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"Initiative säkularer Islam" gegen "Sonderrechte" für Muslime

Sollen "Sonderrechte für Muslime abgeschafft werden?

  • Nein, jeder kann hier leben wie er will

    Stimmen: 0 0,0%
  • Ja, jeder muss sich hier an die europäischen Grundsätze halten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Es gibt keine Sonderrechte, Seehofer und alle anderen spinnen.

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    0

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.918
Die Initiative " säkularer Islam" gegen "Sonderrechte" für Muslime fordert eine Verbesserung der bürgerlichen Teilhabe von Muslimen und gleichzeitig möchte die Initiative das Muslime keine "Sonderrechte" haben sollen.
Horst Seehofer, Cem Özdemir und die Moschee-Gründerin Seyran Ates, sowie der Islamismusexperte Ahmad Mansour haben diesen Text unterzeichnet.

Die Initiative will sich für die Trennung von Religion und Politik einsetzen. In einem Interview mit der "Zeit" sagte Mansour, er wünsche sich Neutralität der Vertreter des Staates, "also keine Kopftücher, keine Kreuze, keine Kippas für Lehrer". Im Gründungstext der Initiative heißt es, das Recht auf die Freiheit des Bekenntnisses und auf ungestörte Religionsausübung beinhalte "nicht das Recht, religiöse Normen im öffentlichen Raum durchzusetzen".
https://www.evangelisch.de/inhalte/...kularer-islam-gegen-sonderrechte-fuer-muslime

Um welche Sonderrechte geht es also in diesem Text?

"Ziel der Islamkonferenz ist seit ihrer Gründung 2006, den Dialog zwischen Staat und Muslimen zu verbessern und zu diskutieren, wie Religionsausübung im Einklang mit der Grundordnung gewährleistet werden kann. Themen waren etwa muslimischer Religionsunterricht und islamische Seelsorger in Gefängnissen, bei der Bundeswehr und in Krankenhäusern. Anders als die Kirchen sind die muslimischen Verbände größtenteils nicht als Körperschaften öffentlichen Rechts anerkannt, die Religionsgemeinschaften besondere Rechte garantieren."

Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie sieht das ähnlich, da hagelt es natürlich Kritik von links und von den Islamverbänden

Einige muslimische Zuwanderer versuchen, gesellschaftlichen Einfluss zu gewinnen.

Besonders die in Verbänden organisierten Muslime fordern permanent Sonderrechte ein. Sie haben ein totalitäres Religionsverständnis, denn für sie muss Religion überall sein. Das fängt an mit dem Kopftuch der Lehrerin und setzt sich fort mit dem Gebetsraum in der Universität oder dem Vorschlag, an Schulen während des Ramadan keine Klassenarbeiten zu schreiben. Begründet wird das alles mit der Zunahme des muslimischen Bevölkerungsanteils. Daraus wird ein Recht abgeleitet, hier islamische Regeln einzuführen, bis hin zur Scharia. Diese Muslime tun sich keinen Gefallen, wenn sie dauernd als Unruhestifter auftreten und die Bevölkerung mit ihren Ansprüchen nerven.
https://www.nzz.ch/international/fu...-oeffentlichen-raum-verschlechtert-ld.1394976

In Kitas und Schulen gibt es kein Schweinefleisch mehr. Religiöse Feste werden umbenannt.
Selbst einige Muslime finden das absurd.

Muslima: Umbenennung von Weihnachtsmärkten „absurd“


Ein weiteres Beispiel ist die Polygamie.

In dem Film fragen die Journalisten die Pressesprecherin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg – der Aufsichtsbehörde, die für die lokalen Arbeitsagenturen verantwortlich ist, die die Sozialleistungen auszahlen –, ob die Bundesagentur für Arbeit über die vielen Betrügereien informiert sei. Sie antwortet, dass man tatsächlich von vielen Betrugsfällen wisse. Man wisse von der Vielweiberei und dem damit einhergehenden Betrug. Sie zählt sogar die Orte auf, wo er besonders grassiert: In Berlin und westdeutschen Großstädten wie Köln und Frankfurt. Die Journalistin fragt die Pressesprecherin dann, warum nichts dagegen unternommen wird. Die Antwort: „Diese kulturellen Unterschiede sind sehr sensibel, wir sind ein sehr tolerantes Land.“ Gefragt, ob die Bundesagentur für Arbeit womöglich zu tolerant sei, antwortet die Pressesprecherin, sie sei „selbst gespannt, wie die Diskussion endet“.

Weiterhin sagt sie, dass die Einführung einer Zentraldatei islamischer Ehen sehr hilfreich und wünschenswert sei, da dann Betrugsvorwürfen nachgegangen werden könne – das aber sei Angelegenheit der Politiker.
https://www.mena-watch.com/muslimische-vielweiberei-in-europa-worueber-man-nicht-spricht/



 

Sonsee

Großer Auserwählter
1. Juni 2016
1.918
Das Thema möchte ich nochmal aufgreifen. Merkels wichtigster "Helfer" in der Flüchtlingskrise, unterstellt Macron geistige Unzurechnungsfähigkeit! Klar die EU-Staaten hätten ja gleich wissen müssen, dass es eine Säkularisierung im Islam nicht gibt. Erdogan rief seine Staatsangehörigen schon vor Jahren auf, sich hier nicht assimilieren zu lassen.



Mit harschen Worten hat der türkische Präsident Erdogan die geistige Gesundheit von Frankreichs Staatsoberhaupt Macron in Frage gestellt. Der Anlass: Macron hatte ein verschärftes Vorgehen gegen Islamisten angekündigt. [...]


Was hat dieses Individuum namens Macron für ein Problem mit dem Islam und Muslimen?“ Erdogan fügte an Macron gewandt hinzu, dieser müsse erst einmal „seinen geistigen Zustand überprüfen“ lassen.

Der französische Elysée-Palast reagierte empört. „Die Äußerungen von Präsident Erdogan sind inakzeptabel“, sagte ein Vertreter der französischen Präsidentschaft auf AFP-Anfrage am Samstag. „Maßlosigkeit und Grobheit sind keine Methode.“ Erdogan müsse seinen politischen Kurs ändern, „weil er in jeder Hinsicht gefährlich ist“.

 

Markus von Stoiker

Geheimer Meister
20. Mai 2010
381
"säkularer Islam"

"Säkularer Islam" ist ein Widerspruch in sich. Die korrektere Bezeichnung wäre moderater Islam.

Anders als die Kirchen sind die muslimischen Verbände größtenteils nicht als Körperschaften öffentlichen Rechts anerkannt, die Religionsgemeinschaften besondere Rechte garantieren.

Religionsgemeinschaften die keine Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzen, sind nach geltenden Recht "geduldete Religionsgemeinschaften".


Der Begriff "Sonderrechte" suggeriert fälschlich Ungerechtigkeit! Grundsätzlich gilt: Was nicht verboten ist (strafrechtlich verfolgt wird), ist erlaubt.

Art. 4 Absatz 1 GG gewährleistet die Freiheit der Religion.


In Kitas und Schulen gibt es kein Schweinefleisch mehr.

Das ist falsch verstandene Toleranz.

Nachtrag:
Insgeheim gehöre ich zu den Vertretern der Säkularisierung. Die Bewegung gilt aber als gescheitert. Zuletzt, weil man sich dem "Kulturrassismus" verdächtigt macht. Die Ideologie: Religion verursacht mehr Konflikte, als in Wirklichkeit die Menschen zu verbinden. Deswegen wird die Säkularisierung angestrebt. Eine Ethik die auf universelle Werte gründet, auf Aufklärung, Vernunft und Überkunft.
Das würde langfristig zum Aussterben der Religionen führen, weil Religionsstifter nicht mehr als Autoritäten anerkannt werden. Deswegen der Vorwurf des "Kulturrassismus".
 
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