Wir haben zu viel Geld und ich habe eine simple Idee.

A

Anonymous

Gast
Wir Menschen in Europa haben es sehr gut. Wir geniessen alle Bildung, Luxusnahrung und Frieden. Wir können uns alles kaufen und leben in einem wunderbaren Schlaraffenland. Von Niemandem werden wir richtig bedroht, nicht einmal vom Hunger, vom Durst oder von Krankheiten.

Wir sind ausserordentlich wohlhabend und was wäre dagegen einzuwenden, wenn jeder Mensch in Europa pro Woche einen (1) Euro spenden würde? In Europa leben ungefähr 375 Millionen Menschen. Finanziel Schwache und Kleinkinder zahlen nicht. Schätzen wir die ANzahl der Zahlungsfähigen also auf 300 Millionen (ungefähr!) Menschen.

Das wären dann 300 Millionen Euro in jeder Woche. Das Geld von zwei Wochen kommt immer einem armen Land ausserhalb Europas zugute. Das heisst, nach zwei Wochen erhält ein Land etwa 600 Millionen Euro. 1,2 Milliarden Deutsche Mark! Damit kein Geld in Rüstungsindustrie gesteckt wird und keine korrupten Militärs oder Politiker bedient werden, wird in jedem Land ein festes Programm durchgezogen. Das Programm wird ausgearbeitet von Experten aus der ganzen Welt und strengstens beobachtet.

Uns kostet es nichts, wir können es locker entbehren, die 4/5 Euro im Monat!
 

Agarthe

Vorsteher und Richter
Hallo Jiri,

bevor Du zerrissen, und als weltfremd beschimpft wirst, lass mich Dir sagen: Es ist ein edler Gedanke, und eine schöne Idee. Ich würde mitmachen, allerdings wären die Dinge bereits ganz anders, wenn die Machthabenden weltweit wirklich Interesse am Aufbau ärmerer Länder hätten.

Liebe Grüsse, Agarthe
 
A

Anonymous

Gast
Natürlich ist das nicht realisierbar. Aber die Möglichkeiten haben wir dazu. Warum, warum, warum sind wir so dumm?
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
Simple Frage:
Was hast du davon, wenn die Eintreibung dieses Euros, die Verwaltung der Ausgabe dieses Geldes und der Arbeitslohn für deine Experten und Überwacher 1,20 Euro kosten würde?
 
P

psst

Gast
Die Idee ist ja gut, aber wird nichts bringen.
Suche dir über das Internet direkt einen Kontakt zu einer Person aus einem Armen Land und helfe Ihn. Es ist ein wenig arbeit, aber sinnvoller als über organisationen zu arbeiten die sich schon 80% einstecken.
 
A

Anonymous

Gast
Jaja, es fängt schon wieder an! Warum müsst ihr immer alles so unglaublich ernst nehmen, nur weil in diesem Forum das Thema Politik ist? Jetzt werde ich gleich zum Weltfremden abgestempelt, zum Ahnungslosen. Als ob ich nicht wüsste, dass das niemals funktionieren wird.

Und sicherlich braucht man dazu nicht 300 Millionen Experten und sicherlich kostet das EInsammeln und Verwalten des Geldes viel viel weniger als 300 Millionen Euro. Ganz abgesehen davon ist die ganze Idee sowieso unrealistisch, das braucht ihr mir nicht zu sagen, das weiss ic doch auch.

Ich wolte aber etwas ganz anderes damit zeigen, aber ihr habt es nicht richtig verstanden.
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
Als ob ich nicht wüsste, dass das niemals funktionieren wird.
Warum kritisierst du dann unsere Antworten?
Nun fühl Dich mal nicht gleich gedisst. Es ist klar, daß sich jeder hier Gedanken über diese Idee macht und seine Meinung schreibt. Das ist ja der Sinn eines Forums.
Deswegen stempelt Dich keiner als Weltfremden ab, zumindest wird das aus keiner Antwort ersichtlich.
Wir haben Dich schon verstanden, glaub mir.
 

Sephiroth

Geheimer Meister
Ein Euro?? Wir zahlen alle schon "ein paar Euro mehr", die den armen Ländern der Welt zu Gute kommen. Das nennt sich Steuern!!
Und die werden dann als Multi-Milliarden-"Kredit" den "armen Ländern" gewährt, und einige Jahre später werden diesen Ländern dann die Schulden erlassen. Von Deutschland meist komplett. Von USA meist nur anteilmäßig.
Du siehst, wir alle zahlen schon mehr als nur einen Euro!!
Und, was bringt es? Nichts! Das Geld kommt nie da an, wo es helfen soll, sondern versickert in dunklen Kanälen.
Das mit dem "weltfremd" erspare ich Dir jetzt... :wink:
 

Eriâwen

Großmeister
Also so unrealistisch ist das alles gar nicht. Aber man sieht ja worauf es hinausläuft. Kaum kommt so eine Idee auf wird sie automatisch gleich als unrealistisch abgestempelt. Und wenn die Verwaltung 1,20 Euro davon kostet? Naja, seien wir uns ehrlich, tun uns bespielsweise 2 oder 3 Euro pro Woche weh? Ich denke einmal nicht. Außerdem kann das wohl noch nicht so viel kosten.
Das mit den Organisationen ist auch kein so überwältigendes Argument. Es gibt genug Leute, die sicher auch ehrenamtlich mitarbeiten würden. Und bei 300 Millionen Leuten sind da sicher genug, damit keiner mehr als 2 Stunden pro Woche opfern muss.
Das Problem ist nicht die Umsetzbarkeit sondern der fehlende Wille der Menschen dazu. Jeder sucht gleich mal zig Argumente warum es nicht funktionieren kann anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie man das System ausarbeiten könnte, so dass es funktioniert.
Diese Idee ist weder unrealistisch, noch ist jiri weltfremd. Die Idee ist ganz einfach realisierbar. Wir wollen es nur so wie es hier im Topic den Anschein hat nicht.
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
Ich habe mich geirrt: Es sind nicht die Machthaber, die kein Interesse am Aufbau der 3. Welt haben, es ist die Bevölkerung Europas und Amerikas, den sogenannten "fortschrittlichen Ländern". :evil:

MfG
"The Guardian" Tarvoc :twisted:
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär´ ich nicht arm, wär´st du nicht reich."
(Bertolt Brecht)

Der Staat hat gar nicht das Interesse, die 3. Welt zu fördern, denn auch wir verdienen an der Armut. Jeder von uns trägt mit seinen Konsumangwohnheiten dazu bei, das wir uns an den Armen nur noch mehr bereichern.
 
P

psst

Gast
Trasher schrieb:
"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär´ ich nicht arm, wär´st du nicht reich."
(Bertolt Brecht)

Der Staat hat gar nicht das Interesse, die 3. Welt zu fördern, denn auch wir verdienen an der Armut. Jeder von uns trägt mit seinen Konsumangwohnheiten dazu bei, das wir uns an den Armen nur noch mehr bereichern.
Genau @Trascher.

Kapitalismus hat auch deswegen gegen den Komunismus gekämpft. Der Komunismus bräuchte eigentlich keine Kriege um seine Ziele durchzusetzten. Da hapert es nur an der Guten Umsetzung.
Der Kapitalismus muss Kriege und Unterdrückung für die Erhaltung des Systems führen. Ansonsten wäre es kein Kapitalismus mehr.
Ich glaube manchmal, das sich die meisten über dieses miese System gar nicht so bewusst sind.
Für die Politiker wäre es der blanke Horror, wenn alle so denken würden wie so einige in diesem Forum hier :)
 
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