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Weniger Studienplaetze statt Studiengebuehren?

Wie soll an den Universitaeten gespart werden?

  • Durch individuelle Bewerbungen

    Stimmen: 0 0,0%
  • Durch individuelle Bewerbungen und einen Lohn fuer Studenten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Durch Studiengebuehren und einen Lohn fuer Studenten - denn das ist bei Weitem nicht so paradox, wie

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    563

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
Peter Glotz will Studiengebuehren, weil die Laender pleite sind.

Eine Milchmaedchenrechnung!

Womoeglich kann man zwar den einen oder anderen durch eine Gebuehr von, sagen wir, € 500,- pro Semester vom Studium abbringen oder dazu bringen, schneller zu studieren.

Die meisten wuerden dadurch aber entweder laenger oder weniger gruendlich studieren, da sie dies aufgrund ihrer eigenen angespannten Haushaltslage schon jetzt tun und dann natuerlich noch mehr tun muessten.

Da wuerde ich doch lieber den Numerus Clausus verschaerfen oder, noch besser, individuelle Bewerbungen fuer Studienplaetze einfuehren und dafuer jedem Studenten, der einen Studienplatz hat, wie jedem Lehrling einen Lohn zahlen, damit er sein Fach studieren kann, statt immer nur das eine Fach Ueberlebenstraining.

Die Kosten fuer einen Studienplatz sind naemlich so hoch, dass durch eine Studiengebuehr sowieso nur ein Bruchteil davon gedeckt wird.

Ein Student entzieht der Solidargemeinschaft durch sein schieres Nicht-Sterben ja schon jeden Monat seine sechshundert Euro, aber durch die Instandhaltung der universitaeren Einrichtungen und die Salaere der Lehrbeauftragten (die Professor Glotz eigentlich kennen sollte, immerhin ist er der Dings, wie hiess das noch - Rektor oder so von einer Universitaet) kommt nochmal einiges dazu.

Erhebe ich also pro Semester eine Studiengebuehr von € 500,-, so bekomme ich vielleicht 5% der Unkosten wieder herein, aber da dem Studenten dadurch gerade die € 500,- fehlen, die er braucht, um, in jeder Hinsicht, einigermassen beweglich zu bleiben, wachsen die Unkosten wohl um einen hoeheren Prozentsatz.

Ausserdem ist eine Studiengebuehr sowieso vollkommen absurd, denn sie kommt praktisch einer Kuerzung des BAFoeG gleich. Und wozu haben wir dann ueberhaupt noch das BAFoeG?...

Solange noch nicht jedermann studieren darf, kann man ausserdem gegen eine bloss ein wenig strengere Beschraenkung des Hochschulzugangs ueberhaupt nichts sagen.

Deshalb wuerde ich vorschlagen, dass wir die Zahl der Studenten bis zum Jahr 2010 um 50% senken und von da ab jedem Studenten einen Lohn von € 500,- pro Monat bezahlen.

Denn sobald jemand Geld fuer etwas bekommt, kann er nicht mehr den ganzen Tag lang nur schlau tun und nichts leisten. Deshalb wuerde durch einen Lohn fuer Studenten aus den Universitaeten ein wirklicher volkswirtschaftlicher Nutzen hervorgehen.

Studiengebuehren sind QUATSCH, weil man von niemandem fuer eine sinnvolle Taetigkeit Geld verlangen kann. Durch die Einfuehrung von Studiengebuehren wuerde das Studium endgueltig nur noch als eine Freizeitvergnuegung empfunden werden.
 

Devon

Großmeister
12. Januar 2003
71
Also entschuldige, aber was du schreibst ist zum Teil Falsch und in meinen Augen totaler Quatsch.

Studiengebühren sind zwar nicht so toll für einen durchschnittlichen Studenten, dennoch führt, so glaube ich, kein Weg daran vorbei.

Mit 500€ pro Semester und pro Student können die Unis schön eine ganze Menge mehr machen.
Zum Beispiel, bessere und vor allem mehr Bücher in der Bibliothek anschaffen, bessere Lernumgebung (neue Farbe usw.).

Oder wie es zum Beispiel bei uns ist, dass im Winter die Raume in manchen Gebäuden nur 18°C beträgt, weil an der Heizung gespart werden muss.

Also ich denke, dass Geld ist gut angelegt.


In den meisten Studiengebührkonzepten, werden die Bafög-Empfänger rausgehalten, so das die meistens verschont bleiben. :arrow: Vorerst.


Und dass man fürs Studium Geld bekommen (deine 500€), also da fällt mir jetzt wirklich nichts mehr ein. Da würden welche doch noch länger Studien.
Mit Studiengebühren würden sich vielleicht auch weniger dieser Spassstudenten imatrikulieren, die gerade nichts besseres zu tun haben und einem ernsthaften Studenten die Seminarplätze wegnehmen.


Also, ich bin zwar auch kein großer Befürworter der Studiengebühren, dennoch glaube ich kaum, dass ich das verhindern lassen wird.
 

deLaval

Auserwählter Meister der Neun
13. März 2003
914
Irgendwie verstehe ich nicht, wie Geld sparen willst, indem du den Studenten einen Lohn zahlst...
Und meist du nicht, daß du durch so einen Schritt den Studenten zum Traumberuf all derer machst, die eine Neigung zum Sozialschmarotzen haben?

Außerdem, war da nicht etwas, daß die Studiengebühren nur für "Langzeitstudenten" eingeführt werden sollte?

Viel mehr sollte man dieses Ziellose herum studieren unterbinden. Man erwartet von einem Hauptschüler wenn er mit der Schule fertig ist, daß er ungefähr weiß was er machen will, und ein Abiturient sagt dann lapidar ich studiere erstmal ein paar Semester BWL oder was auch immer.
Und das ist mit einer Studiengebühr für Langzeitstudenten durchaus zu anzustreben.
 

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
Devon schrieb:
bessere und vor allem mehr Bücher (...) neue Farbe (...) Heizung
Schoen und gut, aber warum soll das jemand bezahlen, der da praktisch ehrenamtlich arbeitet - ja sogar mehr als ehrenamtlich, fuer den das naemlich sein Beruf ist?

Devon schrieb:
In den meisten Studiengebührkonzepten, werden die Bafög-Empfänger rausgehalten, so das die meisten verschont bleiben. :arrow: Vorerst.
Kannst Du mir das mal erklaeren? Sollen die Studiengebuehren auf das Einkommen der Eltern angerechnet werden, so dass also nur diejenigen Studenten das zahlen muessen, deren Eltern ihnen das geben koennen, bzw. soviel bezahlt werden muss, wie die Eltern jenseits vom Freibetrag noch uebrig haben? Oder sollen es gleich die Eltern zahlen?

Devon schrieb:
(...) fürs Studium Geld (...) Da würden welche doch noch länger studieren.
Das muesste man anders verhindern als durch solche Gebuehren (zumindest, solange sie nicht von den Eltern der Studenten getragen werden muessen).

Devon schrieb:
Mit Studiengebühren würden sich vielleicht auch weniger dieser Spassstudenten imatrikulieren, die gerade nichts besseres zu tun haben und einem ernsthaften Studenten die Seminarplätze wegnehmen.
Das kann man z.B. durch Bewerbungsgespraeche viel wirksamer unterbinden.

Das waren alle Deine Argumente!
 

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
deLaval schrieb:
(...) Studenten einen Lohn (...) Und meist du nicht, daß du durch so einen Schritt den Studenten zum Traumberuf all derer machst, die eine Neigung zum Sozialschmarotzen haben?
Dann muessten ja heute die Lehrlinge die Schmarotzer sein.

deLaval schrieb:
Viel mehr sollte man dieses Ziellose herum studieren unterbinden.
Jupp, und dazu sind zumindest generelle Studiengebuehren das schlechteste Mittel.
 

cham

Großmeister
28. September 2003
51
Ich fände es wirklich nicht schlimm Studiengebühren mit einem Bafög ähnlichen Verfahren einzutreiben.
Also, dass man dann später seine Gebühren nachzahlt, in Raten.
Das würde eigentlich nur zu Verbesserungen führen, wie schon gesagt, bessere und mehr Bücher, Geräte, Tutoren usw.

was meint ihr eignetlich zu den Eliteunis? ich fände es sehr gut für Dland!
 

orbital

Geheimer Sekretär
19. April 2002
694
studiengebühren sind vieleicht eine möglichkeit bestimmte studiengänge attraktiver für studienanfänger zu machen, ich will damit sagen das gesuchte fachrichtungen durch niedrige gebühren gepusht werden ich denke da an maschinenbau oder chemie usw. und die massen aus den bwl vorlesungen rauszuholen den soviel bwler braucht kein mensch und ein grosser teil studiert es weil sie nicht wissen was sie machen sollen.

bafög gehört nicht in die diskussion, den bafög ist abhänig von der finanzkraft der eltern bzw. der eigenen und soll dafür sorgen das "jeder" die möglichkeit hat zu studieren.

ich studiere an einer privaten fh und zahle studiengebühren. durch die parxis im unternehmen wird erstens ein teil der gebühren abgedeckt und das studium ist insgesamt schlanker und praxisgerechter.
ich hatte auch den vergleich mit einer uni und muss sagen, dass das private modell mit gebühren um klassen besser ist! schneller und effizienter und dem studium an einer öffentlichen uni weit überlegen!
 

deLaval

Auserwählter Meister der Neun
13. März 2003
914
@Hans Dunkelberg
Dann muessten ja heute die Lehrlinge die Schmarotzer sein.
Lehrlinge arbeiten auch und lernen nicht nur. Dadurch tragen sie produktiv zur Wirtschaft bei als billige Arbeitskräfte (die werden teilweise von den ausbildenden Betrieben ganz schön ausgebeutet).
Sie werden auch nicht vom Staat, sondern vom Betrieb bezahlt, liegen also nicht der Allgemeinheit auf der Tasche.
Ein Stundent hingegen hat keinen (oder kaum einen) gegenwärtigen Wert für die Allgemeinheit, wird aber von ihr bezahlt.
Bemerkst du einen kleinen Unterschied.
Schoen und gut, aber warum soll das jemand bezahlen, der da praktisch ehrenamtlich arbeitet - ja sogar mehr als ehrenamtlich, fuer den das naemlich sein Beruf ist?
Junge, echt jetzt... Vielleicht sollte wir Schüler auch schonmal dafür bezahlen, daß sie zur Schule gehen. Und Kindergartenkinder sowieso...
Ein Studium nütz erstmal nur dem der es macht, folglich ist ehrenamtlich wohl kaum der richtige Begriff.
Jupp, und dazu sind zumindest generelle Studiengebuehren das schlechteste Mittel.
Wo ist denn eigentlich die Rede von "generellen" Studiengebühren?


Du wolltest mir noch erklären, wie die Unis Geld sparen, indem sie die Studenten bezahlen.
 

district7

Großmeister
30. Oktober 2003
68
Bei uns in Österreich gibt es seit zwei Jahren Studiengebühren von ca 370 Euro im Semester. Es hat sich nichts, aber schon gar nichts an der Ausstattung der Universitäten verändert. Die Hörsäle sind noch immer hoffnungslos überfüllt und ausstattungsmäßig fehlt es sowieso an allen Ecken und Enden. Liegt das Familieneinkommen unter einer gewissen Grenze gibt es Stipendien doch diese Grenze liegt so niedrig, dass nur wirklich sehr wenigen die Studiengebühren erlassen werden.
Die Studiengebühren stellen nichts anderes dar als ein Mittel um die budgetär sehr angespannte Lage zu entspannen und den sinnlosen Stabilitätspakt einzuhalten um den sich andere Staaten einen Dreck scheren. Der Effekt von dieser nur populär-politisch motivierten Aktion ist es, dass es für viele kinderreiche Familien in Österreich unmöglich geworden ist alle Kinder an die Universität zu schicken. Scheinbar schreiten wir einer Zeit entgegen in der Bildung etwas für Eliten ist. Ein Numerus Clausus, der ja bei uns noch nicht existiert, würde das Problem weitgehend lösen und wäre dazu noch sozial etwas gerechter.
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Tja, wir gehen leider wirklich wieder auf ein "Elite-Bildungssystem" zu.
Wer an der Bildung spart, spart an der Zukunft, In unserer örtlichen Uni können selbst die Professoren in den Ferien in der Uni kaum arbeiten, da aus Kostengründen die Heizung abgestellt ist.

Mit der Idee von den "Elite-Unis" hat meine Parteioberen auch der Teufel geritten. Ziemlich populistische Maßnahme. Naja...
 

Devon

Großmeister
12. Januar 2003
71
Zu Hans Dunkelberg:


Schoen und gut, aber warum soll das jemand bezahlen, der da praktisch ehrenamtlich arbeitet - ja sogar mehr als ehrenamtlich, fuer den das naemlich sein Beruf ist?
Wer arbeitet ehrenamtlich? Der Student??? Der Student darf froh sein, dass er eine zum Teil kostenlose hohe Ausbildung finanziert bekommt.

Kannst Du mir das mal erklaeren? Sollen die Studiengebuehren auf das Einkommen der Eltern angerechnet werden, so dass also nur diejenigen Studenten das zahlen muessen, deren Eltern ihnen das geben koennen, bzw. soviel bezahlt werden muss, wie die Eltern jenseits vom Freibetrag noch uebrig haben? Oder sollen es gleich die Eltern zahlen?
Das ist das gleiche wie beim Bafög. Der Staat schaut auch beim Bafög was die Eltern verdienen und wenn deine Eltern "Millionäre" sind, bekommst du nichts / nur sehr wenig.


Das muesste man anders verhindern als durch solche Gebuehren (zumindest, solange sie nicht von den Eltern der Studenten getragen werden muessen).
Wieso? Für Studenten die ein Aufbaustudium nach ihrem Abschluss besuchen, gibt es sogar Kreditvergaben. Und da ist ein großer Anreiz, sein Studium möglichst gut und schnell abzuschliessen.
Nach dem Studium kann man in der Regel diesen Kredit leicht zurück zahlen.


Das kann man z.B. durch Bewerbungsgespraeche viel wirksamer unterbinden.
Als ob man in einem Bewerbungsgspräch von einer 1/2 oder 1/4 Stunde eine fremde Person wirklich beurteilen kann. Und wer will das durchführen. In machen Studienrichtungen gibt es über 1000 Erstimatrikulanten pro Semester, wer hat die Zeit sich alle anzuhören??

Das waren alle Deine Argumente!
Naja was soll ich dazu noch sagen!


btw: Was studierst du/ihr eigentlich?
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
orbital schrieb:
studiengebühren sind vieleicht eine möglichkeit bestimmte studiengänge attraktiver für studienanfänger zu machen, ich will damit sagen das gesuchte fachrichtungen durch niedrige gebühren gepusht werden ich denke da an maschinenbau oder chemie usw. und die massen aus den bwl vorlesungen rauszuholen den soviel bwler braucht kein mensch und ein grosser teil studiert es weil sie nicht wissen was sie machen sollen.
Hm, aber wenn die Leute dann lieber die billigen Studiengänge aufsuchen wird die Situation auch nicht besser.
Wenn Du die unentschlossenen BWL'er in ein Ingenieursstudium drückst, fliegen die noch schneller auf die Nase.
 

Devon

Großmeister
12. Januar 2003
71
Die Idee mit der Eliteuni ist doch wirklich nur Dummenfangerei. Das ist wieder eine von diesen Scheindebatten die von den wirklichen Problemen ablenken soll.

Mal geht es um Ökosteuer, V-Männer, Eliteunis (jetzt hier bitte nicht falsch verstehen!)

Jeden Monat wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben und jeder springt drauf.
 

district7

Großmeister
30. Oktober 2003
68
Was willst Du uns damit sagen DEVON....? Anderswo sind Studiengebühren Realität und dass vielen jungen Menschen mit einkommensschwächeren Eltern der Weg in eine UNI verwehrt bleibt und somit der soziale Aufstieg obwohl sie die Fähigkeit hätten ein Studium abzuschließen ist ein unbestreitbareres Faktum. Mag sein, dass für dich und Deine Familie 1000 Euro im Jahr kein Problem sind, andere Familien beissen sich daran die Zähne aus.
Das mi dem bezahlt werden fürs Studium ist wohl die schwachsinnigste Idee, die ich in diesem Zusammenhang gelesen habe: Im Gegensatz zu Studenten leisten Lehrlinge ja während ihrer Ausbildungszeit etwas für die Volkswirtschaft.
 

orbital

Geheimer Sekretär
19. April 2002
694
wie ich bereits erwähnt habe gibt es solche modelle in deutschland bereits!

3 monate studium - 3 monate betrieb

in diesem fall leisten studenten sehr wohl etwas für die gesellschaft!
der fakt das ist was für reiche (mit 1000 eur kommst du keine 2 monate weit :twisted: ) ist quatsch den der grossteil wird vom unternehmen übernommen! also nicht heulen über die öffentlichen auf an die private!
 

Devon

Großmeister
12. Januar 2003
71
@ district7

Natürlich gibt es immer die, die nichts dafür können.
Aber: ich studiere jetzt schon 3 Jahre und hab schon einiges mitbekommen. Und die die am wenigsten Geld haben, sieht man nach oder sogar während der Unizeit lieber in der Kneipe sitzen als in dem Hörsaal.

Aber du hast natürlich recht, dass es natürlich auch Unschuldige treffen kann, aber wo ist das nicht so?
 

Fry

Geheimer Meister
10. August 2003
123
Ich würde mich auch eher für ein Studium mit Ausbildung im Betrieb begrüßen.
Leider gibt es sowelche Gänge nicht überall und auch nicht viele.

Wenn man im Studium Geld verdient kann man sich auch eine Gebühr leisten, obwohl ich eher dafürwäre, das man das BAföG abschafft,
und das es daür keine Studiengebühren gibt.

Denn mit Gebühr und mit BAföG ist es ja doppelt gemoppelt.

Aber ein stinknormales Studium mit Studiengebühren ist nicht drin.
Ich persönlich bin sogar dagegen, denn man muss ja sehen was ein Student in seinem Leben leistet.

Ein Student der keine Gebühren bezahlt, wird ja praktisch von der Gesellschafft über Wasser gehalten.
Aber wiederrum leistet er später im Beruf einen viel größeren Dienst an die Gesellschaft als es z.B. ein "normaler" Arbeiter tut.

Jemanden vorher auf seine Kosten studieren lassen und hinterher daraus seine Nutzen ziehen grenzt schon an ein Verbrechen.
 

KeepCool

Geheimer Meister
8. Mai 2002
370
Ich persönlich halte die Kürzung des Uni-Buges und allem drum herum für blanken Unsinn. Im Gegenteil man sollte diese Buges erhöhen. Denn auch wenn das einigen Politikern ich in den Kopf geht - diejenigen, die heute studieren sind die Leute der Steuerklasse I von Morgen!!!

Dazu bracht man eigentlich nichts hinzufügen. Außer fileicht das durch die Kürzungen an der Bildung über kurz oder lang (doch eher Kurz) Deutschland global nicht mehr auf der wissenschaftlichen Ebene mithalten kann.
 

cham

Großmeister
28. September 2003
51
orbital schrieb:
wie ich bereits erwähnt habe gibt es solche modelle in deutschland bereits!

3 monate studium - 3 monate betrieb

in diesem fall leisten studenten sehr wohl etwas für die gesellschaft!
der fakt das ist was für reiche (mit 1000 eur kommst du keine 2 monate weit :twisted: ) ist quatsch den der grossteil wird vom unternehmen übernommen! also nicht heulen über die öffentlichen auf an die private!
es gibt aber Studiengänge bei denen sowas fast nicht machbar ist:

z.B. Physik und Mathematik, Sprachen, Kunst usw. ...In den Ingenieurswissenschaften geht das vielleicht noch...
 

hives

Ritter Rosenkreuzer
20. März 2003
2.603
Bildung kürzen und gleichzeitig Eliteunis aufbauen ist allgemein nicht mein Konzept, deshalb hab ich mich der Stimme enthalten. Der Staat muss sich Bildung etwas kosten lassen - Universitäten (dh. ursprünglich mit breitem Fächerangebot) werden nicht mehr lange existieren, wenn die Kosten-Nutzen-Rechnung und kurzfristige wirtschaftliche Rentabilität die einzigen Prioritäten sind - bevor ich noch ein Abendgebet für die Geisteswissenschaften spreche, beende ich das jedoch lieber.



Devon schrieb:
Aber: ich studiere jetzt schon 3 Jahre und hab schon einiges mitbekommen. Und die die am wenigsten Geld haben, sieht man nach oder sogar während der Unizeit lieber in der Kneipe sitzen als in dem Hörsaal.
Will dein Post ironisch aufgefasst werden, oder meinst du das tatsächlich ernst :?:

Die meisten armen Studenten sitzen eh mehr in Kneipen (was ja bekanntermaßen besonders billig ist) und gehören nicht an die Uni...

Manchmal staune ich wirklich, was für Weltbilder es heutzutage noch in unserer ach so aufgeklärten Gesellschaft gibt - und alles auf reiner Empirie gewachsen, selbstverständlich :lol:
 
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