Wal in der Ostsee

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Manesse

Großmeister aller Symbolischen Logen
3. Oktober 2010
3.046
Verfolgt ihr auch das Schicksal des gestrandeten Wals?
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.869
Ja, am Rande. An sich hat ein Wal in der Ostsee ohnehin nichts verloren. Anscheinend handelt es sich um ein krankes, verwirrtes Tier, dem ohnehin nicht mehr zu helfen ist. Offenbar haben die Retter nach langem Bemühen ihre Hilfe nun eingestellt, zu Recht, finde ich.
M.E. sollte man das Tier nun einschläfern.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.832
Ein Wildtier hat einen Unfall oder ist in einer ausweglosen Lage. Wie jedes Jahr, jede Minute, seit Jahrmillionen. Der Reflex, helfen zu wollen, unterscheidet sich imho nicht von dem Reflex, es erlösen zu wollen, euphemistisch "einschläfern" genannt. Mitleid mit der Kreatur ist an sich begrüßenswert. Wie sollen wir uns das aber vorstellen? Der Amtstierarzt läßt sich rausfahren und gibt dem Wal die zehnfache Dosis für Kühe? Wie überhaupt? Wer das machen könnte, wäre die Bundesmarine mit der 20mm-Maschinenkanone, aber das will ja bestimmt wieder niemand.
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.783
hörte gestern im radio, das "einschläfern" des wals wäre gar nicht so einfach möglich, ohne dem tier schmerzen zu bereiten, weshalb man davon absehe...
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.832
Wie man sich denken kann. Welches Mittel? Wie viel davon? Und wie soll man es verabreichen?
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.869
Wie man sich denken kann. Welches Mittel? Wie viel davon? Und wie soll man es verabreichen?

Carfentanyl, ein synthetisches Opioid, ist 10.000x so wirksam wie Morphin und gilt als das stärkste veterinärmedizinische Betäubungsmittel. Man setzt es auch zur Betäubung großer Tiere ein. Damit könnte man sicher auch einen Wal einschläfern. Rein theoretisch zumindest, wobei sicher keiner irgendwelche Erfahrungswerte mit Walen hat.
 

Zerch

Ritter-Kommandeur des Tempels
10. April 2002
4.594
Mit genügend Aufwand wäre es vielleicht möglich gewesen ihn ins offene Meer zu bringen, aber es wird ständig schon zu viel Geld und Zeit ausgegeben um Menschen zu töten, so daß es wohl nicht mehr ausreicht um einen Wal zu erretten.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.832
Entschuldigung, aber wir (Deutschland) geben im Moment überhaupt kein Geld aus, um "Menschen zu töten". In den Verteidigungsetat fließen um die 85 Milliarden, angesichts des Zustandes unseres Militärs sind das aber eher Industriesubventionen. Der Bundeshaushalt, der größte aller Zeiten, liegt bei insgesamt 520 Milliarden, davon gehen allein 127 Milliarden in die Rente, der Sozialhaushalt ist der größte Einzelhaushalt überhaupt. 51 Milliarden sind für Arbeitsmarktpolitik.

Wie viele Millionen hat das Affentheater mit dem Wal bisher gekostet?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.832
Hier ein aktuelles Beispiel dafür, wie "wir" wahllos Geld zum Fenster hinauswerfen, um auf irgendeine Weise Gutes zu tun:


Ich glaube, nur und ausschließlich gerade weil wir das machen, weil wir Hinz und Kunz in aller Welt mit Geld zuschütten, Kindergeld nach Rumänien überweisen, jedem neue Zähne bezahlen, der "Asyl" nuscheln kann, klimaneutrale Radwege in Peru und gendergerechte Hühnerhöfe in Angola und abgasreduzierte Kohleöfen in Mosambik und inklusive Kindergärten im Vatikanstaat finanzieren, heulen alle so laut und penetrant herum, wenn ausgerechnet sie und ihr Lieblingsprojekt als gefühlt einzige gefühlt nichts abbekommen. Während in Wirklichkeit wahrscheinlich schon Millionen rausgehauen wurden für diesen dämlichen Wal. Einen einzigen blöden Wal. Während wir gleichzeitig Milliarden ausgeben, um möglichst viele Greifvögel und Fledermäuse zu schreddern. (Aber bitte keine Küken. Auf keinen Fall Küken!)
 

Zerch

Ritter-Kommandeur des Tempels
10. April 2002
4.594
Entschuldigung, aber wir (Deutschland) geben im Moment überhaupt kein Geld aus, um "Menschen zu töten".
Die Ukraine will ständig Geld von EU, ganz besonders D, ... -im Gesamtbild steckt die Menschheit enorme Energie in sinnlose Zerstörung, mehr als in die Hilfeleistung von Tieren gestützt wird, welche hauptsächlich von Tierfreunden aus aller Welt, und deren Spenden betrieben wird.

Wie viele Millionen hat das Affentheater mit dem Wal bisher gekostet?
Ein gutes Beispiel wie die Menschheit orientiert ist, Geld ist mehr wert als das Leben.

Es wurde nie etwas für solche Fälle entwickelt - es gibt keine Infrastruktur dafür. Es ist den Menschen im Generellen wohl einfach nicht wert.

Hier ein aktuelles Beispiel dafür, wie "wir" wahllos Geld zum Fenster hinauswerfen, um auf irgendeine Weise Gutes zu tun:
Diese Beispiele zählen aus meiner Sicht selbstverständlich ebenfalls.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.832
Die Ukraine wird ja auch von Rußland angegriffen, falls das jemand vergessen hat.
Ein gutes Beispiel wie die Menschheit orientiert ist, Geld ist mehr wert als das Leben.
Ja, natürlich. Geld ist Leben.

Beispiel:

Wir wollen keine Küken töten. Also ziehen wir sie groß. Das ist aber nicht umsonst, das kostet Geld. Aber das Geld steht für etwas, steht für Raum, steht für Futter, das Futter muß angebaut werden, das kostet wieder Raum, und zwar wertvolle Agrarfläche, kostet Sprit und Maschinen und menschliche Arbeitszeit. Und der Sprit und die Maschinen und die Menschen fressen auch wieder Ressourcen, und am Ende haben wir das Leben von industriell erzeugten Küken, die man normalerweise getötet und zum guten Teil als Tierfutter verwertet hätte, eingetauscht gg. das Leben von vielen anderen Tieren, geschützten Arten, aber die sehen wir nicht sterben und wenn wir sie sterben sehen, dann niemand den Tod genau dieser Gelbbauchunke dem Leben von genau diesem Hahnenküken zuordnen - es bleibt Statistik. Man versteht es nicht, also sagt man: Wie kann man das eine, unersetzliche leben dieses Kükens gg. bloßes Geld aufwiegen? Oder das eine, einzige leben, das dieser eine Wal nur hat? Weil Geld Leben ist. Das Leben anderer.

In der Natur sterben Tiere. Man soll sie nicht sinnlos töten und man soll keine vermeidbaren Gefahren für sie schaffen - wie z.B. Windräder. Man kann sie aber auch nicht alle vor sich selbst und ihrer eigenen Blödheit retten - und doch versuchen wir das gerade. Wir ballern ein Heidengeld raus für diesen Wal, der wahrscheinlich nicht mehr zu retten ist, selbst wenn wir ihn an einen Hubschrauber hängen und in die Nordsee fliegen könnten. Wer nicht hinsehen kann, wie er stirbt, der sollte ihn erlösen. Das geht z.B. mit der 20mm-Maschinenkanone.
 

Zerch

Ritter-Kommandeur des Tempels
10. April 2002
4.594
Ich kann den Standpunkt zwar verstehen, aber ich halte es für falsch, ...nicht was Sie sagen, sondern die menschliche Kondition. Geld ist nicht Leben, sondern der Mensch macht das Leben vom Geld abhängig, was einem Verbrechen gegenüber der Natur anmutet. -Geld ist ersetzbar und das Leben nicht.
 

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