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Tod und Trauer

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Arkanus schrieb:
vieleicht ist es ja in wirklich so das jeder dort hin kommt/das sieht was für einen selber das schönste bedeuten würde...halt eine welt/ort "what ever" ein ereigniss was man sich selbst ausgedacht hatt und darin weiter lebt irgentwie

Hallo Arkanus,

jeder schafft sich selber durch sein Leben und seine Handlungen den Ort, an den er kommt.

- Ein Mensch, der nicht an ein Weiterleben glaubte, ist erst mal überrascht und bemerkt seinen Gestorbensein erst gar nicht, erst wenn er merkt, dass er sich unter den zurückgebliebenen Angehörigen nicht bemerkbar machen kann, obwohl er laut schreit oder sie versucht zu berühren, erkennt er langsam, dass er gestorben ist.

- Andere werden gleich von Verwandten und Schutzengeln abgeholt und in die Aufstiegssphären für die Gefallenen geleitet, wo sie erst mal einen Empfang bekommen und dann einen Anpassungsschlaf machen.

- freilich gibt es für die meisten in die Welt der realität zurückgekehrten Enttäuschungen, weil sie nicht das erleben, was sie sich erwartet haben. Dies liegt eben daran, dass so wenig Menschen über die Geisteslehre aufgeklärt sind und allerhand Irrlehren den Menschen eingetrichtert wurden. Statt sich mit Erfahrungsberichten verstorbener zu beschäftigen, lassen sich Menschen mit Dogmen und Irrlehren einlullen.

Der Mensch muss frei werden zum selber denken über den Sinn und Zweck seines Lebens.

Gruss
Arius
 

Padisah

Lehrling
16. März 2005
4
"Was ist der Sinn des Lebens ?"

In einem Hatih steht :"Ich Gott war ein verborgener Schatz. Ich wollte erkannt werden." (Acluni, 1932, 2:132)

Sinn und Zweck des Lebens des Lebens ist Die Kunst Gottes zu sehen.

"Durch die Schöpfung soll man den Schöpfer selbst erkennen" (Wer Bist du? S.120 Die Reise des Menschen von Cemil S.)

Wenn man Äpfel vom Baum pflückt ist es doch bescheuert den Baum zu umarmen und ihm zu danken. Wir müssen immer bisschen philosophieren immer weiter denken. Wer hat jetzt diesen Baum erschaffen? Es war ein Samen und wenn man es in die Erde steckt und Wasser dazu gibt und wenn noch die Sonne scheint wird ein kleiner Samen das gerade mal ca. 1-2 cm lang ist über 10 m groß. Wo steckt das Geheimniss? Also wir müssen Gott dankbar sein das er solch wundervolle Sachen erschafft.

Wenn ihr immer noch nicht verstanden habt was ich unter "Kunst Gottes" meine so werde ich es euch leichter erklären ;).

Jeder Künstler will seine Zeichnungen jeden zeigen,
Jeder Autor will das seine Bücher gelesen werden,
Jeder Architekt zeigt seine Kunstwerke

Auch Gott hat Kunstwerke.
Dies können wir wieder nur mit der Hilfe Gottes. Mit seinen 99 Namen (Attributen) gibt Er sich zu erkennen. Die 99 Namen Gottes reflektieren Ihn wie ein Spiegel auf jedem Lebewesen im ganzen Universum. Sein Name Kuddus z.B. bedeutet "Reiniger". Wenn wir uns eine Fliege näher anschauen, dann sehen wir dass es unseren gesamten Planeten reinigt. Wenn es die Fliegen nicht geben würde, so sagen die Wissenschaftler, würde die Erde wie eine Müllheide aussehen. Der Name Kerim bedeutet "Der Großzügige". Er vergisst noch nicht einmal eine Bakterie und gibt dem seinen Anteil an essen und trinken. So zeigt Er sich uns.

Wenn wir dies sehen und das war mal erst 2 von 99 dann verstehen wir den Sinn des Lebens.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Warum wälzt man nur weltlich-geographische Reiseführer ?

Padisah schrieb:
"Was ist der Sinn des Lebens ?"
In einem Hatih steht :"Ich Gott war ein verborgener Schatz. Ich wollte erkannt werden." (Acluni, 1932, 2:132)
Sinn und Zweck des Lebens des Lebens ist Die Kunst Gottes zu sehen.

In der Bibel gibt es auch ein Gleichnis über den verborgenen Schatz im Acker:

»In einem seiner Gleichnisse verglich Christus das Himmelreich mit einem im Acker verborgenen Schatz, den ein Mensch fand und wieder in ihm verbarg. Dann verkaufte er alles, was er besaß, um diesen Acker kaufen und so zu dem verborgenen Schatz gelangen zu können.
(Vgl. Matthäus 13, 44.)«
»Forscht man nach dem wahren Sinn dieses Gleichnisses, führt dieses auf Christus selbst hin. Den im Acker verborgenen Schatz bezog Christus nämlich auf sich selbst.« Heißt es doch auch, dass mit dem Erscheinen Christi auf Erden das Himmelreich genaht ist (Matthäus 3, 2).

Doch warum musste dieser 'Schatz' vorerst noch verborgen sein?
»Der Vater hatte ja mit seinem Sohn besprochen, auf welche Weise es möglich werden könne, der Menschheit Befreiung und Erlösung zu bringen. Doch sollte das, was Gott und Christus darüber besprachen, Luzifer verborgen bleiben; denn Luzifer besaß noch immer in sich [mediale] Fähigkeiten, die ihm eine Schau auch in die geistige Welt hinein ermöglichten. Vor allem sollte er nicht in Erfahrung bringen dürfen, dass Christus sich bereit erklärt hatte, die Aufgabe der Erlösung der Abgefallenen selbst zu übernehmen.«

»Christus war bereit, die Seinen zurückzuholen, um sie wieder in die Glückseligkeit zu führen. Aber wie dies zwischen dem Vater und ihm einst ausgedacht worden war, das sollte ein verborgenes Geheimnis bleiben, und zwar so lange, bis man diesen 'Schatz' fand, also bis man Christus als den Mensch gewordenen Erlöser erkannte und man wusste, dass er gekommen war, um die ihm Verlorengegangenen wieder zurück zu holen.«
Quelle: Prof. Dr. Walther Hinz, Göttingen: "Neue Erkenntnisse zum Leben und Wirken Jesu"
(aus der Serie "Indizien statt Dogmatismus", ABZ-Verlag, Zürich).

nun zurück zum Thema Tod, Sterben, Trauer:

Warum eigentlich bereiten sich Menschen oft akribisch wie die Wahnsinnigen auf einen Urlaub vor, indem sie Bücher lesen, Reiseführer kaufen, vorher Lichtbildvorträge, Fernsehsendungen und Dokumentationen über das Land betrachten ???

Nun die Reise, die jeder nach seinem irdischen Sterben antritt, wenn sich das Lebendige vom Vergänglichen trennt, dies scheit viele ganz kalt zu lassen, davon will man :?: wohl nicht wissen, warum eigentlich? :?:

Warum ist man bei einer irdischen Reise, die eine Woche, oder evt. einen Monat lang dauert, so genau darauf bedacht, sich genauer zu informieren über Land, Leute, Wirtschaft und Klima und bei einer Zeit von 100 - 500, die man nach dem Erdenleben als Geistwesen dann in der jenseitigen Welt verbringt , nichts wissen will, obwohl dies unsere "wahre Heimat" ist ? :?:

:wink: Ein ideenreiches Nachdenken! :wink:
Arius
 

Padisah

Lehrling
16. März 2005
4
@ arius

"Warum eigentlich bereiten sich Menschen oft akribisch wie die Wahnsinnigen auf einen Urlaub vor, indem sie Bücher lesen, Reiseführer kaufen, vorher Lichtbildvorträge, Fernsehsendungen und Dokumentationen über das Land betrachten ??? "

- Da gebe ich dir recht. Viele Leute bereiten sich sehr genau auf die Reise vor. Das Leben ist auch eine Reise. Die Reise des Menschen!
Wir sind in einem Zug und der Zug fährt immer weiter. Immer Station zu Station und es kann auch nicht rückwärts fahren. Immer wenn es an einer Station anhält muss jemand ein oder aus steigen. das aussteigen ist der tot und das einsteigen ist wiederum die geburt.

und so müssen wir uns auch für das andere Leben vorbereiten. In dem wir unser Gepäck fertig machen, aber für die andere Welt, weil diese Welt ist nur die Testversion (Demo :) )


"Nun die Reise, die jeder nach seinem irdischen Sterben antritt, wenn sich das Lebendige vom Vergänglichen trennt, dies scheit viele ganz kalt zu lassen, davon will man wohl nicht wissen, warum eigentlich? "

- Eine sehr gute Frage.
Der Mensch wurde so erschaffen, dass er denkt er lebe für immer auf dieser Erde. Manche Leute genießen dieses Leben so sehr dass sie das andere Leben volkommen vergessen. Wir müssen mit der Erde Gestritten bleiben, damit wir auch das andere Leben genießen können. Wenn wir heutzutage die Jugendlichen angucken, sind von denen ca. 70% in Diskos
Bars u.s.w. Das ist auch ein Grund dass sie dieses Leben mehr mögen und das andere Leben volkommen vergessen.

Deswegen hat derjenige ANgst vor dem tot der nichts gemacht hat und derjenige der seine Zeit für Gott geopfert hat, für ihn ist der tot eine erlösung. Als ginge er von Tür zu Tür.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
"Warum eigentlich bereiten sich Menschen oft akribisch wie die Wahnsinnigen auf einen Urlaub vor, indem sie Bücher lesen, Reiseführer kaufen, vorher Lichtbildvorträge, Fernsehsendungen und Dokumentationen über das Land betrachten ??? "

Vielleicht einfach weil, wie der Volksmund sagt, Vorfreude die schönste Freude ist ?
 

Choronzon

Vorsteher und Richter
21. April 2002
704
IwiAngelista
Wilcommen im Club ;-))
Jeder glaubt nur das ,wa er will. Illusion? Aber da ist ein anderes Thema.
Letzlich ist nur "Selbst-Erfahrung" der "Schlüssel",zu dem ,was man "Erkenntnis" nennt. Ich habe erkannt ,da ich weit davon entfernt bin.Und je weiter ich komme ,desdo weiter entferne ich mich,,

ich weiss ,klingt wie geistiger Quark...(lach)

mfg Cho
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Auch im Mineralreich ist geistiges Leben gebunden !

Benkei schrieb:
Natürlich kann der Tod bzw. besser ausgedrück "das Gestorben sein" auch nicht ohne Leben existieren.

Das wichtigste Attribut des Zustandes "Leben" ist doch die Tatsache, dass er durch das Sterben beendet wird, während das wichtigste Attribut des Zustandes "Gestorben" die Tatsache ist, dass diesem ein Leben vorausgegangen ist.

Hier könnte man folgendermaßen konkretisieren:

Das materielle 'Leben' endet mit dem 'Sterben', dem Loslösen des Lebendigen vom Vergänglichen.
Das geistige Leben dauert fort, nur beim irdischen Leben ist der Geist an das 'Gefängnis' des materiellen Körpers gebunden.

Das materielle Leben entstand wegen des geistigen 'Todes'. Ohne Abfall und Engelssturz hätte es niemals der Bildung des Alls, der Erde und dem materiellen Leben bedurft.

Benkei schrieb:
Wenn ich mir einen Stein ansehe, dann lebt dieser nicht. Allein die Tatsache, dass er nicht lebt, ist der Grund dafür, dass er nicht sterben wird.
Auch ein Mineral, ein Fels kann geistiges Leben bergen. Das war für mich früher aber auch schwer vorstellbar, bei Pflanzen und Tieren aber schon immer, da war mir immer schon klar, dass die Lehre mancher Kirchen, Pflanzen und Tiere hätten keine Seele, Lug und Trug ist und Vorwand für das erbarmungslose Ausnutzen der Natur, wie es überweigend in den USA noch gang und gäbe ist...

Gruss
Arius
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
Leben & "Leben"

Mit "Leben", "Tod", "Sterben" und "Gestorben sein" meinte ich in meinem Post den jeweiligen Zustand im biologischen, alltäglichen Sinne.

Es lag mir fern einem Stein die Möglichkeit abzusprechen, dass er "geistig belebt" sein kann.
Ich wollte nur den Unterschied zwischen dem Stein und einem (im gewöhnlichen Sinne dieses Wortes) lebenden Objekt verdeutlichen.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Re: Leben & "Leben"

Benkei schrieb:
Mit "Leben", "Tod", "Sterben" und "Gestorben sein" meinte ich in meinem Post den jeweiligen Zustand im biologischen, alltäglichen Sinne.

Es lag mir fern einem Stein die Möglichkeit abzusprechen, dass er "geistig belebt" sein kann.
Ich wollte nur den Unterschied zwischen dem Stein und einem (im gewöhnlichen Sinne dieses Wortes) lebenden Objekt verdeutlichen.

Schön, dann sind wir uns einig, danke !

An Steine bzw. Felsen gebunden werden Geistwesen zwecks Läuterung oder für einen ersten Erdenkontakt (Gewöhnung) generell nach ihrer Befreiung aus der Unterwelt, bevor sie in durch Umwandlung in eine Pflanze oder Tier ihren weiteren Aufstieg fortsetzen.

Gruss
Arius
 

Choronzon

Vorsteher und Richter
21. April 2002
704
Sorry,Lau,wenn ich manchmal unconcret war..Ich will immer "helfen" aber meine Mittel sind (durch mich) begrenzt.. (aber ich arbeite daran..)

Frohe Ostern dir und Laz

C
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Übermäßige Trauer behindert den Aufstieg eines Verstorbenen

Angesichts der Bilder aus Rom, Berlin und Monaco fragt man sich:
"Schaden diese Szenen dem Aufstieg der Abgeschiedenen?"

Nicht nur bei so angesehenen bekannten Persönlichkeiten aus dem Showgeschäft kann es durchaus vorkommen, dass ein Mensch generell die Trennung vom einem Verstorbenen freund oder Angehörigen nicht verwinden kann und dadurch das abgeschiedene Wesen aus der Geisteswelt an sich zieht, so dass es dort nicht frei werden kann. Denn es hat doch die Schau und erblickt sein Angehöriges auf Erden in seinem Kummer, in seiner Sehnsucht, in seiner Trauer...

Dadurch wird das jenseitige Wesen zu ihm hingezogen. Wer durch ein so heftiges Band der sehnsüchtigen Zusammengehörigkeit das Abgeschiedene an sich zieht, also nicht freigibt, verhindert dadurch dessen weiteren Aufstieg in der Geisteswelt. Darüber ist das Geistwesen unglücklich. Es sieht nur die Gedanken des Zurückgebliebenen und kann sich nicht vorwärts bewegen, weil es ihm durch diese Trauer und dieses Verlangen unmöglich gemacht wird, sich zu befreien. Dadurch knüpft sich das Band der irdischen Zusammengehörigkeit nur immer fester.

Das Abgeschiedene hat zwar die Möglichkeit, die Geisteswelt Gottes zu bitten, dass man ihm beisteht und dieses Band löst; doch dazu muss das Abgeschiedene die Erkenntnis besitzen, dass man sich an ein höheres Wesen, an einen Engel wenden kann, um eine entsprechende Bitte anzubringen.

Wer nämlich auf solche Weise zu den Menschen auf Erden zurückgezogen wird, der bleibt auch im Jenseits erdgebunden, beeinflusst durch das Denken und Verlangen des Zurückgebliebenen. Auf Grund seiner Unkenntnis vermag sich das Geistwesen dann nicht frei zu machen.

Es ist daher so wichtig, dass die Menschheit durch den Geist der Wahrheit über diese Zusammenhänge unterrichtet wird. Jesus hatte ja versprochen, er werde dafür besorgt sein, dass dies geschehe. Wer jedoch diese Aufklärung nicht wünscht, hat die Folgen selbst zu tragen. Man lebt in diesem Falle auch als Geistwesen in völliger Unkenntnis dahin, wie man es schon als Mensch getan hatte; denn es ist eine völlig irrige Meinung der Menschen, anzunehmen, sie würden nach dem Tode von Erkenntnis so durchdrungen, dass sie über alle Dinge Bescheid wüssten. Dem ist nicht so. Das einzelne wird so viel Erkenntnis erwerben, als zu erlangen ihm seine Umgebung ermöglicht.

Ein Wesen auf noch niederer Aufstiegsstufe und ohne geistige Belehrung kann nicht zu höherem Wissen gelangen. So verhindert es seinen eigenen geistigen Aufstieg. Darum ist es für die Menschheit so wichtig und nützlich, zur Wahrheit vorzudringen; denn es genügt in der anderen Welt nicht, einfach 'Herr!' zu rufen - dies bahnt ihm den Weg ins Himmelreich noch nicht...

Die Vorgänge, die sich bei Rückkehr dieser drei in der Geisteswelt abspielten, würden mich aus heutiger Sicht nach meiner eigenen Rückkehr schon interessieren... und ich wollte wissen, ob es bei Harald nicht lustiger zuging als beim Papst !

Gruss
Arius
 

Adamantios

Geheimer Meister
11. Dezember 2003
171
In diesem zusammenhang wichtig erscheint mir die Tatsache, dass es in der Geisteswelt ist es doch genau umgekehrt als auf Erden ist:
In ihr ist nur ein Sehnen, ein Rufen nach aufwärts. Wenn das Erdenleben eines geistigen Angehörigen zum Beispiel durch einen Unfall gekürzt wurde, weil man dadurch seinen Aufstieg fördern will und nicht länger sein nicht gottgefälliges, verwerfliches Leben fortdauern lassen will, dann jubelt doch der Himmel und ist voller Freude!

Für das heimkehrende Wesen mag es vorübergehend eine Enttäuschung bedeuten - aber nur vorübergehend. Denn wenn es von einem höheren oder gar hohen Geist empfangen wird, gestaltet sich sein Leben in der geistigen Welt viel schöner als sein qualvolles Erdendasein, und so wird dieses Wesen in seiner wirklichen Heimat bald seine Zufriedenheit, sein Glück finden.

Wohl aber mögen ihm seine Angehörigen Sorge machen, die er zurücklassen musste. Der Geist empfindet die Trauer dieser Angehörigen, und das schmerzt. Darum hast du völlig recht, Arius, man soll nicht durch unsere Tränen die zurückrufen, welche heimgegangen sind. Lassen wir sie doch in ihrer Welt! Dort haben sie viel mehr Möglichkeiten, für die Menschen auf Erden, für ihre Angehörigen etwas Bedeutendes zu tun, sich für sie einzusetzen.

Wer glücklich in seine wahre Heimat eingekehrt ist und in der Geisteswelt sein Zuhause gefunden hat, will doch nicht mehr zurück! Solche Geister wünschen nicht die Trauer ihrer Angehörigen. Ihre Tränen, ihr Klagen und Jammern zieht sie zur Erde zurück. Sie werden dadurch nicht gerade unglücklich, aber es bedrückt sie. So bitten sie dann ihre Geistgeschwister: "Sorgt doch dafür, dass meine Angehörigen endlich das Geschehene bejahen und sich damit abfinden, dass ich zurückgekehrt bin!"

Natürlich bedeutet das Abscheiden eines Angehörigen für die Hinterbliebenen einen Verlust, der schmerzt. Wer aber die Erkenntnis vom Leben nach dem Tode besitzt, sollte es vermögen, seine Trauer in Grenzen zu halten. Er sollte sich vielmehr darüber freuen, den Heimgegangenen jetzt in der Gotteswelt zu wissen. Statt zu trauern, sollte man vielmehr darum bitten, dass das Angehörige, das einem vorangegangen ist, für einen selber den Weg der Heimkehr bereitet und vielleicht schon die Stätte vorbereitet, in die man einst einkehren wird. Man kann das Heimgegangene bitten, die dazu nötigen geistigen Vorbereitungen zu treffen.
 

Vishtaspa

Geselle
13. April 2005
36
@Arius

Dadurch wird das jenseitige Wesen zu ihm hingezogen. Wer durch ein so heftiges Band der sehnsüchtigen Zusammengehörigkeit das Abgeschiedene an sich zieht, also nicht freigibt, verhindert dadurch dessen weiteren Aufstieg in der Geisteswelt. Darüber ist das Geistwesen unglücklich. Es sieht nur die Gedanken des Zurückgebliebenen und kann sich nicht vorwärts bewegen, weil es ihm durch diese Trauer und dieses Verlangen unmöglich gemacht wird, sich zu befreien. Dadurch knüpft sich das Band der irdischen Zusammengehörigkeit nur immer fester.

Ich meine, entscheidend dabei ist doch, was für eine Einstellung bzw Wissen der Hinübergegangene zum Leben nach dem Tod und dem Jenseits hatte und wie weit er sich bis dahin spirituell entwickelt hatte....

Da dies bei jedem Menschen - wie man im Diesseits feststellen kann -
sehr unterschiedlich ist, kann man auch nicht pauschal über seelische Interaktionen zwischen diesseitigen und jenseitigen Menschen reden.

Zum "Aneinander-Binden" gehören immer mindestens 2 .
Und der Einfluss eines Diesseitigen auf einen Jenseitigen kann nicht stärker oder schwächer sein, als in die umgkehrte Richtung.

Dann gibt es natürlich noch die karmischen Bande.
Aber die kann man ohnehin nicht von einem Tag auf den anderen lösen.

Allerdings gibt es den Fall, wie Du ihn beschrieben hast, natürlich auch und das nicht einmal so selten.
Aber was willst Du dagegen tun ? Schließlich handelt es sich dabei ohnehin meistens um Menschen, die sich Zeit ihres Lebens nicht um das "Darnach" gekümmert haben oder aber sich irgendeinem unsinnigen Religionsdogma angehängt hatten.

Solche, müssen es eben dann durch die Erfahrung lernen.....denn wichtig allein ist, daß sie es lernen.
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Vishtaspa schrieb:
Allerdings gibt es den Fall, wie Du ihn beschrieben hast, natürlich auch und das nicht einmal so selten. Aber was willst Du dagegen tun ? Schließlich handelt es sich dabei ohnehin meistens um Menschen, die sich Zeit ihres Lebens nicht um das "Darnach" gekümmert haben oder aber sich irgendeinem unsinnigen Religionsdogma angehängt hatten.

Das kann man tun: Aufklärung ! - Dies dauert seine Zeit, die Devise gegen dem Anhängen an ein unsinniges Dogma lautet: Indizien statt Dogmatismus ! Man muss einen Menschen dazu motivieren, selber zu denken !

Fragt man einen Menschen über den Sinn des Lebens, seines Lebens, nach seinem Glauben, seiner Lebenseinstellung, dann kann man sich relativ rasch an Hand seiner Antwort ein Bild über seinen geistigen Stand machen...

Gruss Arius
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
Eigenständiges Denken tut Not !

Choronzon schrieb:
Ich muss "denken".

Hallo Choronzon,

eigenständiges Denken und sich Ausrichten nach den göttlichen Geboten tut Not ! Denn im allgemeinen trachtet der Mensch zu sehr nach Wohlstand und Bequemlichkeit.

In allem denkt er zuerst an sich: "Wenn ich das noch habe; wenn dieser Wunsch mir noch erfüllt wird; wenn ich dieses noch habe und jenes erreiche - dann will ich gelegentlich da oder dort entgegenkommend sein."

Auf diese Weise denkt er nicht darüber nach, was es bedeutet: "Gott über alles lieben und den Nächsten wie sich selbst."

Um diesem Gebot wirklich nachzuleben, muss der Mensch unbedingt von seiner Herrschsucht, von seinen Begierden oder von seinem Drang nach irdischem Gut etwas Abstand nehmen - unbedingt!
Dann erst vermag er sich geistig zu erheben.

In den göttlichen Gesetzen steht nirgends, man habe zuerst an sich selbst zu denken, an seine eigene Bequemlichkeit - man solle überall den schönsten und besten Platz einnehmen. Im Gegenteil!
Christus war euch beispielhaftes Vorbild: Er kam für alle seine Geschwister in diese Welt und starb den Kreuzestod für sie!
Für seine Geschwister tat er dies - für sie erfüllte er diese große Aufgabe.

Wenn nun der Mensch, des Erlösers eingedenk, in sich geht und sich fragt: "Was kann ich denn tun? Wofür bin ich denn hier auf Erden? Warum lebe ich?" - wenn er anfängt, selber zu denken und nicht andere für sich denken lässt, dann wird die Geisterwelt Gottes sich ihm nähern und ihn dahingehend zu inspirieren suchen, warum sein Leben auf Erden so notwendig ist und warum vielleicht gerade er ein schweres Leben hat. Geister Gottes werden ihm Antwort geben, ihn ermutigen und ihm den Weg durchs Leben weisen.

Allein, der Mensch selbst ist es, der den Geistern Gottes immer wieder die Hand bieten muss - der fragen soll, warum es so ist. Er soll den Mut und die Kraft aufbringen, für seine Überzeugung einzustehen, wenn einer kommt und sagt: "Was du tust - der Weg, den du gehst -, ist vom Teufel."

Dann habe soviel Selbstbewusstsein in dir, zu bekennen: "Ich weiß selbst, welcher Weg der richtige für mich ist!"... Denke selbst darüber nach und überlege, was du zu tun hast! Habe doch den Mut zu sagen: "Nein, ich gehöre hierhin! Dies ist mein Weg!"

Eine schöne Pfingstwoche !
Arius
 

Bramanti

Geheimer Meister
28. März 2005
188
Re: Eigenständiges Denken tut Not !

arius schrieb:
Eigenständiges Denken und sich Ausrichten nach den göttlichen Geboten tut Not!

Was denn nun? Eigenständiges Denken oder Ausrichtung des Denkens auf externe "Gebote"? Entscheide dich 'mal! ;)

(Übrigends: "Gebot" ist immer das, was gerade geboten ist. Ein "absolutes" Gebot gibt es nicht. ;))

arius schrieb:
In allem denkt er zuerst an sich: "Wenn ich das noch habe; wenn dieser Wunsch mir noch erfüllt wird; wenn ich dieses noch habe und jenes erreiche."

Na, dann denkt er ja gerade nicht an sich, sondern an lauter Dinge, die in der Welt sind. ;)
Wie kann man eigentlich überhaupt an sich selbst denken?
Naja...

arius schrieb:
Um diesem Gebot wirklich nachzuleben, muss der Mensch unbedingt von seiner Herrschsucht, von seinen Begierden oder von seinem Drang nach irdischem Gut etwas Abstand nehmen - unbedingt!

Allerdings... :D
 

arius

Großer Auserwählter
16. Juli 2003
1.555
TJ_Stingray schrieb:
Nochmal zu Jesu.
Ein_Liberaler schrieb:
Wiedergeburt Jesu? Jesus ist genau einmal geboren. Und einmal vom Tode auferstanden.
Gut, okay, dann ist er nicht wiedergeboren....das müsste aber heißen, die Kirche glaubt daran das Menschen, nach ihrem Tode, einfach wieder aus ihren Gräbern hüpfen könnten?! Das würde heißen, sie glauben an Geister und Untote....
Das wiederrum besagt, das Jesu ein Geist oder ein Untoter war...
mfg TJ
Jeder Mensch ist ein in körperliche Materie eingehüllter Geist, Jesus war der als Mensch geborene Sohn Gottes.

Nicht Fleisch und Blut erben das Himmel­reich. (1. Korinther-Brief des Paulus 15, 50.) ! Die oben von Stingray angesprochene irrige Theorie von der Auferstehung aus den Gräbern ist sicher richtig hier bei "Tod und Trauer" angebracht, lassen wir die Wiedergeburt mal außen vor.
Nachdem ich im Laufe dieses Threads versucht habe, Darlegungen aufzuhellen und zu erklären, die von vielen nicht verstanden werden, so bedarf es auch bei obigem Bibelwort eines geistigen Verständnisses. Dnn es ist eine irrige Auslegung von Gläubigen, wenn sie behaupten, am 'Jüngsten Tage' werde man aus den Gräbern heraus steigen und ins Himmelreich zurückkehren.

Dabei wird doch in der christlichen Lehre ausdrücklich verkündet, dass "in Schwachheit, in Verweslichkeit gesät" und dass "in Kraft und Herrlichkeit auferstanden" wird (vgl. 1. Kor. 15, 43).
Gleichwohl versucht man, diese Bibelstelle nicht nur als einen Hinweis auf das Jüngste Ge­richt zu deuten, sondern sie als Beweis für die Behauptung heranzuziehen, dass der verwesliche Leib des Menschen, der nach seinem Tod ins Grab gelegt wird - oder sogar nur seine Asche -, am Jüngsten Tag dann auferstehen werde. Menschen von heute vertreten noch immer eine solche Auffassung, obwohl sie doch imstande sind, exakter als früher zu denken!

Wenn man davon spricht, am Jüngsten Tag würden sie aus den Gräbern hervorkommen, muss man sich doch auch die Frage vorlegen: "Wann bricht denn dieser Jüngste Tag an? Sind dann diese Gräber vielleicht überhaupt nicht mehr vorhanden?"
So vieles hat sich bis dahin verändert. Nach Hunderten oder Tausenden von Jahren bestehen diese Gräber doch gar nicht mehr. Wie kann man bloß an solche Behauptungen glauben? Wie kann man nur in dieser Weise von einem Jüngsten Tag reden?

Ich versuche nun, dem gläubigen Menschen solche Unklarheiten aufzuhellen. Das fällt freilich dem heutigen Menschen wahrhaftig nicht leicht, weil er durch so viele Belehrungen und Erklärungen voreingenommen ist, die ihm seit seiner Kindheit zuteil geworden sind, und weil er seine eingefleischte Meinung hat, von der er sich nicht trennen will, um etwas anderes anzunehmen.

Dabei ist die Wahrheit so klar und einfach. Allerdings kann man sie nur verstehen, wenn man auf die Ursprünge zurückgreift und versucht, die Weltordnung zu erfassen, die Christus geschaffen hat. Diese neue Weltordnung besteht darin, dass durch Christus die Menschheit von der großen Sünde des Abfalls erlöst worden ist - von der 'Erbsünde', wie man sie auch nennt -, indem er Luzifer bekämpft und besiegt hat.

Dass die Menschheit durch Christus erlöst worden ist, dies zu wissen, ist doch für die Menschen grundlegend wichtig. Aber was ist unter dieser Erlösung zu verstehen? Zu ihrer Erklärung muss man immer erneut auf den Ursprung des ganzen Geschehens zurückkommen.
Die Erlösung ist verbunden mit dem Letzten Gericht. Wann aber hat dieses stattgefunden? In diesem Zusammenhang sollte man folgendes bedenken: Als Christus den Menschen seine Belehrungen gab und dabei auch davon sprach, dass das Letzte Gericht kommen werde, hatte er seinen Auftrag ja noch nicht erfüllt. Bei allen seinen Worten muss man stets im Auge be­halten, ob sie sich auf Dinge bezogen, die vor der Erfüllung seines Auftrages geschahen, oder ob sie auf das Bezug hatten, was danach geschehen würde. Christus sprach vom Letzten Gericht, das kommen werde - aber er selbst war dieses Letzte Gericht!. Er selbst hat jenes Gericht gehalten, das das letzte Gericht innerhalb der Weltordnung und innerhalb der Geistesordnung sein sollte. Damals am 27.-29-4. 28 wurde, nachdem Luzifer von Christus besiegt worden war, eine neue Gesetzgebung in Kraft gesetzt, die für alle Zeiten maßgeblich und bestimmend sein sollte. Darüber muss man sich im Klaren sein.

Da Christus zu seinen Lebzeiten als Mensch von diesem Gericht gesprochen hat, also ehe er seinen Auftrag erfüllt hatte, kam die Meinung auf, dieses Letzte Gericht komme immer noch, und man erwartete es auf dieser Welt. Das ist auch etwas, was man in der christlichen Lehre klar sich vor Augen halten muss: ob sich ein von Christus gesprochenes Wort auf etwas bezog, das sich in dieser materiellen Welt erfüllen sollte, oder auf etwas, das die geistige Welt betraf. Christus hatte doch einen geistigen Auftrag. Als die Engel verkündeten, der Erlöser werde der Menschheit den Frieden bringen, meinten sie damit geistigen Frieden.
Denn nirgends auf dieser Erde herrscht Friede, auch heute nicht, und auch in den nächsten Jahrhunderten wird auf ihr kein Friede herrschen. Dabei muss man wissen, wer diesen Unfrieden stiftet, und wie man dem erfolgreich entgegen treten kann. Dieses Wissen könnte den Menschen niederdrücken, wenn er über die Zusammenhänge keine Klarheit besitzt. Darum ist es notwendig, dem Menschen diese Klarheit zu verschaffen und ihm die Zusammenhänge immer wieder deutlich zu machen, bis er endlich erfasst, was gemeint ist. Im Glaubensbekenntnis steht es doch: "Niedergefahren zur Hölle, am dritten Tage wieder auferstan­den von den Toten." In eben jener Zeit hat Christus über Luzifer Gericht gehalten - das Letzte Gericht fand damals statt. Es ist Vergangenheit..

Gruss Arius
 

Benkei

Geheimer Meister
10. September 2004
447
...und die Toten erheben sich aus ihren Gräbern

TJ_Stingray schrieb:
Gut, okay, dann ist er nicht wiedergeboren....das müsste aber heißen, die Kirche glaubt daran das Menschen, nach ihrem Tode, einfach wieder aus ihren Gräbern hüpfen könnten?! Das würde heißen, sie glauben an Geister und Untote....
Das wiederrum besagt, das Jesu ein Geist oder ein Untoter war...
mfg TJ
Sorry, aber das klingt für mich eher wie ein Remake von "Dawn of the Dead" als nach einer sinnigen Gedankenführung.

Sollte man wirklich annehmen, dass ein Großteil der christlichen Bevölkerung daran glaubt, dass das Jüngste Gericht ein künftiges, mit Sicherheit eintretendes Ereignis ist, bei welchen sich wort-wörtlich "die Toten aus ihren Gräbern erheben werden"?

Ich denke mal, auch was die christliche Bevölkerung angeht sehen die Vorstellungen vom Tod eher anders aus. Meines Wissens tendieren die meisten entweder
- zur Wiedergeburtslehre (in welcher Form auch immer)
- zur Annahme unmittelbar in den Himmel zu kommen (warum auch immer)
- zur Akzeptanz der klassischen Dreiteilung in Paradies, Läuterungsort und Hölle
- zur Annahme, dass mit dem physischen Tod alles endet und das Vergessen eintritt.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass auf unseren Friedhöfen, Krematorien und Schlachtfeldern noch immer Milliarden Geister verstorbener Menschen ausharren um endlich am Jüngsten Tag wieder die verfaulten Knochen/Asche zu sortieren und auf Erden zu wandeln. Denn dann wäre ja die derzeitige Überbevölkerung dagegen noch harmlos :wink:
 

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