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Mein Leben - wo bleibt Gott, der Lebendige?

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lifeseek

Geselle
6. August 2006
8
Hallo zusammen,

seit längerem schon bin ich "stiller Betrachter und Leser" dieses Forums und sage nur: Hut ab und großen Respekt!

Hier nun meine kleine Geschichte, mein bisheriges und derzeitiges Leben; wobei ich sagen muss, dass ich syrisch-orthodoxer, gläubiger Christ bin, ebenso erzogen und "eigentlich" recht gläubig:

Also, ich stamme aus einer südländischen Familie mit katastrophaler Kindheit.
Mein Vater ist ein typischer Pascha, er hat in unserer Heimat 3 meiner Geschwister, 2 seiner Geschwister und seine Eltern ermordet.

Ich persönlich hatte eine schreckliche Kindheit.

40 Jahre lang hat meine Mutter unter meinem Vater gelitten. In der Nacht zu meinem 18. Geburtstag hatte sie genug - mit Polizei und SEK raus. Dann jahrelang hin- und her mit Polizei, Gerichten usw. Wir Kinder haben ihn mehrmals zusammengeschlagen.
Heute hat er nichts mehr zu sagen - Gott sei Dank, gut für meine Mutter. Seit 2 Jahren oder so ist also mein Mum der "Chef", der "Alte" hat nichts mehr zu sagen und Er hat Angst vor Uns - was auch gut so ist! Dennoch habe ich Respekt vor ihm und ehre ihn in der Hinsicht, dass Er unser Vater war, bleibt und ist!

Meine ältere Schwester ist vor 3 Jahren von zuhause abgehauen, niemand weiß, ob oder wie oder wo sie lebt.

Ich lebe seit 2 1/2 Jahren allein und bin sehr einsam, ich habe keine Freunde - nicht einen Einzigen! -, niemand interessiert sich für mich oder ruft an oder fragt nach mir oder besucht mich - Langeweile, Leid, Kummer und Depressionen den ganzen Tag; von der Arbeit nach Hause und zurück, das ganze Wochenende zuhause - die schlimmste Einsamkeit, die man sich überhaupt vorstellen kann.

"Eigentlich" bin ich sehr gesellig, witzig, liebevoll usw.; doch ich KANN und WILL nirgendwo alleine hingehen - ich wünschte, ich hätte solch eine "Clique" oder auch nur einen einzigen Freund, der immer für mich da wäre und umgekehrt - doch es scheint wohl ein Fluch auf mir zu lasten !!!

Ich habe aus Kummer vor ca. 2 1/2 Jahren 70 kg (!) in 10 Monaten abgenommen - das gleiche Spiel Anfang 2006 mit 10 kg in 4 Wochen - niemand interessiert sich dafür.

Ich hatte sogar einen Bodylift - dabei wurden mir für über 10 000 € 1,7 kg (!) reine Haut (oder 20 cm) an Bauch, Gesäß und Oberschenkel abgeschnitten - lebenslange Narbe ringsum, Schläuche, Katheter - Schmerzen und Leid, was man sich nur schwer vorstellen kann; 1 Jahr zuvor hatte ich eine Mandel-OP - bei beiden Krankenhausaufenthalten hat mich niemand (!) bis auf meine Eltern (klar) besucht - das darf doch wohl nicht wahr sein!

Ich habe 1 Jahr lang eine ambulante Psychotherapie gemacht, Diagnose rezidivierende depressive Störung mit höchstgradiger Episode, akuteste Suizidgefährdung, ich nahm die stärksten Anit-Depressiva und Psychopharmaca (chronologisch):

Cipralex, Trevilor, Sulpirid, Trimidura, Imipramin, Mirtazapin (Remergil), Fluoxetin (Prozac), Melneurin, Paroxetin, Solvex - teilweise 20 Tabletten täglich und mehr. Haben alle nichts gebracht. Habe Ende 2005 "offiziell" die Therapie "symptomfrei" beendet - hahaha.

Meine "Familie" (9 Personen) ist der reinste "Schrott" - so leid es mir tut. Vor 1 Jahr hat ein Verwandter mich mit Eisenstangen, mit Kupfermünzen gefüllten Whiskeyflaschen, Springerstiefeln und Fäusten (Boxer!) versucht umzubringen, ich wahr mehrfach bewusstlos, hyperventilierte mehrfach, habe gegen ärztlichen Rat das KKH verlassen (lange Liste der Verletzungen!) - BIS HEUTE bin angeblich ich schuld, laut meiner "lieben" Familie. Könnt ihr Euch vorstellen, wie man sich da fühlt??? Wenn ich selbst in meinem Herzen weiß, ich sage die Wahrheit - doch ich sei "angeblich" schuld? Ein "angeblicher" bester Freund (5 Jahre lang!) hat für den Psychopathen ausgesagt, also gegen mich. Lediglich die Aussage meines Anwalts, die ganze Liste der Verletzungen kann ich mir doch unmöglich selbst zugefügt haben, "rettete" mich vor einer (ungerechten!!!) rechtlichen Verurteilung; doch die Kosten??? ALG II-Empfänger (zu der Zeit)!!!

Mein ältester Bruder (verheiratet, 2 Kinder!!!) hat mich meine ganze Kindheit über sexuell missbraucht - ich denke so von ca. 2, 3 Jahren an bis 10, 11 oder so; also bis vor Beginn der Pubertät, irgendwann habe ich es einfach nicht mehr zugelassen - auf übelste Art und Weise - BIS HEUTE bin ich angeblich "krank", "gestört" und bilde mir das nur ein - und "unter uns" sagt mir der Typ "Niemand wird Dir glauben, Du hast keine Beweise, alle halten Dich für krank" usw.
Damit SEINE "Ehre" erhalten bleibt, stellt er mich als Lügner dar; und die ganze Familie steht auf seiner Seite!!!
Könnt ihr Euch vorstellen, wie man sich da fühlt??? Wenn ich selbst in meinem Herzen weiß, ich sage die Wahrheit - doch ich sei "angeblich" schuld?

Wie soll man dabei glücklich sein? Ich habe niemals Freunde gehabt, bis heute nicht, leide und leide und leide. Wenn ich sage ich würde mich so gerne umbringen, lüge ich, denn das bringe ich sowieso nicht.

Jeden Abend brauche ich eine "Dröhnung", sei es durch mehrere Flaschen Wein, 1 Flasche Wodka pur (doch, es stimmt leider!!!) o.ä., oder Drogen.

Ich habe darüber hinaus habe ich eine Körperschemastörung, bin rappeldürr, esse manchmal tagelang nichts, rauche 4-5 Schachten Zigaretten am Tag und denke den ganzen Tag über nach. Typisch psychisch krank eben.

Ich kann nicht normal essen, will immer dünner sein (bin ich sowieso schon!), doch mein Körper kann/nicht mehr (wahrscheinlich ist mein empfindlicher, total zerstörter Stoffwechsel nur noch auf Sparflamme), so dass junge Frauen (Arbeit) zum Frühstück mehr essen als ich den ganzen Tag; dennoch nehme ich durch das bissschen zu, kriege davon Depressionen, so dass ich tagelang (!) nichts (!) mehr esse, irgendwann kann ich nicht mehr und kriege eine Riesige Fress-Attacke /Fressflash - was das ganze nur noch umso schlimmer macht.

Ich hasse Gott, ich hasse das Leben, ich hasse alles und jeden.

Auf Arbeit und unter Menschen bin ich wie ausgewechselt, gut drauf, beliebt, witzig - doch wehe, ich bin wieder allein zuhause - Leid, Kummer und Depressionen sind dann immer sofort da.

Was soll ich noch sagen? Hat sowieso alles keinen Sinn, jeder der mich kennenlernt, wendet sich von mir ab und ist quasi "tot" - kein Kontakt mehr, keine Ahnung wieso.

Ich bin ein wahnsinnig lieber Kerl, und das ist kein Geschleime, herzensgut und ohne Falsch - doch ich muss wohl erst weg sein bis die Leute das mitkriegen.

Und dies war kurz und knapp (!) das wichtigste - und wo das herkommt, ist noch viiiel mehr :-(((((

Fragt bitte nicht, weshalb ich Euch all das hier aufschreibe; wahrscheinlich bin ich der Meinung, dies sei meine letzte Chance; ich habe noch niemandem all das hier anvertraut (wem auch???); bitte helft mir!

Wo bleibt Gott, der Allmächtige; weshalb erhört Er meine Gebete nicht??? Wie sollte ich in meiner Situation NICHT an seiner Existenz zweifeln, gerade, wenn ich Eure Beiträge alle hier lese ;-)

Viele liebe Grüße aus Ostwestfalen-Lippe
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
@lifeseek
Schlimme Dinge, die du da schreibst, aber ohne dir jetzt deine Hoffnung nehmen zu wollen: Ich denke die Hilfe, die Du brauchst, wirst du hier nicht finden und auch nicht woanders im Internet.
Ich kann mir gut vorstellen, daß man, wenn man die Erfahrung gemacht hat, daß einem Psychiater und Psychologen nicht helfen konnten, kein Vertrauen mehr hat.
Aber ich bin dennoch der Meinung, daß du nicht den Beistand von irgendwelchen Laien im Internet brauchst, sondern professionelle Hilfe.
Wenn du kein Vertrauen zur Medizin hast, dann wende dich doch erstmal an eine der zahlreichen Organisationen, die z.B. Kummertelefone anbieten oder, da du ja scheinbar auf Hilfe einer höheren Macht hoffst, an einen Seelsorger.
Du wirst natürlich nicht erwarten können, daß zwangsläufig die erste Anlaufstelle die Beste ist. Vielleicht musst du ein paar Angebote ausprobieren, um zu sehen, ob du meinst eines könnte dir helfen, aber es gibt sciher Menschen, die dir helfen können.
Ich denke aber ehrlichgesagt nicht, daß du die unbedingt hier findest und das ist sicher keine Frage des Wollens, sondern des Könnens.
 

erik

Erlauchter Auserwählter der Fünfzehn
4. April 2004
1.002
Ich denke auch, daß ich mich da dem Agenten anschließen kann.

Du schreibst ja, daß du, wenn du unter Menschen bist, dich wohlfühlst und auch kommunikativ und sozial integriert bist.

Da ja deine Familie offenbar diese menschliche Umgebung nicht bieten kann, kannst De versuchen, eine Art "Ersatzfamilie" zu finden.

Wenn Du nicht gleich wieder auf professionelle Hilfe (Telefonkummerkasten, Selsorge) zurückgreifen willst, versuch doch erstmal dich aktiv in Deinem Gemeindeleben zu engagieren (wenn Du einen gläubigen, wenn auch zweifelnden, das ist glabe ich normal, christlichen Hintergrund hast)
Geh in den Kirchenchor, oder vielleicht kannst Du Dich in der Altenbetreuung oder so engagieren? Eine Tätigkeit eben wo Du unter Menschen bist, und nichtallein bist.
Oder geh in eine Partei, eine Bürgerinitiative, einen Sportverein, einen Spieleclub. Da findest du dann schnell Bekannte, aus denen Freunde werden können.

Ansonsten finde ich an Deinem Bericht erstaunlich, daß Du fast nur über dein Umfeld, aber nichts über dich schreibst (Arbeit, Körpergröße, aktuelles Gewicht etc.)

Kopf hoch!
 

holo

Frechdachs
27. August 2005
2.712
Ich habe nun gezögert, aber nu mach ichs doch:

Mir kam der Gedanke, gezielt nach Gleichgesinnten in Selbsthilfegruppen zu suchen. Ich kenne keine Vergewaltigungen in der Familie - könnte das nie wirklich verstehen.
Ich kenne die Enttäuschung durch Verwandte und konnte hautnah beobachten, wie sehr sich das Gericht der Opfer annimmt ...

Wirklich helfen wird dir hier nicht jeder können - aber eines muss ich dir noch sagen: Dass du dich der Community anvertraust, das halte ich für einen echten, großen Schritt nach vorn ;-)

Gruß
Holo
 
G

Guest

Gast
lifeseek schrieb:
Wo bleibt Gott, der Allmächtige; weshalb erhört Er meine Gebete nicht??? Wie sollte ich in meiner Situation NICHT an seiner Existenz zweifeln, gerade, wenn ich Eure Beiträge alle hier lese ;-)

Sorry wenn das jetzt - nach allem was du hinter Dir hast - hart klingt, aber so wie`s aussieht lässt sich dein Gott nicht auf den Deal "beten gegen Wunscherfüllung" ein.

Nimm die Verantwortung für Dich und dein Leben selbst in die Hand.

Jeder ist sein eigener Gott.
 

lifeseek

Geselle
6. August 2006
8
Hallo zusammen!

Sorry @ shechinah aber diese Aussage hättest Du Dir sparen können! Das ist eine bodenlose Frechheit, unverschämter und dreister geht es kaum noch! Deine vorige Aussage entbehrt jeder menschlichen, moralischen Grundlage!!!

Ich verlange von Gott keinen "Deal beten gegen Wunscherfüllung" sondern ich verlange eine Chance wie DER ALLERGRÖSSTE TEIL MEINER MITMENSCHEN!!! Nicht mehr, und nicht weniger!!!

Anders wäre es, wenn ich ein "normales "Leben hätte wie DER ALLERGRÖSSTE TEIL MEINER MITMENSCHEN!!! DANN, und NUR DANN, wäre ich selbst verantwortlich für all meine Leiden!!!

Welche Sünde kannst Du mir nachweisen, dass ich all das unmenschliche Leid, diese unvorstellbare Ungerechtigkeit, diese psychischen Qualen, den Kummer und die endlosen, endogenen Depressionen verdient hätte???
Ohne Blasphemist zu sein oder zu werden - selbst der Allmächtige Gott, der Schöper dieser Welt und allem, was Leben in sich trägt, kann dies nicht - WEIL ES KEINE GRUNDLAGE (Sünde) für dieses Leiden gibt!!!

Weise es mir nach - und ich will in Demut, Reue und Schmach Asche über mein Haupt streuen!!!

Darüber hinaus bin ich kein Gott, sondern ich bin es nicht wert, seinen Heiligen Namen in den Mund zu nehmen - ich, ich Sünder, der mit jedem Gedanken gegen Gottes Heiligkeit verstößt!

Also bedenke, lieber shechinah, bevor Du solche "Denkanstöße" von Dir kommen lässt, welche psychischen Qualen und Leiden solche Aussagen wie Deine vorige bei anderen Menschen auslösen können!

Möchtest Du für tagelanges Nachdenken verantwortlich sein???!!! Leid, Kummer, Depressionen??? Sicher nicht - ich wünsche es Dir auch nicht!

Viele Grüße
 

Laurin

Geheimer Sekretär
10. April 2002
602
stop


zunächst mal: nur die Ruhe.

Niemand braucht hier aufbrausend zu werden.

So wie ich das sehe,hat shechinah sich schon zu beginn des Posts dafür entschuldigt, dass es hart klingen mag.....und wenn ich mir das Post durchlese, empfinde ich es nciht als falsch, denn die Kernaussage hast du (lifeseek) glaube ich, nicht erfasst.

Ich interpretiere es wie folgt: Du sollst dein leben selbst in die Hand nehmen.

Und dieser Meinung pflichte ich bei. Ich weiß, dass angesichts der psychischen Aspekte dies sehr schwierig erscheint (meine eigene Mutter hat ähnlich psychische labilitäten, die sich normal-gesunden menschen nciht allzu gut erklären, aber ich kämpfe auch mit (!) ihr, sich nicht hinter der Krankheit zu verstecken)....aber in meinen Augen ist das der einzige Weg aus der Misere....

aus deinem Post liest man heraus, dass du dich aufgegeben hast, dass du dein leben, deine Umwelt alles bis auf neutrale arbeit hasst....an dieser Einstellung muss gefielt werden.....ansonsten...naja....bleibt halt alles scheiße.

hört sich natürlich total easy an, ich weiß...ist es natürlich nicht. Aber: du musst definitiv versuchen, dich für etwas zu begeistern, etwas zu finden, was das leben lebenswert macht....als ich das verhältnis z deiner familie las, dachte ich sofort an räumliche Trennung, an "schlussstriche" ziehen und abstand, um bei Null udn absolut unvorbelastet neu anzufangen.

wo man neu anfangen kann, das weiß ich nciht...denn dafür kenne ich dich nicht. ich persönlich würde einstieg über musik, ehrenamtliche Tätigkeiten, interessensgruppen suchen, aber das musst du für dich selbst rausfinden.

Ich weiß nicht, an welchen Gott Du glaubst, aber ich weiß, dass die Zeiten der Wunder udn interaktion seit Jahrtausenden vergangen sind....

auch wenn es dich schwer trifft: je mehr du dich zurückziehst, desto tiefer zeihst du dich selbst herein...wie willst du nette menschen im stillen kämmerlein treffen? woher sollen diese menschen von alleine in deinem leben auftauchen, wenn schon die eigenen Familie (die das einzige ist, was einem automatisch mit auf den lebensweg gegeben wird) son griff in die *** war.


Ich persönlich habe genau dieselbe ansicht: du kannst nicht auf besserung durch deinen Glauben hoffen, von alleine passiert einfach nichts.

klar, glaube versetzt Berge, aber was nützt es dir, wenn du ncht in den Bergen sondern am Meer wohnst.

Gib es in deiner Religion vielleicht interessensggemeinschaften?? Vielleicht ist das der einstige einige Leute mit gemeinsamen interessen kennenzulernen...obwohl: nach deinem letzten Post scheint mir dein verhältnis zur Religion sehr absolut, vielleicht sogar fanatisch. vielleicht musst du auch auf diesem gebiet mal durchatmen udn den Blick etwas weiter eröffnen, auf weltlichere Aspekte.....

dies können nur Vorschläge sein, was Du daraus machst ist allein Dir überlassen, aber nitte versuche, die Beiträge neutral zu verfolgen und möglichst objektiv zu beantworten...... du kannst ihm gerne antworten, dass religion für dich ganz oben steht udn dass sein weg niemals deiner sein könnte...

aber die argumentationsweise der letzten post führt nur zum nieveau-abrutsch dieses threads und dann hat es sich eh ganz schnell mit ernsthaften antworten erledigt


die besten wünsche

von Laurin
 

Hosea

Auserwählter Meister der Neun
25. Dezember 2004
922
@lifeseek

Ich kann mich Holo nur anschließen, das du dich anvertraust ist ein großer Schritt und agentP hat absolut Recht, du brauchst professionelle Hilfe um die Probleme anzugehen. Aber im Endeffekt ist es Hilfe zur Selbsthilfe und das schaffst du.

Wenn die ambulante Therapie nicht das richtige für dich war/ist, wie wäre es z.b mit einer Tagesklinik in deiner Nähe. (?) Bei der Suche nach einer Tagesklinik wird der "Hausarzt" bzw. die Krankenkasse dir behilflich sein.
Du bekommst eine (neue) Tagestruktur, lernst neue Menschen kennen und kannst auch an den Problemen arbeiten, bzw mit dem Vergangenem besser umzugehen. Denk mal drüber nach oder mach einen unverbindlichen Termin bei einer Tagesklinik und guck es dir einfach mal an, ob das was für dich wäre.

Ich weiß das Kopf Hoch kommt platt rüber, aber so ist es und du packst es. Du hast das Potenzial das weiß ich, gehört absolut Mut/Stärke dazu wenn es einem nicht gut geht, das auch so offen darzulegen. *Hutab*²

..ganz Liebe Grüße

Hosea
 

lifeseek

Geselle
6. August 2006
8
Hi.

Ich kann und will nirgendwo allein hingehen - ich hasse es einfach.

Mein einziger Trost sind Alkohol oder Drogen.

Denke mittlerweile über die schlimmsten Dinge nach (Zug: lange ICE-Strecken, wo Höchstgeschwindigkeit gefahren wird, ohne Bahnhöfe zwischendurch), Pulsadern, ertrinken (sofortiger Herzstillstand), oder Extrem-Alkohol (Tod durch Leberversagen).

PS.: Ja, auch jetzt habe ich (zufällig) Kümmerling-Kurze intus (25er-Pack).

Viele Grüße
 

JimmyBond

Einsamer Schütze
7. Mai 2003
1.593
1. beende dein selbstmitleid
2. hoer auf zu trinken und drogen zu nehmen
3. hoer auf dich selbst zu hassen

wenn du dein leben wirklich in griff bekommen willst, dann muss du daran arbeiten. du wirst kaum als suizidgefaehrdeter drogenabhaengiger erwarten koennen, dass dich wirklich jemand mag, ohne das du dich selbst mags. fang an zu leben - tu alles was dazu noetig ist.

egal was das ziel auch sein mag und egal wieviele menschen dir auch helfen moegen, den ersten schritt muss du immer noch allein machen..
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
Dann mache es mal wie ich, lasse mal den Alkohol und die Drogen beiseite, und liebe Gott über alles und Deinen nächsten wie Dich selbst. Dann wird Dir auch geholfen!
- ich, ich Sünder, der mit jedem Gedanken gegen Gottes Heiligkeit verstößt!
Du weißt aber auch, daß der Selbstmord die schwerste aller Sünden ist? :O_O: Und Gott wäre sehr sehr traurig wenn Du diesen Weg gehen würdest. :(
 

lifeseek

Geselle
6. August 2006
8
Gott wäre traurig??? Das wüsste ich aber! Laut Bibel vielleicht!!!

Buch Hiob:

19,6: Erkennt doch, dass Gott mich niederdrückt.
7: Rufe ich um Hilfe, gibt es kein Recht.
11: Sein Zorn ist gegen mich entbrannt.

27 ff: So wahr Gott lebt, bis ich sterbe, gebe ich meine Unschuld nicht preis, an meinem REchtsein halte ich fest und lass es nicht.

30,11: Gott löste mein Seil und beugte mich nieder.

31,4: Sieht er denn meine Wege nicht, zählt er nicht alle meine Schritte? Wenn ich in Falschheit einherging, dann wäge Gott mich auf gerechter Waage, so wird er meine Unschuld anerkennen! Wenn mein Schritt vom Wege wich, dann esse ein anderer, was ich säe!
35: Gäbe es doch einen, der mich hört. Das ist mein Begehr, dass der Allmächtige mir Antwort gibt.

Das denke ich! Dieses Buch widerspiegelt meine Gedanken.

Ich will eine ANTWORT - WELCHE SÜNDE HABE ICH BEGANGEN!!!
 

WolArn

Geheimer Sekretär
17. September 2005
613
Gott wäre traurig??? Das wüsste ich aber! Laut Bibel vielleicht!!!
Gott wäre traurig, weil Du Dich mit Deinem eigenen freien Willen, den wir ja alle von Gott geschenkt bekommen haben, von IHM abwenden würdest, und Du dann für immer verloren wärst. :(
 

Laurin

Geheimer Sekretär
10. April 2002
602
lifeseek schrieb:
Ich will eine ANTWORT - WELCHE SÜNDE HABE ICH BEGANGEN!!!

für meinen Begriff hast du die sünde begangen dich selbst aufzugeben.
ob ich gott bin?? nein, bei weitem nicht...nicht einmal heilig bin ich, aber mehr als den ein oder andern Christen wirst du in disem Forum auch nicht finden.


Was Du bedenken solltest:

wirfst du dich vor einen zug, kannst Du verantworten, dass du das leben eine lokführers versaust?? Fahrgäse bei eine Notbremsung gefährdest--ernsthaft verletzt?

Ich bin der Asicht, dass Selbstmord als letzter Ausweg in ausnahmefällen nachvollziehbar ist, niemals aber verzeihbar oder entschuldbar.Man hinterlässt immer Fragen, die niemals geklärt werden können.

und: aber das wirst du sicher nicht einsehen wollen, die Fälle, die entschuldbar waren, hatten einiges mehr zu erleiden....und sind nicht aus selbstmitleid ins offene meser gerannt.

ja genau, keine Samthandschuhe mehr.

ich frage mich, ob du überhaupt möchstest, dass man dir hilft, oder ob du nur etwas mitleid/provokation suchst.

Die art von ablehnung und agressivität die aus deinen Posts spricht, lässt mich zweifeln. Wenn du im "echten Leben " ebenso reagierst, wäre das Problem hier anzupacken....

Vielleicht solltest Du mal (nüchtern) ganz tief in dich gehen...schon mal über ein meditatives wochenende inm kloster o.ä. nachgedacht?


Laurin

Bei weitern absolut-anti-haltungen werde ich mich übrigens aus der Diskussion entfernen, und die energie lieber leuten zukommen lassen, bei denen angebotene Hilfe auf fruchtbarerern Boden fällt...
 

Angel of Seven

Großer Auserwählter
23. Juli 2002
1.924
Nun... erst mal zu Hiob, du mußt auch den Rest lesen, nicht nur die Dinge die anscheinend jetzt auf dich zutreffen. Dieses Kapitel kann ebenso irgendwann eintreten:

Und der HERR wandte das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat. Und ader HERR gab Hiob doppelt soviel, wie er gehabt hatte. 11Und bes kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle, die ihn früher gekannt hatten, und aßen mit ihm in seinem Hause und sprachen ihm zu und trösteten ihn über alles Unglück, das der HERR über ihn hatte kommen lassen. Und ein jeder gab ihm ein Goldstück und einen goldenen Ring. 12Und der HERR segnete Hiob fortan mehr als einst, so daß er vierzehntausend Schafe kriegte und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen. 13Und er bekam sieben Söhne und drei Töchter c 14und nannte die erste Jemima, die zweite Kezia und die dritte Keren-Happuch. 15Und es gab keine so schönen Frauen im ganzen Lande wie die Töchter Hiobs. Und ihr Vater dgab ihnen Erbteil unter ihren Brüdern. 16Und Hiob lebte danach ehundertundvierzig Jahre und sah Kinder und Kindeskinder bis in das vierte Glied. 17Und Hiob starb falt und lebenssatt.


Bibel-Online.de

Zum anderen:

Du kannst niemals zu Gott finden , wenn du Drogen und Alkohol im Übermass zu dir nimmst. Das sind Dinge die absolut nicht zusammen passen.
Der erste Schritt wäre sicherlich, wie Agent_P es sehr passend formuliert hat, professionelle Hilfe anzunehmen um vom Alkohol, Drogen usw.. loszukommen... und auch seelischen Beistand zu erfahren. Du wirst sehen, danach geht es erstmal aufwärts...
Auch wenn du sehr schlimme Erlebnisse durch deine Familie usw... erlebt hast, darfst du das niemals als Rechtfertigung für irgend ein Handeln deiner selbst nehmen. Die Versuchung ist groß, die Schuld an der eigenen Situation immer wieder anderen anzukreiden. Im Endeffekt ist jeder für sich selbt verantwortlich, auch wenn das jetzt sehr hart klingt. Dafür bekommt jeder auch die Kraft um sich an eigenen Schopfe aus dem Sumpf zu ziehen, believe me, Hiob ist nur ein Gleichniss um genau das auszudrücken.
Du mußt dich von der Schuldfrage lösen und einen Schlußstrich ziehen. Natürlich haben andere eine Schuld auf sich geladen indem sie dir schlechtes haben angedeihen lassen. Das ist aber ihre persönliche Schuld, als Opfer kannst du keine Kraft oder Hilfe daraus schöpfen.
Mache selbst den ersten Schritt und du wirst sehen das Hilfe zu dir kommen wird.
Du hast Internet? Suche dir einen guten Arzt oder Klinik, in deiner Nähe aus, um den ersten Schritt zu begehen.
In der Zwischzeit versuche von dir aus, wenigstens drei Tage nüchtern zu bleiben, drei verdammte Tage Nüchternheit, als erste großes Ziel!! In diesen drei Tagen gehe in die Natur (Wald, See, Berge ect.), ohne die Gedanken ums Negative kreisen zu lassen, um klar zu werden, ohne irgendwelche Schuldgedanken -versuche einen unvorbelasteten Draht zu "Gott" aufzubauen-. Gott hat keine Schuld an deiner Situation, auch wenn du das jetzt noch nicht begreifen magst.


LG


AoS
 

Ramses

Geheimer Meister
2. Januar 2004
405
lifeseek schrieb:
Ich kann und will nirgendwo allein hingehen - ich hasse es einfach.

Was hasst Du mehr? Deine momentane Situation, die Du ändern willst, oder den Weg, den Du alleine gehen musst, um am Ziel vielleicht in einer Gemeinschaft zu stehen?
Sackgasse und Stillstand oder aber harter Holperweg mit einer möglichen Perspektive?

Wie sieht Dein Tagesablauf aus? Was arbeitest Du? Was sind Deine Hobbies? Erzähl uns von Dir, stell Dich uns vor!!
 

erdal5

Großmeister
19. Dezember 2004
74
also bitte, wenn dieser thread kein fake ist, fress ich einen besen. ihr fallt auch noch darauf rein. es gibt theoretisch nichts, was lifeseek NICHT passiert ist. fehlt nur noch eine entführung durch einen geheimdienst oder aliens inc. analsonde.
WICHTIGES PS: wenn das alles DOCH wahr sein sollte, entschuldige ich mich aufs tiefste und wünsche ihm alles gute für die zukunft.
 

lifeseek

Geselle
6. August 2006
8
Hallo zusammen,

bei Gott, dem Lebendigen: Das ist mein Leben, nix mit Fake o.ä.

Hobbys habe ich keine, mein Tagesablauf sieht so aus: Arbeit - Zuhause und umgekehrt. Nach Feierabend, am Wochenende - nur Langeweile zuhause :-(

@ Laurin
Natürlich kann man Selbstmord nicht verzeihen oder entschuldigen, aber Du selbst sagst, dass Selbstmord als letzter Ausweg in Ausnahmefällen nachvollziehbar ist. Laurin, DU schriebst, Fälle, die entschuldbar waren, hatten einiges mehr zu erleiden - wenn dies hier kein Ausnahmefall ist/wäre – was sonst? Was für Fälle im heutigen Deutschland haben mehr zu erleiden? Wenige!

Ich möchte kein (Selbst-)Mitleid erregen oder jemanden provozieren – ich bin einfach nur zutiefst erschüttert und depressiv.

Im echten Leben reagiere ich nicht aggressiv und provokativ, somit ist das kein Problem. Unter Menschen bin ich wie ausgewechselt, glücklich, gut drauf, witzig und beliebt – kann ich selbst nicht nachvollziehen. Doch von selbst meldet sich niemand, interessiert sich niemand...

Ich habe wirklich schon alles versucht. Rausgehen, in die Stadt, rumfahren, wandern in den Bergen, einkaufen, viele viele Möglichkeiten... Ich habe wirklich schon ziemlich alles probiert, dennoch bin ich einsam...

LG
 

Filz

propriétaire
Teammitglied
6. Juni 2001
735
Es wundert mich ehrlich gesagt, daß Leute mit recht großen medizinischen Problemen Hilfe in unserem Internetforum suchen.

Eine Ferndiagnose ist ja kaum von einem professionellen Mediziner zu stellen und hier versuchen sich Laien an einer Diagnose.

Bitte befoge den Rat unseres Agenten und teste diverse Ärzte bis Du was passendes findest.

Zum Thema Rat aus dem Internet noch etwas:

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Gruß

Kai
 
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