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Meinungsfreiheit?

MrMister

Großer Auserwählter
13. April 2003
1.525
War das auch in der Presse? Ich habe davon nichts mitbekommen (was an sich ja schon traurig ist...)
 

Zottelfritz

Geheimer Meister
27. November 2002
430
Ich finde es ungeheuerlich und widerlich, wie sich dieser Günzel in diesem seehr wohlwollenden Interview in seiner "soldatischen" Haltung und seiner rührenden Rolle als Opfer einer "Säuberungsaktion" suhlt. "Exorzismus" nennt er das! lächerlich!
Da kommts mir echt hoch! Leute, die "die Juden" mit Begriffen wie "Tätervolk" bewerfen und auch sonst eher für patriotisch-bräunliche Einstellung als für Köpfchen (stramm-) stehen bringen mich zur Weissglut. Soll man Lachen oder Weinen?

@paran: Wie stehst du denn zu den Tätervolk-Aussagen? :?
 

Niks Te Maken

Geheimer Meister
29. Juli 2002
459
Zottelfritz schrieb:
Leute, die "die Juden" mit Begriffen wie "Tätervolk" bewerfen und auch sonst eher für patriotisch-bräunliche Einstellung als für Köpfchen (stramm-) stehen bringen mich zur Weissglut.
Man merkt, dass du die Hohmann-Rede entweder nicht gelesen hast oder nicht verstanden. Denn, anders als die Medien es dargestellt haben, ist sie nicht antisemitisch, sondern antiatheistisch. Für mich jedoch nicht minder schlimm...
 

Zottelfritz

Geheimer Meister
27. November 2002
430
Niks Te Maken schrieb:
Man merkt, dass du die Hohmann-Rede entweder nicht gelesen hast oder nicht verstanden.
interessant wie du das aus 2-3 Sätzen rausfinden kannst... Hellseher?

Niks Te Maken schrieb:
Denn, anders als die Medien es dargestellt haben, ist sie nicht antisemitisch, sondern antiatheistisch.
Auslegungssache.

Übrigens wunderts mich überhaupt nicht dass der Günzel sich in der "Jungen Freiheit" so schön profilieren darf, schaut man sich mal ein paar Schlagzeilen an.

Die ausgemusterte Armee
Im Krisenfall kann die Bundeswehr Deutschland nicht mehr verteidigen
Kein Platz in Europa
Islamistische Gewalt
and so on...
 

Niks Te Maken

Geheimer Meister
29. Juli 2002
459
@Zottelfritz

Weißt du was das beste ist? Für mein Urteil brauchte ich noch nicht mal einen ganzen Satz. "Leute, die "die Juden" mit Begriffen wie "Tätervolk" bewerfen..." reicht mir. Da gibt's auch kein Auslegungssache. In der Rede sagt Hohmann schließlich, dass Deutsche und Juden ausdrücklich kein Tätervolk sind, sondern der Nationalsozialismus und die Tscheka wegen des Abhandenkommens des Glaubens ihre Verbrechen begange hätte. Deswegen müssen wir auch alle ganz religiös sein und der Gotteszusatz in den immernoch möglichen EU-verfassungsvertrag. Das ar Hohmanns Logik, über die sich Günzel so gefreut hat.
 

yoshware

Geheimer Meister
10. Dezember 2002
100
@Zottelfritz :

Da muss ich Niks Te Maken Recht geben. Die Hohmann Rede war ganz und gar nicht Antisemitisch.

UND: NICHT JEDER GUTE SOLDAT, DER FÜR SEIN LAND KÄMPFT IST EIN NAZI!!

Außer den verzogenen Punks, die außer rumgrölen, dass sie Deutschland scheiße finden, nur noch Bier (wohlgemerkt Deutsches Bier) trinken können, gibt es nämlich auch noch Menschen, die denken, dass sie für ihr Land einiges tun müssen, da sie ja immerhin darin leben.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Allerdings gibt es so manchen der seinem Land besser dienen würde, wenn er das Denken den Pferden überliesse, weil die nämlich grössere Köpfe haben.
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Besonders super finde ich den Teil wo Günzel sich in eine Reihe mit Kießling und gar Fritsch stellt. Der Mann ist vermutlich nicht nur verwirrt, sondern leidet an ausgemachtem Realitätsverlust. Als ehemaliger Soldat der Bundeswehr bin ich recht beruhigt zu wissen, daß solche Vorgesetzte aussortiert werden.
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
@ zottelfritz; Niks Te Maken

Ich glaube die Hohmann-Sache wurde schon genug diskutiert! Ich finde es prinzipiell feige zu sagen Günzel wäre verwirrt, denn das ist er sicher nicht! Man kann zur Hohmann-Rede stehen wie man will, aber man soll überzogen bzw. falsche Entscheidungen nicht rechtfertigen indem man über die betroffene Person Unwahrheiten verbreitet!
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Wer sich für die "junge Freiheit" begeistert ist kein Patriot sondern schon ein Nationalist, da dieses Blatt mit einem Bein im Lager der NPD steht.

Ich hab das Gesabber und Gelaber von Rechtsaußen und ihr heuchlerisches Rumgeheule wegen der Meinungsfreiheit schon lange satt. Möge unser Staat auch weiterhin wehrhaft bleiben,
semball
 

yoshware

Geheimer Meister
10. Dezember 2002
100
semball schrieb:
Ich hab das Gesabber und Gelaber von Rechtsaußen und ihr heuchlerisches Rumgeheule wegen der Meinungsfreiheit schon lange satt. Möge unser Staat auch weiterhin wehrhaft bleiben,
semball
Standhaft und ignorant und unterdrückerisch?
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
Zugegebenermaßen kenne ich diese Zeitschrift nicht, ich fand das Interview trotzdem sehr interessant und die Seite selber ist mir zwar etwas einseitig, aber nicht wirklich in irgendeiner Weise extrem vorgekommen!
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
die tageszeitung
"Das Leib- und Magenblatt der Rechtsintellektuellen."

FOCUS
"Rechtes Wochenblatt, zu dessen Lesern Peter Gauweiler, Ernst Jünger und der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz gehören."

Welt am Sonntag
"In der JUNGEN FREIHEIT schreiben der sächsische Justizminister Steffen Heitmann, der frühere Bürgerrechtler Wolfgang Templin, der ehemalige Berliner Innensenator Heinrich Lummer und der Münchner CSU-Vorsitzende Peter Gauweiler genauso wie der bekannte Fernsehjour-nalist Franz Alt."

Der Standard (Wien)
"Es handelt sich um eine Wochenzeitung für Politik und Kultur, die sich als wesentlicher Teil einer neuen Gegenkultur zum müden linken Zeitgeist sieht, für die Reintellektualisierung im rechten, konservativen bis nationalliberalen Sektor wirken möchte."

Hessische Allgemeine
"Die nonkonformistische Rechte, 'die Apo von rechts' (DIE ZEIT) hat mit der JUNGEN FREIHEIT möglicherweise ihre eigene taz gefunden."

Ich glaube, das belegt wohl, dass die junge freiheit sicher nicht im rechtsextremen Lager zu finden ist!
 

Lord_Wind

Geheimer Meister
14. Januar 2003
269
Junge Freiheit
Untertitel: Wochenzeitung für Politik und Kultur.
Gründung: 1986.
Herausgeber: Junge Freiheit Verlag GmbH & Co KG, Potsdam, Auflage: 6.000-40.000.
Chefredaktion: Dieter Stein.

Die JF erschien zunächst zweimonatlich und wird inzwischen wöchentlich herausgegeben. Die JF sieht sich als Organ einer intellektuellen Bewegung aus der Zeit der Jahrhundertwende, der "Konservativen Revolution", deren Gedankengut sie wiederbeleben möchte. Die Themen, die dabei behandelt werden sind: "Nation", "Ethnie" und "Ausländer". Gerade hier wird die antidemokratische Zielsetzung des Publikationsorgans erkennbar, werden doch immer wieder diesem Personenkreis die grundrechtlich garantierten Menschenrechte streitig gemacht. Deshalb wird die Wochenzeitung regelmäßig von den Verfassungsschutzbehörden ausgewertet und in ihren Berichten erwähnt. Nach der Einschätzung des hessischen Verfassungsschutzes versucht das Sprachrohr der Neuen Rechten durch das unverdächtige Etikett "konservativ" den Rechtsextremismus zu verschleiern, den es inhaltlich befördert. Geschickt wird dabei auf jegliche Form von NS-Nostalgie und "Revisionismus" verzichtet, ebenso auf plumpe Angriffe konstitutiver Bestandteile der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie sie sonst bei rechtsextremistischen Parteien und Organistionen auftreten. Das Strickmuster der "Neuen Rechten" ist etwas feingewirkter. Dennoch finden Vertreter des Revisionismus in der "Jungen Freiheit" ihr Forum. In drei Ausgaben (1-3/ 1990) befasste sich die rechtsextreme Zeitung mit dem "Leuchter-Report" und ließ den Auschwitz-Leugner David Irving und den in Frankreich wegen Leugnung der Nazi-Verbrechen verurteilten Prof. Robert Faurisson zu Wort kommen. Ein weiteres Themenfeld ist der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Die Forderungen ehemaliger Zwangsarbeiter etwa wird als "Nötigung" beschrieben. Es ist auch die Rede von "Shoa-Business".

Die "Junge Freiheit" berichtet sehr extensiv über Interna und Aktivitäten rechtsextremistischer Parteien und versucht durch ihre Berichterstattung deren Bedeutung zu erhöhen. Gleichzeitig wird versucht, rechtsextreme Postitionen als unbedenklich und der politischen Mitte zugehörig darzustellen. Hierdurch will man, ganz in Anlehnung an die "Konservative Revolution", die "kulturelle Hegemonie" als Voraussetzung einer politischen Führungsrolle erlangen. Auf den Webseiten werden unter anderem Publikationen des Vordenkers der sog. "Neuen Rechten", Alain de Benoist, beworben, Veröffentlichungen von Claus Nordbruch, aber auch der Buchtitel Deutschland soll deutsch bleiben des ultrarechten CDU-Politikers Heinrich Lummer, erschienen im Hohenrain-Verlag aus dem Hause Grabert.

Zu den Verehrern der JF zählt Dietmar Munier, dessen expansionistische Aktivitäten im nördlichen Ostpreußen wiederholt in den Verfassungsschutzberichten Erwähnung finden:

"Daher ist nichts wichtiger, als der konservativen Gegenkultur ein wirksames Sprachrohr zu verschaffen, das vordenkt, angreift, provoziert - und gerne auch seine Überlegenheit zur Schau tragen darf" (JF, Juli 1991).
Im Verfassungsschutzbericht von Baden-Württemberg für das Jahr 2000 wird die JF wie folgt charakterisiert:
Hier gehts weiter -->http://lexikon.idgr.de/j/j_u/junge-freiheit/junge-freiheit.php
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Zum Thema:
Das Motto "Nur stolz auf dass was man selber gemacht hat" zieht für den Patriotismus nicht, da Liebe etwas anderes ist als Stolz.

Lord_Wind schrieb:
Jo Semball, wollte ich auch gerade Schreiben..........die "junge Freiheit" ist Dreck
Telepathie ;)

yoshware schrieb:
semball schrieb:
Ich hab das Gesabber und Gelaber von Rechtsaußen und ihr heuchlerisches Rumgeheule wegen der Meinungsfreiheit schon lange satt. Möge unser Staat auch weiterhin wehrhaft bleiben,
semball
Standhaft und ignorant und unterdrückerisch?
Genau diese Masche der "jungen freiheit" habe ich gemeint :D

Paran schrieb:
Zugegebenermaßen kenne ich diese Zeitschrift nicht, ich fand das Interview trotzdem sehr interessant und die Seite selber ist mir zwar etwas einseitig, aber nicht wirklich in irgendeiner Weise extrem vorgekommen!
Nein, natürlich kommt sie einem nicht extrem vor. Das ist ja der Witz bei der Sache. Vieles erscheint in der Schilderung auf den ersten Blick fast schon einleuchtend, aber die Artikel werden von einem Stab entworfen der dem Leser über die Hintertür auch gerne mal Statements von Holocaust-Leugnern unterjubelt. Der ganze Trick ist der "konservativ-unauffällige" Anstrich. Bei der Propaganda im dritten Recih war es teilweise auch dasselbe: Fakten und Lügen werden geschickt gemischt, und die Fakten dermaßen in den Vordergrund gepresst, dass am Ende das ganze Gemisch geglaubt wird.
http://lexikon.idgr.de/j/j_u/junge-freiheit/junge-freiheit.php


gruss semball
 

Paran

Vorsteher und Richter
30. November 2003
795
@ semball; Lord_Wind

Eure Argumentation gegenüber der "Jungen Freihei" ist etwas weit hergeholt! Natürlich kann man in gewisse Dinge etwas reininterpretieren, doch wenn eine linksliberale österr. Zeitung wie "der Standard" sich sehr gemäßigt über diese Zeitung äußert kann ich es nicht verstehen wo ihr eure Anschuldigungen hernehmt!
 

semball

Großer Auserwählter
26. Mai 2002
1.615
Paran schrieb:
@ semball; Lord_Wind

Eure Argumentation gegenüber der "Jungen Freihei" ist etwas weit hergeholt! Natürlich kann man in gewisse Dinge etwas reininterpretieren, doch wenn eine linksliberale österr. Zeitung wie "der Standard" sich sehr gemäßigt über diese Zeitung äußert kann ich es nicht verstehen wo ihr eure Anschuldigungen hernehmt!
Vom Verfassungsschutz?!

Und ob der zuständige Redakteur beim österreichischen Standard sich wirklich sooo genau mit der "jungen Freiheit" auseinandergesetzt hat, kann auch nicht unbedingt als gesichert betrachtet werden.

gruss semball
 
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