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Paradoxien gesucht

Paradewohlstandskind

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
10. April 2002
1.014
Wieder mal ein Sammelthread.

Gesucht sind diemal Paradoxien. Ich mache den Anfang.

1. Ein eingefleischter Vegetarier

2. Zen Ausspruch:

Wenn ich denke, dass ich nicht mehr an Dich denke, denke ich immer noch an Dich. So will ich denn versuchen, nicht zu denken, dass ich nicht mehr an Dich denke.

Ich bin mal gespannt, wie viele Paradoxien wir hier auflisten können. Es wäre schön, wenn ihr die Nummerierung weiterführen könntet.

P.S. Kein Angst vor Fun-Board-Auswüchsen. Dies ist ein ernstes Germanistik-Thema.
 

Der Nager

Geheimer Meister
21. August 2002
438
Öhm, dazu ein bekanntes Gedicht von einem mir unbekannten Verfasser.. (war das Möhricke???)

Dunkel war's, der Mond schien helle,
Als ein Auto blitzeschnelle,
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen sassen stehen Menschen,
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschoss'ner Hase
Langsam um die Ecke lief.


Weiter kann ichs jetzt net :oops:
 

SimoRRR

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.419
Soweit ich weiß heißt es Paradoxon ..... also: "Ich bin mal gespannt, wie viele Paradoxen wir ......."
Aber das soll hier nur nebensächlich sein, es geht ja schliesslich um was anderes!

Ich glaube, wenn ich mich nicht irre, sind wir mittlerweile bei 6. angekommen.

6. Der Horizont der Unendlichkeit!
 

Paradewohlstandskind

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
10. April 2002
1.014
Das mit dem Plural habe ich ich mir auch schon gedacht und habe es aufgrund meiner orthografischen Unsicherheit bei Paul Watzlawick nachgeschlagen. Aber sei´s drum, wo waren wir?

7. Wie froh ich bin, dass ich Spinat nicht leiden kann; denn schmeckte es mir, dann würde ich ihn essen, und ich hasse dieses Zeug!
 

SimoRRR

Meister vom Königlichen Gewölbe
10. April 2002
1.419
@ Pwk: LOL

Ich weiß, der ist alt, aber der muss hier einfach sein:

8. Rollt eine Kugel um die Ecke und fällt um!
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Hi PWK!

Ich hab da ein gutes Buch zu dem Thema, von dem ich leider feststellen musste, dass man es bei Amazon.de nicht findet. Da ich wegen Weinachtsdreck nicht zu Hause bin, muß ich die genauen Namen der Autoren nachliefer, aber einer hieß auf jeden Fall Brecht mit Nachnamen und das Buch trägt den schönen Namen "Die Scheinwelt des Paradoxons"

My personal favourite comes from Groucho Marx:

"Ich würde nie in einen Club eintreten, der jemanden wie mich aufnimmt!"

Gaaaaaanz tolle visuelle Paradoxien gibt es von einem Mann den ich für einen der größten "denkenden/kontemplativen Maler" aller Zeiten halte, Escher:

http://www.worldofescher.com/gallery/

:D

dimbo.
 

Paradewohlstandskind

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
10. April 2002
1.014
@ dimbo

Wooah! Escher ist ein Genius, sondersgleichen. Mit der richtigen Menge THC kann ich aufwärts fließende Bäche ewig lang genießen.
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Alter Knabe,

Plastikglas,

Heisskalt,

Schmerzvoll,

Halbleer.

Ich hatte mal Paradoxons gesucht mit meinem Kollegen an der Oberstufe ... Leider is der jetzt nicht mehr da und die aufzeichnungen sind futsch.
 

Ophelia

Geselle
27. Mai 2002
11
*gg*

Finster war's, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Auto, blitzeschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss'ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und auf 'ner grünen Bank,
die rot angestrichen war,
saß ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne olle Schrulle,
die zählte g'rad' mal siebzehn Jahr,
in der Hand 'ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Droben auf dem Apfelbaume,
der sehr süße Birnen trug,
hing des Frühlings letzte Pflaume,
und an Nüssen noch genug.

Rings herum herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin
Endlich ging die Sonne unter
Und ein grauer Tag erschien.

Von der regennassen Straße
wirbelte der Staub empor.
Und der Junge bei der Hitze
mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen.
hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
wie nach Veilchen roch die Kuh.

Holder Engel, süßer Bengel,
furchtbar liebes Trampeltier.
Du hast Augen wie Sardellen,
alle Ochsen gleichen Dir.

Diese traurige Geschichte
war so lustig wie noch nie,
deshalb heißt's auf Wiedersehen,
bleibe bei mir, oh Marie!

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
abends in der Morgenröte
während er auf'm Nachttopf saß
und seine Morgenzeitung las.


*gg*
 

JJJK

Geheimer Meister
31. August 2002
195
Hab ich aus nem Pratchett-Roman :D

Ignorier dieses Schild.

Ach ja, und:

Dieser Satz ist eine Lüge.
 
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