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Israel vs UN: Rangeln um die Sicherheitsmauer

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Die Sicherheitsmauer, die in Israel hochgezogen wird, ist eine der umstrittensten Projekte zu Beginn dieses Milleniums. Nun befasst sich der Internationale Strafgerichtshof mit dem 'Sicherheitszaun' und Israel bemüht sich um eine Verteidigungsstrategie. Wird es vielleicht doch zu einem Stop des Mauerbaus kommen? Wird ihr Verlauf vielleicht lediglich nur verlagert?
Heikel ist die Rechtslage noch aus einem anderen Grund: Israel erkennt den Internationalen Strafgerichtshof nicht an.
 

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
tja es scheint keine möglichkeit zu geben die täter zu separieren und dadurch den terror einzuschränken... dann baut man eben eine art superknast und ackert ab und zu mit panzern und raketen durch das areal... dann wird schon bald friede herrschen im knast.

hmmm....

nur wird das meiner ansicht nach wohl eher zu einer multiplikation des hasses führen ( zugegeben soweit das in der jetzigen situation überhaupt noch möglich ist ).

das problem ist eben, dass auch die israelis im moment nicht mehr viel schlimmeres zu erwarten haben...

wie sollte die rache der palistinänser aussehen? fangen sie dann an bomben in nahverkehrsmitteln hochgehen zu lassen? eben... genau das geschieht schon.
der terror, der momentan der israelischen zivilbevölkerung zugemutet wird ist kaum noch zu übertreffen... ist die palistinänsische seite zu mehr terror fähig? lässt sich das noch steigern?

da kann der hass noch so sehr und noch so verstärkt schäumen... es wird wohl kaum noch einen großen unterschied machen...

auch was die isolierung israels im ausland angeht... nun... es mag sich böse anhören, aber auch daran dürfte man gewohnt sein... seit israel existiert wird es von den nachbarstaaten und nahezu allen staaten des großraums mittlerer osten, aber auch von wohl einer ganzen reihe anderer staaten wie eine art aussätziger behandelt.
kann es noch schlimmer kommen?

ja sicherlich es wäre wohl eine verschlimmerung der situation, wenn nun z.b. die eu mehrheitlich einen politischen antiisreal kurs fahren würde.. doch genau das wird nicht geschehen... egal wie der gerichtshof sich entscheidet.. es wird wohl nicht zu sanktionen gegen israel kommen, da sonst sofort die antisemitismuskeule so sehr geschwungen wird, dass wohl kaum ein staat konsequenzen aufzeigen kann ohne in anbetracht dieser keule eine gewisse schamröte aufgedränght zu bekommen...

die unterstützung der usa dürfte israel nach wie vor sicher sein und ich fürchte allein diese unterstützung scheint zu genügen.
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.728
Also gibt es nur die Lösung, dass es die Bevölkerung beider Zugehörigkeiten, Organisationen und Funktionäre, Wissenschaftler und Künstler von Innen heraus schaffen, dieses kleine Areal friedlich zu gestalten?

Ich frage mich auch, welche Folgen es für Israel haben könnte, wenn Bush abgewählt wird? Würde ein Dean noch einen vergleichbaren Kurs fahren?
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Eiserner Vorhang MK2, Eisener Vorhang MK2!

Am besten helfen wir den Israelis auch noch eine Mauer um ihr "Ereth Israel" zu ziehen damit wir die endlich los sind!
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Diese Mauer ist nur ein weiterer, perfider Schritt in der jahrzehntelangen Unterdrückung des palästinensischen Volkes und dient einmal mehr der Fortsetzung des jahrzehntelangen Landnahmekrieges Israels in der Region.

Käme auch nur irgendein anderer Staat dieser Erde (ausgenommen USA, die duerfen ALLES:( ) auf so eine Idee, internationale Sanktionen würden nicht einmal langer Vorbereitungen oder Überlegungen bedürfen.

Hier aber kann man sich sicher sein, daß der "Schutzschirm" der USA wirkt und Israel fröhlich weiter Konventionen und internationales Recht mit Füßen treten darf.

Wir erleben anscheinend die letzten Tage der Freiheit, bald gilt die Pax Americana überall...gnight, brave new world!
 

Kendrior

Intendant der Gebäude
25. Februar 2003
869
Tröste dich damit, dass selbst diese Terrorherrschaft irgendwann zusammenbrechen wird...
Und durch eine neue, noch schlimmere ersetzt wird.
Ach Mist, ich war noch nie gut im Aufheitern.
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
ich finde forcemagicks gedanken ganz logisch.
die israelis sitzen in ein sackgasse fest, die aktuelle taktik besteht darin, mitglieder der hamas, al aksa-brigaden etc. mit anderen dingen zu beschäftigen, als busse zu sprengen.

ich finde diesen zaun schrecklich, sehe aber keine effektive möglichkeit, den terror gegen die zivilbevölkerung einzuschränken. mein hauptproblem besteht aber darin, dass der zaun nicht an der exakten grenze zwischen west-bank und israel errichtet wird, palästinensische dörfer auf einmal auf der israelischen seite des zaunes liegen und somit auf einmal im dem staatsgebiet israels liegen.

SentByGod schrieb:
es heißt "eretz israel".
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Was die UN tun wird?

Was sie immer tut....

Sie wird erklären, das sei nicht in Ordnung.

USA werden erklären, daß es sehr wohl in Ordnung sei, notfalls VETO gegen jede Art von Sanktion bezügl. klein Israel...

Die UN wird wieder einmal einknicken und kuschen.

Die UN ist keine Huilfe mehr, solange Welthegemonisten dort per Veto alles blockieren können!

Die UN ist aus demselben Grund keine demokratisch handelnde Organisation mehr, sondern zur "Legitimierungsinstanz bei Bedarf" verkommen.

Greetz!
IMplo
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
LOL!

Seit Jahrzehnten führt Israel einen Landnahmekrieg gegen mehrere Nachbarn, die Ihrerseits übrigens umgekehrt NIVHT so verfahren, sie kasernieren Palästinenser, drehen nach Lust und Laune Wasser und Strom ab, lassen Palästinenser reisen oder nicht...nee is klar, armes Israel!

Der Autor, Wiesengrund, scheint ne Vollmeise zu haben.

Alle Sanktionen, die jemals verhängt werden sollten, waren immer ohne tatsächliche Folgen verabschiedet worden...das kann NUR Israel von sich behaupten...

Greetz!
IMplo
 

dimbo

Meister vom Königlichen Gewölbe
30. September 2002
1.434
Konkrete Beispiele belegen imho relativ klar, dass - zumindest in Einzelfällen - die mit ihrem Verhalten gegen UN-Recht verstoßenden Siedler vom Zaun direkt profitieren. Dass man dies als "Unrecht belohnen" seitens der Sharon-Regierung interpretieren kann, wenn man (Grund für) eine Israel-kritische oder mit der UN sympathisierende Perspektive hat, liegt doch auf der Hand.

Die Dörfer und Kleinstädte im Umland Qalqilyas sind nun von ihrer Provinzhauptstadt abgeschnitten. Insbesondere Habla und Ras Atiya sind dem willkürlichen Verlauf der Mauer zum Opfer gefallen. Ursprünglich sollten beide Dörfer eine direkte Verbindung zur Stadt behalten, sich die Mauer südlich von ihnen in Richtung der israelischen Kolonie Alfei Menashe schlängeln.

Nach den Beschwerden der Bewohner Matans, einem Ort auf der israelischen Seite der Grünen Linie, dem Grenzverlauf zum palästinensischen Westjordanland, wurden die Pläne jedoch geändert. Da sich die Einwohner gegen das zu erwartende Verkehrsaufkommen durch Siedler auf dem Weg zu ihrer Kolonie Alfei Menashe wehrten, wurden die Mauerpläne einfach geändert. In Habla und Ras Atiya wird es nun ebenfalls ruhiger. Beide Orte sind in einer Tasche des Trennwalls eingeschlossen, Verkehrsberuhigung mit Gewalt. Auch von großen Teilen ihres Ackerlands sind die Bauern nun abgeschlossen. Das nutzen jetzt die Siedler aus Alfei Menashe. Quelle
 

Fantom

Erhabener auserwählter Ritter
9. August 2002
1.198
Implo schrieb:
Seit Jahrzehnten führt Israel einen Landnahmekrieg gegen mehrere Nachbarn, die Ihrerseits übrigens umgekehrt NIVHT so verfahren, sie kasernieren Palästinenser, drehen nach Lust und Laune Wasser und Strom ab, lassen Palästinenser reisen oder nicht...nee is klar, armes Israel!
na, hast du das auf der website der hamas gelesen???
es gäbe längst einen pal-staat, wenn israels nachbarn 1947 israel nicht angegriffen hätten und somit die sache der palästinenser verraten hätten! anchließend annektierten die achso-palästinenserfreundlichen arabischen bruderstaaten jordanien und ägypten die westbank bzw den gaza-streifen, um so jegliche möglichkeit zur gründung eines staates "palästina" auszuschließen.
und das ist nur der anfang! dein wissen über den nahost-konflikt ist durch eine gehörige portion unwissen gekennzeichnet - paradox, aber heutzutage bei den sog. "antizionisten" nicht unüblich.

SentByGod schrieb:
Ich werd meinen Sozialwissenschaftslehrer aus der 8ten Klasse erschlagen, danke!
nana, wer wird denn gleich ;)
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Fantom:

Zum Thema "Unwissen":

Schön, daß Du Dich auf 1947 berufst ;)
´
Und wie stellt sich das seit 1968 dar?

Greetz!
IMplo
 

IMplo

Geheimer Meister
22. August 2003
352
Nachsatz: und wie stellt es sich in den letzten 20 Jahren dar?

Sonst können wir ja gleich von der Vertreibung der Juden aus Ägypten beginnen und Israel nach Kairo verlegen...LOL
 

osiris1806

Geheimer Meister
20. August 2002
273
@fantom und all die anderen Unwissenden,
die Palis und die Araber sind von Anfang an verarscht worden,
der Mythus von 1947 und der gerechten Teilung in 2 Staaten.

letzendlich sind Engländer verantwortlich, weil die den Arabern als Lohn in den Kampf gegen die Osmanen ein Gross Arabien versprachen.

Um 1880 entstanden mehrere internationale Organisationen, die die Errichtung jüdischer Siedlungen in Palästina vorbereiten sollten. Reiche Juden aus Europa wie die Familien Rothschild oder Montefiore gehörten von der Mitte des 19. Jahrhunderts an zu den Gründern neuer jüdischer Siedlungen im osmanisch regierten Land. Sie kauften den Paschas in Beirut, Kairo oder Damaskus Ländereien ab, die jene meist nie gesehen hatten, weil sie schon seit Generationen an Menschen verpachtet waren, die sich als ihre Eigentümer fühlten. Früher hatten solche Verkäufe für die Ansässigen kaum etwas verändert.


Rothschilds Beamteund Siedler aber vertrieben die arabischen Pächter. Arme Juden aus Osteuropa zogen nach und versuchten, zwischen Trockenheit und Sümpfen ihre Ernten einzufahren. Auf diese Weise stieß das Eigentumsrecht der Osmanen auf die europäischen Vorstellungen von Grundbuch und Grundnutzung. Später machten sich viele Juden ein anderes osmanisches Gewohnheitsrecht zunutze: ***Wer innerhalb von 24 Stunden ein Dach über den Kopf auf „herrenlosem Kronland“ errichtete, konnte sich das Land im Umkreis von einem Tagesmarsch aneignen.*** (siehe illegaler Siedlungsbau in den besetzten Gebieten)...

Quelle: http://www.studiengesellschaft-friedensforschung.de/da_48.html

Anmerkung:

Keine ganzen Texte posten und IMMER quellen angeben!

Atlan


 
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