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Islam-Feind der westlichen Welt

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Anonymous

Gast
Behauptung: der Islam war immer radikal, ist radikal und wird es auch immer sein. Immer wird von Muslimen ein Höchstmaß an Toleranz gefordert,aber selbst zollen sie Nichts und Niemandem Respekt.(Besetzung Geburtskirche Jesu/Anschlag auf Synagoge/Enführung von Passgierflugzeugen/WTC-alles im Namen Allahs).
Überall da, wo es Moslems gibt kommt es zu Konflikten: ehemaliges Jugoslawien, Israel/Palästina, Tchetschenien, Afrika, Afghanistan und und und.
Mit dem Islam wird es keine friedliche Welt geben!
 
A

Anonymous

Gast
Er ist genauso satirisch bzw. nicht satirisch gemeint,wie Beiträge die dem Zionismus gegenüber kritisch eingestellt sind.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Mit den Christen wird es niemals Frieden geben! Die führen ständig Kreuzzüge und so und sind alle böse. :lol:
 
A

Anonymous

Gast
Das Christentum hat sich im Gegensatz zum islam weiterentwickelt. Würdest Du (wenn du Christ bist) Dich instrumentalisieren lassen und Dich selber in die Luft jagen, um möglichst viele andere Menschen zu töten?


Anm.d.Admins: Sorry habe einen falschen Knopf gedrückt.. Ist mir wirklich peinlich, daß mir ein Satz zum Opfer fiel.[/i]
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Im Moment befinden sich gerade weltweit tausende von Soldaten auf Bush's Feldzug und tuen genau das. Sie lassen sich instrumentalisieren.
KEIN BLUT FÜR ÖL!
 
A

Anonymous

Gast
Welche US Soldaten sprengen sich selbst in die Luft?
Wo geht es momentan um Öl?
 
A

Anonymous

Gast
Dennoch:
Wer von Euch würde sich dynamit um den Bauch binden um möglichst viele Ungläubige mit in den Tod zu reißen?
 

agentP

Ritter Kadosch
10. April 2002
5.361
Wer bindet sich Dynamit um den Bauch um möglichst viele Ungläubige zu töten ?
Palästinenser binden sich Dynamit um den Bauch um möglichst viele "Besatzer" zu töten, die ihr Land bestzt haben. Das einzige was der Islam dazu beisteuert ist ein eher laxes Verhältnis zum Leben und dem was danach kommt. Ansonsten sehe ich auch keinen Unterschied, ob Mordirland, Palästina oder Peru.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
@ritter
Kurz und bündig: Afghanistan und Pakistan sind ein Nadelör, wenn es darum geht Erdöl und Erdgas von Kasachstan und Turkmenistan zum indischen Ozean per Pipeline zu transportieren. Die Taliban haben das bisher verhindert, und mußten deshalb weg. Na, klärt sich langsam das Bild? In wessem Namen wurden wohl die Anschläge am 11.9. verübt, hm? Ist dir klar, um wieviel Kohle es hier geht?

Zitat:

Dies hat seinen Grund auch darin, dass es Interessengegensätze in der Region gibt, die sehr viel tiefer gehen als der Streit um die Anwesenheit von Ossama bin Laden und seiner Al-Qaida-Organisation. Afghanistan ist ein wichtiger Mosaikstein in der Energielandkarte des Mittleren Ostens und Zentralasiens. Dabei verfügt das Land selbst nur über geringe eigene Energieressourcen. Nach einer Schätzung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover betrug das Erdöl-Gesamtpotential der Welt 1998 etwa 350 Milliarden Tonnen. Davon entfallen etwa 18 Milliarden Tonnen auf Zentralasien, den "Kaspischen Raum". Das sind etwa fünf Prozent der Weltreserven an Erdöl. Wenn das richtig ist, dürften die Erdölvorkommen in Afghanistan weit weniger als ein Prozent der Weltreserven ausmachen. Die Erdgasreserven im Kaspischen Raum werden auf zirka 24 Billionen Kubikmeter geschätzt. Damit sind sie etwa doppelt so groß wie das Potential der Nordsee, stehen aber deutlich hinter dem Nahen Osten zurück (78 Billionen Kubikmeter Erdgas). Da eine Milliarde Tonnen Erdöl etwa den gleichen Brennwert hat wie eine Billion Kubikmeter Erdgas, sind die kaspischen Öl- und Gasvorkommen zusammengenommen etwa ein Fünftel so groß wie die im Nahen Osten. Allerdings lagert ein erheblicher Teil des Öls in Kasachstan, weit weg von möglichen Nutzern und vor allem nicht am Meer. Das meiste Gas wiederum liegt mitten in Turkmenistan, also nicht einmal am Kaspischen (Binnen-)Meer. Öl und Gas müssen demnach per Pipelines transportiert werden, am besten zum Indischen Ozean. Und hier kommen Afghanistan und Pakistan als Transitländer ins Spiel. Die kalifornische Erdölgesellschaft Unocal verfolgte schon seit Jahren Pläne, das Öl aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens per Pipeline durch Afghanistan und Pakistan an den Ozean zu transportieren. Und es war gewiss kein Zufall, dass im Juni 2001 der aus Afghanistan stammende US-Wissenschaftler Zalmay Khalilzad in Bushs Nationalem Sicherheitsrat die Verantwortung für die Region übernommen hat. Khalilzad war früher für Unocal tätig gewesen. Es macht also durchaus Sinn, US-Militärstützpunkte in und um Afghanistan herum zu errichten - die USA stellen sich auf einen langen Verbleib ein. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, auf den der Asien-Experte Karl Grobe in einem FR-Hintergrundartikel im Dezember aufmerksam machte: Der US-Sieg über die Taliban war gleichzeitig auch ein Sieg über die Taliban-freundliche Opposition in Saudi-Arabien, die seit langem gegen das Königshaus zu Felde zieht, das den Islam verraten und die nationalen Reichtümer an die USA verkauft hätte. Das Königshaus in Riad sitzt nun fester im Sattel. Immerhin sitzt es außerdem auf 25 Prozent aller Erdöl-Vorräte der Welt. (FR, 22.12.2001)

Quelle:
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/regionen/Afghanistan/bilanz2001.html
 
A

Anonymous

Gast
Stellt euch vor ein millitärisch überlegenes Land marschiert in Deutschland ein. Wer von Euch bindet sich Dynamit um?


By the way: Sind Zivilisten gegner,die man einfach so töten kann? Falls ja-gilt das dann immer und überall? Wenn ja-dann sollte man eventuell die Geschehnisse des 2.Weltkriegs anders bewerten.

Also:Wer von Euch sprengt sich in die Luft,reißt das Leben von unbewaffneten Zivilisten mit sich-und alles für den Glauben?
 
A

Anonymous

Gast
Diese Frage interessiert mich-ich eröffne einen Thread um mich dieser besser widmen zu können.
 

spriessling

Vorsteher und Richter
11. April 2002
769
Toll, hast dich jetzt ganze zwei Minuten mit meinem Artikel befasst, oder was? Angst vor der Wahrheit?
 
A

Anonymous

Gast
@Spriessling: Schlechte Kinderstube,oder was?

Also:Wer bindet sich Dynamit um und opfert sich?Nicht ohne dabei Zivilisten mit in den Tod zu reißen?
 

Tarvoc

Ritter vom Osten und Westen
10. April 2002
2.559
ritter-des-lichts schrieb:
Behauptung: der Islam war immer radikal, ist radikal und wird es auch immer sein.
Diese Behauptung ist schon von der Formulierung her Schwachsinn. Es gibt keine grössere Religion auf der Welt, die komplett radikal ist. Und selbst wenn er es wäre, könntest du nicht sagen, dass er es immer sein wird, es sei denn, du wolltest dich als neuen Nostradamus oder wiedergekehrten Johannes von Patmos bezeichnen. Beides würde ich dir nicht glauben. Er war auch nicht immer radikal, im Mittelalter war er weit gemäßigter als z.B. das Christentum.

ritter-des-lichts schrieb:
Immer wird von Muslimen ein Höchstmaß an Toleranz gefordert,aber selbst zollen sie Nichts und Niemandem Respekt.
Absoluter Blödsinn! Ich kenne viele Muslime, auf die das nicht zutrifft. Das dürfte sogar die große Mehrheit sein.

ritter-des-lichts schrieb:
Besetzung Geburtskirche Jesu
Stell dir folgendes vor:
Du bist ein Palästinenser und wirst von israelischen Soldaten verfolgt. Die besetzen deine Städte, töten viele deiner Freunde, etc. Sie sind also hinter dir, und vor dir ist eine Zuflucht: eine christliche Kirche, die von den Soldaten erstmal nicht gestürmt werden wird. Was tust du: Versuchst du weiter, zu fliehen, um dann doch irgendwann geschnappt und erschossen zu werden, oder gehst du in die Kirche?
Entscheide dich. Es ist ja dein Leben.

ritter-des-lichts schrieb:
Enführung von Passgierflugzeugen/WTC-alles im Namen Allahs.
Nur, weil etwas im Namen einer Gottheit geschieht, muss es von dieser Gottheit oder seiner Religion noch lange nicht gebilligt sein. Der Koran verbietet ausdrücklich Aktionen, wie die von Bin Laden.
Ausserdem war es eine kleine Gruppierung innerhalb des Islam, die das durchführte. Die meisten Moslems stehen absolut nicht hinter Bin Laden, sondern verabscheuen seine Aktion.

ritter-des-lichts schrieb:
Überall da, wo es Moslems gibt kommt es zu Konflikten: ehemaliges Jugoslawien
Lol, tschuldigung? Die islamischen Albaner waren die, die von den christlichen Serben verfolgt wurden. Dass sich da Widerstand bildet, der jetzt natürlich die gleichen Methoden anwendet, ist doch klar. Gewalt führt immer zu Gegengewalt.

ritter-des-lichts schrieb:
Israel/Palästina
Auch hier sind die Palästinenser wieder die Verfolgten, die sich wehren, wobei hier die Schuldfrage für mich nicht so eindeutig ist. Auf jeden Fall sind auch hier die Palästinenser nicht allein schuldig.
Oder was würdest du machen, wenn du von Leuten, deren Vorfahren vor über 2000 Jahren zufällig auf deinem Land wohnten, aus deinem Haus vertrieben wirst, und in Barracken leben musst, während du zusehen musst, wie diese Leute auf deinem alten Land Prunkvillen bauen?

ritter-des-lichts schrieb:
Dort gibt es auch genügend fanatische Christen.

ritter-des-lichts schrieb:
Das Afghanistan unter Taliban-Herrschaft ist natürlich ein Extrembeispiel, aber du wirst auf der ganzen Welt kein weiteres dermassen extremes Land finden.

ritter-des-lichts schrieb:
Mit dem Islam wird es keine friedliche Welt geben!
Ohne ihn auch nicht.

Das Gefährliche ist nicht der Islam, sondern Fanatiker. Und die gibt es in jeder Religion. Aber wie in jeder anderen Religion auch, sind die meisten Moslems gemässigt.

Fanatiker sind für mich sowieso nicht der Religion zugehörig, auf die sie sich berufen. Fast jede Religion predigt Nächstenliebe und Frieden. Wer sich nicht daran hält, kann in meinen Augen auch nicht den Anspruch erheben, dieser Religion zugehörig zu sein oder in ihrem Namen zu handeln.

Bevor jemand fragt: Ich verabscheue Gewalt in jeglicher Form.
 
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