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Hambacher Forst wird geräumt - der Staat vs. Öko-Terroristen?

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
24.048
Der Hambacher Forst wird geräumt um endlich mit den Rodungsarbeiten beginnen zu können.
Hier wird dann bis auf weiteres Braunkohle im Zeichen der nationalen Sicherheit und eigenen
Stromproduktion für unsere Grundversorgung und Erhalt Millionen Arbeitsplätze gefördert.

Sind die so genannten "Umweltschützer" eher Linksradikale Terroristen die uns alle in die
Steinzeit wünsche? Bis jetzt ist ja keinerlei Klimawandel überhaupt erkennbar und CO² nur
eine Lüge. Wozu brauchen wir noch einen Wald wenn wir an Ressourcen kommen können?

Warum wird einer winzigen Störgruppe erlaubt einem legal operierenden gewinnorientierten
Unternehmen seine Geschäfte weiter zuführen?
 

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Wieso ziehen die Leute nicht weiter und demonstrieren gegen Rodung der Wälder für Windmühlen? Gibt es gute und schlechte Umweltverschmutzung und Kapitalismus?
Fragen!
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.909
Allerbester Whataboutism, DaMan.
Verwirkt man das Recht, gegen die Rodung für den Braunkohleabbau zu protestieren, wenn man sich nicht nachweislich auch gegen irgendeinen Windpark oder einen zerstörerischen Orkan stemmt? Oder wenn jemand gegen einen Windpark demonstriert, ist der damit automatisch gegen erneuerbare Energien? Oder wenn sich jemand im Hambacher Forst engagiert (wovon ich bislang übrigens nur am Rande was mitbekam), ist der damit automatisch gegen fossile Energieträger insgesamt? Oder gegen den Kapitalismus? Oder für AKWs?
Und passt für das Roden eines Waldes das Wort "Umweltverschmutzung"?
Fragen!


Auch wichtig: Vielleicht möchte ich demnächst mal wieder was über Trump schreiben. Muß ich dann zeitnah auch Charles Schumer kritisieren? Oder darf ich einen davon besser finden?
 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.918
Allerbester Whataboutism, DaMan.
Verwirkt man das Recht, gegen die Rodung für den Braunkohleabbau zu protestieren, wenn man sich nicht nachweislich auch gegen irgendeinen Windpark oder einen zerstörerischen Orkan stemmt? Oder wenn jemand gegen einen Windpark demonstriert, ist der damit automatisch gegen erneuerbare Energien? Oder wenn sich jemand im Hambacher Forst engagiert (wovon ich bislang übrigens nur am Rande was mitbekam), ist der damit automatisch gegen fossile Energieträger insgesamt? Oder gegen den Kapitalismus? Oder für AKWs?
Und passt für das Roden eines Waldes das Wort "Umweltverschmutzung"? Fragen!

Der Wald gehört einem Energiekonzern und wurde illegal von Linksextremisten besetzt, die gewalttätig sind und Polizisten angreifen. Seit Jahren hocken die Aktivisten in den Bäumen und versauen den Wald mit ihrem Unrat. Sie verbarrikadieren die Waldwege, denn Eigentum oder Rechte für alle kennen diese Waldschrate nicht.
Die Frage die sich wirklich stellt ist die, wie sehr lässt sich der Staat von gewaltbereiten Linken weiterhin auf der Nase rumtanzen? Menschen die mit Fäkalien werfen und besetzen was sie wollen.

https://www.welt.de/regionales/nrw/...arum-gilt-dieser-Wald-als-Gefahrengebiet.html
 
Zuletzt bearbeitet:

DaMan

Ritter-Kommandeur des Tempels
30. Januar 2009
4.517
Allerbester Whataboutism, DaMan.
Verwirkt man das Recht, gegen die Rodung für den Braunkohleabbau zu protestieren, wenn man sich nicht nachweislich auch gegen irgendeinen Windpark oder einen zerstörerischen Orkan stemmt? Oder wenn jemand gegen einen Windpark demonstriert, ist der damit automatisch gegen erneuerbare Energien? Oder wenn sich jemand im Hambacher Forst engagiert (wovon ich bislang übrigens nur am Rande was mitbekam), ist der damit automatisch gegen fossile Energieträger insgesamt? Oder gegen den Kapitalismus? Oder für AKWs?
Und passt für das Roden eines Waldes das Wort "Umweltverschmutzung"?
Fragen!
Nice. Krampfhaft verallgemeinern um mir dann im gleichen Satz unzulässige Verallgemeinerungen vorzuwerfen.
Ich rede nicht von "jemanden" es geht explizit und singulär um die Ökoaktivisten, die im Hambacher Forst Stellungen bauen und Polizisten und Vattenfallmitarbeiter tätlich angreifen. Ja, diese Leute sind gegen jegliche Art von fossiler Energieträger insgesamt, sowie gegen Atomkraft und wahrscheinlich auch gegen den Rechtsstaat und die westliche Gesellschaft, außer wenn er ihnen ihre monatliche Sozialhilfe überweist.

Fürderhin zeige ich hier die offensichtlichen Widersprüche der linksgrünen Denke auf. Gegen Umweltzerstörung (wenn du dich an "Verschmutzung"* so störst) wird bei Fall a) militant und gewalttätig aktivistet, Fall b) (Windparks) sind voll okay. Vattenfall (oder wars Eon? egal) ist ein böser geldgieriger Konzern wenn sie Kohlekraftwerke betrieben, wenn sie Windparks in Naturschutzgebiete stellen um damit dem Volk damit noch sehr viel mehr Geld aus der Tasche ziehen, ist das ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz**. Kapische?
Wenn man die offizielle Berichterstattung der letzten 20 Jahre so verfolgt, ist jeder der gegen das EEG ist, automatisch fanatischer Verfechter der Atomkraft. Genauso wie jeder, der Merkel nicht gut findet, ein rechtsradikaler Moslem- und Flüchtlingskinderhasser ist. Hab ich nicht so festgelegt, das waren andere.

Auch wichtig: Vielleicht möchte ich demnächst mal wieder was über Trump schreiben. Muß ich dann zeitnah auch Charles Schumer kritisieren? Oder darf ich einen davon besser finden?
Zu Trump wäre doch schon lange alles gesagt, er bleibt im Amt. Deal with it.

*wobei ich Verschmutzung durchaus treffend finde. Sowohl durch Bagger als auch durch WKAs und ihren Müll.
** den Unterschied zwischen Umweltschutz, Klimaschutz und Menschenschutz hab ich dir ja schon mehrfach zu erklären versucht
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.842
Weshalb muß man so viele Themen vermengen wie im Eröffnungsbeitrag? Ich bin z.B. ein Gegner des Braunkohletagebaus und gleichzeitig der Ansicht, daß mit den ungewaschenen Ökoterroristen im Hambacher Forst schnell und öffenlichkeitswirksam aufgeräumt werden muß. Heute las ich, daß einer davon, ein gewisser "Clumsy", seit sechseinhalb Jahren im Wald campiert. Solche Menschen bedürfen der Resozialisierung, mindestens aber muß verhindert werden, daß sie weiter Straftaten begehen. Die Sympathie der Presse gilt aber unverhohlen diesen Gammlern und Rechtsstaatsgegnern.
 

William Morris

Ritter vom Osten und Westen
4. Mai 2015
2.505
Der Hambacher Forst wird geräumt um endlich mit den Rodungsarbeiten beginnen zu können.
Hier wird dann bis auf weiteres Braunkohle im Zeichen der nationalen Sicherheit und eigenen
Stromproduktion für unsere Grundversorgung und Erhalt Millionen Arbeitsplätze gefördert.

Sind die so genannten "Umweltschützer" eher Linksradikale Terroristen die uns alle in die
Steinzeit wünsche? Bis jetzt ist ja keinerlei Klimawandel überhaupt erkennbar und CO² nur
eine Lüge. Wozu brauchen wir noch einen Wald wenn wir an Ressourcen kommen können?

Warum wird einer winzigen Störgruppe erlaubt einem legal operierenden gewinnorientierten
Unternehmen seine Geschäfte weiter zuführen?

Ein bisschen Übertreibung mag ja durchaus okay sein, aber hier eine Schicksalsfrage Millionen Arbeitsplätze oder ein paar Scheißbäume zu stellen, ist doch totaler Schwachsinn.

Ich komme selbst aus einer Braunkohleregion im Osten Deutschlands und an Zerstörungspotenzial können es wohl nur wenige Industriezweige mit der Braunkohle aufnehmen. Da wurde auch mal was aufgeforstet und ein paar Seen angelegt, meistens mit dem Hinweis: Betreten verboten.

Ist man jetzt ein linksradikaler Terrrorist, weil man in einem Baumhaus lebt?

Klimawandel nicht erkennbar und CO2 eine Lüge? Du lebst noch in der Steinzeit.
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.909
Ich bin z.B. ein Gegner des Braunkohletagebaus und gleichzeitig der Ansicht, daß mit den ungewaschenen Ökoterroristen im Hambacher Forst schnell und öffenlichkeitswirksam aufgeräumt werden muß.
Ich bin zum Beispiel auch gegen den Braunkohletagebau und denke diesen Gedanken gerade ganz friedlich vor mich hin. Hab ja auch noch was anderes zu tun. Deshalb wird von meiner Meinung auch so ziemlich niemand was mitbekommen.
Die ungewaschenen Ökoterroristen haben es hingegen geschafft, das Thema in die Nachrichten zu bringen und damit zu bewirken, daß es überregional mal wieder in den Köpfen ist. Immerhin, würde ich sagen. Und definitiv mehr als das, was wir in dieser Hinsicht bewegen.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
11.025
Was bin ich:
So. Ich bin gegen Braunkohleabbau, gegen Linksökoaktivisten und würde gerne auch den Wald erhalten.

Welches Schweinderl hätten Sie denn gerne.

Lösungsvorschlag:
Die Linksökos werden eingefangen und einige vernunftbegabte Menschen beider Seiten setzen sich an einen Tisch und denken darüber nach ob man den Wald wirklich roden muß und welche Alternativen es ggf. gibt.
 

TheUnforgiven

Großer Auserwählter
17. Februar 2012
1.813
Ich komme aus dieser Gegend - sprich, das ist meine unmittelbare Heimat.
Daher kenne ich die Gegend usw. sehr gut.
Ich kenne genug Menschen, die bei Rheinbraun / RWE tätig sind/waren.
Für die Region ist der Tagebau (bzw. es sind ja mehrere) immer schon ein Streitthema gewesen. Erstens weil Menschen umgesiedelt wurden und somit Dörfer und Orte von der Landkarte verschwanden und auch wegen der Feinstaubbelastung oder Grundwasserproblemen.
Aber Rheinbraun / RWE war auch immer ein fairer und guter Arbeitsgeber und in der Region somit ein großer Arbeitgeber.

Klar soll hier ein Wald gerodet werden um weiter Braunkohle abzubauen. Aber es ist ja nicht so, dass hier die Natur weggebaggert wird. Ja, sie wird in ihrem ursprünglichem Zustand zerstört, aber nach Abbau auch wieder weitestgehend hergestellt.
Das Marienfeld bei Kerpen war z.B 2005 in aller Augen und Ohren, als Papst Benedikt XVI. dort den Weltjugendtag begrüßte.
Dieses riesige Areal war ursprünglich auch ein Tagebau und wurde rekultiviert.
Die Sophienhöhe, die direkt beim Hambacher Forst liegt, war auch mal Teil des Tagebaus und ist ein schönes Erholungsgebiet geworden.
Es werden also Bäume genommen, aber später auch viele Neue wieder gepflanzt.
Und da hier eben auch viele Arbeitsplätze in der Region dranhängen und die "Schändung" hier nur vorrübergehend ist, finde ich es absolut in Ordnung, wenn der Forst weggenommen wird. In 20 Jahren wird der Bereich wieder zu einem weiteren Erholungsgebiet mit Natur pur wachsen.

Mir ist es auch persönlich lieber, wenn der Tagebau noch 20 Jahre weiter Kohle abbaut, wir erneuerbare Energien fördern und ausbauen und langsam diese Art der Energiegewinnung zurückfahren. Es ist alles besser als Kernkraft.

Ich finde der Staat sollte hier rigoros durchgreifen und diese Aktivisten entfernen. Diese haben in der Vergangenheit sehr oft sich selbst und andere Menschen in Gefahr gebracht um auf sich aufmerksam zu machen, wie z.B das Entern eines Braunkohlebaggers und festketten auf diversen Bereichen, bis hin zur Besetzung des Forstes.
 

Popocatepetl

Prinz des Tabernakels
27. August 2013
3.931
...Es ist alles besser als Kernkraft.

nur zur info, falls noch nicht bekannt.

Da weltweit etwa 7.800 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr in Kohlekraftwerken verbrannt wird, schätzt man den Gesamtausstoß auf 10.000 Tonnen Uran und 25.000 t Thorium, der zum großen Teil in der Asche enthalten ist. Die Asche von europäischer Kohle enthält etwa 80–135 ppm Uran

https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlekraftwerk#Radioaktive_Emissionen
 

ElfterSeptember

Meister vom Königlichen Gewölbe
9. August 2012
1.393
Ich finde es toll, wenn sich so viele junge Leute extra Urlaub nehmen um ein Stück Natur zu erhalten *ironie off*
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Ich finde es toll, wenn sich so viele junge Leute extra Urlaub nehmen um ein Stück Natur zu erhalten *ironie off*
Die kämpfen auch für Dich, damit Du weiterhin blöde Fresse ohne Sauerstoffmaske halten kannst.
Auf welche kriminelle Weise RWE sich des Volkes bemächtigt, wird von der Obrigkeit mit Polizeigewalt verschwiegen.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.842
RWE ist aufgrund seiner Geschichte übrigens zu großen Teilen in der Hand von Kommunen und wird in seiner Unternehmenspolitik wesentlich von ihnen mitbestimmt. Das nur mal allen ins Stammbuch, die immer gg. Privatisierung, z.B. von Leitungswasser, sind.
 

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