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Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Sucht, kommt von Sehnsucht, von nicht verwirklichten Möglichkeiten.
Ob alleine nur Sehnsucht eine Rolle bei Suchtkranken spielt, möchte ich bezweifeln, denn wessen Möglichkeiten (allgemein gesehen) verwirklichen sich tatsächlich total ím Laufe des Lebens bzw.:
wieviele unerfüllte Wünsche gibt es auch bei zufriedenen Menschen und wieviele Süchtige entstanden aus misslungenen Ideen/Träumen tatsächlich? Oder anders ausgedrückt: wieviele Menschen haben/hatten seit Geburt an Glück, Glück und nochmals Glück und treten/traten dieses Glück dennoch solange mit beiden Füssen (sprich: mit Drogen), bis alles um sie herum einstürzt/e?! Bin in psychologischer Hinsicht Laie, doch könnten hier nicht evtl. auch masochistische Veranlagungen ausschlaggebend sein?


Meine beste und einzig wirkliche Freundin warf mit knapp 35 das Handtuch; und nun wollen manche "null-Drogen-Ahnung-Leute" wie Simple Man hier erklären, daß ja alles lediglich reine "Prahlerei" sei...Hilfe!!!!!!!!!!!!!!
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Hallo Amphetia!
Ob alleine nur Sehnsucht eine Rolle bei Suchtkranken spielt, möchte ich bezweifeln, denn wessen Möglichkeiten (allgemein gesehen) verwirklichen sich tatsächlich total ím Laufe des Lebens bzw.:
Allein die Sehnsucht nicht, aber ein Süchtiger geht immer den leichten Weg, mein Bekannter kam aus gutem Haus, viel Geld aber wenig Liebe, er braucht für nichts zu kämpfen, alles war selbstverständlich.
wieviele unerfüllte Wünsche gibt es auch bei zufriedenen Menschen und wieviele Süchtige entstanden aus misslungenen Ideen/Träumen tatsächlich? Oder anders ausgedrückt: wieviele Menschen haben/hatten seit Geburt an Glück, Glück und nochmals Glück und treten/traten dieses Glück dennoch solange mit beiden Füssen (sprich: mit Drogen), bis alles um sie herum einstürzt/e?! Bin in psychologischer Hinsicht Laie, doch könnten hier nicht evtl. auch masochistische Veranlagungen ausschlaggebend sein?
Wenn man Glück oberflächlich betrachtet ja, Glück muß man sich erarbeiten, nur was man sich im Schweiße selbst erarbeitet hat, befriedigt einen wirklich. Was ist Glück, ein schönes Gesicht oder viele Freunde zu haben?

Meine beste und einzig wirkliche Freundin warf mit knapp 35 das Handtuch; und nun wollen manche "null-Drogen-Ahnung-Leute" wie Simple Man hier erklären, daß ja alles lediglich reine "Prahlerei" sei...Hilfe!!!!!!!!!!!!!!
Mit Prahlerei hat das so gut wie gar nichts zu tun, sondern mit:
Verzweiflung
Mutlosigkeit
fehlender Perspektive
liebloser Kindheit
schlechten Vorbildern
Sehnsucht

LG.Schechi
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Wenn man Glück oberflächlich betrachtet ja, Glück muß man sich erarbeiten, nur was man sich im Schweiße selbst erarbeitet hat, befriedigt einen wirklich. Was ist Glück, ein schönes Gesicht oder viele Freunde zu haben?

Oh je, Schechina, so interessant das Thema für mich auch ist, so unpassend ist es wahrscheinlich aber hier im WV-Forum!

Frage nur noch: Was ist überhaupt Glück? Wie soll ich mir mein Glück erarbeiten, wenn ich gar nicht weiß, welches "Glück" ich eigentlich anstrebe bzw. was "Glück" (für mich persönlich) bedeutet?
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.431
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Sucht kommt auch von 'siechen' her.
ich will hier auch keineswegs prahlen, es kommt doch aber wohl darauf an, dass die betroffenen ehrlich über ihre erfahrungen berichten, die manchmal recht shice, aber manchmal halt auch gut waren.
 

Donplae

Geselle
22. August 2008
8
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Die Definition "harte Droge" hat imo einen hauptsächlich juristischen Ursprung. Das allseits beliebte Beispiel Alkohol ist da nicht fehl am Platze,ein Alkoholentzug eines Schwerstabhängigen und die psychische Belastung kann mit ähnlicher Härte eintreffen wie für Morphinuser der "Turkey". Der Vergleich hinkt, weil die körperlichen Symptome bei Heroin weitaus schneller eintreten,trotzdem soll es als grobes Beispiel dienen. Da, wie auch schon im Thread erwähnt, der Staat aus finanziellen Gründen ungern auf die Freigabe von Tabak,Alkohol,Nikotin und Koffein verzichtet werden diese als Genussmittel bezeichnet während Cannabis eine „leichte“ und Kokain eine „harte“ Droge darstellen soll. Im Endeffekt kommt es wohl mehr auf den Menschen an der die Droge konsumiert als auf die Droge selbst. Das Konsummuster und die Motive spielen eine grosse Rolle,sowie auch die innere Einstellung. Während die meisten von Cannabis eher ein angenehmes,heiteres High erhalten ohne grossartige Nach-und Nebenwirkungen zu verspüren schickt es andere wenige auf einen LSD-artigen Trip in feinstoffliche Ebenen die den Alltag und die Weltansicht des Menschens definitiv beeinflussen.


Ein einfaches Beispiel: Ein Mensch trinkt/kifft/zieht Speed aus Frust und Verdrängung. Das Problem wird somit ungreifbarer gemacht und liegt mehr im Nebel bis es gänzlich an subjektiv glaubhafter Existenz verliert,ist aber nach wie vor im Menschen vorhanden und zerrt an ihm/wühlt ihn auf.


Ein anderer Mensch nutzt Amphetamine,zB Ritalin, für bestimmte Situationen in denen Konzentration notwendig ist,zB Prüfungen. Die Wahrscheinlichkeit,dass er an dieser Substanz zu Grunde geht ist weitaus geringer als bei ersterem Konsummuster. (Das macht es aber trotzdem nicht ungefährlich!)



Es spielen meist viel mehr Faktoren eine Rolle als in der Vorstellung des Propagandamediengeprägten Normalbürgers es der Fall ist. Bezieht ein wohlhabender Mensch konstant ungestrecktes Heroin gleichbleibender Qualität brauch er mit keinen grösseren körperlichen Schäden rechnen (Verdauungsprobleme hauptsächlich). Konsumiert jmd. die gleiche Menge Alkohol,2-3 Flaschen Wodka pro Woche, muss er mit weitaus fataleren Folgen rechnen. Dieses Beispiel bitte ich keinesfalls in den falschen Hals zu bekommen,ich möchte in keinster Weise für Heroin oder sonsteine Substanz werben. Es geht lediglich um die verzerrte Ansicht der Masse.

Ansonsten wurde das meiste schon von einigen Usern vor mir ganz passend zusammengefasst. :)

lg
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Boah, wenn du jetzt auch noch anfängst hier die Gefahr runterzuspielen... :basi:

wie wärs, zu ziehst dir für die Bennenung der unterschiedlichen Arten von Drogen einfach mal das Suchtpotential heran, dann siehst du vllt, warum sie so oder so genannt werden! :don:
Man kann jedes WE saufen gehen ohne abhängig zu werden, mit harten Drogen ist das definitiv NICHT möglich.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.431
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Ja, ja, jedes we saufen gehen, so hat's bei mir auch angefangen. :johnnywalker:
 

Donplae

Geselle
22. August 2008
8
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

..... (Das macht es aber trotzdem nicht ungefährlich!)......



.......Dieses Beispiel bitte ich keinesfalls in den falschen Hals zu bekommen,ich möchte in keinster Weise für Heroin oder sonsteine Substanz werben. Es geht lediglich um die verzerrte Ansicht der Masse........


lg

:)

Ich glaube,wir haben uns etwas falsch verstanden. Natürlich macht Heroin schnell und hinterrücks abhängig, und betrachtet man die allseits bekannten Risiken von unsterilem Besteck, die "kriminellen" Aktivitäten um konstant Stoff zu erhalten, die enormen Unterschiede des Reinheitsgrades und die damit verbundene Gefahr einer Überdosis, erscheint Alkohol doch um einiges attraktiver. Kein Schwarzmarkt, kontrollierte Qualität.

Ich wollte die Gefahren nicht ausblenden oder runterreden, sondern eher die strikte Kategorisierung "hart" -> macht sofort süchtig ,"weich" -> greif doch bitte zu, in Frage stellen.
Eine Alkoholsucht entwickelt sich sehr schleichend,im Schnitt dauert es einige Jahre bis der Griff zur Flasche nicht mehr hinterfragt sondern nur getätigt wird.

Man kann jedes WE saufen gehen ohne abhängig zu werden,...

Ja und Nein. Ja, man kann das bestimmt eine Weile so durchziehen und anschliessend die Finger davon lassen. Aber erzähl das mal den Alkoholikern die morgends zitternd zu ihrer Flasche Korn greifen. Mein Onkel ist vor kurzem an Alkohol gestorben und ich kenne sämtliche Personen die auf ähnlichem Wege sind. Trotz allem ist ein kontrollierter Konsum damit möglich, das will ich nicht bestreiten. Aber durch Sätze wie "sauf dich ruhig jedes WE zu,da kann nichts passieren" kann auf Dauer die Kontrolle auch verloren gehen. Nicht jede Alkoholsucht äussert sich durch oben genanntes Extrembeispiel.


.... mit harten Drogen ist das definitiv NICHT möglich.

Mit sogenannten harten Drogen kann sich das Suchtgedächtnis meistens weitaus schneller anfreunden,die Gefahren stehen ja schon teilweise oben.

Von den Substanzen,die ich bereits probiert habe, sagten mir einige zu und andere wiederrum nicht. Das liess sich aber nicht am Fakt festmachen,ob diese zu den harten zählt oder nicht. Ich habe (leider) einige Jahre exessiv gekifft und wenn ich aus heutiger Perspektive diese Gier darin betrachte wird mir schlecht. Aber ich glaube ich schweife zu sehr aus...

Der Knackpunkt ist wohl,dass es sich nicht pauschalisieren lässt, welche Person von welcher Droge aufgrund der "Härte" in welchem Zeitraum abhängig wird.
Ich habe das Gefühl,dass unsere Meinungen im Kern nicht allzu weit auseinander gehen,der Weg zum Kern sich aber unterscheidet wie Tag und Nacht.

lg,
Don
 

Shishachilla

Gesperrter Benutzer
10. April 2002
4.639
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

@ Don: allright :top:
@ Amphi: Der Satz ist imho sehr eindeutig und nicht falsch zu verstehen.
 

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