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Mein [size=18]RECHT RECHTS [/size]zu sein

Dieses Thema im Forum "Zeitgeschehen, Politik und Gesellschaft" wurde erstellt von Anonymous, 17. April 2002.

  1. Anonymous

    Anonymous Gast

    Mein RECHT RECHTS zu sein!

    Ich bin rechts, aber zuersteinmal werde ich einige Leute enntäuschen müssen. Ich hasse keine Ausländer-warum sollte ich das tun? Ich bewerte Menschen nach ihren Eigenschaften, nicht nach ihrer Nationalität. Aber genausowenig liebe ich Ausländer, nur weil sie Ausländer sind. Ich habe niemals einen Menschen beleidigt,gedemütigt oder angegriffen (psychisch/physisch), ich trage keine Springerstiefel oder Bomberjacken. Ich besitze keine Hakenkreuz oder Reichskriegsflagge und ich höre auch keine Skinhead-Bands. Ich fahre sogar einen japanischen(!) Wagen.
    Ich verfüge außerdem über Abitur und bin gerade dabei eine Berufsausbildung zu absolvieren.
    Ich hoffe hiermit zumindest die Ansätze von Schubladendenken etwas zerstreuen zu können...aber ich denke,dass wird mir so oder so nicht gelingen;-)

    Ich glaube,dass ich ein RECHT habe, RECHTS zu "sein". Ich möchte die Demokratie nicht abschaffen, sondern ändern-aber es soll ein politisches System bleiben, dass allen Menschen in Deutschland weiterhin Sicherheit garantiert. Was ich ändern möchte ist einfach: Ich will die Tatsache ändern,dass man sich rechtfertigen muß,dass man rechts ist.

    Bezüglich der historischen Schuld: Es kann von mir aus 24h täglich im Fernsehen "Schindlers Liste" nonstop laufen, Willi Brandt könnte wegen mir 1000 Kränze niederlegen (wenn er dasnoch könnte), es könnten im Radio permanent "Anne Frank" Lesungen laufen, aber-NIEMAND UND NICHTS kann mich dazu bringen, mich SCHULDIG zu fühlen. Wenn sich jemand schuldig fühlt, respektiere ich das aber voll und ganz-ich reiße keine billigen Sprüche oder mache mich lustig.
    Genauso nehme ich aber für mich in Anspruch, dass ich mich eben nicht schuldig fühle.Ich würde mich nur dann schuldig fühlen,wenn ich selbst in Ausschwitz Menschen getötet hätte,oder die Tötung angewiesen hätte. Beides ist aber nicht der Fall und ich halte es für rechtlich und moralisch bedenklich,wenn man Menschen Schuld für etwas einreden will,daß sie nicht begangen haben.

    Ich glaube, dass die politische "Rechte" viel zu lange totgeschwiegen wurde-das muss sich in Zukunft ändern. Ich fühle mich von keiner Partei in Deutschland vertreten-ich will meine Interessen gewahrt wissen.
    Und um das vorneweg zu sagen: ich rede von "positiven Egoismus". Nur wenn man auch an sich denkt, ist man fähig, auch an andere zu denken.

    Ich bin mir sicher,dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Ich glaube,dass viele Menschen aus Angst vor Konsequenzen still sind und Ja und Amen zu vielem sagen, von dem sie aber keineswegs überzeugt sind.
    Ich möchte all die ansprechen, die KEINE Häuser anzünden, die zu logischem Denken FÄHIG sind und auch sonst zu Argumenten und nicht zu Gewalt neigen.
    Das Bild des randalierenden Skins ist einfach grundweg falsch. Viele dieser angeblich politisch "national" eingestellten Leute suchen nur ein Vehikel für ihre Gewalttätigkeit. Dabei schaden sie aber all jenen,die sich konstruktiv und ehrlich mit dem Thema befassen wollen. Hakenkreuze, SS Runen usw. eignen sich doch perfekt um aufsehen zu erzeugen, oder: was kann man denn momentan schlimmeres tun,als den Hitlergruss? So schafft es jeder Schüler in einer kurzen Zeitungsmeldung erwähnt zu werden.

    Um akzeptiert zu werden,müssen sich "nichtverbrecherischen" Rechte(die es sehr wohl gibt) ORGANISIEREN. Zu einer Art Interessenvertretung, die aber alles verfassungsfeindlich konsequent ablehnt und nicht durch Aufmärsche mit bedrohlich anmutenden Fahnen usw. auffällt.
    Ich würde es eine Art "Interessenvertretung" nennen (und ich rede nicht von einer Kameradschaftsgruppe,dem Ku-Klux-Klan oder einer germanischen Zelle), in der sich die Leute wie in einem "Alpenverein", einem "Schützenverein" oder einer Art "Rotary-Club" kennenlernen und austauschen könnten.
    Die "rechte Szene" muss aufgelöst werden-anstelle dessen muss eine Öffnung stattfinden,damit Polemik endlich Argumenten weicht und die politische Rechte "akzeptiert" werden kann. Skinheads wird es wie Punks IMMER geben-die politische Linke hat sich aber weiterentwickelt-dass muss die Rechte auch tun.
    Die Menschen müssen verstehen, daß "rechts sein" genausowenig bedeutet alle Ausländer zu töten wie "links sein" nicht zwangsläufig bedeutet,jeden Privatbesitz zu verstaatlichen.

    Es gibt soviele Interessengemeinschaften, Bürgerinitiativen usw. warum also sollten sich nicht Menschen mit der gleichen politischen Meinung zusammentun? Eine solche Vereinigung könnte sehr viel Positives bewirken-zum einen könnte man auf diesem Wege sehr viele Leute kennenlernen, auf der anderen Seite könnte man demonstrieren, daß sich die politische Rechte sehr gut mit "RECHT" kombinieren lässt.
    Auch wenn sich das etwas seltsam anhört,aber das könnte ja soetwas wie der "CVJM" sein, aber keineswegs etwas ausschließlich für junge Leute. Wenn eine solche Organsisation es schafft (durch vernünftiges Auftreten,Projekte etc.) gesellschaftlich anerkannt zu werden,wäre viel für die politische Rechte getan worden. Die Menschen würden eine Demonstration dessen erleben, was diese Einstellung tatsächlich ausmacht-Kameradschaft,Solidarität und auch Disziplin. Letzteres wird von vielen "skinheads" ziemlich verdrängt-dabei vergessen sie,dass das auf was sie sich berufen, als Eckpfeiler den Wert "Disziplin" besitzt. Diszipliniertes Verhalten zeichnet sich nicht durch angetrunkene Schläger die Parolen brüllen aus.
    Diese "Vereinigung" müsste selbst gar nicht politisch tätig sein-wenn die Politik präsentiert bekommt, daß es in Deutschland eine ziemlich große Anzahl selbstständig denkender Menschen gibt(wovon ich überzeugt bin),wird sich so oder so, auf kurz oder lang,etwas ändern.

    Also-über Eure Meinung würde ich mich freuen-soweit sie zum thema passt. Ideologische Diskussionen werde ich nicht führen. :D
     
  2. Anonymous

    Anonymous Gast

    warum nicht!

    Tach !

    Erst ma ein grosses Lob, daß du den Mut findest das öffentlich zu sagen.
    Mich versucht man auch in diese ecke zu trengen, ich bin nämlich viele jahre einer falschen ideologie hinterher gelaufen und mich haben die selben fragen gestört. Warum soll ich ausländer hassen wenn die mir garnichts getan haben oder warum soll ich mir die haaren langwachsen lassen nur damit man mich nicht als nazi beschimpft. die vergangenheit ist mehr als 50 jahre her man sollte sie nicht jedentag hervorkramen.
    eine gesunde nationale einstellung sollte jeder haben ohne vorurteile.

    aber glaube mir solange wie ein ganzes Volk jeden tag in die irre geführt
    wird, von sogenanntes volksvertretern, wird sich hier nichts ändern.

    Die Idee ist gut aber sie wird sich niemals umsetzen lassen.

    In diesem sinne QAPLA!
     
  3. Amrei

    Amrei Geheimer Meister

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    10. April 2002
    Ich bin rechts, aber zuersteinmal werde ich einige Leute enntäuschen müssen. Ich hasse keine Ausländer-warum sollte ich das tun? Ich bewerte Menschen nach ihren Eigenschaften, nicht nach ihrer Nationalität. Aber genausowenig liebe ich Ausländer, nur weil sie Ausländer sind. Ich habe niemals einen Menschen beleidigt,gedemütigt oder angegriffen (psychisch/physisch), ich trage keine Springerstiefel oder Bomberjacken. Ich besitze keine Hakenkreuz oder Reichskriegsflagge und ich höre auch keine Skinhead-Bands. Ich fahre sogar einen japanischen(!) Wagen.
    Ich verfüge außerdem über Abitur und bin gerade dabei eine Berufsausbildung zu absolvieren.
    Ich hoffe hiermit zumindest die Ansätze von Schubladendenken etwas zerstreuen zu können...aber ich denke,dass wird mir so oder so nicht gelingen;-)
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    *fg* habe doch immer gewusst dass son Beitrag kommen wird ;o) Endlich! Also ich denke du bist einer der normalen Rechten, genauso wie es normale Linke gibt. und ich denke übrigens auch dass das die Mehrheit ist! Von Pressen usw. werden aber immer nur zu gerne diese hübschen Glatzen gezeigt mit ausgestreckter Hand und durch Alkohol aufgedunsene Gesichter. Wenn rechte Parteien 8was nie geschehen wird) mal an der macht wären, wäre es genau andersrum. es würden nur die Punks mit ihren igelfrisuren und den durchlöcherten hautfetzen gezeigt.. die übrigens auch nicht sehr atraktiv aussehen.

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    Ich glaube,dass ich ein RECHT habe, RECHTS zu "sein". Ich möchte die Demokratie nicht abschaffen, sondern ändern-aber es soll ein politisches System bleiben, dass allen Menschen in Deutschland weiterhin Sicherheit garantiert. Was ich ändern möchte ist einfach: Ich will die Tatsache ändern,dass man sich rechtfertigen muß,dass man rechts ist.

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    Wunschdenken.. aber bitte ich lasse dir deine Träume ;o) jeder soll an das glauben an das er glauben will, jeder hat seine eigene wahrheit und auf seine eigene wahrheit auch ein recht!

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    Bezüglich der historischen Schuld: Es kann von mir aus 24h täglich im Fernsehen "Schindlers Liste" nonstop laufen, Willi Brandt könnte wegen mir 1000 Kränze niederlegen (wenn er dasnoch könnte), es könnten im Radio permanent "Anne Frank" Lesungen laufen, aber-NIEMAND UND NICHTS kann mich dazu bringen, mich SCHULDIG zu fühlen. Wenn sich jemand schuldig fühlt, respektiere ich das aber voll und ganz-ich reiße keine billigen Sprüche oder mache mich lustig.
    Genauso nehme ich aber für mich in Anspruch, dass ich mich eben nicht schuldig fühle.Ich würde mich nur dann schuldig fühlen,wenn ich selbst in Ausschwitz Menschen getötet hätte,oder die Tötung angewiesen hätte. Beides ist aber nicht der Fall und ich halte es für rechtlich und moralisch bedenklich,wenn man Menschen Schuld für etwas einreden will,daß sie nicht begangen haben.

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    *gg* recht haste ;o)

    Ich glaube, dass die politische "Rechte" viel zu lange totgeschwiegen wurde-das muss sich in Zukunft ändern. Ich fühle mich von keiner Partei in Deutschland vertreten-ich will meine Interessen gewahrt wissen.
    Und um das vorneweg zu sagen: ich rede von "positiven Egoismus". Nur wenn man auch an sich denkt, ist man fähig, auch an andere zu denken.

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    ah noch ein unpolitischer mitbürger1 dann sag aber auch nicht dass du "rechts" bist, du bist du, du denkst deine wahrheit, lebst deine wahrheit, wenn das für die anderen rechts sein mag.. bitte schön, aber nciht für dich!

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    Ich bin mir sicher,dass ich mit meiner Meinung nicht alleine bin. Ich glaube,dass viele Menschen aus Angst vor Konsequenzen still sind und Ja und Amen zu vielem sagen, von dem sie aber keineswegs überzeugt sind.
    Ich möchte all die ansprechen, die KEINE Häuser anzünden, die zu logischem Denken FÄHIG sind und auch sonst zu Argumenten und nicht zu Gewalt neigen.
    Das Bild des randalierenden Skins ist einfach grundweg falsch. Viele dieser angeblich politisch "national" eingestellten Leute suchen nur ein Vehikel für ihre Gewalttätigkeit. Dabei schaden sie aber all jenen,die sich konstruktiv und ehrlich mit dem Thema befassen wollen. Hakenkreuze, SS Runen usw. eignen sich doch perfekt um aufsehen zu erzeugen, oder: was kann man denn momentan schlimmeres tun,als den Hitlergruss? So schafft es jeder Schüler in einer kurzen Zeitungsmeldung erwähnt zu werden.

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    *g* siehe meine Meinung dazu oben


    *g* zum rest hab ih nix zu sagen ;o)

    liebe grüße
     
  4. Bundeskanzler

    Bundeskanzler Auserwählter Meister der Neun

    Beiträge:
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    11. April 2002
    Wo ist das Problem? Solche Vereinigungen gibt es bereits für Dich... Sie heißen CDU und CSU.

    Wo empfindest Du Dich als RECHTER als die rechten Volksparteien? Du schreibst nur, für was Du nicht stehst aber nicht wo Du Dich in den bestehenden Organisationen unterrepräsentiert fühlst.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Gast

    @Bundeskanzler:

    Ich empfinde mich in diesen Bereichen als "rechter" als die CDU/CSU:

    1.)Europapolitik: Konrad Adenauer war einer der Gründungsväter der EU. Theo Weigel war einer der Gründungsväter des Euro. Ich bin der Meinung, daß beides absolute Fehlentscheidungen sind,die ausschließlich der industrie Vorteile gebracht haben und werden.

    2.)Bundeswehr: Innerhalb von 16 Jahren Amtszeit hat es die CDU/CSU nicht geschafft, die Bundeswehr in eine kleinere Berufsarmee umzuwandeln, die einzig und alleine aus Freiwilligen besteht.

    3.)Einheit und ihre Kosten für die Menschen in West und Ost

    Der Zeitpunkt der Einheit war vie zu verfrüht und mit zu hohen Kosten verbunden(seitens Rückführung von Russland-Deutschen,die in einer so großen Menge aufgenmmen wurden,daß diese nicht vernünftig integriert werden konnten.....u.a.)

    4.)Verbrechensbekämpfung: Die CDU schafft es genausowenig wie die SPD die Verbrechensbekämpfung in den Griff zu bekommen-am Ende bleibt nur Polemik und Schock wenn enn es mal wieder zu einem "GAU" gekommen ist.

    5.)Niemals hat es die CDU/CSU geschafft, den Menschen ein gesundes Selbstbewußtsein zu vermitteln. Immer war nur die Rede von "den Gürtel enger schnallen" oder anderen Parolen dieser Art.

    6.)Doppelte Staatsbürgerschaft-wo waren die Stimmen der CDU gegen dieses Gesetz?
     
  6. Atlan

    Atlan Vorsteher und Richter

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    10. April 2002
    also wenn ich das glauben darf, was du geschrieben hast, warum bezeichnest du dich dann als rechts?? das hört sich vielmehr nach einem bürger an, der halt seine meinung vertritt und dem man ohne probleme der mitte zuordnen kann.
    und wenn du wirklich so rechts bist, wie du es sagst, muss ich sagen, dass ich schon lange nicht mehr sowas ordentlich (ja sogar durchdachtes) von einem rechten gehört habe.


    natürlich bringt es der industrie vorteile, aber um auf den heutigen weltmarkt zu bestehen, hatten die staaten in europa keine andere wahl. wenn es unsrer industrie gut, geht es uns (zumindest vielen, nicht allen) auch gut.

    wer will schon die wehrpflicht abschaffen? da fallen ja auch viele zivi-stellen weg, die teuer vom gesundheitssystem bzw. andere bezahlt werden müssen.

    da ging es um stimmen, macht und die erschließung des ostdeutschen marktes.

    wer schafft das schon? die parteien setzen alle am falschen punkt an. wir brauchen keine neuen restriktiveren gesetze. bildung ist der schlüssel zu allem und eine funktionierende wirtschaft. aber man kann die kriminalität nur einschränken, aber nie abschaffen.

    das selbstbewußtsein möchte ich nicht vermittelt haben, sondern lieber selbst erarbeiten.

    die waren auf seiten der wirtschaft.
     
  7. agentP

    agentP Ritter Kadosch

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    10. April 2002
    Interessanterweise würde Dir die PDS in den Punkten 1-5 vermutlich zustimmen. Vielleicht bist Du ja eigentlich ein "Linker" und weisst es nur nicht. :D
     
  8. Fragender

    Fragender Geheimer Meister

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    10. April 2002
    "Rechts" sein ist an sich erstmal nichts schlimmes oder verwerfliches.
    Genauswenig sind die "Linken" die bösen Buben. Das Übel sind die Extremisten auf beiden Seiten.
    Ich zähle mich z.B. zu den Linken, einer meiner besten Freunde ist bei der CSU in Bayern und sogar im Gemeinderat. Man kann ihn durchaus als "Rechten" betrachten. Und ich muss sagen, wir haben die besten politischen Diskussionen miteinander, können aber auch einfach nur unpolitische Sachen zusammen machen.
    Man kann das politische Spektrum als geschlossenen Kreis sehen. Extrem-Linke sind, finde ich, den Extrem-Rechten näher als bspw. der "Neuen Mitte". So sind z.B. auch viele RAF-Aussteiger oder -anwälte jetzt im rechten Spektrum zu finden.

    Fragender
     
  9. Sephiroth

    Sephiroth Geheimer Meister

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    12. April 2002
    @ Ritter-des-Lichts

    Ich stimme Dir vollkommen zu, auch wenn wir in manchen Details etwas divergieren.
    Ich sehe nur ein Problem: Wie will man das, was Du hier wünschst, jemals verwirklichen? Äußere diese Meinung in der Öffentlichkeit, z. B. auf einem Podest auf der Strasse (nach Anmeldung). Schon der Satz: "Ich bin rechts" wird Dir zum Verhängnis werden. Manche schreien gleich ganz übertrieben "Nazi", andere werden Dein Haus belagern, Dich mit nächtlichen Telefonanrufen terrorisieren, die Medien werden Dich lächerlich machen, verleumden. Deine Meinung wird sich nicht verbreiten können. Du mußt vermutlich, wie hier, erst einige Leute überzeugen, die überall verstreut wohnen. Diese haben dann vielleicht den Mut, diese Meinung, der sie ja längst zustimmen, weiter zu verbreiten, in ihrem Umfeld. Und so löst Du VIELLEICHT eine Art Kettenreaktion aus.
    Wenn Du genug Leute erreichst und diese AKTIV werden.

    Aber werden sie es? Oder sind sie zu bequem dazu, oder haben Angst, den Mund aufzumachen, und ihre Meinung offen zu vertreten?!

    Ich fürchte, letzteres wird der Fall sein. Und so wird sich wieder einmal NICHTS ändern.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Gast

    Es freut mich,daß sich das Thread nicht zu einer Schlammschlacht auswächst! Das ist auch ein Punkt,den ich ansprechen möchte-es tut einer Demokratie nur gut,wenn sowohl die Linke, als auch die Rechte aktiv Politik mitgestaltet-Extremismus,dem kann ich Euch nur zustimmen-ist die Gefahr,die bekämpft werden muss.

    Weshalb ich mich als "rechts" einstufe, kann ich auch erklären. Ich denke,an dem sogenannten "Sozialdarwinismus" ist sehr viel wahres dran. Ich beziehe mich jetzt ausdrücklich NICHT auf Rassen,also keine Herrenmenschenideologie oder sonstwas,lest einfach erst weiter und bildet euch dann ein Bild.
    Ich denke,dass das Leben sehr wohl "Kampf" bedeutet. Jeder Mensch muss sich in verschiedenen Situation "durchsetzten" also gewinnen. Und nur der "Fähigste" also "the fittest" wird am "Ende" bestehen und somit das erreichen,was er will. Mir ist bekannt,daß es Theorien gibt,die den Sozialdarwinismus vollkommen dezimieren-aber,soweit ich das in meinem Alltag erlebe,geschieht sehrwohl eine Art "Survival of the Fittest". Nur,daß das eben nicht als einzige Alternative Leben oder Tod gibt.
    Und dies geschieht doch schon in den allerkleinsten Alltagssituationen-im Supermarkt an der Kasse, auf der Autobahn....in Situationen in denen der Mensch eben nicht rein rational handelt,sondern fast ausschließlich gefühlsbedingt/instinktiv. Mal ganz ehrlich-wer von Euch kennt das denn nicht: Ihr seit auf der Autobahn unterwegs. Nach längerem "Kampf" habt ihr es auf die linke Spur geschafft und könnt einen langen LKW Konvoi überholen. Zwischen den LKW`s befinden sich aber auch normale PKW`s, die auch locker schneller fahren könnten,aber nicht auf die Überholspur kommen. Eine ganz ernst gemeinste Frage: Wie oft habt ihr in einer solchen Situation schon angehalten(bzw. langsamer gemacht), um den "Eingeschlossenen" ein überholen zu ermöglichen? Ich bisher noch nie-aber nicht,weil ich das prinzipiell nicht möchte/will,sondern weil mích in dieser Situation nicht nachdenkt,sondern zum größten Teil instinktiv handelt. Das hört sich banal an-aber es lassen sich hunderte von Beispielen nennen.
    Die politische "Rechte" erkennt nun dieses Prinzip an-wohlgemerkt sie sollte es auf gar keinen Fall fördern und versucht die Menschen "fit" zu machen,um in solchen Umständen anders reagieren zu können. Schlussfolgert bitte nicht-dann haben wir bald kriegsähnliche Zustände mit PS Rambos-so meine ich das nicht. Ein Beispiel worauf das besser übertragbar ist,ist die Schulpolitik. Wozu sollte Schule dienen?
    Sie soll den Schülern eine Zukunft sichern und sie zu eigenverantwortlichem Handeln erziehen. Aber wie sieht die Realität aus?
    Ausbildung in den wichtigen Fächern wie "Englisch","Mathematik","Deutsch",den Naturwissenschaften usw. findet doch fast nicht mehr statt. Und warum? Weil sich die Politik den Interessen der Industrie gebeugt hat-die Schule weich von ihrem einstigen Auftrag ab und versucht die Schüler "vorauszubilden". Das kann aber nicht funktionieren,da einfach Grundlagenwissen fehlt. Was bringt es z.B. die PQ Formel auswendig zu lernen,wenn man nochnichtmal sicher die Grundrechenarten beherrscht? Der Unterricht ist aufgeplustert und für die wesentlichen Sachen ist kaum noch Zeit.
    Müssen Klassenfahrten und Projektwochen in teilweise vollkommen übertriebener Häufigkeit stattfinden (ich weiss,das Klassenfahrten spaß machen,aber nicht immer ist das erfolgreich,was auch Spaß macht).
    All diese anderen Qualitäten (Softskills) sollten nicht in der Schule (oder-unterrichtsergänzend) stattfinden. Mal ganz krass gesagt: Was bringt es einem Neandertaler,wenn er perfekte Umgangsformen hat (so das Knigge stolz wäre), aber kein Tier erlegen kann,oder sich von Pflanzen ernähren kann? Das wäre dann ein Beispiel für eine zwar "politisch korrekte" aber lebensunfähige Menschheit-und ich befürchte,daß die ganze westliche Welt auf soetwas zutaumelt.
     
  11. agentP

    agentP Ritter Kadosch

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    @ritter
    Ich kann immer noch nichts an Deinen Aussagen finden, das mich dazu verleiten würde Dich Rechts zu nennen (wobei Du scheinbar unbedingt dazu gehören willst, warum auch immer). Alles was Du hier beschreibst, wir Dir jeder von den Yuppies (in der Regel gerne FDP-Wähler) mit denen ich täglich in der Arbeit zu tun habe unterschreiben. Du beschreibst lediglich einen Menschen, der Gefallen am Egoismus gefunden hat. Mit Sozialdarwinismus hat das immer noch nicht viel zu tun. In deiner Interpretation findet ja jeder Platz, wenn er nur genug den Ellenbogen ausfährt.
    Du hättest denke ich auch kein Problem damit, wenn ein verkrüppelter Behinderter dank hervorragender Computerkenntnisse eine Menge Geld macht und sich als "fittest" in seinem Bereich sich gegen die körperlich gesunde Konkurrenz durchsetzt, oder habe ich Dich da missverstanden ?
     
  12. Bundeskanzler

    Bundeskanzler Auserwählter Meister der Neun

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    Du hast ja auch vernünftig begründet, warum Du Dich so siehst und nicht mit dumpfen Parolen Deine Meinung unters Volk gehauen...

    Aus meiner Sicht waren das die besten Entscheidungen, die Deutschlands C-Regierungen jemals getroffen haben. Deutschland ist integriert in der europäischen Gemeinschaft. Wir sind umgeben von Ländern, die uns militärisch und politisch nicht bedrohen, bestenfalls wirtschaftlich, aber das wäre ohne EU und Euro genauso. EU und Euro haben so viele Vorteile, das wäre eine eigene Diskussion wert. Ich gebe aber zu, dass diese Einheit zur Zeit gerade durch Frankreich und Deutschland torpediert wird, weil sie die vertraglichen Grundlagen der Wirtschafts- und Geldpolitik über den Haufen schmeissen.

    Ich habe gedient :wink: Mit 18 hätte ich verweigert. Als sie mich mit 25 gerufen haben, war ich froh, aus dem langweiligen Berufsleben ausbrechen zu können und bin hin, habe meine Spaß gehabt und fertig. Erst heute - in dieser erneuten Diskussion um die Wehrpflicht - wird mir klar, wie wichtig die Wehrpflicht ist. Nicht wg. der Zivis oder der Vorne-Verteidigung in Afghanistan. Sondern weil eine Berufsarmee sich im Laufe der Zeit zu einem Staat im Staate entwickelt. Sie zieht zum Beispiel nur bestimmte Leute an. Die heutige Armee ist in Deutschlands Gesellschaft integriert. Fast jeder Mann in Deutschland war dort (unabhängig von Bildung oder politischer Ausrichtung) und kann mitreden. Bei einer Berufsarmee hätte ich Angst vor Putschversuchen etc. pp.

    Den Zeitpunkt hat sich niemand ausgesucht. Er war da, und Kohl hat ihn genutzt. Ich mag Kohl nicht, ich hasse ihn, er ist ein Verbrecher in meinen Augen. Aber trotzdem hat er was draus gemacht. So eine Situation gab es vorher noch nie. Keiner konnte sagen, wie man zwei "Staaten" wieder vereinigt. Kritik ist erlaubt, aber es ist geschehen und nicht rückgängig zu machen.

    Die CDU nicht, aber die CSU! In Bayern, dem größten Bundesland, gibt es die geringste Kriminalitätsrate, hat schon Tradition! München gilt weltweit als eine der sichersten Millionenstädte.

    Ich traue den National-Parteien nicht zu, zu schaffen, was SPD und CDU auch nicht auf die Reihe bringen.

    Schließe mich ATLANs Meinung an...

    Tja, ich habe nichts dagegen. Aber in Frankfurt hat doch dieser andere Schwerverbrecher von der CDU, wie heißt er gleich... eine Unterschriftensammlung veranstaltet und irgendwelche Wahlen damit gewonnen.

    Zur Erklärung des Begriffs "Schwerverbrecher" in diesem Zusammenhang: Wenn ein Spitzenpolitiker das Volk belügt, um seinen Arsch zu retten und Beihilfe zu Steurhinterziehung leistet (Betrug am Geld der Steuerzahler), ist das in meinen Augen Verrat!
    :evil:

    Ich schätze Dich noch etwas jünger ein (um die 20). Solltest Du jemals auf die Idee kommen, Karriere in einem größeren Unternehmen mach zu wollen (MACHT zu haben und Dich gegen die "Schwachen" durchzusetzen), wirst du Deinen Lehrern nachträglich ewig dankbar sein.

    Die meisten Arschbacken in den Mittleren Führungsebenen sind Typen, die es nur durch ihre Soft-Skills und ausdrücklich nicht durch Fleiß oder gute Arbeit dorthin geschafft haben und ihre Macht an den "Untergebenen" auslassen, aber null Ahnung von der Sache haben. Ich habe im letzten Jahr selbst für so einen gearbeitet und bin dann (wie das halbe Team auch) gegangen. Der Typ wird trotzdem seinen Weg machen; jetzt erst Recht, die "Anständigen" sind ja weg, nur die Buckler und Ja-Sager sind dort und hieven ihn nach oben. Und alles nur, weil seine Vorgesetzten finden, dass Schleimspuren ziehen und Mitarbeiter knechten gute "Soft Skill" sind; und die beherrscht er super!
    :idea:
     
  13. Amrei

    Amrei Geheimer Meister

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    Registriert seit:
    10. April 2002
    Was bringt es z.B. die PQ Formel auswendig zu lernen,wenn man nochnichtmal sicher die Grundrechenarten beherrscht? Der Unterricht ist aufgeplustert und für die wesentlichen Sachen ist kaum noch Zeit.
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    genau das denke ich auch! welcher mensch braucht schon im normalen Leben die höhere mathematik? warum lernt er nicht viel intensiever Grundrechenarten, Dreisatz, flächenberechnungen usw. das sind doch rechenprobleme die wirklich jeder Mensch in seinem leben braucht!

    Auch ich empfinde den stoff ind er schule zu aufgebauscht. Mal ehrlich alle schüler lernen doch auf die selbe art und weiße. Sie lernen den stoff bis zur Arbeit oder Prüfung auswendig und dann ist er aus dem Kopf. es ist nicht so, dass ich nicht gerne lerne, aber ich lerne nicht gerne unnütze Dinge und mindestens 40% Stoff in der schule ist unnütz!

    Liebe grüße

    P.s.: menschen die wirklich begabung haben in Mathe z.B. könnten ja in extra Kurse gehen iN der sie mathe vertiefen.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Gast

    @sephiroth:

    Genau so sehe ich die Problematik auch-die Veränderung kann nur langsam und überlegt funktionieren. Nur dann,wenn die Leute sich wirklich eine Meinung gebildet haben (die sie sich selber "erarbeitet" haben und nicht vorgeschrieben bekommen) und merken-ich bin nicht alleine,dann wird man zu dem Thema eher etwas sagen können,ohne gleich in einen Topf mit Kriminellen geworfen zu werden.


    @Namen leider vergessen*sorry*:

    Ja-absolut sogar! Als Beispiel kann ich nur Stephen Hawking nennen.Er ist schwerstbehindert aber einer der "fittest"en Leute in seinem Gebiet. Jeder,absolut jeder mensch ist in irgendetwas gut und kann es zu etwas bringen-nicht jeder kann Millionär werden,aber sich soetwas wie eine "sichere" Existenz aufbauen-das zu vermitteln ist meiner Meinung nach auch die Aufgabe von Schulen/Politik.

    Ähm-ich muss noch sagen,daß ich keine rücksichtslose Ellbogengesellschaft "FÖRDERN" möchte. ich meinte,daß die Kenntnis der Vorhandenheit des sozialdarwinistischen Systems helfen kann,Leute aufzubauen. jeder ist irgendwo schwach-in unserer gesellschaft wird aber schnell die These aufgebaut X ist ein Goldjunge,während Y nichts ist.

    Was die softskills angeht-natürlich sind die wichtig.Aber ich finde,daß diese Softskills nicht unterrichtsinhalt sein sollten. Es gibt soviele Möglichkeiten "sozial-fit" zu werden , sei es über die Eltern,in einem Verein.... ich finde die Schulzeit ist die prägenste Zeit im Leben eines Menschen und die sollte ganz der Bildung gewidmet sein (was Partys und Spaß natürlich nicht ausschließt).

    Hmm......nochmal zum Thema "rechts"-danke das ihr Euch die Zeit nehmt und meine Postings wirklich lest. Aber in der Wissenschaft/großen Teilen der Presse, wird der blosse Ansatz biologische Gesetze auf menschliches Verhalten anzuwenden geradezu als faschistisch-eben weil einmal damit sehr viel Schlimmes betrieben wurde. Meiner Meinung nach ist es aber falsch das grundsätzlich zu verdammen. Alle Menschen sind zu einem äußerst hohen Bestandteil GLEICH,das ist mir absolut klar und ich will auch nicht darauf hinaus,dass es höherwertige oder niedere "Rassen" gibt-das ist quatsch.
    Aber Menschen sind immer das Produkt ihrer Erziehung,Kulturkreises usw. deshalb sind die Menschen nicht GLEICH (merke-ich spiele keinesfalls auf den Wert an,Mensch ist Mensch). Und das ist meiner meinung nach ein sehr unterschätztes Problem.
    Ich bin strikt gegen eine Multi-Kulti Gesellschaft (sie ist existent und ich werde deswegen keine Bomben legen)-weil ich meine,daß Ausländer in ihr neues Heimatland/Gastland assimiliert werden sollten (die Borgs grüßen). Und-jetzt kommt der "Knaller" diese Assimilation muß in alle Richtungen funktionieren,will heißen-wenn deutsche Ingenieure in die arabischen Emirate gehen,um dort zu arbeiten,müssen sie sich anpassen-das heißt sich den Lebensbedingungen anpassen. Als Beispiel nenne ich jetzt einfach die Sprache-warum sollten sie in einem fremden Land miteinander (unter Umständen lauthals) deutsch reden? Wenn sie für einen längeren Aufenthalt dort sind,sollten sie die fremde Sprache lernen und sich den üblichen Gebräuchen anpassen.
    Ich rede nicht von GESETZEN, ich rede von Menschenpflichten. Menschenpflichten sind genauso existent wie Menschenrechte. Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat ein wirklich interessantes Buch zu diesem Thema geschrieben,daß ich nur empfehlen kann.(Details wie ISBN kann ich auf Wunsch besorgen)
    Meiner Meinung nach haben auch katholische Kirchen in einem arabischen Land nichts zu suchen-Messen können auch in nicht so plakativen,(neutalen) Säälen abgehalten werden. Und das beziehe ich auch auf Deutschland. Ich möchte niemanden sein recht auf Religionsausübung streitig machen,aber es sollte immer unter Rücksichnahme auf das Land passieren. Kopftücher/Schleier,Moscheen usw. sind meiner Meinung nach nicht sonderlich Integrations fördernd.
    Und das ist auch mein Ansatzpunkt für die doppelte Staatsbürgerschaft. Ich stelle mir einfach vor,daß ich hungere oder politisch verfolgt werde, oder einen anderen Grund (vielleicht einen Job) habe, in ein anderes Land zu gehen um dort zu leben. Ich persönlich wöllte dann die deutsche Staatsbürgerschaft gar nicht aufrecht erhalten. Ich würde mich zu dem Land bekennen,das mir hilft oder in dem ich leben möchte. Was ist denn daran so schlimm das eine,oder das andere zu sein? Ich fände es eine sehr schöne ENtscheidung für das betreffende Land-soetwas wie eine "symbolische Öffnung". Was nicht heißen soll,das alle Ausländer in Deutschland identitätslos gemacht werden sollen. Sie stehen doch trotzdem zu ihrer Herkunft und können ihre Religion weiter ausüben-aber muss das wirklich auf dem extremsten aller Wege geschehen?

    Ganz ehrlich-wenn ich einen Ausländer kennenlerne,der die doppelte Staatsbürgerschaft hat,dann denke ich doch schonmal-aha-die Lebensbedingungen in Deutschland akzeptiert er also,aber letztendlich ist es etwas schlechtes wenn man "nur" Deutscher ist.
     
  15. agentP

    agentP Ritter Kadosch

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    10. April 2002
    Also, Ritter, mir wird das immer komischer. Mal ganz abgesehen davon, daß Deine Definition von Sozialdarwinismus etwas "frei" ist, ist das doch eine Aussage, die von "Rechts" so weit weg ist, wie sie nur sein kann. Im Gegenteil, Du opponierst ja sozusagen dagegen und forderst Chancengleichheit für alle. Das ist ja wohl nun endgültig ein klassische "linke" Vorstellung.
    Was Deine Aussagen zur Ausländerpolitik anbelangt, müsste ja eigentlich Cem Özdemir für Dich ein Idealbild des assimilierten Ausländers sein.
    http://www.oezdemir.de/.
    Gegen Deine Idee von der Assimilierung habe ich, obwohl alles andere als Rechts, gar nix einzuwenden, nur anzumerken, daß wir nun mal keine Borg sind und Assimilierung deshalb etwas ist, was Zeit braucht.
    Es gibt sicher Fälle, da ist von vorneherein Hopfen und Malz verloren, aber ich denke in vielen Fällen sorgt der latente oder offene Rassismus hier schon auch dazu, daß sich mancher Ausländer lieber abkapselt und zurückzieht anstatt sich zu assimilieren. Ich möchte auch gar nicht bestreiten, das die Religion auch eine Rolle spielt, nur wenn man von Ausländern im allgemeinen spricht, nennt man damit auch alle die, die mit Integration oder sogar Assimilation traditionsgemäss keine oder wenig Probleme haben weil sie dem gleichen Kulturkreis angehören , wie Italiener, Kroaten, etc.
    [/quote]
     
  16. Anonymous

    Anonymous Gast

    @agent p: ich bin auch keineswegs rechtsextrem,das will ich überhaupt nicht behaupten.
    Was ich sagen will, ist das ich in Deutschland (wie in der Welt sonst auch überall) etwas ändern muss-ich habe es schon angesprochen: Die Menschen haben lange für ihre Menschenrechte kämpfen müssen-jetzt müssen sie auch ihre Menschenpflichten anerkennen. Das Ziel sollte eine Art Gesellschaft sein, die "kritisch" mit sich in Einklang lebt.

    Beispiel Terrorismus-ich finde es absolut gefährlich,daß Deutschland sooft Operationszentrale für Anschläge ist. Unser bisheriges Verständnis für Sicherheit muss sich der neuen Lage anpassen. Das ist eine Verpflichtung,die wir gegenüber uns,aber auch anderen Menschen haben. Das Maximum an persönlicher Freiheit muss überdacht werden.
    ich rede nicht von einem Polizeistaat-sondern von wirklicher Sicherheit.
    Und das fängt im kleinen an. Ein Minister,dem Drobriefe bekannt sind, muss das weitergeben-selnst wenn die Drohungen auch noch so wage sind.
    Es muss allen Menschen in Deutschland klar gemacht werden,daß Deutschland fester bestandteil der westlichen Welt ist und keine Organisationsbasis des Terrors. Dazu muss man sich anderer Mittel als bisher bedienen. Man muss sich die Situation einaml in aller Ruhe durch den Kopf gehen lassen: Deutschland nimmt Menschen auf um diese zu schützen (Hunger,Verfolgung...was natürlich gut ist),diese Menschen haben aber (natürlich nicht alle,aber einige) nichts anderes vor,als das zu destabilisieren,was ihnen Schutz gewährt.
    Das kann so nicht weitergehen. Solche Leute dürfen kein Bleiberecht in Deutschland genießen.

    Und-was mich persönlich ziemlich auf die Palme bringt-alle Menschen sind GLEICH. Aber wo sind die Lichterketten für denTerroranschlag auf Djerba? Wo ist die Trauer?

    Oder sind wir so innerlich zerissen,daß wir nur noch über Tote trauern können,die nicht unsere Nationalität haben?
     
  17. Anonymous

    Anonymous Gast

    @ Ritter des Lichts

    Ich denke, Du hast eine andere Auffassung was "Rechts" angeht.

    Eine genaue Definition findest Du hier:

    www.social-science-gesis.de/Information/Themen/Fokus/rechtsradikalismus

    Vielleicht findest Du Dich dort mit Deinen Äusserungen wieder, die bestätigen, daß du "Rechts" bist. Falls nicht, dann bist Du auch keiner, sondern nur ein Blender, der gerne "Rechts" wäre, sich aber nicht traut.
    Die Sache mit dem japanischen Auto ist ziemlich lächerlich. Müssen Rechte deutsche Autos fahren? Ich fahre ein Deutsches Auto und bin nicht Rechts!
    Also, kein Argument!
     
  18. Anonymous

    Anonymous Gast

    @Roswell: Natürlich sollte das japanisches Auto kein Argument sein,das war Ironie.

    Hmm...ich bin auf gar keinen Fall ein Radikaler,bin ich deshalb ein Blender? "Rechts" zu sein bedeutet ja nun nicht zwangsläufig Extremist zu sein,meiner Meinung nach.

    Jemand hat geschrieben,daß meine Einstellung die eines Egoisten sei-das kommt sehr nahe heran,aber wie ich schon erwähnt habe,ich halte es für eine positiv egoistische Einstellung.

    Mir geht es darum,daß Politik für deutsche gemacht wird-muss das zwangsläufig bedeuten,daß es eine Politik "gegen" Ausländer ist?

    Wie ich ja schon erwähnt habe,würde ich die Organisation eines "Vereins" für gemäßigte Rechte sehr begrüßen. Dieses Netzwerk könnte doch viele Vorteile bieten,sowohl geschäftlich,als auch privat. So finde ich nichts verwerfliches daran,daß man z.B. Handwerksarbeiten von "Gesinnungsgenossen"(verzeiht den begriff,aber er ist sehr treffend) ausführen lässt. Zum einen würde man so die eigene "Linie" stärken und zum anderen könnte man so wahrscheinlich bessere Preise machen. Dann hätte jeder der beteiligten etwas davon-der Auftraggeber (bekommt die Arbeit vernünftig,zu einem fairen Preis erledigt) und der Ausführende (der so mehr Aufträge hat). Das könnte man jetzt ja immer weiter "spinnen". Dieses System praktizieren doch auch z.B. die Juden und das ist doch sehr effektiv. Wenn ein Mensch jüdischen Glaubens in ein fremdes Land kommt,kann er auf den Rückhalt der jüdischen Gemeinde zählen. Das ist das,was ich mir unter Brüderlichkeit vorstelle.
     
  19. Steve-O

    Steve-O Geheimer Meister

    Beiträge:
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    Registriert seit:
    10. April 2002
    tach,

    @ all
    respekt, das ist ein klasse diskussion! weiter so!

    @ ritter-des-lichts
    da würde ich gerne mehr zu wissen. wie willst du das erreichen? ich finde die persönliche freiheit ist in deutschland auf einem relativ gesundem niveau! weniger, bzw. eingschränkt werden darf sie auf keinen fall!

    ausserdem muss ich agentp recht geben. ich habe mir dieses thema sehr genau durchgelesen und auch ich kann nichts in deinen kommentaren finden, was mich glauben lässt, dass du rechts bist, ausser dass du dieses immer wieder bekräftigst.

    sehr viele deiner aussagen kann ich nur unterstützen!
    was sehr gut dazu passt ist folgendes: sozialhilfe empfänger haben zwar einen fernseher, aber dürfen keine sat-schüssel besitzen. ausländer hingegen haben alle das recht auf eine solche sat-schüssel, damit "sie heimat programme empfangen können". meine meinung dazu ist: wenn sie heimat-programme sehen möchten, dann sollen sie in ihr heimatland gehen!

    hier allerdings habe ich eine andere meinung
    ich finde multi-kulti klasse. je mehr kulturen, desto besser. aber alles ohne zwang und ich finde auch, dass sich alle ausländer dem jeweiligen land unbedingt anpassen sollten. also natürlich auch die deutschen wenn sie in ein anderes land gehen! aber es gibt immer mittel und wege verschiedene kulturen, wenn auch nur in wenigen bereichen, in einklang zu bringen. man muss nur wollen!

    ein m ein f und ein g
    steve-o
     
  20. Anonymous

    Anonymous Gast

    Ich finde in Deutschland besitzt man ein Maximum an Freiheit und das wird leider ausgenutzt. So z.B. auch von den vermutlichen Attentätern des 11.9.

    Ich finde zum beispiel,daß Demos,wie z.B. vor kurzem in Berlin (Palästinenser demonstrieren gegen Israel und bewerfen dabei die britische Botschaft mit Steinen).

    Punkt 1:Wir befinden uns in Deutschland-nicht in Israel und nicht in Palästina. Natürlich darf demonstriert werde,dann aber bitte auf zivilisierte Weise.

    Punkt 2:Wenn offenkundig wird,daß eine Demo gewaltätig wird,sollte sie sofort aufgelöst werden,wobei egal ist wofür demonstriert wird und ob alle Demonstranten Steine schmeißen,oder nur einige-das hätte zur Folge,dass man zunächst heftige Straßenschlachten hat,aber bald(nach hartem Durchgriff durch die Polizei) werden sich die Leute überlegen,daß Gewalt kein Mittel ist, um seine Meinung auszudrücken.

    Punkt 3:Ausländer in Deutschland müssen genauer vor ihrer Einreise überprüft werden-als Gewalttäter bekannte Menschen dürfen nicht einreisen.

    Punkt 4: Die Polizei muss "Rituale" schaffen,die Sicherheit "vermitteln",wie z.B. bei Fahrzeugkontrollen. Diese sollten nach Us amerikanischem Vorbild durchgeführt werden-das garantiert den Polizisten eine größere Sicherheit.

    Punkt 5:Neubau von Gefängnissen in denen Straftäter ihre tatsächliche Strafzeit absitzen müssen und nicht vorzeitig aus der Haft entlassen werden,um Platz zuschaffen.

    Punkt 6: Beendigung der "Good Will" Verhandlungen bei Strafhandlungen psychisch gestörter Menschen. Es muss aufhören,dass Menschen die krank sind wieder und wieder zu früh entlassen werden. Hier sollte vom Grundsatz "Im zweifel für den Angeklagten" abgewichen werden. Im Zweifelsfall sollte eine lebenslange Unterbringung einer Freilassung vorgezogen werden. Wieviele menschen müssen noch sterben,nur weil sich Psychiater "verschätzt" haben?

    Punkt 7:Stopp des Hypes um jugendliche Straftäter-Straftäter wie Mehmed,oder die Crash-kids werden dadurch zu Helden. Anstelle des Hypes sollten umfangreiche psychiatrische Gutachten erstellt werden,die abklären ob nicht schwere geistige Probleme vorliegen und eine Langzeitunterbringung in einer geschlossenen Anstalt rechtfertigen. Jeder macht Fehler-aber nicht jeder macht den selben Fehler immer wieder. wenn das festgestellt wird,sollten entsprechende Methoden angewand werde,um die Menschen zu schützen.
     

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