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Die Philosophische Frage schlechthin: gibt es Gott???

NamenloserPhilosoph

Großmeister
15. Februar 2003
70
Hi
Ich hoff ich kann hier mal ne lustige diskussion beginnen.
Der grundstein dieser diskussion hier soll die frage
Gibt es Gott , und wenn ja, inwiefern nimmt er einfluss auf das was wir tun
sein

Meiner meinung gibt es keinen gott wie er in der bibel , dem Qur'an oder ähnlichen werken steht, jedoch muss es etwas geben was größer ist als wir , wahrscheinlich zu groß für unseren verstand und insofern wird er wenig mit unserem leben zu tu haben was wir verstehen könnten

Ich hoff die frage langweilt euch nicht :) , ich freu mich schon auf eure meinungen

MfG Namenloser
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Ich hab das mal verschoben ins Reliforum.
Da ist es passender *g* wir wollen doch Gott nicht medizinisch sezieren.

Namaste
Lilly
 
D

deLaval

Gast
also:

Es gibt in der Naturwissenschaft (soweit ich weis) das Gesetz von der Erhaltung der Energie, wonach Energie weder zu zerstören ist, noch zu erschaffen. Man kann Sie in jede Beliebige Form umwndeln. Energie, in irgend einer Form muß also entweder schon immer bestanden haben, oder aber von einem "Übernatürlichen Schöpfer" erschaffen worden sein.
Man kan sich kaum vorstellen, daß etwas schon immer bestand hatte, und geht dann gerade in der Religion, aber auch in der Wissenschaft, gerne dahin, daß man nach einem Ursprung sucht: Gott den Schöpfer, Urknall...
Ich persönlich stelle mir da ein gewaltiges Nichts vor, welches Alles beinhaltet. In diesem "Nichts" entstehen Strukturen, Strukturen sind Information, Information ist Energie (e=mc^2) Energie wird Materie.
Ihr merkt es bestimmt, das Schlüsselwort dieser Argumentation ist "Energie".
"Im Anfang war das Wort,
hier stockte ich schon, wer hilft mir weiter fort,
ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
ich muß es anders übersetzen.
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin,
so steht geschrieben im Anfang war der Sinn,...
..., ist es der Sinn,der alles wirkt und schafft
und schreibe hin, im Anfang war die Kraft"(Goethe/Faust)
Das beziht sich auf den Griechischen Orginaltext, in dem das Wort "Loggos" auftaucht. Dieses Wort hat etwa 36 Bedeutungen, die alle zusammen irgendwie "göttliches Wirken" beschreiben. Um es nicht zu kompliziert zu machen bleibe ich mal bei Sinn und Kraft, => Information, Energie=> Gott (wenn man so will)

mfg
 

timmelpilz

Geheimer Meister
6. Januar 2003
111
@ de laval
du könntest gut mit unserem reli-lehrer diskutieren!!! *g*
allerdings versteh ich nicht, warum alle religionen außer dem budismus unbedingt einen gott brauchen :? .....
mfg timmelpilz
 

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
NamenloserPhilosoph schrieb:
Meiner meinung gibt es keinen gott wie er in der bibel , dem Qur'an oder ähnlichen werken steht, jedoch muss es etwas geben was größer ist als wir , wahrscheinlich zu groß für unseren verstand und insofern wird er wenig mit unserem leben zu tu haben was wir verstehen könnten

Nun, da dieser Beitrag als Frage formuliert ist, werde ich kurz antworten:
Ja, es gibt einen Gott, allerdings einen der sich nicht personifizieren läßt, und damit nicht mit menschlichen Maßstäben meßbar oder vorstellbar. Die Kabalisten sprechen von dem Wesen der ersten Ursache oder Urwesen oder höchstes Wesen. Da die meisten Menschen nicht fähig sind sich etwas "höheres" vorzustellen ohne es mit menschlichen Attributen zu versehen, wurde in vielen religiösen Schriften dieses höchste Wesen personifiziert. In Wirklichkeit symbolisieren diese Wesenheiten nur einige "Aspekte" des "wahren" Gottes und jedes Volk suchte und sucht! sich gewisse "Aspekte" heraus die im "Volksbewußtsein" möglich und nötig sind und personifiziert sie als zb. als Jehova (richtigerweise JHVH), Allah, Zebaoth, oder alter Mann mit Bart usw.
Da die Heraufbeschwoerung dieser göttlichen Aspekte in der geistigen Welt natürlich eine "reale" Entsprechung haben muß, handelt es sich bei allen von Menschen geschaffenen personifizierten "Göttern" um Wirklichkeit um mächtige, höhere Engel die quasi diese Rolle erfüllten bzw. in der Tat auch mit bestimmten Aspekten und Eigenschaften sehr verbunden sind, wenn nicht sogar deren "geistige" Urhaftigkeit besitzen!



lichtvolle Grüße


Angel of Seven
 

Kaisar

Geheimer Meister
23. Februar 2003
258
Also wenn Gott am Anfang aller Dinge war,
er dazu auch noch omnipotent und omnipräsent sein soll
(sozusagen Perfekt)
und außerdem aus purer Energie besteht....

dann leite ich jetzt mal ganz frech daraus ab :

Vielleicht war Gott die Singularität die am Anfang des Universums explodiert ist.
So ist er immer noch in uns allen vorhanden, da wir aus ihm entstanden sind.
Er kann durch Modifizierung der Umstände des Urknalls jeden Ablauf genau vorherbestimmt haben....

Wenn es in diesem Universum nichts absolut perfektes gibt, aber alles zu einem Teil perfekt ist, (und Gott für alle Gläubigen das Perfekte symbolisiert), ist es doch wahrscheinlich dass er irgendwann zerborsten ist.
:roll:
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
Manchmal würde ich ja liebe die Fragen stellen: Welcher 'Gott' existiert in den Köpfen der Leute? Und wie kam er (kam sie/kamen sie :idea: ) dorthin?
 

Mobutu

Geselle
18. Januar 2003
29
Gott ist ein Phantasieprodukt !

Gott ist ein Produkt der Phantasie des Menschen.
Ich würde sagen, es gibt keinen Gott. Jedoch gibt es sicherlich
Menschen, welche zur Erklärung ihres Weltbildes ein höheres Wesen, also einen Gott, benötigen.
Ich denke die Frage ist eher, ob man glauben möchte, dass es
einen Gott gibt oder nicht.
 

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
Re: Gott ist ein Phantasieprodukt !

Mobutu schrieb:
Gott ist ein Produkt der Phantasie des Menschen.

Dann begründe bitte Deine Ansicht, und wenn Du schon dabei bist erklär uns gleich auch noch wie die gesamte Schöpfung aus dem "Nichts" also ohne "höhere" Ursache enstanden ist! Ach ja, alles als "Zufall" hinzustellen gilt nicht, da unlogisch.

Ich würde sagen, es gibt keinen Gott. Jedoch gibt es sicherlich
Menschen, welche zur Erklärung ihres Weltbildes ein höheres Wesen, also einen Gott, benötigen.

Und es gibt sicherlich Menschen die zur Erklärung ihres Weltbildes keinen Gott benötigen, da ihr Weltbild falsch ist.

Ich denke die Frage ist eher, ob man glauben möchte, dass es
einen Gott gibt oder nicht.

(Eigentlich wollte ich auf diese dummen Standartphrasen und Binsenweisheiten, die immer die selben sind, nicht mehr antworten :evil: )
Es hat nichts damit zu tun ob jemand glauben möchte oder nicht. Gott ist permanent vorhanden, ob ich glauben möchte oder nicht, spielt keine Rolle, selbst wenn ich nicht glauben möchte kann ich die permanente Existens Gottes nicht verleugnen, da ich diese Existens innerlich spüre, nur wer diese Existens nicht spürt, kann Gott leugnen und sich selbst was in die Tasche lügen um die Welt zu erklären.
Für mich ist die Existens Gottes noch nichtmals nur glaubensmäßig oder gefühlsmäßig vonnöten, selbst wissenschaftlicht logisch gedacht kann man nur zu dem Schluß kommen das es einen Gott geben muß, wer zu anderen Schlüssen kommt, denkt falsch, oder ist aus psychischen/seelischen Gründen nicht dazu in der Lage eine Existens Gottes für sich selbst zu zulassen, ab hier wird es allerdings kompliziert und persönlich.


lichtvolle Grüße


Angel of Seven
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
Mobutu: Gott ist ein Produkt der Phantasie des Menschen.
Wie meinst du das? Irgendjemand hatte die Idee, Gott zu erfinden? Später haben einige gesehen, dass sich mit Gott im Hintergrund gut regieren liesse (von Gott legitimierte Herrschaft: die Könige liessen sich wie 'Götter' verehren...). Nun hat es sich wieder geändert: die Leute, die glauben, sind Individualisten und basteln sich ihre Götter selbst zurecht. :?: Oder auch nicht. :-> Ich habe mich mit nicht wenigen Gottgläubigen unterhalten. Nicht wenige richten ihr tun nach dem, was sie glauben, was Gottes Wille ist. Insofern existiert Gott in ihren Köpfen und beeinflusst sie nicht unerheblich. Mir kommt es so vor, als ob Religionen diese Schemata vereinheitlichen sollen. Ein Griff in die Trickkiste.

Angel of Seven: Es hat nichts damit zu tun ob jemand glauben möchte oder nicht. Gott ist permanent vorhanden, ob ich glauben möchte oder nicht, spielt keine Rolle
Eine Quintessenz aus dieser Aussage wäre doch, dass Gott sich nicht dadurch ändert, welche Meinung Menschen zu seiner (oder auch ihrer!) Existenz haben.
Merkwürdigerweise gehen die meisten Menschen, die über Gott diskutieren, davon aus, dass Gott eine Person nach 'menschlichem Vorbild' sein oder nicht sein müsse, ein Gott beispielsweise, der sich in weltpolitischen Angelegenheiten einmischt wie im AT. Ganz anders wird es, wenn Gott als Kraft gesehen wird. Das ist eine ganz andere Vorstellung mit eigentlich wahnsinnig vielen Konsequenzen für das Weltbild.

mobutu: Ich denke die Frage ist eher, ob man glauben möchte, dass es einen Gott gibt oder nicht.
Dann muss man sich doch erstmal beantworten, wer oder was 'Gott' ist oder sein könnte. Je nach Vorstellung und Maßstäben kann sich der Mensch selbst als Gott sehen oder den den ganzen Kosmos. Tatsache ist, die Gottes.vorstellung (gibt ja auch noch die Möglichkeit, dass man mehrere Götter annimmt) sehr viel Auswirkung auf das eigene Handeln hat, genauso wie die Vorstellung einer Nichtexistenz von Göttlichkeit.
Ab wann sei Gott denn Gott?
 

City-Nord-Rulez

Großmeister
13. Januar 2003
80
Falls es gotte gibt ist er ein riesiges arschloch das kriege und seuchen auf die menschheit losgelassen hat, so oder so ist gott scheisse!
Ateismus ist die einzige religion!
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
@ City-Nord-Rulez

Hast du dir die Diskussion genau durchgelesen? Du solltest dich genauer mit den Argumenten auseinandersetzen und auf sie eingehen. Du gehst von einem Gott aus, der, wenn er eingreift, Kriege führt. Woher hast du diese Vorstellung von einem Gott, der eigentlich deiner Meinung nach nicht existiert?
 

City-Nord-Rulez

Großmeister
13. Januar 2003
80
Ich habe die einstellung dadurch dass religiöse fanatiker nie wirklich gut für die menschheit, weder christen, satanisten oder moslems!
 

muhman

Geheimer Meister
21. Februar 2003
225
Du hast doch selber eine Gottesvorstellung: Die Vorstellung von einem Gott den es nicht geben soll.
Im Buddhismus zum Beispiel gibt es keine Vorstellung von Gott, aber auch nicht die Vorstellung von einem Gott den es nicht gibt.
Ich halte diese Position auch für wesentlich gesünder, sonnst gibt es nur ständig Kriege zwischen Atheisten und monotheisten.
Atheistische Fanatiker sind ebenfalls nicht gut für die Menschheit!
 

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
Angel of Seven schrieb:
Es hat nichts damit zu tun ob jemand glauben möchte oder nicht. Gott ist permanent vorhanden, ob ich glauben möchte oder nicht, spielt keine Rolle
Eine Quintessenz aus dieser Aussage wäre doch, dass Gott sich nicht dadurch ändert, welche Meinung Menschen zu seiner (oder auch ihrer!) Existenz haben.
Merkwürdigerweise gehen die meisten Menschen, die über Gott diskutieren, davon aus, dass Gott eine Person nach 'menschlichem Vorbild' sein oder nicht sein müsse, ein Gott beispielsweise, der sich in weltpolitischen Angelegenheiten einmischt wie im AT. Ganz anders wird es, wenn Gott als Kraft gesehen wird. Das ist eine ganz andere Vorstellung mit eigentlich wahnsinnig vielen Konsequenzen für das Weltbild.

Ob Du Gott als eien Art "menschliche" Person ansiehst oder als irgendeine Kraft ist beides genauso falsch und juckt Gott nicht im geringsten! Um Gott zu "erkennen" bedarf es halt immens großer Erkenntnisse die der Großteil der Menschen nicht besizt.

City-Nord-Rulez schrieb:
Falls es gotte gibt ist er ein riesiges arschloch das kriege und seuchen auf die menschheit losgelassen hat, so oder so ist gott scheisse!
Ateismus ist die einzige religion!

Lasse Dir gesagt sein das Du Dich mit dieser Aussage ins Reich der "Tiermenschen" begibst und Dich damit selbst disqualifizierst, auch nur einen Gedanken über Gott zu äußern, ohne sich schämen zu müssen, ist für Dich nicht mehr möglich!



lichtvolle Grüße


Angel of Seven
 

City-Nord-Rulez

Großmeister
13. Januar 2003
80
Ich muss mich nicht schämen nur weil ich nicht an gott glaube. Falls es gott gibt sollte er sich schämen soviele menschen getötet zu haben. Nicht die herrscher sondern ihr gott sind die mörder der armen leute. Ich gehe jetzt schlafen vor all der aufregung!
 

struppo_gong

Auserwählter Meister der Neun
27. September 2002
906
was ist denn daran die philosophische frage schlechthin???
das ist doch totaler bullshit.
ich mein wenn du diese frage einem der die wahrheit kennen würde stellen würdest, und der mit ja oder nein antwortet , dann wärst du um keinen deut schlauer namenloser möchtegernphilosoph, weil du immer noch keine ahnung hast was du dir darunter vorstellen sollst.
nur weil du ein wort hast (gott), das darauf ausgerichtet ist ein weltbild zu komplettieren, kannst du doch nicht erwarten danach schlauer zu sein.
dein vertrauen in die sprache als mittel der beschreibung der wirklichkeit, ist ziemlich überheblich.
das steht im brockhaus unter gott: in den Religionen die im Glauben als Person(!) erfahrene heilige, transzendente, allumfassende Macht schlechthin, von der sich der religiös ergriffene Mensch in seiner Existenz unmittelbar betroffen(!) und gefordert sieht.
 

LtHinterheimer

Geheimer Meister
7. Januar 2003
494
die frage müsste korrekt und im detail klingen:

"Hat es einen Nutzen, an einer Vorstellung festzuhalten, die man kraft seiner Phantasie erschaffen kann und Gott nennen? Wenn ja, welchen?"
 

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