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Ich hab meine Krankheit vergessen...

THG

Vorsteher und Richter
24. Juni 2002
797
geschichte eines kumples aus dem bio-lk:

jemand an multiple-sclerose erkrankt war hatte einen schweren unfall.
aufgrund des wirklichen heftigen schocks hat sein hirn das
bewusstsein seiner krankheit verdrängt.
fortan war er eben von der mult.scl. geheilt...

ich meine, dass das totaler unfug ist. eine krankheit passiert
ja nicht nur im hirn. mag ja sein, dass er vergessen hat, dass er
krank ist, aber gestorben wäre er trotzdem dran...(zumindest weiter fortgeschritten)
 

NamenloserPhilosoph

Großmeister
15. Februar 2003
70
Na ja....

die krankheit vergessen??
also ich weiß nicht.
es gibt zwar studien , bei denen Placebos besser wirken als wirkliche medikamente , was ja etwas ähnliches wäre , aber einfach nur eine krankheit vergessen??
glaub ich jetzt nicht dran , aber man weiß ja nie, der geist hat mehr macht als man denkte , nicht nur über andere sondern auch über den eigenen körper
 

Franziskaner

Ritter vom Schwert
4. Januar 2003
2.062
Die Krankheit vergessen? Gibt's das nicht nur bei Alzheimer?

OK. blöder Witz. Ich weiss. Aber ich konnt's mir einfach nicht verkneifen...
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Es gibt einiges das uns schwerfällt zu Glauben.
Aber sollte unser Glauben das bestimmen was wir sehen?
Oder sollte das was wir sehen unseren Glauben bestimmen?

Namaste
Lilly
 

simon

Geselle
22. September 2002
14
das war ein bericht im fernsehen, weiß nicht mehr genau auf welchem sender es ausgestrahlt wurde.

der hatten nen schweren unfall und sein gehirn ist stark in mitleidenschaft gezogen worden, sein erinnerungsvermögen ist sehr sehr stark eingeschränkt, wenn er ein buch liest muss er häufig nach zwei oder drei seiten zurückblättern und das ganze nochmal lesen, weil er die handlung auf den vorherigen seiten vergessen hat.

dass er an MS leidet sagten sie auch, vor seinem unfall schritt die krankheit langsam fort und nach seit dem unfall passiert das nicht mehr, die sagten aber auch, dass die krankheit noch in seinem körper wäre und wieder ausbrechen kann, aber nicht muss.

wie das erklärbar ist weiß ich leider net
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
viren sind eine erstaunliche "Lebensform" (jaja ich weiß das sie per medizinischer Definition keine "Lebewesen" sind)
Wir tragen eine vielzahl von Viren unser ganzes Leben mit uns herum .... und erkranken doch nicht an allen.
Viren können sich Jahrelang, wie "unsichtbar" machen und aufeinmal dann doch eine Krankheit auslösen oder auch nicht.
Umso mehr man sich damit beschäftigt ...umso mehr stellt sich die Frage
Was die Ursache für die wirkliche Krankheit dann letztendlich ist.

Der Virus ist ein Krankheits_Faktor .... nur mit dem haben wir vielleicht schon jahrelang gelebt ohne das es zu einer Krankheit gekommen ist.
Es ist eine Frage des Umfeldes (das umfeldes des Virus meine ich) ob der Virus zu einer für uns wahrnehmbaren Erkrankung führt oder ein unscheinbares Leben in unserem Körper führt.
Das Umfeld des Virus in unserem körper wird durch so viele Faktoren bestimmt .... das es eigentlich eine riesen Sysiphusarbeit ist ... bei jeder Erkrankung herauszufinden ....was der Konkrete auslöser für eine Krankheit war.
Oder auch was der detailierte Grund dafür ist .... das die Krankheit auf einmal "weg" ist.

Ich weiß nicht wieviele von euch wissen mit wieviel viren sie im körper rumlaufen *g* ... wenn man das weiß ..... könnte man vor schreck gleich sämtliche erkrankungen bekommen.

Namaste
Lilly
 

Jay Low

Geheimer Meister
3. August 2002
103
Wenn es einem seelisch schlecht geht, z.B. wenn man traurig ist, erkrankt man doch auch schneller, oder irre ich mich da?? Mein Religionslehrer hat auch mal gesagt: "Das Innere hängt nicht vom Äußeren ab, sondern das Äußere vom Inneren." Irgendein Zusammenhang besteht bestimmt.
 

KoRnyRoach

Geheimer Meister
4. November 2002
374
Wenn du deine Festplatte formatierst, ist dein Virus ja auch weg! Sowas wie Krebs ist ja in Form eines Tumors in deinem Körpers, da ginge das nicht so, aber wie sieht das mit MS aus?
Ich frag mal meine Mutter, die is Krankenschwester!
 

Artus_HH_1971

Geselle
17. Februar 2003
12
Es gibt ja viele KIrankheiten, die sind Psychsomatisch warum nicht auch MS ??
Im Ernst ich meine der Blick ist es, soll heissen, je mehr Du Dich mit einer krankheit beschäftigst je Kranker bist Du. Auch wenn es bei MS sogar mir unwahrscheinlich erscheint.


mfg aus HH
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269

Jay Low

Geheimer Meister
3. August 2002
103
Es hängt schon damit zusammen, wie sehr man sich mit der Krankheit beschäftigt. Ihr kennt doch sicherlich die Werbung mit der Perle am Ende:"So groß ist ihr unentdeckter Darmkrebs." Immer wenn ich das sehe, bekomme ich ein seltsames Gefühl in meinem Unterleib.
Kennt ihr den "Carpenter-Effekt" ? Er sagt, dass bei jeder Vorstellung an eine Bewegung diese Bewegung unbewußt ausgeführt wird. Wenn man ein Pendel über einen Kreis hält, führt man die kreisende Bewegung automatisch aus.
Also heißt das: VORSTELLUNG=DURCHFÜHRUNG
Zum Beispiel Vorstellung an Darmkrebs = ungutes Gefühl.

Könnte natürlich großer Mist sein, was ich schreibe, aber eine Überlegung ist es wert.
 

LaurentBlanc

Großmeister
23. Juli 2002
86
Also:

Die Multiple Sklerose (MS), auch Enzephalomyelelitis disserminata (ED) genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die an vielen Stellen (multiple=vielfach) auftreten kann. Durch die Entzündungen entstehem Narben (Sklerose).
Die Nervenfasern sind, ähnlich wie elektrische Kabel, von einer Isolierschicht (Myelin) umgeben. Bei MS entstehen in dieser Schutzschicht Entzündungsherde. Dadurch kommt es zur Entmarkung (demyelisierung), informationen können nicht mehr richtig weitergeleitet werden, dadurch kommt es zu den Funktionsstörungen, quasi Kurzschlüssen.
Die MS kann unterschiedlich verlaufen und beginnt meist im Erwachsenenalter zwischen 20 und 40 Jahren. Die Krankheit verläuft entweder gleichmäßig fortschreitend (progredient), oder in Schüben, die sich zurückbilden können. Im Verlauf der Erkrankung kann es auch einen Übergang vom schubförmigen zum progredienten Verlauf kommen.
Die Ursache der MS ist noch nicht geklärt, die Forschung zielt eher auf die Behandlung der Symptome ab, denn das ist das was Geld bringt.
Fest steht, dass bei MS ein Teilbereich des körperlichen Immunsystems falsch programmiert ist, wodurch es sich gegen den eigenen gesunden Körper wendet.
Es gibt in Deutschland (lt. DMSG) ca. 122.000 an MS erkrankte Menschen, es sind nahezu doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen.
Es kursieren zahlreiche Fehlinformationen und Vorurteile über die Multiple Sklerose. Es gilt daher festzuhalten, dass die MS nicht ansteckend, tödlich oder erblich ist. Zumindest spricht die Statistik dafür, auch wenn niemand etwas über die Ursache weiß.

Als Ursachen kommen einige Faktoren in Frage, z.B.:

Vermutlich müssen mehrere Bedingungen und Einflüsse zusammentreffen, damit die Multiple Sklerose überhaupt ausgelöst wird.
Das Durchschnittsalter bei Beginn der Erkrankung liegt zwischen 20 und 40 Jahren, Frauen erkranken häufiger als Männer, wobei das Überwiegen der Frauen bisher nicht erklärt werden konnte, genausowenig wie die eigentliche Ursache der MS.
Es gibt Untersuchungen, die aufzeigen, dass in bestimmten Breitengraden der Erde MS häufiger auftritt, in anderen dagegen eher selten. So ist die MS in Mitteleuropa und Nordeuropa häufiger, in Südeuropa und Afrika eher weniger häufig.
Es gibt in Deutschland ca. 122.000 Erkrankte (lt.DMSG), das macht die MS zur häufigsten entzündlichen neurologischen Erkrankung in Deutschland.
Zur Erkrankung gibt es wegen der vielen unterschiedlichen Verläufe, auch verschiedene Ursachen-Theorien, z.B. die Autoimmuntheorie, die Virus-Hypothese, die genetischen Faktoren, die Stoffwechseltheorie, sowie die Psychosomatischen Theorien.

Oder:

Immer wieder werden auslösende Faktoren gesucht, wie zum Beispiel Entzündungen, Verletzungen oder seelische Faktoren. Bisher fehlen hierfür aber eindeutige Beweise. Jedoch können organische Erkrankungen, besonders die immunologisch-bedingten, durch psychische Faktoren beeinflußt werden. Das gilt besonders auch als schubauslösender Faktor.
Man sollte nicht resegnieren weil man meint, wenn die Ursache nicht bekannt ist, könne man ja auch nichts gegen die Erkrankung machen, das wäre völlig falsch. Eine Therapie die die Krankheit beseitigt gibt es noch nicht, aber mehrere Medikamente sind in Entwicklung und schon in Anwendung, die in das Krankheitsgeschehen mildernd eingreifen können.
Es gibt viele Möglichkeiten Beschwerden zu lindern oder zu bessern, dazu gilt aber vorallem niemals aufzugeben. Wenn es eine Erfahrung gibt die MS-Kranke ganz bestimmt machen, ist es die das es immer weitergeht und man aus jedem Keller wieder herauskommt, in welchem Zustand auch immer.

-> http://www.muskl.de/MS_a/MS_b/frameset.html

Wahrscheinlich ist die Formulierung "die Krankheit einfach vergessen" nicht ganz so glücklich. Eher könnte man wohl sagen, dass es vielleicht daran liegt, dass derjenige ALLES vergessen hat, auch seine psychischen Probleme und dass dadurch die Krankheit zum Stillstand gekommen ist und sich die Entzündungsherde zurückgebildet haben (s.o.).
 

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