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Boykottiert die Türkei - Teil II

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Wenn das Thema so interessant ist, warum meldet sich dann keiner von den Stammgästen?!

Der Grund ist wahrscheinlich der, den ich schon mehrfach erwähnt habe: die Unwissenheit der Leute bezüglich dieses Themas. Du solltest es ihnen gleich tun und nicht versuchen über etwas zu diskutieren, von dem Du ganz offensichtlich keine Ahnung hast.

Also, wenn ich mir mal die "views" anschauen, dann scheint das Thema doch eine recht gute Resonanz zu finden. Derzeit etwas über 900. Wenn ich jetzt noch meine (ca.) 120 abziehe, dann noch Deine und die von DesertEagle, der ja angeblich alles mitverfolgt hat, Eure Anzahl noch verdreifache, da ich davon ausgehen muß, daß ihr alles dreimal lesen müßt, bevor Ihr es versteht, bleibt immer noch eine beachtliche Zahl übrig. Und das ganze mit anderen Themen verglichen...also die Resonanz finde ich gar nicht mal schlecht.
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
So, da ich nicht schlafen kann und ich mich noch ein wenig über Gilgamesch amüsieren möchte, fangen wir mal ganz von vorne an und schauen mal, wie weit ich komme.

Betrachten wir mal Gilgameschs Glaubwürdigkeit und Argumentation.

So schrieb er...

Nach dem 1.Weltkrieg stehen die Grenzen für die Türkei fest.
Besitzansprüche an Griechenland (ehemals osmanisches Hoheitsgebiet) sehe ich genauso wenig, wie die Forderung der deutschen nach den Gebieten vor dem 2.Weltkrieg.

Die antwort lautet nein! Obwohl bei Mißstimmungen und Konflikten die Türkei wohl diese "Idee" als Druckmittel einsetzen könnte.

Ich sehe aber keinen ernsthaften Besitzanspruch der Türkei. Das Ziel ist eher ein Bestandteil Gesamteuropas zu sein.

Und schon ein paar Beiträge weiter unten ist zu lesen...


Wenn ich Arkans Ausgangstext lese ( so auch jeder unbeteiligter), so scheint es, als interessiert sich die Türkei für das Griechische Festland.
Das ist aber absolut quatsch!
Es geht hier wohl vielmehr um die unzähligen kleinen Iseln, deren Rechtslage nach dem 1.Weltkrieg nicht ganz geklärt wurde.
Es konzentrieren sich nämlich viele kleine Inseln vor der Türkischen Küste.
Die großen Inseln ( Samos, Kos, Rhodos) gehören eindeutig zu Griechenland. Viele der kleineren noch näher an der türkischen Küste sind diffus aufgeteilt.

FAZIT: Die Türkei ist weder an dem Festland der Griechen interessiert, noch an den großen griechischen Inseln. Aber, an den unzähligen kleinen Ziegen-Inseln an unmittelbarer Küstennähe erhebt die Türkei Bezitzansprüche. Ich sehe hier kein großes Problem. Es sei denn, Griechenland spekuliert zukünftig auf einen Krieg mit der Türkei, denn dabei wären die kleinen Inseln von erheblicher strategischer Bedeutung.
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Man weiche immer wieder nur ein kleines Stückchen von seinen Aussagen ab und schon hat man bald eine ganz andere, als wie es die erste war...

Gilgamesch Wohnort: Dreamland Verfasst am: 25.09.2002 - 11:04 Titel:

Arkan hat folgendes geschrieben::
Auch wenn Du es nicht wahrhaben willst, Gilgamesch, aber es bestehen tatsächlich Gebietsansprüche der Türkei an das griechische Festland. Grund (natürlich nicht die offiziellen) dafür sind große Uranvorkommen und andere Rohstoffe in der Region Westthrakien.
Wo steht das ? Bitte Link posten, damit ich mir ein eigenes Bild machen kann. Ansonsten unterstützt die Türkei in Westthrakien hunderttausende Türken, die von Griechische Seite unterdrückt werden.

Noch einmal für Dich den äußerst seltenen Link. Ansonsten schreibe mal die FAZ an. Da gab es vor einiger Zeit einen ausführlichen Artikel drüber, den ich leider nicht aufgehoben habe. Hätte ich natürlich gewußt, daß ein so informierter Türke dennoch die Frechheit hat, dies abzustreiten, hätte ich es natürlich getan.

http://www.europa-digital.de/aktuell/dossier/tuerkei/aegaeis.shtml
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Über einige Inseln ist die Rechstlage nicht Klar. Hier streiten sich die Griechen mit den Türken. Und nur über diese Inseln, die nicht eindeutig einer Seite zugesprchen werden. Bitte im Atlas nachsehen.

Bitte den Atlas vorlegen, in dem die Inseln keinem der beiden Länder zugeordnet sind.
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Und mal wieder etwas zu seiner Argumentation und damit seiner Glaubwürdigkeit.

So schreibt er:

Ich würde das auch als Bedrohung ansehen. Ob diese Insel nun zu Griechenland gehört oder,ob Griechenland auf selber Höhe einen Flugzeugträger ankert. Die Bedrohung kommt eindeutig von griechischer Seite.

Und ein wenig später heißt es auf einmal...

Diese Gebiet ist Flachwassergebiet. Da können nicht so einfach irgendwelche Flotten der Marine umherschiffen. Nur spezielle Flachwasserboote der Marine können die Gewässer befahren.
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Und zum Thema "ehemals Griechisch", wo Du wohl auf das türkische Festland anspielst.

Vor dem 1.Weltkrieg gab es kein Grichenland oder Griechisch. Und vor den Osmanen gab es auch kein Griechenland oder griechisch.

Man höre und staune: es gab kein griechisch. Aber schon ein paar Tage später hat sich Gilgameschs 9000-jährige Ploetz-Geschichte gewandelt...

Nachdem Athen und Sparta die Perser und Phoenizier verdrängt und assimiliert hatten, sprachen alle plötzlich griechisch.
Als dann die Römer alles übernahmen, wurde die Amtssprache plötzlich Latain.
Und dann, als die bösen Türken kamen, wurde nur noch türkisch geprochen.

Und zum letzten Zitat komme ich auch noch einmal wegen einer anderen Sache. Aber nicht jetzt...Arkan wird langsam müde...
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Denn mit Deinem Aufruf nimmst DU den Tot Unschuldiger, die für Dich und deinesgleichen in den Krieg ziehen, in Kauf.

Ist mir da irgendwas entgangen? Wo habe ich zum Krieg aufgerufen? Ich dachte, die Türken wären diejenigen, die ständig zum Krieg aufrufen...???!!!!
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Dann kamen Gilgameschs Horrorgeschichten über den Marxismus. Zuviel, um alles hier wiederzugeben.

Ich bin mir übrigens auch ganz sicher das, wenn die Macht die Marxisten hätten, das solche Personen wie ich zum Schweigen gebracht würden.
Das ist der Unterschied Arkan. Wir leben in einer Demokratie und Du darfst auch mal was sagen. Umgekehrt hätte ich nämlich nichts zu sagen.

AUf ein vereintes Europa ohne Marxisten und Imperialisten!

Hört sich ja eigentlich ziemlich böse an, oder?!

Aber die Türken, bzw. das osmanische Reich, war da gaaaanz anders...(für Gilgamesch: das nennt man Ironie)...

Unter den Türken waren die Bewohner tributpflichtig. Wer hatte, dem wurde genommen. Wer nichts hatte, dem wurde gegeben. Eines der Pflichten des Islams. ZIns und Wucher sind ebenfalls abgeschaft wurden.

Hmmm, kommt mir irgendwie bekannt vor. Könnte sein, daß ich das mal in irgendeinem KOMMUNISTISCHEN Buch gelesen habe...
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Ich kann hier keine Agressivität feststellen! Jedoch ist eine Provokation der Griechen zu beobachten, die Zypern nicht als selbständigen Staat sehen möchten, sondern als Bestandteil Griechenlands. International ist das aber nicht so abgemacht.

Nette Worte von Gilgamesch. Nur scheinbar sieht er das (mit seinen türkischen Landsleuten) als einziger so...

http://www.globaldefence.net/index.htm?http://www.globaldefence.net/deutsch/europa/zypern/zypern.htm

http://www.cpd-online.de/aktuell/t%FCrkei.htm

Also wie war das noch? Wer erkennt wen an und wer erkennt wen nicht an???
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Gilgameschs Märchenstunde...

[/quote]Es gab kein Griechenland vor den Türken! Das sollte Dir klar sein!
Geschichtlich gesehen dürftest Du Athen als Stadtstaat gemeint haben. Dieser Stadtstaat hat sich durch Handel im Mittelmeer ausgebreitet. Militärisch wurden die Handelsrouten besetzt und verträrkt. Constantinopel,Halikarnas, Trapezunt ( Türkei ) waren solche Handelsstützpunkte, die Athen zu seiner Zeit helenisierte!, also besetzte und kultuvierte! Zypern wurde ebenfalls helenisiert, aber auch entferte Orte wie Iran und sogar Afganistan! Darüber würde ich Dir gerne Geschichtsunterricht erteilen! Das kulturelle Zentrum lag aber trotzem in Athen.
Das ist der Unterschied zu den Türken. Die Türken waren Siedler. Sie haben die Gebiete um das Mittelmeer besiedelt, so wie die Europäer Amerika besiedelt haben. Das kulturelle Zentrum der Türken lag in Istanbul.
(Schau mal im Ploetz nach, wer Afghanistan usw. erobert hat.)

Aber besser ist ja noch, daß die Türken nur brave "Siedler" waren und Istanbul (das komischerweise vorher das byzantinische kulturelle Zentrum war, in dem,wie könnte es anders sein, griechisch gesprochen wurde) deren kulturelles Zentrum.

Und auf einmal, wenige Tage später...
Nachdem Athen und Sparta die Perser und Phoenizier verdrängt und assimiliert hatten, sprachen alle plötzlich griechisch.
Als dann die Römer alles übernahmen, wurde die Amtssprache plötzlich Latain.
Und dann, als die bösen Türken kamen, wurde nur noch türkisch geprochen.
Ja was denn nun? Waren die Türken jetzt die ersten Siedler oder sind sie erst hinterher aufgetaucht???
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Das letzte Zitat ist eigentlich kein Zitat und der Text davor ist das eigentlich Zitat...na ja. Es ist ja schon spät. So wäre es richtig:

Nachdem Athen und Sparta die Perser und Phoenizier verdrängt und assimiliert hatten, sprachen alle plötzlich griechisch.
Als dann die Römer alles übernahmen, wurde die Amtssprache plötzlich Latain.
Und dann, als die bösen Türken kamen, wurde nur noch türkisch geprochen.

Ja was denn nun? Waren die Türken jetzt die ersten Siedler oder sind sie erst hinterher aufgetaucht???
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Und wieder etwas zu seiner Glaubwürdigkeit und Wandlungsfähigkeit...

Da schrieb er...

Das ist eine Lüge!!! Es werden keine Kulturgüter zerstört oder zu anderen Zwecken Mißbraucht. DU kannst Dich im ganzen LAnd davon überzeugen. Fahre nach Troja, Ephesus und sonst wohin. Die Antiken Stätte werden alle aufgebaut und renoviert! Wenn Du altgriechisch lesen kannst, dann kannst Du auch die Inschriften Entziffern.
Also, höre auf mit diesen Lügen!!!

Und auf einmal stellt sich folgende Situation ein, als ich diesen Link angab...

http://www.fluechtlingsrat.net/laender/tuerkei/tuerkei.html

OHHHHH mein Gott!!!!!!
Erzähle doch mal den Kurden in der Region, das sie auf Strom verzichten sollen. Kein Licht, keine warme Mahlzeit, keine Wärme! Hauptsache, einige alte Ruienen gehen nicht unter.


Ich wußte gar nicht, daß es ja nur zum besten für die Kurden ist und das es ansonsten keinerlei Möglichkeiten gibt, Strom zu erzeugen.
Aber ansonsten gebe ich Dir natürlich recht: es ist ein schlechtes Beispiel. Aber bestätigt nur, daß es nicht das einzige ist...nicht wahr?!
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
So Gilgamesch! Ich gehe jetzt schlafen und träume ein wenig vom paradiesischem türkischem Schlaraffenland...morgen geht es weiter. Gute Nacht!!!!
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Und weiter geht es mit Gilgameschs Märchenland...

SIe soll den Schutz Ihrer Leute aufgeben?! DIe Türkei unterstütz die Zyperntürken, weil sie sonst keiner Unterstützt. Finden beide Seiten eine Lösung für Zypern, so wird sich die Türkei zurückziehen.
Das wird doch immer wieder betont!

Einer von vielen anderen Links, gibt aber ein leicht anderes Bild von dem wieder...

http://www.igfm.de/mr/mr2000/z00219zy.htm
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Das die Geschichte gerne so verbreitet wird, wie Gilgamesch sie teilweise auch weitergibt, ist wirklich schade. Wer sich jedoch die Mühe macht und ein wenig Forschung betreibt, der kann sich davon überzeugen, daß der Putschversuch gegen Makarios nicht zum Ziel die "Enosis" (Vereinigung mit Griechenland) hatte, sondern einzig und allein das "aus dem Weg räumen" eines unangehmen Regimegegners (erwähnt sei hierzu noch einmal der vorherige Truppenabzug der Griechen von Zypern).

Geschichtlich gesehen hat die Regierung Griechenlands einen Militärputsch auf Südzypern insszeniert, jedoch versagt. Das Ziel war die Enosis, die Anbindung an Griechenland.
Man darf auch nicht vergessen, das die Griechen damit angefangen haben. Sie haben seit den 60ern die Türken bekämpft. Als es fast zu spät war, haben die Türken eingegriffen.

Einen seltenen Hinweis finden wir hier...

http://www.trend.partisan.net/trd7898/t237898.html

Und ich erinnere noch einmal an das sehr gut recherchierte Buch "Zypern - die gefolterte Insel".
 

Arkan

Geheimer Meister
7. Juli 2002
420
Und ich sage es nochmal:
Es gab früher nur Stadtstaaten. Die griechische Kultur hat irgendwo seine Wiege. Dieses ist aber niemala Byzanz gewesen. Bestenfalls haben die Griechen damals selber Byzanz erobert.

Niemals habe ich behauptet, das Byzanz die Wiege der Griechen war, sondern immer nur, daß Byzanz der Folge"staat" der Griechen war - nämlich Ost-Rom. Sollte aber auch so im Ploetz stehen...oder wie hieß das Buch noch? :oops:
 

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