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Beschuss einer Hochzeitsfeier in Afghanistan

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
eines der reichsten länder der welt kann sich gerade mal dazu aufraffen 200,-€ pro nase locker zu machen. naja, sind ja nur irgendwelche
"unter"menschen in afghanistan...
dann hätten sie lieber garnicht zahlen sollen, diese summe kann nur als provokation rüberkommen.





Billige Entschuldigung
Frank Herold

Vor einer Woche flogen US-Flugzeuge Angriffe auf Dörfer im Süden Afghanistans und löschten eine Hochzeitsgesellschaft aus: 48 Männer, Frauen und Kinder fanden den Tod, 117 Menschen wurden verletzt. Das eigentliche Ziel der Attacke waren Kämpfer der Taliban und der Terrororganisation El Kaida. Solche befanden sich aber nicht in den bombardierten Dörfern, die US-Kommandeure waren Fehlinformationen aufgesessen. Seit dem Krieg um Kosovo wissen wir, dass die Militärs solch einen Vorfall "Kollateralschaden" nennen. In dem Begriff schwingt der Gedanke von Unvermeidbarkeit mit: Wer gegen den Feind kämpft macht Fehler, zwangsläufig entstehen Begleitschäden.
Die US-Regierung hat zuerst abgestritten, sich dann gewunden, schließlich bedauert und die Kosten beziffert: 18 500 Dollar Entschädigung für die Afghanen - gut 100 Dollar pro Kopf. Diese Summe ist nicht nur herzlos niedrig, sie ist auch politisch unklug. Die Attacke nährt in Afghanistan, vor allem in den Provinzen, das Misstrauen gegen die gesamte amerikanische Strategie: Warum agiert die US-Armee auch nach dem Sturz der Taliban noch immer nach Gutdünken wie eine Besatzungsmacht? Warum sucht Washington nicht die Kooperation mit den neuen afghanischen Provinzführungen? Die USA wollen die Terrornester beseitigen. Dieses Ziel ist nur erreichbar, wenn glaubhaft bleibt, dass sich dieser Krieg nicht gegen unschuldige Zivilisten richtet. Ein "Sorry", verbunden mit ein paar Dollar reichen dafür nicht.
 

Bundeskanzler

Auserwählter Meister der Neun
11. April 2002
991
Beim letzten Mal haben die Amis aus Versehen "eigene Leute " von der Nordallianz ausgelöscht. Damals gabs 1000 Dollar pro Nase...
 

samhain

Ritter Rosenkreuzer
10. April 2002
2.774
...na immerhin
...nee, jetzt mal spaß beiseite und davon abgesehen, das ein menschenleben letztendlich sowieso unbezahlbar ist, aber ist es nicht eine ungeheure diskrepanz, das gerade amiland, das den höchsten verteidigungshaushalt überhaupt hat, das seine staatsangehörigen (aber nur wenn sie die richtige hautfarbe und keinen moslemischen,kommunistischen oder weiß der geier hintergrund haben) über alle ausserhalb ihres landes geltenden rechte stellt (siehe internationalen strafgerichtshof), puuhh, also, das dieses land mit einer dermaßenen arroganz und unsensibilität anderen gegenübertritt und dermaßen offensichtlich mit zweierlei maß misst. ich denke, das sich bei immer mehr afghanen der eindruck verstärken wird, das sie es mit einer besatzungsmacht zu tun haben, die schaltet und waltet wie sie will, ohne rücksicht auf verluste.
 

Bundeskanzler

Auserwählter Meister der Neun
11. April 2002
991
Maxim schrieb:
Die dummen Afgahnen !!!
In einem Kriegsgebeutelten Land, wo sich zahlreiche Armeen aus anderen Ländern aufhalten muss man bei einer Hochzeit natürlich in die Luft feuern !
Die sind selbst schuld wenn sie nicht einsehen das sie Waffen nicht wie Spielzeug behandeln dürfen...
Das gleiche ist schoneinmal passiert und díe Hochzeitsgäste sind feuernt duch die Stadt gelaufen, eine Gruppe Britischer Soldaten fühlte sich bedroht und musste einen Hochzeitsgast erschiessen...
Neueste Meldung zum Massaker der Amerikaner an "den dummen Afghanen"!
(kommt sowas vom BILD-Zeitung lesen?)


T-Online vom 29. Juli 2002
Nach dem Fehlangriff auf eine Hochzeitsgesellschaft
US-Truppen wollten vertuschen
 

Ronin

Geselle
16. Juli 2002
19
Nun wird offensichtlich (eigentlich war es ohnehin schon vorher klar)
warum die Amis sich wg. Kriegsverbrechen nicht anklagen lassen wollten!
Anscheinend haben sie sich sowieso nicht zugetreut, die spuren verwischen
zu können, also biegt man lieber internationales Recht
 
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