer,
eigentlich schade da es sonst fairere handelsverhältnisse gäbe,
aber die werfen halt nicht soviel profit ab,
ist klar und irgendwo muss der ganze überfluss den wir hier haben auch herkommen...

eine anderere wichtige perspektive auf die globalisierung ist das
was mit der kultur passiert wenn plötzlich im iran die coca-cola lkws cruisen
und im kino bad boys II läuft.
das hat nämlich nen ziemlichen einfluss auf die leute die da wohnen
und die finden das nicht unbedingt cool,
wenn sie den westlichen lifestyle zu sehen bekommen und dann noch ausgebeutet werden.. bla
ich fange an allgemein herumzuschwafeln, aber war schön meinen senf dazugegeben zu haben

in diesem sinne
 
G

Guest

Gast
Globalisierung = Ausbeitung der Welt, privatisierung von Staatseingentum


--->siehe Argentinien
:x
 

shamani

Geheimer Meister
31. Mai 2003
144
Globalisierung ist täglicher Terror

Die FED errechnete 1999, die Welt(land)wirtschaft könnte problemlos 12 Milliarden Menschen die nötige Nahrung zuführen, die sie zum überleben brauchen, d.h. jedem Menschen auf der Welt 3000 Kalorien geben. Durch versch. Entwicklungen in der Technik, Modernisierungen, Waffenprojekten etc. wird dieses Geld, das jedes Kind in Äthiopien retten könnte, verschwendet. z.Zt leben ca. 6,2 Milliarden Menschen auf der Erde. Alle 7 Sekunden stirbt ein Mensch an Unterernährung und anderen auschlaggebenden Punkten, die auf manglhafte Ernährung zurückzuführen sind. Jeden Tag sterben Kinder in hoher Zahl, weil sie nicht das nötige Essen zum Leben hatten. Alle 10 Minuten verliert ein Mensch sein Augenlicht wegen Mangels an Vitamin A..diese Liste liese sich noch sehr weit fortführen, aber das wichtigste wurde genannt....die Welt(land)wirtschaft) hätte die Möglichkeit das doppelte der Erdbevölkerung zu ernähren, aber durch unzählige Projekte und Arroganz (Geldgier, Macht) schaffen sie das nicht mal mit der Hälfte.
 

MILLI-ISTIHBARAT

Großmeister
18. November 2003
51
globalisierung ist die ausbeutung anderer völker durch die industrie staaten.

wie werden diese ausgebeutet ????
die ausbeutung hat sich verhändert wenn man es mit den früheren methoden vergleicht.

heute werden die mehrheit der völker nicht durch die industriestaaten mit waffengewalt ausgebeutet sondern mit ihren konzernen und firmen etc.

ein herr bush sprach einmal davon das die USA genmanipulierte nahrungsmittel fördern müsste um das hunger in der welt vorzubeugen.
hört sich zwar gut an aber ist reinster lüge von vorne bis hinten.

1. erst einmal wird heute (ohne gen manipulierte nahrungmittel) soviel nahrungsmittel produziert das es wirklich für die ganze welt ausreichen würde. die überschüssigen nahrungsmitteln werde aber nicht an arme länder gegeben sonder die werden vernichtet damit die lebensmittel produkte auf dem markt ihren preis stabil halten. also mehr gewinne für die hersteller.

2. die menschen auf der welt hungern nicht weil es kein essen gibt, sonder die hungern deswegen weil die aufteilung ungerecht ist. die kleine minderheit will immer mehr haben vom kuchen, wobei die grosse mehrheit immer weniger bekommt. auch in europa ist der trend in diese richtung.

3. mr. bush lügt deshalb weil mit genmanipulierte nahrungsmittel das hunger auf der welt nicht verhindert werden kann, sondern diese arme menschen noch mehr verhungern wird.
warum ich das so sage ????
man kann mit der genmanipulation eine wiederverwertung verhindern.
um es mit ein beispiel zu erklären. genmanipulierte tomatenkerne kann man pflücken und tomaten züchten. jedoch kann man von den kerne der gezüchteten tomaten keine neue tomaten mehr züchten. man ist gezwungen diese tomatenkerne neu zu kaufen.
das gleiche beispiel zählt auch für den mais.

so bekommt man auch die agrarwirtschaft eines landes in die eigene kontrolle.

4. ach ja nochwas. es heisst immer, genmanipulierte nahrungsmittel wären resistenter gegen schädlinge wie würmer etc.
jedoch sind diese würmer wichtig für den kreisleis. vögel ernähren sich mit diesen würmern. keine würmer würde die population der vögel stark stagnieren. ohne vögel wären wiederum andere nahrungsmittel davon betroffen, weil es weniger tiere gibt, der die samen der pflanzen bestäubt.
ohne bestäuben weniger ernte etc.

5. immer mehr pestiziten hersteller kaufen bio-tech unternehmen auf.
ich finde dies als ein schlechtes zeichen das auf uns zukommt. angeblich soll man dann mit einem pestizitenmittel die ernten von schädlingen befreien können. dies wäre jedoch nur dann möglich, wenn die nahrungsmittel produkte gentechnisch verändert wären. es kommt zu einer monopolstellung dieser firmen.

daher sollte ein herr bush die welt nicht für dumm verkaufen, denn dümmer als er selbst kann die welt gar nicht sein.
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Globalisierung ist in erster Linie Entmachtung demokratischer Strukturen zugunsten streng hierarchischer Unternehmensstrukturen.

Es geht darum, daß die Wirtschaft nun auf internationaler Ebene öffentlich durchzieht, was sie auf nationaler Ebene immer im verborgenen tat...die komplette Steuerung der Politik !

Es ist in der Tat so, daß die "Wirtschaft" national über Verbände, Lobbies, etc. die Politik eines Landes steuert. Gegen den Widerstand dieser Interessenvertretungen kann man quasi nichts durchsetzen! Da nutzt es einem wenig, doch angeblich "souverän" zu sein, weil vom "Souverän" (=Volk) gewählt...

International agieren die Unternehmen nun auf die gleiche Weise, können sich aber zunehmend jedem Kontrollansatz weitestgehend entziehen, nach dem Motto: "Was, Deutschland? Du willst uns deine Tariflöhne aufzwängen? Gut, wir gehen nach China und entzuiehen dir Arbeitsplätze, etc" - klar, daß es da kaum ein Politiker wagt, sich gegen einen solchen Konzern zu stellen...er möchte ja wiedergewählt werden...

Mit anderen Worten:
Wir werden das nur dann aufhalten, wenn eine Organisation wie die UNO Vetorechte für die Hauptverfechter der Globalisierung (=USA, G7) aufgibt und Mehrheitsbeschlüße dort weltweit gelten und durchgesetzt werden!

Derzeit istr es so, daß die UNO nullkommanull Einfluß hat, wenn einer der derzeit mächtigsten Staaten im Sicherheitsrat "NOE,VETO" sagt...das kann er gegen 95% mehrheitsbeschlüße durchsetzen; garkein Problem!

Was also gegen Globalisierung unternehmen?

Schwere Frage...aber eine deutliche Veränderung und Stärkung der UNO sehe ich als ersten Schritt an.

Solange die UNO nur das Feigenblatt für westlich orientierten "Imperialismus" darstellt, wüßte ich nicht ein internationales Gremium, welches Einhalt gebieten könnte.

Greetz!
IMplo
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Umso weiter die Globalisierung fortschreitet, desto mehr Macht gewinnen transnationale Konzerne und entkräften jegliches Staatsgefüge.
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
@sent by god:

Konzerne haben bereits sämtliche Staatsgefüge entkräftet...kein Politiker ist in der Lage, Politik an der Wirtschaft vorbei zu machen, sehr wohl aber am Volk vorbei....

Greetz!
IMplo
 
Oben Unten