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Weiss jemand, was die Freimaurer machen???

forcemagick

Ritter der Sonne
12. Mai 2002
4.641
hmmm ja... das ist schon interessant... Stresemann, König Hussein und Itzak Rabin waren ja nun schon recht interessante und .... würd ich mal sagen ums wohl ihrer mitbürger engagierte menschen....

hmmm und trotzdem bleibt irgendwo bei mir die frage... was ist das für eine organisation, die solche mitglieder hat..... die jungs haben ganz massiv poltik gemacht, wenn auch nicht unbedingt eine schlechte :D

hmmm churchill war ja glaub ich auch einer... roosevelt so viel ich weiß auch...

vertreten diese menschen die ideale der freimaurerei?

ist das das schlechteste was uns passieren kann?... hmmm eigentlich ja nicht.... und dennoch... was mich irgendwie.. ja leicht beunruhigt, dass doch so mächtige und entscheidende leute zu einer organisation gehören von der ich so fürchterlich wenig weiß und die in ein so merkwürdiges licht rückbar ist... immerhin ist ja z.b. das netz voll von kritik....

hmmmm

wenn auch nicht alles so einfach geglaubt werden kann....

tjo..

interessantes thema..
 

Lalu

Geheimer Meister
12. April 2002
195
:) also: das mit König Hussein kann ich nicht widerlegen. Aber: Warum sollte ein König es nötig haben, sich einer Organisation anzuschließen, die eigentlich nur vorhat, die Macht an sich zu reißen - und ihn daher zu entmachten?

Ich habe auch lange gedacht, daß Izahk Rabin Maurer war... allerdings habe ich vor kurzem anderes gelesen. Nach meiner Quelle war Rabin in einem Nachruf eines Freimaurers als "Bruder im Geiste" bezeichnet worden - was ihn grade nicht zu einem organisierten Freimaurer macht, aber das Mißverständnis erklären würde.
Und zu Stresemann: Auch sein Amtskollege Briand war Maurer. Und justament zu dieser Zeit stellt sich die erste wirkliche Entspannung zwischen diesen Frankreich und Deutschland ein. Aus meiner Sicht weniger das Werk der Freimaurerei, sondern zweier Individuen, die es verstanden, aufgrund allgemeiner Grundsätze der Menschlichkeit aufeinanderzuzugehen und Blödsinn wie "Erbfeindschaft" zu ignorieren, und sich als bloße Menschen zu betrachten.
Insofern ist grade das Beispiel Stresemann als leuchtend für maurerische Ideale zu werten.

Oder sehe ich das falsch?

Lars :)

PS: will mal versuchen, die Kulmbacher Kommune auszuprobieren... der Italiener auf dem großen Platz vor der Sparkasse ist jedenfalls mehr als einen Besuch wert... wenn es beim Rest Kulmbachs ähnlich ist... dann PRIMA :)
 

Lalu

Geheimer Meister
12. April 2002
195
Mein Lieblingsbeispiel für einen Freimaurer ist Friedrich der Große (von Preußen). Er wurde recht früh, noch bevor er König wurde, Maurer. Vielleicht aus Rebellion gegen seinen Vater - aber er war zu lange aktiver Maurer, als daß seine Mitgliedschaft so gedeutet werden könnte. Deswegen bleibt nur, daß etwas anderes ihn dazu bewogen hat, Maurer zu bleiben. Und bei einem absoluten Monarchen KANN es tatsächlich nicht der Wille nach Macht gewesen sein, Maurer zu bleiben.
Was bleibt? Ich glaube, daß es tatsächlich nur der Wunsch ist, unabhängig von gesellschaftlichen Konventionen EIN Mensch unter MENSCHEN zu sein. Und das in einem Kreise, der einem Diskretion (das Gespräch unter Brüdern gilt als heilig, sein Inhalt darf niemandem offenbart werden) und Geborgenheit gewährt. Man sollte dies nicht unterschätzen. Wäre die Maurerei ein Klub, der nach Weltherrschaft strebte - er wäre nicht mehr zu kontrollieren. Er wäre voll von Konkurrenz und Intrigen. Man sehe sich die aktuellen Parteien an - jeder will führer werden. Und eben dies ist in der Maurerei nicht der Fall. Man hört dem anderen zu, läßt ihn reden, auch wenn man das, was er sagt, nicht teilt. Man wird immer wieder versuchen, sich mit einem Mitbruder auszusöhnen.
"In diesen heilgen Hallen kennt man die Rache nicht" singt Sarastro in der Zauberflöte. Ich glaube, daß diese Arie vieles der MAurerei schön zum
Ausdruck bringt - eine Welt, die der "profanen" auf viele Arten entrückt ist, in der man tatsächlich ohne Angst und Ellenbogen Mensch sein darf. Eine hervorragende Idee, wie ich finde.

Für ein grundsätzliches Problem in der Maurerei halte ich die Öffentlichkeitsarbeit. Sie findet statt, wird aber in der Regel nur von interessierten Kreisen wahrgenommen; Kreise, die meist keinerlei Vorurteile gegen MAurer haben. Aber wie will sich eine Organisation, die bewußt will, daß Menschen OHNE Druck an sie herantreten, sachgerecht präsentieren?

Bester Gruß, Lars
 

Lalu

Geheimer Meister
12. April 2002
195
@ chronozon

Ich seh grad: Dein Logo ist ja zutiefst freimaurerisch :) Selber Maurer? :)

Lars
 

Otto

Geheimer Meister
10. April 2002
286
Hallo liebe Leute!

Ihr macht meiner Meinung nach den Fehler nicht zwischen blauen und roten Freimaurerlogen zu unterscheiden. Das ist ungefähr so, als ob du den Priester aus Hintereschenwick mit dem Papst oder gleich mit Jesus vergleicht.

Die blauen Logen sind für jedermann (gesetzt den Fall, das man dich dort für einen "Mann vo gutem Rufe" hält und aufnimmt) offen. Es werden kleine Mitgliedsbeiträge gesammelt, ein paar ritualisierte Entspannungsübungen gemacht und Referate, bzw. kleine Vorträge gehalten. Man versucht sich auf allen Ebenen weiterzubringen. Das dies auf Grund der Art der Mitglieder auch geschäftlich positive Auswirkungen haben kann, ist da nur verständlich.

Die roten Logen sind nicht jedermann zugänglich, die Mitgliederlisten unterliegen strengster Geheimhaltung und gleiches gilt für alle Aktivitäten. Im oben bereits angeführten FAQ der Vereinigten Grosslogen (ich glaub die heissen so, guckt halt weiter vorne nach, da ist der link irgendwo... :wink:) steht auch, dass in diesen roten Logen "gewisse Elemente der strikten Observanz" weiterleben. Was dies unter den heutigen technischen Bedingungen bedeutet, gewinnt durch Verknüpfung mit dem HAARP-Projekt und anderen schönen Dingen gleicher Machart ganz neue - durchaus bedrohliche - Ausmasse.

Diese beiden Sorten an Logenformen miteinander zu verknüpfen macht keinen Sinn und tut dem armen kleinen Maurer, der mit 50 merkt, dass es vielleicht doch noch mehr als Kohle machen im Leben gibt und jetzt an sich als Person arbeiten will, unrecht. 95% der Maurer sind solche Leute und die sind in der Regel ungefähr so bedrohlich wie jeder andere auch...

Über die anderen weiss man so wenig, dass alle Aussagen auf Spekulationen rauslaufen. Die von Verschwoerungstheoretikern vermuteten Beziehungen der roten Logen gehen meistens in Richtung Satanismus, oder Okkultismus oder Zionismus. Siehe hierzu den Skull & Bones Orden, die Verknüpfungen mit den Eliten des OTO (ordo templi orientis) und anderen gar nicht geheimen Gesellschaften wie dem Council of Foreign Relations, der Trilateralen Kommission, etc.

Hervorragendes Beispiel, das wir die Verschwörer und Mörder dieser Eliten auch noch in Deutschland empfangen und bewirten ist Henry Kissinger, der vor zwei Wochen erst wieder bei Kerner saß und sich selbst beweihräuchert hat.

Sehr zu empfehlen ist die fiktive Anklage an Henry Kissinger "The trial of (oder on,?) Henry Kissinger". Ich würde ohne es nachgeguckt zu haben behaupten, dass man das sonst auch auf deutsch über google finden müsste. Der Typ ist echt ein verdammtes Schwein und nebenbei der klassische Verschwörer!

Wenn irgendwer links hat, bitte posten, ich link nie und such immer aufs neue, ich Depp! :lol:

Beste Wünsche,

Otto.
 

Lalu

Geheimer Meister
12. April 2002
195
@ otto

Nette Theorie... hat nur dummerweise einen Haken. Die Mitgliedschaft in einer roten Loge (Du meinst sicher den Alten und Angenommenen Schottischen Ritus) ist zwingend mit der in einer blauen verbunden. Löscht die Mitlgiedschaft in einer "normalen" Loge, ist man auch automatisch kein Hochgradmaurer mehr.

Daher: es ist eine enorm große Verschränkung zwischen Hochgraden/Erkenntnisstufen und Johannismaurerei vorhanden. Zu sagen, daß die blaue Freimaurerei nichts von den Machenschaften der roten weiß, ist daher nicht fundiert. Auch machen viele schottische Maurer keinen Hehl aus ihrer Mitgliedschaft....

Die satanischen etc. Bezüge der Hochgradmaurerei vermag ich nicht zu sehen. Vielleicht liegts auch daran, daß ich noch nie eines der Hochgradrituale gelesen habe - vielleicht hast Du ja eins zur Hand, um mich zu überzeugen, Otto :))

bester Gruß, Lars
 

Otto

Geheimer Meister
10. April 2002
286
@ Lalu:

Ich gebe dir zwar Recht, dass du einer blauen Loge angehören musst, um Hochgradmaurer werden zu können, bezweifle aber, dass sich diese Hochgradfreimauerer einfach so outen, geschweige denn viele Worte über die Rituale verlieren. Und die Sache mit dem Rauswurf bei verlassen der blauen Loge, das halte ich auch für so eine Sache..

Ich meine, wieviel Sinn macht es, einen Hochmaurer noch zwanzig Jahre einmal in der Woche die niederen drei Grade bearbeiten zu lassen? Wenn, dann haben die Mitglieder der roten Logen wohl eher verdeckte administrative Aufgaben.

@ Chronozon:

Wieso setzt du meinen Namen in Anführungszeichen?

Grüße,

Otto.
 

Lalu

Geheimer Meister
12. April 2002
195
@ otto :

Was meinst Du: Wie oft treffen sich Hochgradmaurer?

Zur Relation: in einer normalen Johannisloge ist in der Regel einmal im Monat Tempelarbeit in einem der drei Grade, die anderen Abende gibt es Vorträge u.a.

Wie oft trifft sich also Deiner Ansicht nach der Schottische Ritus?
 
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