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Meinungsfreiheit abgeschafft in Deutschland und der EU - Bücherverbrennungen

Gegen Faschism

Gesperrter Benutzer
16. März 2018
169
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vorallem das Recht, anderen Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen.

Facebook löscht seit Wochen alle Türkei-kritischen Accounts

Bereits ein Like zu einer kurdischen Flagge in einer Facebook Gruppe mit über 1000 Mitgliedern kann eine Löschung des Accounts verursachen, ein wütender Smiley auf türkische Hass-Kommentare zieht eine Löschung des Accounts nach sich. Öcalan Texte und Bücher werden verboten in Deutschland und sind beschlagnahmt worden.

Bei dem Krieg um Afrin geht es um die Freiheit aller Menschen um die kommunale Selbstverwaltung, um den demokratischen Konföderalismus, welcher von Öcalan aus dem "Libertär-anarchistischem Kommunalismus" Prof. Murray Bookchins entlehnt wurde. Hierbei geht es um die freiheitliche Idee welche der herrschenden Ideologie des verdammten kapitalistisch-demokratischem Zentralismus aller Staaten-Regime mit ihrem elitären Zentralverwaltungssytemen weltweit konträr entgegen läuft. Darum wollen die staatlichen Regime, ob nun liberal oder islamistisch weltweit den schnellen Untergang Rojavas, bevor sich diese freiheitliche Idee auf andere Länder und Kulturen oder gar weltweit ausbreiten kann.


BÜCHERVERBRENNUNG

Die Bilder Öcalan's, sowie die Flaggen der PKK, YPG, YPJ, Rojava's und der HDP sind in Deutschland verboten.

Wer diese postet kann mit einer strafrechtlichen Verfolgung und Gefängnis von 3 Jahren rechnen. Das deutsche Fernsehen (in der Hand von Bertelsmann, Leo Kirch-Gruppe und Streubesitz) verschweigt jegliche Nachrichten zum türkischen Massenmord in Afrin.Tausende von Facebook Accounts wurden die letzten Wochen gesperrt. Kein Geheimdienst hat mehr Agenten in Deutschland als die Türkei, bis in die Regierungsspitzen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/...le-netzwerk-zur-desinformation-a-1145224.html

https://netzpolitik.org/2017/ziemli...eren-raetselhaft-viele-follower-auf-facebook/

Türkei mobilisiert chinesische Muslime (Uighuren)

https://www.turkishminute.com/2018/...ilizing-chinas-muslims-for-jihadist-campaign/

PKK Anhänger werden kriminalisiert und zu Gefängnisstrafen verurteilt

http://civaka-azad.org/pkk-prozess-...rteilt-ali-h-doǧan-zu-2-jahren-und-4-monaten/

PROFESSOR DAVID GRAEBER - DAS IST EINE ECHTE SOZIALE REVOLUTION

http://civaka-azad.org/david-graeber-das-ist-eine-echte-revolution/

Deutsche Medien schweigen Rojava tot - Nachrichtensperre seit 2013

http://civaka-azad.org/warum-ignoriert-die-welt-die-revolutionaeren-kurden-syrien/

Der Gesellschaftsvertrag für Rojava

http://civaka-azad.org/wp-content/uploads/2014/03/info7.pdf

https://www.n-tv.de/mediathek/video...enden-Mann-vor-Bundestag-article20335884.html

https://www.welt.de/regionales/hamb...ungen-gegen-Linken-Chefin-Cansu-Oezdemir.html

https://de.nachrichten.yahoo.com/ko...f-124938854.html?soc_src=social-sh&soc_trk=fb

RAZZIA IN NEUSS - DIE ANGST VOR DEM GESCHRIEBENEN WORT

BÜCHERBESCHLAGNAHMUNG - BÜCHERVERBRENNUNG

Man muß sich das vorstellen: ein kompletter Verlag wird ausgeräumt, ALLES wird mitgenommen, jedes Buch, das umfassendste Archiv kurdischer Musik etc. Eine solche Aktion hat es auf deutschem Boden seit dem Nationalsozialismus nicht mehr gegeben. Was tut Erdogan? Er reibt sich die Hände und kann einmal mehr feststellen, dass die deutsche Politik (Menschenrechte...) auch nicht anders agiert als die türkische. Was tut die Politik? Sie ist Erdogan zu Diensten, ihm treu ergeben, wie nicht nur diese völlig unverständliche Polizeiaktion zeigt. Was tun die Medien? Sie schweigen, berichten geschlossen NICHT über diesen Skandal. In Bremen z.B. übernimmt Buten & Binnen wörtlich die Argumentation der Polizei und berichtet mit diesem "Argument" auch nicht über Afrin-Solidemos etc.


https://enough-is-enough14.org/2018/03/09/razzia-in-neuss-die-angst-vor-dem-geschriebenem-wort/

Die Medien in Deutschland, sämtliche Privatsender sind fest in der Hand weniger Aktiengesellschaften (Kapitalisten) - Die Bertelsmann Gruppe (RTL, RTL II, N-TV, Super RTL, Vox, RTL Plus, RTL Crime etc. ) und Leo Kirch Gruppe (Sat.1, Kabel 1, Pro 7, N24 etc.) und Streubesitz in beiden großen Mediengruppen.

Die öffentliche Meinung wird über das Fernsehen gesteuert, wo hauptsächlich doch nur Unterhaltung, Entertainment und reinster Bullshit läuft, genau so wie es Hitler und Göbbels damals 1935 planten, wo sie davon träumten das jeder Deutsche einen Volksempfänger in Farbe in seinem Wohnzimmer stehen hätte. Die Nazis haben ja damals das Farbfernsehen erfunden, nach dem Krieg hatten die Amerikaner dann erst einmal das Patent dafür, obwohl in den 1950ern erst einmal nur Western- und Monumentalfilme im Kino in Farbe gezeigt wurden.




Internationale Proteste

https://insurrectionnewsworldwide.com/

Ein Beispiel um welche Bücher es sich hier handelt:

Demokratischer Konföderalismus (eine libertär-anarchistische Ideologie der Freiheit)

http://www.freeocalan.org/wp-conten...lah-Öcalan-Demokratischer-Konföderalismus.pdf

Krieg und Frieden in Kurdistan

http://www.freedom-for-ocalan.com/deutsch/download/Öcalan-Krieg-und-Frieden-in-Kurdistan.pdf

Die Revolution der Frau

http://www.freeocalan.org/wp-content/uploads/2015/10/Die-Revolution-der-Frau.pdf

Abdullah Öcalan - Plädoyer für den freien Menschen

http://www.kritisches-netzwerk.de/s...alan - Plädoyer für den freien Menschen_8.pdf

Horst Stowasser . Freiheit Pur PDF

http://www.anarchismus.de/medien/freiheit-pur.pdf

Zwischen Gerechtigkeit und dem was man Rechtsprechung nennt besteht ein gewaltiger Unterschied.

Die Regierung des Menschen über den Menschen ist die Sklaverei.


Weil alle Staaten im Endeffekt faschistisch sind, deshalb wird die libertär-anarchistische Idee des "Demokratischen Konföderalismus" Öcalan's und alle Fahnen welche für dem "Demokratischen Konföderalismus" und kommunale Selbstverwaltung stehen in den staatlichen Regimen verboten.

Deutsche Politik geht weiter wie Erdogan

Die deutsche Politik geht mit der Beschlagnahme kurdischer Literatur "mittlerweile schon weiter als Erdogan". Die deutsche Politik hat damit einen Punkt erreicht, den man selbst bei Erdogan suchen muss. Die Razzien gegen den Mezopotamien-Verlag und den Musikvertrieb Mir Musik erinnern stark an Erdogans Politik und stellen einen respektlosen Umgang mit den Werten der Freiheit und des kurdischen Volkes dar. … Es stellt einen Angriff auf das kurdische Volk dar, das im Moment einem Genozid ausgesetzt ist.

Bücher, Ideen, Wissenschaft die beschlagnahmt werden! Wenn die Geschichte sich wiederholt, dann ist das ziemlich beängstigend!

Diese Praxen erinnern an die Nazi-Vergangenheit und sind antidemokratisch. Sie sind ein Dienst an Erdogan und dem IS. Wir verurteilen dieses Vorgehen und fordern den deutschen Staat auf, umgehend von dieser antidemokratischen Praxis Abstand zu nehmen. Wir rufen zu Respekt vor dem kurdischen Volk und seiner Geschichte auf. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Nazi-Deutschland rufen wir die Bundesregierung auf, sich nicht auf das Spiel von Diktatoren einzulassen.

Wir rufen unser Volk dazu auf, sich für den Verlag einzusetzen, der Bücher herausgibt, für die unser Volk einen hohen Preis gezahlt hat. Die Razzien sind ein Angriff auf Institutionen, die für unsere Kultur und Geschichte stehen.

Wir rufen die Bundesregierung auf die Kriminalisierung der kurdischen Aktivitäten in Deutschland zu beenden!

http://civaka-azad.org/wir-rufen-di...schen-aktivitaeten-in-deutschland-zu-beenden/

Derzeit wird auf Facebook alles, aber auch alles Türkei-kritische gelöscht und gesperrt, Hunderte von Accounts werden gesperrt.

Wir leben in einem weltweitem faschistisch-kapitalistischem Regime.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
17.489
Willkommen in dieser namhaften Anstalt...

Wie wäre es denn, wenn Sie das Land, das Sie gastfreundlich aufgenommen hat, mit Ihren ausländischen Querelen verschonen würden?
 

Malakim

Insubordinate
31. August 2004
10.537
Ich fände es auch toll wenn die Menschen, die wir in unserem Land aufnehmen auch, Ihre Konflikte vor der Tür lassen würden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
Also, ich kann echt unmöglich die ganzen links lesen, aber willkommen zurück( mit neuem Nicknamen).
Ich hatte mich schon gefragt, wie es Dir wohl so gehen könnte, jetzt wo Erdogan sich gegen die Kurden gewandt hat.
Ich und andere hier verurteilen das übrigens stark. Mir tut das sehr leid was in Ländern passiert, in denen tausende Menschen einem Regime oder Bürgerkrieg zum Opfer fallen.
Was ich sehr interessant finde ist, dass Erdogan so einen Zuspruch uner den Türken hat. Die haben ihn ja gewählt: Ich am neulich mit eiem Deutschtürken ins Gespräch, dessen Vater Kurde ist. Er hält Erdogan für einen tollen Mann. Und man kann nicht einmal sagen, dass dieser Typ in irgendeiner Form fanatatisch wäre. Ich hatte auch schon Gespräche über Psychlogie mit ihm...oder muslimischen Essen.
Das die Kurden so vergessen werden, lehne ich auch ab. Mir ist unklar was die Türkei aktuell in der Nato zu suchen hat.
Ein weitres Problem sind schief gegangene Demostrationen wie in Köln. Wie konnte es dazu kommen?
Die PKK ist ja nicht ohne Grund verboten, sondern für Anschläge verantwortlich.
Und da auf dieser Demo Bilder und Symbole des PKK Füherers gezeigt wurde wurde sie aufgelöst.
Ich finde aber man hätte sich deutlich(er) dazu äußern müssen was mit den Kurden passiert.
Es gibt dazu übriges Überlegunge, dass das von der PKK so gewollt war, um Anhänger um sich zu scharen.
Bei anderen verbotenen Parteien der Kurden ist mir der Grund aber genauso wenig klar wie Erdogans Vorgehen gegen Gegner seines Regimes, da er den Tod Unschuldiger in Kauf nimmt. Er macht ja schon länger alles platt, was nicht deutlch auf seiner seite steht.
Ich habe bei FB Hasnain Kazim abonniert. Der ist sehr Türkei kritisch und noch nicht gelöscht. Es handelt sich dabei um einen deutschen Jourmalisten für den Spiegel, der gerade im Wien lebt.
Vermutlich gehts also um PKK freundliche Bilder und Postings.
Warum findest Du, dass die PKK entkriminalisiert werden sollte?
 

Garak

Geheimer Meister
20. August 2013
414
Das die Kurden so vergessen werden, lehne ich auch ab. Mir ist unklar was die Türkei aktuell in der Nato zu suchen hat.
[...]
Die PKK ist ja nicht ohne Grund verboten, sondern für Anschläge verantwortlich.
Für die Nato-Mitgliedschaft gibt es meiner Meinung nach nur einen einzigen Grund: Den Bosporus!
Ein NATO-Partner mit Kontrolle über den Zugang der sowjetisch/russischen Schwarzmeerflotte zum europäischen Mittelmeer ist militärstrategisch von unschätzbarem Wert.
Dafür nimmt man wohl gerne in Kauf, dass sich die Türkei kulturell ein wenig vom restlichen Westen unterscheidet und mit einer ureigenste Meinung zu Minderheiten wie den Kurden, die sich seit Jahrhunderten gegen Oppression auflehnen, aufwartet.
 
G

Gelöschtes Mitglied 25673

Gast
Für die Nato-Mitgliedschaft gibt es meiner Meinung nach nur einen einzigen Grund: Den Bosporus!
Ein NATO-Partner mit Kontrolle über den Zugang der sowjetisch/russischen Schwarzmeerflotte zum europäischen Mittelmeer ist militärstrategisch von unschätzbarem Wert.
Dafür nimmt man wohl gerne in Kauf, dass sich die Türkei kulturell ein wenig vom restlichen Westen unterscheidet und mit einer ureigenste Meinung zu Minderheiten wie den Kurden, die sich seit Jahrhunderten gegen Oppression auflehnen, aufwartet.
Schon klar, dass es einen Grund geben muss. Und das der genau in diese Richtung geht.
Aber mus man sich dann sehr wundern, wenn sich Kurden der PKK zuwenden?
 

Garak

Geheimer Meister
20. August 2013
414
Aber mus man sich dann sehr wundern, wenn sich Kurden der PKK zuwenden?
Ich zumindest wundere mich darüber nicht.
Ohne anfängliche Kooperation oder zumindest Kommunikation kein Widerstand.

Die Kurden wurden von Anfang an als Terroristen angeprangert, auch wenn es den Begriff damals nicht im heutigen Sinne gab. Sie wurden unterdrückt und verfolgt, und angefangen sich zu wehren - eine gesellschaftlich nachvollziehbare Konsequenz. Die Nato hat das in Kauf genommen.
Unter anderen Umständen wären die Amis eventuell die ersten gewesen, das Volk aus der Unterdrückung zu befreien.
 

dtrainer

Wiedergänger
17. Dezember 2008
10.562
Was soll der Aufwand? Deutschland hat kein Problem mit den Kurden und kann der Türkei nicht vorschreiben, ihres zu beenden. Es hat auch keinen Einfluß auf Facebook, und mit einer Linkfarm wird das auch nicht anders. Das Forum ist dazu da, Themen zu diskutieren, nicht, um Deine ideologischen Dummheiten zu verbreiten.
Wenn Du sagen willst, daß die PKK keine Terrororganisation ist, kann man das diskutieren. Die ganze Welt "faschistisch" zu nennen, aber nicht. Überleg Dir mal, was Du eigentlich willst.
 

Gegen Faschism

Gesperrter Benutzer
16. März 2018
169
Die PKK hielt einen einseitigen Waffenstillstand ein. Es bestand die Hoffnung, dass die Fehler der Vergangenheit endlich korrigiert werden könnten.

Öcalans Aufruf wurde in der Presse breit diskutiert.

Dadurch erlange die Roadmap bereits viel Aufmerksamkeit, bevor sie überhaupt geschrieben wurde. Gleichzeitig wurde dadurch offenbar, dass die Regierung keinen eigenen umfassenden Plan vorlegte. Ein bekannter türkischer Journalist, der für seine Nähe zum Militär bekannt ist, schrieb seinerzeit:

»Wir kennen die Grundzüge von Öcalans Plan – doch wo ist Erdogans Plan?«

Öcalan stellte seinen Text, die Roadmap für Verhandlungen am 15. August 2009 fertig – auf den Tag genau 25 Jahre nach dem Beginn des bewaffneten Kampfes – und adressierte ihn an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg als Teil eines Beschwerdeverfahrens über seine Isolationshaftbedingungen, das seit 2003 anhängig ist. Die türkische Regierung verhinderte jedoch in einem beispiellosen Vorgehen 18 Monate lang die Weiterleitung des Dokuments an das Gericht. Dies sollte sich als böses Omen erweisen.

Nur kurze Zeit später, im Oktober 2009, überquerte auf Öcalans Aufruf hin und in Absprache mit den staatlichen Autoritäten eine »Friedensdelegation« aus 26 unbewaffneten Mitgliedern der Guerilla und politischen Flüchtlingen die Grenze zwischen Irak und Türkei am Übergang Habur. Nach einer kurzen Ingewahrsamnahme wurden sie freigelassen. Zehntausende jubelnde Kurden bereiteten ihnen einen begeisterten Empfang in der Hoffnung, dass nun endlich der Frieden nah sei. Doch die Regierung hatte die Öffentlichkeit nicht auf die Ankunft der Friedensdelegation vorbereitet, sondern von einer »Kapitulation« gesprochen.

Türkische Nationalisten empörten sich über die Freudenkundgebungen. Erdogan hätte in einem mutigen Schritt erklären können, dass die Freude angesichts des bevorstehenden Endes des Blutvergießens nur natürlich sei. Dadurch hätte er den Dingen eine neue Wendung geben können. Er tat es nicht, und von diesem Zeitpunkt an fiel die »kurdische Öffnung« in sich zusammen. Unmittelbar nach dem Erfolg pro-kurdischer Kandidatinnen und Kandidaten bei den Kommunalwahlen im April 2009 begann die Regierung mit Massenverhaftungen kurdischer Politiker und Aktivisten.

Die Verhaftungen dauern bis heute an. Mehr als 6500 Menschen, überwiegend Kurdinnen und Kurden, wurden in den sogenannten »KCK-Operationen« verhaftet; die meisten von ihnen befinden sich immer noch in Untersuchungshaft und warten auf ihren Prozess. Diese Operationen zerstörten das Vertrauen in die »kurdische Öffnung«, die bald darauf ohnehin anders genannt wurde.

Als die Roadmap schließlich im Januar 2011 beim Gerichtshof eintraf, gab es immer noch ein Fünkchen Hoffnung, dass es eine Einigung geben könnte. Die staatliche Delegation versicherte Öcalan, dass Ministerpräsident Erdogan »mit 95 Prozent der Roadmap« übereinstimme.

Eine 45-minütige Aufnahme von parallel stattfindenden Gesprächen mit hochrangigen PKK-Mitgliedern, die später im Internet auftauchte, bestätigt dies. Öcalan drängte derweil auf konkrete Schritte. Wieder auf Vorschlag der Regierung skizzierte er drei kurze »Protokolle« über die Einrichtung einer Wahrheits- und Versöhnungskommission, die Schaffung eines Komitees zur Erarbeitung einer demokratischen Verfassung und nicht zuletzt konkrete Abläufe für den Rückzug der PKK und ihre anschließende Entwaffnung. Die staatliche Delegation legte diese Protokolle den führenden PKK-Gremien vor, die sie ebenfalls unterschrieben.

Die Delegation versprach bis kurz vor den Parlamentswahlen im Juni 2011, dass die Regierung positiv antworten werde. Jedoch traf keinerlei schriftliche oder mündliche Antwort auf Imrali ein.

Die Delegation erschien kein weiteres Mal. Im Juli 2011 erklärte Öcalan, dass ihm unter diesen Umständen keine Wahl bliebe, als sich von den Gesprächen zurückzuziehen.

Die Parlamentswahlen brachten eine dritte Regierungszeit für die von Erdogan geführte AKP-Regierung – woraufhin die Antwort endlich eintraf: in Form von massiven Militäroperationen innerhalb und außerhalb der Türkei. Dabei wurden wahrscheinlich auch chemische Waffen eingesetzt.

Bei Luftangriffen kamen mehr als 40 Zivilisten ums Leben, 36 davon alleine bei einem Massaker in der Nähe des Dorfes Roboskî im Kreis Uludere/Sirnak.

Neue Wellen von Massenverhaftungen trafen die politische Opposition, besonders Mitglieder und Unterstützer der pro-kurdischen Partei BDP.

Mittlerweile haben sich die Verhaftungen auf Journalisten, Schriftsteller und Akademiker ausgeweitet, was zu lauter werdenden Aufschreien von Menschenrechtsorganisationen und der internationalen Presse führte.

Die vielsagendste Antwort ist vielleicht, was Öcalan selbst und seinen Anwältinnen und Anwälten widerfuhr. Seit dem 27. Juli 2011 war es niemandem von ihnen möglich, ihn zu besuchen. Das Gefängnis auf der Insel Imrali, das »Europäische Guantánamo«, befindet sich wieder in vollständiger Isolation. Darüber hinaus wurden am 22. November 2011 in einem für die Geschichte der Türkei beispiellosen Vorgang 36 von Öcalans Anwälten verhaftet. Sie befinden sich weiter im Gefängnis, ihr Prozess begann im Juli 2012.

Öcalan wurde das Recht auf Verteidigung vollständig genommen. Während Sie dies leben, ist Öcalan bereits fast 7 Jahre völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Genau genommen weiß niemand, ob er überhaupt noch am Leben ist.

Die AKP-Regierung hat ihre Kurdenpolitik so vollständig revidiert, dass man nicht um die Frage herumkommt, wie ernst die »kurdische Öffnung« von vornherein gemeint war. Die wütenden Angriffe von Regierung, Polizei und Justiz auf die Kurden seit Sommer 2011, die aggressiven Militäroperationen, der Einsatz chemischer Waffen, die Bombardierung von Zivilisten und Öcalans erneute Totalisolation lassen den Kurden wenig Hoffnung auf eine friedliche Lösung.

In vielerlei Hinsicht ist die Situation heute schlimmer als in den 1990er Jahren.

Der Unterschied zwischen der AKP und früheren Regierungen ist, dass letztere, während sie Kurden umbrachten, nicht behaupteten, sie wollten die kurdische Frage lösen. Die AKP-Regierung jedoch redet täglich, auch auf diplomatischer Ebene, noch immer von der Notwendigkeit, die Frage zu lösen – und eskaliert dabei den Einsatz von Gewalt gegen das kurdische Volk bis hin zu Massakern. Die Geschichte hat jedoch immer wieder gezeigt, dass dies nicht zu einem Sieg führen kann.

Darüber hinaus birgt diese Herangehensweise das Risiko, dass Islamo-Nationalismus zum integralen Bestandteil der türkischen Gesellschaft wird. Konfrontiert mit derartigen Entwicklungen, wird es den Kurden schwer fallen, ihren Glauben an und ihre Hoffnung auf ein gemeinsames Leben in der Türkei aufrecht zu erhalten.

Inmitten dieser Wirrung verkörpert Öcalan die Stimme der Vernunft. Bevor jeglicher Kontakt zur Außenwelt im Juli 2011 unterbrochen wurde, betonte er, dass für ihn diese Frieden und Freiheit weiterhin Gültigkeit besitzt. Stimmen aus der demokratischen Opposition und sogar regierungsnahe Kreise stimmen uns zuversichtlich, dass die Roadmap auf beiden Seiten einflussreich bleibt. Niemand sonst hat bis heute einen anderen nichtmilitärischen Lösungsvorschlag unterbreitet. Wir hoffen, dass sich beide Seiten für eine friedliche Lösung des kurdischen Konflikts am Verhandlungstisch treffen. Dafür haben wir uns seit 1999 eingesetzt. Wir rufen alle auf, dasselbe zu tun: auf eine friedliche Verhandlungslösung hinzuarbeiten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass bei zukünftigen Verhandlungen die Roadmap wieder auf dem Tisch liegen wird.

Internationale Initiative
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.357
@ Gegen Faschism
Wir befinden uns hier in einem Diskussionsforum, Weltverschwörung versteht sich nicht als Lager für umfangreiches Informations oder Propagandamaterial irgendwelcher Parteien oder Organisationen.
Der Gesellschaftsvertrag für Rojava wurde komplett hier eingestellt und von der Moderation gelöscht.
Man kann auf den Vertrag verlinken und eine Diskussion anregen, dagegen wäre nichts einzuwenden.
Wenn wir den Eindruck gewinnen dass Sie hier nur Propagandamaterial einstellen wollen ohne darüber zu diskutieren, werden wir den Thread schliessen.
Weitere Massnahmen zu ihren Schreibrechten behalten wir uns vor.

Die Linkfarm in Beitrag Nr.1 haben wir erstmal stehen lassen, wir müssen als Moderation alle Links sichten und mögliche Rechtsverstösse unterbinden, der Aufwand dafür muss vertretbar sein, wir beurteilen das nach eigenem Ermessen.


Grubi/Mod
 

Gegen Faschism

Gesperrter Benutzer
16. März 2018
169
Die Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, ihre
Meinung frei auszudrücken. Sie verfügen über das
Streikrecht und das Recht auf friedliche Demonstration.


Jeder Mensch und jede Gruppe ist unter der Bedingung, nicht gegen den gesellschaftlichen Frieden und
die gesellschaftliche Moral zu handeln und nicht eine
Diktatur zu befürworten, frei in Gedanken, Überzeugungen,
Entscheidungen und Ansichten.


JedeR verfügt über das Recht, die ethnische,
sprachliche, geschlechtliche, religiöse und kulturelle
Identität zu leben.

JedeR hat das Recht, nach den Prinzipien der
ökologischen Gesellschaft zu leben.


Es ist verboten, Gesetze zu erlassen, welche die Leitung
umgehen und sich der gerichtlichen Kontrolle entziehen.


Die Freiheit des Individuums ist gesichert.

Die Würde des Menschen ist unantastbar und
muss geschützt werden. Niemand darf körperlicher
oder psychischer Folter ausgesetzt werden. Wer Folter
ausübt, wird bestraft.



Der Gesellschaftsvertrag garantiert das Recht auf politisches
Leben und verbietet die Todesstrafe.


Frauen verfügen über alle politischen, gesellschaftlichen,
wirtschaftlichen, kulturellen Rechte und das
Recht auf Leben. Diese Rechte sind zu schützen.



Frauen haben das Recht zur Selbstverteidigung und das
Recht, jegliche Geschlechterdiskriminierung aufzuheben
und sich ihr zu widersetzen.



Der Gesellschaftsvertrag garantiert die Kinderrechte
und verbietet Kinderarbeit, physische und psychische
Folter an Kindern und Kinderheiraten.


Nach dem Gesellschaftsvertrag verfügt jeder Bürger
und jede Bürgerin über folgende Rechte:
1) das Recht auf Sicherheit, Wohlstand und Stabilität;
2) das Recht auf Bildung (gebührenfrei und verpflichtend);
3) das Recht auf Arbeit, Unterkunft, Gesundheitsund
Sozialversicherung;
4) das Recht auf Schutz und Verpflegung für Mütter und Kinder;
5) das garantierte Recht auf Gesundheit, Sicherheit
und ein soziales Leben für alte und behinderte Menschen


Das Recht, die Religion zu praktizieren, steht unter
Schutz. Die Religion für politische Zwecke zu missbrauchen,
wegen Religion Auseinandersetzungen zu entfachen
und Menschen zu diskriminieren, wird nicht geduldet.


Und ihr nennt uns Terroristen^^ und schlimmer noch liefert Panzer an Diktatoren und unterstützt sogar noch ideologisch diese Menschen verachtenden mordenden Regime
 

Gegen Faschism

Gesperrter Benutzer
16. März 2018
169
Das Problem ist: Gewalt bringt wieder Gewalt, es ist ein Teufelskreis, Gerechtigkeit erzielt man nicht nur durch das Schwert.

Es ist ja nicht die Macht um die wir kämpfen. Wir kämpfen für den Frieden und für die Freiheit.

Frieden und Freiheit werden heute anscheinend hier als naive Vorstellungen angesehen.
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Es ist ja nicht die Macht um die wir kämpfen. Wir kämpfen für den Frieden und für die Freiheit.
Dies ist naiv - genau umgekehrt: Kriege werden zum Machterhalt geführt, nicht für Frieden und Freiheit.
Habe ich die Freiheit diese permanente Werbung abzuschalten? Wir leben derart in einer Konsumwelt, dass wir mehr Marken-Labels als Tier- und Pflanzennamen kennen.
 

Grubi

Moderator
Teammitglied
1. Juni 2008
6.357
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
Kämpfen für Frieden.
...

Ab wann kommt es bei euch zur semantischen Übersättigung?
Also ab der wievielten Wiederholung habt ihr das Gefühl dass ganze Hirnareale lahmgelegt sind und auf Notbetrieb umgeschaltet wird, würde mich mal interessieren...

Gruss Grubi
 

Aurum

Gesperrter Benutzer
26. September 2015
3.955
Welcher Friede? Der der machthungrigen Überheblichkeit?
Der Friede, der nur durch Repression und Unterdrückung erzielt wird?
Ich spüre es täglich in meinen Gliedern...
 

Gegen Faschism

Gesperrter Benutzer
16. März 2018
169
Was soll man machen? - Die deutsche Regierung samt Rundfunkanstalten stehen gänzlich hinter diesen Faschisten der FSA und AKP, anscheinend ist da wieder viel Geld seitens des türkischen Staates geflossen, darum können die nun morden wie es ihnen beliebt.
 
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