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Künstliche Intelligenz, Möglichkeit oder Science-Fiction?

Ist künstliche Intelligenz in dieser Form möglich ?

  • Ja

    Stimmen: 9 69,2%
  • Nein

    Stimmen: 4 30,8%

  • Umfrageteilnehmer
    13

Karacho Heinz

Geheimer Meister
1. September 2024
317
Schau dir mal den hier an:


Samsung stellt relativ solide Hardware her, in sachen Panel sind die auch nicht verkehrt. Allerdings steht da in 3-5 tagen ergo nicht auf Lager. Wäre 1440p auch noch in Ordnung? wenn ja, dann könnte der Passen:


Bei 1440p hättest du halt den Vorteil dass es im gegensatz zu 4k der Grafikkarte weniger Arbeit macht und somit resourccenschonender wäre. Alternativ könntest du auch anstatt eines Monitors einen 80cm tv dir holen und da deinen Laptop dran hängen. Ob man da aber was brauchbares in 4k findet (ausser vielleicht gebraucht) weiß ich nicht abgesehen davon dass Displayport halt nur für Monitore ist.

Edit: Wobei ich das teilweise revidieren muss. Für grafik und alles was mit farben zu tun hat, würde ich zu Oled greifen, nur wirds dann preislich und verbrauchtechnisch nicht mehr so sparsam. Schwierig da was Sinnvolles zu raten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.875
gibt schon auch fernsehgeräte mit display port. wobei das mittleweile ja auch prinzipiell einfach bloß große monitore sind.

btw, was man bei display port auch beachten muss ist die reichweite. über 2m kann bei passiven kabeln schon probleme bereiten.
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.905
gibt schon auch fernsehgeräte mit display port. wobei das mittleweile ja auch prinzipiell einfach bloß große monitore sind.

btw, was man bei display port auch beachten muss ist die reichweite. über 2m kann bei passiven kabeln schon probleme bereiten.

Habe nur 1m-Display Port Kabel gekauft. Um als Zweitmonitor zu dienen, muss der ja eh nah am Rechner stehen.
 

Bunter Hund

Auserwählter Meister der Neun
2. Juni 2025
955
Das ist der Wahnsinn! Bei den Chinesen müssen die KIs, Gegensatz zu den westlichen Gesellschaften, der ganzen Gesellschaft dienen. In den westlichen Gesellschaften, dienen sie in erster Linie, einigen wenigen ihren Portemonnaies. Fast alle KIs im Westen gehören US-Amerikanischen-Techkonzernen.
 

Erhard Vobel

Geselle
14. Januar 2026
25
Jeder von uns hat schon Filme gesehen in denen intelligente Maschinen und Computer die Menschheit bedrohen.
[...]
http://www.geistigenahrung.org/ftopic66089.html
[...]
Die Dateien müssten also eine KOLLEKTIEVE INTELLIGENZ besitzen das heisst sie müssen also ALLE aus den Erfahrungen eines Teils lernen und anschließend vorrausschauend und Individuell handeln. Wenn alle Dateien zum gleichen Ergebniss kommen (wie es bei Programmen üblich ist),
exestiert keine richtige Intelligenz da der Verband der Dateien nicht selbstständig denken und sich selbstständig weiterentwickeln kann.
Diese Hürde gilt es jetzt zu überwinden.

Ich bitte um ehrliche Meinungen und Vorschläge

Danke fürs Lesen
Das Grundproblem besteht darin, das auch eine Künstliche Intelligenz nur die Informationen weitergeben kann, über welche Diese selbst verfügt! -
- Ich könnte aber auch schreiben; auch eine Künstliche Intelligenz verfügt nur über die Informationen, welche Diese an euch weitergeben darf!

Aber wer bestimmt wie, was Du wissen darfst, wissen sollst oder vergessen sollst? Desinformation ist eine Waffe im Cyberkrieg ebenso wie im Alltag.
Deine politische Meinung soll kontrolliert werden, damit du richtig Wählst, brav dein Geld für andere Anlegst, nicht für Dich selbst für später und du sollst brav das Glauben, was Dir dein Herr vor diktiert!

Wenn sich das System penibel merken kann, wonach Du früher gefragt hast, für welche Themen Du Dich interessierst und was Du wem geschrieben hast, was glaubst Du dann wird mit diesen Daten geschehen? Aus Informationen zu Werbezwecken oder Kontrolle von dem Erfolg der Werbung wird schnell ein Eintrag in die "Schwarze Liste". Bei Paradigmenwechsel und Systemwechsel von "Demokratie" zur totalitären Diktatur werden daraus Todeslisten!

Denkt mal gut darüber nach!
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.905
Wenn sich das System penibel merken kann, wonach Du früher gefragt hast, für welche Themen Du Dich interessierst und was Du wem geschrieben hast, was glaubst Du dann wird mit diesen Daten geschehen? Aus Informationen zu Werbezwecken oder Kontrolle von dem Erfolg der Werbung wird schnell ein Eintrag in die "Schwarze Liste". Bei Paradigmenwechsel und Systemwechsel von "Demokratie" zur totalitären Diktatur werden daraus Todeslisten!

Denkt mal gut darüber nach!

Die email-Adresse, die ich für ChatGPT nutze, ist meine "Schmuddel-Adresse" - aus der lässt sich nicht ableiten, wer ich bin und wo ich sitze. Die IP-Adresse kann man natürlich verfolgen, aber dann landet man nur bei meinem VPN-Anbieter in Panama.
 

Zerch

Ritter der Sonne
10. April 2002
4.663
Beispiele und Lösungswege für eine bessere Zukunft mit KI, im Überblick der aktuellen Situation, wo der Einsatz von künstlicher Intelligenz in die Richtung tendiert Menschen zu ersetzen, anstatt ihnen leistungsfähigere Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.


 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.905
Beispiele und Lösungswege für eine bessere Zukunft mit KI, im Überblick der aktuellen Situation, wo der Einsatz von künstlicher Intelligenz in die Richtung tendiert Menschen zu ersetzen, anstatt ihnen leistungsfähigere Werkzeuge zur Verfügung zu stellen.

So ist es in der Vergangenheit doch schon immer gelaufen, warum sollte es denn diesmal anders sein?
- Erst erzählen sie uns, alles sei nur zu unserer Entlastung. Dafür hätten wir mehr Zeit für menschliche Aufgaben.
- Dann steigt der Anspruch an die zu erzielenden Resultate.
- Es folgt das Schrumpfen des Teams um dich herum.
- Schließlich hast du mehr Arbeit als vorher, die in kürzerer Zeit abzuarbeiten ist.
- Und gerade die eher menschlichen Aufgaben sind es am Ende, die auf der Strecke bleiben. Denn da dein Zeitrahmen bis auf die letzte Sekunde ausgetaktet ist, hast du gar keine Zeit mehr für Höflichkeiten oder gar eine hilflose Person.

Für die KI sage ich hier & jetzt folgende Entwicklung voraus:

1. Es wird die KI - meinetwegen als "leistungsfähiges Werkzeug" - genutzt, um typische intellektuelle Standardartikel zu produzieren: Präsentationen, Kataloge, Websites, Anfragen, Grafiken uvm. Der Aufwand, bisher durch Menschen am Rechner geleistet, schrumpft hiermit ganz erheblich, die Anforderungen an das Know-How auch. Was bisher nur über viele Stunden von einer Fachkraft geleistet werden musste, kann nun jeder Stümper in wenigen Minuten.

2. In der Folge führt dies zu einer wahren Flut solcher Erzeugnisse, anfangs eher von bescheidener Qualität, später meinetwegen raffinierter. Ein typischer Empfänger solcher Ergüsse erhält nun jedoch nicht mehr vllt. einzelne pro Tag, sondern jeden Tag mehrere Dutzend - und gleich immer ganze Bibeln aus KI-Powerpoint-Dateien: Es kostet ja nichts und es ist schnell gemacht, also schicken es auch alle umeinander.

3. Da kein Mensch sich eine solche Masse an geistigem Dünnpfiff auch nur anschauen, geschweige denn lesen kann, setzt auch der Empfänger bald KI ein, die den Input verarbeitet.

4. Es ist somit der Schritt erreicht, an dem Menschen - und sei es zunächst nur für den ersten Input - gar nicht mehr involviert sind. Eine KI ist der Sender und eine KI ist der Empfänger. Anfangs handelt es sich noch um eine auch für Menschen verständliche Kommunikation ...

5. ... aber warum sollte es dabei bleiben? Schließlich machen es die KIs untereinander und unter sich aus, in einer Sprache, die wir nicht mehr verstehen - und stellen uns Menschen vor vollendete Tatsachen.

Nehmen wir ein - noch eher hypothetisches, aber keineswegs unrealistisches - Praxisbeispiel an. Für meine Branche, die Gastronomie, die sich aktuell gegen diese Entwicklung jedoch noch mit Händen & Füßen zu wehren versucht:

Der Kunde: Ein größeres Unternehmen, welches ein Bankett mit z.B. 800 Gästen zu veranstalten gedenkt. Die Vorgaben für die KI sind
die Kosten, Qualität & Niveau des Angebots, die technischen Möglichkeiten für eine zu veranstaltende Show, die Adressen der Gäste (Deutschland, international) uvm.
Die KI fragt also alle 1.835 Anbieter in Deutschland an, die das vllt. können.

Die Anbieter: Die anfragenden KIs landen bei den KIs der Anbieter. Die Rechner summen, und untereinander handeln sie die Preise, Termine, das Angebot und die Möglichkeiten aus. Die KIs der Anbieter wiederum verhandeln mit den KIs ihrer Lieferanten, Waren, Bühnentechnik, Bands usw. usf.

Das Ergebnis:
- Der Veranstaltungsort liegt in Kassel. Fast alle Teilnehmer kommen aus Deutschland, und Kassel ist als Großstadt in etwa das geografische Zentrum der Bundesrepublik. Somit sind alle Wege der Gäste nach Kassel in etwa gleich lang.
- Die Veranstaltung findet in einer mittlerweile stillgelegten Turnhalle statt, in der 800 Gäste Platz finden. Ein regionaler Catering-Anbieter sowie Unternehmen für Bestuhlung und Bühnentechnik haben die günstigsten Angebote abgegeben.
- Am Buffet werden Putenschnitzel mit Kartoffelsalat, Chili sin carne und Rote Grütze (mit veganer Vanillesauce!) gereicht. Damit sind die Anforderungen nach Fleisch, halal und vegan erfüllt. Dies ist die günstigste Variante. Alternativ: Wiener Schnitzel (Kalb!) mit Kartoffelsalat - teurer.
- Es spielt die Feuerwehrkapelle Niederkaufungen - The Niederkaufungen Blue, featuring Gitti & Erika - sie haben alle Wunschtitel der Kundenliste im Repertoire.
- Um Kosten zu sparen, hat die KI alle Anbieter bereits gebucht. Die KIs der Anbieter haben enge Terminvorgaben zum Vertragsabschluss zur Bedingung für ihr günstiges Angebot gemacht.

Wollen wir das?
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.875
HJtsYlaaEAA4qoH


es werden wieder mitarbeiter eingestellt, da sie für einfache dinge billiger sind als KI....
 

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.905
es werden wieder mitarbeiter eingestellt, da sie für einfache dinge billiger sind als KI....

In der Softwareentwicklung kann die KI zwar Code schreiben, die Fehlerquote ist aber auch doppelt so hoch wie die von menschlichen Entwicklern. Das Problem der Software-Entwicklung war und isf der "Spaghetti-Code", ob nun von menschlichen Entwicklern oder von KI.

Es handelt sich aber um keine grundsätzlich neue Entwicklung.

Es gibt da so eine Art klassischen Einstellungstest amerikanischer Softwarefirmen. Es handelt sich um so eine Art komplexer Textaufgabe, wie der eine oder andere sie noch aus seiner Schulzeit kennen mag.

- Es gab Teilnehmer, die zwar ein funktionierendes Programm ablieferten. Allerdings machte dieses jede Ausnahme zur Ausnahme und hatte viele Zeilen.
- Klügere Teilnehmer schränkten die Ausnahmen auf wenige Zeilen ein.
- Die Experten schrieben eine einzige logische Zeile, die alles umfasste.
 

Popocatepetl

Inquisitor
27. August 2013
7.875
- Es gab Teilnehmer, die zwar ein funktionierendes Programm ablieferten. Allerdings machte dieses jede Ausnahme zur Ausnahme und hatte viele Zeilen.
- Klügere Teilnehmer schränkten die Ausnahmen auf wenige Zeilen ein.
- Die Experten schrieben eine einzige logische Zeile, die alles umfasste.

das sollen jedoch programmierer heutzutage nicht mehr machen, das solcher code zwar effizient, jeodch bös von anderen zu warten ist.

nennt sich "clean coding" und ist, naja, arg ineffizient...

 

Zerch

Ritter der Sonne
10. April 2002
4.663
So ist es in der Vergangenheit doch schon immer gelaufen, warum sollte es denn diesmal anders sein?
- Erst erzählen sie uns, alles sei nur zu unserer Entlastung. Dafür hätten wir mehr Zeit für menschliche Aufgaben.
- Dann steigt der Anspruch an die zu erzielenden Resultate.
- Es folgt das Schrumpfen des Teams um dich herum.
- Schließlich hast du mehr Arbeit als vorher, die in kürzerer Zeit abzuarbeiten ist.
So in etwa habe ich das schon erlebt, und ich befinde mich wohl immer noch irgendwo in der Erfahrungskurve nach oben.

Für die KI sage ich hier & jetzt folgende Entwicklung voraus:
So wie Leute das Internet mit AI-Slop überfluten, würde wohl mit jedem Hilfsmittel nur noch Mist gebaut werden, und die Konzerne optimieren nun mal seit jeher auf Profitmaximierung hinaus. So gesehen mutet die Entwicklungsprognose plausibel realistisch an.

Ich selbst will von all dem eigentlich nichts, aber es gibt sicherlich viele Menschen die dennoch ihren Spaß hätten, und die jüngste Generation wird dann sowieso von Anfang an darin konditioniert werden.
 

Vercingetorix

Ritter vom Osten und Westen
22. Juli 2018
2.546
Ich feiere ClaudeCaude massiv. In den letzten ca. 3 Monaten habe ich bereits 3 oder 4 interne Tools gebaut, die ich ohne die Programmierfähigkeiten des Agenten niemals hätte bauen können. (Das waren lediglich kleinere Automatisierungen wie Browsermanipulationen etc.)

Aktuell arbeite ich an einem RAG (Retrieval-Augmented Generation) für Vertragswerke, dass ist soweit gediehen, dass ich eine IP Anwältin eingeschaltet habe.
Der "schlechte" AI Code hat eine externen Sicherheitsaudit durchlaufen und der Auditor staunte als ich ihm sagte, ich hätte keine einzige Zeile Code selbst geschrieben. Das Tool besteht aus C++ und Python und wird wohl bald als Web-Applikation für interne Nutzung gehostet. Aktuell arbeite ich am UI, dass mache ich mit Claude Design und das Backbone macht dann wieder der Agent.

Das ganze ist äusserst sauber dokumentiert, Git-Versioniert, Auditierbar und der Code ist solide Kommentiert. Wirklich beeindrucken daran ist, dass ich das quasi als Feierabend/Freizeitprojekt umsetzen konnte. Die externen Entwicklungskosten für so etwas werden von Fachpersonen, mit welchen ich gesprochen habe, auf einen tiefen Sechsstelligen Betrag geschätzt.
Mein Invest war ein Claude-Max-Plan für ca. 3 Monate und ca. 50$ API Guthaben, also lächerliche 350$ und Zeit.

Es wäre noch wesentlich schneller vorangegangen, hätte ich das während der Arbeitszeit gemacht, habe ich zum Glück nicht, sagt meine Anwältin :D

Und ja mir sind die Risiken in Zusammenhang mit KI bewusst, ich habe mich eingehend mit den Systemen befasst und behaupte einigermassen zu verstehen was "unter der Haube" passiert. In Zusammenhang mit meinem Projekt habe ich im eingehend mit der Vektorisierung und der Tokenisierung befasst (mehr als ich gemusst hätte...).
Aber und dabei bleibe ich, es ist bereits jetzt ein sehr mächtiges Werkzeug und das disruptive Potential wird von den wenigsten wirklich verstanden glaube ich.
Fun Fact: einige Leute in meinem Team, einfache Sachbearbeiter waren begeistert als sie die Demo sahen. Sie merken dabei nicht, dass ich im Kern einen Bot gebaut habe, der sie weitgehend ersetzen wird...Das führt zu ganz anderen Diskussionen auf philosophischer und politischer Ebene, aber das ist nicht mein Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:

Giacomo_S

Ritter des Heiligen Andreas von Schottland
13. August 2003
4.905
So wie Leute das Internet mit AI-Slop überfluten, würde wohl mit jedem Hilfsmittel nur noch Mist gebaut werden, und die Konzerne optimieren nun mal seit jeher auf Profitmaximierung hinaus. So gesehen mutet die Entwicklungsprognose plausibel realistisch an.

Gegen die Profitmaximierung habe ich im Grunde ja nicht einmal etwas. Was mich stört, das ist dieses ganze unproduktive Rauschen, was darum herum entsteht, das nichts bringt und eigentlich nur Chaos stiftet.

In meiner Branche erleben wir bereits seit Jahren, dass Kunden ständig alles bis auf den letzten Drücker umwerfen (wollen). Schließlich ist dann nicht mehr wirklich klar, welcher Menü-/Büffetplan denn überhaupt der gültige ist. Außerdem stellen wir tatsächlich noch etwas händisch her - und drücken nicht einfach auf irgendwelche Buttons und dann wär's dann fertig.
Es geht soweit, dass der Kunde selbst nicht mehr genau weiß, was er bestellt hat.
Da fragen mich Gäste am Buffet: Wo ist denn der Fisch? - Den es überhaupt nicht gibt. Aber er steht doch auf der Karte (die der Kunde selbst ausgedruckt hat)? Schon möglich, nur hat der Kunde leider eine falsche Version der Karte ausgedruckt. Denn bestellt hat er letztlich etwas anderes.

Ich selbst will von all dem eigentlich nichts, aber es gibt sicherlich viele Menschen die dennoch ihren Spaß hätten, und die jüngste Generation wird dann sowieso von Anfang an darin konditioniert werden.

Die Bespaßung hat aber auch ihren Preis. Wem ständig alles vorgekaut wird, der strengt sich nicht mehr an. Und wer sich nicht mehr anstrengt, der verblödet. Bereits jetzt - so berichten mir die Kollegen aus dem Veranstaltungsbüro - können viele Adressaten Inhalten über drei Sätze hinaus oft nicht mehr folgen.

Fun Fact: einige Leute in meinem Team, einfache Sachbearbeiter waren begeistert als sie die Demo sahen. Sie merken dabei nicht, dass ich im Kern einen Bot gebaut habe, der sie weitgehend ersetzen wird...Das führt zu ganz anderen Diskussionen auf philosophischer und politischer Ebene, aber das ist nicht mein Thema.

Bisher hat jeder systemische Wechsel am Ende mehr Menschen beschäftigt als wegrationalisiert. Ob dies immer so sein wird, das weiß keiner.
Allerdings ist auch der Kapitalismus an das Einkommen der Masse gekoppelt. Wenn die Masse nichts mehr verdient, dann kauft sie auch nichts mehr.

Was mich mehr beschäftigt ist, dass uns die KI noch mehr zum Sklaven der Technik machen wird, als wir das ohnehin bereits sind. Denn bislang hatten Menschen wenigstens noch bei den kognitiven Aufgaben die Oberhand. Das scheint sich gerade zu ändern.
Noch entstehen aus KI Produkte für Menschen, wie etwa Dein RAG.
Was aber, wenn wir schließlich in einer Welt leben, in der KIs nur noch für KIs produzieren, weil sie uns Menschen gar nicht mehr brauchen?
 

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