"preppen, survival" - Vorbereitungen für den Ernstfall.

Dieses Thema im Forum "Was Sie schon immer wissen wollten" wurde erstellt von Anubis83, 12. Januar 2014.

  1. Manesse

    Manesse Ritter Rosenkreuzer

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    Fehlern da nicht die Weltuntergänge in der Liste?
     
  2. Nachbar

    Nachbar Ritter-Kommandeur des Tempels

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    Nein, ganz offensichtlich nicht. Ein Überlebenskonzept für einen Weltuntergang ist so sinnvoll wie eine Werkstattempfehlung für einen Totalschaden.
     
    Popocatepetl gefällt das.
  3. Viminal

    Viminal Großer Auserwählter

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    Geht es jetzt den Preppern an den Vorrat?
    presseportal.de: Mecklenburg Vorpommern: Innenministerium richtet Kommission ein, um "Prepper-Szene" zu beleuchten

     
  4. Popocatepetl

    Popocatepetl Großmeister aller Symbolischen Logen

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    das schlagwort "reichsbürger" reicht also nimmer...


    mist !


    hmmm... wo verstecke ich jetzt bloss meine bücher....
     
  5. Popocatepetl

    Popocatepetl Großmeister aller Symbolischen Logen

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    hmmm, ne, das lagern von vodka ging schief....


    also, bei mir zumindest...
     
  6. almende

    almende Groß-Pontifex

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    "verdunstet" - :((
    dann helfen als Ersatz "Kerzen" (Parafin/Honigwachs Kerzen) + Zündhölzer.
    da man im Notfall im dunkeln Zuhause noch etwas sehen möchte,
    braucht man Kerzen und Zündhölzer.

    Aber als wertvolle Tauchware eignet sich auch Tabak und Zigaretten (gut verpackt).
     
  7. Popocatepetl

    Popocatepetl Großmeister aller Symbolischen Logen

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    fackeln FTW !
     
  8. Popocatepetl

    Popocatepetl Großmeister aller Symbolischen Logen

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    und hinterher will niemand mehr wissen, wie es begann....

     
  9. rola

    rola Meister vom Königlichen Gewölbe

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    Der Totalschaden findet eben nur mit geringster Wahrscheinlichkeit statt. Die Prepperszene lebt aber in permanenter Erwartung dieses worst cases. Die aufgebauschten Bedrohszenarien konnen dem satten Wohlstandsgeist leider arg zusetzen. Die angehäuften Lebensmittel ersetzen hier quasi den Psychiater.

    Allerdings, das Einbunkern von Lebensmitteln ist eine schon eine gewisse Vorsorge für Notfälle.
    Ich bin noch jemand, der mit Einkellerungskartoffeln und Dutzenden eingemachten Erdbeergläsern groß geworden ist. Eine Vorsorge für den Winter, wie sie noch unsere Großeltern kannten. Will heißen.: Eine gewisse Vorsorge gegen kleine (!) Notfälle ist durchaus sinnvoll, etwa wenn man im Gebirge eingeschneit ist.
     
  10. Malakim

    Malakim Insubordinate

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  11. William Morris

    William Morris Ritter vom Schwert

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    Da hat man jetzt seinen Bunker und die Vorräte mit viel Geld aufgebaut und jetzt kommt wirklich Nibiru/ Zombies/ AKW-Unfall/ Russen/ Anarchy in the UK usw....

    Da schlagen sich oben alle die Köpfe ein und man hockt in seinem Bunker, nach 4 Wochen ist die Marmelade/ Frischwasser/ Klopapier alle und man verlässt den Bunker und kriegt von einem atomverseuchten Russenzombie eine mit dem Feldspaten drüber.

    Da hat sich der Aufwand mit dem Bunker echt gelohnt.
     
  12. almende

    almende Groß-Pontifex

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  13. William Morris

    William Morris Ritter vom Schwert

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    Was ich sagen will, wenn die Ordnung zusammenbricht und wenn vielleicht auch richtig, dann hat der am meisten Glück gehabt, den es gleich am Anfang weggerafft hat. Aber wahrscheinlich denken viele, die sind "danach" so eine Art Warlord mit persönlichem Harem :don:
     
  14. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Genau. Warum sich mit Vorsorge abmühen, die den Second worst case überleben hilft, wenn dann der Worst case kommt? Ist doch sinnlos. Sagen auch all die Soldaten, die als erstes ihre ABC-Maske wegwerfen, bevor sie die Eiserne Ration futtern.
     
  15. William Morris

    William Morris Ritter vom Schwert

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    Privat einen Bunker bauen und mit Nahrungsmitteln für Minimum ein Jahr auszustatten hat mit Vorsorge nichts mehr zu tun. Gibt es denn historisch ein Beispiel, wo das funktioniert hat?

    Man kann sich ja gern ein paar Kerzen, ein Kartenspiel und ein Sixpack hinstellen, um einen Stromausfall zu überbrücken. Ab einem gewissen Punkt wird es meiner Meinung nach aber einfach bescheuert.

    Ich habe in meiner Armeezeit immer mal wieder ein paar Tage in einem Bunker eines Divisionsstabes zubringen dürfen. Selbst da war spätestens nach 3 Tagen bei allen Leuten die Luft raus. Und da war die Bunkertür noch nicht mal richtig zu.
     
  16. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Aus den vier Wochen ist jetzt ein Jahr geworden, und es drohen nicht mehr Zombies (oder vernünftigere Gefahren) sondern der Bunkerkoller? Ich versteh's nicht. Wenn Sie andere verhöhnen wollen, warum dann nicht wenigstens konsistent? Ich finde Klischeeprepper auch reichlich dämlich, das wird wohl keinem entgangen sein. Was aber ist so unvernünftig an Wintervorräten, sprich an Vorräten für ein halbes Jahr? An Getreidevorräten für mehrere Jahre? An Holzvorräten für drei Jahre? Sicher, wir haben die wegrationalisiert, weil wir permanenten weltweiten Handel haben. Weil im Moment alles super läuft. Alles just in time, alles erst im Bedarfsfall mit dem 3D-Drucker vor Ort geprintet, alles in der Cloud, alles im Supermarkt, immer von der Hand in den Mund, immer von anderen organisiert.
     
  17. Aurum

    Aurum Gesperrter Benutzer

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    wir verrecken an pandemisch-kapitalistischer Verblödung.
    Darauf kann man sich nicht vorbereiten, da es unbemerkt schleichend einem ereilt.
     
  18. Giacomo_S

    Giacomo_S Großer Auserwählter

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    Es kommt natürlich darauf an, wie man lebt. Als Städter wüsste ich nicht, wozu und vor allem auch wie ich solche Vorräte anlegen sollte. Falls es zu einem GAU kommt, der das notwendig machen sollte, dann müssen sich die Autoritäten für die Großstädte sowieso etwas ausdenken. Denn anderenfalls bricht die öffentliche Ordnung zusammen.

    Das Problem mit eingelagerten Lebensmittelvorräten ist, dass man sie auch irgendwann essen muss. Nur leider esse ich außer Dosentomaten praktisch keine Konserven. Eine Einlagerung von Nahrung für den Notfall würde mich nötigen, immer wieder mal Zeug zu essen, dass ich nicht essen will und Platz dafür frei zu halten, denn ich nicht habe, für einen Notfall, der aller Wahrscheinlichkeit nach in meinem Leben nicht eintreten wird. Wozu also das Ganze?

    Mal grundsätzlich zum Thema "etwas aufheben" und/oder "zu schade zum wegwerfen":
    Derzeit bei dem Templerorden tätig, schaue ich auf Lebensmittelvorräte im Keller, die andere - die schon nicht mehr existent sind, weitergezogen, gestorben, ausgestiegen - für "Not- und Krisenzeiten" angelegt haben. Es sprengt, selbst angesichts der Armenspeisung von bis zu 120 Personen täglich, die Verhältnisse. Diese Vorräte an Linsen, Reis usw. kann niemand verbrauchen, über Jahre und Jahrzehnte nicht.
    Derzeit versucht man, sich wenigstens von den vielen anderen Dingen zu trennen (oder mindestens zu sortieren), die andere über 40 Jahre angehäuft haben: Möbel, Kunstgegenstände, Gebrauchsgüter, Textilien, Bestände aufgelöster Kloster uvm. Meine Kollegen schätzen, dass innerhalb von 2 Jahren etwa 10% der Arbeit geschafft wurde: Eine Generationsaufgabe also - sich von dem wieder zu trennen, was andere angehäuft haben - darunter übrigens auch "Holzvorräte", deren Entsorgung Wochen gedauert hat und Geld gekostet hat.

    Jede Woche kommt mindestens einer, der uns irgendetwas "spenden" will, alten Hausrat z.B. Leider muss ich denen sagen: Wir brauchen es nicht, die Obdachlosen, die zu uns zur Speisung kommen, brauchen das nicht. Wir beseitigen genug altes Gerümpel, das wir noch haben. Und Familien in der Haushaltsgründung kommen nicht zu uns.
    Sagt man den Leuten dann (durch die Blume): Ja, dann schmeiß es halt weg, Dein altes Zeug. Bring's in den Wertstoffhof - dann macht sich Enttäuschung auf den Gesichtern breit. Die hatten doch tatsächlich gedacht, sie können uns ihr altes Gelump bringen und sich dann noch als Wohltäter fühlen.
     
  19. Ein wilder Jäger

    Ein wilder Jäger Barbarisches Relikt Mitarbeiter

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    Du ißt aber sicherlich Eingekochtes und sauer Eingelegtes. Obst, Gemüse, Fleisch, Sauerkraut, all das, was einen vor der Erfindung des Bananendampfers über den Winter gebracht hat. Wenn nicht, gut, dann spricht eben Deine Vorliebe für frische Lebensmittel gg. Vorratshaltung, Dein ganz privater Geschmack.

    Kein Kohleofen, kein Kohlenkeller, keine Kartoffeln eingekellert, das ist bequem und billig, aber keine Vorbereitung auf irgendeinen Notfall. Diese Vorbereitung überläßt man anderen, der Wirtschaft oder den Behörden. Jeder muß selbst entscheiden, ob er das für klug hält.
     
  20. Giacomo_S

    Giacomo_S Großer Auserwählter

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    Nein, die Zeiten sind vorbei.

    Sauer Eingelegtes und Sauerkraut, ja, aus Geschmacksgründen und nicht, weil ich es müsste. Andere Arten von Fleisch- oder Gemüsekonserven esse ich praktisch überhaupt nicht mehr. Ich wüsste auch gar nicht mehr, warum.
    Frische - okay, gelagerte - Äpfel gibt es das ganze Jahr, mehr oder weniger zum selben Preis. Warum sollte ich Apfelkompott essen?

    Bedingt durch die Umstände sind bei mir in den letzten Jahren öfter mal größere Obstmengen gelandet, die ich teils auch eingekocht oder Marmeladen daraus gemacht habe, um "es nicht verkommen zu lassen".
    Bei näherer Betrachtung waren das dann allerdings nicht mehr als nutzlose Fingerübungen. Denn niemand will es essen, es wird dann einfach nicht verbraucht. Im Jahr darauf kommen wieder die Früchte und was finde ich im Regal? Die Marmeladen vom letzten Jahr.

    Bei den Templern sieht's genauso aus. Angesichts der geballten Masse angelieferter Früchte - Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Brombeeren, Heidelbeeren - kam kurz das Thema "Marmeladen" ins Gespräch. Die Schwestern erzählten mir, früher habe man Marmeladen gekocht. Dann habe man den Keller aufgeräumt und Marmeladen entsorgt, die über 15 Jahre alt waren - und dabei Marmeladen gefunden, die noch älter waren.

    Und was für ein Notfall soll das sein? Der Ausbruch des 3. Weltkriegs? Eine Pestwelle?
    In den letzten knapp 54 Jahren - solange ich lebe - ist ein derartiger Notfall nicht eingetreten, nicht einmal ansatzweise. Wie wahrscheinlich ist das Eintreten eines solchen Notfalls? Und dann auch noch gänzlich ohne sich vorher verdichtende Nachrichten?

    Kohlenkeller, Kohlenofen: Kann ich als Städter in einer Neubauwohnung gar nicht anlegen, selbst wenn ich das wollte.

    Kartoffeln eingekellert: Selbst wenn ich ein Eigenheim hätte, wäre es meist kaum möglich, noch eine Kartoffelkiste anzulegen. Die heutigen Keller sind dafür gar nicht mehr kalt genug, sind zu gut isoliert und die Zentralheizung steht daneben oder drin.
    Aber selbst wenn das ginge: Es würde mich zwingen, die ollen Kartoffeln auch denn zu essen, wenn der Notfall nicht eintritt.

    Ich halte solche "Vorbereitung auf den Notfall" für romantische Idee, wenn auch eine negative. Und für einen großstädtischen Single-Haushalt auch mit meinem derzeitigen Lebensstil unvereinbar.
     

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