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Krebsheilmittel für die Ermordung eines Unschuldigen?

Maffe

Großmeister
6. August 2002
87
Hallo,

einfache Frage:

Wenn man Krebs heilen könnte indem man einen Menschen tötet müssten wir es doch tun, oder?

Was würdet Ihr machen? Meine Meinung: Ja!

Mfg

Maffe
 

veschka

Geselle
8. September 2002
8
ich würde es tun, die situation sehe ganz anders aus, wenn es eine aus meinem bekannten kreis ist (vorausgesetzt ich mag die person;)
 

Jay Low

Geheimer Meister
3. August 2002
103
Ich würde es auch tun, aber davor würde ich ein paar Personen fragen, ob sie dafür sterben würden, also einen Freiwilligen.
 

Eireannach

Geheimer Meister
10. April 2002
333
Wie meinst Du das konkret?
Eine inziger Mensch müsste sterben, um ein Heilmittel für ALLE zu finden, die aus irgendeinem Grund (Krebs oder was auch immer) sonst zum Tode verurteilt wären?
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
@eire: so hab ich das jedenfalls verstanden.

ich glaube nicht, dass man das tun darf. denn niemand hat das recht, ueber das leben eines anderen zu entscheiden, und das gilt immer, auch wenn davon viel mehr abhaengt. da kann man auch nicht versuchen, zu argumentieren, 1 menschenleben sei weniger wert als das der vielleicht 50 000 000 krebskranken. das stimmt nicht. ein einziges leben ist unendlich viel wert also genauso viel wie 50 000 000 andere leben.
 

Isegrim

Geselle
12. August 2002
35
Ja, ich würde es auch machen.

Aber die Frage die ich viel interesannter finde ist:
Wer würde sich selbst opfern?
 

Maffe

Großmeister
6. August 2002
87
Isegrim schrieb:
Aber die Frage die ich viel interesannter finde ist:
Wer würde sich selbst opfern?
Wenn zu 100 Prozent sichersteht dass das Heilmittel wirksam ist, wäre ich sofort der Freiwillige.

Mfg

Maffe
 

gon_freaks

Geselle
11. August 2002
12
Ich hätte da einen Vorschlag zu machen: Einfach einen zum Tode verurteilten aus den USA nehmen. Der muss eh sterben- warum nicht für ne gute Sache? Soll kein Sarkasmus oder Ironie sein
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
Moin...

Tja, es erscheint mir eine sehr "gute" Rechnung zu sein, 1 Menschen zu opfern, wenn damit Millionen geheilt werden können - rein rechnerisch.
Aber ich möchte nicht entscheiden, wen es trifft! Opfern würde ich mich wohl kaum dafür...
Das alte Dilemma. Alles wollen, aber möglichst wenig dafür geben...

Und auf verurteilte Mörder, Pädos oder sonst irgendwelche unliebsamen Figuren zurück zu greifen...
Neeee - DAS wäre wirklich ZU einfach.
Damit nähme man der o. g. Frage die Würze.

Beste Grüße.......
 

Eisfuchs

Geheimer Meister
30. April 2002
254
Diskordias Legionär schrieb:
Hmm...wenn ein Mensch gerettet werden könnte, würde ich Tausende Pädophile dafür töten....denn die haben KEIN recht auf Leben!
wieder mal das alte thema.....
und wieder mal wird gandalf zitiert: "There are many alive, that deserve death and some are dead who deserve life... Can you give it to them?"

fasziniert mich immer wieder, wie schnell entschieden wird, wer alles kein recht auf leben hat; kinderschänder, vergewaltiger, beamte, "der typ, der mir heut morgen die vorfahrt genommen hat".....; obwohl die frage eigentlich in eine völlig andere richtung geht. aber es ist doch schön, dass man sichs leicht machen kann und einfach einen nimmt, "der sowieso krepieren muss", weil irgendein gericht in den usa entschieden hat, dass er es nicht verdient zu leben....

zurück zum thema: wenn es wirklich die möglichkeit gäbe, die menschheit sicher von einer krankheit wie krebs (oder aids oder ähnliches) zu befreien, würde ich mich wahrscheinlich (man beachte: wahrscheinlich) dafür opfern..... schliesslich bin ich ja dann ein held :wink:

der eisfuchs
 

Chemical

Geselle
10. September 2002
37
Eisfuchs schrieb:
...von einer krankheit wie krebs (oder aids oder ähnliches) zu befreien, würde ich mich wahrscheinlich (man beachte: wahrscheinlich) dafür opfern.....
aha!
er lässt sich noch n schlupfloch offen falls's plötzlich soweit ist :wink:

@thema: niemand darf dafür bestimmt werden. ob vergewaltiger, mörder oder was auch immer. ich bin entschieden gegen die totesstrafe und das käme dem gleich...
ich denke allerdings, dass wenn sich einer für die ganze menschheit opfern könnte würde sich bestimmt jemand finden der freiwillig bereit dazu ist. es gibt ja schon dutzende die sich für den dschihad (schreibt man das so?) wegsprengen. da gibts sicher auch einen der sich für was gutes opfert.
 

Eisfuchs

Geheimer Meister
30. April 2002
254
er lässt sich noch n schlupfloch offen falls's plötzlich soweit ist
klar; nicht dass morgen schon die jungs mit der spritze vor der tür stehen :wink:

ernsthaft: es ist natürlich leicht zu sagen "klar, mach ich sofort", solange die situation nicht akut wird. wie's dann im ernstfall aussieht, ist immer was anderes.....


der eisfuchs
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
Eisfuchs schrieb:
ernsthaft: es ist natürlich leicht zu sagen "klar, mach ich sofort", solange die situation nicht akut wird. wie's dann im ernstfall aussieht, ist immer was anderes.....
Haargenau so sieht´s aus!!!

Beste Grüße.......
 

Heuli

Geheimer Meister
26. Juli 2002
318
Mal eine spezifischere Frage, hauptsächlich an den opferwilligen Eisfuchs :wink: :

Würdest du dich trotzdem opfern, wenn du nur 1 Leben retten würdest ?

Sagen wir, du hättest organisch das einzige Ausgangsmaterial, mit dem man einen Menschen, der an Krankheit ATGS (absolut tödlich, ganz sicher) erkrankt ist, retten könnte. Du würdest dabei aber höchstwahrscheinlich sterben. Wäre die Situation eine andere, wäre dir dein Leben dann doch zu wertvoll es nur für einen (!) anderen Menschen, quasi im Tausch, herzugeben ? Wäre es für dich interessant, wer dieser eine Mensch dann ist ? Ist er/sie ein Verbrecher, hat er/sie gutes für die Welt getan / das Potenzial dazu, ist er/sie Mitglied einer speziellen Religion, etc...

Für mich wäre das ganze sehr schwer. Ich würde wohl dafür etwas Bedenkzeit (1-24 Stunden) brauchen und müsste mich mit mir und Gaia abstimmen, und ich denke, ich würde es nicht tun. Nicht für einen Menschen, da sehe ich keinen Sinn. Was bringt es denn jetzt wirklich, einen zu töten und einen zu retten ? Rechnerisch nichts. Ethisch sage ich, auch nichts. Nehmen wir an, die Person hätte das Potenzial zum Revolutionär, Erfinder oder Ähnlichem, ist es dann sinnvoll ? Nein, denn ich habe das genauso :wink: Menschen sind nicht unterschiedlich wertvoll, daher lohnt der Tausch nicht. Es würde den Menschen vielleicht sogar belasten, für einen so hohen Preis zu leben.

Andererseits wäre es mir (fast) ganz egal, wer dieser Mensch ist. Für mich würde nur zählen, ob er/sie etwas Menschenunwürdiges getan hat, z.B. sinnlos getötet, das Leben bekämpft usw. Alles weitere wäre, auch aus praktischen Gründen, Quatsch. Bei der 1 für 50.000-Aktion würde man ja auch nicht an den Sterbebetten mit einer Strichliste vorbeigehen und dann immer überprüfen :

"Verbrechen begangen?" -"Nein."
"Unruhe gestiftet?" -"Nein."
"Nicht Arisch?" -"Nein."
"Anti-Amerikanisch?" -"Ja." -> "Tja, Pech gehabt, du wirst heute nicht gerettet. Ein ander Mal vielleicht." :twisted:
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
zum thema Krebs und überhaupt krankheiten

http://www.pilhar.com/

Nach dieser Theorie ... ist es eh unsinnig das sich jemand opfern sollte oder könnte für eine krankheit.
Weil eine Krankheit nicht nur auf körperlicher Ebene stattfindet.
Gruß Lilly
 
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