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Wölfe in Deutschland und Österreich

Manesse

Groß-Pontifex
3. Oktober 2010
2.878
Derzeit wird darüber diskutiert, ob der Wolf nun auch hier wieder heimisch werden soll
Oder es bereits ist.

Was meint ihr?
Brauchen wir hier Wölfe?
Und wenn ja - wieviele?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.728
?
Hier in meiner Umgebung leben mehrere Rudel. Zielt die Frage nun darauf ob man die wieder ausrottet?
 

Manesse

Groß-Pontifex
3. Oktober 2010
2.878
Viele naturferne Großstadt-Gutmenschen sehen im Wolf eine Art Schmusekätzchen, das leider aus Deutschland vertrieben worden ist.
Und dieses Unrecht der Vertreibung soll nun durch Wiederansiedlung der Wölfe wiedergutgemacht werden.
So etwa läuft derzeit die Debatte.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.962
Einer der Großstadt-Gutmenschen ist auf unerklärliche Weise seines "gut" verlustig gegangen und plädiert, allein zu deinem privaten Vergnügen, für die Wiederansiedlung der Drachen.

Was die Wölfe betrifft, könnte man sie in Hannover ansiedeln. Das ist weit genug von jeder Kulturlandschaft entfernt und böte den Hannoveranern gleichzeitig das, wonach sie schon lange suchen: einen prima Grund um umzuziehen. Natürlich nicht ohne vorher auch die Wölfe zu fragen, was sie gern möchten, denn um die geht's ja schliesslich.
 

TheUnforgiven

Großer Auserwählter
17. Februar 2012
1.813
Da bin ich dann aber eher für Wolfsburg.
Da passt der Name noch wenigstens...
Ansonsten tuts auch Bielefeld..

Aber davon mal abgesehen. Ich finde es gut, dass die Wölfe wieder zurück sind.
Sie waren früher hier und warum soll es sie nicht auch wieder geben.
Müssen wir halt wieder lernen, mit den Tieren zu leben.
In Großstädte trauen sie sich vielleicht auch nicht rein... und alles andere sehe ich dann so wie das Leben mit den heimischen Bären in anderen Ländern.
Vielleicht verscheuchen die Wölfe ja auch den einen oder anderen Bushcrafter ^ ^
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.728
Viele naturferne Großstadt-Gutmenschen sehen im Wolf eine Art Schmusekätzchen, das leider aus Deutschland vertrieben worden ist.
Und dieses Unrecht der Vertreibung soll nun durch Wiederansiedlung der Wölfe wiedergutgemacht werden.
So etwa läuft derzeit die Debatte.

Nö. Keiner holt aktiv Wölfe oder züchtet Wölfe und setzt sie wieder aus.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.553
Das ist fraglich. In Jägerkreisen wird manchmal gemutmaßt, das genau das geschieht.

Mit Wölfen zu leben, sah früher, als man das noch konnte, so aus, daß man bei den Herden scharfe Hunde hielt und auf die Wölfe schoß, sobald man welche sah.
 

William Morris

Ritter Rosenkreuzer
4. Mai 2015
2.763
In der guten alten Zeit hat man auch auf Zigeuner geschossen, wenn man welche sah.

Jäger sind eigentlich die letzten, die man zu sowas befragen kann. Kenne da einige Exemplare, da gruselt es einen. Für die ist der Wolf einfach nur ein Tier, was reissen darf, was sie eigentlich abschiessen wollen und aus ungeklärter Ursache ihr heiliges Recht ist.

Mittlerweile gibt es einige, die weiter sind.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.431
[...]
Mit Wölfen zu leben, sah früher, als man das noch konnte, so aus, daß man bei den Herden scharfe Hunde hielt und auf die Wölfe schoß, sobald man welche sah.
Ich habe es nicht weltweit überprüft, aber in den meisten Gegenden wo sich Wölfe rumtreiben läuft das heute noch so und die Wölfe werden irgendwie nicht ausgerottet.
Ich glaube bei Dingos und ähnlichen Räubern sieht das nicht anders aus.

Ich weiss gerade nicht wieviele Millionen Hunde in Deutschland rumlaufen, ich denke wir würden schon ein paar Wölfe verkraften, von mir aus als bejagbare Mitbewohner.
Wir werden die Entwicklung beobachten müssen wie bei jedem anderen Wildtier auch.

Wie sieht das eigentlich aus wenn mir ein Wolfswelpe zuläuft, darf ich den behalten? *g*

Gruss Grubi
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.553
Da der Wolf nicht den Status einer jagdbaren Art genießt, würde das zumindest nicht den Tatbestand der Wilderei erfüllen.

Insgesamt bin ich allerdings hocherfreut, daß jemand meinen Beitrag verstanden hat, ohne daß ich in einem mehrseitigen Anhang erklären mußte, was ich alles nicht meinte.
 

Viminal

Großer Auserwählter
10. Juni 2009
1.895
Wenn ein Wolf in einem einsamen Wald einem Wolf begegnet, dann denkt der sich: "Oh, guck mal, ein anderer Wolf!"
Wenn ein Mensch in einem einsamen Wald einem Menschen begegnet, dann denkt der sich: "Sicher ein Mörder."
 

Manesse

Groß-Pontifex
3. Oktober 2010
2.878
Als der Wolf hier aus Deutschland vertrieben wurde, da war eine Gefahr gebannt.
Und nun soll diese Gefahr auf Teufel-komm-raus bzw. Teufel-komm-rein künstlich wieder hier angesiedelt werden?
Ein Schildbürgerstreich der besonders widersinnigen Art.
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
So ist das nicht. "Künstlich ansiedeln" würde heißen, man bringt Wölfe aus einem anderen Land her, um sie hier frei zu lassen. Die kommen aber von selbst über die nicht mehr hermetisch dichte Grenze, man müßte sie schon bejagen, wollte man das verhindern.
Nö. Keiner holt aktiv Wölfe oder züchtet Wölfe und setzt sie wieder aus.
Wie oft muß man das schreiben, bis es bemerkt wird?
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
Ich würde auch gerne wissen wo Wölfe künstlich angesiedelt werden?
Das ist irgenwie etwas anderes als wenn Wölfe wieder zurück kehren.
Wölfe sollen jagen dürfen, oder?
Wieviel Beute braucht denn so ein kleines Rudel pro Tag?
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.962
So weit ich weiß gibt es in manchen Gegenden Deutschlands inzwischen so viele Rehe, daß man von einer Plage sprechen kann. Kämen Wölfe da nicht gelegen?
 

Dirtsa

Meister vom Königlichen Gewölbe
15. Januar 2011
1.314
Ich denke, mit den Wölfen ist es wie mit vielen anderen Lebensformen.

Mücken im Schlafzimmer haben ein kurzes Leben, ein Wespennest irgendwo im Gestrüpp ist egal, in der Fassade direkt neben dem Eingang nicht und auf dem Pflaumenkuchen nicht, Marder sind possierlich, unter der Motorhaube weniger, Mäuse niedlich, im Haus, im Getreide und vor allem in Massen nicht, Marienkäfer nette nützliche Tierchen, wenn sie nicht als Invasion auftauchen, der Specht der um die Gärten fliegt, hat es sich mit den Nachbarn in deren Hausisolierung er sich schon mehrfach eingenistet hat verscherzt, bitte auch keine Regenwürmer im Blumentopf, keine Schnecken im Salat, kein Fuchs im Hühnerstall, kein Wildschwein im Vorgarten, keine Brennnesseln im Blumenbeet, keine Kaninchen im Schrebergarten, kein Hecht im Karpfenteich, kein Reiher im Goldfischteich, keine Ameisen auf dem Weg zur Küche, kein Eichhörnchen im Obstkob, kein Darmbakterium im Essen, keine Vögel auf der frischen Saat, kein Schimmel auf der Marmelade, keine Wichtel und Einhörner unterm Weihnachtsbaum, und keine Wölfe in Kulturlandschaften oder in der Nähe von Schafherden.



Tiere oder Lebewesen einzudämmen, zu bejagen oder zu vertreiben, sobald sie durch Anzahl oder Nähe bedrohlich werden, ist das eine. Deshalb haben sie aber trotzdem eine Existenzberechtigung und vielleicht auch Faszination.
 

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