Ist die Demokratie als Regierungsform gefährdet?

Ist die Demokratie in Gefahr

  • Nein es ist alles wie immer

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja weil das Volk nicht mit entscheiden darf

    Stimmen: 2 28,6%
  • Ja weil die Politik immer korrupter wird

    Stimmen: 2 28,6%
  • Demokratie gibt es nur auf dem Papier

    Stimmen: 3 42,9%
  • Ja weil die Politiker sich immer mehr Rechte herausnehmen und den Bürger immer mehr entrechten

    Stimmen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    7
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

Sonsee

Meister vom Königlichen Gewölbe
Immer öfter hört man, das die Demokratie in Gefahr sei. Politiker sehen den Rechtsruck als größte Gefahr an. Islamische Länder sehen oft die Gefährdung ihrer Religion durch die Demokratie als größte Gefahr an.

In der am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov stimmten 53 Prozent der Aussage zu, dass unsere Demokratie in Gefahr ist. Rund vier von zehn Befragten glaubten außerdem, dass sie in den nächsten zehn Jahren schlechter funktionieren wird als heute. https://www.merkur.de/politik/mehrheit-bevoelkerung-sieht-demokratie-in-gefahr-zr-12995717.html
Definiert wird die Herrschaftsform der Demokratie laut Wiki durch:
(direkte Demokratie) oder durch Auswahl entscheidungstragender Repräsentanten (repräsentative Demokratie) an allen Entscheidungen, die die Allgemeinheit verbindlich betreffen, beteiligt. In demokratischen Staaten und politischen Systemen geht die Regierung durch politische Wahlen aus dem Volk hervor. Da die Macht von der Allgemeinheit ausgeübt wird, sind Meinungs- und Pressefreiheit zur politischen Willensbildung unerlässlich. Weitere wichtige Merkmale einer modernen Demokratie sind freie und gleiche Wahlen, das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, sowie Schutz der Grund-, Bürger- und Menschenrechte. Diese liberale Wertebasis, die als solche auch durch Mehrheitsentscheidung nicht antastbar ist, unterscheidet sie auch wesentlich von einer Ochlokratie, Volksrepublik oder Tyrannei der Mehrheit. https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie
Ein wichtiges Mittel zum Ermitteln des Willens der Allgemeinheit sind die Wahlen, allerdings werden Wahlversprechen auch oft nicht eingehalten, welches Mittel hat die Allgemeinheit dann um ihren Willen durchzusetzen.
In diesem Fall käme der Volksentscheid zum tragen, der Volksentscheid dient laut deutscher Verfassung dazu, eine direktdemokratische Sachabstimmung des Wahlvolkes zu ermöglichen. Allerdings nur auf Landes-und Kommunalebene.

Während in Österreich das Volksbegehren durchaus Anwendung findet und auch die Schweiz es als gut funktionierendes Mittel zur Zufriedenheit ihrer Bürger einsetzt, sieht die deutsche Politik, es als Gefährdung für die Demokratie an, das Volk über bestimmte Sachfragen abstimmen zu lassen.

Berlin (rpo). Volksentscheide wird es auch künftig in Deutschland nicht geben. Der Bundestag hat mit den Stimmen der Union einen Koalitionsantrag zur Einführung von Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid in das Grundgesetz abgelehnt.

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz gestern äußerte sich Schäuble in etwa so dazu: " Refenrenden sind nicht alles, Repräsentation ist ein Schlüsselthema. Ironischerweise überließ das Land mit der stolzesten Geschichte des Parlamentarismus, diese wichtige Entscheidung (Brexit) einem Volksentscheid. Zu hören ab der 33:29 Minute.


Wie steht es um die sogenannte" Volksherrschaft", wenn die Parlamentarier zwar gewählt werden wollen, es aber danach dem Bürger nicht zutrauen, sinnvolle Volksentscheide treffen zu können und darum solche Volksentscheide mit aller Macht verhindern? Ist hier ein Grund für die sogenannte Politikverdrossenheit zu finden?
Wie seht ihr das, ist die Demokratie in Gefahr und wenn ja aus welchen Gründen?
 

almende

Großmeister aller Symbolischen Logen
@roy .. :)
[.. Volksentscheide ..]
nicht Volksentscheid sondern Volksherrschaft - im Gegensatz zur Monarchie
Ob nun die vom Volk gewählten Herrscher .. oder besser gesagt die gewählten Parteien
und von denen eingesetzte Vertreter dann Entscheidungen für das Volk (uns) oder doch
lieber für die Wirtschaft treffen ist ja was anderes.

Was dann am Ende von der demokratischen freiheitlichen Grundordnung übrig bleibt
ist > Ordnung < bzw. Gehorsam bzw. Produktions und Konsum Einheit = Bürger.
 

Sonsee

Meister vom Königlichen Gewölbe
Wenn Sonsee was kann, dann Umfragen mit möglichst manipulativen Fragen, die egal was man ankreuzt, ihre rechte Meinung widerspiegeln.
Bei der ersten Option ist ein nein anzukreuzen möglich, also die Demokratie ist nicht gefährdeter, als zu irgendeiner anderen Zeit. Findest du da meine rechte Meinung wieder, oder beschuldigst du mich egal was ich schreibe jedesmal ein Faschist zu sein? Im übrigen sind die Umfragen völlig freiwillig und ich fragte nach eurer Meinung und wie ihr sie begründet.

Das erinnert stark an folgenden Witz:
Ein Mann kommt zum Psychologen, der Psychologe zeichnet ein Dreieck und fragt:
"woran denken sie, wenn sie das sehen?"
"An Sex", antwortet der Patient.
Der Psychologe malt einen Kreis und fragt wieder:
"woran denken sie, wenn sie das sehen?
"An Sex" antwortet der Patient.
Nun malt der Psychologe ein Viereck und fragt wieder:
"woran denken sie, wenn sie das sehen?"
"An Sex", antwortet der Patient.
Da sagt der Psychologe: "sie denken ja immer nur an das eine"!
Der Patient antwortet: "was kann ich dafür, wenn sie immer nur solche Schweinereien malen"?
 

IchMagMeinStauder

Intendant der Gebäude
Noch vor zehn, zwanzig Jahren hätten diese Antwortmöglichkeiten einer dezidiert linken Haltung entsprochen. Meine Herren, Ihre Vorstellung von Demokratie ist offensichtlich weniger systematisch als ergebnisorientiert.
Das dachte ich mir auch. Ich hab ähnliche Stellungnahmen, die in diese Richtung gehen, mehr als einmal hier abgelassen.

Kurios wie sich der Wind gedreht hat. Zum Glück bin ich dieser Einstellung entwachsen. Sonst wäre ich der linke Goebbels mittlerweile lol.
 
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