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Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Jährlich sterben mehr Menschen an Alkohol als an einer Überdosis Kokain.

Rund 20 Mio. Menschen in Russland sind alkoholabhängig. Drogensüchtige, die ihre Sucht mit Kokain, Marihuana oder ähnlichem befriedigen sind dagegen eine Minderheit. Der Grund liegt darin, dass Alkohol - vergleichsweise zu Kokain - günstig im Supermarkt gekauft, zum freien Verzehr angeboten wird. Der Süchtige findet immer einen Grund, zur Flasche zu greifen, egal ob bei Schnupfen, besonderen Anlässen oder Kummer, der Alkohol ist für sie da!!!! :sad:

:top: Sehe ich genau wie Du!
Ob nun in Russland oder auch hier in Deutschland:
alleine schon durch die Legalisierung des Alkohols wird die Gefahr dessen bei weitem unterschätzt!

Frei nach dem Motto der Allgemeinheit:
was vom Staat erlaubt und überall frei verkäuflich ist, kann doch gar nicht schlimm sein! Schliesslich wird überall getrunken und ein Grund findet sich immer, wie Du richtig erwähntest:

sei es nun der Magenbitter zur "Verdauung", das Glas Sekt "wg.Kreislauf", der Tee mit Schuss bei Erkältungen usw., verharmlosende Argumente zum Saufen hat der Alkohol-Abhängige stets parat!
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Jährlich sterben mehr Menschen an Alkohol als an einer Überdosis Kokain.

nuja, da muss man aber den anteil an der anzahl konsumenten vergleichen. wenn jeder tausendste alk-user und jeder hundertste kokain-nutzer sterben, dann können die alktoten mehr sein und trotzdem ist koks tödlicher.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

nuja, da muss man aber den anteil an der anzahl konsumenten vergleichen. wenn jeder tausendste alk-user und jeder hundertste kokain-nutzer sterben, dann können die alktoten mehr sein und trotzdem ist koks tödlicher.

Noch einmal:
ich rate hier keinem zu Kokain, Ampehtaminen oder anderen Drogen, doch sollte man die Dinge einfach halt mal neutral beurteilen!
Natürlich kann Heroin oder Kokain sehr schnell zum Tod führen, was aber nicht an der eigentlichen Substanz selbst, sondern vielmehr an der Illegalität und den damit verbundenen Verunreinigungen liegt!

Ich bin überzeugt davon (Google wird es sicher wissen), daß in Südamerikanischen Ländern, wo der Kokastrauch wächst, noch kein einziger Einwohner am K.-Konsum starb!

Aber ich bin es inzwischen leid, ewig hier als Drogensüchtige abqualifiziert zu werden, nur weil ich irgendwann mal so ehrlich war und meine negative Einstellung zum Alk.-Missbrauch und meine positiven Erfahrungen mit illegalen Substanzen erwähnte, die ich mir mittlerweile sowieso schon längst nicht mehr regelmässig finanziell leisten kann!

Ab sofort werde ich nun tatsächlich meine Meinung zu diesem Thema für mich behalten, zum Glück sind ja wenigstens die Gedanken noch frei...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.071
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Wer qualifiziert Dich denn als Drogensüchtige ab? Keiner.

Übrigens gibt es in Rußland auch ein Problem mit schlechtem Wodka... Dafür müssen die Leute nur arm genug sein, um Schwarzgebrannten zu trinken, der mal so und mal so ausfällt und nicht kontrolliert wird. Das Problem gibt es nicht nur bei harten Drogen.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

also, was ich geschrieben hab, war überhaupt nicht auf dich bezogen.

und wenn tatsächlich keiner an koks stirbt, dann ist natürlich alk gefährlicher. mir gings nur darum klarzustellen, dass man die drogentoten immer auf die anzahl der nutzer beziehen muss. ist doch logo, dass es massenhaft alktote gibt, wenn massenhaft alk getrunken wird. genau so logo, dass es dann weniger cracktote gibt, weil einfach nicht so viele menschen crack konsumieren.

aber um die gefährlichkeit einer droge abzuschätzen, reicht es halt nicht, einfach die absoluten anzahlen zu vergleichen, sondern man muss die relativen anteile innerhalb der nutzergruppen betrachten. that's all what I've wanted to say...
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Wer qualifiziert Dich denn als Drogensüchtige ab? Keiner.

Dich meinte ich ja auch gar nicht, Jäger, im Gegenteil:

Deine objektive Meinung in diesem "Gefahren u. Sucht..."-Thread hat mich beeindruck da Du zeigst, daß man kein Drogen-Fan sein muss um trotzdem mit sachlichen, qualitativ wertvollen Ansichten punkten zu können!
Dies trifft auch auf einige andere Mitglieder zu, die aufgeklärt und korrekt argumentierten! Von wenigen Ausnahmen abgesehen finde ich die Beiträge echt qualifiziert und vorurteilslos verfasst...echt super!
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.071
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Ich hab mich auch nicht angesprochen gefühlt, aber Shisha qualifiziert Dich auch nicht ab, finde ich.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Ich hab mich auch nicht angesprochen gefühlt, aber Shisha qualifiziert Dich auch nicht ab, finde ich.

Wie kommst Du nun ausgerechnet auf Shisha??? Habe ihn doch gar nicht im Zusammenhang dieser Diskussion erwähnt, wie käme ich auch dazu??? :mrgreen: :D :rofl:
 
Zuletzt bearbeitet:

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
21.071
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Alle anderen waren mit Dir einer Meinung.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Was mich übringens nicht nur überrascht, sondern echt gefreut hat!
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.641
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Hallo zusammen

Ich habe diesen und den Thread aus dem dieses Thema abgekoppelt wurde in den letzten Tagen aufmerksam verfolgt, hat mich recht gut beschäftigt , ich bin mal so frei und tippe auch ein paar Gedanken dazu ...

Ich denke wir können grundsätzlich alle Substanzen die unser Körper- oder Geistesempfinden beeinflussen in einen Topf schmeissen ums sie in ihrer Gesammtheit zu sehen.
Inzwischen sind hier ja positive und negative Eigenschaften für alle Arten von Drogen aufgezählt worden das spare ich mir fürs erste.
Klar der eine oder andere will jetzt sofort ne Liste erstellen und alles aufteilen nach Konsummenge oder Gefählichkeit ....
Ich möchte mal ein wenig die Vergangenheit der Drogen betrachten.

Die meisten Drogen wurden in der Geschichte der Menschheit langsam entdeckt ,z.b. von Medizinmännern ...Heilern u.s.w.
Auch war die Einnahme von bewusstseinserweiternden Substanzen eher diesen spirituell veranlagten Menschen vorbehalten .
Man hat sich warscheinlich in Ritualen auf einen Trip vorbereitet , ist auch heute noch bei vielen Urvölkern weit verbreitet...
Ob nun Ahnen angerufen werden oder in die Zukunft geschaut werden soll , die richtige Mischung aus "verbotenen" Kräutern soll dabei ganz gut helfen.
Eingebettet in den richtigen Rahmen finde ich diese Dinge ganz natürlich , das gehört dann zur Kultur...einen Heiler würde ich nicht fragen wie er denn mit seinem Konsumverhalten klarkommt .
Aber natürlich funktioniert ein gemässigter Umgang mit Drogen nicht nur bei besonders ausgebildeten Menschen.
Hier fallen mir nun z.b. die Andenbauern ein die Koka kauend den Tag verbringen , woander wird Quat gekaut oder Betelnüsse...Kaffe..Tee...Kippen...u.s.w.
Die Menschen haben trotz der nicht gerade gesundheitsfördenden Stoffe eine gute Chance damit klarzukommen.

Hier ist das Mass entscheidend, die Menge macht das Gift.
Die meisten Substanzen die wir heute kennen sind also schon seit einer Ewigkeit in Gebrauch und es scheinen sich einige davon bewährt zu haben .
Probleme fangen aber schnell an sobald diese Stoffe nicht mehr in der Naturform massvoll eingenommen werden .

Nun würde ich mich damit schwer tun einen Kokabauern mit gestressten Grossstäftern zu vergleichen , hier sehe ich nicht mehr den passenden Rahmen und die Kokablätter fahren sicher nicht so ein wie eine Koksline...*duckundrenn*

Es gibt alte Opiumbauern die ein hohes Alter erreichen obwohl sie ziemlich viel Zeit bei Morpheus verbringen, sie konsumieren wohl anders als die Menschen die sich mit der vollen Dröhnung auf dem Bahnhofsklo wegschiessen....

Auch beim Alkohol kann man es ähnlich betrachten ...nein keine Angst , ich vergleiche jetzt nicht den Pfarrer der einen Schluck Wein zu einem Ritus trinkt mit einem schwerkranken Alk Abhängigen.
Beim Alkohol gibt es halt auch diese Steigerung in der Wirkung durch Destillation.
Die Winzer und Bierbrauer haben schon immer viel Aufwand betrieben Alkohol als wohlschmeckendes Genussmittel herzustellen klar kann man sich da auch mit der richtigen Menge Bier wegschiessen , aber das konzentrierte Destillat fährt wieder schneller ein als das natürlich vergorene, der dosierte Umgang wird dadurch schwieriger.

Was kann ich nun daraus lernen ....?
Hier geht es ja immernoch um das Gefahrenpotenzial....

Naja , wird jeder für sich seine Schlüsse ziehen können , ich für meine Teil denke das es die richtige Zeit und den richtigen Ort für den Genuss einer Droge geben kann . Evtl. für eine spirituelle Erfahrung... ein paar Pilze dort wo sie auch wachsen ... an einem schönen See ....in der Natur ... kann eine gute Erfahrung sein .... ich weiss es nicht.

So , nun bin ich meinen Senf auch mal losgeworden ....

Gruss Grubi
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.431
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

+ wieder mal: alles in maßen zur rechten zeit.
gott liess ein jedes kraut wacsen + sah, dass es gut war.
deswegen bin ich auch eher ein anhänger 'natürlicher' substanzen.
 

Brio

Lehrling
3. Juni 2008
3
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Grubi ist meiner Meinung der einzige der da ne vernünftige Ansicht hat....
Drogen gibt es wahrscheinlich seitdem es Menschen gibt und im allgemeinen ist das wie mit anderen Sachen auch, zuviel des Guten kann nicht gesund sein, aber als grundsätzlich schlechte Sache, kann man das auch nicht bezeichnen, vorallem wenn man berücksichtigt das Rauschmittel, in welcher Form auch immer, Bestandteil unserer Kultur und Entwicklung sind, von ihrem Einfluss auf die Kunst mal ganz abgesehen, allerdings auch bemerkenswert, das sehr viele unserer nahmhaften Künstler Konsumenten waren, oder sind.
Bevor mir jetzt jemand für diese Bemerkung im übertragenden Sinne den Kopf abreisst, sollte man sich evtl. mal mit Werken von Timothy Leary oder Aldous Huxley beschäftigen, die sich zwar beide auf die psychedelischen Substanzen konzentrieren, aber recht interessante Ansichten preis geben.
Von Leary kamen sehr treffende Aussagen, wie z.B.:

...nur die Gesunden, Glücklichen, Schönen, Hoffnungsvollen, Humorvollen und Agilen sollten nach einer solchen Erfahrung suchen. Dieser Elitismus ist gänzlich selbstbestimmt. Wenn du nicht selbstbewusst, selbstgesteuert, selbstbestimmt bist, lass es bitte !! (diese Aussage bezog sich auf LSD).

Ausserdem seine 2 Gebote für unser molekulares Zeitalter, die das wohl am ehesten treffen:

1. Du sollst das Bewusstsein deines Nächsten nicht verändern.

2. Du sollst deinen Nächsten nicht daran hindern, sein oder ihr Bewusstsein zu verändern.

Denkedas das in unserem Zeitalter wohl am zutreffensten ist.
Drogen sollten natürlich wenn, so verantwortungsbewusst wie möglich konsumiert werden, sprich: auf der Arbeit, im Umgang mit anderen Personen, vorallem wenn diese nichts dergleichen konsumiert haben, im Strassenverkehr und in der Nähe von Jugendlichen haben diese nichts zu suchen.
Der Hauptgrund für die heutige Differenzierung von legalen und illegalen Rauschmitteln, liegt wohl vorallem daran, das die Regierungen fürchten das ihnen zuviel Geld durch die Lappen geht, weil manche Substanzen einfach zu leicht und ohne grosses Zubehör selber herzustellen sind und damit nicht versteuerbar.
Wer sich allein die Statistiken ansieht, dem müsste auffallen, das gerade die "Rauschmittel" die die meisten Todesfälle zur Folge haben, ob jetzt kurz- oder langfristig, "legal" sind und jeder Staat auf die Steuern die da aufgeschlagen sind, nur ungerne verzichten möchte.
Desweiteren wollte ich noch klarstellen, das in südamerikanischen Ländern bestimmt mehr Leute an Kokain sterben, als das in Europa der Fall ist.
(Ich lebe seit einiger Zeit in Südamerika und bin hier viel rumgekommen, also keine blosse Vermutung)
Gerade weil es hier nicht so "verschnitten" wird wie in Europa, ist die Gefahr der überdosierung um einiges höher und der Effekt von Kokain auf die Psyche, ist hier schon nach kurzer Zeit, aufgrund des Reinheitsgehaltes fatal, nicht mit dem Zeug aus Deutschland zu vergleichen, wer mir erzählen will das er in Deutschland oder sonstwo in Europa ein Pülverchen bekommen hat, das mehr als 40% reinen Kokainanteil hat, sollte sich mal Indikatoren besorgen und das beim nä. Mal kurz prüfen, wird mit Sicherheit erstaunt sein, wie wenig "reiner Stoff" darin enthalten ist. (dann allerdings die Indikatoren die 2 -3 € teurer sind, die billigen reagieren auf Ephedrin genauso wie auf Kokain und damit wird gerne gestreckt, da der puschende Effekt in Kombination mit ein bisschen Kokain doch sehr ähnlich ist.)
Ausserdem ist Kokain in keinster Weise mit Koka Blättern zu vergleichen, die man hier als Tee und sobald man in Höhen über 3000 m kommt, konsumiert wie Kaffee, Kamillentee oder Kaugummi.
Das Blut nimmt jediglich mehr Sauerstoff auf und man hat kein Hungergefühl, soviel Koka Tee, oder Koka Blätter könnte man weder trinken noch kauen, um nur annähernd einen vergleichbaren Effekt von Kokain zu erlangen.
Jeder sollte selber wissen was und wie er es macht, das dann aber bitte durchdacht.
Das alles ist weder ein pro noch ein kontra gegen Drogen, Rauschmittel, oder wie ihr es nennen wollt, bezweifele das jemand der Drogen "vernünftig" konsumiert, Vorteile jemanden gegenüber hat der nichts konsumiert und genauso umgekehrt.
Wird wohl beides seine Vor- und Nachteile haben, nur in verschiedenen Bereichen.
Für mich steht es jedenfalls fest, das diese Substanzen (da hängt es aber auch wieder von der Art der Substanz und der Person ab) für manche Menschen mit Sicherheit nicht geeignet sind, da lag Leary schon sehr richtig mit......
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
11.431
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Tim's letztes gebot lautet:
erlasst keine weiteren gebote!
High, Brio
was hälst du denn von tim's SMILE(siehe den entsprechenden thread)?
 
Zuletzt bearbeitet:

Aphorismus

Ritter vom Osten und Westen
22. Dezember 2004
2.466
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Dazu gibts 'nen Thread? Hast zwar nicht mich gefragt, aber ich finde den Grundgedanken ziemlich gut. Wird halt nur noch 'ne ganze Weile bis zur Umsetzung dauern - und die müssen wir erstmal überleben.
 

Murphy

Geheimer Meister
3. Februar 2003
138
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Hallo, ich finde das ist eine interessante aber alte Diskussion,
Große Unterschiede zwischen den Illegalen Drogen sowie den legalen gibt es wohl nicht, von wegen ihrer schädlichen Langzeitwirkung. Doch einen Unterschied gibt es zwischen Koks, Speed, Heroin und Alkohol, Nikotin, Medikamten. Dieser ist evtl. der Springende Punkt.
Und zwar die legalen Drogen sind entweder Gesellschaftsdrogen und oder von der Gesellschaft akzeptiert vieleicht sogar gewollt.

Ich mein wie sieht das denn auch aus, nach dem Essen im Restaurant kommt der Kellner mit einem Spiegel oder einem frischen Besteck:gruebel:

Spaß beiseite, Alkohol wird ja (im normal Fall) nicht konsumiert um seine Leistung zu steigern. Bei Aufputschmitteln ist es da wohl anders.
Ähnlich auch bei Zigaretten.

Wir geben unsern Kindern sogar Drogen auf Rezept. Methylphenidat, Ritalin welches von vielen als Kinder Koks bezeichnet wird bei ADHS.
Viele leiden unter einer Schmerzmittelabhängikeit. Ibuprofen ist imho sehr Suchterzeugend. Diazepan, Bromazepan bei Angstzuständen und Schlaflosigkeit auch alles legal auf Rezept in Deutschland.
Und vergessen wir nicht die ganzen Altagsdrogen wie Koffein, Nikotin und natürlich Zucker bzw. Süßigkeiten. Von nicht Stoff gebundenen Drogen möchte ich gar nicht sprechen.

Also es ist für jeden was dabei. Günstig und vor allen legal.
Da brauchen wir nicht noch mehr gefährliche Drogen. Und wer sie doch will muss sie sich halt beschaffen. Man weiß ja schließlich bescheid, welches Risiko man eingeht.

P.S. Mir ist klar das Medikamente kranken Menschen helfen. Ich will niemanden zu nahe treten der Aufgrund einer diagnostizierten Krankheit Arzneimittel einnehmen muss, die unter Umständen auch missbraucht werden können.

In diesem Sinne
Murphy
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Hallo Murphy,

Dein Beitrag zeugt von adäquatem Wissen und Intelligenz, wie man es bezgl. Drogen (ob "legal" oder illegal) leider hier nur sehr sehr selten findet.
Speziell Broma- und Diazempam sind die legale Hölle aus der Apotheke, doch was soll ich dazu noch weiteres schreiben?
Deine Meinung finde ich jedenfalls TOP !!!

Gruss Amphetia
 

Murphy

Geheimer Meister
3. Februar 2003
138
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Danke für die Blumen,

letzten Endes, kann man jede Meinung vertreten und ich kann jede Meinung akzeptieren. Sie muss natürlich durch eine gute Argumentation gestützt werden.

Leider muss ich jetzt los, ich werde heute Abend nochmal rein schauen.
Es macht mal wieder Spaß bei den Verschwörern zu sein.
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.051
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Danke für die Blumen,

letzten Endes, kann man jede Meinung vertreten und ich kann jede Meinung akzeptieren. Sie muss natürlich durch eine gute Argumentation gestützt werden.

Leider muss ich jetzt los, ich werde heute Abend nochmal rein schauen.
Es macht mal wieder Spaß bei den Verschwörern zu sein.

Sollten keine schleimenden "Blumen" sein, sondern war als echtes und ehrliches Kompliment meinerseits gemeint!
Freue mich lediglich, dass es auch noch informierte Menschen gibt!!!!!!!!!
 

Murphy

Geheimer Meister
3. Februar 2003
138
AW: Gefahren und Suchtpotential von Alk/harten Drogen/Drogen allgemein

Es ist schon interessant, seit Ewigkeiten versuchen Kiffer Canabis zu legalisieren. Mehr oder weniger halbherzig. Doch bis jetzt hat sich in der Gesetzgebung ja nichts geändert. Trotzdem ist noch jeder User an sein Dope gekommen.

Was ich damit meine, lassen wir es so wie es ist.
Denn jeder kann (wenn er es noch kann) frei entscheiden aber aufjedenfall selbst. Also kann er auch alle Risiken abschätzen. Gesundheitliche sowie strafrechtliche. Sind einem nun irgendwelche Risiken zu hoch, so soll er es lassen. Das ist selbst Entscheidung.

Aber bitte kein Gejammer, uuuhhh der böse Staat verbietet mir mein Heroin und deshalb bin ich kriminell und deswegen ist es auch so teuer und hat so eine schlechte Qualität.
Das selbe gilt natürlich auch für Koks, Canabis(nicht vom Preis) usw.

Und sorry das Argument von wegen Leistungssteigerung ist ja auch ein wenig naja.

Jeder der Haschisch kauft verstößt gegen das Gestz, jeder der Kokst, junkt und spackt ebenfalls.
Jeder der Innerorts 70km/h fährt genauso wie jemand der illegal Musik saugt.
Es geht ja nicht um die Wert und Moralvorstellung des Einzelnen, es geht einfach ums Gesetz. Und ob man das jetzt toll findet ist die freie Meinung des Einzelnen.

@Amphetia ich find es gut, wenn man einem sagt, dass man seiner Meinung ist. Man kann sich im Netz leider nicht immer so Ausdrücken das es so ankommt wie man es auch meint. Und schleimen war das nicht.
Es sei denn du gibst mir jetzt wieder recht (scherz) ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

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