Krieg: USA greift Venezuela an

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Karacho Heinz

Geheimer Meister
1. September 2024
222
Was ist daran für einen amerikanischen Politiker anstößig? Selbstverständlich handelt er vorrangig im Interesse Amerikas.
Nichts, wenn es denn so wäre. So weit ich das sehe sind seine bisherigen taten ja nur zu seinem Vorteil, nicht zu dem des Volkes. Ich kann auf jeden fall nicht erkennen wie ein Ballraum im weißen Haus dem volke zugute kommen sollte da dieses ja ohnehin keinen bis kaum zutritt dazu haben dürfte. Ebenso kann ich nicht erkennen wie höhere Preise für das eigene Volk diesem zugute kommen sollten da diese ja bei gleichem Verdienst höhere kosten haben da Trumps tolle zölle ja vom eigenen Volk bezahlt werden müssen.

Dass man Putin nicht so ohne weiteres habhaft werden kann und er außerdem auch etwas zu wehrhaft dazu ist, als dass man mit ihm so umspringen könnte wie mit einem Maduro, kann unmöglich ein Argument dafür sein, Maduro einfach so gewähren zu lassen.
Naja, da hat man ja immerhin zweimal die chance, die durchaus gegeben war verpasst, ich glaube mjt Absicht, aber gut das sollte ein anderes Thema sein.

Ob jetzt aus dem guten Move etwas nachhaltig Gutes erwächst, bleibt abzuwarten.
Dem stimme ich zu.
 

Ein wilder Jäger

Barbarisches Relikt
Teammitglied
18. November 2007
22.611
Wenn Präsident Trump wirklich vorhat, die USA zu reindustrialisieren und wenn ihm das gelingen sollte, dann wird das langfristig von unschätzbarem Vorteil sein und kurz- und mittelfristig hohe Kosten für die Verbraucher mit sich bringen. Wenn.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.672
Ich wäre ja glücklich gewesen, wenn ich Spiegelei und Bratkartoffeln bekommen hätte. Habe ich aber nie. Es gab immer nur Salzkartoffeln. An Eier kann ich mich überhaupt nicht erinnern.

Nichts verpasst. Die schmeckten nach Fischmehl.

Der bankrotte Drecksladen hatte seinen Bürgern nichts zu bieten. Nicht einmal Zwiebeln. Nicht einmal Bratkartoffeln mit Spiegelei. Nur Mißtrauen und Verachtung.

Im letzten Jahr übrigens auch kein Salatöl. Wir hatten einen kompletten Nachmittag drangehängt und jeden einzelnen Lebensmittelladen in Erfurt abgeklappert, damit Oma ihren weltberühmten Kartoffelsalat machen konnte, aber vergebens.

Und, genauso unvergessen, als ich dann unsere Odyssee durch Erfurt im Kreise der Familie meiner Freundin geschildert habe, erst mal ein „Pschscht! Nicht so laut!“ , dann wurden die Fenster zu gemacht und erst nachdem der „VEB Guck und Horch“ dergestalt ausgesperrt war, konnte ich auch weiter erzählen.

Dieses kleine Detail hat mich noch erheblich mehr gestört als der eigentliche Salatöl-Engpass. Diese Asymmetrie: Du bist gezwungen, alle Fehlleistungen der wuchernden Allmacht des Staates lächelnd zu übersehen. Gleichzeitig ist die wuchernde Allmacht des Staates nicht bereit, auch mal lächelnd darüber hinweg zu sehen, wenn auch nur ein einziges unerwünschtes Wort über Deine Lippen kommt - und sei es auch noch so wahr. Schrecklich.

Und das empfand und empfinde ich wirklich ätzend und giftig in diesem Staat. Und um Klassen übler als mal ein Aussetzer beim Salatöl.



Ich wette, wenn Trump mit seinen Truppen dein Haus stürmen wurde und dich aus deinem Haus vertreiben und dein Konto plündern wurde, dann wurdest du am lautesten schreien, wie schlimm das ist. Aber wenn die USA und der Westen mit anderen Völkern das macht, dann stört dich das nicht.

Das Szenario gehört eigentlich nicht zu meinen Sorgen. Und wenn, dann hätte ich eher Angst vor einem Maduro oder so manchem grünen Politiker als vor einem Trump.

Um im Bild zu bleiben: Aus wessen Haus haben Trump und seine Truppen denn den Maduro vertrieben? Aus seinem eigenen? Nein, aus einem, in dem er sich unrechtmäßig breit gemacht hat. Ihn dort rauszuschmeißen ist, ein erster, notwendiger Schritt. Weitere Schritte müssen folgen, bis am Ende die rechtmäßigen Eigentümer wieder in ihrem Haus sind. Ob das passiert, wird die Zukunft zeigen. Hier sehe ich den eigentlichen Punkt, an dem sich Trump noch bewähren muss.

Du hast recht, es stört mich tatsächlich nicht, wenn Trump und der Westen einem Maduro sein übles Handwerk legen.

Nebenbei bemerkt, ich habe mir mein Haus bis zur letzten Mörtelkelle, sie es zusammenhält selbst erarbeitet. Gleiches gilt für meinen Kontostand. Nichts davon ist unrechtmäßig. Ich habe stets alle meine Verpflichtungen gezahlt, bin niemals jemandem etwas schuldig geblieben, habe niemanden enteignet, bestohlen, betrogen usw. Wie kommst Du eigentlich auf das schmale Brett, mich und meine Lebenleistung mit der verbrecherischen Existenz eines Maduros vergleichen zu wollen? Das stört mich wirklich …
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.761
Wenn Präsident Trump wirklich vorhat, die USA zu reindustrialisieren und wenn ihm das gelingen sollte, dann wird das langfristig von unschätzbarem Vorteil sein und kurz- und mittelfristig hohe Kosten für die Verbraucher mit sich bringen. Wenn.

Für dieses Ziel braucht es aber noch andere Maßnahmen als eine Strafzollpolitik.
 

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.672
Nichts, wenn es denn so wäre. So weit ich das sehe sind seine bisherigen taten ja nur zu seinem Vorteil, nicht zu dem des Volkes. Ich kann auf jeden fall nicht erkennen wie ein Ballraum im weißen Haus dem volke zugute kommen sollte da dieses ja ohnehin keinen bis kaum zutritt dazu haben dürfte. Ebenso kann ich nicht erkennen wie höhere Preise für das eigene Volk diesem zugute kommen sollten da diese ja bei gleichem Verdienst höhere kosten haben da Trumps tolle zölle ja vom eigenen Volk bezahlt werden müssen.

Ehrlich gesagt - er bezahlt, so weit ich gehört habe, den Ballsaal aus eigener Tasche. Soll er doch. Im Gegensatz zum Wassergraben vor dem alten Reichstag oder das zu grotesker Größe aufzublähende Bundeskanzleramt in Berlin.

Wie höhere Preise dem eigenen Volk zugute kommen sollen, weiß ich allerdings auch nicht. Das ist mir bei staatlichen Geldkonfiszierungen wie der Co2-Abgabe, der Energiesteuer, der im Zuge des EEG explodierten Stromrechnungen usw auch nicht aufgegangen. Ebenso wenig wie der baldige in sehr vielen Fällen eintretende Zwang zur Anschaffung einer teuren Wärmepumpe - die, wenn der Strom mal wegbleibt, noch nicht mal frostsicher ist. Mir ist auch nicht ganz klar, wem im Volk die im Rahmen der Deindustrialisierung laufende mutwillige und bewusste Vernichtung von Hundertausenden von guten Arbeitsplätzen zugute kommen soll.

Also, ich sehe in dieser Hinsicht beim besten Willen nichts, was man allein Trump zum Vorwurf machen könnte, insbesondere nicht in Relation von deutscher und amerikanischer Wirtschaftspolitik. Da ist ein von Trump selbst gezahlter Ballsaal nun wirklich ein Witz.

Und: Vor allem ist das alles auch nichts, was einen Maduro in einem besseren Licht erscheinen lassen würde.
 

Bunter Hund

Vollkommener Meister
2. Juni 2025
584
Ich war in Gasthäusern (erstes Haus am Platze in einem Städtchen), in Ausflugslokalen, in Restaurants in Großstädten (Berlin, Dresden) und in der berühmten Bastei in der Sächsischen Schweiz. Ja, das war etwas besonderes. Normalerweise stand in der Gastronomie ein Schild: "Halt! Das Personal wird Ihnen einen Platz zuweisen!" Das war für Westler jetzt eher ungewohnt. In der Bastei ging es vornehmer zu: "Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld! Das Personal ist Ihnen bei der Auswahl Ihres Tisches behilflich." Wir waren die einzigen Gäste. Wir hätten uns ja für einen Fensterplatz entschieden, immerhin ist das ja ein berühmtes Panoramarestaurant. Dummerchen, die wir waren. Zum Glück war uns das Personal behilflich und wir bekamen den tollen Tisch an der Küchentür, da wurde das Essen nicht kalt auf dem weiten Weg zu uns. Es gab übrigens Brühwürstchen. Also, ausschließlich Brühwürstchen. Oder eben, wenn man die nicht mochte, keine Brühwürstchen. Da hatte man die freie Wahl.
Also ich habe mich mit älteren Leuten unterhalten, und die könnten, dass was Sie erzählen nicht bestätigen, außer mit den Tischeinweiser. Sind Sie sicher, dass sie in einem Restaurant war? Das alles, was Sie erzählen, klingt nach einer Dorfkneipe.
 

Giacomo_S

Ritter der Sonne
13. August 2003
4.761
Also ich habe mich mit älteren Leuten unterhalten, und die könnten, dass was Sie erzählen nicht bestätigen, außer mit den Tischeinweiser. Sind Sie sicher, dass sie in einem Restaurant war? Das alles, was Sie erzählen, klingt nach einer Dorfkneipe.

Mal aus professioneller Sicht: In meinem gutbürgerlichen Münchener Restaurant werden Plätze auch angewiesen und am Eingang werden die Gäste zu diesem Behufe in Empfang genommen. Allerdings hat es einen anderen Zusammenhang, denn wir sind fast immer ausreserviert und dann geht es mehr darum, die Reservierungen an ihre Plätze zu begleiten.

Und dann gibt es da diesen städtischen Giftzwerg von Gast, der leider aber immer solo alle 3 Tage kommt. Für den hat man aber leider immer nur den Tisch in der Nähe zum Waschraum übrig, alle anderen Tische sind, oh Wunder, leider gerade reserviert.
Auf anderen Tischen stehen Schilder mit "Reserviert", obwohl an diesen Tischen offenbar gar nichts zu passieren scheint.
Dann kommt spontan eine gut gekleidete Gruppe mit durstigen & hungrigen Gästen ... man begleitet sie an ihre Wunschtische und lässt die Schildchen "Reserviert" unaufällig in der Tasche des Kellner-Sackos verschwinden ...
 

Karacho Heinz

Geheimer Meister
1. September 2024
222
Ehrlich gesagt - er bezahlt, so weit ich gehört habe, den Ballsaal aus eigener Tasche.
Naja, er hat ja auch gesagt dass die Mauer die er an der Grenze zu Mexiko bauen wird, die Mexikaner bezahlen werden, und das er am ersten Tag die Preise für Amerikaner senken wird. Oder dass für den Ballsaal das Weiße Haus in keinster weise beschädigt würde. Auf seine tolle Gesundheitsreform die er schon 2016 verkündet hatte welche in 2 Wochen bereit sein sollte warten die Amerikaner immer noch. Bei Venezuela hieß es ja erst dass dort Fenanyl schmuggler zerbombt wurden. Als dann aber rauskam dass von dort kein Fentanyl stammt wurde zurückgerudert und gesagt es handle sich um Kokain auf dem Weg nach Amerika. In kleinen booten mit aussenbordmotor welche die Strecke nie hätten bewältigen können. Als das dann auch sich als falsch erwiesen hatte kamen die erst langsam mit der Wahrheit raus, wobei ja mittlerweise sogar im raum steht ob das mit dem Öl ebenfalls die Wahrheit war oder nicht völlig andere Dinge dafür verantwortlich sind. Es scheint auf jeden fall zu Wirken, denn über Epstein zb spricht im Moment da drüben kaum noch einer.

Unabhängig von Trump jetzt: Meine Erfahrung mit Politik ist, dass die Lügen sobald die den Mund aufmachen, das ist überall so, ohne Ausnahme. Wieso sollte da dann ausgerechnet ein Trump, oder eine AfD anders sein? Bei Trump zumindest bestätigt sich das ja immer wieder aufs neue dass er im Grunde keinen Unterschied zu jedem anderen Politiker macht. Ist in Deutschland bei den grünen, den linken, der cdu, csu spd usw ja auch so. Da wird die AfD also mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit auch keine ausnahme sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lupo

Ritter Kadosch
3. Oktober 2009
6.672
Nun, vielleicht bin ich ja einfach zu bescheiden? Seit den letzten rund 20 Jahren mit nunmehr drei Bundeskanzlern empfinde es schon als respektabel, wenn ein führender Politiker nachvollziehbare Ziele und Pläne hat, die dem Land nutzen. Das nicht alles immer umsetzbar ist, wissen wir seit Kohls blühenden Landschaften.

Nehmen wir die amerikanische Krankenversicherung. Der berechtigte Vorwurf an Trump relativiert sich dahingehend, dass weder Trumps Vorgänger, noch seine Nachfolger in dieser Hinsicht mehr getan haben als er. Sein Konkurrent Biden hat es allerdings geschafft, tatenlos zuzusehen, als seine BLM zusammen mit seinen DemocRats jede Großstadt im Land in ein Shithole verwandelt haben und Putin durch einen beispiellos ungeschickten Satz zu seinem Angriff auf die Ukraine zu verführen.

Und wenn man jetzt noch - Stichwort Ukraine - daran denkt, dass die schrecklich nette Familie Biden bis zu beiden Ellenbogen mit im dortigen Korruptionssumpf steckte, dann sieht Trump im direkten Vergleich zu dem, was sonst noch so zu haben gewesen wäre, doch gar nicht mal soooo schlecht aus.

Und da sind wir beim Punkt. Es nutzt nichts, sich über Trump zu beschweren. Er war der beste Kanditat, der zur Auswahl stand. Wie mein alter Chef zu sagen pflegte: „Da geht es ist mit den 3 Jungfrauen und dem schiffbrüchigen Matrosen auf der einsamen Insel - um zum Zuge zu kommen musst Du nicht wirklich schön sein, es reicht, wenn Du am wenigsten häßlich bist.“.

Und ob Trump als Jungfrau auf der Insel vielleicht sogar darüber hinaus ein kleines bisschen hübsch ist oder aber womöglich sogar noch häßlicher ist, als den ersten Anschein hat, wird sich für mich an dem zeigen, wie es für die 31 Millionen Venezuelaner weiter gehen wird. Und das ist eben noch nicht raus.

Merkwürdig, dass keiner der Trump-Kritiker diese Frage stellt. Es sind sogar mehr Menschen als in der Ukraine, die an der Grenze zur Verelndung leben. Hier könnte Trump nämlich einen respektablen Job machen. Und um bloß nicht in die Verlegenheit zu kommen, dies jemals eingestehen zu müssen, beschränkt man sich lieber drauf, zu bejammern, dass Trump irgendwelchen Verbrechern auf die Zehen getreten ist. Und Trump-Bashing verkauft sich sowieso besser als lange Erörterungen von Für‘s und Wider‘s.

Es ist diese miese Stimmungsmache - und noch mehr die Tatsache, dass sie obendrein auch noch erfolgreich ist, die mir so auf den Zeiger geht. Jetzt fehlt nur noch ein verstrahlter Nachbar, der auf drei Arten durchkliniert, wie sehr er mich doch verachtet, weil ich ja so ein fanatischer Trump-Fan bin …
 

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