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Was ist angst?

Dieses Thema im Forum "Philosophisches und Grundsätzliches" wurde erstellt von stfstarts, 13. April 2002.

  1. stfstarts

    stfstarts Geselle

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    12. April 2002
    nach kierkegaard ist angst der zustand in der körper geist und seele ihren zusammenhalt finden...
    ich hätte gerne eine rationalere erklärung...
     
  2. coHagen

    coHagen Geselle

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    Angst ist ein Schutzmechanismus, der den Körper und Geist zu einer starken Konzentration veranlässt. Schnellere Reflexe, hohe Aufmerksamkeit...
    Der Körper leistet eben Dinge, zu denen er im Normalzustand nicht fähig wäre.
     
  3. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    2.559
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    Angst ist das Gegenteil von Liebe.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Gast

    Angst ist das Nichtvorhandesein von Wissen
     
  5. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

    Beiträge:
    2.559
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    10. April 2002
    Angst ist nicht das Nichtvorhandensein von Wissen, es resultiert daraus. Das ist etwas vollkommen Anderes.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Gast

    ???

    Dann wären ja nach dieser Aussage alle Menschen mit geringerer Intelligenz bzw. geringen Sachkenntnissen in einem ständigen Zustand der Angst gefangen.

    Erkläre bitte wie Du das gemeint hast.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Gast

    OK

    Angst geht aus der Unwissenheit hervor -

    Aber zu ceos frage:

    ich denke es gibt auf dieser WELT NIEMANDEN ohne Angst.

    Sei es die Angst vor dem Tod, Verlust etc.

    Diese Angst zu überwinden würde absolutes WISSEN BEDEUTEN.

    Denn wir fürchten nur das was wir nicht vestehen bzw. akteptieren können.

    Gruß

    Wolf
     
  8. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

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    10. April 2002
    angst ist abwesenheit von liebe und in folge dessen auch abwesenheit von (selbst)vertrauen.
    und nur allzuoft der motor für menschliche grausamkeit. denn angst ist landläufig ja eine schwäche und wer will schon schwach sein (darwin lässt auch hier grüssen). also wird man lieber furchtbar böse um so seine eigene angst (schwäche) zu überdecken.


    es grüsst
    das zauberweib
     
  9. Anonymous

    Anonymous Gast

    stimmt schon, aber deshalb ist die angst selbst nichts schlechtes , zumindest rein objektiv betrachtet (für den betroffenen gilt das vielleicht weniger :( ). wenn also angst das gegenteil von liebe ist, könnten die beiden nicht ohneeinander existieren.
    es gibt aber wohl verschiedene arten von angst. die eine stellt einfach einen rein nervösen schutzmechanismus ab, den das limbische system im gehirn erzeugt, wenn gefahr herrscht.
    die andere art angst ist eine eher bewusste. sie ist ein metaphysisches phänomen.über welche art reden wir also?
     
  10. Anonymous

    Anonymous Gast

    Schwachsinn! Wenn ich jetzt eine meiner Ängste überwinden würde, hätte ich kein neues Wissen dadurch gewonnen!

    Beispiel:

    Ich kletter jetzt einfach mal auf unseren 70 Meter hohen Kirchturm rauf und wieder runter. Toll, Angst überwunden, wissen erreicht.

    Soll keine Beleidigung sein, aber das ist vollkommen unschlüssig. Ich kenne meine Angst, ich verstehe und akzetiere sie, dennoch hab ich Angst davor etwas bestimmtes zu tun!

    Desweiteren...könnte jemand der So aussieht Angst haben?

    [​IMG]
     
  11. Anonymous

    Anonymous Gast

    Hallo,
    ein Großteil der zu dieser Frage geschriebenen Beiträge sagen aus . Das Angst die Abwesenheit von Liebe ist wie kommt ihr den da drauf?
    Da ich dies überhaupt nicht nachvollziehen kann.
     
  12. Ehemaliger_User

    Ehemaliger_User Beatus ille, qui procul negotiis.

    Beiträge:
    20.846
    Registriert seit:
    10. April 2002
    hi

    ich denke, es gibt zwei arten von angst. die eine, "natürliche" angst, die als warnsignal fungiert, um uns vor etwas zu warnen. dazu gehört auch dieses "komische gefühl im bauch" dass der eine oder andere sicher kennt, anhand dessen man dann besschliesst, z.b. eine reise nicht wie geplant zu unternehmen.
    und dann gibts da noch die antrainierte angst, die einem von klein auf eingeredet wird, solange bis man daran glaubt, an die angst. und daran festhält. (bäh, das ist schmutzig, davon wird man krank) hierzu gehören mE auch die vorurteile..
    diese zweite form der angst, das ist die, wo die liebe fehlt. wenn man auf etwas neues offen und vorbehaltlos zugeht, dann kann man sich damit anfreunden. man muss gar keine angst haben, da das natürliche warnsystem (also die ursprüngliche angst) einen ja eh davon abhalten wird, dummheiten zu machen.
    wenn man aber aus lauter angst (also die eingeredete angst) vor allem und jedem gar nicht erst auf etwas neues zugeht, oder schlimmer noch, gleich zum angriff (als verteidungsstrategie ; lustig in dem zusammenhang: es gibt bei uns keinen kriegsminister, sondern einen verteidigungsminister... ) übergeht, dann ist das schon abwesenheit von liebe. man könnte auch sagen: optimismus. das ist sicher nicht dasselbe, aber ich finde es hier trotzdem passend. pessimisten gehen immer gleich vom schlimmsten aus, opitmisten gehen erst mal einer neuen situation entgegen "schaumer mal" ...

    ABSOLUTES wissen werden wir als menschen wohl nie erreichen können, doch wir können versuchen, zusammenhänge zu begreifen, zu erforschen, und "tatsachen" zu hinterfragen. nichts ist fest, denn leben ist bewegung. wer den mut hat, dinge zu hinterfragen, hat die angst zuum größten teil überwunden. so meine feststellung.

    es grüsst
    das zauberweib
     
  13. Thorwald

    Thorwald Geselle

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    Registriert seit:
    16. April 2002
    Angst

    Angst ist die Erkenntnis irgendwann vergessen zu werden!
     
  14. Mr.ICK

    Mr.ICK Geselle

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    Registriert seit:
    10. April 2002
    angst ist ein schutzmechanismus bei vermeindlichen gefahrensituationen. dabei wird adrenalin in großen mengen ausgeschüttet damit der körper fals z.b bei einer flucht nötig genug kraft aufbringen kann. das komische gefühl das wir angst nennen ist eine art überdosis flash von adrenalin. aber bei angst sind wir auch aufmerksamer da wir viele situationen ja erst noch einschätzen müssen. also tritt sie auch bei unwissen auf damit ist aber nur das unwissen gemeint das vorhanden ist wenn man keine ahnung hat was jetz kommt und ob das böse ist. angst ist also ziemlich nötwendig und gesund. nur panik ist schlecht denn die lähmt den verstand.
    PeazZe
     
  15. Anonymous

    Anonymous Gast



    Hallo CEOS

    Du hast Angst etwas bestimmtes zu tun und hast das akzeptiert aber verstanden hast Du Deine Angst wohl kaum.

    Hättest Du Sie verstanden dann würdest Du Ihren Grund kennen (Erkenntnis) und somit keine Angst mehr haben.

    Zumal ich denke, daß das Erkennen der Ängste im Menschen uns selber reifen läßt.

    Deine Art mit der Angst umzugehen in dem Du Dir einredest die Angst erkannt zu haben führt Dich nur in die Irre und verstärkt Deine Angst.

    Gruß Wolf
     
  16. Don

    Don Großer Auserwählter

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    Rationell betrachtet ist Angst eine Wahrnehmung welche auf Ausschüttung von Hormonen bewirkt wird. Bedeutet das wir wenn wir Angst spüren, durch die unbewußte Wahrnehmen etwas Fremden, Bedrohlichen und gar Lebensgefährdeten Hormone ausschütten und diese unsere Neurotransmitter beeinflußen. Es kommt zu einer Änderung der Wahrnehmung, die Leistungsfähigkeit der Sinne nimmt zu, während die denkfähigkeit nachlässt. Heißt das zentrale Nervensystem übernimmt die Kontrolle.

    Don
     
  17. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    10. April 2002
    Wissen in dem Sinne vielleicht nicht, aber du hättest die Erfahrung dieses Erlebnisses.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Gast

    @olli1wolf:

    Ich kenne den Grund einer Angst die ich im Moment empfinde. Ich kenne auch die Ursache. Allerdings kann ich mich nicht einfach aufmachen und die Ursache beseitigen, o. ä. denn ich habe Angst vor dem was dann kommt. Ich weiss was dann kommt, und leider bin ich nicht stark genug das zu ertragen.
     
  19. Otto

    Otto Geheimer Meister

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    Registriert seit:
    10. April 2002
    Ich weiß nur eines:

    Dass ich sehr froh bin auf die Frage was Angst ist keine Antwort zu finden und mir die Frage in sich fast falsch vorkommt.

    Das hier soll - auch wenn es zugegebenermaßen wahrscheinlich so rüberkommt - keine Missionierung oder so sein, ist nur mein Weg, wie ich die Angst überwunden habe:

    Wer sich schon einmal mit den vier noblen Weisheiten des Buddhismus auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass Angst aus dem Wunsch nach dem Festhalten an den Dingen resultiert und die beste Art Angst zu überwinden die ist, sich z.B. durch Meditation, selbst zu finden. Dies ist so, weil man durch Meditation lernt "loszulassen", sich nicht mehr an die Dinge zu klammern. Hierbei wurde schon so manchem - so wiedersinnig es klingen mag - gerade die Verbundenheit der Dinge untereinander und die Rolle der eigenen Person so klar, dass Angst nur noch als körperlicher Reflex, jedoch als geistige Beeinschränkung des Lebens nicht mehr so stark wie sonst vorhanden ist.

    Beste Wünsche,

    Otto.
     
  20. Diskordias Legionär

    Diskordias Legionär Geheimer Sekretär

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    25. April 2002
    durch Angst lassen Menschen sich leichter lenken....sobald ein anderer eine (anscheinend ) gute Idee hat, wird sie oft ohne grosses nachdenken angenommen...... durch Angst flüchten Menschen in Organisationen wie Sekten, Kirchen oder irgendwelche politischen Organisationen!!!
     

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