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Die Erde im Wandel

pinacolada

Großmeister
22. Februar 2003
58
Hallo zusammen,

ich wollte mal ein Sammelthema für interessante & wissenswerte Meldungen eröffnen, die sich mit Klimawandel & Umweltveränderungen beschäftigen. Oftmals lassen sich solche Meldungen nicht seitenweise diskutieren, ohne sich nach einer Weile stark zu ähneln - deshalb keinen eigenen Montblanc-Thread.

Da ich in diesem Bereich die meisten Interessierten vermute, habe ich das Thema mal bei der Forschung angesiedelt. Würde mich über rege Beteiligung freuen... :wink:

Saint-Gervais (dpa) - Der französische Alpengipfel Montblanc ist durch den extrem heißen Sommer um fast zwei Meter geschrumpft. Der Gipfel in den Savoyer Alpen, der allgemein als der höchste des europäischen Kontinents gilt, ist nur noch 4808,45 Meter hoch. Das ergaben wissenschaftliche Messungen des Nationalen Geographischen Instituts (ING) vom September, die am Freitag in Saint-Gervais veröffentlicht wurden. Damit ist das vergletscherte Massiv des Montblancs 1,95 Meter niedriger als vor zwei Jahren. Damals lag die Gipfelhöhe bei 4810,4 Metern.

«Die höheren Temperaturen haben die Schneedecke stark erhitzt und schneller zusammenschmelzen lassen. Zudem haben starke Winde die Gipfelkante abrasiert», sagte ein Sprecher der Expedition aus 19 Wissenschaftlern, Führern und Studenten des ING und des Leica Geosystems. Bei den Untersuchungen wurde zudem festgestellt, dass das Gipfelmassiv sich um rund 70 Zentimeter nach Nordwesten verschoben hat.

Inzwischen wird auch der Elbrus (5633 Meter) im Kaukasus als der höchste Berg Europas angegeben. Die Frage seiner Zurechnung zu Europa oder zu Asien ist allerdings umstritten, denn seine Spitze liegt genau an der Grenze zwischen den beiden Kontinenten
Quelle: http://portale.web.de/Wissenschaft/Forschungsreisen/?msg_id=3806846
 

sdrulezagain

Geheimer Meister
3. Mai 2003
275
in diesem zusammenhang fällt mir eine frage ein:
die höhe wird doch vom meeresspiegel aus gemessen oder?
durch die klimaerwärmung aber verändert sich doch der meeresspiegel in den nächsten jahren wird dann alles jedes jahr neu berechnet da er sich ja dann sicher kontinuierlich verändert
da zurzeit noch keine küsten im meer verschwunden sind geh ich mal davon aus das er sich noch nicht wesentlich verändert hat
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
sdrulezagain schrieb:
in diesem zusammenhang fällt mir eine frage ein:
die höhe wird doch vom meeresspiegel aus gemessen oder?
Nicht direkt. Als man den Normal-Null-Pegel einst in Amsterdam bestimmte, orientierte man sich sicherlich am Meeresspiegel.
Alle Höhenmessungen, die sich seit dem auf Normal Null beziehen, beziehen sich auf diese Marke, ohne Rücksicht auf ein Ansteigen des Meeresspiegels.

War übrigens diesen Sommer selbst am Mt.-Blanc und kann nur sagen, daß er richtiggehend trockengelegt ausschaute, im Gegensatz zu meinen Erinnerungen von vor ein paar Jahren.
Dieses Jahr gingen dort jede Menge Steinschläge nieder, da der Permafrostboden auftaute und dem Gestein keinen genügenden Halt mehr bot.
 

Agarthe

Vorsteher und Richter
10. April 2002
796
Ich glaube auch, dass der Meeresspiegel allenfalls um wenige cm schwankt, so dass man diese kleine Abweichung hinnimmt. :roll:
 

petrosilius_zwackelmann

Geheimer Meister
15. September 2002
120
Genau genommen schwankt der Meeresspiegel selbst innerhalb der Weltmeere um bis zu hundert(!) Meter! Soll heißen: es gibt auf den Ozeanen durchaus Stellen, die um hundert Meter über bzw. unter NN liegen. Der Meeresspiegel ist also mitnichten glatt und eben.
Weil diese Stellen sich aber über eine sehr große Fläche (tausende Quadratkilometer) erstrecken, fällt das nicht so auf.
 

Agarthe

Vorsteher und Richter
10. April 2002
796
@pz: bezieht sich diese Schwankung auch auf die klimabedingten Veränderungen bisher?
Du bezogst Dich zunächst darauf, dass der Ozean nicht glatt und eben ist, sondern natürlich um mehrere 100 m örtlich schwankt (ehrlich?). Betrachtet man nun ein bestimmte Stelle im Meer, wie hoch sind die Schwankungen jetzt über einen gewissen Zeitraum betrachtet von z.B. 20 Jahren?

Gruß,
Agarthe
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Ich denke, das sind nur die Schwankungen aufgrund der inhomogenen Verteilung der Gravitation über der Erdoberfläche.
Es gab da mal ein schönes Bild, welches die Erde nicht als Kugel sondern eher als eine Art Kartoffel zeigte.
Außerdem wirken durch die Erdrotation am Äquator Fliehkräfte auf die Wassermassen, weshalb dort der Meeresspiegel ebenfalls über dem Mittel liegen dürfte.

Es wäre ziemlich verheerend, wenn der Meeresspiegel allgemein um einige Meter ansteigen würde. Sag goodbye, Hamburg :twisted:
Aber ich denke, dafür reicht das gefrorene Wasser an den Polen nicht aus.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Wisst ihr was?
Die Gletscher schmelzen schon seit 170 Jahren weltweit verdammt schnell. Und das tolle daran ist, das es VÖLLIG NORMAL ist.
 

Tominaitor

Geheimer Sekretär
31. Juli 2002
657
ja, aber wenn Sie wweiterschmelzen, dann wird es unnormal... das wasser, wenn man bedenkt wieviel Liter Wasser in Eis gefasst sind...
 

Trial

Geheimer Meister
10. März 2003
318
Es ist bereits ein sehr flacher Inselstaat durch die globale erderwärmung einfach untergegangen. Da jedoch alle Einwohner der winzigen Insel evakuirt wurden, wurde der Sache kaum Beachtung geschenkt.
 

Plaayer

Geheimer Sekretär
4. März 2003
681
Was auch interessant ist, ist das in Paris im Winter der Schnee manchmal rötlich aussieht. Das liegt daran, das Sandkörnchen von der Sahara raufgeweht wurde...
Die Welt unterliegt einem wandern der Wüsten. Jede Wüste wandert langsam in richtung Westen um die Welt...
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Richtung West?

Dachte immer, die Sahara schwappt langsam nach Norden über das Mittelmeer (siehe Südspanien).
 

pinacolada

Großmeister
22. Februar 2003
58
uiiii, soviel Resonanz, schön! Es scheint doch einige zu geben, die das interessiert. :wink:

Es wäre schön, wenn Ihr dazusagen könntet, woher Ihr Eure jeweilige Informationen bezieht (Schule, Studium, Beruf, Hörensagen, Links, Literatur etc.).

Danke!
pina
 

petrosilius_zwackelmann

Geheimer Meister
15. September 2002
120
Agarthe schrieb:
@pz: bezieht sich diese Schwankung auch auf die klimabedingten Veränderungen bisher?
Du bezogst Dich zunächst darauf, dass der Ozean nicht glatt und eben ist, sondern natürlich um mehrere 100 m örtlich schwankt (ehrlich?). Betrachtet man nun ein bestimmte Stelle im Meer, wie hoch sind die Schwankungen jetzt über einen gewissen Zeitraum betrachtet von z.B. 20 Jahren?

Gruß,
Agarthe
Puuh, leider habe ich jetzt keine Quelle zur Hand, ich habe das nur mal gelesen und dieses "Kartoffelbild" von der Erde, das Trasher erwähnte, kenne ich auch. Aber wie gesagt, momentan suche ich noch nach Quellen.

Was den Treibhauseffekt angeht: Ich tendiere zu der Ansicht, dass man die Erderwärmung - so es denn überhaupt eine gibt - in langfristigen Zusammenhängen sehen sollte. Gut, vielleicht war dieses Jahr mal wieder der wärmste Sommer seit soundsoviel Jahren. Aber das Erdklima hat schon immer geschwankt (siehe Eiszeit etc.), und das wird es auch weiterhin tun. Es gibt durchaus Wissenschaftler die behaupten, der Mensch könne gar nicht so viel Einfluss auf die Erde nehmen, dass er ihr Klima verändert. Und wenn jetzt der Meeresspiegel steigt und vielleicht einen Inselstaat verschluckt, dann ist das verdammt tragisch für die betroffenen Menschen, aber es kommt nicht daher, dass seit hundert Jahren vermehrt Kohlendioxid in die Atmosphäre gepustet wird, sondern das ist einfach der klimatische Rhythmus unseres Planeten. Kann ja keiner erwarten, dass er jetzt auf einmal aufhört, sein eigenes Leben zu führen, nur weil wir zufälliger Weise ein paar Häuschen am Meer gebaut haben. Okay, es wird wärmer und in tausend Jahren ist Deutschland vielleicht Wüste. Aber vor ein paar tausend Jahren war die Sahara auch noch Dschungel. (Oh, oh, hoffentlich lehne ich mich mit dieser Behauptung nicht zu weit aus dem Fenster, aber sowas habe ich damals mal in Biologie gelernt 8O)
Dasselbe mit dem Ozonloch. Das ist zwar erst 1985 entdeckt worde, vermutlich existierte es aber schon immer. Nur verändert es sich eben in der Größe. Verdammt, da hatte ich mal die Erklärung eines Nobelpreisträgers rumfliegen, warum aus chemischer Sicht gar kein Ozonschwund zustande kommen kann! War ein Interview im Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Werde mich mal auf die Suche machen...
 

Agarthe

Vorsteher und Richter
10. April 2002
796
petrosilius_zwackelmann schrieb:
Okay, es wird wärmer und in tausend Jahren ist Deutschland vielleicht Wüste. Aber vor ein paar tausend Jahren war die Sahara auch noch Dschungel. (Oh, oh, hoffentlich lehne ich mich mit dieser Behauptung nicht zu weit aus dem Fenster, aber sowas habe ich damals mal in Biologie gelernt 8O)
Ja, sowas in der Art hatte ich auch gehört. Wird auch gestützt durch das Buch "Wasser - die weltweite Krise um das blaue Gold" von Marc de Villiers. Dort steht:

"Liegt der Grundwasserspiegel sehr tief unter der Erde, ist das Wasser des Leiters hunderte oder tausende von Jahren alt und hat sich möglicherweise noch in einer früheren Klimaepoche angesammelt. Das bekannteste Beispiel hierfür ist der Nubische Sandsteingrundwasserleiter, der unter der heutigen Sahara liegt, die noch bis vor etwa achttausend Jahren grünes Weideland und teilweise auch Sumpfland war - in vielen Teilen der Wüste wurden Fisch- und Flusspferdfossilien gefunden."
Leider steht hier nicht, woher de Villiers diese Information wieder hat, aber ich glaube ihm einfach mal... :wink:

Wäre schön, wenn Du noch den Artikel über den Nobelpreisträger findest.
 

petrosilius_zwackelmann

Geheimer Meister
15. September 2002
120
Das Interview habe ich leider nicht gefunden, aber ich bin mir sicher, dass es sich um Dr. Kary Mullis gehandelt hat, der 1993 den Nobelpreis für Chemie bekommen hat. Der gute Mann wettert auch heftig gegen die herkömmliche AIDS-Theorie.
Der Berliner Kurier schreibt:

"So glaubt Chemie-Nobelpreisträger Kary Mullis, dass da "mächtigere Kräfte" als Menschen mitmischten. Das Klima hänge von vielen Faktoren ab: vom Weltall und der Erdatmosphäre, vom Wasser der Ozeane, vom Eis der Pole und Gletscher, von Flora und Fauna" (Berliner Kurier Online).
Im Netz findet sich einiges über ihn.
 

Teufelchen

Geheimer Meister
30. Juli 2003
176
im endeffekt sind wir alle selber daran schuld, an der klimaveränderung
durch die ganzen verschmutzungen und alles andere was noch dazu kommt
in den letzten jahren hat man auch schon genug von diesen veränderungen mitbekommen: überschwemmungen, stürme, unwetter, hitze und plötzliche kälte usw.
wenn das so weiter geht endet das ganze ziemlich brennzlich
davon mal abgesehn könnte die gesellschaft auch nich mehr auf das was sie haben verzichten, also wird des nie gut gehn
wie ein teufelskreis

Teufelchen :twisted: [/list]
 

HeinrichDreier

Geselle
13. Oktober 2003
28
Teufelchen schrieb:
davon mal abgesehn könnte die gesellschaft auch nich mehr auf das was sie haben verzichten, also wird des nie gut gehn
wie ein teufelskreis

Teufelchen :twisted: [/list]
Man sollt niemals nie sagen, denn ich bin mir sicher , geht nicht, gibt es nicht.
Wenn man einfach mal davon ausgeht, das alle Katastrophen durch negatieve Energien geschehen, muss man doch nur daran arbeiten, das die Menschen Ihr negatives denken und handel verändern, und schon wird sich gewaltig was verbessern.
Das Problem ist nur, jeder muss halt bei sich selbst anfangen, und wie steht es schon in einem alten Buch geschrieben:,, Den Splitter im Auge des anderen seht Ihr, aber den Balken im eigenen Auge überseht Ihr."
Ich habe mal gelesen:,, Wenn du die Welt verändern willst, musst du erst einmal dich selbst verändern."
Ist doch ganz einfach, wie sagte Erich Kästner so schön:,, Es gibt nichts gutes, außer man tut es."
Schönen Sonntag und freundliche Grüße
Heinrich Dreier
 

pinacolada

Großmeister
22. Februar 2003
58
Höchste Ozonbelastung in Europa seit zehn Jahren

Paris (dpa/WEB.DE) - Die Rekordhitze hat im vergangenen Sommer in weiten Teilen Europas die höchste Ozonbelastung seit zehn Jahren verursacht.

Nach einer im Internet veröffentlichten Studie der EU traten die schwersten Belastungen durch das Reizgas im Südwesten Deutschlands, der Schweiz, Nord- und Mittelitalien sowie Zentralspanien auf.

Bei ihrem Treffen in Luxemburg wollen die EU- Umweltminister sich an diesem Montag unter anderem mit der Reduzierung von Ozon-bildenden Stoffen befassen.

Von den 31 Ländern, die in die Untersuchung einbezogen wurden, wiesen 23 an einem Tag oder mehreren Tagen Ozonbelastungen auf, die über dem kritischen Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft lagen. Ozon-Werte in dieser Höhe über eine Dauer von mehr als einer Stunde gelten als besonders schädlich für Kinder und empfindliche Erwachsene. Der maximal gemessene Wert lag bei 417 Mikrogramm. Er wurde Anfang August im Mittelmeerbadeort Sausset-Les-Pins westlich von Marseille erreicht.
http://portale.web.de/Wissenschaft/Umwelt/

Zum Thema Ozonschicht auch Interessantes von folgender Homepage, auf der der niederländische Nobelpreisträger Paul Crutzen, Ozonloch-Forscher, zu Wort kommt:

http://science.orf.at/science/news/83445
 

sillyLilly

graues WV- Urgestein
14. September 2002
3.269
Es wäre ziemlich verheerend, wenn der Meeresspiegel allgemein um einige Meter ansteigen würde. Sag goodbye, Hamburg
Aber ich denke, dafür reicht das gefrorene Wasser an den Polen nicht aus.
so wie ich das bis jetzt immer aus den Medien mitbekommen habe, reicht das Wasser, welches entstehen würde, wenn die Pole auftauen.
Das las sich bis jetzt immer so als würde ne ganze menge Land unter gehen.
Und für Hamburg wäre gar nicht mal so viel nötig ... wenn ich mir im Herbst immer so die Sturmflutwarnungen anschaue. Durch die Elb-Tide ist Hamburg dem Meeresspiegel ja doch recht "nah" obwohl es eigentlich ne ecke weg vom Meer ist.
Aber wie gesagt .. weiß es nicht genau, habe nur bis jetzt aus dem Medien den Eindruck bekommen, das ein großer Teil des Wasser der Erde in den gefrorenen Polkappen ist.

Namaste
Lilly
 
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