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Sprache

Eleonor

Großmeister
6. August 2002
52
Ich bin gegen Englisch, die Amis sind schon arrogant genug...
Ich finde wir brauchen nur eines: Babelfische! :wink:

Aber jetzt mal ernsthaft: ich finde, wir sollten unsere Muttersprachen beibehalten und zusätzlich eine weitere, allgemein gültige Sprache lernen. Welche das sein soll, ist natürlich die Frage...Bei allen bereits existierenden Sprachen wird es aufgrund etwaiger kultureller Differenzen immer Einwände geben und bei künstlich kreeirten Sprachen hat man das Problem, dass sie vor allem eines sind, nämlich künstlich...
 

Draghkar

Geheimer Meister
29. September 2002
199
yow now erstmal ganz easy folks,
wir sind doch nowadays noch ziemlich cool am deutsch palavern? :D

nein mal ehrlich- diese turm zu babel erscheint mir wie grober unfug. meiner meinung nach wurde sie von den damaligen priestern ins leben gerufen, um kriege zu legitimieren, denn: die botschaft dieser babel geschichte ist ja, gott will nicht dass die menschen gleich sind(in sprache oder anderswo) und sich vertragen.
ein guter vorwand also, um ungläubige in geläuterte asche zu verwandeln, nicht wahr.. :wink:
 

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
Die Gesellschaft zur Erhaltung der Deutschen Sprache hat mal nen interessanten Artikel geschrieben.

Von wegen, dass das verunstalten einer Sprache sich nachhaltig auf die Gesellschaft auswirkt.
Funzt so:
Komplexe Gedankengänge denkt man in seiner Muttersprache.
Der Begriff "Muttersprache" ist deshalb wichtig, weil es die Sprache ist, die man von Grundauf lernt, das heisst, die einem vertraut ist, und in deren Ausdrucksform es keinerlei Zweifel gibt.
Z.B. wenn du richtig gut und fliessend Englisch reden willst, dass musst du während des Gesprächs auch Englisch denken, sonst verzettelt man sich gnadenlos.
Dafür ist einiges an Übung notwendig, und die haben meist nichtmal irgendwelche Englisch-LK Schüler, weil die realitätsnahe Praxis fehlt.
Fazit ist also, dass man im Normalfall keine Sprache so gut beherrschen kann wie die Muttersprache, da diese am meisten und intensivsten eingeübt wird.
Was passiert also, wenn es in dieser Muttersprache Löcher gibt?
Das kann systematische Denkfehler zur Folge haben.
Wenn ein Begriff z.B. nicht so definiert ist, wie er eigentlich richtig wäre, oder für manche Fälle gar keine Definition vorhanden ist.
Das führt zu schweren Kommunikations- und Ausdrucksproblemen.
Und ich glaube, bei grossen Teilen der Jugend trifft das heute echt zu!

Sprache definiert den Charakter einer Kultur, an ihrem Klang kann man viel über das Wesen der Menschen erfahren.
Sprachen lassen sich leicht in aggressive oder weiche, sanftmütige Sprachen einteilen.

Ich glaube, es wäre falsch, eine Weltsprache zu definieren, lieber mache ich mir die Mühe und erlerne die Sprache des Nachbarn, um ihm Respekt zu erweisen.
 

Falk

Geheimer Meister
10. April 2002
149
Wie Weihnachten 01 im Internet gezeigt hat, heißt Weihnachten nicht mehr Weihnachten, sondern X-mas, also muss der Weihnachtsmann auch X-man sein!
Da X-mas 2002 quasi schon vor der Tür steht, ist es spätestens seit September höchste Zeit mit der Weihnachtsvorbereitung zu beginnen - Verzeihung: das diesjahrige Weihnachts-Roll-Out zu starten und die Christmas-Mailing-Aktion just in time vorzubereiten.

Hinweis:
Die Kick-off-Veranstaltung (früher 1. Advent) für das diesjährige SANCROS (SANta Claus ROad Show) findet erst am 1. Dezember 2002 statt. Daher wurde das offizielle Come-Together des Organizing Committees unter Vorsitz des CIO (Christmas Illumination Officer) schon am 6. Januar abgehalten.
Erstmals haben wir ein Projektstatus-Meeting vorgeschaltet, bei dem eine in Workshops entwickelte "To-Do-Liste" und einheitliche Job Descriptions erstellt wurden. Dadurch sollen klare Verantwortungsbereiche, eine powervolle Performance des Events und optimierte Give-Away-Allocation geschaffen werden, was wiederum den Service-Level erhöht und außerdem hilft, "X-mas" als Brandname global zu implementieren.

Dieses Meeting dient zugleich dazu, mit dem Co-Head Global Christmas Markets (Knecht Ruprecht) die Ablauf-Organisation abzustimmen, die Give-Away-Distribution an die zuständigen Private-Schenking-Centers sicherzustellen und die Zielgruppen klar zu definieren.
Erstmals sollen auch sogenannte Geschenk-Units über das Internet angeboten werden. Via Trusted Third Parties bei einem Third-Party-Processor darf man dann mit einer Purchasing Card die Geschenk-Units bezahlen. Die Service-Provider (Engel, Elfen und Rentiere) wurden bereits via Conference Call virtuell informiert und die Core-Competences vergeben.
Ein Bündel von Incentives und ein separater Team-Building-Event an geeigneter Location sollen den Motivationslevel erhöhen und gleichzeitig helfen, eine einheitliche Corporate Culture samt Identity zu entwickeln.

Der Vorschlag, jedem Engel einen Coach zur Seite zu stellen, wurde aus Budgetgründen zunächst gecancelt. Statt dessen wurde auf einer zusätzlichen Client Management Conference beschlossen, in einem Testbezirk als Pilotprojekt eine Hotline (0,3 c / Minute Talkline) für kurzfristige Weihnachtswünsche, sorry X-mas Requirements, einzurichten, um den Added Value für die Beschenkten zu erhöhen.

Durch ein ausgeklügeltes Management Information System (MISt) ist auch Benchmark-orientiertes Controlling für jedes Private-Schenking-Center möglich. Nachdem ein neues Literatur-Konzept und das Layout-Format von externen Consultants definiert wurde, konnte auch schon das diesjährige Goldene Buch (Golden Book Release 2.1) erstellt werden. Es erscheint als
Flyer, ergänzt um ein Leaflet und einen Newsletter für das laufende Updating. Hochauflagige Lowcost-Giveaways dienen zudem als Teaser und flankierende Marketingmaßnahme.

Ferner wurde durch intensives Brain Storming ein Konsens über das Mission Statement gefunden. Es lautet "Let's keep the candles burning" und ersetzt das bisherige "Frohe Weihnachten". Santa Claus hatte zwar anfangs Bedenken angesichts des Corporate-Redesigns, akzeptierte aber letztlich den progressiven Consulting-Ansatz und würdigte das Know-how seiner Investor-Relation-Manager.

In diesem Sinne
noch erfolgreiche X-mas Preparations für das Jahr 2002.

Falk
 

tsuribito

Vorsteher und Richter
27. September 2002
732
@Wzp
Das Problem der Jugendlichen mit Sprache scheint wirklich daher zu stammen. Man verweise auf diesen Lukas von TV Total. (so)

Ich bin für eine einheitliche Weltsprache, die als Zweitsprache erlernt wird.
Wenn das mit der Welt nicht klappt, dann auch für eine Europäische Sprache.
Es hätte riesige Vorteile aber auch Nachteile. Übersetzer würden nach und nach überflüssig und manche Nationen wären zu arm um mitzumachen, bzw manche Menschen zu arm um sich diese Bildung leisten zu können.
Bei der Wahl der Sprache wäre ich für ein abgespecktes Latein.
Auf keinen Fall für Esperanto. Es ist zwar dafür geschaffen aber es ist zu künstlich und zu spanisch um international zu sein.
 

WzP

Vorsteher und Richter
2. Juni 2002
735
@tsuribito

Ja, also, das mit der Sprache springt mich zur Zeit geradezu an, besonders seit wir neue Mitglieder hier haben, die sich zuweilen gern Affenähnlich unterhalten... nuja.

Ich finde die Idee einer Weltsprache eigentlich überflüssig, da es heutzutage keine wirklichen Verständnisprobleme mehr gibt.

Im Zweifelsfall ist Englisch allgegenwärtig, Latein halte ich für "Jedermann" grammatikalisch zu schwierig und eine "abgespecktes" Latein wäre auch wieder eine künstliche und damit nicht realisierbare Sprache wie das Esperanto, dessen Idee ich übrigens für ziemlich Idiotisch halte...

Abgesehen davon zwingen einen die Sprachunterschiede geradezu, etwas über das Land in Erfahrung zu bringen, in dem man sich da aufhalten will.

Und wer nicht den Intellekt hat, das Nötigste für eine Auslandsreise zu lernen oder im Wörterbuch zu blättern, der sollte lieber zuhause bleiben und Ziegen hüten.

Es ist ja so, dass Länder, in die man für gewöhnlich reist, schon eine gewisse "deutschsprachige Infrastruktur" aufweisen, und deshalb da kein Problem besteht.
Und Länder in die man nicht reist, weils da nix zu sehen oder zu holen gibt, da hat die Bevölkerung meist andere Sorgen, als eine neu erfundene Kunstsprache zu erlernen.

Die Diskussion finde ich daher fast überflüssig.

Wirklich schlimm ist der Verfall der eigenen Sprache, hab leider keine Ahnung, wie das in anderen europäischen Ländern aussieht, ob die Sprache da auch so vergewaltigt wird....
 

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