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Was wäre, wenn...

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
...es einen Eindeutigen Beweis für die Existenz Gottes und Satans gäbe? Etwas, daß wirklich alle Menschen erreicht hätte und daß auch jeden logisch denkenden Menschen überzeugen müsste?
Wie würde sich unsere Gesellschaft verändern?
Würde es mehr oder weniger Kriege geben?

Lasst uns das mal durchdenken und ein bisschen vor uns hin spinnen...
 

seond

Großmeister
16. April 2002
98
ich nehme an du meinst dann mit hölle und himmel wies uns von gewissen gepredigt wird...mh......drstisch würde sich alles verändern (wenn wirklich jeder daran glauben würde) ich meine...."sünden" würde ich wohl nur so selten wie möglich machen und die dann auch gleich beichten (*lol*) ... aber eben....sl glaubt ja eigentlich fast keiner daran...

ist ein recht witziger gedanke, muss ich sagen!
 

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
Meine Theorie ist, daß kurz nach diesem Beweis jede Weltreligion behaupten wird, diese Gottheit schon immer verehrt zu haben. Dieses Verhalten kann nur zu Konflikten führen.
Man sollte allerdings klären, ob Gott in dieser Theorie danach weiter ins weltgeschehen eingreift, oder nicht. Sagen wir mal, er tut es nicht. Nur dieser eine Monumentale Beweis und das wars. Ich denke, die Welt würde in Heiligen kriegen untergehen...
 

seond

Großmeister
16. April 2002
98
konflikte...also wenn wirkle alle GLAUBEN und wirklich glauben das sie bei sünden nach dem tot 100 000 Jahre im feurer stehen müssen...hmmm ich weis nicht obs da noch gros konflikte giebt.....ich spreche nicht von diesem Pseudo glauben wie im mittelalter (die führer glaubten ja eh nicht dran) sonder eiserner fester vollüberzeugter glaube....
 

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
Aber wenn es nur bei einem Beweis bleibt, wird es spätestens nach dem ersten Generationswechsel zu Zweiflern kommen.
Glaubt man der Bibel ging es vor ein paar tausend jahren noch schneller...
 

seond

Großmeister
16. April 2002
98
mh...stimmt.... natürlich würde es immer leute geben(besonders anderer genereation) die nicht glauben würden....
....aber ich denke wenn es einen eindeuteigen beweis und ich imeine beweis und keine vermutung...einen beweis den wirklich JEDEN MENSCHEN überzeugt...ich glaub das wär toll...

.. aber das ist eigentlich bei alem so...egal ob goot oder sonst was wenn alle menschen an eins gleuben würden und somit "vereint"wären wäre das ne tolle sache!
 
A

Anonymous

Gast
Was wäre aber wenn es eindeutige beiweise gäbe, dass es keinen gott gibt???
 
A

Anonymous

Gast
Wenn es eindeutige Beweise für die Existenz gäbe, würde ich persönlich mein Leben genauso weiterführen, wie ich es bisher getan habe. Gäbe es Beweise gegen die Existenz, täte ich das selbe. Ich glaube nicht an Gott / Satan und habe auch noch keinen übernatürlichen Eigriff in mein Leben vernommen.

Bei einem Beweis gegen die Existenz von Gott / Satan würde wahrscheinlich ein "Kleinkrieg" zwischen der Kirche und der Bevölkerung ausbrechen. Man würde vielleicht versuchen, all das Geld, das man für Kirchensteuern aus der Tasche gezogen bekommen hat, wieder zurück zu kriegen. Man würde die Kirche boycottieren und die Kirche würde behaupten, dass die Wissenschaft sich geirrt hat und es selbstverständlich einen Gott gibt...
Was wäre mit dem Vatikan?
 

Ehemaliger_User

Beatus ille, qui procul negotiis.
10. April 2002
29.057
wenn es einen beweis gäbe, würde niemand mehr GLAUBEN, gäbe es keine HOFFNUNG mehr und gefühle jeglicher art hätten ausgedient.. da alles bewesbar wäre, alles mit dem kopf erklärbar..

eine horrorvision wäre das ..


es grüsst
das zauberweib
 

seond

Großmeister
16. April 2002
98
? wiso alles?

ich denke hier wir spechen nur über gott/teufel etc. ? ich denke ehrlichgesagt nicht, electra, das wenn die alle , du auch an gott und die hölle glauben würden das du dann gleich weiter leben würdest...denn du würdest ja daran glauben in z.B. die hölle zu kommen...

....
 

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
Der Beweis, daß es keinen Gott gibt ist ein Widerspruch in sich, da Gott ja allmächtig ist. Darum kann es keinen Beweis für seine Nichtexistenz geben. Vielleicht will er nicht gefunden werden?

@electra

Ich glaube auch nicht, daß dich ein solcher Beweis kalt lassen würde.(Wenn es diesen Beweis gäbe, wohlgemerkt)

@Zauberweib

Natürlich gäb es noch was zu Hoffen. Nämlich in den Himmel und nicht in die Hölle zu kommen.

Aber ich glaube duch so einen Beweis würde der Glaube einen sehr wichtigen Aspekt verlieren: Nämlich zu Glauben ohne zu wissen. Ist das nicht ein Bestandteil der Christlichen (oder anderen) Religion??
 

streicher

Ritter Rosenkreuzer
15. April 2002
2.739
@ Hiob

Du hast Deinen Namen gut gewählt. :wink:

Das gleichnamige Buch erwähnt Gott und seine Gottessöhne. Und Gott schliesst mit Satan (einer von den 'Gottessöhnen') eine üble Wette ab. Sowas nennt man Absprache... Kein Wunder, dass im NT davon berichtet wird, dass die Leute mit dem Heiligen Geist von den Anhängern des Gottes beschrieben im Buch Hiob verfolgt werden. So ein übler Gott kann ja nicht der einzige sein. Die Dreieinigkeit ist eine Konstruktion von Paulus, einem der 'Kirchen'väter. Der Gottvater soll also derselbe sein wie im Buch Hiob. Prost Mahlzeit! Die Sache mit dem einen Gott haut hinten und vorne nicht hin. Laut Geschichte muss dann ein Gott ein äusserst kriegssüchtiger Gott sein. Wir sehen ja heute auch noch, wie Religion als Instrument missbraucht wird.
 

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
@ Streicher
Recht hast du!
Ich kann mir den Unterschied zwischen neuem und Altem Testament auch nicht erklären. Höchstens durch die Geburt Jesu, der ja im chrislichen Glauben sozusagen einen Wendepunkt darstellt. Dann müssten aber eigendlich die Sachen aus dem alten Testament veraltet sein, oder? Mir ist das Neue Testament jedenfalls wesentlich sympatischer.
 

Hiob

Geselle
11. April 2002
49
Das mit dem "als Instrument mißbraucht" ist allerdings meiner Meinung nach ein Fehler der Menschen...
 

X_MasterDave_X

Großmeister
10. April 2002
92
Die Dreieinigkeit ist eine Konstruktion von Paulus, einem der 'Kirchen'väter.
Woher hast du denn das. Doch wohl sicher nicht aus der Bibel, oder ???

Übrigens die Dreieinigkeitslehre ist eine Uralte Lehre, die man praktisch in jeder alten Religion wiederfindet: Ägypten, Babylon, Assyrien usw.
Nur ist sie leider absolut unbiblisch, obwohl so mancher versucht hat (im Nachhinein) davon etwas in die Bibel hineinzuinterpretieren. Das war aber ganz sicher nicht Paulus. Kein Jude glaubt an die Dreieinigkeit.
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
@ Hiob

Zitat: "Der Beweis, daß es keinen Gott gibt ist ein Widerspruch in sich, da Gott ja allmächtig ist. Darum kann es keinen Beweis für seine Nichtexistenz geben."

Hä? Allmächtig kann Gott doch nur sein, wenn es ihn gibt.
Und diese Allmacht ist doch Deine Erklärung für die Nichtbeweisbarkeit siner Nichtexistenz, oder?
Wird wohl an mir liegen, aber ich verstehe Deine Begründung nicht.
Erklär mal bitte...

Grüsse.......
 

Hugo de la Smile

Vollkommener Meister
10. April 2002
553
geehrte, freunde! lieber wowbagger!

der thread ist ja eigentlich ein was wäre wenn thread. die beweisbarkeit ansich ist somit zwar nicht das thema, aber einen endgültigen beweis kann es auch für einen gott nicht geben. letztgültig kann man jemand anderem ja nichtmal beweisen, dass man selbst existiert(wegen der überprüfbarkeit der eigenen eindrücke[besser noch, der unüberprüfbarkeit]).


auch jenseits dieses elementaren zweifels, wenn man sich also auf die ebene der wissenschaft begibt (und das deutet ja das wörtchen beweis an), wenn gott sich also bemessen lassen wollte, müsste der beweis ja in richtung allwissen und allmacht gehen.
es ist nun unmöglich das ein allwissender beweist allwissend zu sein, niemand, der nicht selbst allwissend ist könnte dies überprüfen.
ein allmachts beweis würde bereits an dem alten stein paradoxon scheitern. kann ein allmächtiger einen stein erschaffen, den er selbst nicht heben kann? wenn nicht, ist er nicht allmächtig, wenn doch ebenfalls.
ein mächtiges feuerwerk dürfte da wohl kaum überzeugen.
wenn man an der existenz eines gottes glauben will, muss man sich halt auf die unergründlichkeit einlassen.
(gott:"du wurm, du törichter! *rumfuchtelgestemach* siehst du nicht, dass das nur ich, der allmächtige gott kann!"
mensch:"häh?"

[beispiel dafür wie gott versucht zu demonstrieren, dass er etwas kann, was jenseits der wahrnehmung des menschen liegt])

)

aber zum eigentlichem thema:

also ich persönlich käme mir dann etwas verarscht vor
("wofür zerbrech ich mir denn eigentlich den kopf? merkwürdiger humor dieser gott, tstststst.")

Hugo de la Smile
 

abulafia

Geheimer Meister
11. April 2002
360
Electra schrieb:
..... Man würde vielleicht versuchen, all das Geld, das man für Kirchensteuern aus der Tasche gezogen bekommen hat, wieder zurück zu kriegen. Man würde die Kirche boycottieren und die Kirche würde behaupten, dass die Wissenschaft sich geirrt hat und es selbstverständlich einen Gott gibt...
Was wäre mit dem Vatikan?


Zahlst Du Kirchensteuer, bitte? Wenn nein, weswegen regst Du Dich dann auf? Ich zahle freiwillig, und keinem von uns wird es "aus der Tasche gezogen".
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
@ Hugo

Irgendwie kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass Du mir mit Deiner Anrede verbal den Kopf tätschelst, als wolltest Du sagen: "So mein kleiner Wowie, jetzt mal gaaanz langsam, damit auch Du verstehst..."
Aber schon in Ordnung... ich hab nichts gegen einen väterlichen Rat - und Deine Vergleiche ringen mir immer wieder ein Grinsen ab... :wink:

Nichts desto trotz wage ich zu bezweifeln, dass Gott (sofern vorhanden) seine Existenz nur beweisen kann, indem er die Grenzen unseres Verstandes überschreitet. Obwohl die Story mit dem Stein echt nett ist!
Aber die greift ja eher das logische Problem der "Allmächtigkeit" an.

Grundsätzlich stimme ich Dir aber zu, dass die ganze Sache (wiedermal) abhängig von der Existenzdefinition ist. Ärgerlich ist nur, dass man in dem Moment kaum noch spannende Gesprächsthemen übrig behält. Gedankenbremse??? Wär doch schade!
Du hast neulich (woanders) geschrieben, dass man erst die Fundamente schaffen muß, bevor man daran geht, das Dach zu decken. Aber was ist dagegen einzuwenden, wenn man von einer konstruierten Basis ausgeht, um einfach mal zu sehen, was passiert? Viele Dinge wurden eher zufällig entwickelt. Warum sollte eine "experimentelle" Herangehensweise bei Geistesfragen nicht erlaubt sein?

Ich glaub, ich schweife ab...also Schluß jetzt!

Beste Grüsse.......
 

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