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Qualitaetsunterschiede beim Mineralwasser

Sollte in Flaschen angebotenes "Tafelwasser" deutlich als Leitungswasser gekennzeichnet we


  • Umfrageteilnehmer
    301

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
Coca Cola verkauft in Grossbritannien Leitungswasser und schreibt "rein" drauf. Das duerfen sie auf der Insel aber nicht.

SPIEGEL-ONLINE-Bericht ueber Dasani, das "Mineralwasser" von Coca Cola

Und siehe da: In Deutschland waere das sogar noch erlaubt! Ja, sie tun das in Deutschland sogar, mit ihrem Produkt BONAQA!

Sollte man fuer solches Wasser, das sich natuerlich in der Qualitaet deutlich von Tiefenbrunnen wie zum Beispiel Evian oder Volvic unterscheidet, eine Kennzeichnungsregelung einfuehren, oder reicht die bisherige Regelung mit der Bezeichnung "Tafelwasser"?

Ich finde die bisherige Regelung in Deutschland irrefuehrend. Noch nie vor dem oben beschriebenen britischen Skandal habe ich etwas von der juristischen Bedeutung des Wortes "Tafelwasser" in unserem Land mitbekommen.
 

Don

Großer Auserwählter
10. April 2002
1.692
Hmm, soweit mir bekannt gibt es die Auszeichnungspflicht der Quelle, wenn man von Quellwasser spricht. Ich werde hierzu mal unsere für Lebensmittel zuständige Fachfrau ansprechen.


Don
 

Lunatic

Vollkommener Meister
4. Januar 2004
582
Das kann schon sein, aber suchst Du immer nach der Angabe der Quelle? Ich nicht.
Also kaufen wir mit BONAQA nur abgefülltes Leitungswasser. Na das nenn ich mal ne ordentliche Gewinnspanne! :?

Leitungswassser trinkende Lunatic
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Ich kaufe meistens Wasser aus Quellen der Region.
Bonaqua ist mir schon immer suspekt, zum einen da es von einem weltumspannenden Zuckerwasserkonzern stammt und zum anderen da ich mich immer über den Preis am Automaten aufregen könnte. 500 ml Wasser für 1 Euro. Für das Geld fließt bei mir die tausendfache Menge aus der Leitung.
 

orbital

Geheimer Sekretär
19. April 2002
694
das mit dem tafelwasser ist mir auch neu....
in einem mineralwassertest wurde gesagt das in deutschland die bestimmungen und kontrollen für leitungs- / trinkwasser höher sind als für mineralwasser?!
 

Winston_Smith

Groß-Pontifex
15. März 2003
2.804
@orbital

Jupp, das stimmt. In D wird kein Lebensmittel so sehr kontrolliert, wie Leitungs- /Trinkwasser.

Abgesehen davon sehe ich nicht wirklich einen Unterschied zwischen "Tafelwasser" und "Mineralwasser". Das Tafelwasser kommt aus der Leitung, aber es kommt auch aus der Erde.

Mineralwasser kommt eher aus Regionen, in denen es eine nicht so hohe Bevölkerungsdichte gibt. Darum wird das Wasser ja auch in Flaschen gefüllt und nicht in das Netz gespeist.

An alle Coka-Cola-Hasser: Neben der Coke, ist auch Bonaqua, Fanta, Mezzo, Sprite, Lift und dieses komische "Sportgetränk" von CC... Tja, da wird es langsam eng...

Ach ja, Pepsi vertreibt auch 7up...
 

elvissa

Geheimer Meister
18. Juli 2003
117
wie winston smith schon sagte, leitungswasser ist u.U. sogar gesünder als wasser aus der flasche.

im übrigen ist mir das relativ egal, ich kaufe wasser nicht weil es aus der und der quelle kommt, sondern weil ich es mag wenn bläschen drin sind.

stilles wasser würd ich nie kaufen, da tut's auch das aus der leitung.
bonaqua schmeckt eh scheisse, das is immer so schnell lack.

wie gesagt, und wenn die leitungswasser verkaufen, bläschen mussten die trotzdem noch reinmachen, und weniger verschmutzt ist es wahrscheinlich auch noch als so manches quellwasser.
kommt halt nicht so gut wenn man wirbt mit: "ein gutes wasser kommt aus einer bottropper wasserleitung". :D
 

_Dark_

Ritter Rosenkreuzer
4. November 2003
2.666
boah, das wusst ich nicht.
kann ich aber irgendwie nicht glauben, dass das überhaupt nicht angereichert ist.
schmeckt ja auch irgendwie anders, viel frischer und prickelnder
:-))
aber leitungswasser ist ja eh das am meisten kontrollierte lebensmittel in deutschland, deshalb isses wahrscheinlich eh gesünder als so manches wasser ausm supermarkt.
aber wir wollen ja nicht in die öko schiene verfallen, ich denke nicht dass es da soo große unterschiede gibt.
 

Mother_Shabubu

Geheimer Sekretär
3. Juli 2003
622
Die Münchner Stadtwerke wollten sogar damit werben, daß ihr Leitungswasser sauberer sei als viele Mineralwässer. Die Mineralwasserlobby hat das aber verhindert.
 

Highwaydog

Geheimer Meister
16. Oktober 2002
241
der Unterschied zwischen Mineralwasser und Tafelwasser besteht darin, dass man das Wasser erst dann Mineralwasser nenne darf, wenn es eine bestimmte, vorgegebene Menge an Ionen / Salzen in sich gelöst hat - ansonsten ist es eben Tafelwasser :wink:
 

Trasher

Ritter der ehernen Schlange
10. April 2002
4.104
Ich weiß nicht genau, ob und wie Quellwasser vor der Abfüllung behandelt wird, aber Leitungswasser wird meist chemisch gereinigt und leicht gechlort (habe mir das hiesige Werk vor einiger Zeit mal angeschaut).
Es ist vielleicht sauberer als Quellwasser aber unter welchen Umständen das Leitungswasser so sauber wird sollte man vielleicht auch im Hinterkopf behalten.
 

antimagnet

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.881
ebenso die tatsache, wo das leitungswasser kontrolliert wird.

eben nicht bei dir in der küche, wo der ganze dreck aus deinem wasserhahn und deinen alten wasserleitungen plötzlich mit reingekommen ist... aber dreck macht speck und ist gesund...
 

Antirotarier

Geheimer Meister
5. Juni 2003
144
Vor ein paar Jahren habe ich mir im TV mal eine Reportage über "trinkbares Wasser" angesehen. Interessant dabei war, dass Wissenschaftler versucht haben ein natürliches Quellwasser zu immitieren. Dazu haben sie "Reinstwasser" genommen und exakt die Ionen zugegeben, die das Quellwasser aufwies.
Chemisch war dieses "synthetische" Quellwasser absolut nicht von dem natürlichen zu unterscheiden gewesen. Aber während das natürliche Quellwasser frisch schmeckte war das Imitat fade.
Man erklärte sich das dann irgendwie über die Physik. Das Wasser würde sich wahrscheinlich durch sein Fließen tief unten im Gestein irgendwie "aufladen".
Daraufhin argumentierten wieder andere, dass unser Leitungswasser "tot" sei, da durch Chlorierung und vor allem durch die Ableitung dieser "Energie" in den metallischen Rohrleitungen dem Wasser seine "natürliche" Kraft genommen wird.

Aber keiner konnte sagen um was für Kräfte es sich handelte. Wahrscheinlich irgendwelche elektrischen. In diesem Zusammenhang mußte ich auch an die Wasseradern denken, die empfindlichen Personen Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit bereiten.
 

Gurke

Großer Auserwählter
25. März 2003
1.626
[quote="Winston_Smith...
Ach ja, Pepsi vertreibt auch 7up...[/quote]
Und noch ein wenig mehr. Die übliche Limo, Spezi und diverse Säfte gehören auch zu deren Produktpalette.
 

Gaara

Meister vom Königlichen Gewölbe
7. Mai 2002
1.398
Naja, ich trink oft sowieso Leitungswasser. Das einzige Getränk das ich mir kaufe ist Zitronensprudel.
 

Elisabetha

Großmeister
2. Dezember 2003
66
Also ich kann Leitungswasser von stillen Wasser (z.B Volvic) unterscheiden. Allein schon daran, dass mir von Wasser aus der Leitung immer so flau im Magen wird und Halsschmerzen bekomme,
dann gibts ja noch die "Wassermax Konsumenten", dies sich für ganz schlau halten. Das aufgebrühte Zeugs versehen mit superkunstsirup bewirkt eine Geschmackssnote, die mir die Haare zu Berge stehen lässt. Besonders angenem mit dem scharfen Sauerstoffzusatz, lässt Zungen bluten *lol*
Bonaqua ist grausam, da habt Ihr recht. Vor allem die gratis Dusche, beim öffnen der Flasche ist klasse......
 

lenzerl

Großmeister
3. November 2003
88
also da ich sowieso nicht gern wasser mit kohlensäure habe kaufe ich ^nie irgendwelches stilles wasser aus der flasche das gibts viel billiger aus der leitung und es schmeckt genau gleich... :roll:
also wenn ich auch noch geld für stilles wasser aus der flasche aus geben würde dann :don: ...
 

Hans Dunkelberg

Geheimer Meister
4. September 2002
366
Antirotarier schrieb:
Chemisch war dieses "synthetische" Quellwasser absolut nicht von dem natürlichen zu unterscheiden gewesen. Aber während das natürliche Quellwasser frisch schmeckte war das Imitat fade.
Man erklärte sich das dann irgendwie über die Physik.
Das Institut fuer Stroemungswissenschaften in Herrischried im Suedschwarzwald hat eine Methode, um chemisch nicht nachweisbare Qualitaetsunterschiede im Wasser nachzuweisen. Sie lassen im Abstand von einer Sekunde fuenfzig mal einen Tropfen destilliertes Wasser in die Probe fallen und fotografieren dann die Wellen, die sich bilden. Heraus kommt dabei Folgendes:

Gutes Quellwasser:



Maessiges Leitungswasser:



Man kann dem "Verein fuer Bewegungsforschung", der das Herrischrieder Institut traegt, auch beitreten. Die brauchen immer wieder dringend Geld. - Ich verstehe bis heute nicht, warum eigentlich Volvic und so keine von den sogenannten "Tropfenbildern" des Herrischrieder Instituts auf ihren Flaschenetiketten abdrucken. Wenn sie zum Vergleich ein entsprechendes Foto von Leitungswasser aus dem Ruhrgebiet dazutun wuerden, wuessten die Leute, warum sie pro Liter soundso viel Cent zusaetzlich bezahlen sollen...

Institut fuer Stroemungswissenschaften
 

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