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MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
Ich glaube, in diesem Forum ist niemand mit der aktuellen Politik unserer Herren Politiker in Berlin zufrieden, ob bei der Gesundheitsreform, Gesetzesbeschlüssen oder der Außenpolitik! Wie wir alle wissen (sollten), ist es leicht zu kritisieren. Aus diesem Grund würde ich gerne einen Thread starten, in dem jeder niederschreibt, was ihn an der Politik stört und vorallem was geändert werden kann/soll und WIE ihr es ändern würdet! Dabei sollte das ganze aber realistisch bleiben, allgemeine Steuerbefreiung und Freibier für alle wird sich kaum finanzieren lassen. Welche Steuern würdet ihr erhöhen, würdet ihr Schulden dafür machen, was muss nicht subventioniert werden oder wo kann man sparen? Jetzt ist es an euch, etwas zu ändern, statt nur zu meckern!
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Selber schuld, aber fangen wir mal an:

1. Eine Interne bei der Polizei

2. Abschaffen der Schwachsinnigen Überwachungsgesetze die jeder der sie kennt umgehen kann wenn er wirklich etwas vorhat

3. Eine unabhängige unparteiische Plattform mit Pro und Contra um über einen Großteil der Gesetze die das Volk betreffen Volksabstimmungen durchführen zu können

4. Das Volk sollte über die Diäten entscheiden

5. Gesetze sollten für das Volk sein und nicht für die Industrie

6. Politiker dürften in keinem Aufsichtsrat mehr sitzen

7. Verurteilungen im Verbund mit AI wirklich im Namen des Volkes

8. Eine Bürgerstimme sollte genauso viel wiegen wie die eines Beamten

9. Abschaffung des Beamtentums (alle Menschen sind gleich - Beamte sind gleicher)
10. Ein Sozialfond der Pflegebedürftige unterstützt damit dies nicht zu lasten der Kinder geht

11. Verstaatlichung der Krankenkassen, Versicherungen und Banken (jeweils eine von jedem reicht völlig)

12. Abschaffung der Zensur unter Verschärfung des Jugendschutzes

13. Eine Kontrollinstanz für Lehrer

14. Eigentumsdelikte sollten nicht mehr stärker geahndet werden als Gewalt gegen Menschen, Gewaltverbrecher grundsätzlich in die Forensik (weil doch irgendwo gestört) Eigentumsdelikte über Sozialstunden (bei Ablehnung ebenfalls Forensik)

15. Totale Reform der Lebensmittelgesetze (absolute Transparenz für den Verbraucher)

16. Mehr Kindergärten und soziale Einrichtungen

17. Förderung der alternativen Heilmethoden (soll die Pharmaindustrie an ihrem Müll doch ersticken)

18. Arbeitslose sollten von den größeren Unternehmen bezahlt werden (schließlich sind die mit ihrer Automatisierung und dem betriebswirtschaftlichen Denken ja auch Schuld an allem)geht natürlich dann nur Europaweit(wäre eigentlich schon für sich ein eigener Thread)

19. Verbot von TCPA

20. Legalisierung von Hanf und Hanfprodukten

21. Bildzeitung nur noch mit Warnhinweis (Bild macht blöd oder so)

22. Soziales Jahr für alle

23. Mehr fällt mir so auf die schnelle nicht ein, aber es ist ja noch Zeit hehe...
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Sprach´s und verstummte...
Wer den Thread aufmacht und "Jetzt seid ihr dran" verkündet darf auch gleich anfangen! :roll:

Ich bezweifle außerdem den Sinn von diesem Topic, da man dafür schon mit grundlegenden Fragen und nicht mit Diskussionen um die eine oder andere Steuer anfangen müsste.

Ansonsten: Leute, partizipiert am politischen Prozess, Verband oder Partei, sucht euch was aus.

so long,
semball
 

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
13. Eine Kontrollinstanz für Lehrer
16. Mehr Kindergärten und soziale Einrichtungen
Klingt ja ganz gut, aber womit bezahlen?

Sprach´s und verstummte...
Wer den Thread aufmacht und "Jetzt seid ihr dran" verkündet darf auch gleich anfangen
Ich werde mich auch bald dazu äußern, ich wollte lediglich sehen ob das hier überhaupt jmd. interessiert und was für Vorschläge überhaupt kommen.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Ich werde hier keine eigenen Vorschläge machen (da ich es immer vorziehe mich genau über etwas zu informieren bevor ich etwas fordere und dafür fehlt mir die Zeit), aber ich werde hier ein paar Kommentare ablassen

Antirotarier schrieb:
3. Eine unabhängige unparteiische Plattform mit Pro und Contra um über einen Großteil der Gesetze die das Volk betreffen Volksabstimmungen durchführen zu können
Unausgegorene Idee, etwas "Unparteiisches" ist im politischen Prozess einer pluralistischen Gesellschaft gar nicht möglich.
Und wer würde die Leute bestimmen, die in dieser "unparteiischen Plattform" sitzen? Das Volk durch Wahlen (wozu die Kandidaten aber in ihrem Wahlprogramm zu Fragestellungen Partei ergreifen müssten)? Oder vielleicht eine andere "unparteiische Plattform"?
Realistisch betrachtet gibt es gar keine Alternative zu Parteien.

4. Das Volk sollte über die Diäten entscheiden
LOL
Und mit welchem Ergebnis? Kein Geld mehr für Politiker?
Sozialhilfe für den Kanzler?
Dummerweise würden sich dann nur noch reiche Leute um Mandate bewerben, da jeder Normalsterbliche mit einem normalen Job mehr verdienen könnte. Und eine Herrschaft der Reichen will woll keiner haben.

5. Gesetze sollten für das Volk sein und nicht für die Industrie
Irgendeine Begründung für diese absurde Aussage?

7. Verurteilungen im Verbund mit AI wirklich im Namen des Volkes
?
8. Eine Bürgerstimme sollte genauso viel wiegen wie die eines Beamten
??
9. Abschaffung des Beamtentums (alle Menschen sind gleich - Beamte sind gleicher)
???
10. Ein Sozialfond der Pflegebedürftige unterstützt damit dies nicht zu lasten der Kinder geht
????
13. Eine Kontrollinstanz für Lehrer
?????

16. Mehr Kindergärten und soziale Einrichtungen
*räusper*
Ganz deine Meinung, aber sowas ist leichter gefordert als getan.

17. Förderung der alternativen Heilmethoden (soll die Pharmaindustrie an ihrem Müll doch ersticken)
Naja, dieser "Müll" hilft manch einem Mitbürger den nächsten Tag zu erleben oder nicht unter furchtbaren Schmerzen zu leiden...

18. Arbeitslose sollten von den größeren Unternehmen bezahlt werden (schließlich sind die mit ihrer Automatisierung und dem betriebswirtschaftlichen Denken ja auch Schuld an allem)geht natürlich dann nur Europaweit
Nein, der Arbeitsmarkt des 21.Jahrhundert funktioniert nicht nach dem Motto "Mehr Stellen am Fließband um alle glücklich zu machen". In der heutigen Gesellschaft brauch man extrem viele Fachkräfte und keine Roboter.

An den restlichen Forderungen gibts wenig auszusetzen...

gruss semball
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Die Frage der Bezahlung wäre nach einer kompletten Umstrukturierung nicht schwer. Allein dadurch, dass die Unternehmen von dem Gewinn den sie niemals ausgeben können einen guten Teil der Arbeitslosen bezahlen müssen fließ tschon wieder genug Geld. Vor allem wenn durch Arbeitsbeschaffung die Unternehmen weniger zahlen müßten, gäb es auch wieder weniger Arbeitslose die eine Kaufkraft besitzen würden.

Ich hab´mir das ganze trotzdem nochmal durch den Kopf gehen lassen. Theoretisch könnte man für jedes Gesetz und jeden Punkt einen eigenen Thread aufmachen.

Deswegen möchte ich - wenn keiner was dagegen hat - das ganze vielleicht ein wenig abkürzen:

Keine Macht der Industrie, der Politik und der Polizei. Der Staat muß sich von einer Industrieherrschaft in eine Volksherrschaft ändern. Der Staat sollte nur noch als Verwaltungsorgan fungieren (eben weil das Volk nicht die Steuern beurteilen sollte). Das ganze öffentlich transparent streng kontrolliert (um Mißwirtschaft zu vermeiden, der Bund der Steuerzahler bräuchte dann wahrscheinlich mehr Leute).
Die Polizei sollte das Volk schützen und nicht provozieren. Wenn das Volk gegen Castor transport (Beispiel) ist, sollten sie das Volk unterstützen und nicht die Industriepolitiker.
Jeder Bürger sollte über die Steuern staatlich komplett abgesichert sein. Gesetze sollten vom Volk - wie schon gesagt - auf neutralem Boden ausdiskutiert werden und über eine Volksabstimmung gehen. Selbstverständlich nur wenn keine Privatsphären verletzt werden und nicht gegen Menschenrechte verstoßen wird.

Ich bin sicher, da ließe sich einiges machen. Aber solange die Macht in den Händen der Politiker, Industrie und sonstwem da oben ist, wird von denen keiner von der Macht was abgeben wollen, vor allem würde es für die GANZ OBEN ein Kontrollverlust.

Nur wenn das GANZE VOLK (auch auf europäischer Ebene) sich massiv gegen die Politik stellt (was Polizei und Armee als Mitvolk einschließ), kann man die da oben ZWINGEN etwas zu ändern. (Gilt das schon als Volksverhetzung wenn man das Volk zu einem besseren und friedlicheren Dasein aufruft - wenn dabei Industrie, Banken und Politiker Macht und somit Kontrolle verlieren? :mrgreen: )

Schade wäre nur, wenn man dann keine Verschwörunstheorien mehr hätte, denn man würde ihnen die Macht nehmen.

Ich bin davon überzeugt, dass das Volk bessere und sozialere, sowie sinnvollere Gesetze Zustandebringt als eine Horde Akademiker und ein Straßenkämpfer mit Gehirnwäsche.
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
@semball

zu3

Wer diese Plattform betreiben soll muß man halt mal sehen (vielleicht ich :D oder diese Forum hier). Sicher ist es schwierig es unparteiisch zu halten aber nicht unmöglich. Auf jedenfall besser als jetzt.

zu 4.
Warum nicht? Kanzler auf Stütze - dann weiß er endlich mal was das heißt :wink:

zu 5.
Solange Politiker in Aufsichtsräten sitzen und von Lobbyisten geschmiert werden, werden die Gesetze immer Pro Industrie sein. Sollte ein Politiker etwas machen was seinem Ansehen bei seinen Industriekumpnen schaden könnte, oder er würde damit Geld verlieren, überlegt er nicht zweimal. Politiker handeln wie die meisten ersteinmal eigennützig. Das Volk ist nur sekundär. Politiker vertreten doch selten die Interessen des Volkes, es sei denn der Druck ist zu groß, die eigenen Interessen sind erst mal wichtiger. Beispiel: Downloads (oh Gott, da könnte ich einen langen Thread draus machen), Lebensmittelrecht (laßt das Volk doch Dreck fressen, hauptsache ICH trink Biochampagner).

zu 7, 8, 9, 10, 13 ???

zu 17

Es ist nicht alles schlecht (ich habe ja auch nicht die Abschaffung der Pharma gefordert) aber für vieles gibt es ausreichend Ersatz oder wird totgeschwiegen. Und wer Udo Pollmer gelesen hat, der weiß auch das Lipobay nicht funktionieren konnte.

zu 18.
Für Fachkräfte braucht man erst einmal Ausbildungsplätze. Wenn ich mir dann einige Unternehmen anschaue, und auch was mir Bekannte und Verwandte berichten - ist es derzeit oft so, dass einer zwei Arbeitsplätze machen muß um Kosten zu sparen. Denn durch die Kostenersparnis steigt der Gewinn und der Anleger (von den paar großen) ist in seinem Pool zufrieden.

*Hechel* :D
 

blaXXer

Vollkommener Meister
8. Dezember 2003
581
1. mehr geld für politiker und im gleichen zug das verbot für jeglichen parlamentarier in einem aufsichtsrat u.ä. noch etas dazu zu verdienen

2. verlegung der parlamentarischen arbeit von talkshows (z.B. "Sabine Christiansen"; "Maischberger" etc.) und ausschüssen zurück ins Plenum und eine bessere kontrolle der politiker.

3. einführung bzw. erhöhung von Schenkungs-, Vermögens- und erbschaftssteuer

4. massive kürzung von subventionen aller art (besonders für landwirtschaft und wirtschaft im allegemeinen)

das war's soweit....
 

newknow

Geheimer Meister
3. April 2003
158
Hallo&Gute Nacht :)

"Eine Bürgerstimme sollte genauso viel wiegen wie die eines Beamten

9. Abschaffung des Beamtentums"
Yup! ? :)

"5. Gesetze sollten für das Volk sein und nicht für die Industrie "
"Irgendeine Begründung für diese absurde Aussage? "
1,5 Milliarden Überstunden im Jahresdurchschnitt.

Yup, In diesen Fall ist Volk auch = "Industrie"

mehr Zeit für die Eltern!
Weniger arbeit. Nicht mehr als erstmal 5 Stunden am Tag.

"Der Staat muß sich von einer Industrieherrschaft in eine Volksherrschaft ändern."
Das heißt erstmal die Hintergründe der "Industrieherrschaft" verstehen, d.h. wiederum Bildung, und da uns "Bildung" als Gut verkauft wird, und wir nicht in allem "gebildet" werden sieht es derzeit schlecht aus mit Veränderung der Verhältnisse. (...is nur 1. Bsp.)
Wie sähe eine Volksherrschaft aus?
Ein Volk das sich der Christianisierung incl. IIWK, IWK Industrialisierung, Preußische Kriege, Römer, Hunnen seit ca. 1000 ausgesetzt ist, wird nicht in der Lage sein, sich selbst zu regieren. Sicherlich, ich weiß das die Römer ect. uns nicht seit 1000 Jahren "putzen" aber (...doof, aber so denke ich wirklich) also: Eliteschulen als Standart !

"Keine Macht der Industrie, der Politik und der Polizei"
Das setzt ein vollständig anderes System voraus.

Gruß
 

blaXXer

Vollkommener Meister
8. Dezember 2003
581
@ newknow:
das meine ich mitnichten...ich meine wenn wir politiker mit einem angemessenen gehalt versehen und ihnen gleichzeitig vebieten, sich in der freien marktwirtschaft (wie auch immer) zu engagieren, verminern wir die chance dass politiker von z.B. der wirtschaft oder anderen interessenverbänden gekauft bzw. durch geld politische entscheidungen beeinflusst werden....

ein ende der lobbyarbeit.... :lol:
 

JCDenton

Geheimer Meister
27. Januar 2003
180
@blaxxer

na ja, indem man den politikern noch mehr geld bezahlt werden die doch noch gieriger und die lobbyisten bringen noch mehr kohle ein um die heuchler für sich zu gewinnen....also der weg ist grundsätzlich falsch, sorry

und das die gloabalsierung (kapitalismus) das all heilmittel und der endzustand unserer "zivilisierten" gesellschaft ist glaube ich ehrlich gesagt auchnicht ! es kann einfach nicht sein das eine dermaßen große lücke zwischen armen und reichen ( hier in deutschland , sowohl wie in anderen teilen dieser welt...) menschen vorhanden ist und die zudem auch noch immer größer wird! "selbstregulierung" des offenen und freien marktes ist schön und gut, nur wer soll konsumieren wenn es sich nur noch ein geringer prozentsatz leisten kann ?
der gegenwärtige soziale abbau ist nur der anfang vom ende....

das einzige mittel was eigentlich noch helfen kann : politiker weg, basisdemokratie her !!! wir brauchen solche leute nicht die uns alles vorkauen, uns belügen, betrügen und uns entmüdnigen ! das schaffen wir im schlimmsten fall sogar ohne die....
unter basisdemokratie stell ich mir vor, dass auf verschiedenen ebenen menschen über ihr schicksal selbst entscheiden können....
die menschen bestimmen die gesetzte und die politik ihrer stadt, ihres bundeslandes und ihrer republik...
wirtschaft und politik müssen von "unten" organisiert werden, d.h. anpassung der produktion an die bedürfnisse ( keine überproduktion ).

alles andere als eine kräftige zesur hilft nicht, höchstens verschieben wir die probleme um ein-zwei generationen nach hinten....

wie könnte man basisdemokratische stukturen in unserer palamentarischen demokratie etablieren ? wie kann man die bürger für solch ein thema sensibilisieren ? eine blutige revolution würde gar keinem was brigen, eine gesellschaft die auf gewalt aufgebaut ist kann nur scheitern....

wie wär´s mit einer basisdemokratischen partei? ein gewählter bürgermeister ( kanzler etc.) MUSS sich an die entscheidungen der bürger halten (die die themen natürlich frei bestimmen können), nach einer gewissen zeit wird die person überflüssig und das system könnte von allein stehen....
im heutigen computer zeitalter erfasst man die stimmen auf elektronische weise, so dass eine täglicher gang zur wahlurne überflüssig ist

was haltet ihr davon ?
 

InsularMind

Geheimer Sekretär
9. Dezember 2003
644
Hm, na ja, ich beteilige mich als Fast - schon - Aussteiger eigentlich nicht mehr großartig an solchen Dingen, da es wenig sinnbringend erscheint.
Das System der oberen Titelträger hat bereits die Kontrolle und wird nicht tatenlos dabei zusehen, wie sich ein eher gerechtes Unterfangen etablieren möchte.
Wenn man sich ansieht, wie etwa die Grünen in den letzten 15 Jahren von dem Druck des systems *glattgehobelt* und mehr oder weniger konformiert wurden, kann man sich denken, was mit einem noch gerechteren, noch freieren oder sozialeren Entwurf innerhalb kurzer Zeit passieren würde.

Ob lächerlich oder nicht, hätte ich mal vorgeschlagen:

Politiker = ehrenamtliche Beschäftigung im Dienste des Volkes ( Dafür sollen se einen Nebenjob machen, zum Beispiel Part - Time - Krankenpfleger oder so was zur permanenten Realitätsfortbildung

Einstellungsbedingung mindestens 1 sozial schwaches Jahr
Regelmäßige psychologische Gutachten zwecks Feststellung des Weltentfremdungsgrades und eventueller Therapienotwendigkeit
Abschaffung der Privillegien für Politiker bzw. Superverdiener bzw. Gleichberechtigung der Normalbürger mit selbigen Privillegien.
Eigentlich relativ zur Leistbarkeit angemessene Behandlung Aller

Grundsätzliches : Ein Antindiskriminationsgesetz wie das in Canada, oder einen Grundsatz, nachdem alle Menschen gleich sind, was dann aber auch umgesetzt wird, und nicht nur BlaBla in irgend nem Gesetzbuch bleibt.

Volksabstimmung für die das Volk = alle Bürger betreffenden Fragen und Entscheidungen = die Stimme dem Volke, denn aus ihm setzt sich der Staat schließlich zusammen.

Eine unabhängige und unparteiische Prüfungskommission von ( ich weiß, kaum möglich ) unbestechlichen Leuten, oder eine Art Rat der Erfahrenen, Rat der Weisen für jede Instanz, die Fragen zu klären hat, bei denen die Wahrscheinlichkeit von Stimmenkäuflichkeit hoch ist.
Hat ja schon Einer vorgeschlagen, also bei der Polizei wär das ne Antikorruptionseinheit und bei den Richtern vielleicht eine Prüfungskommission zur Vermeidung von Rechtsbeugung ect.

Ausmisten der Bürokratie -- sind Gesetze wirklich nötig, nach Welchen man verklagt werden kann, wenn man in der Innenstadt von Berlin eine Rinderherde über bestimmte Parkplätze treibt ??

Anpassen des Bürokratie - Apparates an menschlich verständliche und für Jeden nachvollziehbare Ausdrucksformen -- keine 200 Klauseln pro Paragraph und Extra -Ausnahmen ect.

Verbot von Werbe - Schwindelei a'la Telekom -- von wegen DSL ist fast überall verfügbar ect, Mogelpackungen, Drückerbanden,uvm.

Statt Wehrpflicht besser eine vernünftige Berufsarmee aus wirklich Motivierten und wirklich Interessierten und das soziale Jahr, wenns unbedingt Pflicht sein muss.

Pflichtfach an der Schule wie *Sozialkompetenz / Sozialumgang* und Religion mit *Ethik* ersetzen

Allgemeine Ächtung der Begriffe, die Raffgier,Machtsucht,Gewaltherrschaft,Unterdrückung,Ausnützung ect mit einschließen.

Entweder Legalisierung von bisher verbotenen Naturrauschmitteln oder Verbot auch für Alkohol, Zucker, Limitierung vom Fettgehalt in verarbeiteten Nahrungsmitteln auf ein vernünftiges Maß ( Wer soll die Gesundheitskosten für die zukünftige Fettleibigkeitsschwemme plus Folgebeschwerden denn noch aufbringen ? )

Nur mal Sachen, über die man so reden könnte, keine finalen Ansichten
Wo das immer mehr schwindende große Geld herkommen soll, weiß ich auch nicht -- man müsste den Gesamthaushalt wohl mal gewaltig einer Umschichtung unterziehen -- sodass nicht immer eigentlich unnötige Gigaprojekte anlaufen, die nachher zu Schrott verkommen, und stattdessen Krankenhäuser zumachen oder Bildungsstätten zugemacht werden, oder am Sozialfaden herumgeschnippelt würde.
Der Staat pumpt so viel Geld in Ideen rein, die dem Volk im Endeffekt herzlich wenig bringen, aber wie soll man den Verantwortlichen sowas klar machen, wenn für deren Verhältnisse 50 oder 200 Euro im Monat weniger auf dem kleinen Konto Pipifax sind?
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Teilweise meiner Meinung. Besonders das Wort Basisdemokratie :D .

Wenn das Volk einheitlich mitmachen würde, könnte das ganze gewaltfrei Ablaufen. Politiker als Marionetten des Volkes - so sollte auch sein. Oder sagen wir - als Kompromissbildner. Es gibt immer irgendwie zwei Haltungen - aber es sollte unantastbare Grundgesetze geben. Nicht wie unsere jetziges GG, nach dem Motto: Du bist unantastbar - es sei denn es ist nicht so. Toll!

Aber Zensur muß weg! Das ist der erste Schritt in den Abgrund.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
ein ganz wichtiger schritt zur verbesserung der lage wäre wohl, wenn man endlich aufhören würde steuermittel zu verschwenden..

wie viele milliarden könnte man wohl einsparen, wenn beamte dazu angehalten wären für ihre fehlentscheidungen wirklich grade zu stehen... da werden brücken als bahnübergänge über geleisstrecken gebaut, die von der bahn schon ein jahr zuvor stillgelegt wurden, da werden politiker durch die welt geflogen um irgendwo zu frühstücken, und und und ... man nehme sich als lektüre die regelmäßigen berichte des bundes der steuerzahler vor und schüttle den kopf...

eine ordentliche prüfung und ein wenig mehr interesse ( klar wenn die leute alle keinerlei lust haben auf ihren job und lieb und lustlos dinge genehmigt werden oder andere sinnvolle sachen eben nicht genehmigt werden bzw. wenn irgendwas irgendwohin verschleppt wird z.b. eine studie ) an der arbeit würde wohl schon so einige wahnsinnstaten in sachen steuermittelverschwendung verhindern helfen....

während jeder großindustrielle mit rabatten und nachlässen arbeitet weil er großabnehmer von waren ist bezahlt unser staat wie ein schwachsinniger immer viel zu viel.. ökonomisch einkaufen und auf die rechte als konsument zu bestehen könnte milliarden sparen ... projekte wie tollkollekt dürften einfach nicht passieren..

es kann nicht angehen, dass der einfache bürger von seiner gesamtkaufkraft deutlich mehr anteil an steuern aufbringt als der reiche bürger.... ein prozent von von 100 euro und ein prozent von 100 000 euro sind halt zwei verschiedene stiefel.. von 99% von 100 000 euro kann ich mir wirklich was tolles leisten von 99% von hundert euro kann ich grade mal einen bescheidenen wocheneinkauf machen...
von daher ist eine steuerprogression einfach gerecht und diese progression müßte meiner ansicht nach eine steigung sein.. jedoch handelt es sich dabei um eine kurve und nicht um eine steigung..

die praxis der arbeitsämter den markt mit vom steuerzahler bezahlten praktikanten zu überschwemmen bringt meiner meinung nach nichts als den umstand, dass betrieben eben keine arbeitskräfte mehr einstellen müssen, weil sie ja kostenlos arbeitskräfte bekommen.. wem ist damit geholfen? der praktikant wird nach seinem arbeitseinsatz wieder entlassen und die nächsten praktikanen kommen zum buckeln.. das mag lustig sein.. schließlich hat so ein praktikant ja ein bisschen was gearbeitet.. aber ansonsten wars eben teuer... was soll das? die betriebe sollen gefälligst ausbilden und diese auszubildenden auch einstellen... ich acker mich hier ab und werde von praktikanten ersetzt... das ist doch zum kotzen.... damit wird die wirtschaftskraft doch nicht gestärkt..

die großindustrie sollte weniger steuervergünstigungen erhalten.. meine steuervergünstigungen werden systematisch abgebaut.. doch große konzerne können ja immer damit drohen, dass sie ins ausland gehen und dann kann man ihnen natürlich nicht an die wäsche... genau dieser umstand sollte gesetzesmäßig geändert werden.. der in deutschland gemeldet großkonzern kann eben nicht einfach so ins ausland gehen.. tut er es doch... gibt es strafzahlungen bis die reichen augen blutend aus dem schädel fallen.... die großindustrie hat knete aber ich werde geschröpft???? verzeihung... das regt mich dazu an zornig über widerstand nachzudenken....

so und bevor ich mich jetzt weiter aufrege

mach ich hier mal nen break
 

Ramses

Geheimer Meister
2. Januar 2004
405
Um "etwas" Geld zu sparen, das sonst nur zum Fenster rausgeschmissen wird, wie es uns der Bundesrechnungshof und der Bund der Steuerzahler am Ende jedes Jahres vorrechnen, sollten diese zwei großen Organisationen eine Entscheidungsinstanz für die Verwendung von Steuergelder bilden, und solche Gremien sollte es auf allen Gliederungsebenen geben, von Bund bis Gemeinde. :wink:

Mal zum Thema Politiker und Diäten: wenn ihre staatlichen Einkünfte weiter reduziert werden, wird es bald keine "qualifizierten" wählbaren Kandidaten geben, weil die sich dann in der Wirtschaft eine goldene Nase verdienen. Und überlegt mal was die für Ausgaben haben: Mieten für mindestens 2 Büros (Hauptstadt und Wahlkreis), Kosten für Unterbringung, Reisekosten (ab und zu sollten sie schon mal in ihrem Wahlkreis auftauchen).
Wenn sie nicht mehr in Aufsichtsräten und Vorständen etc. sitzen dürfen, sollte man sie besser unterstützen. Ein Parlamentarier ist für Schwarzgeld und Bestechung weniger anfällig, wenn er genügend bezahlt wird, anstatt von der Stütze leben muss. :?

Ich hab mir mal folgendes durch den Kopf gehen lassen: wir haben doch ein ganzes Heer von bezahlten Arbeitslosen. Im Moment ist die Diskussion losgetreten worden, was mit den Zivi-Stellen wird, oder? Also meine bescheidene Meinung: Arbeitslosengeld nur dann, wenn arbeitslose sich an sozialen Projekten beteiligen. Wie seht ihr das? :wink:
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
Ramses schrieb:
Ich hab mir mal folgendes durch den Kopf gehen lassen: wir haben doch ein ganzes Heer von bezahlten Arbeitslosen. Im Moment ist die Diskussion losgetreten worden, was mit den Zivi-Stellen wird, oder? Also meine bescheidene Meinung: Arbeitslosengeld nur dann, wenn arbeitslose sich an sozialen Projekten beteiligen. Wie seht ihr das? :wink:
hmmm das sehe ich nicht ganz so rosig...

zumal ich eigentlich gegen eine koppelung des arbeitslosengeldes an zwangsarbeit bin.... nicht jeder ist geeignet im sozialen bereich zu arbeiten... mal abgesehen davon, dass es auch so viele soziale stellen nicht gibt.... es würde mich wenig amüsieren im falle der arbeitslosigkeit vom webdesigner zum krankenhauszivi zu mutieren mit schichtbetrieb und der von den diversen kassierenden oberärzten übriggelassenen arbeit...

soll der 45jährige maschinenschlosser jetzt auf einmal als zivildienstersatzleistender im altenheim schaffen?

vereinigungen wie die arbeiterwohlfahrt verdienen sich zur zeit dumm und dusselig (4000 euro für einen pflegefall im monat ist schon ein tapferer preis ) die gelder fließen leider zu einem großen teil in die dicken schlitten diverser vorstandsvorsitzender.... klar die müssen ihr eigenes häuschen haben und ein nettes polster für alle fälle... die arbeit indess leisten zwangsarbeiter, die mit einem hungelohn auskommen müssen..

ich finde deine idee brandgefährlich... in erster linie deswegen, weil die idee gar nicht so abwegig ist, dass sie unsere politverbrecher nicht einmal aufgreifen könnten.. nur wird diese idee dann eben nicht im kreise eines forums unterschiedlicher menschen, die davon auch betroffen sein könnten zur diskussion gestellt wie das hier mit deiner idee ist sondern die idee würde von usnere politverbrechern einfach als das goldene ei des kolumbus umgesetzt weil es diese verbrecher ja nie treffen kann... welcher politiker sitzt schon im arbeitsamt auf der wartebank?
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
Mein Gott! Was ich hier teilweise für einen naiven sozialromantischen Unsinn lese ist ja nur mehr traurig. Da will der eine Arbeitslose bezahlen (wer sollte dann überhaupt noch arbeiten wenn er so und so bezahlt wird und wieso sollte die Allgemeinheit solche Leute mir ihrem Geld stützen). Maßnahmen gegen die Großindustrie sind bis jetzt immer gescheitert. Die Großindustrie zu bekämpfen ist unsinnig. Man kann den Unternehmen auch nicht vorschreiben, dass sie sich nicht in andere Ländern aussiedeln dürfen oder Strafen zahlen oder so einen Unsinn. Das würde weder durch den Verfassungsgerichtshof noch durch den EuGH gehen. Es ist überhaupt eine Illusion zu glauben, dass man durch unternehmerfeindlich Politik sozialer wäre. In Deutschland herrscht derzeit sowieso schon ein ziemlich unternehmensfeindliches Klima. Für die Misere eines Landes kann man nicht allein die Politiker, Unternehmer oder Beamte verantwortlich machen (natürlich haben die einen Anteil daran). Für die derzeitige Situation gibt es zu viel Gründe als dass man jetzt hier mit stumpfer Polemik auf die oben genannten Gruppen losgehen könnte. Reformen sind einfach notwendig und somit leider auch soziale Kürzungen. Die Zeiten wo Geld verteilt werden konnte sind vorbei und das ist anscheinend den Wenigsten hier bewusst.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
aha und was machen wir als lösung? bewaffnen wir jetzt diejenigen, die keine arbeit haben in der hoffnung, dass sie sich gegenseitig erledigen wie das in den usa ja wunderbar funktioniert?


richtig sozialromantischer unsinn... wir sollten härter werden


her mit der kalaschnikov... wir bringen einfach alle um dann ist wieder gut ...

und arbeitslose sollte kein geld dafür bekommen dass sie nichts arbeiten... schließlich sind sie ja selbst schuld an ihrer arbeitslosigkeit...

so wirds was werden...
 
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