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Das Leben ein Rollenspiel?

Epic

Geheimer Meister
1. Dezember 2012
131
L.R.H., der Gründer von Scientologie, meinte mal um Menschen ansich zu binden müsste man eine Sekte aufziehen wie ein Rollenspiel. Wenn man sie alle an sich binden wollte, so bräuchte man:

Eine eigene Weltanschaung, eigene Sprache, eine eigene Kleidung, eine Musik, eigene Ess- und Trink-Kultur.
Man müsste diese Menschen in ihrem gesamten Leben mit der Theorie, Ideologie etc. durchdringen. So das diese Menschen in jedem Moment an ihre neue Rolle erinnert (getriggert) werden.

In jener Zeit als Er das erfand war L.A. Scientology-Spielplatz. In der selben Zeit wurde Hip-Hop in L.A. populär.

Gibt es da einen Zusammenhang?

Sprache, Mucke, Leben, Rollenpiel....etc.????

Ich weiss es, du auch...?
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Alter Hut, Epic!
Übrigens: Der magische Lehrer von Hubbard war der letzte Meisterschüler Crowley's!
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.024
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

... und jetzt ... was ist Freimaurerei eigentlich?
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Wie kommstn jetzt auf Freimaurerei, Malakim?
 

Telepathetic

Groß-Pontifex
1. Juli 2010
2.972
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

In der Transaktionsanalyse wird regelhaftes Verhalten auch als Spiel bezeichnet.
 

Bona-Dea

Gesperrter Benutzer
3. August 2010
5.616
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Hallo Epic;

L.R.H., der Gründer von Scientologie, meinte mal um Menschen ansich zu binden müsste man eine Sekte aufziehen wie ein Rollenspiel. Wenn man sie alle an sich binden wollte, so bräuchte man:

Eine eigene Weltanschaung, eigene Sprache, eine eigene Kleidung, eine Musik, eigene Ess- und Trink-Kultur.
Man müsste diese Menschen in ihrem gesamten Leben mit der Theorie, Ideologie etc. durchdringen. So das diese Menschen in jedem Moment an ihre neue Rolle erinnert (getriggert) werden.

Rollen spielen wir sowieso, aber es wird auch immer Leute geben, die eben diese Weltanschauung, wie eine Sekte sie lebt, ganz und gar nicht gut finden. Eigentlich versucht jede Religion die Leute so zu durchdringen, das sie die Rolle dieser Ideologie leben.

Der Begriff „Rollenspiel“ setzt sich aus den vieldeutigen Begriffen „Rolle“ und „Spiel“ zusammen. Die Kategorie der Rolle hat vor allem im soziologischen und sozialpsychologischen Bereich eine große Bedeutung. Deshalb soll hier vor allem von der sozialen Rolle die Rede sein. Nach Meyers Großem Taschenlexikon bezeichnet die soziale Rolle „die Stellung eines Individuums im Gesellschaftsgefüge“1, „womit sich für jeden Rollenträger ein Bündel von Verhaltensnormen ergibt [...]“2. Die Verhaltensmuster werden während der primären Sozialisation erlernt und somit vom Individuum selbst, von seiner sozialen Umwelt und von der Gesellschaft im Gesamten geprägt. Soziale Rollen werden den Individuen aufgrund bestimmter Merkmale zugeteilt, z.B.

Das Rollenspiel im Politikunterricht
 

Marabu

Geheimer Meister
31. Januar 2011
130
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Eigentlich versucht jede Religion die Leute so zu durchdringen, das sie die Rolle dieser Ideologie leben.
Du sagst es. Wir leben immer in irgendeiner Rolle und merken es gar nicht mal. Vielleicht wird es uns erst dann bewußt, wenn
wir intensiver darüber nachdenken. Aber wer hat Zeit, über sich selbst und seine Rolle im Leben nachzudenken. Und man wischt
es auch gern weg, wenn es nicht gefällt.
 

a-roy

Mensch
22. Oktober 2007
10.946
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Ich weiß nicht so recht:
ich setze manchmal Masken auf, aber ansonsten versuche ich immer authentisch zu sein, denn ich möchte keine Rollen spielen, sondern so sein, wie ich bin.
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
12.024
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Ich weiß nicht so recht:
ich setze manchmal Masken auf, aber ansonsten versuche ich immer authentisch zu sein, denn ich möchte keine Rollen spielen, sondern so sein, wie ich bin.

Setzt DU eine Maske auf, oder setzt sich eine Maske Dich auf?
 

Nachbar

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
20. Februar 2011
4.981
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Setzt DU eine Maske auf, oder setzt sich eine Maske Dich auf?
Henne oder Ei?
Das Leben stellt eine Vielzahl an Masken zur Verfügung.
Und in der Kindheit probieren wir aus, mit welcher wir das meiste Taschengeld kriegen.

Daran ändert sich auch später nicht mehr viel.
Ausser, daß es dann nicht mehr um Taschengeld, sondern um Sexualpartner geht.

:read: Nachbar
 

rola

Meister vom Königlichen Gewölbe
2. September 2011
1.462
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

L.R.H., der Gründer von Scientologie, meinte mal um Menschen ansich zu binden müsste man eine Sekte aufziehen wie ein Rollenspiel. Wenn man sie alle an sich binden wollte, so bräuchte man:

Eine eigene Weltanschaung, eigene Sprache, eine eigene Kleidung, eine Musik, eigene Ess- und Trink-Kultur.
Man müsste diese Menschen in ihrem gesamten Leben mit der Theorie, Ideologie etc. durchdringen. So das diese Menschen in jedem Moment an ihre neue Rolle erinnert (getriggert) werden.

Ist bei den Scientologen der Begriff "Rollenspiel" wirklich das richtige Wort, wenn man einen Menschen quasi die eigene Persönlichkeit berauben und eine fremde Gruppenidentität überstülpen will? So eine Gruppe hat eine Ideologie und feste Spielregeln, die die Individualität erodiert.
Manipulative Dauerbeeinflussung ist m.E. kein Rollenspiel. Allenfalls der Manipulator schlüpft temporär in eine Rolle, die er vielleicht im eigenen Privatleben wieder ablegt. Damit wäre er berechnend.
-----------
Mal etwas allgemeiner. Wenn Menschen im wahren Leben in Rollen schlüpfen ein Schauspieler, hat das etwas mit Verstellen zu tun. Schade um diese falschen Charaktere.
Es ist natürlich etwas anders, wenn man etwa im Berufsleben an die Paarung "Vorgesetzter-Untergebener" denkt. Klischees wie der tyrannische Vorgesetzte und der duckmäuserische Untergebene sind keine festgeschriebenen Rollen. Es gibt nämlich die Möglichkeit des kollektiven Führungsstils, der in der Regel auch am meisten für die betroffenen Personen und das Unternehmen bringt.
 

Telepathetic

Groß-Pontifex
1. Juli 2010
2.972
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Es ist natürlich etwas anders, wenn man etwa im Berufsleben an die Paarung "Vorgesetzter-Untergebener" denkt. Klischees wie der tyrannische Vorgesetzte und der duckmäuserische Untergebene sind keine festgeschriebenen Rollen. Es gibt nämlich die Möglichkeit des kollektiven Führungsstils, der in der Regel auch am meisten für die betroffenen Personen und das Unternehmen bringt.
Kollektiven Führungsstil kann ich mir nur so vorstellen, dass jede/r in seinem Arbeitsbereich eigenständig arbeitet (eigenen Stil entwickelt) und sich an den Stellen, an denen sich Arbeitsbereiche überlappen und eine unbekannte Situation entstanden ist, sich gegenseitig abgesprochen wird. Mit der Zeit spielen sich die Leute aufeinander ein und wenn die Untergebenen genug Selbstvertrauen haben und sich nicht alles bieten lassen und der Vorgesetzte nicht zum Tyrannentum neigt, dann haben alle mehr davon.

... und jetzt ... was ist Freimaurerei eigentlich?
Eine Art durch Tradition geformtes magisches Rollenspiel?
 
S

strawinski

Gast
AW: Das Leben ein Rollenspiel?

Es ist doch so, das die meisten nicht wissen warum sie auf der Welt sind. Mal ehrlich wer kann die Frage beantworten. Da gibt es viele, die dann anfällig für solche Rattenfänger wie Sektierer oder Kirchen sind. So haben sie wenigstens eine Heimat. Brauchen sich nicht mit sich selbst zu befassen.
Viele schmoren doch ihr Leben lang im eigenen Saft weil sie nix mit sich anfangen können oder nicht an Ihre Situation erinnert werden wollen.
Das ist das Kanonenfutter für die ausgeschlafenen.
 

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