ist eine nwo, bzw. weltherrschaft tragbar?

Dieses Thema im Forum "Freimaurer, Illuminaten und andere Geheimbünde" wurde erstellt von Anonymous, 25. April 2002.

  1. Anonymous

    Anonymous Gast

    hat sich eigentlich schon mal jemand gefragt ob eine weltherrschaft einer relativ kleinen gruppierung überhaupt handlungsfähig wäre?
    bisher sind doch alle (mit ausnahme der usa vielleicht;hat aber andere gründe) größmächte, die hegemonialmacht über einen großen geographischen und kulturellen raum besaßen, an ihrer schieren größe gescheitert. mit verwaltungsapparat, interessenkonflikten, etc.
    oder legt das nicht den schluß nahe, zu denken das eine nwo nur im verdeckten agieren könnte? wenn überhaupt.


    meinungen??
     
  2. Anonymous

    Anonymous Gast

    huch! da hab ich doch grad in einem anderen forum genau die frage gesehen. also antwort könnt ihr euch sparen.
    außer es gibt noch ein paar neue argumente...

    sorry
     
  3. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    Aufgrund der psychohistorischen Axiome ist es unmöglich, es sei denn folgende Punkte träfen allesamt zu:

    1. Es dürfte absolut keine Anzeichen für die regierende Elite geben (trifft auf die Illus schon mal nicht zu, sonst gäbe es dieses Board nicht ;) ), da sich die Menschen sonst der psychohistorischen Beobachtung zumindest teilweise bewusst sind und zunehmend chaotisch reagieren.
    2. Die regierende Elite muss ein weit grösseres Verständnis für die Mathematik der Psychohistorik besitzen.
    3. Aufgrund der Massenträgheit muss die regierende Elite entweder sehr gross sein (was die Erfüllung von Punkt 1 zusätzlich verkompliziert) oder ihr muss besonders viel Zeit zugebilligt werden (was sie handlungsunfähig machen würde).

    Die Möglichkeit einer NWO, bei der einer (oder mehrere) dieser Punkte nicht erfüllt sind, wäre nur dann gegeben, wenn ein Faktor zuträfe, den die Psychohistorik nicht berücksichtigen kann. Das könnte u.A. sein: Ausserirdische, fortgeschrittene Technologien (wobei auch da die Technologie der der zu regierenden Menschheit Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende vorraus sein müsste) oder Veränderung der menschlichen Reaktionen auf bestimmte Stimuli (z.B. durch Mind Control, etc.). All dies würde die psychohistorischen Berechnungen zusammenbrechen lassen.

    Im Klartext: Ohne Aliens oder Mind Control halte ich die Chancen für die vollständige Erschaffung einer Illuminati-Weltregierung für ziemlich klein, und die Chancen für das Fortbestehung dieser "NWO für noch unwahrscheinlicher. Sollten Aliens, etc. eine Rolle spielen, kann ich nichts Genaues sagen.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Gast

    @ tarvoc
    was ist wenn nur eine kleine Gruppe der regierenden Elite im Verborgenen ist und die Regierung der Länder als Handlanger benutzt?
    Dann fände ich das relativ einfacher weil:
    1. Eine grosse Gruppe alles kontrolliert und regelt
    2. Sich nur ein kleiner Teil der gesamten grossen Verschwörung nur "verstecken" muss.
    3. (warn das schon alle meine Argumente??? (ARM))

    MÖGLICH IST ALLES
     
  5. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    Diese Gruppe könnte Punkt 1 niemals voll umsetzen. Die Illuminati tun ja genau das, und genau deshalb wissen wir von ihnen. QED.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Gast

    eine vielzahl von ansichten und überlegungen bedeutet auch eine vielzahl von verwirrung. bewußt werden würden sich die leute ja nicht. sie meinen
    es nur. keiner würde wissen ob er einem teil der wahrheit auf die schliche kam, oder ob er nur ein weiteres gerücht von 100 milliarden anderen hört.

    wie ist das mit den psychohistorischen axiomen? kannst du da mehr drüber erzählen? ich hab davon noch nix gehört.

    besten dank,
     
  7. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    Nein! Schon allein das Vorhandensein solcher Gerüchte verursacht das Hinterfragen der aktuellen Gesellschaft, und schliesslich die Rebellion dagegen. Bemerkbar wird dies z.B. hier im Forum.

    Der Mensch hat immer schon versucht, das Verhalten der Massen auf bestimmte Stimuli zu berechnen. Verschiedene Politiker (Caesar, Alexander, etc.) schienen dies mehr oder weniger gut hinbekommen zu haben. Ernsthafte Forschung wurde ab der Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben, etwa zur gleichen Zeit, in der auch die verschiedenen ideologischen Richtungen (Nationalismus, Kommunismus, Zionismus, etc.) auftraten.

    Der Begriff "Psychohistorik" für diese Forschung trat zum ersten Mal 1958 im Science-Fiction Roman "Foundation" von Isaac Asimov auf, wurde aber schnell auf den bereits vorhandenen Forschungszweig übertragen.

    Trotz ihres relativ langen Bestehens (ca. 150 Jahre) ist die Psychohistorik noch nicht als "Wissenschaft" anerkannt und wird als Pseudowissenschaft gehandhabt. Meiner Erfahrung nach gelten ihre Axiome dennoch.

    Es geht vor Allem um Massenträgheit, um die Faktoren, die zu Aufständen führen, oder zu Kriegen, etc.

    Such' mal bei Google! Da findest du sicher was. Aber Vorsicht: Es gibt noch eine andere "Wissenschaft", die oft fälschlich als Psychohistorik bezeichnet wird, nämlich die Anwendung der Freudschen Gesetze auf historische Pesönlichkeiten. Diese ist hier nicht gemeint!
     
  8. Anonymous

    Anonymous Gast

    erst mal danke für die info. werd mich nachher mal umschauen.


    man könnte das verbreiten der gerüchte aber auch als mittel ansehen um geistige arbeit der "hinterfrager" zu binden. stell dir vor die leute hier würden weniger hirn an nwo-theorien oder dergleichen aufreiben, sondern versuchen sich konstruktiv über den umsturz der gesellschaft zu kümmern. rebellion und umsturz gingen doch in der vergangenheit auch nicht von den leuten aus die hinter jeden baum einen indianer sahen, sondern von denen, die an den aktuellen realen umständen des täglichen lebens etwas ändern wollten. logisch werden wir laufend von denen die bei uns was zu sagen haben an der nase rumgeführt. sei es die lobby der industrie, die mE nach die wahren regierenden unseres landes sind oder durch seilschaften die sich durch alle 3 gewalten unseres landes bis in die wirtschaft ziehen. gerade diese verbindungen sind das problem, da sie durch ihr teils hohes alter große macht erlangt haben und eben durch ihren oft starkt traditionalistischen hang jede entwicklung in der gesellchaft hemmen. im übrigen fällt es natürlich leicht eine große macht dahinter zu vermuten, weil ja alles irgendwie verzahnt wirkt. wie in einer großen maschine. nur das das auch einfach über einen langen zeitraum gewachsene strukturen sein können, mag man nicht glauben. der mensch sucht immer den großen alten mann, der hinter allem steht und heimlich seine fäden zieht. kann man überlegen das in unserer gottlosen zeit (ich bin weiß gott nicht gläubig) diese nwogeschichten nur gewissermaßen ein gottessubstitut darstellen? weil die vielzahl der menschen einfach an etwas glauben muß?

    huch, jetzt bin ich aber ganz schön abgeschweift... :oops:

    schönen gruß,
     
  9. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    Ich habe hier im Forum erfahren, dass das eine zum anderen führt.

    Inzwischen sind die Illus mir fast nicht mehr wichtig. Ich will eigendlich erstmal ein vereinigtes Europa, um die imperialistischen, semifaschistischen USA aufzuhalten.
     
  10. shevegen

    shevegen Geheimer Meister

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    ... und ein imperialstisches, semifaschistisches Europa zu haben ?

    Ich geb's ja zu, ein wenig süffisant ist mein Kommentar schon.
    Grundsätzlich stimm ich dir da auch zu - bis auf das semifaschistische USA - da würde ich erst deine Begriffserklärung hierzu hören, es gibt ja einige Lobbys in den USA - und zumindest eine SEHR einflussreiche Lobby dort kann ich beim besten willen nicht als semifaschistisch bezeichnen.

    Und ein vereintes Europa ist sicherlich ein wichtiger Meileinstein in der historischen Entwicklung von Europa.

    Aber ?
    Aber ein vereintes Europa hat wenig Chancen gegen die USA wenn
    a) Spitzenkräfte der Forschung aus Europa in die USA von starken Geldgebern - Pharmakons etc.- angelockt werden.
    b) der Markt in den USA ohne staatliche Belastung funktioniert - man denke, die meisten Regierungen in Europa haben das Problem von hohen Schulden, alternder Bevölkerung und fehlende Pensionseinzahlungen.

    Am besten wäre es wenn die Eropäische Union endlich die Zähne zusammenbeisst, ihre interne Korruption konsequent minimiert (weg mit Korrupten Politikern und Räten!) und auf eigenen Beinen steht.

    Die europäische "schnelle Eingreiftruppe" als sukzessiver Counterpart zur NATO, das europäische Forschungsprogramm für Galileo als Alternative zu GPS der AMIs und Europas WIRKLICH grosse Chance im Nahen Osten, China , GUS etc... an Einfluss zu gewinnen - man denke nur, USA ist dort nicht sehr beliebt - sind Chancen die unbedingt genützt werden müssen.

    und wenn ich ein eigenes Quote zu diesem hier
    anfügen darf:


    Ich will eigentlich erstmal DAS Europa der Zukunft, um in Kooperation mit den USA ein Leben miteinander zu schaffen.
     
  11. Tarvoc

    Tarvoc Ritter vom Osten und Westen

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    10. April 2002
    Lol, das Europa sollte natürlich DEMOKRATISCH sein. Die meisten europäischen Staaten sind jedenfalls wesentlich demokratischer als die USA. Wobei man sagen muss, dass der amerikanische Einfluss auch in Europa die Demokratie schwächt.

    Dann muss eben der europäische Staat Wissenschaftler so massiv unterstützen, dass sie keine Veranlassung mehr haben, in die USA zu gehen. Ausserdem sollte der europäische Staat keine Wissenschaft vernachlässigen und keine Erkenntnisse blockieren.

    Das ist natürlich ein Problem, aber kein unlösbares.

    Allerdings!

    Genau! Die USA sind stark, aber unbeliebt. Also muss Europa, anfangs nicht besonders stark im Vergleich zu Amerika, sich möglichst viele Freunde in Asien und der 3. Welt machen.

    Vor allem muss sich Europa von der Vorherrschaft der USA lösen. Gegen Beziehungen mit den USA habe ich nichts, aber sobald eine Seite anfängt, die andere 'rumzukommandieren (wie es die USA mit den anderen Nato-Mitgliedern tut), müssen entweder die Konditionen des Vertrages geändert werden, oder der Vertrag wird aufgelöst, so einfach ist das. Mit anderen Worten: Entweder die USA erkennt die EF (europäische Föderation) als gleichwertigen Nato-Partner an, oder der Nato-Vertrag wird aufgelöst. So einfach ist das für mich!

    Ein Vertrag kann immer nur auf gegenseitigem Respekt und Vertrauen aufbauen!
     

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