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Astrologie - Abläster - Thread

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
antimagnet schrieb:
bei mir gibts weder nen generellen freifahrtsschein noch sippenhaft für eine institution.


wat haste denn an dem text zur astrologie auszusetzen?

:twisted:
Das mal wieder eine unverhältnismäßige Gleichsetzung erfolgt.
In diesem Falle der Sprung von der Astrologie zur Horoskopen, die armen dummen Vorfahren wußten ja noch nicht mals was ein Stern war usw...


Arbeiten die Astrologen mit einem Jahrtausende alten Erfahrungswissen, dessen Ursprung sich im Dunkel der Zeiten verliert? Wer dies behauptet, betreibt eine kaum zu überbietende Geschichtsklitterung, denn wir wissen heute über die historischen Entstehungsbedingungen des Horoskopglaubens relativ gut Bescheid......

Die Vorstellung, der Lauf der Gestirne solle uns Menschen auf zukünftige irdische Entwicklungen hinweisen, entstand zu einer Zeit, als man noch nicht die geringste Ahnung hatte, was diese Gestirne überhaupt sind: Man hielt sie für Götter, deren Fingerzeige und Omen furchtsam zu befolgen waren....


Gwup
Sicherlich mag es Kulturen gegeben haben die Sterne mit Göttern gleichsetzten, das trifft für die meisten aber sicherlich nicht zu.



Beginnend mit astronomischen Beobachtungen im 3. Jahrtausend v. Chr. schufen die Sumerer im 2. Jahrtausend v. Chr. mit den Zikkurat Stufentempel in Ur oder Uruk, deren Stockwerke die "sieben Gestirne" Mond, Sonne, Venus, Merkur, Mars, Jupiter und Saturn symbolisierten und den Priestern die Verbindung zu den Göttern ermöglichen sollten. Sternbilder wurden benannt, der Himmel wurde in drei Bereiche unterteilt, ein siderischer Mond-Tierkreis war bekannt. Sie glaubten, die Bewegung der Gestirne vollziehe sich durch göttlichen Einfluss. Die Bezeichnung "Chaldäer" für Babylonier wurde zum Synonym für "Astrologe".

In Ägypten etablierte sich ab 2778 v. Chr. der exakteste antike Kalender. Im Aufgang des Sirius erkannte man den Zusammenhang mit dem bevorstehenden Nilhochwasser. Viele Prognosen für die Politik suchte man aus der Stellung dieses Sternes abzuleiten. Die auf den vier Himmelsrichtungen basierenden Pyramiden sollten als Rampe für die Seele des Pharao beim himmlischen Aufstieg dienen, der nach seinem Tod als heller Stern am Himmelsnordpol beobachtbar sei. Unter babylonischem Einfluss wurde der zwölfteilige Tierkreiszeichen (Zodiak) geschaffen.

In Europa, so wird vermutet, spielt das Heiligtum von Stonehenge (um 2200 v. Chr.) die wichtigste Rolle als oberirdisches astrologisches Zentrum. Die kürzlich entdeckte Himmelsscheibe von Nebra (etwa 1600 v. Chr.), die älteste Sternenkarte Europas, harrt mit deutlichen kalendarischen und mythologischen Darstellungen ihrer endgültigen Entschlüsselung.


Wiki

Die Deutungen basierten nicht auf systematischen Beobachtungen, sondern großteils auf voreiligen Analogieschlüssen und den Mythologien einer polytheistischen Astralreligion

Gwup
Diese Behauptung ist schlicht falsch, natürlich wurden systematische Beobachtungen durchgeführt, wie sonst hätte man Kalender anfertigen können.
Außerdem wird im Gwup-Text der Eindruck vermittelt als handele es sich bei den 12 Tierkreiszeichen eher um willkürliche Zuweisungen irgendwelcher Gläubige. In Wirklichkeit lassen sich diese 12 Tierkreiszeichen in allen Kulturen finden, obwohl es mit Schlangenträger eigentlich 13 an der Zahl sein müßten.


In Amerika schufen Azteken und Mayas einen 260-Mondkalender zur Berechnung religiöser Feste. Der Himmel untergliederte sich in 13, die Unterwelt in 9 Regionen, entsprechend 13 Tages- und 9 Nachtstunden. Die Bauweise der Stadt Cuzco symbolisierte den zwölfgeteilten Tierkreis. Aus astral abgeleiteten Notwendigkeiten wurde die Praxis von Menschenopfern abgeleitet.

In China, dem astronomischen "Reich der Mitte", in dem die Sterne nie untergehen, wurde der Kaiser als Repräsentant des Himmels verehrt. Die chinesische Astrologie schuf einen 28teiligen, den kaiserlichen Palästen zugeordneten Mondkalender wie auch einen zwölfgeteilten Tierkreis. In der Chinesischen Astrologie nimmt eher der Jupiter als die Sonne eine zentrale Rolle ein, wodurch mittels Abstraktion auch die bekannten und in ganz Ostasien volkstümlichen "Jahr der Ratte", "Jahr des Hasen" etc. zustande kommen. Schon vor Christi Geburt beobachteten chinesische Astrologen den Halleyschen Kometen, ab 28 v. Chr. Sonnenflecken.

Wiki

LG


AoS
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Artaxerxes schrieb:
Hoymar von Dittfurth hat mal 50.000 Euronen ausgelobt für den Astrologen, der simple Eigenschaften von 5 Zwillingspaaren errechnen kann - und zwar auf Basis Geburtsort, -jahr, -datum, -zeit (Vorgestellt wurde m. W. auch ein Zwillingspaar, wo der eine ein Krimineller und Mörder, der andere aber ein Pfarrer war). Die Astrologen sollten nun bestimmen, wer ist wer. Also - wie beim Roullette - eine einfache Chance.
Toll, daß ich das so erfahre :evil:

Ich hätt die 50 000 echt gebrauchen können !
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Eigentlich gibt es ja zwei Astrologien. Die eine sieht sich als Wahrsageinstrument und glaubt an den Einfluß der Sterne, und macht bis heute ein Heidengeld damit. Das ist die Vulgärastrologie. Dann gibt es noch die feinsinnige Astrologie. Die räumt unumwunden ein, daß die Sterne keinen Einfluß haben. Die Sterne wären sowas wie eine Programmzeitschrift. Die mache ja auch nicht das Fernsehprogramm, erlaube uns aber Erkenntnisse darüber, was gerade läuft. Und die Zukunft kann die feinsinnige Astrologie auch nicht vorhersagen, höchstens Tendenzen.

Dieselben Astrologen, die ihren Lebenunterhalt mit Vulgärastrologie bestreiten, schalten auf feinsinnige Astrologie um, sobald sie mit einem schlechtpräparierten Skeptiker zu tun bekommen. Was nicht heißen soll, daß man nicht auch mit feinsinniger Astrologie Geld verdienen kann. Manche Intellektuelle sind anscheinend mit schwurbeligen Andeutungen, für die ein Wallenstein keinen roten Heller gegeben hätte, durchaus zufriedenzustellen.

Mich würde ja interessieren, wie die Astrologie auf die erst "kürzlich2 entdeckten Planeten Neptun und Pluto reagiert hat. Eigentlich hätte die Astrologie die Existenz dieser Planeten ja vor der Entdeckung postulieren müssen, sie müßte sich ja aus den Fehlern und Abweichungen der vorher erstellten Horoskope ableiten lassen. Ging also ein kollektives Aufseufzen durch die astrologie? Drum haben unsere Horoskope nicht gestimmt! Jetzt ist alles klar!

Oder existieren umfangreiche Forschungsreihen über die Wirkung oder Bedeutung der Planeten aus der Zeit nach ihrer Entdeckung?

Oder hat man ihnen etwa einfach eine Bedeutung entsprechend ihrer Namen zugeschrieben und sich weiter keine großartigen Gedanken gemacht?
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Ein_Liberaler schrieb:
Mich würde ja interessieren, wie die Astrologie auf die erst "kürzlich2 entdeckten Planeten Neptun und Pluto reagiert hat. Eigentlich hätte die Astrologie die Existenz dieser Planeten ja vor der Entdeckung postulieren müssen, sie müßte sich ja aus den Fehlern und Abweichungen der vorher erstellten Horoskope ableiten lassen. Ging also ein kollektives Aufseufzen durch die astrologie? Drum haben unsere Horoskope nicht gestimmt! Jetzt ist alles klar!
Eigentlich nicht. Pluto z.B. steht eher für Eigenschaften einer ganzen Generation, außer wenn er in den Häusern ist, da kann er dann so eher unbewußte Sachen vorhersagen wie vorhandener Ehrgeiz oder die Fähigkeit, andere zu manipulieren. Zudem mußte so oder so die Astrologie neu aufgerollt werden, da sich die Charaktere durch den Beginn des Wassermann-Zeitalters (Beginn ungefähr zur Französischen Revolution) zu verschieben anfingen.

Zudem sollte man bedenken, daß die Astrologie heutzutage sogar mit Planeten arbeitet, die genaugenommen gar nicht existieren (Glückspunkt, Transneptuner, Lilith)
 

Ein_Liberaler

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
14. September 2003
4.926
Da ist mir also die einfachste Erklärung mal wieder nicht eingefallen - die neuen Planeten waren ziemlich unwichtig! Klar, sonst hätte die Astrologie sie vorhergesagt. Völlig logisch.

Das mit dem Wassermannzeitalter verstehe ich nicht so ganz. Die Sterne haben jetzt eine andere Bedeutung? Läßt sich die errechnen, oder muß man die empirisch ermitteln?
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
Ein_Liberaler schrieb:
Das mit dem Wassermannzeitalter verstehe ich nicht so ganz. Die Sterne haben jetzt eine andere Bedeutung? Läßt sich die errechnen, oder muß man die empirisch ermitteln?
Nicht "die Sterne" haben jetzt andere Bedeutung, sondern die mit den Sternbildern verbundenen Charaktere interagieren jetzt etwas anders mit der Umgebung. Viele Zeichen, die man früher z.B. "abenteuerlustig" genannt hat, agieren jetzt eher vorsichtig, der als "Exzentriker" verschrieene Wassermann ist jetzt eher normal, der eher ängstlichen Jungfrau gelingt so vieles, daß sie gar keine Zeit hat, sich zurückzuziehen aus Angst vor der bösen Welt etc. Muß auch irgendwie berücksichtigt werden.
 

SentByGod

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.675
Ich will nicht sagen das Astrologie einem Hilft, aber es kann im Nachhinein doch vieles bestätigen. Beziehungstechnisch und dergleichen....
 

seven

Großmeister
21. Februar 2004
76
Ich bin astrologieskeptisch, aber dabei nicht überzeugungsresistent.

Was ich mich immer schon gefragt habe ist folgendes: Der Geburtszeitpunkt und der Ort sind also entscheidend für das Sternzeichen und das gesamte Horoskop. Aber das ist doch manipulierbar! Als Geburtszeit, so hat man es mir einmal erklärt, gilt in der Astrologie die Minute, in der die Nabelschnur durchtrennt wird. Da kann man das Kind doch einfach noch fünf Minuten länger angekoppelt lassen, weil dann die Sterne günstiger stehen. Zudem gibt es wehenhemmende und wehenstimulierende Mittel, Kaiserschnitt usw., auch da lässt sich also tricksen. Zudem bin ich - und mit mir auch die Wissenschaft - überzeugt, dass auch ungeborene Kinder schon eine gewisse Veranlagung haben, ein Charaktermuster. Draufgänger oder zurückhaltendes Sensibelchen, "pflegeleichter" Embryo oder ein Kind, das sich schon im Mutterleib immer zum für die Mutter unpassendsten Zeitpunkt bemerkbar macht... nun, entweder der Lauf des Lebens ist starr vorgeschrieben, also auch der Geburtszeitpunkt (dann steht im Buch des Lebens eben "wird sechs Wochen zu früh per Kaiserschnitt geholt, aber dies ist nur für die unwissenden Menschen überraschend; wir haben das aus langer Hand geplant"), oder aber es kann möglich sein, dass das Sternzeichen überhaupt nicht zum Kinde passt. Dann kann man alle Astrologie vergessen.

Das Testergebnis ist bei mir relativ ausgewogen; einzig Löwen scheine ich ausnahmslos zu mögen und nie zu hassen; bei Jungfrauen dagegen ist es genau umgekehrt. Waagen mag ich auch nicht gerne, Widder dagegen sind mir oft sympathisch. Jetzt die PReisfrage: was bin ich??

50 000 Euro gibts dafür allerdings nicht! :lol:

seven
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
@Seven

Ich tipp mal auf die Schnelle auf Zwilling.

Ansonsten: Es gilt deshalb der Zeitpunkt der Nabelschnur- Abtrennung, weil du von diesem Moment ab ein unwiderruflich eigenständiges Lebewesen bist. DAS ist entscheidend, das Ereignis. Von diesem Moment an dreht sich das Rad der Zeit für das Ereignis "Nur ich", vorher warst du noch Teil des Ereignisses "Das Ding da im Bauch meiner Mutter".

Fünf Minuten bringen im übrigen selten was. Eventuell bringen sie die Entscheidung zwischen "Ich bin glücklich, wenn ich endlich das Geld habe, um mein Projekt zu beenden" und "Ich bin glücklich, wenn ich vor allen ganz dolle auf die Kacke haun kann." Oder zwischen "erst mal hören, was die anderen sagen" und "also DAS ist meine Meinung !" Aber dazu bräuchte der Mensch die dazugehörige, ortseingestellte Astrologenuhr.
 

seven

Großmeister
21. Februar 2004
76
nö, kein Zwilling. Schade irgendwie; ich hätte es sehr cool gefunden, wenn jemand auf Anhieb richtig tippt.
Gibt noch eine zweite Chance. Krebse mag ich übrigens auch. :wink:
 

lenzerl

Großmeister
3. November 2003
88
also meine mutter ist diplomierte astrologin und sie sagt oft etwas aus der astrologie...es hat mich irgendwie immer interessiert wie das denn so funktioniert und was si in einem horoskop sehen kann...bin auch immer wieder überrascht und fasziniert was sie alles sagen kann....und vorallem hat mich überzeugt als ich meiner freundin eine kurzberatung bei meiner mutter zu weihnachten geschenkt habe und meine mutter kennt diese freundin nicht wirklich gut und meine mutter kannte die eigenschaften von der freundin und konnte sagen was diese freundin eher von beruf sein könnte und si hatte richtig getippt....meine freundin will diese richtung einschlagen....
meine mutter sieht auch viel wie ich manchmal reagiere und dass ich ocft mit dem kopf durch die wand gehe....sei typisch widder....also astrologie ist etwas wunderbares....
 

Artaxerxes

Meister vom Königlichen Gewölbe
18. Juni 2004
1.323
@ all,

ich als Nichtastrologe würde mal auf "Stier" tippen, weil sich die Chancen inzwischen ja auch verbessert haben!

Gruß Artaxerxes 8)
 

seven

Großmeister
21. Februar 2004
76
Wassermann. Pöh! Ich hoffe, das zerstört jetzt niemandes Weltbild, aber so ist es nun mal eben.

@gloeckle: wusste ich's doch, dass du mir oft sympathisch bist! :D
 

Woppadaq

Großmeister-Architekt
2. August 2003
1.228
@seven

ich weiß ja nicht mal, ob du männlich oder weiblich bist, wie soll ich dich da einschätzen können ? auch dein ungefähres Alter ist mir unbekannt.

Ich meine, bei dir kommt wirklich fast gar nichts wassermännisches durch, sowohl bei dem, was du schreibst, als auch bei deiner Freundschaftsverteilung. OK, Jungfrauen mögen Wassermänner nicht, aber mit Waagen solltest du wenigstens gut klarkommen. Und Löwen wie Krebse ausnahmslos zu mögen ist eigentlich nicht gerade wassermann-typisch.

Von so jemanden hätt ich dann doch mal gerne das Geburtsdatum ;)
 
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