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Planspiele, Lock Step und Transhumanismus alles Zufall oder was?

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Die Planspiele für bestimmte Katastrophen und Pandemien gibt es schon länger, dass letzte wurde im Oktober 2019 gespielt, es werden verschiedenen Leute dazu eingeladen, die tatsächlich aus der Politik, Wirtschaft und dem Medienbereich stammen.
Planspiele:
Der Zeitpunkt der Präsentation und die Wahl eines Coronavirus erwiesen sich als geradezu hellseherisch: Nur zwei Monate später kamen aus China Berichte über einen mysteriösen Ausbruch von Lungenentzündungen in der Stadt Wuhan – es war der Beginn der Covid-19-Pandemie. Bislang sind weltweit rund 800 000 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben.

Wie tödlich ist das Coronavirus? Was ist über die Fälle in Deutschland bekannt? Wie kann ich mich vor Sars-CoV-2 schützen? Diese Fragen und mehr beantworten wir in unserer FAQ. Mehr zum Thema lesen Sie auf unserer Schwerpunktseite »Ein neues Coronavirus verändert die Welt«. Die weltweite Berichterstattung von »Scientific American«, »Spektrum der Wissenschaft« und anderen internationalen Ausgaben haben wir zudem auf einer Seite zusammengefasst.
Es wurde da auch sehr genau geplant welche Maßnahmen zum Erfolg führen könnten, also die, die jetzt angewendet werden Lockdown und Impfung , Alternativen dazu gab es anscheinend nicht.

Lock Step:

Stufe 2: Die Pandemie ist da – Forderungen stellen

Dank ihrer langjährigen Befassung mit der Nutzbarkeit von Pandemien für solche Zwecke war die Stiftung schon in der Frühphase der Pandemie, im April 2020, mit einer Hochglanzbroschüre auf dem Markt. Darin ist als Forderungen präsentiert, was vorher noch Szenario hieß. Sie passen auch gut zu dem, was die Stiftung – ohne Pandemiebezug – mit dem Projekt ID2020 vorantreibt.

  • Ein Pandemie-Corps mit 300.000 Testern aufstellen, das polizeiähnliche Aufgaben wahrnimmt,
  • die Kontaktverfolgung vervollkommnen,
  • die Teilnahme am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben umfassend von Immunitäts- oder negativen Testnachweisen abhängig machen. Dazu soll auch dienen,
  • eine (global) eindeutige Patienten-Indentifikationsnummer für jeden, die Auskunft über den viralen, den Antikörper- und den Impfstatus jedes Bürgers gibt und mit anderen Datenbanken verlinkt wird, von Anwesenheitslisten in Schulen, über Passagierlisten bis hin zum Eintrittskartenverkauf,
  • eine Vielzahl von Datenquellen zusammenzubringen und mit mächtigen Analyseinstrumenten auszuwerten und bestehende Hindernisse bei der Datenbeschaffung für solche Analyseinstrumente beseitigen.

Transhumanismus: Technik besser als der menschliche Verstand (KI)

Er setzt sich daher dafür ein, gegenwärtige und erwartete zukünftige Entwicklungen sowie ihre Auswirkungen rational und systematisch zu erforschen und bei der Zukunftsplanung zu berücksichtigen, damit deren Möglichkeiten sinnvoll für die Gesellschaft nutzbar gemacht sowie verantwortungsvolle Entscheidungen mit Weitblick getroffen werden können. Der Transhumanismus definiert sich dabei außerdem und auch gerade deshalb durch eine vielfältige, soziale und freiheitliche Gemeinschaft, die sowohl Basis als auch Ziel von Befähigung und Entwicklung ist.

Unter Beachtung eventueller Risiken und ethischer Aspekte tritt der Transhumanismus im Sinne einer „Verpflichtung zum Fortschritt“ dafür ein, die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch den Einsatz neuer technologischer Verfahren und wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erweitern. Dies soll es jedem Menschen in Zukunft ermöglichen, seine Lebensqualität individuell zu verbessern sowie seine physischen und geistigen Fähigkeiten selbst bestimmen und bisher grundlegende menschliche Einschränkungen überwinden zu können.
Weltwirtschaft: Schon im August also vor der Corona Pandemie stand fest, dass die nächste Weltwirtschaftskrise droht, wieso wurde denn nichts unternommen?

Konjunktur:Es droht die nächste große Wirtschaftskrise - und alle schauen zu

[...]
2020 könnte das Jahr der nächsten großen Wirtschaftskrise werden - und anders als vor elf Jahren wissen diesmal alle seit Monaten Bescheid. Sollte es tatsächlich zum Einbruch kommen, wäre es die Krise mit der wohl längsten Vorwarnzeit, die es je gab, eine Rezession mit Ansage gewissermaßen, ein langsamer, freiwilliger Abstieg in die Schlangengrube.
Da kam die Pandemie wie gerufen, denn nun ist die durch Planspiele, doch bestens vorinszinierte Pandemie, an allem schuld und die Politiker stehen in sauberen Gewändern da und tun jedes mal so, als müssten sie über den nächsten Schritt ringen, denn sie im großen Stil schon längst durchgespielt hatten.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
Da kam die Pandemie wie gerufen, denn nun ist die durch Planspiele, doch bestens vorinszinierte Pandemie, an allem schuld und die Politiker stehen in sauberen Gewändern da und tun jedes mal so, als müssten sie über den nächsten Schritt ringen, denn sie im großen Stil schon längst durchgespielt hatten.

Wenn sie schon so supergut vorbereitet waren, dann darf ich aber mein Unverständnis darüber äußern, warum Behörden, die vorher schon im Dornröschen-Schlaf waren, nun in einem noch tieferen Dornröschen-Schlaf das Totschlags-Corona-Argument für ihre Unfähigkeit haben, und das noch 8 Monate später.
"Wieso, ihr wart doch vorbereitet, oder?"

Im Übrigen: Das Argument "der Computer funktioniert nicht", das kenne ich schon seit über 30 Jahren.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.565
"Noch im Jahr 2019 sahen führende Experten für biologische Sicherheit die USA an der Spitze des »Global Health Security Index«, der auf Basis von mehr als 100 Faktoren vergleicht, wie gut 195 Länder auf die Bekämpfung einer ausbrechenden Epidemie vorbereitet sind." Aus dem Link auf spektrum.de

Wie um alles auf der Welt kommen die denn da drauf?

Und ja, Planspiele gibt es immer. Ich sage dazu mal Schlacht an den Masurischen Seen und Schlacht im Hürtgenwald. Warum zum Henker soll es keine Planspiele ausgerechnet zu den wahrscheinlichsten Szenarien geben? Szenarien gar, die schon hundertfach in der Unterhaltungsliteratur durchgespielt worden sind?
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
"Noch im Jahr 2019 sahen führende Experten für biologische Sicherheit die USA an der Spitze des »Global Health Security Index«, der auf Basis von mehr als 100 Faktoren vergleicht, wie gut 195 Länder auf die Bekämpfung einer ausbrechenden Epidemie vorbereitet sind." Aus dem Link auf spektrum.de

Wie um alles auf der Welt kommen die denn da drauf?

Wieso, es stimmt doch. Die Aufstellung von Kühlhäusern für ihre Leichen haben sie doch schnell und effizient auf die Reihe bekommen.
Da lagen die Experten wohl falsch, waren es amerikanische Experten? War da etwa der Patriotismus der Berater?

Real haben die USA die meisten Infizierten und die meisten Toten weltweit und die Bevölkerung hat - nach wie vor - die geringste Bereitschaft, sich ggf. an Auflagen zu halten. Gar nicht erst darüber zu reden, dass die sozialen Folgen der Krise für Millionen von Amerikanern mehr denen eines Entwicklungslandes gleichen, als denen eines westlichen Industrielandes.
Aktuell werden im bevölkerungsreichsten US-Staat, Kalifornien, schon keine Triages mehr durchgeführt, bereits die Rettungskräfte sollen entscheiden, wen sie denn überhaupt noch in ein Krankenhaus bringen. "Lasst die Leute zuhause sterben", so ordnete die Politik an, und die anderen bringt man in Turnhallen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Wenn sie schon so supergut vorbereitet waren, dann darf ich aber mein Unverständnis darüber äußern, warum Behörden, die vorher schon im Dornröschen-Schlaf waren, nun in einem noch tieferen Dornröschen-Schlaf das Totschlags-Corona-Argument für ihre Unfähigkeit haben, und das noch 8 Monate später.
"Wieso, ihr wart doch vorbereitet, oder?"

Im Übrigen: Das Argument "der Computer funktioniert nicht", das kenne ich schon seit über 30 Jahren.
Ich finde sie waren gut vorbereitet, die Krankenhäuser waren so leer, dass wir sogar aus anderen EU Ländern Patienten aufnehmen konnten. Wir hatten auch verhältnismäßig wenig Tote und ein Impfstoff für den es sonst ca. 12 Jahre braucht, steht innerhalb von 9 Monaten zur Verfügung. Was erwartest du noch? EU- Länder sind sich einig, es hilft nur der harte Lockdown und so wird es wie geprobt überwiegend auch global gemacht, die Maske wird zum Wunderheilmittel, ok, nur die versprochenen Gelder fließen nicht wirklich, dafür klappt die Werbung für die neuen Helden der Regierung sehr gut!

 

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Ja. Zufall. Diskussion Ende.

Es gab schon einmal eine Zeit, in der die Menschen durch Propaganda so geblendet waren, dass sie nichts anderes mehr hören wollten. Ich weiß das du nicht zu denen gehörst....
Es gibt keine Zufälle in der Politik!

Die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns angewöhnt haben, werden wir in den nächsten 30 Jahren verlassen“, hatte die kinderlose Übermutter Angela Merkel schon auf dem letzten WEF-Treffen in Davos erklärt. Ihr Parteifreund Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte im Sommer 2020 präzisiert: „Die Corona-Krise ist eine große Chance. Der Widerstand gegen Veränderung wird in der Krise geringer. Wir können die Wirtschafts- und Finanzunion, die wir politisch bisher nicht zustande gebracht haben, jetzt hinbekommen…“ Und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen blies noch vor wenigen Tagen in einer Rede vor den WEF ins gleiche Horn, als sie Covid-19 als große Chance für die beschleunigte Umsetzung der globalen Klima- und Digitalisierungspolitik hinstellte. Es ist also alles andere als eine Verschwörungstheorie zu behaupten, dass eine selbsternannte globale Elite von Konzernlenkern, Milliardären, Berufspolitiker, Spitzenbeamten von Organisationen der UN und Vertretern so genannter Nichtregierungsorganisationen (NGO) dabei ist, die Coronakrise für die Beschleunigung des Umbaus des Weltsystems im Sinne der von der UN-Vollversammlung beschlossenen Agenda 2030 durch „global governance“ zu nutzen. Selbstredend geht es dabei nur um auf den ersten Blick unverdächtige „gute“ Ziele.

Wie Klaus Schwab in seinem vor vier Jahren erschienenen Buch „Die vierte industrielle Revolution“ darlegte, sollen Güter und Dienstleistungen schon in wenigen Jahren nicht mehr gekauft, sondern nur noch gemietet werden können. Totale Überwachung mache den Eigentumsbegriff obsolet. Das private und gesellschaftliche Leben werde durch allgegenwärtige Algorithmen Künstlicher Intelligenz (KI) geregelt. Für die große Masse der Menschen werde es so etwas wie Privatsphäre nicht mehr geben. Bewegungsfreiheit nur noch für Geimpfte. Winzige Roboter (Nano-Bots) in unseren Blutgefäßen sollen die Heilung von Krankheiten übernehmen. Krankenhäuser würden dann überflüssig. Die Grenzen der menschlichen Intelligenz sollen durch ins Gehirn implantierte Chips überwunden werden. Hinzu kommen weitere Anleihen bei Wunschbildern des Transhumanismus wie vor allem die Hoffnung auf beliebige Verlängerung der Lebenserwartung mithilfe von KI in der medizinischen Diagnostik, dem Einsatz Nano-Bots im Immunsystem und der Remote Reprogrammierung von Hirn-Prothesen.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
Ich finde sie waren gut vorbereitet, die Krankenhäuser waren so leer, dass wir sogar aus anderen EU Ländern Patienten aufnehmen konnten. Wir hatten auch verhältnismäßig wenig Tote und ein Impfstoff für den es sonst ca. 12 Jahre braucht, steht innerhalb von 9 Monaten zur Verfügung. Was erwartest du noch? EU- Länder sind sich einig, es hilft nur der harte Lockdown und so wird es wie geprobt überwiegend auch global gemacht, die Maske wird zum Wunderheilmittel, ok, nur die versprochenen Gelder fließen nicht wirklich, dafür klappt die Werbung für die neuen Helden der Regierung sehr gut!

Ich meinte nicht Behörden, die mit Corona beschäftigt waren und sind und nicht die Politik. Ich bezweifle nicht, dass sie ihre Arbeit den Umständen entsprechend gut gemacht haben.
Ich meinte Behörden, die ein Tagesgeschäft ausführen, das mit Corona nichts zu tun hat und das ich in den letzten fast 4 Jahren und VOR Corona als schlecht und langsam - und damit an den gesetzlichen Vorgaben vorbei - erleben durfte. Und mit Corona sind sie noch langsamer und noch weniger effizient, nur mit dem Unterschied, dass es jetzt als Ausrede das "C-Argument" gibt.

Derzeit ist das typische "C-Argument", die Ver- oder Entschlüsselung funktioniere aus dem Homeoffice heraus nicht, wodurch die Behördenmitarbeiter im Homeoffice auf die Dokumente nicht zugreifen könnten.
Aaaah ja.
Und was ist da in den letzten 8 Monaten passiert, um dieses Problem zu lösen, oder wollt ihr in euerem "Homeoffice" auch noch die nächsten 8 Monate auf der Couch liegen?

Aus Gründen, die ich jetzt hier nicht erläutere, hat man mich für die Impfung in "hohe Priorität" eingestuft, lt. kürzlich zirkulierenden Plänen sollte ich April-Mai geimpft werden. Ich halte das für eine sehr optimistische Einschätzung, ich persönlich rechne nicht mit meiner Impfung vor der Jahreshälfte und die gesamte Bevölkerung zu impfen: Da können wir, so nehme ich an, ziemlich froh sein, wenn dies innerhalb 2021 passieren wird.
Das bedeutet aber auch, dass wir von einer Normalisierung der Verhältnisse für das Jahr 2021 nicht ausgehen können, wenn auch vielleicht nicht im Zustand ständiger Lockdowns.

Ich bin aber nicht bereit, mich damit abzufinden, das meine Vorgänge, auf die ich schließlich einen Rechtsanspruch habe und die im Grunde reine Formsachen sind, ein ganzes Jahr auf Eis liegen, nur weil auch schon VOR Corona ineffizient arbeitende Behörden jetzt mit dem "C-Argument" ein Totschlags-Argument haben.
Es mag in der ersten Jahreshälfte von 2020 nicht klar gewesen sein, wie sich die Seuche entwickelt und was dies für eine Gesellschaft bedeutet. Man hat vllt. darauf spekuliert, dass es sich um eine vorübergehende Beeinträchtigung handelt, und wir bald schon so weiter machen können, wie bisher und man sich nicht verändern muss.

Nun aber IST es klar, dass uns Covid-19 mindestens noch dieses Jahr, wenn nicht länger beschäftigen wird, und es müssen jetzt einfach Lösungen gefunden und angepackt werden, wie man mit der Situation das Alltagsgeschäft bewältigen kann. Und dafür müssen sich alle Beteiligten halt einmal etwas ausdenken, was man auch erwarten kann, denn schließlich sind sie alle studierte und gut bezahlte Fachkräfte.
 

Sonsee

Prinz von Jerusalem
1. Juni 2016
2.200
Es läuft alles gut und nach Plan, wir benötigen einen Reset und dann braucht es solche banalen Dinge, wie deinen Job und dich nicht mehr.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.565
Selbstverständlich konnten wir Intensivpatienten aus stärker betroffenen Ländern aufnehmen. Wir haben ja so viele Kapazitäten, daß Herr Lauterbach vor der Pandemie damit hausieren ging, daß wir ein Drittel bis die Hälfte der Krankenhäuser eigtl. schließen könnten.

Nein. Da läuft nichts nach Plan. Teilweise hat man nicht einmal den Eindruck, daß es einen Plan gibt.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
Selbstverständlich konnten wir Intensivpatienten aus stärker betroffenen Ländern aufnehmen. Wir haben ja so viele Kapazitäten, daß Herr Lauterbach vor der Pandemie damit hausieren ging, daß wir ein Drittel bis die Hälfte der Krankenhäuser eigtl. schließen könnten.

Nein. Da läuft nichts nach Plan. Teilweise hat man nicht einmal den Eindruck, daß es einen Plan gibt.

Wäre es Dir lieber, wenn wir stattdessen die Patienten in Turnhallen brächten, wie derzeit in Kalifornien? Und dann auch nur die, die die Rettungskräfte als nicht mehr zu rettende Todeskandidaten einstufen?
In der Theorie sind Theorie und Praxis dasselbe. In der Praxis gibt es da Unterschiede.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
Wie kommst Du darauf?

Ich gewann den Eindruck, es ging Dir um eine Kritik an Überkapazitäten unserer Krankenhäuser, da lag ich wohl falsch. Manche Krankenhäuser sind jetzt an der Auslastungsgrenze, insbesondere in Sachsen, andere nicht.
Aber wo zu Anfang noch kritisiert wurde, unsere Krankenhäuser würden übertriebenermaßen auf Coronafälle vorbereitet, die es gar nicht gäbe, so kann jetzt wohl keine Rede mehr davon sein. Aber immerhin bekommen wir noch alle Patienten in Krankenhäuser und Intensivstationen, während sich ein US-Bundesstaat wie Kalifornien, immerhin der bevölkerungsreichste US-Staat überhaupt, im medizinischen Ausnahmezustand befindet. Im Grunde kann man sagen: Deren medizinisches System ist zusammengebrochen, sie werden der Lage nicht mehr Herr, jedenfalls nicht so, wie es einem westlichen Industrieland angemessen wäre und schon gar nicht den USA.

Im Vergleich mit anderen Ländern stehen wir gut da, sowohl was die Fallzahlen betrifft, die Sterberaten und auch die medizinische Versorgung. Die Entwicklung einer Pandemie kann niemand wirklich vorhersehen und nachher ist man immer schlauer. So gesehen bin ich nicht der Meinung, die Politik hierzulande hätte sich schlecht geschlagen.
Andere Länder haben entweder Freiheitseinschränkungen durchgeführt, die sich mit den unseren gar nicht vergleichen lassen, wie z.B. einige asiatische Länder. Aber man sollte auch berücksichtigen, dass dazu auch eine "asiatische Mentalität" gehört, die unseren Individualismus nicht kennt. Andere haben Freiheiten zugelassen, dies mit vielen Fällen und vor allem Toten bezahlt, um am Ende doch Freiheitsbeschränkungen beschliessen zu müssen.
 

MatScientist

Ritter vom Schwert
21. März 2014
2.190
Jetzt wo man die Schafherde in die Enge getrieben hat, abhängig von Strom und Internet daheim eingeschlossen, brauchts nur noch einen Blackout.

Das Abschalten von 3 GW Leistung am Freitag war meiner Ansicht nach ein Vortest.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.565
Ich gewann den Eindruck, es ging Dir um eine Kritik an Überkapazitäten unserer Krankenhäuser, da lag ich wohl falsch.
Es ging mir um Kritik an diesem Amokläufer Lauterbach. Wir haben recht große Reserven und ein exzellentes Gesundheitswesen, kein Vergleich mit UK oder den USA, und die Bevölkerung hat schneller und besonnener reagiert als die Politik, darauf ruht sich die Regierung immer noch aus, auch nachdem sie im Herbst die Verteidigung der Altenheime mit sechs Monaten Vorlauf vergeigt hat. Ich weiß nicht, wieso man das dieser Dilettantenbande je verzeihen sollte. Und Menschen, die im Sommer noch Präsident Trump zum Unmenschen erklärt haben, weil er (und nicht etwa die zuständigen Staatsregierungen) angeblich höchstpersönlich den Tod von zehntausenden von Amerikanern verschuldet hat, ekulpieren, nein, vergöttern jetzt Kanzlerin Merkel, die dasselbe mit einem halben Jahr Vorwarnzeit hinbekommen hat, und diesen Ministerdarsteller, der Hilfe von Ernst & Young braucht, um Masken zu bestellen.
 

Giacomo_S

Groß-Pontifex
13. August 2003
2.948
Es ging mir um Kritik an diesem Amokläufer Lauterbach.

Ja, das ist irgendwie ein Dampfplauderer. Wie andere Wichtigtuer auch, die andauernd versuchen, jetzt politisches Kapital zu schlagen. Wie ein Lindner z.B., der nichts zu entscheiden hat, aber in jeder Talkshow ungebeten seinen Senf dazu geben muss. Und??

Und Menschen, die im Sommer noch Präsident Trump zum Unmenschen erklärt haben, weil er (und nicht etwa die zuständigen Staatsregierungen) angeblich höchstpersönlich den Tod von zehntausenden von Amerikanern verschuldet hat, ekulpieren, nein, vergöttern jetzt Kanzlerin Merkel, die dasselbe mit einem halben Jahr Vorwarnzeit hinbekommen hat, und diesen Ministerdarsteller, der Hilfe von Ernst & Young braucht, um Masken zu bestellen.

Das sehe ich anders.
Wer hat denn, anfangs zumindest, einschränkende Maßnahmen der Gouverneure in den USA zu torpedieren versucht, das war doch Trump, oder? Der dann Maßnahmen der Staaten - wie ein König - verhindern wollte?
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
18.565
Er war es nicht, der Infizierte in Altenheime hat einliefern lassen, aber wenn Du es so siehst...
 
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