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Wahres Glück

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Wahres Glück ist zurückhaltend
und ein Feind
von Prunk und Lärm.

Es entsteht zuerst
aus der Freude eines Menschen
an sich selbst
und dann aus der Freundschaft
und dem Gespräch
mit einigen ausgesuchten Freunden.


Joseph Addison
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Mein Glück hängt nicht davon ab,
was andere sagen oder tun.

Glück stellt sich ein,
wenn ich mit mir in Frieden lebe.
 

Blubb

Geheimer Meister
5. September 2002
174
Und was möchtst du uns damit sagen?

Eine Anleitung zur Glücksfindung - DIE Erkenntnis?
 

kND

Großer Auserwählter
12. Mai 2002
1.721
Glück ist nicht dass zu machen was man will, denn es ist das zu wollen was man macht!
 

Tizian

Großer Auserwählter
14. Mai 2002
1.591
Mir ist egal, was ihr sagt und wie ihr Glück definiert. Ich weiß nur eins: Ich bin glücklich! :D
 

Esajas

Geheimer Meister
12. April 2002
362
Artur Rubinstein äußerte sich folgendermaßen zum Thema:

"Die meisten Menschen wollen Glück unter bestimmten Bedingungen.

(Wahres) Glück kann jedoch nur empfunden werden,
wenn du keinerlei Bedingungen stellst."
 

Philipp

Geheimer Meister
8. Januar 2003
315
glück ist eine inner einstellung zur der einen umgebenden umwelt.

positives denken erfordert einen positiven menschen keine positive umgebung.

somit ist jeder seines glückes schmied...
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
Genau der Mensch ist kein Tier, ist ja spätestens seit "Mein ausserirdischer Freund" bekannt.
Aber fehlt in eurer Diskussion nicht Eudämonia?
 

Hammerhand

Geheimer Meister
9. März 2003
232
Das heisst Eudaimonia :wink:

Tja, die Glücksphilosophie ...

Nehmen wir mal Epikur, er behauptet, dass nur das "Leben im Verborgenen" zu wahrem Glück heranführen kann. Das bedeutet, dass man sich aus Politik völlig heraus halten und am besten irgendwie ganz abgeschieden von allem leben sollte, um mit der Natur Eins zu werden und dadurch das vollkommene Glück erreichen.

Oder die Stoiker! Sie finden sich vor allem im Christentum wieder. Sie behaupten, dass nur der "Weise" glücklich werden kann. Der Weise ist übrigens der, der sein eigenes Schicksal erkannt hat und danach lebt. Wer sich also gegen das Schicksal stellt kann auch nicht glücklich werden.

Das waren mal zwei von denen, doch ich behaupte mal ganz einfach, dass jeder durch etwas anderes glücklich werden kann. Unabhängig von Schicksal kann jeder sein eigenes Glück finden, danach leben, und vielleicht sogar einen neuen Sinn finden.
Und ja, bevor die Frage auftaucht, ich setzte Glück und Sinn gleich. Denn der Sinn IST glücklich zu sein, denn wer möchte schon, ganz pragmatisch gesehen, unglücklich leben?
 

Skywalker

Großmeister
23. September 2002
94
Ich habe gerade mal in meinen alten Philosophieklausuren gestöbert und bin auf eine gestoßen, die gut hierher passt. Da sie auch nicht allzu lang ist, poste ich sie hier einfach mal.
Zuvorderst aber noch eine Worterklärung: Eudaimonia: das geglückte und daher glückliche menschliche Leben.
Textgrundlage hierzu ist ein Auszug aus Karl-Hernz Volkmann-Schlucks "Ethos und Wissen in der Nikomachischen Ethik des Aristoteles" (aus: Sein und Ethos, Mainz: 1963. S.58 f.)

Der Auszug aus Karl-Heinz Volkmann-Schlucks Aufsatz "Ethos [...]" versucht, den Begriff der "eudaimonia" zu erklären, und zeigt, daß dies nicht allgemein geschehen kann, da jeder Mensch etwas anderes unter dem Begriff der Glückseligkeit versteht.
Zu Anfang stellt er die Frage nach der Bedeutung der eudaimonia und zeigt an Beispielen, daß die Fragen schwer zu beantworten sind, da es auf den ersten Blick so aussieht, als wäre die Glückseligkeit für jeden Menschen etwas anderes, da es für einen Kranken zum Beispiel anscheinend das höchste Glück sei, gesund zu werden, für einen Armen aber viel Geld zum höchsten Glück führen würde. Diesen Annahmen zufolge wäre die eudaimonia nicht zu bestimmen, da sie für jeden verschieden ist.
Der Text zeigt jedoch, daß all diese Vorstellungen des Glückes nicht das Glück des Menschen ansich sein können, da sie sich jeweils nur auf eine spezielle Eigenschaft des Menschen beziehen und nicht auf das Mensch -sein überhaupt. So ist zum Beispiel ein guter Arzt in seinem Arzt-sein geglückt, aber deshalb nicht in seinem Mensch-sein.
Daher stellt sich die Frage nach der Glückseligkeit, die den Menschen als Menschen, und nicht als Arzt, Pädagoge oder Bäcker, in sich selbst vollkommen macht, ihn zu einem geglückten Menschen macht.
Also müßte die Tätigkeit, die zu dieser höchsten Art des Glückes, der eudaimonia führt, in sich selbst abgeschlossen und vollkommen sein und keinem anderen Zweck dienen außer sich selbst. Diese Tätigkeit wäre dann von allerhöchster Qualität, da sie keinem höheren Ziel unterzuordnen ist, wie andere Tätigkeiten, wie zum Beispiel die Strategik, deren Ziel und einziger Sinn in dem Gewinnen einer Schlacht liegt, oder die Zimmermannskunst, deren Zweck darin liegt, Möbel herzustellen und diese zu verkaufen, was wiederum dem Zweck dient, Geld zu verdienen und so weiter....
Jene Tätigkeit müßte allein um ihrer selbst willen verrichtet werden, und ihre Qualität wäre nicht beeinflussbar durch die Dauer ihrer Ausübung oder ähnlichem. Auch muß man sie mit Genuß ausüben, denn wenn man sich zu ihrer Ausübung zwingt, wäre sie nicht mehr frei, in dem was sie ist, und kann so nicht zur eudaimonia führen.
Würde es einem Menschen gelingen, solch eine Tätigkeit auszuüben, so hätte er für den Moment ihrer Ausübung die höchste Stufe der Glückseligkeit erreicht und wäre in diesem Moment ein geglückter Mensch.
Somit fallen alle Tätigkeiten, die dem Zweck dienen, etwas höheres zu erreichen, für die Erreichung der eudaimonia weg, und übrig bleiben alle zweck-freien Tätigkeiten, wie zum Beispiel das künstlerische, sofern der Künstler die Kunst nur um der Kunst selbst willen ausübt. Für einen solchen Musiker zum Beispiel spielt es keine Rolle, wie lange er sein Instrument spielt und wie gut er es beherrscht. Selbst wenn er das Instrument nur für einige Minuten, aus freien Stücken und ohne einen bestimmten Zweck spielt, so ist er für diese Dauer als Mensch vollkommen und dient keinem anderen Ziel, als dem, ein geglückter Mensch zu sein.

So, das wär's... heute würde ich eine Klausur anders schreiben aber ich denke, der Sinn wird doch klar. Ansonsten wäre zum Thema Glückseligkeit immer wieder Aristoteles Nikomachische Ethik zu empfehlen.

beste Grüße

Skywalker
 

Dagmar_Krause

Geheimer Meister
21. Februar 2003
114
was mich an dem Thema interessiert ist ob man über haupt versuchen sollte die Glückseligkeit zu erreichen.

Für mich ergibt sich die Frage ob Glückseligkeit nicht zu einer Art Zufriedenheit führt die dann einen geistigen Stillstandverursacht.
Diesen setze ich mit geistigem Tod gleich da das geistige Leben für mich haupsächlich durch geistige Weiterentwicklung gekennzeichnet ist.

Andererseits besteht auch noch die möglichkeit dass die Glückseligkeit nicht besonders lange anhält und danach ein erneutes Streben nach ihr einsetzt was dann meiner ersten Idee widerspricht.
Das wäre auch vermutlich logischer da es ja sonst keine Steigerung der ziele gäbe, und dies wäre vermutlich auch nicht das wahre.

Aber wenn die erste These zutrifft folgt auch daraus das Unzufriedenheit der antrieb zur geistigen Weiterentwicklung ist- was doch teilweise zutreffen dürfte.

Es scheint also zwingend zu sein das es für Glückseligkeit und für Zufriedenheit verschiedene Definitionen benötigt werden.
 

Skywalker

Großmeister
23. September 2002
94
Wie von mir oben schon beschrieben, trifft Deine zweite These zu. Die Glückseligkeit hält eben nur solange an, wie man die "beglückende" Tätigkeit ausübt.

Gruß

Skywalker
 
12. März 2003
3
wares glück?

bin das erste mal hier aber,mir zum teil finde ich gibt es hier schon vernünftige kommentare.
aber (ohne zu überzeugend zu klingen) liegen in sachen wie glück einflüsse,die wir nicht mal im ansatz entschlüssen können.
denn das zusammenspiel macht es.
und wer versucht dies zu entschlüsseln der hat mit seinem leben berreits abgeschlossen.denn ich bin der meinung wissen ist zwar macht aber zu viel bringt ein um,denn gäbe es einen person der die welt verstehen würde ich bin 100%ig der meinung er wäre nicht mehr am leben,denn was haben wir davon die schlecklichen wahrheiten zu erfahren,denken wir als minderheit können diese gesellschaft verändern?
ich stelle mir bei manchen kommentaren die frage,ob sie die mission des lebens noch nicht erkannt haben,nämlich spaß!
DIE MEISTEN KONFLIKTE UND PROBLEME ENTSTEHEN DADURCH DAS MAN ENTWEDER ZU VIEL ODER NICHT ZU ENDE DENKT!
aber ich muss mich verbessern neben spaß gibt es noch die selbstfindung welche auch eine sehr große rolle spielen sollte,es aber bei den meisten nicht tut den auch jeder mensch ist unter dem einfluss von irgendetwas, was er aber im unterbewusstsein selber möchte.
meiner meinung nach ist die pyschologie der weg zu selbstfindung,aber da stellt sich die frage gab es bisher eine perfekte selbstfindung(die sowieso individuel ist und daher man das nicht sagen kann) und wer garantiert uns das die selbstfindung nicht ohne medien und einflüssen stattfinden kann.das leben ist ein rätsel ohne anfang und ende,deshalb machen sich zum teil menschen die solche seiten zu ernst nehmen selber verrückt und zerstören den sinn ihres eigenen lebens.
in diesem sinn an alle leute die sich angesprochen fühlen,ich überings tue das auch.
 

Skywalker

Großmeister
23. September 2002
94
Re: wares glück?

von_und_zu_anstetten schrieb:
aber (ohne zu überzeugend zu klingen) liegen in sachen wie glück einflüsse,die wir nicht mal im ansatz entschlüssen können.
denn das zusammenspiel macht es.
und wer versucht dies zu entschlüsseln der hat mit seinem leben berreits abgeschlossen.
Du stellst das hier einfach so dahin. "Wer versucht, dies zu entschlüsseln" sind wohl jene Leute, die man gemeinhin Philosophen nennt und ein so komplexes Gebiet einfach so abzutun ist vielleicht ein wenig vorschnell.

denn ich bin der meinung wissen ist zwar macht aber zu viel bringt ein um,denn gäbe es einen person der die welt verstehen würde ich bin 100%ig der meinung er wäre nicht mehr am leben,denn was haben wir davon die schlecklichen wahrheiten zu erfahren,denken wir als minderheit können diese gesellschaft verändern?
So ganz habe ich diesen Satz wohl nich verstanden, weiß aber auch nicht genau, was er mit dem Thema zu tun hat. Niemand hat behauptet, daß es Personen gibt, die die Welt verstehen und ich bin recht sicher, daß es solche auch nicht geben kann, das sollte aber niemanden daran hindern, sich Gedanken über gewisse Gründe und Strukturen bestimmter Dinge zu machen.

ich stelle mir bei manchen kommentaren die frage,ob sie die mission des lebens noch nicht erkannt haben,nämlich spaß!
Auch das erscheint mir wieder sehr dahingestellt, wer hat Dir denn diese "Mission des Lebens" mitgeteilt?

(...) das leben ist ein rätsel ohne anfang und ende,deshalb machen sich zum teil menschen die solche seiten zu ernst nehmen selber verrückt und zerstören den sinn ihres eigenen lebens.
Damit, daß man nicht alles zu Ernst nehmen sollte, magst Du recht haben, sich selber kaputt machen und denn Sinn seines Lebens zerstören tut man aber doch trotzdem nicht gleich.

Nichts für ungut, aber es ist nicht ganz deutlich geworden worauf Du -vor allem im Hinblick auf das Thema- hinauswolltest.

'nen schönen Gruß

Skywalker
 

Wowbagger

Intendant der Gebäude
12. April 2002
800
Esajas schrieb:
Wahres Glück ist zurückhaltend
und ein Feind
von Prunk und Lärm.

Es entsteht zuerst
aus der Freude eines Menschen
an sich selbst
und dann aus der Freundschaft
und dem Gespräch
mit einigen ausgesuchten Freunden.


Joseph Addison
Was nun genau "wahres Glück" ist, vermag ich nicht zu beurteilen; aber gut formuliert ist dieser Text allemal! Aus mindestens einer Antwort wird mir klar, dass diese Worte nicht so einfach zu verstehen ist, wie es den Anschein hat... das ist ja beinahe bezeichnend dafür, wie die lieben Mitmenschen sich mit dem Begriff des Glücks auseinandersetzen... *g*
Naja...

Beste Grüße.......
 
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